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Ex-Armine Stefan Kuntz

  • Bock 5 lebt
  • 15. März 2007 um 14:34
  • Pille71
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    • 13. Januar 2026 um 10:16
    • #61
    Zitat von Hitchcock

    Die Frau von Georg Koch?

    Ok… Yabo… machen wir hier jetzt ein Best-Of ? 😀😎

  • Jockel
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    • 13. Januar 2026 um 15:02
    • #62
    Zitat von Hochwald-Physio

    Was war dann die Intention deiner Aussage im Zusammenhang mit 11 Freunde, Köster und Kuntz?

    Fonzie schrieb:

    Da "11 Freunde" - präzise Philipp Köster - sich zu Behrens Ausfällen und Nmecha auch gesellschaftspolitisch deutlich bis steil geäußert haben, erwarte ich das zu diesem Thema in der näheren Zukunft auch. Hier schon mal ein erster Artikel, den ich nach der Paywall leider nicht lesen kann.

    Auf diese Erwartung bezog sich mein Hinweis, dass er lieber sein Buch fertigstellen soll.

    Zitieren funzt irgendwie bei mir heute nicht richtig.

  • Pille71
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    • 13. Januar 2026 um 19:02
    • #63

    Das einzige was sicher ist: der AR hat gelogen. Der AR muss weg. Alles andere sind wage anonyme Behauptungen. Natürlich kann das alles stimmen. Warum hat der AR dann Privatermittler und eine Kanzlei eingeschaltet, und nicht -und wenn nach anwaltlicher Beratung- die Staatsanwaltschaft? Weil es unterhalb einer Straftat liegt? Warum vernichtet man dann jetzt Kuntz? Das kann richtig teuer werden. Das geht schön in die Privathaftung. Die wird Kuntz alle einzeln verklagen. Wenn es Beweise gibt, muss man die entweder präsentieren oder die Klappe halten. Noch viel mehr äußerst krass ist das Verhalten der BILD. Die haben sich jetzt offenbar dazu durchgerungen, hinter die Schlagzeile „sexuelle Belästigung“ ein Fragezeichen zu setzen. Wir wissen alle, wie fragwürdig das Leitbild und die Vergangenheit dieses Blattes sind. Aber das geht so nicht. Kuntz ist platt. Ein Freispruch würde ihm nichts nutzen.

  • Fonzie
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    • 13. Januar 2026 um 19:05
    • #64

    Staatsanwaltschaft und LKA Hamburg kennen keine Anzeige von Kuntz wegen Stalkings.

    Der Ex-HSV-Boss und die dubiose Anzeige: Neue Entwicklung im Fall Kuntz
    Die gegenwärtige Berichterstattung über den ehemaligen HSV-Sportvorstand Stefan Kuntz wird nach wie vor von Fragezeichen begleitet. Am Montagmorgen hatte
    www.mopo.de

    Einmal ist kein Mal. Wir fahren nochmal nach Berlin! Eines Tages...

    Die Niederlage in Berlin lässt den Hunger im Verein nur noch weiter wachsen.

  • Pille71
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    • 13. Januar 2026 um 19:14
    • #65
    Zitat von Fonzie

    Staatsanwaltschaft und LKA Hamburg kennen keine Anzeige von Kuntz wegen Stalkings.

    https://www.mopo.de/sport/hsv/der-…-im-fall-kuntz/

    Sehr dubios. Offenbar ist das komplexer. In Deutschland gilt die Unschuldsvermutung offenbar nicht mehr.

