ZitatOriginal von MJockel
tut mir leid das so sagen zu müssen aber der mann ist ein halber invalide....selbst wenn er nochmal auf die beine kommt und sich nicht wieder verletzt ist er noch zu schwach.
arveladze wäre eindeutig der worst case.
Stimme voll zu: hier nen Artikel aus dem Dezember 2002...
Köln: Schinderei nach drohendem Karriereende zeitigt Erfolg - 30.12.2002 10:39
Er taucht in keiner aktuellen Statistik auf. Kein Wunder, am 22. September 2001 trat Archil Arweladse zuletzt sportlich in Erscheinung beim 1:2 gegen Nürnberg. Danach folgte eine lange Leidenszeit. Eine Meniskusoperation im rechten Knie legte ihn lahm. Was schlimmer war: Arweladse litt unter einem massiven Knorpelschaden. Das Karriereende drohte.
Jetzt darf der Offensivspieler auf ein Comeback hoffen. Dr. Peter Schäferhoff züchtete Knorpelsubstanz nach und behob den Schaden. Seitdem steht für den georgischen Nationalspieler eine langwierige Reha an. Täglich führte den 29-Jährigen zuletzt der Weg zu Bernd Restle nach Düsseldorf.
Die Schinderei scheint erfolgreich zu sein. "Ich kann alles machen. Drehungen, Sprünge und Schießen ein bisschen langsamer", berichtet Arweladse. Sein Fahrplan ist genau abgesteckt: "Wenn das Team am 13. Januar aus dem Trainingslager aus Portugal kommt", hofft Arweladse, "will ich wieder mit den Jungs trainieren."
Wann mit seinem Comeback zu rechnen ist? Nach dem Einstieg ins Mannschaftstraining "braucht man einen Monat, um okay zu sein. Drei oder vier Spiele über 90 Minuten", so seine optimistische Annahme, und er sei wieder auf dem Level seiner Kollegen.
Für Arweladse wird es ein doppelter Wettlauf. Sein Vertrag endet im Juni. "Erst muss ich fit werden", weiß der Hobbyzauberer. Und: "Ich hoffe, dass sie mir in Köln Zeit geben. Denn ich habe genug Qualität, um hier zu spielen."
Um Sportmanager Andreas Rettig und Trainer Friedhelm Funkel zu überzeugen, will Arweladse Argumente liefern, die für einen Stürmer die besten sind. "Ich hoffe, ich schieße diese Saison noch ein paar Tore." Dann taucht er auch wieder in der einen oder anderen Statistik auf.
Stephan von Nocks