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  4. Fragen, Wünsche & Kritik

Zur Lage des Forums

  • oemmes
  • 14. Dezember 2006 um 12:52
  • CrimePays
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    • 14. September 2025 um 18:13
    • #2.741
    Zitat von ArminiaRulez

    Ich finde empfinde das nicht nur dieses Wochenende so und auf das Forum kann ich das auch nicht beschränken.

    Irgendwie zieht sich das durch alle Ebenen. Sie es bei der Arbeit, im privaten oder wenn man sich öffentlich bewegt.

    Gefühlt wächst die Unzufriedenheit mit allem und dadurch auch die Aggressivität. Zusätzlich sind die Leute ohnehin gestresster und haben eine ganz kurze Zündschnur.

    Das Forum ist auch nur ein Abbild unserer Gesellschaft, natürlich ein kleiner, aber dennoch lässt einen das manches besser einordnen.

    Erst die Tage dachte ich beim Combi ich bin im falschen Film. Zuerst fährt der Hähnchenbrater mit seinem Wagen fast jemandem rein und will demjenigen eine auf die Mappe hauen. An der Frischetheke beschwert sich eine Frau warum sich alle vordrängeln, obwohl sie als letzte kam und echt ungemütlich wurde. An der Kasse standen 3 Leute an und direkt beschwert sich jemand wieso keine weitere Kasse offen hat und was für ein Saftladen das ist.

    Das ist nur ein Beispiel was ich immer öfter wahrnehme.

    Keine schöne Entwicklung.

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    Das deckt sich exakt mit meiner Wahrnehmung. Der Staat muss halt dafür Sorge tragen, dass sich die Bürger Alkohol, Kaffee, Zigaretten und Fußball weiter leisten können.

    SEIT 1978 - 48 JAHRE LEIDENSCHAFT

    DSC Arminia Bielefeld - Nicht schön, aber erfolglos

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    Hochwald-Physio
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    • 14. September 2025 um 18:38
    • #2.742
    Zitat von CrimePays

    Das deckt sich exakt mit meiner Wahrnehmung. Der Staat muss halt dafür Sorge tragen, dass sich die Bürger Alkohol, Kaffee, Zigaretten und Fußball weiter leisten können.

    Für Alkohol und Zigaretten aus meiner Sicht auf keinen Fall.

    Bei dem Rest schließe ich mich dir, Rulez und Richie an .

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    • 14. September 2025 um 18:43
    • #2.743
    Zitat von der_kritiker

    Macht einfach den Sport-Politik-Thread dicht.

    Es macht keinen Sinn wenn man Diskussionen nicht ganz abstellen will, aber gleichzeitig nicht zu tief in die Materie einsteigen soll.

    Die heutigen Probleme sind oft vielschichtig und Diskussionen driften zu 99% schnell mal ab.

    Außerdem gibt es bei den Diskussionen in der Regel keinen Mehrwert.

    Glaube kaum, dass ein Rechter/Linker jetzt Links/Rechts wählt, weil sich ein paar Leute im Netz streiten in einem DSC-Forum.

    Im Moment geht es doch noch. Gut die letzten 10 Beiträge bei Nmecha ok, da wurde es dann provokanter. Beleidigend kenne ich anders. Wenigstens ist es dann ehrlich. Fand das alles noch ok. Rulez fand es eher zum Kotzen oder belastend. Meine Grenze liegt auch berufsbedingt deutlich drüber. Und zu Arminia/ Kania, jeder hat da so seinen Standpunkt. Und so richtig falsch liegt hier keiner. Meinungsaustausch ist wichtig, Streit darf gerne sein. Fairness wäre wünschenswert. Was gar nicht geht ist Gleichgültigkeit, Desinteresse, Neutralität. Ansonsten poste ich gerne mal das berühmte Zitat von Martin Niemöller.

    Wetter gut, Arminia mit Sieg. Alle mal wieder durchatmen.

