ZitatOriginal von Indernet
Trotz alledem sollten wir die Padelbirnen nicht unterschätzen.
Das ist die genau richtige Einstellung!
ZitatOriginal von Indernet
Trotz alledem sollten wir die Padelbirnen nicht unterschätzen.
Das ist die genau richtige Einstellung!
Ich habe bereits vor dem Viertelfinale auf ein Finale Deutschland - Portugal getippt. Frankreich fand ich heute sehr enttäuschend. Man darf auch gegen Spanien und vor allem in einem KO-Spiel zumindest eine Torchance herausspielen. Ohne Ribery wären sie ja nicht mal halbwegs in Tornähe gekommen. Den Spaniern fehlt es meiner Meinung nach ein wenig an den letzten Prozentpunkten an Spannung. Keine Ahnung, ob sie das noch abrufen können, oder ob sie für ihr Spiel gar nicht zwangsläufig diese sichtbare "Galligkeit" benötigen. Italien und Kroatien haben jedenfalls bereits so oder so deren generelle Verwundbarkeit aufgezeigt und sich auf Augenhöhe präsentiert.
Perfekte Auslosung, gut gefülltes Stadion und sportlich nicht unlösbar.
ZitatOriginal von LeckerKnoppers
Man kann sich halt für nun 5 Halbfinal- und davon 2(evtl. 3) Finalteilnahmen bei den letzten 6 großen Turnieren nix groß für kaufen, wenn dann nicht irgendwann ein Titel kommt.
Ein bißchen mehr Gelassenheit täte dir ganz gut. Der oder die Titel wird/werden irgendwann schon zwangsläufig kommen. Die deutsche Mannschaft hat eine herausragende Qualität, sowohl in der Breite als auch in der Spitze. Die meisten Spieler stehen immer noch am Beginn ihrer Entwicklung. Das vergisst man sehr schnell. Hintendran momentan noch solche Granaten wie Götze oder Draxler. Da sehe ich uns übern Daumen und vorsichtig geschätzt, mindestens erstmal bis 2018 ganz weit vorne.
Zu deiner oben zitierten Aussage. Ich persönlich kann mir für einen Titel auch nichts kaufen, das wird bei dir nicht anders sein. Ich empfinde es aber im Moment zunächst einmal als Balsam für die deutsche und eigene Fussballseele, dass wir seit 6 Jahren eine zunehmende fussballerische Entwicklung beobachten dürfen, die es vielleicht so noch nie, aber zumindest in den letzten 40 Jahren nicht gegeben hat. Wer die Nationalmannschaft seit den frühen 80er Jahren beobachten durfte, so wie ich, weiß was ich meine. Technisch hochklassigen Fussball im Zusammenhang mit der Nationalmannschaft, kannte ich bisher nur aus Erzählungen. Daran darf und sollte man sich meiner Meinung nach ruhig erstmal einen Moment freuen und vor allem auch Stolz sein. Keine 12 Stunden nach dem 4. Sieg in Folge bei einer EM-Endrunde so vom Leder zu ziehen wie du, ist da meines Erachtens ziemlich überflüssig und unnatürlich.
Bei diesem Festival der Superlative an Negativismus bin ich erleichtert festzustellen, dass die Nationalmannschaft nicht absteigen kann. Da fällt einem echt der Kaffeepott aus der Hand!
Ich bin jetzt schon gespannt darauf, wenn du einen Tag nach dem EM-Sieg, die düsteren Aussichten des deutschen Fussballs insgesamt orakelst.
Um ein bißchen Sachlichkeit reinzubringen: Deine Kritiken sind an der einen oder anderen Stelle gar nicht mal so falsch, aber der Gesamtkontext, also der von dir gewählte Rahmen, ist völlig unangemessen und fast gruselig. "Die Griechen waren 3 oder 4 Klassen schlechter". Auf welcher Ebene, also in welcher Liga, bewegen wir uns denn bitte allein bei dieser Aussage? Vielleicht waren die Deutschen auch schlicht und ergreifend eine ganze Klasse besser. So hab ich jedenfalls das Spiel gesehen. Guck mal, wie schwer sich die Polen und die hochgelobten Russen getan haben. Unsere hatten vermutlich ein Dutzend erstklassige Torchancen, teils per Rasenschach herausgespielt.
