1. Dashboard
  2. Artikel
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Forum
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Erweiterte Suche
  1. DSC4ever.de
  2. Mitglieder
  3. error404

Congstar Freundschaftswerbung

Beiträge von error404

  • Alles zum Cheftrainer Michél Kniat

    • error404
    • 24. Januar 2026 um 16:05
    Zitat von Zwiebel94

    Von welcher positiven Entwicklung schreibst du bitte?

    Entwicklung heißt ja nicht automatisch, dass von heute auf morgen alles perfekt läuft, sondern dass sich Bausteine erkennbar verbessern.

    Für mich ist eine klare positive Entwicklung, dass Uldrikis bislang wie eine echte Verstärkung wirkt. Er bringt Präsenz, bindet Gegenspieler und gibt dem Offensivspiel eine andere Statik. Das ist genau der Spielertyp, der im Saisonverlauf noch ein entscheidender Faktor werden kann – gerade in engen Spielen.

    Gleiches gilt für Bauer, der für mich ein deutliches Upgrade darstellt. Er strahlt Ruhe, Ordnung und Sicherheit aus und hat das Potenzial, der Defensive langfristig Stabilität zu geben. Das sieht nicht spektakulär aus, ist aber genau die Art von Entwicklung, die Mannschaften im Abstiegskampf brauchen.

    Auch abseits des Platzes sehe ich Fortschritte. In der Kommunikation scheint man endlich davon weggekommen zu sein, das Publikum für Pfiffe oder Unmutsbekundungen zu kritisieren. Stattdessen wurde offen eingeräumt, dass die erste Halbzeit schlecht war. Das mag banal klingen, ist aber wichtig: Einsicht ist nun mal der erste Schritt zur Besserung – und den hat man zuletzt vermissen lassen.

    Und sportlich: Nach einem 0:2-Rückstand die Formation zu ändern und anschließend eine Wucht zu entwickeln, die seit Wochen gefehlt hat, ist für mich alles andere als selbstverständlich. Das war kein Zufall, sondern eine bewusste Anpassung, die Wirkung gezeigt hat. Vielleicht kommt man jetzt endlich von der 5er respektive 3er Kette weg.

    Ja, das sind kleine Schritte. Aber sie gehen in die richtige Richtung. Wer erwartet, dass Entwicklung im Abstiegskampf linear und geräuschlos verläuft, der irrt.

  • Alles zum Cheftrainer Michél Kniat

    • error404
    • 24. Januar 2026 um 15:44

    Langsam frage ich mich wirklich, ob es hier manchen überhaupt noch um Arminia geht – oder nur darum, Kniat endlich scheitern zu sehen. Der Mann ist inzwischen zum Lieblings-Sündenbock auserkoren worden, und egal was passiert, es wird ihm negativ ausgelegt.

    System passt nicht? Kniat stellt zur Halbzeit um.

    Plötzlich war es dann nicht der Trainer, sondern angeblich die Mannschaft, die das intern geregelt hat. Klar. Als ob eine Zweitligamannschaft mal eben kollektiv beschließt, den Trainer zu ignorieren, um sich selbst aufzustellen. Wer das ernsthaft glaubt, sollte sich fragen, wie professioneller Fußball funktioniert.

    Beim Thema Kader das gleiche Schauspiel. Monatelang hieß es: Leistungsprinzip, Konkurrenzkampf, bloß nicht nur auf die Aufstiegshelden verlassen, wie in der Vergangenheit. Sobald aber ein Spieler diesen Konkurrenzkampf verliert, ist Kniat natürlich der Böse, der grundlos rasiert. Offenbar haben hier einige Foristen Zugang zu Trainingsplänen, Leistungsdaten und Kabinenansprachen – anders lässt sich diese Gewissheit ja kaum erklären.

    Und dann Kiel. Eine richtig starke zweite Halbzeit und sofort kommt: „Ja, aber nur wegen der roten Karte.“ Was ist das bitte für ein Argument? Rote Karten fallen nicht vom Himmel, die provoziert man. Mit der Logik kann man jede Leistung relativieren. Zumal eine Unterzahl bekanntlich längst kein Todesurteil mehr ist. Hat man heute doch bei Fürth gesehen, die fast ein ganzes Spiel in Unterzahl die Null gehalten haben und sogar näher an der Führung waren. Aber Hauptsache, man findet irgendeinen Grund, die eigene Leistung kleinzureden.