  • ArminiaRulez
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    • 14. September 2025 um 18:43
    • #2.744
    Zitat von Richie

    Die Unzufriedenheit wird aber auch geschürt, sie ist zu großen Teilen gefühlt und nicht unbedingt an Fakten fest gemacht. Dann fehlt ein Funken, wie z.B. das nichtsenken des Strompreises und es schaukelt sich auf. Ich stelle das ebenso fest. Vor allem stelle ich aber auch fest, dass die Diskussionskultur immer mehr nachlässt. Es gibt mittlerweile einen Trend weg von legitimen Meinungen hin zu "Recht/Unrecht", manchmal extrem hin zu "gut/böse". Wir verlieren immer mehr unsere Streitkultur. Ich finde das ganz schlimm!

    Na klar, weil sich aber auch niemand mehr im Detail mit den Themen beschäftigt.

    Die fehlende Diskussionkultur/Streitkultur ist auch ein gewichtiger Punkt. Wenn man sich keinen Millimeter aufeinander zubewegt und dann salopp gesagt nur noch gegenseitig mit Mist bewirft bringt das nichts.

    Wenn ich da an früher zurückdenke konnte man sich auch mal hitziger unterhalten und einfach mal unterschiedlicher Meinung sein, danach hat man dann bei einem Kaltgetränk über andere Dinge wieder gemeinsam gelacht.

    Auch wenn ich das gerne weiter so halten würde, aus den Erfahrungen der letzten Jahre vermeide ich es mittlerweile völlig.

  • Online
    Pille71
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    • 14. September 2025 um 18:49
    • #2.745
    Zitat von ArminiaRulez

    Ich finde empfinde das nicht nur dieses Wochenende so und auf das Forum kann ich das auch nicht beschränken.

    Irgendwie zieht sich das durch alle Ebenen. Sie es bei der Arbeit, im privaten oder wenn man sich öffentlich bewegt.

    Gefühlt wächst die Unzufriedenheit mit allem und dadurch auch die Aggressivität. Zusätzlich sind die Leute ohnehin gestresster und haben eine ganz kurze Zündschnur.

    Das Forum ist auch nur ein Abbild unserer Gesellschaft, natürlich ein kleiner, aber dennoch lässt einen das manches besser einordnen.

    Erst die Tage dachte ich beim Combi ich bin im falschen Film. Zuerst fährt der Hähnchenbrater mit seinem Wagen fast jemandem rein und will demjenigen eine auf die Mappe hauen. An der Frischetheke beschwert sich eine Frau warum sich alle vordrängeln, obwohl sie als letzte kam und echt ungemütlich wurde. An der Kasse standen 3 Leute an und direkt beschwert sich jemand wieso keine weitere Kasse offen hat und was für ein Saftladen das ist.

    Das ist nur ein Beispiel was ich immer öfter wahrnehme.

    Keine schöne Entwicklung.

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    Ja!!! Aber exakt das gleiche hätte ich vor einigen Feiertagen oder Mittags an Heiligabend in Hoberge am Combi auch schon vor 15 Jahren schreiben können. Und da wurde noch nicht alles immer und immer schlimmer. Jedenfalls ging es da noch. Trotzdem waren die krass. Klar, es wird mittlerweile kritisch. Aber schlimm ist es nicht erst seit Corona.

  • Online
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    • 14. September 2025 um 18:50
    • #2.746
    Zitat von ArminiaRulez

    Wenn ich da an früher zurückdenke konnte man sich auch mal hitziger unterhalten und einfach mal unterschiedlicher Meinung sein, danach hat man dann bei einem Kaltgetränk über andere Dinge wieder gemeinsam gelacht.

    Das gibt es aus meiner eigener Erfahrung auch heute noch.

    Nur hier im Internet ist das halt schwieriger, weil Vieles verkürzt und Argumente weniger ausführlich dargestellt und begründet werden( können) und einige Dinge eben nicht " face to face" klargestellt und beigelegt werden.

  • Online
    Hochwald-Physio
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    • 14. September 2025 um 18:54
    • #2.747

    Mit Pille sollte man es sich sowieso nicht verscherzen, jetzt wo Antibiotika und Co wieder rar werden. ;)

  • ArminiaRulez
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    • 14. September 2025 um 18:55
    • #2.748

    Pille71 Das war tatsächlich auch vor Corona schon, in der Zeit von Corona hat sich das gefühlt nochmal beschleunigt.

