Buschtrommler
Das Strategiekonzept der KA wurde jetzt übrigens veröffentlicht.
http://www.kritische-arminen.de/images/D...0Konzeption.pdf
Manches ist dabei imo etwas nach dem Motto "Ach, lass uns das machen, hört sich ja toll an" aber es sind auch einige sehr interessante Konzepte, besonders was die Finanzierung angeht enthalten. Besonders die Idee mit der Stiftung gefällt mir sehr gut.
Allerdings muss man sich fragen, inwiefern die anvisierten Zaheln für Bielefeld realistisch sind, so oder so sieht manaber an den Zahlen, um was für Kapitalmengen es geht, wenn man sich einigermaßen in der 1. Bundesliga etablieren will.
topscorer
Es wurde ja darauf hingewiesen, daß a) lediglich die öffentlich bekannten Zahlen verwendet werden konnten und b) in der Kalkulation natürlich Bewegung drin ist.
Mir gefällt der umfassende, nachhaltige Ansatz. Ist eine komplett andere, eben nicht entmündige Weise des Denkens. Und hätte die Perspektive, das Mittelmaß auch in Außendarstellung und Vermarktung verlassen zu können. Denn hier wird durch das Schüco - Konzept Kontinuität bei den handelnden Personen angedroht.
siese
Ein interessantes Papier, das nur ein Problem hat: Es beantwortet die Frage:
"Stellen Sie sich vor, Sie hätten plötzlich 50 Mio EUR, was würden Sie damit machen?"
Blöderweise lautet die Frage, die sich in Wirklichkeit stellt:
"Wie bekommen wir 50 Mio EUR?"
Hitchcock
| Zitat: |
Original von siese
Ein interessantes Papier, das nur ein Problem hat: Es beantwortet die Frage:
"Stellen Sie sich vor, Sie hätten plötzlich 50 Mio EUR, Was würden Sie damit machen?"
Blöderweise lautet die Frage, die sich in Wirklichkeit stellt:
"Wie bekommen wir 50 Mio EUR?" |
Mit einem nachhaltigen klugen Konzept, welches einen klar erkennbaren "Return on Investment" hat, bekommt man die vielleicht.
Acht Seiten Powerpoint reichen dafür nicht aus. (Man muss allerdings fairerweise sagen, dass auf diesen 8 Seiten ja nur dargestellt wird, wie man die KGaA so autark wie möglich macht und sie weitestgehend der Kontrolle der Vereinsgremien entzieht.)
Das Diskussionspapier der Kritischen Arminen wirkt in sich sehr rund. Es wäre wünschenswert, wenn die dort dargestellten Handlungsalternativen an einem runden Tisch diskutiert würden. Und zwar innerhalb eines wirklichen OWL-Schulterschlusses, in der sich nicht ein Dutzend Unternehmen von Schüco bevormundet fühlen.
tip-tap
| Zitat: |
Original von siese
Ein interessantes Papier, das nur ein Problem hat: Es beantwortet die Frage:
"Stellen Sie sich vor, Sie hätten plötzlich 50 Mio EUR, was würden Sie damit machen?"
Blöderweise lautet die Frage, die sich in Wirklichkeit stellt:
"Wie bekommen wir 50 Mio EUR?" |
Na ja, ganz so schlimm ist es ja nicht. Es werden einige mögliche Einnahmequellen aufgelistet (siehe Punkt 3.3.2.), die nach Außen- und Innenfinanzierung unterschieden werden. Insgesamt laufen die dargestellten Möglichkeiten zur angestrebten Verdopplung des letzten Erstligaetats jedoch fast immer darauf hinaus, dass Wirtschaftsunternehmen sich im größeren Maße engagieren. Dass sie das nicht so ohne weiteres machen, hat die gestrige PK gezeigt. Vor diesem Hintergrund ist das Papier der KA auch nur dann umsetzbar, wenn die angedachten Strukturveränderungen umgesetzt werden. Alles andere halte ich inzwischen für unrealistisch.
LeckerKnoppers
| Zitat: |
| Es wäre wünschenswert, wenn die dort dargestellten Handlungsalternativen an einem runden Tisch diskutiert würden. Und zwar innerhalb eines wirklichen OWL-Schulterschlusses, in der sich nicht ein Dutzend Unternehmen von Schüco bevormundet fühlen. |
Ja, dann präsentiert die doch mal bitte! So es diese Unternehmen gibt, dann müssen sie jetzt evtl. mal Farbe bekennen! Es muss endlich mal Schluss mit diesen ganzen Nebelkerzen sein, das nervt furchtbar!
