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Beiträge von LatscherPohl

  • 192-Datei umwandeln?

    • LatscherPohl
    • 16. Juni 2005 um 16:32

    Das dürfte die Bitrate einer mp3-Datei sein ...

  • Evtl. Transfers 2005/2006 Nr.2

    • LatscherPohl
    • 16. Juni 2005 um 14:33

    Ne Jungs, aber mal im Ernst: Wenn noch nicht mal klar ist, wann man nun mit Hannover spricht, und denen das anscheinend so unwichtig ist, daß der Ansprechpartner nicht da ist, heißt das doch wohl eins: Dat jibbet nix mit Dabrowski, weil 96 kein wirkliches Interesse hat. Einzige Hoffnung da wäre der zitierte Kicker-Artikel. Aber ich wäre immer noch für den Larsen !

  • Evtl. Transfers 2005/2006 Nr.2

    • LatscherPohl
    • 16. Juni 2005 um 13:57

    Dat is ja ein wahrer Fußballfeinschmecker, unser Kentsch ... Mal sehen, ob ich den anderen Artikel noch finde ... Gestern in den nw-news:

    Am Rande des Confed-Cup-Spieles der deutschen Nationalmannschaft gegen Australien könnte am Mittwoch in Frankfurt von Kentsch der nächste Spielerwechsel vorangetrieben werden: Arminias Finanz-Chef unterhält sich mit Verantwortlichen von Hannover 96 über die Verpflichtung von Christoph Dabrowski. "Dabro zurückzuholen hat für uns Priorität", erläutert von Heesen die Vorgehensweise der nächsten Tage, die auch mit DSC-Präsident HansHermann Schwick so abgesprochen ist

  • Evtl. Transfers 2005/2006 Nr.2

    • LatscherPohl
    • 16. Juni 2005 um 13:47
    Zitat

    Original von Big_O

    noch nicht richtig... der Artikel bezieht sich auf HEUTE. Das besagte Spiel findet ja auch erst heute abend statt, also dürfen wir noch Hoffnung haben.

    Sicher ??? Bin mir eigentlich ziemlich Sicher, nen fast gleich lautenden Artikel gestern oder sogar am Dienstag auch schon gelesen zu haben und war mir eigentlich fast sicher das das Deutschland-Spiel in Frankfurt gemeint war ... gut, es kann auch sein, daß Kollege Kentsch lieber Japan-Mexiko bewundert, da konnte man bestimmt eher mal an ne Gratis-Karte kommen, weil die Nachfrage nicht so hoch war ...

    :nein:

    Latscher

  • Evtl. Transfers 2005/2006 Nr.2

    • LatscherPohl
    • 16. Juni 2005 um 09:57

    Richtig ...

  • Evtl. Transfers 2005/2006 Nr.2

    • LatscherPohl
    • 14. Juni 2005 um 14:03

    Wenn der Termin mit Billys Berater wirklich gestern war, und heute auf einmal Dabrowski Prio 1 hat und Kobylik 100%ig klar gemacht wurde, spricht das nicht unbedingt dafür, das Billy kommt, was ich persönlich schade finden würde.

    Wobei ich das Thema Dabrowski ehrlich gesagt nicht so wichtig sehe, wenn Hannover halt nicht will, sollte man sich stattdessen den Larsen sichern ... (halte ich eh für die bessere Alternative) ... Die Frage ist, ob dann noch genug Geld für nen Billy (geschweige denn für nen Arthur ...) übrig bleibt, selbst wenn man auf die Notlösung Bogusz setzt.