    Krönung ist dann noch, dass der Sturmlauf am Ende als ideenlos bezeichnet wird. Wenn ein Gegner im tiefen Block steht, gehört das zu den am schwierigsten zu bespielenden Szenarien im Fußball. Diese Woche erklärten Guardiola und Arne Slot öffentlich, wie schwer es ist, solche Mannschaften zu knacken. Wenn selbst City oder Liverpool daran regelmäßig scheitern, ist es schon ziemlich schräg, Kniat vorzuwerfen, dass in der 2 HZ. am Ende nicht jeder Angriff perfekt ausgespielt war.

    Kritik? Absolut. Kniat hat sich mit den falschen Entscheidungen der letzten Wochen in eine Situation manövriert, in der man ihn kritisieren darf und das auch tun sollte. Gerade die bodenlose 1. HZ. muss man ihm ankreiden. Aber was hier teilweise läuft, ist m.M.n. keine Kritik mehr, sondern Agenda. Und wer jede positive Entwicklung sofort zerredet, nur um weiter auf den Trainer einzudreschen, der sollte sich vielleicht fragen, ob er wirklich will, dass Arminia erfolgreich ist – oder einfach nur Recht behalten möchte.

  • Der Kader 2025/2026

    • error404
    • 8. Januar 2026 um 19:18
    Zitat von Fonzie

    Danke für die ausführliche Argumentation. Mag sein, dass ich überargumentiert habe. Aber ich sehe umgekehrt eine gewisse Gefahr, dass die Lage etwas zu schön geredet wird, und wollte dem etwas entgegenstellen. Selbstkritik ist auch bei Arminia der Schlüssel zum Klassenerhalt. Und unter dieser Voraussetzung glaube ich auch an den Klassenerhalt.

    Verstehe ich, und da gehe ich mit. Selbstkritik ist wichtig und notwendig, gerade im Abstiegskampf. Mir ging es darum, funktionierende Phasen nicht kleinzureden. Beides braucht es: klare Analyse der Defizite, aber auch das Bewusstsein, worauf man aufbauen kann. Wenn Arminia diesen Mittelweg trifft, bin ich ebenso überzeugt, dass der Klassenerhalt möglich ist.

  • Der Kader 2025/2026

    • error404
    • 8. Januar 2026 um 19:01
    Zitat von Fonzie

    Mit der Augenhöhe in allen Spielen gehe ich nicht vollständig mit. In Hannover waren wir klar unterlegen. Gegen Schalke auch, solange Schalke wollte. Und wir kamen nur auf, weil Schalke das Spiel nur noch verwalten wollte. Vor allem aber waren wir in so vielen Spiele spielerisch zahnlos, auch wenn der Gegner nicht besser war.

    Mit der Lesart „Schalke war überlegen, solange sie wollten“ kann ich mich ehrlich gesagt überhaupt nicht anfreunden. Das klingt im Nachhinein bequem, wird dem Spielverlauf aber nur sehr bedingt gerecht.

    Gerade nach der Anfangsphase war Arminia gegen Schalke phasenweise klar spielbestimmend: höhere Ballbesitzanteile, mehr Aktionen im letzten Drittel, deutlich mehr Präsenz rund um den Strafraum. Dass Schalke „bewusst verwaltet“ hätte, sehe ich anders. Kaum eine Mannschaft entscheidet sich freiwillig dafür, sich über längere Zeit so tief reindrücken zu lassen und die Kontrolle komplett abzugeben; mehrfach hätte es klingeln können. Das ist kein Schalker „Verwaltungsmodus“, das war Kontrollverlust.

    Das Argument des angeblich so wirkungsvollen Schalker Angriffspressings überzeugt mich nur teilweise, denn der entscheidende Fehler von Kersken beim Gegentor war die Folge eines schlechten ersten Kontaktes, unpräzisen Zuspieles und fehlender Abstimmung. Das passiert leider auch ohne überragendes Pressing – und genau das war der Fall. Man muss Schalke dafür nicht stärker machen, als sie in diesem Spiel waren.

    Natürlich war nicht alles gut. Dass Arminia offensiv zu oft zu wenig Durchschlagskraft entwickelt und sich im letzten Drittel schwer tut, ist ein valider Punkt. Aber das ist etwas anderes als zu behaupten, man sei nur deshalb aufgekommen, weil der Gegner „nicht mehr wollte“.

