Sehe ich auch so, eine bodenständige Wahl von Amos, die gut zu ihm passen dürfte.
Beiträge von CrimePays
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Sehr schade, Kunze kann man ligaübergreifend immer bringen. Vor allem ein Kampfschwein und immer lernwillig. Das hätte mittel- und langfristig eines der Gesichter und ein idealer Arminia-Spieler sein können.
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Lernen wird man aber im Detail müssen. Und das auch nach außen kommunizieren müssen. Und daran habe ich schon gewisse Zweifel. Zudem gibt es wirklich hanebüchene Unplausibilitäten, nämlich die fehlende U23. So lange es die nicht gibt, ist das Konzept "Ausbildungsverein" in seiner Glaubwürdigkeit schwer beschädigt. Diesen Kritikpunkt teilen meinen - natürlich selektiven - Beobachtungen nach fast alle Fans. Wenn es Gegenmeinungen hier im Forum dazu gibt, würde mich das brennend interessieren.
Das stimmt, aber wir haben es nun auch nicht mit Vollidioten zu tun. Will sagen, die von dir benannten Unplausibilitäten werden den Entscheidungsträgern auch bewusst sein. Gerade aber auch unter dem Aspekt, wo der Verein vor 12 Jahren stand, also in einer extrem und rückblickend wohl oftmals fast ausweglosen Situation, möchte ich gerne die Großzügigkeit aufbringen, nach einem Jahr kein perfektes Gebilde zu erwarten. Das hat mittlerweile ein Vorbildverein wie Freiburg, aber auch die haben Zeit benötigt für ihr NLZ, für das neue Stadion oder zweistellige Millioneneinnahmen.
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Ich glaube nicht, dass man jetzt jemanden für ganz vorne holt, der 15 Tore garantiert, weil dieser jemand nämlich auch garantiert spielen will. Man wird ggf. eher jemanden dazunehmen, der bei Bedarf zwar funktionieren könnte, aber auch mit der 2. Reihe zurecht kommt, ähnlich wie im Falle Klos sowie (zu) spät(er) bei Castro geschehen. Alles andere wäre meines Erachtens in Anbetracht der ausgegeben Strategie auch unglaubwürdig. Ich sehe auch nicht, warum Serra und Krüger in der 2. Liga nicht zünden sollten, zumal sie das schon unter Beweis gestellt habe. Mit Lasme und Hack sind dahinter oder daneben zudem Spieler, denen generell und objektiv weiterhin viel zuzutrauen ist. Auch nach einem relativ verkorksten Jahr, sind das ja nicht plötzlich grundlegend schlechte Spieler, sondern welche, die es gesamtheitlich in Mannschaft und Verein nicht auf den Platz bekommen haben, zumindest in den letzten 10 Spielen nicht. Genau so, darf man dem Konzept gerne etwas mehr Zeit geben, natürlich auch unter der Annahme, dass es Anpassungen und ein dementsprechendes Lernen auf verschiedenen Ebenen geben wird. Hört sich langweilig und angepasst an, wird aber vermutlich zurecht so kommen. Richie hat bereits richtigerweise darauf hingewiesen, dass es seit ca. 5 Jahren nur bergauf ging und es daher eine Frage der zeit war und ist, wann die erste Delle kommt. Bedeutet aber nicht, dass nun alles über den Haufen geworfen und ein dementsprechender Paradigmenwechsel vollzogen werden wird. Warum auch? Für eine ehrliche Bewertung der Vereinsstrategie und vor allem losgelöst von der aktuellen Enttäuschung, ist es sowieso viel zu früh, da es weniger um eine spieltaktische Grundidee sondern um eine Vereinspolitische geht. Wer kann die Stand heute ehrlich bewerten?
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Wut und Ärger sind auch weiterhin da, aber ich habe die ganze Saison damit verbracht, dies hier kund zu tun und habe oft genug dafür hier auf den Sack bekommen.
Treffende Analyse, wenn du jetzt noch daraus lernst...

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Auch wenn ich die Feierlichkeiten hier evtl. kurz stören muss, bin ich nicht bereit, Serra, Arabi oder sonstwen durchs Dorf zu jagen. Bis auf Ortega, Nilsson und Kunze erreicht meines Erachtens seit Wochen kein einziger Spieler sein Leistungsvermögen. Wenn wir in den letzten 10 Spielen anstatt 2 Punkten nur unterdurchschnittliche 8 Punkte geholt hätten, gäbe es Stand heute eine gute Chance auf den direkten Klassenerhalt. Von Dezember bis Februar hat diese Mannschaft Spaß gemacht und Punkte geholt, u.a. in Leipzig und Frankfurt gewonnen und schien eine gute Perspektive zu haben. Ich werde das jetzt und auch heute Abend nicht ausblenden. Gegen Union gibt's den letzten Sieg, nachdem vier Tage zuvor Klos die Trennung bekanntgegeben hat. Was ist da passiert? Gibt es ggf. einen Zusammenhang?