    Hochwald-Physio Ich hab von Face-to-face gesprochen. Im Forum ist das klar, dafür ist die Unterhaltung nicht durchgehend und tief genug.

    Ist aber schön zu hören, wenn es nicht nur negative Erfahrungen gibt.

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    • 14. September 2025 um 18:57
    • #2.749
    Zitat von ArminiaRulez

    Die fehlende Diskussionkultur/Streitkultur ist auch ein gewichtiger Punkt. Wenn man sich keinen Millimeter aufeinander zubewegt und dann salopp gesagt nur noch gegenseitig mit Mist bewirft bringt das nichts.

    Wenn ich da an früher zurückdenke konnte man sich auch mal hitziger unterhalten und einfach mal unterschiedlicher Meinung sein, danach hat man dann bei einem Kaltgetränk über andere Dinge wieder gemeinsam gelacht.

    Ich muß sagen, daß das im Bekanntenkreis auch nach wie vor funktioniert. Ich kann, auch

    nach einem hitzigen Streitgespräch, meinem Gegenüber anschließend noch in die Augen

    schauen.

    Vielleicht sind heute einfach viel zu viel Leute in den asozialen Medien unterwegs. Da werden Themen wohl nicht mehr vertieft, da wird kurz und bündig abgeurteilt und in

    irgendeine Ecke gestellt. Von Streitkultur braucht man da nicht zu reden. Ich war da zum

    Glück nie unterwegs und werde es auch nicht sein.

    Ich hab das auch schon im persönlichen Umfeld erlebt. Da äußert man eine Ansicht, die

    nicht dem Klischee des klassischen Linken entspricht, schon wird man komisch angeguckt

    und sich darüber gewundert. Als ob die Meinung zu etwas immer im Rechts/Links-Schema

    verhaftet sein muß.

    Wenn hier nicht Einige zu schnell ins Persönliche abgleiten würden, könnte man die Diskussionen durchaus laufen lassen, die meisten hier sind durchaus interessant.

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  • Sirius
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    • 14. September 2025 um 19:29
    • #2.750

    Ich finde, dass die Diskussionskultur hier im Forum schon einmal viel, viel schlechter war und von einigen nur Kritik an Spielern, Trainer und Funktionären toleriert wurde. Verbunden mit den sportlichen Erfolgen, ging und geht es hier dann auch wertschätzender und freundlicher zu. Das wird sich aber wieder in Richtung des gesellschaftlich inzwischen üblichen bewegen und vielleicht nimmt 33615 hier die ersten Vorzeichen wahr. Wie konstruktiv um Meinungen gerungen werden kann, ist vielen einfach nicht bekannt. Es fehlt Erfahrungswissen! Ungenügende Erziehung hin zu prosozialen, positiven Werten und fehlende Vorbilder gepaart mit einem geringen Selbstwertgefühl, führen dazu, dass andere Meinungen schnell als Angriff auf das bedürftige Ego angesehen werden. Dass immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft emotional abgestumpft und gleichzeitig bedürftig nach gesehen werden und Anerkennung sind, scheint einen Teufelskreis zu bedienen. Angesichts des gefühlten Mangels geht es darum, möglichst viel für sich selbst rauszuholen. Sich in andere hineinzuversetzen und zu erfahren, dass der Stress eher ein innerer und selbstgemachter ist, ist für diese Lebensweise keine Option. Daher wird im Außen alles bekämpft, was der eigenen Sichtweise zuwider läuft. Ich denke, man kann sich nur immer wieder selbst reflektieren und schauen, ob das eigene Leben in die richtige Richtung geht und ob die sozialen Beziehungen einschließlich ihren Kommunikationsformen einem selbst gut tun. Wenn man merkt, dass die innere Anspannung gerade privat- oder berufsbedingt sehr hoch ist, kennen wir hier ja alle wirksamere Mittel als uns gegenseitig anzugiften. Beispielsweise 90+ Minuten bedingungslos unsere Arminia anfeuern, entspannt doch enorm. ;)

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  • Hitchcock
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    • 14. September 2025 um 19:37
    • #2.751

    Es ist gerade alles ein wenig “Nein!” - “Doch” - “Ohh!”… da draußen in der Welt.