Lesen tut sich das natürlich ganz prima! Aber genau wie die Schüco-Struktur muss das mit Argumenten, also Sponsoren und Personen unterfüttert werden!
Hitchcock
| Zitat: |
Original von tip-tap
Vor diesem Hintergrund ist das Papier der KA auch nur dann umsetzbar, wenn die angedachten Strukturveränderungen umgesetzt werden. Alles andere halte ich inzwischen für unrealistisch. |
Strukturänderungen? Nein, was wir brauchen ist eine bessere Kontrolle der KGaA. Denn die fehlende Kontrolle hat doch erst dazu geführt, dass es dort zu den Verpflechtungen und Machenschaften kam, die uns jetzt so arg in Bedrängnis gebracht hat. Die angedachte Buchbergersche Strukturänderung würde aber die Autarkie noch verstärken und die KGaA vollends aus der Kontrolle der Gremien entreißen.
foreverDSC
| Zitat: |
Original von siese
Ein interessantes Papier, das nur ein Problem hat: Es beantwortet die Frage:
"Stellen Sie sich vor, Sie hätten plötzlich 50 Mio EUR, was würden Sie damit machen?"
Blöderweise lautet die Frage, die sich in Wirklichkeit stellt:
"Wie bekommen wir 50 Mio EUR?" |
Voll auf den Punkt! Technischer ko!
Im Ernst: Da wird lang und breit sehr konkret ein zu druckendes T-Shirt für die Fans beschrieben, aber die Kernfrage, woher das Geld letztendlich kommt, bleibt offen. Zumal man im Hinblick auf Ticketing sogar zu kurzfristigen Mindereinahmen bereit ist, um das Stadion zu füllen!
distro
| Zitat: |
Original von Hitchcock
Mit einem nachhaltigen klugen Konzept, welches einen klar erkennbaren "Return on Investment" hat, bekommt man die vielleicht.
Acht Seiten Powerpoint reichen dafür nicht aus. (Man muss allerdings fairerweise sagen, dass auf diesen 8 Seiten ja nur dargestellt wird, wie man die KGaA so autark wie möglich macht und sie weitestgehend der Kontrolle der Vereinsgremien entzieht.)
Das Diskussionspapier der Kritischen Arminen wirkt in sich sehr rund. Es wäre wünschenswert, wenn die dort dargestellten Handlungsalternativen an einem runden Tisch diskutiert würden. Und zwar innerhalb eines wirklichen OWL-Schulterschlusses, in der sich nicht ein Dutzend Unternehmen von Schüco bevormundet fühlen. |
Das wäre ein Traum:
Der Bielefelder Weg
... und dazu ein transparentes und ausgewogenes Sponsoring im Profibereich!
Zippy
| Zitat: |
Original von foreverDSC
| Zitat: |
Original von siese
Ein interessantes Papier, das nur ein Problem hat: Es beantwortet die Frage:
"Stellen Sie sich vor, Sie hätten plötzlich 50 Mio EUR, was würden Sie damit machen?"
Blöderweise lautet die Frage, die sich in Wirklichkeit stellt:
"Wie bekommen wir 50 Mio EUR?" |
Voll auf den Punkt! Technischer ko! |
Richtig. Das mag ja alles schön und gut sein, aber wie schon an anderer Stelle geschrieben, können die KA keine Millionen aus dem Hut zaubern.
Wenn die Sponsoren meinen, dass ihr weg der richtige ist, muss man ihn mitgehen, auch wenn er einem nicht passt.
Wer die Musik bezahlt, bestimmt was gespielt wird.
Die Alternative ist, das auf der Alm die Lichter ausgehen.
Hitchcock
| Zitat: |
Original von foreverDSC
| Zitat: |
Original von siese
Ein interessantes Papier, das nur ein Problem hat: Es beantwortet die Frage:
"Stellen Sie sich vor, Sie hätten plötzlich 50 Mio EUR, was würden Sie damit machen?"
Blöderweise lautet die Frage, die sich in Wirklichkeit stellt:
"Wie bekommen wir 50 Mio EUR?" |
Voll auf den Punkt! Technischer ko! |
Genau so steht es dort nicht. Die Diskussionsgrundlage lässt offen, wieviel im Detail investiert wird. Es werden aber einige interessante Modelle zur Innen- und Außenfinanzierung ins Spiel gebracht.
Natürlich basieren auch die Ideen in dem Papier auf Sponsoren. Aber es wird immer deutlich auf einen OWL-Schulterschluss hingewiesen. Derzeit hat aber alleine Schüco die Arminia unter seinen Fittichen. So kann das meiner Meinung nicht funktionieren, denn da fühlen sich die anderen Unternehmen bevormundet.
