Wenn der jemals wieder das blaue Trikot überstreifen darf, dann, ...dann bin ich echt voll sauer!
Beiträge von CrimePays
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Und, is Frontzeck schon entlassen?
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Original von HF
Tja ich war auch in Frankfurt und muss meinen Senf auch mal dazu geben.
Ich sah eine kämpferisch top-motivierte Arminia wie selten zuvor, unsere Taktik ließ dem Gegner kaum Chancen zu, über dem größten Zeitraum hatten wir das Spiel absolut im Griff. Unser Pressing führte bereits in der Frankfurter-Hälfte zu frühen Ballverlusten des Gegners, insofern hatten wir einige hundertprozentige Torchancen, die Nikolov weltklasse pariert hat. Nur durch Glück gelang es den Hessen durch Fenin in der 17.Minute das 1:0 zu erzielen. In der Pause mußte es in der DSC-Kabine mächtig geraucht haben, alle Akteure versprachen dem Trainer noch mehr Bissigkeit und Aggressivität in den Zweikämpfen, was durch null gelbe Karten auch bestens umgesetzt wurde. Derweil führten Torwarttrainer Thomas Schlieck und Asim Obarcanin (zuständig für das Equipment bei Arminia Bielefeld) während der Halbzeit ernste Gespräche um eine Verpflichtung von Caio, diese scheiterte aber durch die Tatsache, daß es in Bielefelder Imbuss-Buden vorwiegend kein Zwiebelkuchen gibt. Dennoch wich Bielefels Trainer Michael Frontzeck nicht von seiner Taktik ab und ließ weiterhin auf Sieg spielen. Unzählige Male hatten die Kicker des DSC den Anschlusstreffer auf dem Fuß, die Chancen wurden jedoch doch Unvermögen seitens der Stürmer und eines Oka Nikolov kläglich vergeben. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtauch auf beiden Seiten, die Arminen versuchten den Ausgleich zu erzielen um noch eine Chance auf das Weiterkommen und die damit verbundenen Prämien zu sichern. Quasi aus dem Nichts erziehlten die Schwaben das 2:0 mit präziser Vorarbeit des Bielefelder Jonas Kamper, der sich nach seiner Einwechslung eine Note 2+ verdient hatte. Trotz weiteren Offensiv-Bemühungen des DSC-Trainers, wie etwa dem Doppelwechsel mit den torgefährlichen Marx und Janjic, später der Einwechslung von Laas in der 75. Spielminute, gelang es den Kickern aus Ostwestfalen nicht mehr noch genügend Druck auszuüben, da Friedhelm Funkel bereits ab der 70. Minute mit 10 Mann einschließlich des Torwarts mauern ließ. Enthobenen Hauptes, aber dennoch voller Elan und Selbstvertrauen gingen die Akteure des DSC zu ihrer Fankurve, wo sie dem 50-Mann starken Anhang versprachen, im nächsten Auswärtsspiel gegen Wolfsburg den ersten Dreier seit nunmehr 20-Auswärtsspielen einzufahren.Mit lachenden und hoffnungsvollen Gesichtern verließ dann auch der Bielefelder Anhang die Schmerz-Bank-Arena und machte sich auf eine fröhliche Heimreise. Durch diese gute Auswärtsleistung und dem Versprechen der Mannschaft sind bereits alle Gäste-Karten für das kommende Spiel restlos ausverkauft!
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Sehr guter und richtiger Spielbericht! Den sollte man zum Standard für alle Auswärtsspiele erheben. Genau so habe ich nämlich auch das Spiel in Bochum erlebt.
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Mein lieber Scholli, mit der "Hartz4-Hängematte" trittst du aber gerade in ein sozialpolitisches Fettnäpfchen sondergleichen. Aber nun gut, diejenigen die diese dreiste Wortschöpfung kreiert haben, wird´s freuen.
Zum Thema, du wirfst diverse Schlagwörter wie "Veränderungen" und absurde Vergleiche mit "neuen Arbeitskollegen" sowie "jungen Angreifern" in einen Topf und schüttelst kräftig durch und ziehst am Ende anhand des kapitalistischen Modells Hoffenheim auch noch sozialpolitische Parallelen?! Ganz großer Sport!