Mir sind die Personaldebatten derzeit zu billig, weil die Mannschaft fast geschlossen abgeschmiert ist, seit Wochen mausetot ist. Für mich ohne ersichtlichen Grund, alle hüllen sich in Schweigen, Ahnungslosigkeit oder außern sich in weichgespülten Aussagen, wie Rejek zuletzt in der NW. Ich glaube auch, dass Kramer ein netter Mensch ist, aber reicht das aus für eine langfristige Joobgarantie, losgelöst von Ergebnissen? Ich mache mir gerade fast mehr Sorgen um die internen Fähigkeiten bzw. mehr den Willen, die Situation schonungslos, ehrlich zu reflektieren und vor allem die richtigen Weichen zu stellen. Der nächste Trainer muss jedenfalls zünden und eine neue Energie entfachen. Irgendwie scheint der komplette Verein gerade eingeschlafen zu sein. Zudem sehe ich es wie Lothar, hier braucht es dringend ein neues Gerüst an Führungsspieler, also welche die auch führen und der Mannschaft eine neue Struktur geben können. Nur die musst du erstmal finden. Nach dieser Saison sind die verbliebenen jedenfalls weg mit Klos und Ortega, Brunner auch mehr als fraglich. Wer ist sonst noch?? -
Im Forum wird heute morgen nur über den zukünftigen Trainer sowie Zu- und Abgänge diskutiert und kaum um das Endspiel gegen Hertha. Täuscht mich Eindruck, dass die meisten Foristen den Klassenerhalt schon abgehakt haben.
Ich denke mit einem Sieg morgen sind wir wieder in der Verlosung. Für morgen wünsche ich mir eine engagierte Leistung des Teams. Dass man es drauf hat, haben ja die beiden Auswärtssiege in dieser Saison bei den Europapokalhalbfinalisten gezeigt. Daher bin ich optimistisch, dass gegen Hertha morgen gewonnen wird.Das ist in der Tat erstaunlich. Aber irgendwie scheint der Stecker gezogen, und das sage ich als eigentlich unbeirrbarer Optimist. Eine geringe Resthoffnung behalte ich selbstverständlich, allein mir fehlt augenblicklich die Phantasie für eine Kehrtwende. Alle Umstände wie Form, Trend, Verletzte und auslaufende Verträge sprechen gegen Arminia, vielleicht liegt aber auch genau da die (letzte) Chance

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Wenn man nach Amerika in die Kirmes Liga wechselt ist einem wahrscheinlich die fußballerische Karriere relativ egal. Geht wahrscheinlich nur ums Geld aber es ist eine Sache charakterlich finde ich das zumindest fragwürdig für ein Profifußballer. Wenn er jetzt 38 wäre oder 35 könnte ich das nachvollziehen.
Sehe ich komplett anders, weil wir erstens die Motive nicht kennen und zweitens sowieso keine charakterlichen Schwächen daraus abzuleiten sind. Seinem Beruf bzw. seiner Arbeit und demzufolge seiner aktuellen Verantwortung seiner Familie und sich selber gegenüber geht er jawohl weiterhin dort nach.
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Wenn der Trainer ohne Klarheit über die Spielklasse nächste Saison schon feststeht, dann muss dieser auch zu Liga 2 bereit sein. Klingt dann nicht nach einer - vermeintlich - großen Lösung wie Labbadia (den ich eh nicht passend zum Ausbildungs-Ansatz finde und sowieso für über den Zenit halte). Aber die Planung des Kaders kann nur zweigleisig in 2 Als-ob-Szenarien erfolgen. Denn da würde es große Unterschiede geben, je nachdem wo man spielt. Gegen einen Trainer aus Österreich oder der Schweiz hätte ich nichts. Saibene hat damals neue Qualitäten in die Mannschaft hineingebracht. Und Glasner und auch Hütter tun dem deutschen Fußball gut. Die 3 Namen fallen mir fast noch vor Urs Fischer ein. Ich würde einen Trainer bevorzugen, für den Arminia der nächste logische Schritt in seiner noch aufstrebenden Karriere ist, der aber zuvor schon auf einem Niveau knapp unter Arminia trainiert hat. Spricht wieder für Schweiz und Österreich. Oder in Deutschland Liga 2 oder sogar 3. Aber keine abgehalfterten wie Schuster oder m.E. auch Grammozis.
