Kritische Arminen
Hallo liebe Arminen,
heute gab es einen sehr wichtigen Sieg. Wir haben nach einer sehr schlechten ersten Halbzeit dennoch das Spiel gedreht - und 2:1 gewonnen - gegen eine stark aufspielende Mannschaft aus Fürth. Das gibt uns Mut und wir sind angesichts der jüngsten Entwicklungen froh, dass sportlich ein gutes Zeichen gesetzt werden konnte. Wir haben uns sehr über diese drei Punkte gefreut.
Die Kritischen Arminen haben zur aktuellen Situation heute eine Pressemeldung heraus gegeben.
Ebenso gab es heute eine transparente Darstellung der aktuellen Lage, die Detlev Dammeier und Heinz Anders in einem offenen Brief zum Ausdruck gebracht haben.
heute gab es einen sehr wichtigen Sieg. Wir haben nach einer sehr schlechten ersten Halbzeit dennoch das Spiel gedreht - und 2:1 gewonnen - gegen eine stark aufspielende Mannschaft aus Fürth. Das gibt uns Mut und wir sind angesichts der jüngsten Entwicklungen froh, dass sportlich ein gutes Zeichen gesetzt werden konnte. Wir haben uns sehr über diese drei Punkte gefreut.
Die Kritischen Arminen haben zur aktuellen Situation heute eine Pressemeldung heraus gegeben.
Ebenso gab es heute eine transparente Darstellung der aktuellen Lage, die Detlev Dammeier und Heinz Anders in einem offenen Brief zum Ausdruck gebracht haben.
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| Original von http://www.kritische-arminen.de Pressemitteilung der Kritischen Arminen vom 05. Februar 2010 Zur Situation des DSC Arminia Bielefeld Seit ihrer Gründung vor über zwei Jahren treten die Kritischen Arminen für Professionalisierung und Transparenz bei Arminia Bielefeld ein. Entsprechend begrüßen wir es ausdrücklich, dass sich nun - im Gegensatz zur Vergangenheit - zur finanziellen Lage bekannt wird. Die Kritischen Arminen befürworten die ehrliche und vollständige Offenlegung aller relevanten finanziellen, vertragstechnischen und personellen Gegebenheiten bei Arminia Bielefeld. Dies ist allein schon deswegen erforderlich, um potentiellen Sponsoren und Partnern aus der Wirtschaft eine seriöse Unterstützung und sinnvolle Kooperation zu ermöglichen. Zudem werden weitere personelle Konsequenzen unabdingbar sein. Wir bitten alle Mitglieder des Vereins, die Gremien bei der Bewältigung dieser Krise zu unterstützen. In der augenblicklichen Situation ist neben der Aufarbeitung von finanziellen, strukturellen und personellen Altlasten jedoch der Blick nach vorn entscheidend: Alle Arminen müssen nun zusammenstehen und gemeinsam Lösungen finden. Unser Beitrag bestand und besteht immer wieder in der Einbringung von Ideen und Vorschlägen zur Vereinskultur, der Mitgestaltung der neuen Satzung und dem Versuch, die Öffentlichkeit für Missstände bei Arminia zu sensibilisieren - wie z.B. für die jetzt auch im Detail öffentlich gewordene Fehlplanung der Tribüne. Zudem haben die Kritischen Arminen - ergänzend zu den bereits vorliegenden Konzeptpapieren - ein weiteres, umfassenderes strategisches Papier erarbeitet und werden es in den nächsten Tagen dem Verein und dem Aufsichtsrat vorlegen. Weiterführende Ausarbeitungen sind in Vorbereitung. Wir unterstützen ausdrücklich alle Anstrengungen von Seiten des Vereins, der ostwestfälischen Wirtschaft, der Mitglieder und Fans zum Schulterschluss. Nur gemeinsam können und werden wir Erfolg haben! |
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| Original von http://www.arminia-bielefeld.de 05.02.2010 Offener Brief an alle Arminen Arminias Geschäftsführer Detlev Dammeier und Heinz Anders erötern in einem offenen Brief die aktuelle Lage des DSC. Liebe Arminen, gestern sind wir ganz bewusst an die Öffentlichkeit gegangen, um über die aktuelle finanzielle Lage des DSC Arminia Bielefeld zu informieren. Fakt ist: Arminia geht es finanziell nicht gut. Gar nicht gut. Uns ist bewusst, dass sich nun jedem, dem dieser Verein am Herzen liegt, zahlreiche Fragen stellen. Mit diesem offenen