Sei du mal froh, dass Rudi Völler hier nicht mitliest ![]()
Schweinsteiger hat in seiner "klaren Formkrise" beide Tore gegen Holland vorbereitet. So einen Spieler darf man nicht im geringsten in Frage stellen. Schweinsteiger besticht durch seine Persönlichkeit und durch seine Erfahrung, in Relation zu dieser "Rasselbande". Der muss theoretisch nur auf dem Platz stehen, das reicht im Moment völlig aus.
Ich glaube gar nicht mal, dass unsere Abwehr so schwach ist. Meiner Meinung nach hängt die Zahl der regelmäßigen Gegentreffer mehr mit dem System insgesamt, also der offensiven Ausrichtung zusammen. Man sollte sich halt in erster Linie seiner Stärken besinnen, die liegen bei mindestens 6 Topleuten für 3 offensive Mittelfeldpositionen nun mal klar im Spiel nach vorne. Und das ist auch gut so. Dahinter stehen dann zumindest mit Schweinsteiger, Kroos und Gündogan auch noch Leute, die von Haus aus mehr offensiv denken. Ich bin ziemlich froh über den Umstand, dass die Zeit der Briegels, Augenthalers, Pflüglers und Kohlers vorbei ist. Die Entwicklung unserer Mannschaft steht altersbedingt sogar immer noch relativ am Anfang. Für mindestens die nächsten 10 Jahre darf man glaube ich sehr zuversichtlich sein. Da wird irgendwann schon der eine oder andere Titel bei rauskommen.
Ich bin weiter der Auffassung, dass es hier nicht um eine Bewertung der sportlichen Situation bei Hertha BSC gehen sollte, ob verdient/unverdient bzw. wann und wo sie sich letztendlich die tabellarische Gegebenheit erspielt haben, kann und darf hier einfach keine Rolle spielen. Hier sollte es schlich und einfach um die letzten Spielminuten in dem betreffenden Relegationsspiel gehen. Mir ist außerdem immer noch nicht klar, was die erste Unterbrechung mit dem eigentlichen Verhandlungsgegenstand zu tun haben soll. Die Düsseldorfer Zuschauer hätten sich doch vermutlich ebenso ohne die lange Nachspielzeit zeitig um einen Platz an der Außenlinie bemüht, möglicherweise mit den exakt gleichen Folgen.
Dem Spiegel-Artikel fehlt es meiner Meinung nach neben einem Übermaß an Polemik (allein im letzten Satz) zudem insgesamt an Ausgewogenheit.
Hier mal ein ganz interessanter Kommentar aus der "FAZ"
ZitatAlles anzeigenOriginal von Michael Horeni (FAZ)
Das DFB-Sportgericht hat über den Einspruch von Hertha BSC geurteilt, wie man es nach der Verhandlung vom Freitag erwarten durfte: Das 2:2 zwischen Düsseldorf und Berlin im zweiten Relegationsspiel bleibt unangetastet, die Fortuna darf sich auch juristisch als Aufsteiger fühlen. Während der Verhandlung waren die Angriffe und Übergriffe der Hertha-Spieler gegenüber Schiedsrichter Stark, über die eigentlich erst in einem gesonderten Verfahren zu richten sein wird, derart in den Mittelpunkt gerückt, dass man dies als Zeichen verstehen konnte, was dem Gericht in diesem Fall mindestens genauso wichtig war: Der Schutz des Schiedsrichters, nicht nur des Spiels.
Nach Ansicht der ersten Instanz fand die skandalträchtige Partie in Düsseldorf zwar unter außerordentlich turbulenten Zuständen, jedoch spieltechnisch regulären Bedingungen statt. Das Chaos der Platzstürmung mit zwanzigminütiger Unterbrechung, ein Spiel in den letzten Minuten ohne (geklaute) Eckfahnen und Elfmeterpunkt, dafür mit Hundertschaften von Sicherheitskräften an den Seitenlinien, sind nun also der neue Rahmen, den die DFB-Sportgerichtsbarkeit für Begegnungen im deutschen Profifußball für akzeptabel hält.