  • Alles zu Semir Telalovic

    • error404
    • 2. Januar 2026 um 19:56
    Zitat von Jockel

    Für diese eine Planstelle hätte ich mir eine Regalhöhe a la Terodde oder Glatzel gewünscht. Ich sage bewusst nicht erwartet. Und jetzt Feier frei.

    Die Forderung nach einem Stürmer auf Terodde- oder Glatzel-Niveau verkennt meiner Meinung nach komplett die Realität des aktuellen Transfermarkts; insbesondere für einen Aufsteiger wie Arminia im Abstiegskampf.

    Spieler dieses Kalibers sind absolute Premium-Assets der 2. Liga. Solche Spieler kosten nicht nur hohe Ablösen, sondern haben auch entsprechende Gehaltsforderungen und vor allem: Sie haben Auswahl. Finanzstärkere Zweitligisten, ambitionierte Erstligisten und Vereine mit deutlich größerer Strahlkraft fischen doch genau in diesem Teich.

    Aktuell sieht man ja, dass selbst Top-Bundesligisten wie Frankfurt im gleichen Marktsegment unterwegs sind und bereit sind, Unsummen für Stürmer zu zahlen, die „nur“ eine starke Saison nachweisen können (Ebnoutalib für 8 Millionen Sockelablöse plus Boni) Dass Arminia sich da einfach bedient, ist zumindest derzeit völlig illusorisch. Wir stehen in der Hackordnung schlicht nicht weit genug oben, weder sportlich noch finanziell.

    Zu hoffen, man könne unter diesen Marktmechanismen mal eben einen Terodde oder Glatzel verpflichten, ist leider keine ambitionierte Erwartung – es ist Wunschdenken. Seriöse Kaderplanung bedeutet, Entwicklungspotenzial, Passung zur Spielidee und finanzielle Vernunft zu kombinieren, nicht den Blick auf Namen zu verengen, die für uns faktisch unerreichbar sind.

    Zumal: Ein „großer Name“ ist ohnehin keine Garantie für Tore oder Klassenerhalt. Ich erinnere gerne an Boujellab: A-Nationalteam Marokkos und mit Einsätzen in der Europaleague. Für einen Drittligisten die oberste Regalhöhe. Oppie hingegen kam als unbekannter Spieler aus der Regionalliga. Wer heute in der Bundesliga spielt und wer mit einem Bein bereits in der Regionalliga steht, hätten die wenigsten voraussagen können

  • Alles zu Semir Telalovic

    • error404
    • 2. Januar 2026 um 13:36
    Zitat von Curt Schilling

    Ein Griff ins unterste Regal, Kategorie Wandervogel. Würde mich aber freuen, wenn ich total falsch liegen würde.

    Dieses vorschnelle Urteil „Griff ins unterste Regal“ kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen – vor allem, bevor der Spieler überhaupt ein einziges Spiel für Arminia gemacht hat.

    Telalović ist kein unbeschriebenes Blatt. Er hat nachweislich Zweitliga-Format und das nicht nur theoretisch: In der letzten Saison hat er beim SSV Ulm 12 Tore in 29 Spielen erzielt – das ist eine ordentliche Quote und liegt deutlich über dem, was man von einem „Resterampen-Transfer“ erwarten würde. Dazu kommen Zweitliga-Erfahrung, kurze Bundesliga-Einsätze und Stationen im Profi-Umfeld, u. a. auch international.

    Ja, seine aktuelle Phase in Nürnberg war bislang torlos; das passiert Stürmern, gerade bei Vereinswechseln, Systemumstellungen oder unregelmäßiger Einsatzzeit (bei Nürnberg war zu Saisonbeginn auch noch extreme Unruhe im Verein). Daraus aber abzuleiten, er sei qualitativ zu schlecht, ist schlicht unseriös. Entwicklungskurven verlaufen nicht linear, und genau dafür holt man Spieler ja häufig per Leihe: um ihnen in einem passenden Umfeld wieder Vertrauen und Rhythmus zu geben.

    Wer hier von „unterstem Regal“ spricht, blendet völlig aus, dass wir keinen Dritt- oder Viertligaspieler ohne Leistungsnachweis verpflichtet haben, sondern einen Stürmer, der in einer starken 2. Liga bewiesen hat, dass er Tore machen kann. Alles andere ist reine Stimmungsmache.

    Lasst ihn doch erst einmal spielen. Bewerten kann man ihn danach immer noch , dann aber bitte auf Basis von Leistungen im Arminia-Trikot und nicht auf Grundlage von Vorurteilen.