    Allerdings glaube ich, dass dieses Gefühl für viele nochmal verstärkt daher kommt. Insbesondere aufgrund der Echokammern in den sozialen Medien.

    Hier im Forum finde ich es aktuell aber absolut okay. Das war schon mal schlimmer.

    ---
    "Du bist ein Genie!" - "Nenn mich bloß nicht so, ich bemühe mich lediglich, die mir angeborene Intelligenz durch ständiges Üben voll zu entfalten."
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    • 14. September 2025 um 19:43
    • #2.752
    Zitat von FSV-Armine

    Ich muß sagen, daß das im Bekanntenkreis auch nach wie vor funktioniert. Ich kann, auch

    nach einem hitzigen Streitgespräch, meinem Gegenüber anschließend noch in die Augen

    schauen.

    Vielleicht sind heute einfach viel zu viel Leute in den asozialen Medien unterwegs. Da werden Themen wohl nicht mehr vertieft, da wird kurz und bündig abgeurteilt und in

    irgendeine Ecke gestellt. Von Streitkultur braucht man da nicht zu reden. Ich war da zum

    Glück nie unterwegs und werde es auch nicht sein.

    Ich hab das auch schon im persönlichen Umfeld erlebt. Da äußert man eine Ansicht, die

    nicht dem Klischee des klassischen Linken entspricht, schon wird man komisch angeguckt

    und sich darüber gewundert. Als ob die Meinung zu etwas immer im Rechts/Links-Schema

    verhaftet sein muß.

    Wenn hier nicht Einige zu schnell ins Persönliche abgleiten würden, könnte man die Diskussionen durchaus laufen lassen, die meisten hier sind durchaus interessant.

    Alles anzeigen

    Na ja kein Thema wenn wir beide uns was annen Kopp hauen und anschließend einen trinken gehen (so kenne ich es! So Leute mag ich!), müssen wir halt gucken wer noch dabei steht. Der, der die Mehrheit widerspiegelt wird gemocht- der andere ausgegrenzt. Duisburg. Gelsenkirchen. Schlimm wie die Städte dort da stehen. Statt über USA sollte man mal darüber reden. Nicht hier. Aber im privaten Umfeld, auf Arbeit, mit Politikern vor Ort, usw.

    Ich kenne, letzter Satz dazu, viele Leute deren Kinder (Studium-Alter bzw. Azubis) Deutschland verlassen wollen. Richtig NL, DK, A. Ob es das sein kann, ich hab da auch Zweifel.

  • Gönner
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    • 14. September 2025 um 19:59
    • #2.753
    Zitat von Richie

    Die Unzufriedenheit wird aber auch geschürt, sie ist zu großen Teilen gefühlt und nicht unbedingt an Fakten fest gemacht. Dann fehlt ein Funken, wie z.B. das nichtsenken des Strompreises und es schaukelt sich auf. Ich stelle das ebenso fest. Vor allem stelle ich aber auch fest, dass die Diskussionskultur immer mehr nachlässt. Es gibt mittlerweile einen Trend weg von legitimen Meinungen hin zu "Recht/Unrecht", manchmal extrem hin zu "gut/böse". Wir verlieren immer mehr unsere Streitkultur. Ich finde das ganz schlimm!

    Die steigende Ungleichheit, fehlende Aufstiegschancen, gigantische Privatvermögen in der Hand von einem kleinsten Teil der Bevölkerung (2 bis 3 %), kaputte Infrastruktur, technogische Rückständigkeit, Mittelschicht und Mittelstand unter Druck, Disfunktionaler Staat ...