Einspruch unbegründet - wenn das alles ohne „feindselige Haltung“ geschieht, wohlgemerkt. Die freundliche Übernahme des Platzes wurde in der Urteilsbegründung ausdrücklich der Aggressivität der Hertha-Spieler gegenüber gestellt.
Ein allzu bequemes Urteil
Der Richter, der die Umstände des Relegationsspiels für nicht wiederholungswürdig erachtet, verurteilte vor wenigen Monaten noch Dynamo Dresden mit dem Ausschluss aus dem kompletten DFB-Pokal nach Ausschreitungen und Spielunterbrechungen beim Spiel in Dortmund. Es könne Tote geben, wenn es so weitergehe in deutschen Stadien, sagte er. Damals hieß es: Wehret den Anfängen! Und heute: Feiert schön weiter?Dass Urteil gegen Dresden war überzogen wie die Rhetorik, in höherer Instanz wurde es kassiert. Diesmal allerdings, wo es nicht vorrangig um die Bestrafung eines Klubs für seine Anhänger ging, sondern um den Schutz des Spiels vor jedweder Einmischung, erscheint das Urteil des DFB-Sportgerichts seltsam ängstlich - oder unpassend pragmatisch.
Ein Wiederholungsspiel um den Aufstieg unter aufgeheizten Umständen wäre tatsächlich keine leichte Sache, das wochenlange Warten auf eine endgültige sportliche Entscheidung eine Zumutung für die Klubs im Liga-Niemandsland mit Blick auf die Saisonplanung. Aber das allzu bequeme Urteil ist genau das falsche Signal, das in diesen Tagen, in denen der Fußball die Kontrolle über einen Teil seiner Anhänger zu verlieren droht, vom DFB ausgeht. Die Grenzen der Zumutbarkeit sind verschoben worden, so weit, wie man sich das kaum vorstellen mochte.
Von den starken Worten blieb in der Verhandlung nichts
Das oberflächliche sportliche Gerechtigkeitsempfinden hat die DFB-Justiz auf ihrer Seite. Die Fortuna-Spieler haben sich den Aufstieg verdient und sich nichts zu Schulden kommen lassen. Die Angriffe der Hertha-Profis auf den Schiedsrichter erscheinen dabei wie der Ausdruck eines auch moralisch abgewirtschafteten Klubs, dessen Anwalt von einem möglichen „Blutbad“ und Sicherheitswarnungen der Polizei bei einem Spielabbruch schwadronierte hatte.Von den starken Worten blieb in der Verhandlung nichts übrig, nur von den halbstarken Taten der Berliner um ihren Anführer Kobiaschwili und seinen zweifelhaften Helfern. An der entscheidenden Frage, um die Verbände und Vereine auch nach diesem Urteil nicht herumkommen, ist der DFB jedoch gescheitert: Wann gibt der Sport ein Spiel für den Moment verloren, um es dadurch wieder zu gewinnen? Der Moment war da, der DFB hat ihn verpasst.
Tja, was für ein bitterer Abend für die Vize-Bayern. Ich habe selten eine Mannschaft gesehen, die sich für solch einen Riesen-Aufwand am Ende nicht belohnt hat. Spätestens nach dem Ausgleich, allerspätestens aber nach dem verschossenen Elfer konnte man spüren, wie der Abend enden wird. Was den Bayern meiner Meinung nach klar gefehlt hat, war die Klasse von der Bank und natürlich die Effektivität. Olic wie immer sehr bemüht, aber eine Liga schlechter als Ribery. Nicht umsonst versemmelt der auch noch den Elfer. Ansonsten konnten sie keine weiteren Impulse von der Bank aus ins Spiel bringen. Die vielen Abwehrbeine und anderen Körperteile, die in letzter Sekunde immer wieder in die Schussbahn kamen, sind auch schon Barcelona zum Verhängnis geworden. Im Endeffekt war Bayerns Spiel aber auch sehr vorhersehbar. Fast alles lief über Ribery und Robben, und beide ziehen dann immer wieder mit dem Ball nach innen.