  • Scouting des DSC

    • error404
    • 22. September 2025 um 14:29

    Ich bin in einem Artikel über Ben Mangas Entlassung auf folgenden Passus gestoßen:

    „Manga, der ein internationales Scout-Team von rund zehn Mitarbeitern mit nach Gelsenkirchen gebracht hatte, verlässt Schalke nach nicht einmal eineinhalb Jahren. Ob sein Scouting-Netzwerk dem Klub erhalten bleibt, ist offen – die Verantwortlichen wollen im Einzelfall entscheiden.“

    Da stellte sich mir die Frage, ob jemand grob weiß, wie Arminia mittlerweile im Scouting aufgestellt ist?

    Nach dem Abstieg in Liga 3 traf es das Scouting-Team ja besonders und es wurde extrem verkleinert.

  • Der Kader 2025/2026

    • error404
    • 3. September 2025 um 09:35
    Zitat von Hochwald-Physio

    Erstens ist Grodowski ein schönes Gegenbeispiel für Resterampe im Winter.

    Zweitens bezweifelst Du damit, dass die aktuelle Truppe nicht das Niveau hat, in der Liga ordentlich mitzuspielen, was ist wiederum bezweifle.

    Drittens ist ein neuer Stürmer keine Garantie für den Ligaerhalt, kann sich verletzten oder die Erwartungen nicht erfüllen und somit

    Viertens erst Recht dafür sorgen,dass Jobs auf der Geschäftsstelle auf dem Spiel stehen.

    Da, wie Du ja auch schreibst, keiner die Glaskugel besitzt, werden wir es abwarten müssen.

    "Blödsinn" ist das aber deshalb mit Sicherheit nicht.

    Alles anzeigen

    Nenn es statt Blödsinn, kalkuliertes Risiko oder falsche Sparsamkeit – am Ende setzt man -zumindest meiner Meinung nach- den sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg aufs Spiel.

    Vorweg: ich verstehe und respektiere Deine Meinung; möchte nur eine Gegendarstellung bieten.

    Grodowski als Beispiel zieht für mich nur bedingt – gerade weil er eine absolute Ausnahme war. Die Regel ist eben, dass die Wintertransferphase deutlich schwieriger und teurer ist. Dazu kommt: In der 2. Liga sind die wenigen guten Spieler heiß umkämpft, und Vereine wie Hertha, Hannover oder Düsseldorf stehen in der Hackordnung über leider über Arminia. In der 3. Liga war Bielefeld ein Big Player, da konnte man noch anders agieren. Schon in diesem Sommer hat man versucht, zu warten, ob bei den Bundesligisten am Ende noch etwas abfällt und das Ergebnis war überschaubar. Will man dieses Spiel wirklich wiederholen?

    Zweitens: Ich zweifle nicht an, dass die aktuelle Truppe grundsätzlich das Niveau hat mitzuspielen. Es geht vielmehr darum, dass man mit einem klaren Nadelöhr im Kader ein enormes Risiko eingeht. Gerade in einer Liga, in der Kleinigkeiten über Klassenerhalt oder Abstieg entscheiden können, kann eine unbesetzte Schlüsselposition den Ausschlag geben.

    Drittens: Natürlich ist ein neuer Stürmer keine Garantie. Aber es ist nun einmal so, dass die Wahrscheinlichkeit für den Klassenerhalt mit einem geeigneten Stürmer steigt. Ein Ausfall oder Fehleinkauf ist immer möglich, aber nicht zu handeln erhöht das Risiko deutlich mehr. Ich könnte genauso argumentieren: Was passiert wenn mal Kania verletzt ist und Sarenren-Bazee beispielsweise auch?

    Viertens: Du suggerierst, dass eine Verpflichtung das finanzielle Risiko erhöhen würde, weil ein Stürmer zu teuer sein könnte. Meine Rechnung ist simpel: Ein Stürmer kostet im Verhältnis ein Vielfaches weniger als ein möglicher Abstieg. Und im Winter wird er garantiert teurer sein als im Sommer.

    Hoffnungslos optimistisch, aber man stelle sich folgendes vor: Ein neuer Stürmer schlägt ein, schießt Arminia im DFB-Pokal eine Runde weiter, sichert in engen Spielen die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt und wird am Ende sogar für gutes Geld weiterverkauft . Zugegeben, alles Wunschdenken – aber möglicherweise wäre es so gekommen. Jetzt bleibt nur Daumen drücken und hoffen, dass sich Kania durchsetzt.