Brief wollen wir die wichtigsten Antworten auf die drängendsten Fragen geben und die Situation offen und sachlich beschreiben. Wir haben es im Kern mit zwei Baustellen zu tun: Zum einen ist die neue Haupttribüne wesentlich teurer geworden als ursprünglich geplant. Hier reden wir über einen mittleren siebenstelligen Betrag. Zudem werden wir die laufende Zweitliga-Saison voraussichtlich mit einem Loch von gut zwei Mio. Euro im Vergleich zur ursprünglichen Planung abschließen. Die erste Baustelle haben wir dank verschiedener Maßnahmen in den letzten Wochen und Monaten erfolgreich schließen können. Mit anderen Worten: Für diese Mehrkosten haben wir eine langfristige und geordnete Finanzierung hinbekommen. Eine dieser Maßnahmen beinhaltet das so genannte „Sale and lease back" der Inneneinrichtung in den Businessräumen der Osttribüne. Solch ein Verfahren ist im Rahmen der Beschaffung von Liquidität übrigens ein ganz normaler Vorgang und nur eine von mehreren Optionen, die finanzielle Situation zu verbessern, ohne die Qualität der Mannschaft zu verschlechtern. An der zweiten Baustelle arbeiten wir noch immer mit Hochdruck, auch diese müssen wir in den nächsten Wochen schließen. Zu Saisonbeginn haben wir die Mannschaft in einem gewissen finanziellen Rahmen verstärkt, um möglichst gute Karten für den sofortigen Wiederaufstieg in den Händen zu halten. Dass dieser Rahmen durch eine - vorsichtig formuliert - gewagte Budgetplanung zustande kam, ist korrekt. Doch nun im Nachhinein Schuldzuweisungen zu thematisieren, bringt uns keinen Schritt weiter. Wir müssen nun nach Lösungen suchen - nicht nach weiteren Problemen! Denn genau das ist unser Job als Geschäftsführung, dem wir uns seit Wochen und Monaten Tag und Nacht stellen. Nachdem wir auf der Suche nach Lösungen für die Tribünen-Nachfinanzierung bereits erfolgreich waren, dürfen wir auch in Sachen Zukunftsfähigkeit aktuell einen kleinen Erfolg vermelden: In der vergangenen Woche haben wir einen Vertrag mit einem Unternehmen geschlossen, welches für die kommenden zehn Jahre eine Sky-Office-Fläche von nicht weniger als 400qm angemietet hat. Ihr könnt uns glauben, dass wir ganz konkret an weiteren kleinen und großen Bausteinen arbeiten, die helfen, dieses Loch zu schließen. Ihr könnt uns ebenfalls glauben, dass wir das in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten weiterhin offen und transparent machen werden. Denn nur bei einem vertrauensvollen und vor allem offenen Umgang miteinander werden wir das Problem gemeinsam lösen können. Also: Lasst uns nicht gegeneinander arbeiten, sondern stattdessen miteinander nach weiteren Lösungen suchen. Arminia steht nicht - anders als heute in einigen Medien dargestellt - vor der Zahlungsunfähigkeit. Wir haben alle Gehälter bezahlen können, wenn auch bisweilen in Einzelfällen - nach Rücksprache - mit einigen wenigen Tagen Verzug. Richtig ist, dass wir aktuell Dienstleister-Rechnungen nur mit Verzögerung begleichen können. Das ist nicht schön. Nicht für uns, vor allem aber nicht für diejenigen, die das Geld bekommen. Thema Konto-Pfändung: Ja, unsere Konten waren kurzfristig gesperrt. Wir hatten eine größere Steuersumme zwei Tage zu spät bezahlt. Auch das ist nicht gut - und auch das wissen wir. Inzwischen sind alle Steuern, Beiträge zur Krankenversicherung und Berufsgenossenschaft überwiesen und die Konten wieder geöffnet. Fest steht, dass wir das Loch in den kommenden Wochen schließen müssen. Wir brauchen ein Bündnis für Arminia. Und zwar nicht nur von Verein und Mannschaft, die wir ebenfalls auf das gemeinsame Ziel eingeschworen haben. Wir brauchen ein Bündnis von allen Leuten, die es gut mit dem Club meinen. Es wird hart in den kommenden Wochen, aber wir werden den Weg antreten - hoffentlich mit Euch - zusammen - und ihn erfolgreich beschreiten. Bielefeld, 5.2.2010 Detlev Dammeier, Heinz Anders Geschäftsführung DSC Arminia Bielefeld GmbH & Co. KGaA |