Ich sehe uns bei der EURO deshalb noch lange nicht nach der Vorrunde nach Hause fahren. Günstig war der Ausgang gestern sicherlich nicht, aber Lahm und Schweini werden das schon wegstecken. Neuer, Müller und Badstuber sind ebenso abgezockt, und Gomez`Selbstvertrauen scheint mir mittlerweile auch riesengroß. Im Dunstkreis der Nationalmannschaft wird sich für die Spieler zudem wieder vieles ganz anders anfühlen. Und wir haben ja noch Spieler aus Madrid und Dortmund, die wissen wie man einen Titel holt. Im Gegensatz zu Bayern verfügt die DFB-Mannschaft außerdem über 20 fast gleichwertige Spieler, auf ganz hohem Niveau. Ich mach mir da eigentlich wenig Sorgen, irgendwann muss der Titel her.
Die Eskalation gegenüber dem Schiedsrichter ist skandalös und nicht hinnehmbar. Hat aber mit den zu verhandelnden Umständen zunächst nur eine zweitrangige Bedeutung. Dafür wird es ein separates Verfahren und harte Strafen geben.
Des weiteren halte ich eine Spielunterbrechung von 7 Minuten für nicht gut, aber letztendlich nicht zu vergleichen mit einer zunehmenden Menschenmenge, die sich um die Außenlinie verteilt (!), schließlich den Platz stürmt, Berliner Spieler bepöbelt und den Elfmeterpunkt ausgräbt. Das sind dann wirkliche Ausnahmezustände! Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt gefühlt für alle Beteiligten beendet. Warum hat denn Herr Stark das Spiel überhaupt wieder angepfiffen? Ein Schiri, der nach eigener Aussage geschlagen, bedroht und beleidigt wurde, sowie nur dank glücklicher Umstände nicht fast 5 Meter in die Tiefe gestürzt wäre. Jedes Spiel, egal ob auf Amateur- oder Profiebene wird unter diesen Umständen unmittelbar abgebrochen bzw. nicht wieder angepfiffen. Für denn letztendlichen Wiederanpfiff kann es daher nur einen nachvollziehbaren Grund gegeben haben, keinen sportlichen und keinen sportpolitischen. Einzig den Grund der weiteren Sicherheit für alle 50000 Anwesenden an diesem Abend war hier ausschlaggebend. Sogar völlig zu Recht in dem Moment. Die Frage ist aber trotzdem, ob man sich diesen höchst fragwürdigen Umständen beugen möchte, oder diese Farce in einem angemessenen Rahmen wiederholt. Wie immer der auch aussehen mag.
Von Anfang an auf ein Wiederholungsspiel aus? Ich glaube das ergibt wenig bis keinen Sinn ![]()
Die Szenerie nach dem Tor zum 1:2 lässt keine anderen Schlüsse zu, da gebe ich dir Recht. Das war relativ offensichtlich! Ich gehe aber weiter davon aus, dass die Bengalo-Vorräte der Berliner im Anschluss restlos aufgebraucht waren. Deshalb sei an dieser Stelle die Frage erlaubt, warum Polizei und Ordnerschaft sich einizig auf die Berliner Fans konzentriert haben. Nach deiner Argumentation könnte man ja z.B. auch eine insgesamt mangelhaft Organisation schlussfolgern. Ist das überhaupt von Relevanz, warum der Platzsturm letztendlich nicht verhindert werden konnte? Für künftige Düsseldorfer Großereignisse bestimmt, für die Bewertung der Umstände bei diesem Spiel eher nicht, finde ich.
Ich bin kein Jurist und habe nur versucht, die vermuteten mentalen Vorgänge während der streitbaren Zeit aus meiner Sicht aufzuzeigen. Deswegen nochmal, aus meiner Sicht(weise) ist Herthas Einspruch absolut nachvollziehbar. Was das Gericht letztlich daraus macht und welche Umstände schließlich in die juristische Bewertung mit einfließen, ist weniger mein Thema.