    Ich möchte auch gar nicht so defätistisch wirken, ich glaube sogar, dass es reichen wird, aber dass man auf der Position nicht nachgelegt hat, finde ich trotzdem falsch.

  • Der Kader 2025/2026

    • error404
    • 3. September 2025 um 08:00
    Zitat von Hochwald-Physio

    Nein, ist kein Blödsinn.

    Bis zum Winter spart man so locker 250.000 Euro Gehalt/ Prämien ein.

    Und möglicherweise läuft es bis dahin so gut,dass man keinen Stürmer mehr benötigt.

    Doch, genau das ist es, wenn man mich fragt.

    Ja möglicherweise. Möglicherweise läuft es bis dahin aber auch so schlecht, dass man zwingend nachlegen muss – dann aber aus einer schlechten Verhandlungsposition heraus, zahlt drauf und greift notgedrungen zur Resterampe.

    Wenn nach der Uldrikis-Verletzung bereits klar war, dass Ersatz nötig ist, und man trotz eines langen Sommertransferfensters aufgrund eines „überhitzten Marktes“ keinen adäquaten Stürmer gefunden hat, wie soll das dann in der Winterpause plötzlich einfacher werden? Das glaubt doch niemand ernsthaft. Gerade im Winter ist der Markt „überhitzt“. Da wirken die ‚gesparten‘ 250.000 € dann schnell wie ein Tropfen auf dem heißen Stein.

    Natürlich habe ich keine Glaskugel. Vielleicht läuft es ja wirklich gut. Aber will man dieses kalkulierte Risiko eingehen – wo doch Jobs in der Geschäftsstelle, der neue Arminia-Boom (aus dem nachhaltig was entstehen könnte) und existenzielle finanzielle Folgen im Abstiegsfall auf dem Spiel stehen?

    Ich persönlich hätte alles daran gesetzt, die Liga zu halten. Und wenn das bedeutet, einen Stürmer zu verpflichten, der vielleicht nur zu 80 % Kniats Vorstellungen entspricht – dann wäre das für mich ein notwendiger Kompromiss gewesen. Aber sei es drum, alea iacta est.

  • Der Kader 2025/2026

    • error404
    • 1. September 2025 um 14:41

    Vielleicht interpretiere ich zu viel in den Zeitpunkt herein, aber verkündet Bielefeld Neuzugänge nicht meist eher um 17-18 Uhr?

    Möglicherweise ist die Verkündung um 14 Uhr so gewählt, damit um 19 (?) Uhr noch jemand verkündet werden kann?

    Falls es sich bei Momuluh um den einzigen Neuzugang handelt, der heute vorgestellt wird, hätte ich diesen vermutlich später verkündet, um keine Hoffnung auf einen weiteren Neuzugang zu machen.

    Eventuell spricht auch nur die Hoffnung aus mir…

  • Aktuell verliehen - Alles zu Julian Kania

    • error404
    • 30. August 2025 um 17:07

    Wie kann man nur verkennen, dass Kania ein absolut miserables Spiel gemacht hat? Die Argumentation, dass „andere auch nicht gut waren“, ist doch völlig sinnlos – was ist das bitte für eine Rechtfertigung? Kania hat weder Bälle festgemacht noch weitergeleitet, dazu kommt eine eklatante Zweikampfschwäche – völlig egal ob am Boden oder in der Luft, er wird fast immer vom Gegner abgekocht. Und auch das Argument, er „bekomme ja keine Anspiele“, zieht nicht: Oft steht er schlicht falsch, sodass er gar nicht erst anspielbar ist.

    Der moderne Fußball hat sich nun mal weiterentwickelt. Ein Stürmer muss heutzutage eine klar definierte Rolle erfüllen; sei es als Wandspieler, als mitspielender Stürmer oder über intensives Anlaufen im Pressing. Da reicht es eben nicht mehr, 80 Minuten abzutauchen und dann nur mal die Rübe hinzuhalten. Schon gar nicht in einem System wie dem von Kniat, das stark über das Kollektiv und hohes Pressing funktioniert.