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Original von King Kneib
Wer ist eigentlich dieser "Kampa"???
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Darius Kampa (polnisch Dariusz Kampa; * 16. Januar 1977 in Kdzierzyn-Kozle, Polen) deutscher Fußballspieler polnischer Herkunft. Er besitzt beide Staatsbürgerschaften (doppelte Staatsbürgerschaft).Der Torwart begann bei OSIR Ratibor in Oberschlesien mit dem Fußballspielen, bevor er 1987 nach der Übersiedlung der Eltern seinen Werdegang beim FC Augsburg fortsetzte. Hier reifte er zum U-21-Nationalspieler und wurde beim Regionalligisten in der Saison 1997/98 zum Stammtorwart.
Mir scheint, er hat da mächtig was verwechselt. Tja, die eigenen Spieler nicht kennen, aber eine auf dicke Hose machen

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Moin jögi, ich habe den Eindruck, du verstehst nicht unbedingt, worum es mir (und anderen) gerade geht. Die TSG von 1899 (
) Hoffenheim ist in seiner aktuellen Daseinsform ein reines Kunstprodukt eines in meinen Augen übergeschnappten Milliardär. Das hat nicht viel mit Wolfsburg oder Leverkusen gemein, wo der jeweils ortsansässige Weltkonzern sich durch die faktische Machtübernahme in der 1. Liga und international platziert.
Das eine ergänzt vorhandene Substanz und das andere entspringt einer fixen Idee und ist dementsprechend die reinste Initiierung und Großmannssucht einer Einzelperson. Mir unerklärlich, wie man so etwas auch noch verteidigen kann.Außerdem stellt der Fussballsport natürlich genauso einen dynamischen Prozess dar, wie das Leben an sich. Die Belehrung hätt´s nicht unbedingt bedurft
Ich selber weiß selbstverständlich ebenso wenig, wie sich die Bundesliga in 20 Jahren präsentieren wird, und ob nicht tatsächlich irgendwann englische Verhältnisse hereinbrechen werden. Muss ich aber diese Entwicklung deswegen wirklich verteidigen oder gar gut heissen? Keine Ahnung wie dein Empfinden dieser Geschichte gegenüber wirklich ist. Für mich ist so eine Scheisse ob dieser Zustandbeschreibung jedenfalls eigentlich indiskutabel. -
Man darf die generelle Scheinheiligkeit hinter dem Konzept "Hoffenheim" nicht komplett verkennen. Sozialprojekte und Investitionen in die Jugend sind schön und gut, erfüllen innerhalb dieses ganzen Projektes aber natürlich auch einen ganz bestimmten Zweck. Letztendlich dienen sie nämlich in erster Linie der Rechtfertigung, dass dort etwas aus dem Boden gestampft wird, was einzig und allein dem Privatvergnügen des Mäzen geschuldet ist.
Soziales Engegement ist nach meinem Empfinden auch als weitaus mehr anzusehen, als die bloße Eintrittskarte in die High-Society bzw. Politik oder auch mehr als eine offensichtliche Argumentationsplattform für einen künstlichen und somit letztendlich unnatürlichen Eingriff in ein Jahrzehnte altes Gebilde (Fussball-Bundesliga).
Für mein Empfinden ist dieses ganze Projekt einzig und allein penetrant, weil Hopp sich mit seiner Kohle und einem eigentlich unbedeutenden Verein in unser aller Leidenschaft ausbreitet. Widerlich! -
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Original von Speedfish
Trotzdem sollte er hier weder zum Hassspieler noch zum Gott der Fans gemacht werden. Beides passiert nämlich in der Fanszene.
Kamper (...)Mensch, so viel Weisheit am frühen Morgen aus deinem Munde. Merk dir mal unbedingt, was du heute gefrühstückt hast.
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Frankfurt ist in der derzeitigen Konstellation die ultimative Chance auf einen Dreier in der Fremde (jetzt rein auf den grünen Rasen bezogen
). Falls es Arminia auch hier nicht geschissen bekommt, wird Frontzeck vermutlich niemals ein Auswärtsspiel in der Bundesliga gewinnen.