  • Ex-Armine Pascal Formann

    • LatscherPohl
    • 14. Juni 2005 um 10:23

    Hier ein sehr langer, aber auch interessanter Artikel aus der Welt:

    19/2005


    Eine andere Liga

    Vor fünf Jahren zogen sechs deutsche Teenager aus, um in England Fußballprofi zu werden. Thomas Hitzlsperger wurde in dieser Zeit deutscher Nationalspieler. Jetzt kehrt er in seine Heimat zurück

    Von Ronald Reng

    In der Halbzeitpause glaubt Thomas Hitzlsperger noch, er könne das Glück überreden, zurückzukommen. Er wechselt sein kurzärmliges Trikot gegen ein langärmliges. Er hat das noch nie gemacht, er weiß bloß: Irgendetwas muss geschehen. Draußen warten 40000 auf ihn, die Leute sind wütend und durchnässt, es regnet schon den ganzen Tag, ein eisiger Nieselregen. Kaum einer ist auf die Idee gekommen, eine Regenjacke anzuziehen. Dies ist Birmingham, England. Nieselregen zählt nicht. Hier wird erwartet, dass Profis bei jedem Wetter kurzärmlige Trikots tragen.

    Hitzlsperger pikst etwas im Rücken, bevor er wieder aufs Feld läuft. Das Preisschild hängt noch an seinem neuen Trikot. Sein Klub, Aston Villa, 1981 Europacup-Sieger und seitdem auf der Suche nach ähnlichem Glanz, liegt 0:1 gegen den FC Everton zurück. Wenn sie heute verlieren, wird die Spitzengruppe der Premier League aus ihrem Blickfeld entschwinden. Dreißig Sekunden sind gespielt, als Hitzlsperger langärmlig Evertons Abwehr entwischt. 40000 öffnen die Münder, der Pass kommt maßgerecht auf Hitzlsperger, und er weiß: Wenn er jetzt trifft, wird das Gebrüll der Zuschauer über ihm zusammenbrechen, und er wird wissen, was Glück ist. Er holt aus zum Schuss.

    Pascal Formann kann das Geschrei der Zuschauer hören, drei Tage später in einem Café in der Dortmunder Innenstadt. Er kann sich noch genau erinnern, an den Wahnsinn im Stadion, an all die viel zu dünn gekleideten Zuschauer: »In England bin ich im Winter auch immer ohne Jacke herumgelaufen, irgendwie übernimmst du solche Angewohnheiten.« Er hatte sofort nach Hitzlsperger gefragt, so wie dieser sich zuvor in Birmingham erkundigt hatte, was denn Pascal mache. Sie sind sich nie begegnet. Und doch haben sie das Gefühl zusammenzugehören. »Wir haben dieselbe Geschichte«, sagt Hitzlsperger. Es klingelt wie der Titel eines Films, wenn Formann sagt: »Wir waren die sechs.«

    Sie waren die erste Auslandsklasse des deutschen Profifußballs. Zwischen den Sommern 1999 und 2000 zogen sechs deutsche Fußballer nach England. Dass Profispieler von einem Land ins andere wechselten, war längst Alltag. Doch das waren Teenager. Zwischen 16 und 18 Jahre alt waren Robert Huth, Eugen Bopp, Sebastian Kneißl, Moritz Volz, Pascal Formann und Thomas Hitzlsperger. »Kinderhandel« nannte es der Jugendsekretär des DFB, »unmoralische Angebote« der Jugendkoordinator von Schalke, als sich herumsprach, dass die Jungs bis zu 12000 Euro im Monat bekamen. In ihrer Hysterie übersahen die Deutschen, dass ihre eigenen Klubs schon seit Jahren nichts dabei fanden, Jugendliche aus Afrika und Südamerika zu locken.

    Das deutsche Selbstwertgefühl war verletzt: Die Nationalelf hatte 2000 eine miserable EM gespielt, laut wurde gejammert, es gebe keinen guten Nachwuchs mehr – und dann wanderten auf einmal Talente ins Ausland ab und begründeten es auch noch damit, dass die Ausbildung in England besser sei. In Deutschland war es bis dahin üblich, dass Jugendfußballer in die Schule oder Lehre gingen und abends – die schönste Nebensache der Welt – trainierten, für ein Taschengeld von 200 Euro. In England ist Fußballprofi ein Lehrberuf wie hierzulande Bäcker. Trainiert wird den ganzen Tag, und wenn sie Pech haben, müssen die Azubis abends noch die Autos der Profis waschen.