    Nein. Das ist nicht alles eingebildet. Aber die berechtigte Frustration über diese Zustände wird halt bewusst bis zur Wut geschürt. Ironischer Weise um Kräfte zu fördern, die genau diese Probleme allesamt deutlich verschärfen würde. Die Wut auf den Neoliberalismus wird für die Förderung des Libertarismus, der die extremform des Neoliberalismus darstellt genutzt. Die Frustration über neue Technologien zur Stärkung oder Verlängerung der Nutzung der alten Techniken und alles immer zum Vorteil weniger Profiteure und nicht der breiten Gesellschaft. Den der bekommt die Rückständigkeit auch nicht gut, nur weil die alte Dinge früher mal führend waren.

    Man könnte das Endlos weiter führen, wie da Thesen auf den Leim gegangen wird, bei denen man noch mehr verarscht wird als dabei worüber man sich zuvor aufgeregt hat

    Trumps Zölle zum Beispiel werden ja nicht vom Ausland bezahlt. Da hat man nur Angst weniger zu verkaufen. Das bezahlt tatsächlich jeder Amerikaner. Entweder beim Kauf der eingeführten Waren oder wenn im Inland teurer produzierte Waren finanziert werden müssen. Mit den Einnahmen werden dann die Steuern gesenkt. Je reicher man ist desto stärker. Die perfekte Verarsche, weil man auch noch vorgaukeln kann es mit den Zöllen dem Ausland mal so richtig zu zeigen.

    Auch bei uns gibt es reichlich Beispiele. So verkauft die extreme Rechte einen Freiheitsbegriff, den man nur als toxisch bezeichnen kann, weil er die Freiheit des jeweils anderen nicht mitdenkt und am Ende das Recht des Stärkeren steht. Das sieht man schon daran, dass man es schon als Einschränkung der Meinungsfreiheit begreift, wenn man dabei nicht verleumden und beleidigen darf. Das sieht dann in der Wirtschaftspolitik nicht anders aus. Kaum soziale Absicherung, Erleichterungen aber vorallem für Bestverdiener, größtmögliche Abhängigkeit beim Energieimport, ein politisch schwaches Europa aus mittelgroßen Staaten. Alles gesponsert von libertären Kräften, die gerne ungehindert von Staat und Demokratie alles zum eigenen Voeteil regeln wollen. Gerne auch zum Nachteil des eigenen Staates.

    Motto: Ich, ich und ich, dann lange nichts, dann meine Buddys, dann lange nichts, dann mein Land, aber nur solange es mir maximal nutzt, wenn nicht dann auch gerne mit dessen geopolitischen Gegnern.

    Wir hatten Rechtsextremismus mit viel Staat und Kontrolle. War Mist. Wir hatten Sozialismus mit viel Staat und Kontrolle. War auch Mist. Linksextrem mit wenig Staat gab es nur kleinteilig, war aber erkennbar auch Mist. Jetzt ist mal rechtsextrem mit wenig Kontrolle und Staat dran. Wird erkennbar auch Mist sein, aber die etablierte Mitte wurschtelt weiter wie bisher vor sich hin und sorgt dafür, dass die Grundlagen für diese fatale Entwicklung weiter gedeihen. Hinzu verprellt man von Links die Leute weiter mit einer politischen Überkorrektnis, wo Rechts alles über Bord geworfen wird. Ein Trauerspiel.

    Mein nächstes Leben werde ich nicht auf diesem Planeten buchen. Soviel steht fest.

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    Einmal editiert, zuletzt von Gönner (15. September 2025 um 06:16)

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    • 14. September 2025 um 20:06
    • #2.754
    Zitat von Gönner

    Mein nächstes Leben werde ich nicht auf diesem Planeten buchen. Soviel steht fest.

    Du willst auf einen Planeten, wo es keine Arminia gibt? 🤔😜

    ---
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    • #2.755
    Zitat von Hitchcock

    Du willst auf einen Planeten, wo es keine Arminia gibt? 🤔😜

    Doch. Wird neu aufgebaut. Da gibt es dann aber kein Bielefeld. Zumindest nur eines bis etwa 2003.

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    • 14. September 2025 um 20:11
    • #2.756
    Zitat von Gönner

    Die steigende Ungleichheit, fehlende Aufstiegschancen, gigantische Privatvermögen in der Hand von einem kleinsten Teil der Bevölkerung (2 bis 3 %), kaputte Infrastruktur, technogische Rückständigkeit, Mittelschicht und Mittelstand unter Druck, Disfunktionaler Staat ...