Ich bin vorsichtig optimistisch und setze auf einen 2:0-Auswärtssieg. -
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Original von Kai
Die Trainerkritik ist für mich absolut in keinster Form berechtigt. Außerdem haben wir auch unter Rapolda auswärts so gespielt. Genauso spielen wir schon seid 5 Jahren auswärts.
Mach dich mal nicht besser als der Durchschnitt! Was für andere Frontzeck scheint für dich Kamper zu sein. Haarsträubende Szene gestern, ganz klar. Jedoch sind diese Fehler für den Fussball-Laien natürlich offensichtlicher als der vorgegebene Einheitsbrei als Keimzelle des Angsthasen- und Schlafwagenfussballs.
Wie man in Stuttgart nach einer engagierten Leistung wirklich erhobenen Hauptes vom Platz gehen kann, haben die Karlsruher noch drei Tage zuvor gezeigt. Lächerlich, das gestern war Pokal! Nicht mal zu diesem Anlass sendet der Trainer die entsprechenden Signale.
Und bevor du die Auswärtsbilanz der letzten Jahre heranziehst, mach dich mal mit der Tatsache vertraut, dass Frontzeck noch kein (0) Auswärtsspiel gewonnen hat. Ich sehe hierfür mehr ursächliches als den blossen Zufall. -
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Original von Almania
Ich möchte allen Trainer-Kritikern herzlich zu dieser Niederlage gratulieren.Eigentlich hatte ich gerade dir etwas weniger Schwachsinn zugetraut. Du scheinst hier jedenfalls gerade so einiges zu verwechseln.
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Original von Renne
Aber wurde der Beweis denn auch gegen eher destruktive Gegner angetreten? Klar, UR war vielleicht unser bester Trainer in der letzten Zeit, und das 3-0 in Frankfurt unter TvH eins der besten Spiele (wenn nicht gar das beste Spiel) der letzten Jahre. Es liegt mir fern, die Arbeit der beiden unterzubewerten -- dennoch kann ich mich bei beiden durchaus an Heimspiele erinnern, die mehr Krampf als sonstwas waren.
Das würde ich niemals bestreiten und ist auch nicht in Vergessenheit geraten. Ich meinte vielmehr den Gesamteindruck. Aber eigentlich wollte ich diese Zeiten jetzt gar nicht weiter glorifizieren, sondern vielmehr den dezenten Hinweis geben, dass die Fussballkultur zwischenzeitlich auch schon mal in Bielefeld beheimatet war. Das schliesst Gurkenspiele gar nicht aus. Der bleibende Eindruck ergibt sich vermutlich sowieso aus der überwiegenden Mehrzahl der guten oder schlechten, erfolgreichen oder nicht erfolgreichen Spiele.
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Original von Valdano
Wenn sich jedoch der (in allererster Linie in Punkte zu messende) Erfolg einstellen sollte, dann werden wir unterwegs auch unter Frontzeck noch das ein und andere Fußballschmankerl geboten bekommen. Da bin ich mir sicher, Crime.Das würde mich ebenso sehr freuen, wie das Zugeständnis, bis dahin auch weiterhin schlechte Leistungen, ganz unabhängig vom Ergebnis, als solche bewerten zu dürfen.
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Original von NoFate1971
Ich tippe auch mal auf zwei Auwärtssiege diese Woche.Klar, warum nicht? Bin dabei!
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Wenn Niederlagen gegen die Zweitvertretungen des Zweitligisten Aachen und des Drittligisten Düsseldorf anhand eines höheren Etats entschuldigt werden sollen, verstehe ich die Welt nicht mehr so ganz. Scheinbar färbt das grundsätzliche Rechtfertigungsmodell des Umfeldes der ersten Mannschaft gerade auf die Zweite ab.