    Formann ist Torwart und arbeitslos, auch wenn er es nicht so nennt

    Heute gehen junge Deutsche fort, ohne dass es noch irgendwen aufregt. In Deutschland ist der Mut, jungen Spielern eine Chance zu geben, größer geworden und die Ausbildung besser. All das haben die sechs angestoßen. Ihr Weggang führte auch dazu, dass heute in Deutschland Jugendspieler gut dotierte Verträge bekommen. Eines ist dabei in den Hintergrund geraten: ob es sich für die sechs gelohnt hat. Und was aus ihnen geworden ist.

    »Shoot!«, schreien die Münder im Villa-Park. Mit dem linken Fuß kann Hitzlsperger so gewaltig schießen, dass einen der Anblick durchfährt, hochreißt. Deshalb brüllen sie es immer, wenn er am Ball ist; selbst wenn er am eigenen Strafraum steht. Schieß! 30 Sekunden in der zweiten Halbzeit, sechs Meter vor dem gegnerischen Tor ziehen 40000 die Os lang: Shooooot! Es ist ein Gewitter. Evertons Torwart wehrt ab, zu kurz, der Peruaner Nolberto Solano drückt den Ball zum 1:1 ins Tor.

    Von den sechs ist Hitzlsperger am weitesten gekommen. Er ist jetzt 22, ein gedankenschneller Mittelfeldspieler, der riskante Pässe und ruppige Zweikämpfe mag. Fast hundert Spiele hat er für Villa absolviert, Ende März spielte er zum vierten Mal für die Nationalelf. Formann hat ihn im Fernsehen gesehen. Er schaut sich viel Fußball an, »nur die unteren Klassen, Zweite Liga nicht so gern«, sagt er. »Das tut zu sehr weh. Da frage ich mich: Warum will mich denn nicht wenigstens von denen ein Klub?« Als Einziger der sechs ist er wieder in Deutschland. Im vergangenen Sommer lief sein Vertrag beim Zweitligisten Nottingham Forest aus. Er ist Torwart, auch 22 und – das Wort verwendet er nicht – arbeitslos. Er sagt: »Ich bin gerade ohne Verein.« Er hat ein lustiges Gesicht mit großen, runden Augen, die Haare aufgestellt, er lacht gern.

    Er ist 15, als er das erste Angebot aus England bekommt, vom FC Chelsea. Er trainiert ein paar Tage in der Jugend mit, auf einmal sagt der Trainer: »Stell dich da mal ins Tor.« Und ihm gegenüber beim Freistoß steht Gianfranco Zola, einer der Besten der Welt. Er sagt Chelsea ab. Er denkt, das ist alles zu früh, zu unglaublich. Ein Jahr später fragt Nottingham an, er spielt beim MSV Duisburg in der A-Jugend und macht sein Fachabitur. Er hat ein Jahr lang nachgedacht. Es ist ein Freitag im Sommer 2000, als er ganz allein in Nottingham ankommt und ihm erstmals bewusst wird, worauf er sich eingelassen hat. Er bleibt den ganzen ersten Tag auf seinem Zimmer im Jugendheim.

    Was es heißt, fremd zu sein, erfährt Hitzlsperger erstmals mit sechs Jahren. Sein Vater fährt ihn von ihrem Bauernhof bei Forstinning zum Training des FC Bayern. Hitzlsperger glaubt, dass sein Vater »die Stadt nur vom Viehmarkt kennt«. Dann steht er in der Kabine unter »Stadtkindern: viel frecher, als ich es gewohnt war«. Elf Jahre später hat er alle Jugendteams des FC Bayern durchlaufen, und noch immer sehen sie in ihm den Jungen vom Land, für den München das Zentrum und gleichzeitig das Äußerste der Welt ist. Er ist 17, nett und still; man unterschätzt leicht, welcher Ehrgeiz in ihm brennt. Als bei der Junioren-WM in Neuseeland ein Agent den Spielern sagt, er könne ihnen Probetrainings bei britischen Teams vermitteln, tönen alle: Ich mach das – was meinste, was ich da verdiene. Hitzlsperger ist der Einzige, der den Agenten dann anruft.

    Wenig später, er macht eine Lehre als Bürokaufmann, sagt er seinem Jugendtrainer und seinem Vater, er müsse für eine Woche auf eine Fortbildung in Frankfurt. Am Mittwoch jener Woche geht ein Fax beim FC Bayern ein. Hitzlsperger sei ja bei ihnen zur Probe, schreibt Aston Villa, ob er in einem Spiel mitmachen dürfe? Als er zurückkommt, muss er ins Büro von Uli Hoeneß. Was bloß in ihn gefahren sei, so einfach abzuhauen. Sein Vater sagt, der englische Fußball sei doch nichts. Hoeneß macht ihm ein Angebot für die Amateurelf. Siehst du, der Hoeneß setzt auf dich, sagt der Vater. Der Sohn sagt einfach gar nichts.

    Er ist einer, der es immer allen recht machen will. Doch er weiß: Es gibt Situationen, da muss er tun, was er für richtig hält, auch wenn es andere verletzt. Er wird dann still und zieht es eisern durch. »Mein Vater hatte immer diesen Traum, mich im Olympiastadion spielen zu sehen. Ich wollte ihm nichts Böses. Aber bei Bayern hatte schon so lange kein Jugendspieler den Sprung zu den Profis geschafft.« Er ist erst ein Jahr mit seiner Freundin Inga zusammen, er ist sich nicht sicher, ob er sie fragen kann, traut sich dann aber doch: »Würdest du mitkommen?« Sechs Monate später ziehen sie in ein Reihenhaus in einem Vorort von Birmingham. Im Wohnzimmer hängt Hitzlsperger ein Foto auf: die Schwester im Dirndl, er und die fünf Brüder in Lederhosen.

    Im Villa Park jubeln die Fans noch immer über das 1:1 – als Everton zwei Minuten später das 1:2 erzielt. Es ist ein Schock. In diesem Moment verliert Villa das Wichtigste: den Glauben. Flanken fliegen jetzt hinter das Tor, Pässe werden verstolpert. Es ist sicher nicht das beste Spiel von Hitzlsperger. Und doch ist unverkennbar, wie gut er in den fünf Jahren geworden ist. Er spielt Steilpässe, er bietet sich permanent an, er lässt es donnern. »Ich werde nie ein Effenberg werden, der ein Spiel durch seine Gesten diktiert.« Als er will, dass ein Mitspieler die Position wechselt, zeigt er das nur kurz mit dem Zeigefinger an. Er ist bescheiden, aber er hat Präsenz. Der Mitspieler gehorcht.

    Sein Vater schaut zu, als Hitzlsperger sein erstes Premier-League-Tor macht

    Als sie mit 17 nach England gehen, wird oft vergessen, dass sie die Lehre, den ganzen Weg noch vor sich haben. »Jungstars«, schreibt Sport-Bild, »Millionenkinder«, nennt sie der stern. »Ich war realistisch«, sagt Formann. »Ich wusste, nur weil mich Forest mit 17 verpflichtet, ist meine Karriere nicht gesichert.« Er wird gleich im ersten Jahr englischer Jugendmeister. Das Jugendpokalspiel gegen Manchester vor 6000 Zuschauern wird live übertragen, und er fliegt. Wie er die Bälle hält, weiß er selbst nicht, aber er hält, hält phänomenal. Im dritten Jahr erhält er einen Profivertrag, er ist gerade 19 und schon Ersatztorwart in der Zweiten Liga.

    Hitzlsperger wird mit 19 in die dritte Liga geschickt, ausgeliehen an Chesterfield. Du musst härter werden, sagt der Trainer. Chesterfield. Er hatte keine Ahnung, wo das liegt. Am ersten Arbeitstag steht er an einer Tankstelle, dort liest ihn der Mannschaftsbus auf, und es geht direkt zum Auswärtsspiel in Blackpool. »Ich dachte, es wäre der Anfang von meinem Ende.« Doch im Frühjahr 2002 wird Villas Trainer entlassen, der Nachfolger gibt Hitzlsperger eine Chance. Sein Vater kommt zu Besuch, sie spielen in Leicester. War ja nicht so schlecht, grummelt der Vater nach dem Match. Er hat in dem Spiel sein erstes Tor in der Premier League geschossen.

    Auch in Nottingham wird der Trainer gewechselt. Der neue bringt einen erfahrenen Torwart mit, Formann akzeptiert, zum dritten Tormann zurückgestuft zu werden. Fußballerkarrieren hängen immer auch von äußeren Einflüssen ab, und von da an ist absehbar, wie es für Formann und Hitzlsperger weitergehen wird. Es ist folgerichtig, dass Bundestrainer Klinsmann beim Aufbau einer neuen Nationalelf einem eine Chance gibt, der an guten Tagen den Rhythmus in einem Premier-League-Team setzt. Und für Formann ist es keine Überraschung mehr, als Forest seinen Vertrag nicht erneuert.

    Es gehe ja weiter, sagt er sich. Er bekommt Einladungen zum Probetraining. Erfurt, Augsburg, Doncaster, egal, welche Liga, welches Land, er will es probieren. »Abends sitze ich dann im Hotelzimmer und grüble, wie ich wohl war. Und irgendwann, Tage später, sagen sie meinem Agenten, toll sei ich gewesen, aber leider…« Es ist seine Verdammnis, Torwart zu sein: Jeder Verein braucht nur zwei, und es da mit einem Jungen zu probieren… Im Zweifelsfall lieber nicht. Im Dezember endlich findet er einen Klub, RCS Vise, Zweite Liga in Belgien. Für den 3. Januar wird er zur Vertragsunterzeichnung bestellt. Er soll gleich dort bleiben. Er packt sein Auto voll, verabschiedet sich von den Eltern. Nachts um halb eins ist er wieder zu Hause. Man könne ihm jetzt leider doch keinen Vertrag geben, sagte Vises Sportdirektor. Er solle bitte nicht böse sein.

    Er wohnt wieder bei seinen Eltern in Südkirchen bei Dortmund. Er nimmt Privatstunden bei einem Torwarttrainer, er geht jeden Tag ins Fitness-Studio. Manchmal, um wieder unter Fußballern zu sein, macht er bei der Dorfelf mit, Bezirksliga. Er ist nicht schlechter als einige in der Zweiten Liga, und er versucht, es nicht zu vergessen. Unvermittelt sagt seine Freundin Linda im Café, sie schaue jetzt manchmal Fußball im Fernsehen, einfach so. Es klingt wie eine Liebeserklärung: Sie versucht zu verstehen, was ihm dieser Sport bedeutet, der ihm so viel Pein bereitet.

    Das Spiel ist aus. Hitzlsperger geht zur Tribüne und applaudiert den Fans. Bloß, es sind kaum noch Fans da, sie sind gegangen, als die 1:3-Niederlage gegen Everton unausweichlich erschien. Am Montag danach klagt die Times, Fußballer heutzutage seien verweichlicht: Immer mehr spielten mit langärmligen Trikots. Als er liest, zu welch absurdem Missverständnis sein Aberglaube beiträgt, lacht Hitzlsperger. Er wird schnell wieder ernst. Er weiß, dass er Birmingham verlassen muss, das Team stagniert, der Trainer ist gereizt: Hitzlsperger solle nicht immer so viel schießen. Die Zuschauer machten ihn verrückt mit ihrem »Shoot«. Ein Misserfolg wie gegen Everton, und schon am folgenden Samstag wird er ihn auf der Ersatzbank lassen.

    Hitzlsperger weiß, um sich für die WM zu empfehlen, muss er jede Woche spielen. Kurz darauf wird sein Wechsel zum VfB Stuttgart bekannt gegeben. »Fußball ist ein merkwürdiger Beruf: Jetzt bin ich Nationalspieler, ich habe meine Träume übererfüllt. Und doch kannst du nie zufrieden sein. Nie bist du am Ziel.«

    Sie wollten vor fünf Jahren alle dasselbe: Profi werden. Und schon damals war klar, dass es nicht alle schaffen würden. Jedes Jahr beenden etwa 1000 Fußball-Azubis in England ihre Lehre, 900 davon finden keinen Platz bei den Profis. Daran gemessen ist die erste deutsche Auslandsklasse erstaunlich erfolgreich: Robert Huth vom FC Chelsea wurde ebenfalls Nationalspieler. Moritz Volz beweist sich beim FC Fulham als gestandener Erstligaprofi. Eugen Bopp spielt in der Zweiten Liga. Nur Sebastian Kneißl steckt bei Chelsea im Reserveteam fest. Die englische Ausbildung, darin stimmen sie überein, ist tatsächlich die bessere. Dass man die Jungen bei den Profis mittrainieren lasse, sagt Hitzlsperger. Dass er in Nottingham auch ständig individuell trainiert wurde, sagt Formann. In Duisburg gab es für die Jugendteams gar keinen Torwarttrainer.

    Wenn sich Hitzlsperger und Huth heute im Nationalteam über Fußball unterhalten, benutzen sie mehr englische als deutsche Wörter. Es ist ihre Sprache geworden. Ihr Land. Auch noch immer das von Formann, der doch nicht mehr dort ist, aber so viel von England behalten hat: die Bescheidenheit, die Freunde Nick und David, die Marotte, sich zu dünn anzuziehen. Eine Begeisterung für England – das ist es, was die Sechs noch immer teilen, jetzt wo sich ihre Wege trennen.

    In einem Café in Birmingham, zwei Tage nach der Niederlage, spricht eine ältere Frau Thomas Hitzlsperger an. Sie hat mitbekommen, dass ständig Leute Autogramme von ihm wollen.
    »Sie kommen mir bekannt vor«, sagt die Frau.
    »Ja?«
    »Ja. Sie sehen aus wie Tom Cruise!«
    »Natürlich«, sagt er und lächelt höflich, englisch.

    In einem Café in Dortmund bekommt Pascal Formann einen Anruf auf dem Handy. Seine Mutter. Seine Telefonrechnung sei schon wieder so hoch, 109 Euro!

  • Ex-Armine Pascal Formann

    • LatscherPohl
    • 14. Juni 2005 um 10:22

    aus den nw-news

    Bielefeld (pep). Es geht voran: Schritt für Schritt nimmt der Kader des heimischen Fußball-Bundesligisten aus Bielefeld Gestalt an. Der sechste Neuzugang ist zwar (noch) keine große Nummer, doch mit Pascal Formann haben die Arminen nach dem Schweizer Christian Schwegler erneut ein vielversprechendes Talent verpflichten können. Formann wird dritter Torwart.

    Letzte Station des 22-jährigen Keepers war der englische Proficlub Nottingham Forrest. Nachdem sich Formann ausgiebig im Training der Arminen vorgestellt hatte, soll er einen Zweijahresvertrag unterschreiben.

    Edith hat noch nen Bild gefunden:

    [Blockierte Grafik: http://www.ltlf.co.uk/gallery/open_day_2003/players_formann.jpg]

  • Evtl. Transfers 2005/2006 Nr.2

    • LatscherPohl
    • 13. Juni 2005 um 14:18

    Der Kaenzig ist ja nen echter Sympathieträger ... Themawechsel: Zu TvHs Trip nach Polen findet man nichts ? Dann kann das ja mal wieder nur heißen "Außer Spesen nichts gewesen", oder was ...

  • Evtl. Transfers 2005/2006 Nr.2

    • LatscherPohl
    • 13. Juni 2005 um 11:53

    Dann wird es wohl auch keinen geben ... Ist aber aus meiner Sicht auch nicht mehr unbedingt notwendig, da man Zuma oder Reina bedenkenlos als 2. Spitze bringen kann. Isaac als erste, für Vata sehe ich dann ehrlich gesagt schwarz ...