  • DSC_Tine
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    • 13. Januar 2026 um 19:14
    • #66
    Zitat von Pille71

    Das einzige was sicher ist: der AR hat gelogen. Der AR muss weg. Alles andere sind wage anonyme Behauptungen. Natürlich kann das alles stimmen. Warum hat der AR dann Privatermittler und eine Kanzlei eingeschaltet, und nicht -und wenn nach anwaltlicher Beratung- die Staatsanwaltschaft? Weil es unterhalb einer Straftat liegt? Warum vernichtet man dann jetzt Kuntz? Das kann richtig teuer werden. Das geht schön in die Privathaftung. Die wird Kuntz alle einzeln verklagen. Wenn es Beweise gibt, muss man die entweder präsentieren oder die Klappe halten. Noch viel mehr äußerst krass ist das Verhalten der BILD. Die haben sich jetzt offenbar dazu durchgerungen, hinter die Schlagzeile „sexuelle Belästigung“ ein Fragezeichen zu setzen. Wir wissen alle, wie fragwürdig das Leitbild und die Vergangenheit dieses Blattes sind. Aber das geht so nicht. Kuntz ist platt. Ein Freispruch würde ihm nichts nutzen.

    Schwierig, das zu bewerten. Gerade bei Sexualdelikten kommt es häufig nicht zu Anzeigen. Ein Verfahren kann sehr belastend sein und am Ende kommt oft strafrechtlich nicht viel dabei rum. Gerade bei so einem öffentlichkeitswirksamen Fall möchten eventuelle Geschädigte unter Umständen nicht in den Fokus.

    Gleichzeitig ist es natürlich schwierig, als Verdächtiger, der so zerrissen wird, weil das immer so wirkt, als müsse dieser seine Unschuld beweisen.

    Im Grunde ist es sehr ungeschickt, zu versuchen, so etwas unter den Teppich zu kehren, so eine „aus familiären Gründen“-Posse zu veranstalten, wo doch heutzutage fast immer fast alles herauskommt. Irgendwer quatscht doch meistens.

    Dann steht man da und hat noch größeren Schaden angerichtet.

  • Anstoss
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    • 13. Januar 2026 um 19:19
    • #67
    Zitat von Pille71

    Sehr dubios. Offenbar ist das komplexer. In Deutschland gilt die Unschuldsvermutung offenbar nicht mehr.

    Es gibt da eine ganz intelligente Politikerin die eine Beweislastumkehr fordert in solchen Fällen. Zum Glück ist das bisher nicht der Fall.

    Ich hoffe da ist nichts dran und Kuntz kommt in dem Fall seiner Unschuld da einigermaßen vernünftig bei weg.

  • Pille71
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    • 13. Januar 2026 um 19:19
    • #68

    Man darf nicht vergessen dass es arbeitsrechtliche Schritte gegen Kuntz schon letztes Jahr gegeben hat. Gut gelitten war er ohnehin nicht mehr. Ob das aber alles miteinander zu tun hat, keine Ahnung. Schutz der Schwachen ist super wichtig, aber me too ist eine scharfe Klinge, mit der Du -vorsätzlich falsch angewendet- auch jemanden Unschuldigen töten kannst. Wie gesagt, vielleicht ist er wirklich ein Arschloch. Aber dann erst Beweise, dann Berichte

  • Fonzie
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    • 13. Januar 2026 um 19:20
    • #69

    Ich will in der Sache eine eigene Wertung nach Möglichkeit vermeiden, weil vieles unklar.

    Der HSV war bislang nur an einer arbeitsrechtlichen Aufklärung interessiert, nicht aber an einer strafrechtlichen. Das kann man kritisieren, ist aber nicht illegal. Dem Anschein nach ist das auch der Wunsch der betroffenen Frauen.

    Im Arbeitsrecht gibt es die Verdachtskündigung. Siehe Lorenz in Münster. Dieses Mittel hat man hier gar nicht gezogen, sondern beide Parteien haben einvernehmlich den Vertrag aufgelöst.

    Es kann ja gut sein, dass die Staatsanwaltschaft noch ermittelt. Dazu braucht sie nicht unbedingt eine Anzeige. Die Medienberichterstattung könnte den Anfangsverdacht bereits begründen. Was dann rauskommt, ist natürlich völlig offen.

    Einmal ist kein Mal. Wir fahren nochmal nach Berlin! Eines Tages...

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  • Pille71
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    • 13. Januar 2026 um 19:25
    • #70
    Zitat von Fonzie

    Ich will in der Sache eine eigene Wertung nach Möglichkeit vermeiden, weil vieles unklar.