    Und der ständige Vergleich mit Klos hinkt massiv: Abgesehen davon, dass Klos sehr wohl Bälle festmachen und weiterleiten konnte, waren die Spielideen unter den damaligen Trainern ganz andere. Der Fußball entwickelt sich rasant weiter, nur weil Klos vor Jahren in einem anderen System mal „untertauchen“ konnte, heißt das nicht, dass das heute noch funktioniert. Zur Einordnung: Kania hat zweifellos seine Stärken im Abschluss und kann mit seiner Physis gefährlich werden. Aber genau deshalb wäre es doch sinnvoller, seine Leistung realistisch zu bewerten, anstatt sie blind zu verteidigen. Nur so kann er sich weiterentwickeln und nur so hilft er der Mannschaft wirklich.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • error404
    • 29. August 2025 um 02:10
    Zitat von Zwiebel94

    Das Bildungsniveau nimmt in Deutschland leider zunehmend immer weiter ab. Das ist mittlerweile empirisch belegt worden.

    Das ist eigentlich ziemlich paradox, da ja gleichzeitig Technologien und die Gesellschaft immer moderner werden.

    Das Bildungsniveau müsste also eigentlich deutlich ansteigen, da es noch nie so einfach war sich Bildung, Sprachen, Mathematik oder Sonstiges anzueignen.

    Aber da ist natürlich auch wieder das Problem: Neuartige Technologien sorgen dafür, dass die Leute zunehmend verdummen und nicht mehr selbstständig nachdenken. Das zeigt sich vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Natürlich gibt es da auch noch andere Aspekte zu berücksichtigen.

    Nur meine Gedanken dazu, wird wahrscheinlich sonst wieder etwas zu viel OffTopic hier...

    Die Behauptung, dass das Bildungsniveau generell abnimmt, stimmt schlicht nicht. Langfristig zeigt sich ein nämlich ein anderes Bild: Über fast ein Jahrhundert hinweg ist der durchschnittliche IQ in den Industrieländern kontinuierlich gestiegen (Flynn-Effekt).Auch in Deutschland haben sich die kognitiven Fähigkeiten der Bevölkerung über Jahrzehnte hinweg verbessert, nicht verschlechtert.

    Parallel dazu hat die Bildungsexpansion dafür gesorgt, dass immer mehr Menschen höhere Schulabschlüsse erreichen und Zugang zu Hochschulen haben. Noch nie zuvor war der Anteil an Menschen mit akademischer Bildung so hoch wie heute.

    Der Eindruck, dass Jugendliche „verdummen“, entsteht häufig aus einem Kulturpessimismus, der jede neue Technologie begleitet. Schon das Aufkommen von Fernsehen oder Taschenrechnern wurde damals ähnlich kritisiert. In Wahrheit verändern sich die Formen des Lernens und der Wissensaneignung einfach – digitale Medien machen Informationen leichter zugänglich und erfordern andere Kompetenzen wie kritisches Denken, Quellenbewertung und Medienkompetenz. Die Herausforderungen verschieben sich also, aber sie sind nicht gleichzusetzen mit einem generellen Niedergang von Bildung.

    Insgesamt ist also das Gegenteil der Fall. Natürlich gibt es Probleme im Bildungssystem, aber von einer pauschalen „Verdummung“ zu sprechen, verkennt die empirischen Entwicklungen und greift deutlich zu kurz. Auch wenn es „offtopic“ ist, wollte ich das nicht so stehen lassen.

  • Aktuell verliehen - Alles zu Julian Kania

    • error404
    • 16. August 2025 um 10:44
    Zitat von jögi

    Laut HK soll er bei Frankfurt im Gespräch sein

    „Gegen nur noch zehn Gäste hatte dann erneut Kania das 1:0 auf dem Fuß. Den Kunstschuss des Stürmers parierte Zetterer, der mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht wird, aber stark (57.)“

    Da geht es um Zetterer, der wird mit Frankfurt als neue Nummer 1 in Verbindung gebracht - nicht Kania.

  • DFB- Pokal 2025 / 26 1. Runde Arminia - Werder Bremen , Fr. 15.8.25

    • error404
    • 13. August 2025 um 19:25
    Zitat von foreverDSC

    Ich versteh einfach nicht, was Ihr eigentlich von solchen PKs vor Spielen erwartet. Wenn der Trainer von angeschlagenen Spielern berichtet, zweifelt ihr das als taktischen Kniff an. Dabei hat es durchaus auch schon Fälle auf der Kippe gegeben, die dann am Ende doch nicht im Kader waren. Und auf der anderen Seite wollt ihr genau wissen, mit welcher Aufstellung und mit welcher Taktik man das Spiel angehen will. Geht's noch? Am besten dem gegnerischen Trainer auch noch ein Video vom Abschlusstraining schicken!