Ich werde nicht müde, hier Enrico Maaßen zu nennen. Das ist ein Trainer, der Spieler besser macht, taktisch flexibel ist und einst in Rödinghausen einen sehr attraktiven und erfolgreichen Fußball hat spielen lassen. Die damalige Mannschaft ist ihm fast blind gefolgt, weil er eben zudem in der Lage ist, den Einzelnen besser zu machen. So gesehen bin ich da bei dir in Bezug auf deinen drittletzten Satz. Ich meine auch, dass hier das Alter und die Erfahrung eine eher untergeordnete Rolle spielen. Maaßen ist aufstrebend, aber in Dortmund auch perspektivisch schon eine größere Aktie. Der passt gerade in Anbetracht des anstehenden Neuaufbaus eines überwiegend jungen Teams ohne bestehende Hierarchien hier wie die Faust auf Auge.
Mit den von dir verteilten Attributen wie "abgehalftert" und "über den Zenit" kann ich hingegen auf die dahinterstehende generelle Kategorisierung nicht so viel anfangen. Die diesbezüglich eigentlich gebotene Wertungsneutralität haben gerade die letzten Beispiele Funkel und auch jetzt insbesondere Magath gezeigt. -
Leute!
Der Mann will aus privaten Gründen nach Köln! Und das hat er sich nach 11 aufopferungsvollen Jahren auch verdient!
Der Mann wollte noch vor ein oder zwei Jahren nie mehr für einen oder anderen Verein spielen.
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Wenn wir Sonntag mal ein Stück außen vor lassen, könnte ich mir vorstellen, dass Kramer noch sein Endspiel in Köln bekommt. Geht das ähnlich desaströs in die Buchse wie die beiden letzten Auswärtsspiele, hielte ich dann einen Trainerwechsel selbst drei Spiele vor Saisonende nicht mehr für ausgeschlossen. Diese letzten drei Spiele bieten eigentlich jedes für sich viel Potenzial und insgesamt die realistische Möglichkeit, auf den letzten Drücker noch viele Punkte einholen zu können. Erst das Spiel gegen Hertha, dann gegen schon gerettete Bochumer und am letzten Spieltag gegen Leipzig, die erstens dann hoffentlich schon für die CL qualifiziert sind, zweitens möglicherweise vier Tage später im Finale der Euroleague spielen und weitere drei Tage im DFB-Pokal-Endspiel. Dann werde die hier sicherlich höchstens mit der B-Elf antreten. Läuft...
, zumindest ist es zum Aufgeben noch deutlich zu früh

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Bruchhagen hatte es ja damals mit Gerland genau so durchgezogen, um dann nach Abstieg und wenigen Spieltagen in der 2. Liga feststellen zu müssen, dass es doch und weiterhin nicht funktioniert. Eine Idee der Idee willen durchzuziehen, ist eben auch nicht grundsätzlich richtig.
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In der Einzelbetrachtung mag das ein guter Deal gewesen sein. Es darf aber nicht vergessen werden, dass auch viele andere hier langfristige Verträge bekommen haben, die sich ggf. niemals durchsetzen werden. Die hat man dann langjährig an der Backe. Wenn sie dann doch zünden, dürfen sie für relativ bescheidenes Geld aus dem Vertrag raus. Mal sehen, ob sich das in Summe rechnen wird.
In der Einzelbetrachtung "mag das" nicht sondern ist das ein guter Deal. Ich verstehe auch die dann folgenden Anschauungen nicht. Was sagst du denn, wenn Hack nächstes Jahr durchstartet und dann zum Ende seines 2-Jahres-Vertrages ablösefrei wechselst. Meine Herren, ich habe manchmal den Eindruck, dass es manchen Menschen niemals, wirklich niemals rechtzumachen ist.
Die Idee hinter der eines professionellen Ausbildungsverein, funktioniert nach meinem Verständnis genau so, wie es sich jetzt im Falle Wimmers darstellt. Das schöne ist ja, wenn diese Idee Nachhaltigkeit erlangt und dadurch bedingt sogar Wachstum nach sich zieht, wir den Wimmers dieser Welt irgendwann einmal ein (Anfangs-)Gehalt unterbreiten können, welches möglicherweise nicht einmal mehr eine Ausstiegsklausel nach einem Jahr als Entgegenkommen dem Spieler gegenüber erforderlich macht.