    Noch nen Innenverteidiger brauchen wir aus meiner Sicht aber nicht ...

  • Evtl. Transfers 2005/2006 Nr.2

    • LatscherPohl
    • 13. Juni 2005 um 11:36

    Kann den Artikel mal einer posten ... unsere Firewall zickt wieder rum ...

  • Ex-Armine Christian Schwegler

    • LatscherPohl
    • 10. Juni 2005 um 15:05

    Hier nochmal einige Kommentare aus dem Forum des FC Luzern zu Schwegler ....

    Ch. Schwegler ist ein gelernter rechter Verteidiger, kann aber auch im rechten und zentral im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden.
    Seine Stärken sind der explosive Antritt, seine Schnelligkeit auf den ersten Metern und seine körperliche Grundverfassung.
    Seine Schwächen das Kopfballspiel, der Torschuss, seine vielen gelben Karen und seine dauernden Schwalben.

    Chrigu Schwegler hat ein schweres Jahr hinter sich. Captain, Probetrainings mit Arsenal und Newcastel, U-Nati, Spieleragenten, die ihm den Kopf verdrehen, etc. Das geht nicht spurlos an einem 21Jährigen vorbei. Man vergisst immerwieder wie jung der Bursche noch ist!

    Christian Schwegler hat seine Captainbinde abgegeben und auch sonst seit längerem Mühe mit dem FCL. Seinen Abgang zu Bielefeld verstehe und begrüsse ich. Jetzt wird der FCL so um die 250'000Sfr kassieren (hälftig mit der Invest AG) und wird an einem möglichen Weitertransfer beteiligt. Die Rede ist von 30%. Würde er bleiben, wäre dies in Missmut. Zudem wäre er nächstes Jahr ablösefrei. Ueber den Daumen gepeilt, hat der FCL mit ihm ein gutes Geschäft gemacht. Bravo!

  • Ex-Armine Christian Schwegler

    • LatscherPohl
    • 10. Juni 2005 um 15:00

    Bilder

    [Blockierte Grafik: http://www.fcluzern.ch/pictures/reports/542/2087.jpg]

    [Blockierte Grafik: http://www.swisscom-fixnet.ch/FxRes/NR/rdonlyres/B0263388-73F2-41A1-8F71-F7E0E065C911/0/ChristianSchwegler.gif]

  • Ex-Armine Christian Schwegler

    • LatscherPohl
    • 10. Juni 2005 um 14:59

    Arminia Bielefeld verpflichtet Christian Schwegler
    Der 21jährige Schweizer Abwehrspieler Christian Schwegler vom FC Luzern spielt ab der kommenden Saison für den DSC Arminia Bielefeld. Verein und Spieler einigten sich auf einen 2-Jahresvertrag bis zum 30. Juni 2007. Über die Höhe der Ablösesumme vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Der U21-Nationalspieler (Schweiz) ist eine weitere Alternative auf der rechten defensiven Position und nach Sibusiso Zuma (FC Kopenhagen), Bernd Korzynietz (Bor. Mönchengladbach), Heiko Westermann (Spvg Greuther Fürth) und Nebojsa Krupnikovic (Hannover 96) der fünfte Neuzugang beim ostwestfälischen Bundesligisten.

  • Evtl. Transfers 2005/2006 Nr.2

    • LatscherPohl
    • 10. Juni 2005 um 14:54

    oemmes: Jupp, alleine weil man da so schön grinsen kann, wenn man den Namen bei der Mannschaftsaufstellung mitgröhlt ...

    @All: Hab nochmal nen bischen geforscht, er ist wohl als rechter Stürmer nach Graz gewechselt und spielt da jetzt rechter Verteidiger ...

    Gibts da vielleicht einen Zusammenhang mit dem stockendenen Transfer von Schwegler ?

  • Evtl. Transfers 2005/2006 Nr.2

    • LatscherPohl
    • 10. Juni 2005 um 13:28

    verschoben in den Schwegler-Thread ...

  • Evtl. Transfers 2005/2006 Nr.2

    • LatscherPohl
    • 10. Juni 2005 um 10:12

    An Positionen hab ich rechter Außenstürmer, rechter Verteidiger, linker Außenstürmer, linke Außenbahn und rechte Außenbahn gefunden ... Also Torwart ist er nicht ...

  • Evtl. Transfers 2005/2006 Nr.2

    • LatscherPohl
    • 10. Juni 2005 um 10:04

    Also beim Schwegler habe ich mal wieder nen 98%-Gefühl ... das zieht sich viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel zu lange, da läuft bestimmt was schief ...

    Ist jetzt der 2. nach außen verbreitete Unterschrifts-Termin der platzt ... die Begründungen "Wir hatten keinen Termin" oder "wir konnten keinen erreichen" klingen mal wieder - vorsichtig formuliert, eher semiprofessionell ...

  • Evtl. Transfers 2005/2006 Nr.2

    • LatscherPohl
    • 10. Juni 2005 um 09:38

    Vor allem scheint er ständig auf anderen Positionen zu spielen, mal als Außenstürmer, mal als Mittelfeldspieler, mal in der Abwehr ... und das bei ständig wechselnden Clubs ... aber pfeilschnell soll er sein ...

  • Evtl. Transfers 2005/2006 Nr.2

    • LatscherPohl
    • 9. Juni 2005 um 12:56

    Aktuell von kicker.de

    Bielefeld: Schwegler und Kobylik vor der Unterschrift - Reina ist der nächste Kandidat - 09.06.2005 12:49
    Kentsch und von Heesen: Ränkespiel beim Wichniarek-Deal

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    Heute, Donnerstag, will der DSC die Zugänge fünf und sechs fix machen. Der Tscheche David Kobylik (24, Olmütz) soll für drei Jahre unterschreiben. Der linke Offensivmann kostet eine niedrige sechs- stellige Ablöse. Der Vertrag ist ebenso unterschriftsreif wie der von Rechtsverteidiger Christian Schwegler (21, Luzern, zwei Jahre), der weit unter 100 000 Euro kostet.
    Als gestandener Akteur soll Giuseppe Reina (33, Hertha BSC, ablösefrei) kommen. Am Dienstag sprach Geschäftsführer Thomas von Heesen mit dessen Berater. Der Deal soll möglichst bald perfekt gemacht werden. Von Heesen: "Billy kann zur Not auch links spielen, er wäre die flexible Variante."

    Auf die Position des Linksaußen festgelegte wäre Marcel Ketelaer (27), den Nürnberg gegen eine geringe Ablöse gehen lassen würde. "Ich habe mit ihm gesprochen", bestätigt von Heesen, "er ist eine Option". Doch Rechtsfüßer Reina und Kobylik scheinen die angestrebte Doppelbesetzung für links vorne zu sein. Links hinten ist Zolt Löw (26, Cottbus, ablösefrei) ein Kandidat. Bei Martin Meichelbeck (28) hat Bochum signalisiert, dass man weiter mit dem Linksverteidiger plant. "Das ist nicht einfach", weiß von Heesen. Arminia will keine hohe Ablöse zahlen.

    Die Finanzen sind auch der Knackpunkt bei der Rückkehr von Artur Wichniarek (28, Hertha BSC). Geschäftsführer Roland Kentsch: "Thomas von Heesen hat erklärt, dass er ihn haben will. Die Sache ist unterschriftsreif vorbereitet. Wenn er ihn im Moment nicht will, werden wir ihn nicht holen." Will von Heesen den Stürmer also nicht? Der künftige Trainer: "Wenn man durch ihn das Gehaltsgefüge nicht in Frage stellt, kann ich mir das gut vorstellen." Offensichtlich will sich von Heesen nicht den Schwarzen Peter zustecken lassen, falls der Wechsel wie erwartet nicht zustande kommt. Zumal die mit Wichniarek-Berater Grajewski besprochenen Vertragskonditionen im Bereich der Millionen-Grenze andere Transfers fast unmöglich machen würden.

    Stephan von Nocks

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