    Keine Sorge, ich will nicht, dass Mitch dem Gegner den Matchplan auf dem Silbertablett serviert – dafür gibt’s ja deren Videoanalysten. Aber genau darum geht’s auch nicht. Wir erleben seit Monaten einen enormen Wandel im Verein: sportlich, personell, atmosphärisch. Gerade das sind Themen, bei denen kritische und tiefgehende Fragen nichts mit Geheimnisverrat zu tun haben, sondern mit guter Berichterstattung.

    Man könnte doch problemlos Themen ansprechen, die spannend sind, ohne taktische Geheimnisse zu lüften:

    • Entwicklung einzelner Spieler in den letzten Wochen
    • Veränderungen in der Stimmung und Zusammenarbeit im Verein
    • Rolle des Pokals im Saisonplan und mögliche finanzielle Impulse
    • Einschätzung von Bremens Stärken auf einer allgemeinen Ebene

    usw.

    Pressekonferenzen sollten doch mehr sein als ein Pflichttermin mit Floskeln – ich verstehe sie als eine Chance, den Fans Hintergründe und Einordnungen zu geben. Wenn man das alles weglässt, dann können wir die PK auch gleich durch den Wetterbericht ersetzen. Aber das ist nur meine Meinung.

  • Alles zu Marius Wörl

    • error404
    • 12. August 2025 um 11:19
    Zitat von El Armino

    Kann mir jemand erklären warum 2 Mio bei Wörl überzogen sind, aber bei Oppie noch zu niedrig oder mindestens angebracht sei ? Ernstgemeinte Frage.

    Oppie hatte noch zwei Jahre Vertrag und war als feste Säule im Team gesetzt. Schon früh hieß es, dass er – auch dank der Pokaleinnahmen – nur bei einem Top-Angebot verkauft würde. St. Pauli konnte als Erstligist das nötige Geld aufbringen, und da der Markt für Linksverteidiger ohnehin kleiner ist als für Wörls bevorzugte Positionen, kam eine entsprechend hohe Ablöse zustande.

    Bei Wörl ist die Situation anders: Hannover setzt nicht auf ihn, und eine Marktwertsteigerung ist unwahrscheinlich – wenn er keine Verwendung findet eher das Gegenteil. Seine „Aktien“ sinken, er passt nicht in Titz’ Plan, und das Interesse kommt bislang wohl vor allem von Zweitligisten mit vermutlich deutlich kleinerem Budget als St. Pauli.

    Man kann es auch so sehen: Oppie war für den Verein wie ein topgepflegter Oldtimer in der Garage – rar, gefragt und nicht zum Verkauf bestimmt, es sei denn, jemand zahlt weit über Marktwert. Wörl dagegen steht eher wie ein Wagen beim Händler, den der Besitzer nicht mehr fährt und der langsam an Wert verliert – da diktiert der Markt den Preis, nicht der Verkäufer.

    Und das sage ich als jemand, der Wörl ein enormes Potenzial zuschreibt, seine Situation in Hannover drückt meiner Meinung nach den Preis.

  • Der Kader 2025/2026

    • error404
    • 6. August 2025 um 20:18
    Zitat von Kiyouu

    Vielleicht könnte man sich auch Mokwa von Hoffenheim angeln.

    Der kann neben MS auch außen spielen. Mokwa hat letzte Saison in der Regionalliga in 32 spielen 26 Scorer gemacht.

    In der Euro leauge in 2 Spiele 2 Tore.

    Vielleicht bekommt man den mit RKO gekauft.

    Mit Hagmann und Micheler hätte er hier 2 alte Kollegen.

    Edit: Wird wohl nur wenn eine Leihe weil er bis 2029 in Hoffenheim verlängert

    Alles anzeigen

    Eine Leihe nach Elversberg steht wohl im Raum, die in Kürze bekanntgegeben werden soll. Schade eigentlich, wäre sicherlich interessant gewesen.

  • 1. Spieltag: Arminia Bielefeld - Fortuna Düsseldorf

    • error404
    • 31. Juli 2025 um 14:49

    Laut Kniat sind für Samstag alle Spieler an Bord - auch Boakye ist wieder ins Training eingestiegen.


Congstar Freundschaftswerbung
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum