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Beiträge von CrimePays

  • Ex-Trainer Uwe Rapolder

    • CrimePays
    • 7. Oktober 2008 um 22:13
    Zitat

    Original von justdoitDSC
    Nach mir gegenüber gemachten Aussagen eines guten Freundes von UR bezeichnet er seinen Vertrag in Koblenz selber als "Rentenvertrag" und die dazugehörige Summe seines Jahresverdienstes liegt auf alle Fälle im 7stelligen Bereich.

    Kann ich mir ehrlich kaum vorstellen. Wie soll ausgerechnet Koblenz, die scheinbar massive finanzielle Probleme haben, diese Summe allein für den Trainer aufbringen? Ich halte eine siebenstellige Jahresverdienstsumme im allgemeinen in der 2. Liga für eher unrealistisch.
    Das größte Hindernis scheint mir persönlich noch in der Sturheit und Handlungsunfreudigkeit unserer Verantwortlichen begründet.

  • Ex-Trainer Uwe Rapolder

    • CrimePays
    • 7. Oktober 2008 um 15:54

    Rapolder widerlegt mE wunderbar in Wort und Tat die sich immer wiederholenden Aussagen von Frontzeck und Dammeier. Jeder, Betonung, jeder seiner Sätze wirkt auf mich inspirierend. Ähnlich wird es sich im Umgang mit den Spielern verhalten. Von mir aus können sie sich einen externen Spielerneuzugang in der Winterpause an die Backe putzen, wenn sie dafür diesen Trainer zurückholen. Was nützt schon ein vierter oder fünfter Spieler der Marke Kirch oder Marx?
    Rapolder wartet auf seine Chance. Und in Bielefeld lächzt man wieder nach etwas Aufbruchstimmung und gutem Fussball. Man sollte die Möglichkeiten ausloten, bevor ein anderer Erstligist zugreift!

  • Ex-Trainer Uwe Rapolder

    • CrimePays
    • 7. Oktober 2008 um 13:16

    dsctom
    Willst du dauerhaft einen auf beleidigte Leberwurst machen, oder mal wieder Fußball mit Visionen sehen. Ich habe gerade in Anbetracht dieser Auffrischung der Rapolderschen Ansichten weniger Bock denn je auf die heute zu vernehmende tagtägliche Jammerei.
    Rapolder beweist doch aktuell wieder in Koblenz, was zwar mit stark limitierten finanziellen Möglichkeiten aber einer konkreten Idee so alles möglich sein kann (5:0 gegen den Tabellenführer). Solche punktuellen highlights schließen sich in Bielefeld doch mittlerweile kategorisch aus.
    Für solche vereinzelten Festtage nehme ich gerne einen "Fatzken" an der Seitenlinie in Kauf. Ist mir ehrlich gesagt völlig Latte.

  • Kader 08/09

    • CrimePays
    • 7. Oktober 2008 um 13:07
    Zitat

    Original von keite_giersch

    Philipp Lahm ist nur 6 und Frank Ribery 10 cm größer, dass sagt doch wohl
    alles. Mir käme so ein kleiner Flitzer gerade recht. Die Kleinen bringen immer
    Leben in die Bude, denk einmal an Wili Landgraf. Dazu kommt, das viele
    Schiedsrichter gerne für die vermeintlichen Schwachen pfeifen.
    Ich schaue mir den Kleinen gleich beim Training einmal an.

    Der war gut!
    Man müsste bei einer Verpflichtung in jedem Fall darauf achten, dass der Rasen am besten unmittelbar vor jedem Heimspiel gemäht wird. In den Sphären kann ein zu lang geratener Grashalm schon mal als Hürde fungieren.

  • Ex-Trainer Uwe Rapolder

    • CrimePays
    • 7. Oktober 2008 um 11:43
    Zitat

    TEIL II des Interviews

    Ihr Spieler Ervin Skela hat noch im November gesagt: "Wir haben einen Supertrainer, das hat in Deutschland bloß noch keiner mitbekommen." Das hat sich mittlerweile geändert. Wieso hat es so lange gedauert?