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Nochmal ganz kurz. Die Spielweise gegen Köln war nicht gerade ansehnlich und folgt unmittelbar nach dem Katastrophenkick in Bochum. Das alles passiert mE noch unter dem teilweisen Eindruck der vergangenen Saison, in der 80% der Spiele als Demütigung, Ärgernis oder Langweiler endeten. Frontzeck hat zwar letztendlich den Klassenerhalt geschafft, war aber auch an einigen dieser genannten "Stolperorgien" beteiligt. Daher bin ich einfach der Auffassung, dass schlechte Leistungen in Bielefeld derzeit möglicherweise ungewöhnlich sensibel betrachtet werden. So auch von mir. Neben den Eindrücken der letzten Saison haben wir ja (fast) alle vermutlich auch noch die Zeiten unter den Trainern Rapolder und von Heesen in Erinnerung, wo der Beweis angetreten wurde, dass auch in Bielefeld und den gegebenen Mitteln so etwas wie Spielkultur möglich ist. Ich will Frontzeck gar nicht unbedingt die Fähigkeiten hierzu absprechen, sondern nur darauf hinweisen, dass man auf der Alm halt auch in der jüngeren Vergangenheit Fussballspiele gesehen hat, die euphorisierend wirken können. Nach den Appetitanregern gegen Bremen und Hamburg hätte ich jedenfalls wieder verstärkt Lust auf mehr.
Das alles soll wie gesagt mehr als Erklärung dienen. Prognostische Aussagen bitte ich hier nicht reinzuinterpretieren. -
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Original von siese
Bei allem Verständnis für die Gesetze des Kapitalismus: ich finde es nicht gut, wenn Leute, die sich nur eine Stehplatzkarte leisten können draußen bleiben müssen dafür aber teure Sitzplätze frei bleiben.Ich auch nicht! Ich bin jedoch überzeugt, dass dieser Trend irgendwann wieder in die gegenteilige Richtung verlaufen wird. Spätestens dann, wenn sich die Vereine wieder ihrer Fanbasis erinnern müssen, weil das derzeitige Zielpublikum weiterzieht.
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Ich habe den Eindruck, dass die ganzen Kritiken über den 2:0-Sieg vom Samstag erst durch die teils merkwürdig anmutenden Interpretationsversuche der Gegenseite in eine Kategorie gepresst wurden, die so niemals beabsichtigt war. Ist es nach einem (glücklichen) Sieg wirklich so unerträglich, (berechtigte) Kritik an der Spielweise und Grundausrichtung lesen zu müssen? Wohlgemerkt Kritik, die bei einem durchaus denkbaren anderen Ergebnis allseits hereingebrochen wäre.
Der obligatorische Griff in die dunkelsten Seiten der Vereinschronik und Prophezeiungen über zukünftige Spiele gegen Aue regen mich in diesem Zusammenhang echt auf. Ich habe weder Androhungen von Vereinsaustritten noch Verabschiedungen Richtung Lüdenscheid vernommen. Nach meinem Empfinden hat niemand (!) den gesamten Verein in den Dreck gezogen, sondern es wurde mit ein wenig Emotion auf die eher unbefriedigende Spielweise hingewiesen, die mit dem Verständnis der letzten Saison vermutlich eine gewisse Grundbefürchtung berührt.
Eine dürftige Leistung, über die es eine Woche zuvor (zugegeben in etwas verschärfterer Form) noch keine zweite Meinung gab. Und das hat rein gar nichts mit der grundsätzlichen Freude über drei wichtige Punkte zu tun. Zeigt mir nur ein Zitat von einem user, der sich nicht grundsätzlich über den Sieg freuen wollte/konnte, und ich nehme alles zurück.
Ich finde es muss langsam erlaubt sein, mal ein wenig davon abrücken zu dürfen, dass man als Fan von Arminia dem obersten Gebot verpflichtet ist in Demut gegenüber jedem noch so kleinen Lichtblick zu verharren.
Das ist für mich mittlerweile fast genauso unerträglich, wie der Zwang der Verantwortungsträger, in jedem 2. Satz mit nihilistischen Tendenzen die krasse Wettbewerbsunfähigkeit des eigenen Vereins in den Vordergrund zu rücken. Einerseits kreieren sie eine Champagnertribüne, suggerieren dem Publikum aber andererseits, dass die eigenen Spieler mit Obstkörben und Mehlsäcken bezahlt werden. Passt nicht zusammen, aber ist jetzt auch ein anderes Thema. -
Hannover und/oder Frankfurt kann ich mir auch vorstellen. Insbesondere bei Frankfurt geht es seit Jahren kontinuierlich voran. Da wird der Aufschwung irgendwann zwangsläufig mal unterbrochen, was mE in diesem Jahr eintreten könnte.