    Der HSV war bislang nur an einer arbeitsrechtlichen Aufklärung interessiert, nicht aber an einer strafrechtlichen. Das kann man kritisieren, ist aber nicht illegal. Dem Anschein nach ist das auch der Wunsch der betroffenen Frauen.

    Im Arbeitsrecht gibt es die Verdachtskündigung. Siehe Lorenz in Münster. Dieses Mittel hat man hier gar nicht gezogen, sondern beide Parteien haben einvernehmlich den Vertrag aufgelöst.

    Es kann ja gut sein, dass die Staatsanwaltschaft noch ermittelt. Dazu braucht sie nicht unbedingt eine Anzeige. Die Medienberichterstattung könnte den Anfangsverdacht bereits begründen. Was dann rauskommt, ist natürlich völlig offen.

    Das stimmt. Aber: der AR hat jegliches Recht verwirkt im Amt zu bleiben. Egal wie die Wahrheit aussieht. Gemäß ihrem Statement hätten sie die Ermittlungsbehörden einschalten müssen. Wie es beinahe gelaufen wäre, ist es unter-den-Tisch -kehren.

  • Fonzie
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    • 13. Januar 2026 um 19:43
    • #71

    Mitglieder und Sponsoren des HSV werden sicherlich noch die Gelegenheit bekommen/ergreifen, das Vorgehen des AR zu würdigen.

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  • Gönner
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    • 14. Januar 2026 um 07:56
    • #72

    Bei solchen Geschichten weiß man eigentlich als Außenstehender nie was wirklich vorgefallen ist und in Grenzfällen kann es sogar sein, dass Absicht, Intention und gegenseitige Wahrnehmung völlig auseinander klaffen. Ich finde es durchaus richtig, dass jeder Vorwurf ernst genommen wird. Was umgekehrt nicht bedeutet, dass man jeden Vorwurf glauben muss, soll oder darf.


    Diesen Spagat schaffen aber die wenigstens. Am aller wenigstens die um Klicks geifernden Medien. Und als ob das nicht schon an sich ein großes Problem wäre, so ist der größte Skandal, dass solche Dinge nach einem Urteil unbearbeitet abgeschrieben werden. Nach einer Verurteilung lässt man die Dinge berechtigter Weise weiter laufen, aber nach einem Freispruch fehlt vor allem die gesellschaftliche Rehabilitation völlig. Was sich nicht nur in einem Restzweifel gegenüber der Peron äußert - selbst dann, wenn ein Freispruch aus erwiesener Unschuld heraus erfolgt ist - sondern vor allem auch in Form von beruflichen Konsequenzen. Wie beim unschuldig verurteilten Lehrer vor einigen Jahren oder auch im Fall Kachelmann.


    Und so falsch es früher war Delikte herunterzuspielen, so falsch ist es heute diese Pauschal zu überhöhen. Das könnte man jetzt noch mit massig Beispielen erläutern, aber das Brett erspare ich uns hier an dieser Stelle mal.


    Im Übrigen sollte man sich gegenüber der Vergangenheit nicht zu hochnäsig aufstellen. Natürlich wurden Dinge "früher" oft anders gesehen und geregelt, es ist aber bei weitem nicht so als wären sexuelle Belästigung, Rassismus usw. damals pauschal gut geheißen worden. Wenn man sich mal alte Filme angucke, gerne 50, 60 oder 70 Jahre alt, dann sieht man dass diese Dinge auch damals schon thematisiert wurden. Etwas klischeehafter und mit etwas anderem Umgang und Reaktionen, aber auch damals wurde es nicht pauschal als normal hin genommen, wenn man sich an wem anders vergriffen hat.


    In der weiteren Zukunft wird man sich auch über unsere moralischen Vorstellungen echauffieren und auch da wird es den Trugschluss geben, dass so manches allgemein akzeptiert war, was es tatsächlich nicht gewesen ist.


    In dem Sinne sollte man auch bei Kuntz den Ball flach halten und gucken, was am Ende als Ergebnis dabei heraus kommt. Aktuell sieht man jedenfalls ausreichend Nebel, um wissen zu können, dass man überhaupt nichts weiß. Man weiß nicht einmal im Detail was ihm konkret vorgeworfen wird. Jeder Mensch mit etwas Achtung wird sich zu so etwas nicht aus dem Fenster lehnen. Was auch den Kreis zu den großen Tönen der Bild-"Zeitung", dem schmierigen Propagandablatt vollendet.

    Arminia Bielefeld - Stadion Alm
    Tradition & Identität erhalten!

    2 Mal editiert, zuletzt von Gönner (14. Januar 2026 um 08:34)

  • Fonzie
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    • 14. Januar 2026 um 08:23
    • #73

    Es wäre nach der ganzen öffentlichen Aufregung gut, wenn die Staatsanwaltschaft ermitteln würde. Das ist die einzige glaubwürdige Instanz, um die Sache aufzuklären, falls überhaupt möglich.

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    Einmal editiert, zuletzt von Fonzie (14. Januar 2026 um 10:42)

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    • 14. Januar 2026 um 20:18
    • #74

    SPON nun mit einem Headline-Artikel über den Fall Kuntz. Das Thema nimmt medial weiter Fahrt auf. Tatsächlich fordert ein Insider aus dem Fußball dort endlich eine Me-Too-Debatte im Fußball. SPON hat mit einer der beiden betroffenen Frauen gesprochen, die die Vorwürfe aus der BILD wiederholt. Von weiteren HSV-Mitarbeitern wird Kuntz in negativen Sinne als "touchy guy" beschrieben. Unangemessener Körperkontakt und unangemessene Sprüche gegenüber Frauen. Der Artikel liefert ein bisschen was Neues, aber wenig und nichts Konkretes. Eher enttäuschend. Am spektakulärsten ist die Info, welche Experten vom HSV zurate gezogen wurden. Da ist nicht von einer Anwaltskanzlei die Rede, sondern von einer NGO "Initiative für Geschlechtergerechtigkeit". Da werden viele aufheulen. Der Fall Kuntz hat damit womöglich echtes Kulturkampf-Potenzial. Leider. Das könnte noch heftig rauschen im Blätterwald.

    (S+) Der Fall Stefan Kuntz beim Hamburger SV: »Mann mit zwei Gesichtern«
    Stefan Kuntz war ein Aufstiegsheld, für viele ein Sympathieträger. Doch nun belasten Anschuldigungen den ehemaligen HSV-Vorstand. Wie groß ist die Causa? Und…
    www.spiegel.de

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    • 14. Januar 2026 um 20:41
    • #75
    Zitat von Fonzie

    SPON nun mit einem Headline-Artikel über den Fall Kuntz. Das Thema nimmt medial weiter Fahrt auf. Tatsächlich fordert ein Insider aus dem Fußball dort endlich eine Me-Too-Debatte im Fußball. SPON hat mit einer der beiden betroffenen Frauen gesprochen, die die Vorwürfe aus der BILD wiederholt. Von weiteren HSV-Mitarbeitern wird Kuntz in negativen Sinne als "touchy guy" beschrieben. Unangemessener Körperkontakt und unangemessene Sprüche gegenüber Frauen. Der Artikel liefert ein bisschen was Neues, aber wenig und nichts Konkretes. Eher enttäuschend. Am spektakulärsten ist die Info, welche Experten vom HSV zurate gezogen wurden. Da ist nicht von einer Anwaltskanzlei die Rede, sondern von einer NGO "Initiative für Geschlechtergerechtigkeit". Da werden viele aufheulen. Der Fall Kuntz hat damit womöglich echtes Kulturkampf-Potenzial. Leider. Das könnte noch heftig rauschen im Blätterwald.

    https://www.spiegel.de/sport/fussball…f9-8b361a1fa389

    Na super NGO Dreck! Klar da soll in die einschlägige Richtung gelenkt werden. Me too. Offenbar war aber Kuntz andrerseits wohl verhaltensauffällig, auch wenn das vielleicht nicht richtig den Kern trifft. Klar braucht der Mann dann mal ein Stoppschild. Alles entscheidend ist, was denn genau passiert ist. Beleidigung, Nötigung, Bedrohung? Alles unklar.
    Und unprofessionell gemanagt.

  • Anstoss
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    • 14. Januar 2026 um 20:43
    • #76
    Zitat von Fonzie

    Am spektakulärsten ist die Info, welche Experten vom HSV zurate gezogen wurden. Da ist nicht von einer Anwaltskanzlei die Rede, sondern von einer NGO "Initiative für Geschlechtergerechtigkeit". Da werden viele aufheulen. Der Fall Kuntz hat damit womöglich echtes Kulturkampf-Potenzial.

    Ja,ich denke die Befürchtung dass solche Initiativen gerne recht einseitig urteilen dürfte nicht unbedingt ungerechtfertigt sein.

  • Nenya
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    • 14. Januar 2026 um 21:20
    • #77

    Unabhängig von der Causa Kuntz die Frage, wie viele aus der Runde hier sich als Mann schon mal sexistische Sprüche anhören durften? Sexistisches Verhalten ist kein Kulturkampf. Nicht umsonst gibt es inzwischen auch bei Arminia so etwas wie die Sichere Burg.

    Und alles weitere dazu würde jetzt wohl in eine Politikdebatte abdriften.

  • Fonzie
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    • 14. Januar 2026 um 21:29
    • #78
    Zitat von Nenya

    Unabhängig von der Causa Kuntz die Frage, wie viele aus der Runde hier sich als Mann schon mal sexistische Sprüche anhören durften? Sexistisches Verhalten ist kein Kulturkampf. Nicht umsonst gibt es inzwischen auch bei Arminia so etwas wie die Sichere Burg.

    Und alles weitere dazu würde jetzt wohl in eine Politikdebatte abdriften.

    Ich - als ich noch jung und schön war. Hüstel. Der Unterschied ist aber, dass man als Mann keine Angst vor sexuellen Übergriffen hat. Und das ist m.E. der entscheidende Unterschied.

    Aber zum Punkt Kulturkampf. Ich meinte damit die Umstrittenheit von NGOs im konservativen und rechten Spektrum, nicht das Thema sexistisches Verhalten.

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    • 14. Januar 2026 um 21:38
    • #79
    Zitat von Fonzie

    Aber zum Punkt Kulturkampf. Ich meinte damit die Umstrittenheit von NGOs im konservativen und rechten Spektrum, nicht das Thema sexistisches Verhalten.

    Was hälst du denn nun von diesen NGOs? Hast sie ja nun auch schon 2x angesprochen. Und war es richtig diese in dem Fall Kuntz einzusetzen?

    Das Thema sexistische Sprüche erspare ich mir. Würde wohl sowieso wieder abgewürgt werden. Regeln und so.

  • Fonzie
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    • 14. Januar 2026 um 21:47
    • #80

    Ich habe kein Problem mit NGOs, bin in meiner Generation mit Greenpeace und Amnesty aufgewachsen. Allerdings weiß jeder Politikstudent, dass diese eine klare eigene Agenda verfolgen und daher für objektive Urteile nicht "gebaut" sind. Im Fall Kuntz hätte ich diese NGO vielleicht auch befragt, um die Perspektiven zu verbreitern, aber sicher nur neben einer Handvoll anderer Instanzen. Niemals hätte ich dabei eine objektive Strafrechtsperspektive aussen vorgelassen (es ist unklar, ob der HSV auch eine Anwaltskanzlei befragt hat).

    Wie gesagt: ich sehe in der Involvierung dieser NGO neutral als Beobachter einen möglichen Auslöser hitziger Kulturkämpfe um den Fall Kuntz. Und das finde ich negativ, weil die Kulturkampfperspektive immer destruktiv ist.

    EDIT: Um Missverständnisse zu vermeiden: den Auslöser von Kulturkampfperspektiven auf den Fall Kuntz sähe ich primär in Reflexen aus dem konservativen und rechten Spektrum auf die Involvierung dieser NGO. Das wird kommen, davon bin ich überzeugt.

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    Einmal editiert, zuletzt von Fonzie (14. Januar 2026 um 22:21)

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