    Das hat etwas mit der Namensgläubigkeit in Deutschland zu tun. Hierzulande ist man lange davon ausgegangen, dass man 70 Länderspiele haben muss, um etwas von Fußball verstehen zu können. Ich habe zwar auch über 300 Spiele im bezahlten Fußball auf dem Buckel, allerdings viele davon in Belgien und in der Schweiz. Das zählt in Deutschland nicht, mein Name war kein Begriff. So kam ich mehr oder weniger als No-Name zu Waldhof Mannheim, mit denen ich dann in die zweite Liga aufgestiegen bin und beinahe in die erste. Damals stand ich auch bei mehreren Bundesligisten auf der Liste, bin dann aber nach Ahlen gewechselt. Das hat meinem Image und meiner Person geschadet, ich habe da einfach nicht hingepasst. Alles was ich mir in Mannheim aufgebaut hatte, lag plötzlich in Scherben. Ich war mit einem negativen Image belastet und drohte da nicht mehr rauszukommen - bis mir Tommy von Heesen bei Arminia eine neue Chance gegeben hat.

    Wenn man in den Archiven über Sie recherchiert, stößt man durchaus auch auf Attribute wie eitel, schwierig, aufbrausend, gerade was den Umgang mit der Mannschaft angeht. Wie sehr haben Sie Ihr persönliches Konzept verändert, um dorthin zu kommen, wo Sie heute sind?

    Ich hatte schon in Ahlen meinen Führungsstil verändert. Die Grundlage meiner Führung basierte früher eher auf formaler Autorität und Druck. Man kann auch damit Erfolg haben, aber es ist eine andere Arbeit, als wenn du über die Überzeugung kommst.

    Was haben Sie im Umgang mit den Spieler verändert?

    Ich bin lockerer geworden und kommunikativer. Und ich schließe die Führungsspieler jetzt mehr in meine Arbeit mit ein.

    Herr Rapolder, nach der Niederlage vor zwei Wochen auf Schalke hat man etwas im Fußball sehr Ungewöhnliches gesehen: Einen Trainer, der verloren hatte, nämlich Sie, - und der doch sehr zufrieden wirkte.

    Stichwort Erlebnisfußball. Es hat mir einfach Spaß gemacht, die Mannschaft so spielen zu sehen. Und genau darum geht es mir: Dieses Spiel muss Spaß machen.

    Spaß bringt dauerhaft aber keine Punkte.

    Mag sein. Aber es geht ja auch viel mehr um die Qualität. Gegen Schalke haben wir in der zweiten Halbzeit das beste Spiel geliefert seit ich bei Arminia bin. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Und wenn die Qualität verbessert wird, dann kannst du nicht absteigen, das ist unmöglich. Daran werden wir weiter arbeiten. Und deshalb kann ich auch nach einer Niederlage sehr zufrieden mit dem Spiel meiner Mannschaft sein.

    Alles anzeigen
  • Ex-Trainer Uwe Rapolder

    • CrimePays
    • 7. Oktober 2008 um 11:42

    Ich habe dieses einst von hitchcock gepostetes Interview mal aus der Versenkung geholt, weil es mich auch fast vier Jahre später noch sehr anspricht und gerade im Hinblick auf die gebetsmühlenartigen Aussagen unserer jetzigen Verantwortlichen eine Menge Diskussionsstoff bietet. Ihr könnt sagen was ihr wollt, aber dieser Mann muss sehr bald mal wieder in Bielefeld an der Linie stehen.
    Wenn ich da an die aktuell zu lesenden Interviews denke, bin ich denn auch ganz schnell wieder zurück in der grauen und illusionslosen Realität.


    Zitat


    29.12.2004: Konzeptfußball: Qualität steigt nicht ab

    Vom 11.12.04 in der TAZ.

    TEIL I

    "Qualität steigt nicht ab"
    Gespräch mit Uwe Rapolder, Trainer des Bundesligisten Arminia Bielefeld, über Konzeptfußball, attraktives Spiel, solidarische Stars und das "große Übel" der zu starken Orientierung am Ergebnis
    INTERVIEW FRANK KETTERER

    taz: Herr Rapolder, heute endet die Hinserie der Fußball-Bundesliga, und wie immer gilt es deshalb, den Trainer der Vorrunde zu küren. Können Sie uns diesbezüglich weiterhelfen?

    Uwe Rapolder: Oh je, wer ist Trainer der Vorrunde? Wer steht denn vorne? Bayern München und Felix Magath. Ich weiß aber nicht, ob das als Trainer der Vorrunde durchgeht. Erik Gerets war lange Tabellenführer, Jürgen Klopp ist bestimmt auch ein Kandidat. Und natürlich Ralf Rangnick. Genau! Jetzt, wo Sie mich danach fragen, fällt mir natürlich der Ralf ein.

    Letztes Jahr war es da doch deutlich einfacher, sich festzulegen. Da kam nur Peter Neururer in Frage. Diesmal aber herrscht, Sie haben es gerade deutlich gemacht, eine ziemliche Qual der Wahl. Woher rührt dieses Überangebot?

    Es hat in dieser Saison doch einige Mannschaften gegeben, die unter ihren Erwartungen geblieben sind - und umgekehrt solche, die darüber liegen.

    Was sagt das über die Bundesliga und ihre Trainer aus?

    Das zeigt, dass es neue Impulse gibt. Dass die Kleinen aufbegehren und sich auch mal durchsetzen. Das ist positiv und bringt frischen Wind in die Sache.

    Sich selbst haben Sie als Kandidaten gar nicht genannt. An welcher Stelle im Ranking würden Sie sich einordnen?

    Ach, das müssen andere machen. Fans können so etwas ohnehin viel besser.

    Warum klappt es so gut mit Ihnen und der Arminia?

    Zwischen der Mannschaft und mir hat von Anfang an die Chemie gestimmt. Es sind da zwei aufeinander getroffen, denen es zu dem Zeitpunkt beiden nicht sehr gut ging. Ich kam aus einer 14-monatigen Arbeitslosigkeit - und die Arminia stand als Bundesligaabsteiger auf Platz neun in der zweiten Liga und hatte sieben Punkte Abstand auf einen Aufstiegsplatz. Bei unserer ersten Begegnung habe ich in der Kabine gesagt: Ihr müsst mir jetzt helfen - und ich kann euch sicherlich auch helfen. Das haben die Jungs sofort verstanden. Die haben von Anfang an mitgezogen - und auch das Spielsystem hat sofort gepasst. Das sind ja immer zwei Dinge: Die Motivation und der fußballerische Fachbereich, also die taktischen Abläufe. Ich habe in Bielefeld Spieler gefunden, mit denen ich meine Idee von Fußball relativ gut umsetzen konnte.

    Auch Ralf Rangnick, Ewald Lienen oder Erik Gerets waren vor kurzem noch weit weniger vom Erfolg verwöhnt und haben allesamt mindestens einen Rauswurf hinter sich. Ist es Zufall, das ausgerechnet solche Trainer in dieser Saison für Schlagzeilen sorgen - und zwar für die positiven?

    Vielleicht hat sich das Anforderungsprofil geändert. Es kann ja sein, dass ein Trainer, der vor zwei Jahren entlassen wurde, noch immer ganz ähnlich arbeitet, die Klubs aber seine spezielle Art der Arbeit plötzlich mehr schätzen.

    Geht es ein bisschen genauer?

    Es ist doch möglich, dass sich ein Wandel am Markt vollzogen hat. Die Tendenz geht mehr hin zum Konzeptfußball - und zu den Trainern, die dafür stehen. Denn auch in der Bundesliga ist mittlerweile erkannt worden, dass der Konzeptfußball notwendig ist, um vor allem auch international wieder einen besseren Stellenwert zu erreichen.

    In Hannover gab es selbst in dieser Saison zu Beginn noch wütende Lienen-raus-Rufe. Heute wird er als Held gefeiert. Wie kann das sein?

    Durch Siege. Durch Erfolg.

    Aber Lienen war ein paar Monate zuvor doch ganz bestimmt kein schlechterer Trainer.

    Natürlich nicht.

    Was bedeutet genau das für die Arbeit eines Fußballtrainers und deren Wahrnehmung in der Öffentlichkeit?

    Dass es eine zu starke Ergebnisorientierung gibt. Für mich ist das das Übel des Fußballs - weil diese ausschließliche Ergebnisorientierung keinen Fortschritt mehr erlaubt, keine Entwicklung.

    Wie kann man dem als Trainer entgegenwirken?

    In dem man den Mut hat, auch Erlebnisfußball zu spielen - und nicht nur aufs Ergebnis schaut. Und in dem man genau das auch seiner Mannschaft beibringt.

    Das heißt?

    Ich wollte mit meinen Mannschaften schon immer einen attraktiven Fußball spielen, einen unterhaltsamen. Das müssen nicht immer Kombinationen über acht Stationen, sondern es kann auch totale Leidenschaft im Zweikampf sein. Mir geht es da in erster Linie um hohes Tempo. Da bin ich durchaus ein bisschen von den Engländern inspiriert.

    Die "Süddeutsche Zeitung" hat gerade festgestellt, dass "nie zuvor in der Bundesliga auf breiter Ebene so viel Aufwand bei der taktischen Arbeit betrieben wurde". Teilen Sie diese Ansicht?

    Das ist absolut richtig. Die Zeiten, in denen du über individuelle Klasse ein Spiel gewinnen konntest, die sind vorbei. Weil der Fußball sich durch verschiedene Dinge, vor allem auch durch Regeländerungen, so entwickelt hat, dass er sehr, sehr schnell geworden ist. Und je schneller etwas ist, um so weniger kannst du ihm mit Improvisation und mit Geistesblitzen begegnen. Sondern du musst, im Eishockey und im Basketball ist das schon lange so, dann mit Automatismen arbeiten. Das ist dann die taktische Arbeit: Die einzelnen Mannschaftsteile und die einzelnen Spieler aufeinander abzustimmen.

    Warum sind diese Dinge ausgerechnet jetzt so verstärkt zum Thema in der Bundesliga geworden?

    Weil es eine absolute Notwendigkeit war, um international wieder mithalten zu können. In der Bundesliga hat man viel zu lange an einer Spezialisierung festgehalten: Libero, Manndecker, der Zehner war die Kreativabteilung, der Sechser war der Wasserträger oder der Staubsauger vor der Abwehr, die zwei auf der Außenbahn sind immer nur rauf- und runtergelaufen und haben Flanken geschlagen. Diese Spezialisierung ist veraltet. International hat da längst eine Generalisierung stattgefunden, die sich auch auf die Spielsysteme ausgewirkt hat. Die vier, die verteidigen, müssen heute auch konstruktiv nach vorne spielen können; und umgekehrt müssen die Spitzen bei Ballverlust sofort gegen hinten schließen. Daraus ergibt sich die Kompaktheit und Homogenität, die ein Team auszeichnet. Wenn man heute Welt- oder Europameister oder Champions-League-Sieger werden will, muss man genau das haben.

    Sie gelten in der Bundesliga mittlerweile als einer der eifrigsten Vertreter des Konzeptfußballs. Können Sie uns, in aller gebotenen Kürze, das Konzept der Arminia erklären?

    Das ist ganz einfach: Bei Ballbesitz des Gegners dessen Spiel langsam machen, Räume schließen, Ball erobern. Und bei eigenem Ballbesitz heißt es schnelles Spiel in die Spitze, nachrücken und vor allem: Kurzpassspiel, Vertikalspiel.

    Dazu hat der "kicker" festgestellt: "In Arminias Spiel ist nichts dem Zufall überlassen." Wie genau und präzise sind Lauf- und Ballwege tatsächlich festgelegt?

    Absolut präzise. Die Laufwege sind zu 100 Prozent klar; wo der ballführende Spieler den Ball hinspielt, ist dann aber ihm überlassen. Die anderen müssen ihm drei, vier Möglichkeiten anbieten, eben um den Ball schnell spielen zu können. Wenn eine davon gut ist, dann ist das schon prima.

    Was bedeutet das für die Trainingsarbeit?

    Wir machen keine Übung und kein Trainingsspiel ohne taktischen Hintergrund.

    Wie lange dauert es, bis eine Mannschaft so ein Konzept kapiert und verinnerlicht hat?

    Wenn sie will, dauert es zwei Wochen. Dann haben sie es drin. Wichtig ist: Die Spieler müssen es wollen, die müssen mitziehen. Dann geht es schnell, weil es relativ einfach ist.

    Und damit kann dann eine Mannschaft wie die Arminia kompensieren, dass sie nicht über die ganz großen Fußballkünstler verfügt.

    Es ist gut, dass Sie sagen "nicht die ganz großen", denn wir haben schon auch sehr gute Spieler. Oft kommt es ja so rüber, als würde der Trainer mit seiner Taktik alles allein machen. Aber das ist nicht so. Wir haben bei Arminia wirklich sehr gute Individualisten, die auch bei namentlich größeren Vereinen spielen könnten. Andererseits sind die Spieler natürlich auch über das Konzept gewachsen. Für mich ist das genau der Punkt: Heute müsste es normalerweise so laufen, dass da zuerst das Team ist, und aus diesem erwachsen dann die so genannten Stars.

    Kann man sagen, dass der Konzeptfußball eine Art Verwalten und Kompensieren von Mängeln ist - und sei es nur der Mangel an Stars?

    Mag sein. Aber was ist dann der Heldenfußball, der ja als Gegenteil vom Konzeptfußball gilt? Dort gibt es ja noch mehr Mängel. Im Heldenfußball gibt es im Prinzip einen Konstrukteur und einen Destrukteur; der eine spielt destruktiv und der andere konstruktiv. Im Konzeptfußball sind diese Dinge in einer Person vereint. Da müssen beide nach hinten spielen und beide nach vorne. Das schafft einen gewissen Gleichheitsgedanke. Und es schafft Solidarität und Loyalität.

    Ist der Held, also der Star, der natürliche Feind des Konzeptfußballs?

    Nein, aber er muss aus dem Konzeptfußball erwachsen. Wir wollen den Helden, der eine soziale Kompetenz hat - und eben nicht einen, der Egomane ist und den anderen für sich arbeiten lässt.

    Beispiel Delron Buckley. Der war bis vor dieser Saison ein eher mäßiger Stürmer. Dann haben Sie ihn in Ihr Konzept eingebaut, er hat dadurch zehn Tore geschossen - und ist zum Stürmer-Helden geworden.

    Genau. Aber er arbeitet trotzdem weiter für die Mannschaft.

    Wie sehr passen Sie Ihr Konzept an die jeweilige Mannschaft an?

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit einem 20-Mann-Kader durchaus verschiedene Systeme spielen kann. Die Spieler sind da relativ flexibel. Das liegt dann immer ein bisschen an der Instruktionskompetenz vom Chef.

    Ließe sich Ihr Konzept auch mit Stars umsetzen, zum Beispiel beim FC Bayern, oder, noch eine Nummer größer, mit Real Madrid?

    Das kommt auf die Spieler an - und darauf, ob sie eine gewisse Bescheidenheit und Einsicht haben. Im Prinzip ist das die entscheidende Frage. Und es kommt auf die Überzeugungskompetenz des Trainers an.

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  • Kader 08/09

    • CrimePays
    • 7. Oktober 2008 um 11:04

    Bessere Werbung kann man für die Arminis gar nicht machen. Wenn die erst realisieren, dass es einer aus ihren Reihen und noch dazu einer ihrer Größten zu den Profis geschafft hat, dann kann das echte Signalwirkung haben.
    Aber man sollte nichts überstürzen und Komara langsam an die Bundesligaatmosphäre ranführen. Schritt 1: An der Hand von Rübe ins Stadion einmaschieren.

  • Testspiel beim SC Paderborn am 10.10.08

    • CrimePays
    • 6. Oktober 2008 um 21:50

    Ich bin mir nicht sicher, ob Paderborn ein Gegner auf Augenhöhe ist. Zudem kommt wieder die Auswärtsschwäche zum Tragen. Ich bin aber wie immer optimistisch und tippe daher auf ein 0:0.

  • Entthront: Ex-König Artur Wichniarek

    • CrimePays
    • 6. Oktober 2008 um 21:42

    Man sollte hier jetzt nicht den nächsten Brandherd herbeireden. Artur nutzt seine derzeit komfortable Situation als aktuell erfolgreicher Torjäger mit diesem öffentlichen Vorsprechen mE sehr gezielt aus.
    Realistisch betrachtet besteht fast 2 Jahre vor Vertragsende nicht die unbedingte Notwendigkeit für konkrete Vertragsgespräche. Es ist verständlich, dass er seine momentane Situation gerne dafür nutzen möchte, aber deswegen besteht von Vereinsseite noch lange keine akute Dringlichkeit. Als Vizekapitän sollte er jetzt lieber die sportlichen Probleme im Vordergrund sehen. Die sind schließlich groß genug.

  • Gegen diese Anstosszeiten

    • CrimePays
    • 6. Oktober 2008 um 17:52

    Eine Aufstockung auf 20 Vereine wäre natürlich insbesondere für die kleineren Vereine wie Arminia von großem Nutzen. Leider kollidieren diese Pläne natürlich grundsätzlich mit den Interessen der Vereine, die regelmäßig in Europa unterwegs sind und dort erhebliche Einnahmen generieren. Allerdings will ich seit Jahren nicht so recht wahrhaben, warum Deutschland als größte westeuropäische Nation anders als in den anderen Topligen keine 20er Liga vertragen soll.

  • Entthront: Ex-König Artur Wichniarek

    • CrimePays
    • 6. Oktober 2008 um 17:38

    Arthur tendiert mal wieder ein wenig Richtung "Leberwurst"

    Aus dem "kicker:


    Zitat


    Doch wie lange kann Arminia noch auf ihre "Lebensversicherung" zurückgreifen? Am Saisonende läuft Wichniareks Vertrag aus, der sich per Spiele-Option bis 2010 verlängern könnte. "König Artur" strebt aber eine längere Bindung an. Doch "die Zeiten, dass ich mich beweisen und anbieten musste, sind vorbei", erklärt er, "ich würde hier gerne verlängern, aber dass Arminia das auch will, davon merke ich überhaupt nichts", reklamiert der 31-Jährige.

  • Kader 08/09

    • CrimePays
    • 6. Oktober 2008 um 17:30

    Nach meinen Recherchen bringt er es auf die stattliche Körpergröße von 1,63m. Vielleicht hofft man ja auf den Effekt, dass er von den gegnerischen Abwehrspielern übersehen wird.
    An Ernst musste ich selbstverständlich auch sofort denken.
    Allerdings bin ich mir bei der Nationalität nicht ganz sicher. Südafrika? Ich hatte eher den Eindruck Elfenbeinküste (Ivorer) bzw. nach den Recherchen im net Burkina Faso. Na ja, nicht so wichtig.

  • Ex-Armine Detlev Dammeier

    • CrimePays
    • 6. Oktober 2008 um 10:52

    Wenn man sich die Posten innerhalb einer Arbeitsgemeinschaft auch immer schön zuschiebt, kann man einmal keine großartigen Neuerungen und zudem keinen übermäßigen kritischen Umgang miteinander erwarten.
    Ohne jetzt den großen Beweis führen zu können, hat sich meine grundsätzliche Befürchtung zumindest in gewissen Eindrücken verfestigt. Kentsch hat sich mittlerweile konsequent (s)ein weitestgehend kritikloses und somit im Endeffekt kontraproduktives Imperium geschaffen.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • CrimePays
    • 6. Oktober 2008 um 10:00
    Zitat

    Original von Chrill-E

    Das ist ja alles so traurig und ernüchternd - mir kommen die Tränen. ;(

    ...wann der dumme, lustische Spielplan mich so anstiert, so blöde,...da kann isch net Fuball spiele... :lol: :lol: :lol:

    Vielleicht ist der Schock auch einfach noch nicht überwunden, dass es auch in dieser Saison wieder gegen den HSV, Werder, Bayern, Stuttgart, Schalke...geht. Sowas lässt man besser erst sacken. Das konnte ja schließlich niemand ahnen, dass der Spielplan wieder diese schweren Spiele bereithält.