    Nein. Das ist nicht alles eingebildet. Aber die berechtigte Frustration über diese Zustände wird halt bewusst bis zur Wut geschürt. Ironischer Weise um Kräfte zu fördern, die genau diese Probleme allesamt deutlich verschärfen würde. Die Wut auf den Neoliberalismus wird für die Förderung des Libertarismus, der die extremform des Neoliberalismus darstellt genutzt. Die Frustration über neue Technologien zur Stärkung oder Verlängerung der Nutzung der alten Techniken und alles immer zum Vorteil weniger Profiteure und nicht der breiten Gesellschaft. Den der bekommt die Rückständigkeit auch nicht gut, nur weil die alte Dinge früher mal führend waren.

    Man könnte das Endlos weiter führen, wie da Thesen auf den Leim gegangen wird, bei denen man noch mehr verarscht wird als dabei worüber man sich zuvor aufgeregt hat

    Trumps Zölle zum Beispiel werden ja nicht vom Ausland bezahlt. Da hat man nur Angst weniger zu verkaufen. Das bezahlt tatsächlich jeder Amerikaner. Entweder beim Kauf der eingeführten Waren oder wenn im Inland teurer produzierte Waren finanziert werden müssen. Mit den Einnahmen werden dann die Steuern gesenkt. Je reicher man ist desto stärker. Die perfekte Verarsche, weil man auch noch vorgaukeln kann es mit den Zöllen dem Ausland mal so richtig zu zeigen.

    Auch bei uns gibt es reichlich Beispiele. So verkauft die extreme Rechte einen Freiheitsbegriff, den man nur als toxisch bezeichnen kann, weil er die Freiheit des jeweils anderen nicht mitdenkt und am Ende das Recht des Stärkeren steht. Das sieht man schon daran, dass man es schon als Einschränkung der Meinungsfreiheit begreift, wenn man dabei nicht verleumden und beleidigen darf. Das sieht dann in der Wirtschaftspolitik nicht anders aus. Kaum soziale Absicherung, Erleichterungen aber vorallem für Bestverdiener, größt mögliche Abhängigkeit beim Energieimport, ein politisch schwaches Europa aus Mittelgroßen Staaten. Alles gesponsert von lobertären Kräften, die gerne ungehindert von Staat und Demokratie alles zum eigenen Voeteil regeln wollen. Gerne auch zum Nachteil des eigenen Staates.

    Motto: Ich, ich und ich, dann lange nichts, dann meine Buddys, dann lange nichts, dann mein Land, aber nur solange es mir nutzt maximal nutzt, wenn nicht dann auch gerne mit dessen geopolitischen Gegnern.

    Wir hatten Rechtsextremismus mit viel Staat und Kontrolle. War Mist. Wir hatten Sozialismus mit viel Staat und Kontrolle. War auch Mist. Linksextrem mit wenig Staat gab es nur kleinteilig, war aber erkennbar auch Mist. Jetzt ist mal rechtsextrem mit wenig Kontrolle und Staat dran. Wird erkennbar auch Mist sein, aber die etablierte Mitte wurschtelt weiter wie bisher vor sich hin und sorgt dafür, dass die Grundlagen für diese fatale Entwicklung weiter gedeihen. Hinzu verprellt man von Links die Leute weiter mit einer politischen Überkorrektnis, wo Recht alles über Bord geworfen wird. Ein Trauerspiel.

    Mein nächstes Leben werde ich nicht auf diesem Planeten buchen. Soviel steht fest.

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    Hoffentlich müssen wir nicht alle noch mal eine Art „Bürgerkrieg“ miterleben.