Zippy
| Zitat: |
Original von distro
| Zitat: |
Original von Hitchcock
Mit einem nachhaltigen klugen Konzept, welches einen klar erkennbaren "Return on Investment" hat, bekommt man die vielleicht.
Acht Seiten Powerpoint reichen dafür nicht aus. (Man muss allerdings fairerweise sagen, dass auf diesen 8 Seiten ja nur dargestellt wird, wie man die KGaA so autark wie möglich macht und sie weitestgehend der Kontrolle der Vereinsgremien entzieht.)
Das Diskussionspapier der Kritischen Arminen wirkt in sich sehr rund. Es wäre wünschenswert, wenn die dort dargestellten Handlungsalternativen an einem runden Tisch diskutiert würden. Und zwar innerhalb eines wirklichen OWL-Schulterschlusses, in der sich nicht ein Dutzend Unternehmen von Schüco bevormundet fühlen. |
Das wäre ein Traum:
Der Bielefelder Weg
... und dazu ein transparentes und ausgewogenes Sponsoring im Profibereich! |
Das wäre tatsächlich ein Traum, aber wir sind leider nicht in der Position Ansprüche zu stellen, deshalb muss man den Weg der Sponsoren gehen.
LeckerKnoppers
Gut, es gibt 2 Möglichkeiten!
So es Unternehmen gibt, die hier investieren wollen bzw. Sponsoring betreiben wollen. Unterstellen wir das mal!
Gehören die dann zur nicht genannten Schücogruppe oder gehören die zur Gruppe, die sich von Schüco bevormundet wird?
Gibt es überhaupt eine der beiden Gruppen? Fragen über Fragen! Aber keine Antworten!
Zippy
| Zitat: |
Original von LeckerKnoppers
Gut, es gibt 2 Möglichkeiten!
So es Unternehmen gibt, die hier investieren wollen bzw. Sponsoring betreiben wollen. Unterstellen wir das mal!
Gehören die dann zur nicht genannten Schücogruppe oder gehören die zur Gruppe, die sich von Schüco bevormundet wird?
Gibt es überhaupt eine der beiden Gruppen? Fragen über Fragen! Aber keine Antworten!
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Naja ich denke, dass die anderen Sponsoren Schüco "beauftragt" haben hier Strukturen anzuleiern, die ihren Vorstellungen entsprechen.
Wäre das nicht so, hätten sie sicherlich schon längst den Mund aufgemacht.
Sie sind ja schließlich nicht von Schüco abhängig.
Anturios
| Zitat: |
Original von siese
Ein interessantes Papier, das nur ein Problem hat: Es beantwortet die Frage:
"Stellen Sie sich vor, Sie hätten plötzlich 50 Mio EUR, was würden Sie damit machen?"
Blöderweise lautet die Frage, die sich in Wirklichkeit stellt:
"Wie bekommen wir 50 Mio EUR?" |
Es handelt sich ja nicht um ein Gegenkonzept zu den gestern vorgestellten Vorschlägen. Im Gegenteil werden die gleichen Unternehmen angesprochen, ihnen werden nur andere Maßnahmen vorgeschlagen, die aber ebenfalls gangbar sind.
Das dargestellte Stiftungsmodell würde bsp. zu der Firmenphilosophie von Oetker passen.
Der vorgeschlagene Investmentfond für den Stadionbetrieb enthält die Option einer Treuhandgesellschaft. Dies hat den Vorteil, dass Geldgeber auf eigenen Wunsch anonym bleiben könnten - in der derzeitigen Wirtschaftslage reizvoll, da viele Unternehmer im Falle eines öffentlichen Sponsorings mit einem Aufschrei der Belegschaft rechnen müssten.
Renne
Es ist interessant. Und es klingt grundsätzlich gangbar. Aber es ist natürlich immer einfach, Concept Papers zu schreiben; was bei der Umsetzung rumkommt, steht dann auf einem völlig anderen Blatt.
Völlig offen:
-Wie lange dauert es, bis es handlungsfähige Leute gibt, die mit der Umsetzung beginnen könnten? Ist es dann nicht vielleicht schon zu spät?
-Lässt sich das kurzfristige Überleben sichern?
RalfBSM
| Zitat: |
Original von siese
Ein interessantes Papier, das nur ein Problem hat: Es beantwortet die Frage:
"Stellen Sie sich vor, Sie hätten plötzlich 50 Mio EUR, was würden Sie damit machen?"