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt bzw. den ersten Schritten, so auch der, den der Verein vor Monaten ausgerufen hat
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Das hat man auch vor der Verpflichtung schon gewusst. Umso unverständlicher, warum man soviel Geld ausgibt für soviel Risiko.
Ich vermute mittlerweile, weil man einen Abstieg und 1-2 Saisons in der 2. Liga billigend in Kauf nimmt. Warum? Weil sich erst dann Spieler wie Bello, Ince, Ramos, Serra, Krüger und Hack einerseits entwickeln und andererseits sich aus diesen sowie einigen neuen Spielern eine neue und stabile Hierarchie herusbilden kann, die wir meines Erachtens augenblicklich durch den immensen Umbruch im Sommer nicht haben, die uns sogar abgeht und möglicherweise im letzten Drittel u.a. die Liga kostet
Die oben gelisteten Spieler haben ausnahmslos ab dem Sommer noch drei Jahre Vertrag, was perspektivisch weiterhin Entwicklung und/oder einen Wiederverkaufswert verspricht. Ich wäre dementsprechend fast geneigt zu sagen, dass man die zwei Jahre Bundesliga gezielt genutzt hat, um Kapital in Form von jungen und hochtalentierten Spielern aufzubauen, mit der Aussicht, gestärkt, stabilisiert und trotzdem auch Verkaufsambitioniert wieder hochzugehen und falls dies nicht zeitnah gelänge, trotzdem sowie ligaunabhängig immer wieder erhebliche Einnahmen zu erwarten hätte. Ob ich hier ansatzweise Recht habe, weiß ich nicht. Allerdings wäre das eine Strategie, die sportlich nicht unbedingt kurzfristig greift, mir aber mittelfristig erfolgsversprechender und nachhaltiger scheint als z.B. die hier derzeit glorifizierte Bochumer Politik. -
Serra hat zwar wenige, aber aber auch tolle und somit vielversprechende Ansätze gezeigt, siehe das Tor gegen Gladbach oder die Aktion in Frankfurt, die zum Tor führte. Neid hilft da nicht weiter. Ich finde die Neuzugänge im Sommer auch aus heutiger Sicht noch spannend und richtig. Die Problematik liegt meines Erachtens daher weniger in den individuellen Möglichkeiten der Spieler, sondern einerseits in einer nicht funktionierenden und somit existenten Achse von Führungsspielern, die gerade in den schlechten Phasen mal selbstreinigend dazwischengehen, sowie andererseits in vielen kleinen und größeren falschen Entscheidungen des Trainers. Ich glaube, dass Kramer mitverantwortlich dafür ist, dass die Gruppe und die Abläufe weniger optimiert und mehr eingeschlafen sind. Wenn du ein Jahr erfolglos Standards übst, wer glaubt dir dann am Ende noch die immer gleichen Plattitüden? Kramer ist als Trainer hier abgenutzt und mitverantwortlich für den derzeit desaströsen sportlichen Gesamtzustand. Arabi kann man da nicht rausnehmen, weil er weder eine verbindende oder zuversichtliche Ruhe ausstrahlt noch das Festhalten am Trainer in irgendeiner Art und Weise wenigstens mal versucht zu erklären.
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Mir gehen die Rufe nach einem gescheiterten Konzept und nach fehlenden Strukturen viel zu schnell und sind doch auch mal in erster Linie der aktuellen sportlichen Krise und somit persönlichen Frustration geschuldet. Das propagierte und diese Saison ausgerufene Konzept wird auch einen Abstieg vertragen, alles andere wäre ja Wahnsinn. Deshalb ist auch nichts grundsätzliches gescheitert. Genauso sollte man dem Verein Zeit geben, die baulichen sowie die sportlichen Strukturen im Unterbau in den passenden Schritten aufzubauen. So etwas wird in der Regel nur bei Vereinen wie Leipzig innerhalb kürzester Zeit realisiert, wenn du eben jemanden mit einem entsprechenden Portemonnaie im Boot hast. Ich bin weiterhin felsenfest davon überzeugt, dass der Verein insgesamt auf einem sehr guten Weg ist.