  • Fonzie
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    • 14. September 2025 um 22:07
    • #2.757

    Dieses Forum ist nicht zuletzt auch ein Spiegel der politischen Polarisierung der Gesellschaft. Es gibt hier eine kleine Anzahl von Personen, die jede Gelegenheit nutzt, um Bezüge zu einer rechten politischen Propaganda herzustellen. Das geht mir zwischendurch ziemlich auf den Sack. Grundsätzlich bin ich bereit, mit politisch rechten Personen über Fußball zu reden. Aber das ging mir beim Thema Nmecha einfach zu weit. Das nahm kein Ende. Daher habe ich für mich die Konsequenz gezogen, 5 User hier komplett zu blocken. Das muss keiner gut finden.

    Einmal ist kein Mal. Wir fahren nochmal nach Berlin! Eines Tages...

    Die Niederlage in Berlin lässt den Hunger im Verein nur noch weiter wachsen.

  • Gönner
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    • 15. September 2025 um 06:18
    • #2.758
    Zitat von Hitchcock

    Du willst auf einen Planeten, wo es keine Arminia gibt? 🤔😜

    Jeder Plan hat einen Schwachpunkt. Zugegeben. ;)

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  • Online
    Arminiaseit89
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    • 15. September 2025 um 08:05
    • #2.759

    Puuh, sehr schwierig. Ich vertrete immer meine Meinung, aber man muss sich wirklich reflektieren. Hat man dem Gegenüber auch mal zugehört, bzw. einen Standpunkt zugstanden? Fonzie, ich schätze viele deine Beiträge sehr, aber für die Sache mit Nmecha war für mich keine Schwarz/Weiß-Einordnung möglich. Das ist auch nicht schlimm, aber ich habe sowohl den Post des Spielers, als auch das, was hier im Forum dazu gesagt wurde, nicht als politisch "rechte" Propaganda empfunden. Diese Klassifizierung ist mir sowieso zuwider und wird heute inflationär als Keule benutzt. Oder sind hier Beiträge gelöscht worden?? Ich für meinen Teil habe entschieden, hier über Fussball zu diskutieren und Meinungen auszutauschen. Wie wir in der Vergangenheit gesehen haben, kann das auch ganz schön kontrovers ausgehen, und ich habe mit dem einen oder andere Forumskollegen auch schon etwas enger im Clinch gelegen. Ich habe aber Niemanden blockiert, weil ich finde, dass man andere Meinungen, egal wie schwachsinnig sie einem erscheinen mögen, auch mal aushalten muss. Im Fussball, wie auch in der Politik.

  • Rizzo
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    366
    • 15. September 2025 um 09:21
    • #2.760
    Zitat von Arminiaseit89

    Puuh, sehr schwierig. Ich vertrete immer meine Meinung, aber man muss sich wirklich reflektieren. Hat man dem Gegenüber auch mal zugehört, bzw. einen Standpunkt zugstanden? Fonzie, ich schätze viele deine Beiträge sehr, aber für die Sache mit Nmecha war für mich keine Schwarz/Weiß-Einordnung möglich. Das ist auch nicht schlimm, aber ich habe sowohl den Post des Spielers, als auch das, was hier im Forum dazu gesagt wurde, nicht als politisch "rechte" Propaganda empfunden. Diese Klassifizierung ist mir sowieso zuwider und wird heute inflationär als Keule benutzt. Oder sind hier Beiträge gelöscht worden?? Ich für meinen Teil habe entschieden, hier über Fussball zu diskutieren und Meinungen auszutauschen. Wie wir in der Vergangenheit gesehen haben, kann das auch ganz schön kontrovers ausgehen, und ich habe mit dem einen oder andere Forumskollegen auch schon etwas enger im Clinch gelegen. Ich habe aber Niemanden blockiert, weil ich finde, dass man andere Meinungen, egal wie schwachsinnig sie einem erscheinen mögen, auch mal aushalten muss. Im Fussball, wie auch in der Politik.

    Alles okay, was du sagst. In einem Punkt aber bin ich anderer Meinung: Man kann und muss nicht immer alles aushalten. Wenn man an einem Punkt angekommen ist, wo man massiv angetriggert ist und die eigenen Werte, Haltungen und Überzeugen massiv attackiert sieht, dann sollte man einen Schlussstrich ziehen, bevor es komplett ausartet. An dieser Stelle bin ich übrigens komplett bei Fonzie .

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