lienen
Lange nichts gehört von unserem früheren Goalgetter. Ist ja auch ziemlich lange her, so 30 Jahre schätze ich...
Heute wurde er im Zusammenhang mit den Vorgängen um Rainer Calmund erwähnt. Er hat offenbar als Spielerberater eine Menge Kohle eingestrichen; Umstände v.a. der möglichen Verfehlungen Calmunds sind mir bislang nicht bekannt. Kommt bestimmt.
Ein Schlitzohr war er ja immer schon, der Volker!
Bennobarkeeper
Ich habe heute auch im Radio vernommen, das Calli angeblich 580.000 Ezro an Graul gezahlt haben soll, ohne das Leverkusen etwas davon wusste. Dies wäre wohl auch der Grund gewesen, wieso Calli seinen Job bei Leverkusen aufgeben musste. Angeblich hat sich wohl auch schon die Staatsanwaltschaft Bielefeld eingeschaltet. Dies kam heute im WDR2.
SWB Gruß
Bennobarkeeper
Suomi
Calli war in der Halbzeitpause sogar per Telefon zugeschaltet (WDR2). Natürlich hat er alles abgestritten.
teutoburger
Bin mal auf nen interessanten Artikel im Schalker Forum gestoßen. Das Thema wird wohl alle Beteiligten noch ne Weile beschäftigen:
Öffentliche Erklärung in Finanzaffäre
Leverkusen. In der Finanz-Affäre um undurchsichtige Provisions-Zahlungen an einen Spielervermittler will der ehemalige Fußball-Bundesliga-Manager Reiner Calmund in die Offensive gehen. "Wir wollen die Negativfront zurückdrängen", kündigte sein Kölner Anwalt Stefan Seitz am Dienstag eine öffentliche Erklärung seines Mandanten voraussichtlich für Freitag an.
Bayer 04 Leverkusen hatte sich von Calmund wegen einer Barzahlung von 580 000 Euro an den Spielerberater Volker Graul für die Vermittlung von zwei Spieleroptionen im Sommer 2004 getrennt. Von den Ermittlungen des Kommissariats Wirtschaftskriminalität der Bielefelder Polizei gegen Calmund wegen Untreue hätten er und sein Mandant nur gehört: "Wenn das so ist, ist es merkwürdig, dass die Kriminalpolizei öffentlich darüber spricht", sagte Seitz.
Unterdessen hat die Zeitung "Die Welt" den Verdacht genährt, dass das Geld möglicherweise nicht nur an Graul geflossen seien. Drei Wochen nach der Barabhebung hatten die Leverkusener durch Siege gegen 1860 München (3:0) und den 1. FC Nürnberg (1:0) in der Saison 2002/03 einen möglichen Abstieg abgewendet. Der Bielefelder Chefermittler Karl-Heinz Wallmeier nannte der "Welt" als Grund für die Ermittlungen "die zweckwidrige Verwendung von Geldern". Den Verdacht der Manipulation wollte Wallmeier weder bestätigen noch dementieren.
07.03.2006 dpa
Quelle WAZ.DE
michel
Der eigentliche Garant des Nichtabstiegs war allerdings der Sieg Leverkusens gegen Arminia Bielefeld, und da sah ein gewisser Ansgar Brinkmann beim Stand von 1:1 eine mehr als dumme Gelb/Rote Karte.