In Bezug auf die aktuelle sportliche Situation sehe ich hingegen schon und aus heutiger Sicht einige Fehlentscheidungen und -entwicklungen. Da ist einmal eine fehlende bzw. geschwächte Führungsachse zu nennen, von der Arminia und auch jeder andere Verein sich grundsätzlich nährt. Ortega ist sportlich dem aktuellen Niveau entwachsen und wird gehen, Prietl ist zu leise und war lange ausgefallen, Klos fehlt aufgrund der sportlichen und generellen Degradierung das standing. Wer ist sonst noch da? Mitläufer und Talente. Ich glaube, dass man diesbezüglich und (ich betone) aus heutiger Sicht wahrscheinlich den größten Fehler begangen hat, zumal die Nachjustierung mit Castro so überhaupt nicht funktioniert hat. Da scheint aktuell und nach dem Union-Spiel irgendetwas gewaltig in Schieflage geraten zu sein. Möglicherweise stand der Schlussstrich bei Klos hier im Zusammenhang? Mag sein, dass dieser Umstand das fragile Gebäude hat kippen lassen.
Die Fehler des Trainers sind bereits in vernünftige Art und Weise hier gut rausgearbeitet worden. Bleibt für mich gerade die Frage, warum man hier trotz dessen, dass die Leistungen Woche für Woche gefühlt noch schlechter werden, immer noch weitermachen möchte. Kramer ist auch im Falle des Abstiegs nicht der Trainer für einen Neuaufbau. Haben wir doch alles und in ähnlicher Lage gehabt, mit u.a. Gerland.
Ich denke mittlerweile auch, dass die Idee eines "Verrückten" und kurzfristigen Feuerwehrmannes noch die erfolgsversprechende sein kann. Ein Heißmacher, der hier den einen oder anderen aus seinem Dornröschenschlaf wachmacht und die Gruppe auf links zieht, kein Stein auf dem anderen lässt, was nach Kramer auch irgendwie Sinn ergeben würde. Ob Arabi aber für solch eine Idee zu haben ist? Zweifel... -
Wenn wir lange hinten die Null halten ist alles möglich...
Wow, endlich mal jemand, der echte Aufbruchstimmung erzeugt. Ich geh sogar einen Schritt weiter, wenn wir vorne dann noch einen machen sollten, sind die Aussichten auf einen Sieg gar nicht schlecht

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Ironie wo?? Ist die Wahrheit,schau auf die Tabelle.

Mal kurz getan - 35 zu 26 Punkte und Platz 11 gegen Platz 16. Das ist eine Wahrheit. Das was du machst, ist hingegen eine reine Interpretation und bestenfalls eine mögliche (denkbare) Wahrheit von vielen weiteren (denkbaren/möglichen) Gründen.
Aber eigentlich hatte ich nie vor, auf deine provozierenden, stumpfsinnigen sowie aufmerksamkeitssuchenden Wiederholungen zu antworten
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Wir werden alle sterben!

So was ähnliches habe ich gerade auch gedacht
Die Zeit der Schwarzmaler und Hysteriker ist angebrochen, hoffentlich dauert sie nicht allzu lange. Meine Sichtweise:1. Der Verein steht auch im Falle eines Abstiegs, insbesondere wirtschaftlich, aber auch mit dem Kadergerüst und weiterhin vielen spannenden Spielern, verhältnismäßig sehr gut da. Wann war das bitte jemals zuvor der Fall? Das allein sollte durchaus beruhigend wirken.
2. Noch sind wir nicht abgestiegen, auch wenn ich bestenfalls noch den Relegationsplatz erwarte.
3. Das Festhalten an Kramer ist erneut unverständlich. Im Herbst hatten Arabi und Rejek im Nachhinein Recht behalten, da es im Dezember und Januar viele Punkte gab. Jetzt im Frühjahr hätte man meines Erachtens nach Mainz reagieren müssen. Gestern hat sich das halb bestätigt. Zwischen Wolfsburg und Bayern macht ein Wechsel keinen Sinn, danach wird man sowieso nicht mehr in einen Aktionismus verfallen, von dem man sich sowieso seit Monaten distanziert.Allein der Punkt 1 reicht mir persönlich allerdings aus, um nicht den Spaß zu verlieren. Arminia ist nicht Kramer, nicht Arabi und zudem von der DNA unabhängig von der Liga. Sollte man mit Kramer bei Abstieg in der 2. Liga antreten wollen, wird danach alles über die folgenden Ergebnisse geregelt und dementsprechend sehr penibel hingeschaut werden. Kennen wir doch alles zu Genüge.
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Diese Personaldebatten dienen augenblicklich höchstens der Frustbewältigung, sind aber wenig zielführend. Das hat meines Erachtens nicht nur das heutige Spiel deutlich gezeigt. Klos kam nach seiner Einwechslung teilweise über Rechtsaußen, was viel aussagt.Ein strukturiertes und durchdachtes Offensivspiel ist quasi nicht vorhanden. Was soll die arme Sau auf der 9 da ausrichten?