Ich hatte ja oben schon geschrieben, dass mich persönlich dieses ganze Thema mit dem Präsidium nicht ganz so wichtig ist, weil ich mich einfach mehr für den sportlichen Bereich interessiere. Darum stehe ich dem ganzen auch recht neutral gegenüber und hoffe einfach, dass bei den Leuten die richtige Wahl getroffen wird.
Ich habe es nicht mehr im genauen Wortlaut und Detail im Kopf, aber ich meine es wurde gestern noch eine Aussage getätigt (ich weiß auch nicht mehr 100%ig von wem), in der beschrieben wurde, wie schwer dieser Auswahlprozess für die Neubesetzung des Präsidiums ist. Zum einen möchte man Personen mit 100%-Arminia-DNA, die schon einen längeren Zeitraum positiv mit dem Club verbunden sind (jahrelang Fan etc.).
Desweiteren ist auch ein gewisser beruflicher Background wichtig. Das geht über Bildung/Schulabschluss/Studium und bestimmte Qualifikationen und Erfahrungen die hilfreich sind, um die vielfältigen Aufgaben zu bewältigen. Für das Präsidium eines Fußballvereins sind Management-, Finanz-, Rechts- und Kommunikationsfähigkeiten sowie ein solides Netzwerk schon sehr hilfreich.
Dann hast du viel Verantwortung, brauchst viel Engagement und hast einen hohen Zeitaufwand. Dazu hohe Erwartungen, öffentliche Auftritte etc. Dazu wurde gestern gesagt, dass nicht jedes große Unternehmen begeistert ist, wenn die eigenen Führungskräfte viel Zeit und Energie in einen Fußballverein stecken. Viele Führungskräfte mit hohem Anspruch an ihre Arbeit selbst auch nicht. Wenn man das mit dazu zählt, wird der Kreis an "geeigneten" Personen einfach etwas kleiner. Wie gesagt, es wurde nicht genau so gesagt, aber so in etwa in der Art.
Bei der Kathrin Dahnke ist ein Vorteil, dass sie so wie ich es verstanden habe vorallem freiberuflich arbeitet, und sich ihre Arbeit daher sehr gut so einteilen kann, dass für alle wichtigen Belange um Arminia Bielefeld zur Verfügung stehen wird.