    Scheiß DFL/DFB/DPA/Dopafon/CDU! Wenigstens arbeitet man konsequent daran, dass es in der nächsten Saison nicht mehr so knüppeldick kommt.

  • Fiese Trikots...

    • CrimePays
    • 6. Oktober 2008 um 00:32

    Eins dieser Exemplare hängt bei mir im Schrank. Hellblau und weiß gestreift mit der recht bunten Trikotwerbung "Forum Jahnplatz" vorne drauf. Aber so hässlich ist das gar nicht.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • CrimePays
    • 5. Oktober 2008 um 23:24
    Zitat

    Original von Richie

    Liegst Du ;)! Ich glaube, dss die derzeitigen Probleme nur zu wenigen Teilen an Michael Frontzeck festzumachen sind. Des Weiteren denke ich, dass es zurzeit (bis auf einen) keinen wirklich besseren Trainer für uns auf dem Markt gibt. Ich halte einen Trainerwechsel zum jetzigen Zeitpunkt für grundverkehrt und die Diskussion daüber für idiotisch, weil die Mannschaft nicht stärker ist. Mir war vor der saison klar, einen Klassenerhalt schaffen wir mit dieser Zusammenstellung nur mit Ach und Krach. Aber er ist zu schaffen.

    Deine konkreten Kritikpunkte im Anschluss an die Spiele, vermitteln mir ehrlich gesagt nicht unbedingt den Eindruck einer "bedingungslosen Unterstützung" des Trainers.
    Deine Motive, die ich allerdings durchaus teile, lassen wir mal kurz außen vor. Aber wenn es doch anscheinend Trainer für diese Mannschaft gibt, die mit ihr mehr Punkte einfahren könnten, sollte man sich schnellstmöglich auf die Suche nach ihnen bzw. eben den "Rapolders dieser Welt" begeben. Falls sich in den nächsten Wochen nicht grundlegend etwas zum positiven verändert, sollten wir schließlich nicht endlos um den heißen Brei herumreden ;)

  • Der Bundesliga-Thread

    • CrimePays
    • 5. Oktober 2008 um 23:06

    Mir machen die Abstiegsplätze in dieser Saisonphase weniger Angst als Heimniederlagen gegen den KSC in Verbindung mit einer niederschmetternden Leistung. Dann auch noch 14 Tage Pause und zwei folgende Auswärtsspiele in WOB und Schalke. Alles in allem sind dies zunächst keine rosigen Aussichten.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • CrimePays
    • 5. Oktober 2008 um 17:14

    Der Trainer ist zugegeben mit die ärmste Sau in der derzeitigen Konstellation. Trotzdem bleibt mittelfristig die Frage, inwiefern man sich auf dieser Position auch nur minimale Fehler im Tagesgeschäft erlauben kann. Und die macht er im mehr oder wenig kleinen Rahmen Woche für Woche. Generell bin ich ebenfalls gegen einen erneuten Trainerwechsel, aber Frontzeck muss langsam die eingefahrenen und teils destruktiven Automatismen, die zudem unter seiner Regie eingeführt wurden, innerhalb des Kaders aufbrechen.
    Nochmals, ich finde ihn grundsätzlich sympathisch und von seinem Naturell her gar nicht verkehrt für Bielefeld. Aber, er sollte schleunigst dahinkommen, die Vorhersehbarkeit seiner Handlungen aufzuheben. Damit möchte ich keinen kontraproduktiven Aktionismus herbeireden, sondern lediglich auf diverse Umstände hinweisen, die auch du fast Woche für Woche kritisierst.

  • Herforder SV Borussia Friedenstal

    • CrimePays
    • 5. Oktober 2008 um 16:53

    Respekt! Nach den letzten klaren Niederlagen habe ich nicht unbedingt damit gerechnet.

  • Ex-Armine Dennis Eilhoff

    • CrimePays
    • 5. Oktober 2008 um 16:52

    Das soll auch so sein und ist dein gutes Recht. Wir müssen ja schließlich am Ende des Tages nicht immer alle einer Meinung sein ;)

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