Blöderweise lautet die Frage, die sich in Wirklichkeit stellt:
"Wie bekommen wir 50 Mio EUR?" |
Die Frage beantwortet aber das Konzept der Arminia bzw. das von Herrn Buchberger auch nicht.
Lela
| Zitat: |
Original von LeckerKnoppers
| Zitat: |
| Es wäre wünschenswert, wenn die dort dargestellten Handlungsalternativen an einem runden Tisch diskutiert würden. Und zwar innerhalb eines wirklichen OWL-Schulterschlusses, in der sich nicht ein Dutzend Unternehmen von Schüco bevormundet fühlen. |
Ja, dann präsentiert die doch mal bitte! So es diese Unternehmen gibt, dann müssen sie jetzt evtl. mal Farbe bekennen! Es muss endlich mal Schluss mit diesen ganzen Nebelkerzen sein, das nervt furchtbar!
Lesen tut sich das natürlich ganz prima! Aber genau wie die Schüco-Struktur muss das mit Argumenten, also Sponsoren und Personen unterfüttert werden! |
Du hast natürlich recht, aber wie stellst du dir das vor? Sollen die KA mit ihrem Konzept zu Herrn Oetker, Herrn Hörmann, Herrn Ostrowski etc. gehen und sagen: Wir haben tolle Konzepte, bitte öffne dein Portemonnaie? Ich denke, das geht nur über den Verein bzw. die KGaA. Und da sind sie ja nicht drin (Herr Straetmanns "kontrolliert" ja nur als AR-Mitglied). Und auf der letzten JHV haben die alten Machtinhaber ja mit allen Mitteln versucht, die KA rauszuhalten (bzw. viel zu kurzfristig einen nicht tragfähigen Kompromiss zur Wahl gestellt)...
Entweder die KA erhalten offizielle Mitgestaltungsmöglichkeiten oder Arminia (wo das Konzept ja vorliegen soll) setzt eigenständig was davon um. Aber bei den Beratungsresistenten (sorry!) dort, bin ich nicht so sicher, ob sowas nicht gleich abgeheftet wird...
LG
distro
| Zitat: |
Original von Renne
...
-Lässt sich das kurzfristige Überleben sichern? |
Vielleicht stochern wir ja nicht im Nebel, sondern bereits mit einer kleinen Schaufel im Erdhaufen neben dem Grab??
tip-tap
| Zitat: |
Original von Zippy
| Zitat: |
Original von LeckerKnoppers
Gut, es gibt 2 Möglichkeiten!
So es Unternehmen gibt, die hier investieren wollen bzw. Sponsoring betreiben wollen. Unterstellen wir das mal!
Gehören die dann zur nicht genannten Schücogruppe oder gehören die zur Gruppe, die sich von Schüco bevormundet wird?
Gibt es überhaupt eine der beiden Gruppen? Fragen über Fragen! Aber keine Antworten!
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Naja ich denke, dass die anderen Sponsoren Schüco "beauftragt" haben hier Strukturen anzuleiern, die ihren Vorstellungen entsprechen.
Wäre das nicht so, hätten sie sicherlich schon längst den Mund aufgemacht.
Sie sind ja schließlich nicht von Schüco abhängig. |
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es auch Sponsoren gibt, denen die Vorgaben von Schüco völlig egal sind und die aus anderen Gründen zu Sponsoren werden.
Um aber die langfristige Etablierung in der ersten Liga und die dafür auch im Papier der KA richtigerweise festgestellte Verdopplung des letzten Erstligaetats zu erreichen, müssen viele weitere Sponsoren mit ins Boot geholt werden. Und hier kommt dann das Dilemma zum tragen, das auch im KA-Papier genannt wird: Zusätzliche Sponsoren gibt es meistens nur bei zusätzlicher medialer Aufmerksamkeit. Die ist aber nur zu bekommen, wenn der Verein sportlich erfolgreicher ist. Der sportliche Erfolg hängt aber wiederum maßgeblich mit der Höhe des Etats zusammen ("Geld schießt Tore"). Natürlich gibt es auch hier immer wieder Ausnahmen (aktuell Mainz im positiven und Hertha im negativen Sinne), aber von der Grundtendenz trifft das oben dargestellte Dilemma schon zu. Es wird im KA-Papier ja auch eindrucksvoll mit zahlen untermauert.
Daher kommen für Arminia zunächst vor allem potenzielle Sponsoren in Frage, die aufgrund ihrer regionalen Verwurzelung bereit sind, dem Verein den ein oder anderen Euro zusätzlich zu geben. Und damit wären wir dann bei der PK zur Strukturveränderung und dem (bis dahin?) zögerlichen Verhalten von Schüco und Co.