Im Amateurbereich werden bei tätlichen Angriffen auf Schiedsrichter Sperren bis zu einem Jahr verhängt. Kobiashvilli kann seine Karriere somit beenden - zu Recht.
Zuschauer am Spielfeldrand hat es schon häufig gegeben, auch in Bielefeld. Aber, der riesengroße Unterschied - erst dann, wenn die Spiele/Aufsteige/Meisterschaften bereits entschieden waren. Das was sich die Fans und Organisatoren in Düsseldorf geleistet haben war meiner Meinung nach deswegen dumm, nicht nachvollziehbar und grob unsportlich.
Wie gesagt, wenn ich mir die gleiche Situation bei Arminia vorstelle, hätte ich mir die Nägel abgekaut oder sonstwas. Aber man bringt sich doch wohl erst in Feierstellung, wenn der Drops gelutscht ist. Entweder kam da das Naturell des Rheinländers zum Vorschein, oder die Unerfahrenheit mit Aufstiegsfeiern.
Ich seh es anders. Was haben Herthas Versäumnisse in der Saison mit den eigentlichen Verhandlungstatbeständen zu tun? Aus meiner Sicht wurde Hertha schlicht durch den Umstand benachteiligt, dass die 93 Sekunden aus dem laufenden Spiel heraus deutlich effektiver hätten genutzt werden können. Wer mal selber Fussball gespielt hat, hat ein Bewusstsein dafür, wie relativ aussichtslos 93 Sekunden aus dem Kaltstart heraus sind. Hinzu kommen die scheinbar sehr emotionalen gut 20 Minuten direkt zuvor. Dadurch war die Konzentration flöten, ob es nun gewaltfrei war oder nicht. Meiner Meinung nach, muss man sogar die letzten mehreren Minuten der Nachspielzeit mit in die Bewertung einfließen lassen. Ab dem Zeitpunkt, wo sich die Zuschauer direkt am Spielfeld geschart haben. Die Frage ist berechtigt, was passiert wäre, wenn Hertha bereits dort der Ausgleich gelungen wäre? Solche Dinge werden sicherlich auch zu dem Zeitpunkt schon eine Rolle in den Köpfen der Berliner gespielt haben. Somit wurde das Spiel meiner Meinung nach maßgeblich beeinflusst. Für mich wäre ein Wiederholungsspiel daher die logische Konsequenz. So bitter das auch für die Fortuna sein würde.
Großes Kino, erinnert stark an "Dumm und Dümmer".
Da braucht man keine Statistik, sondern schlicht funktionierende Augen und Ohren. Aktionen, wie gegnerische Fans mit Fäkalien zu bewerfen, auf Autobahnen zu überfallen oder grundlos halbtot zu schlagen sind ja fast noch die krassesten Auswüchse einer beschämenden Entwicklung. Die Unsitte, im Abstiegs- oder Aufstiegsfall gegen das Stadionmobilar, eigene Spieler, gegnerische Fans und Beamte fast schon organisiert vorzugehen, ist mittlerweile mehr Regel denn Ausnahme. Mal schauen, wer heute Abend draufhauen darf.
Technisch brillante, junge und heiße Spieler, Özil und Khedira Meister mit Real Madrid vor der Barcelone-Fraktion und desssen Herzstück des spanischen Spiels um Xavi und Iniesta, Bayern im CL-Finale, die Dortmunder Doublegewinner kommen mit ganz breiter Brust, mit Schmelzer endlich eine vielversprechende Alternative als Linksverteidiger, mit Badstuber, Hummels und Boateng drei Innenverteidiger auf internationalem Topniveau, mit Lahm einen der besten Rechtsverteidiger der Welt, drei 10er auf höchstem Niveau (Özil, Kroos, Götze), Gomez ist in der Weltklasse angekommen, noch 4 Wochen Zeit bis zur EM.
Da das kleingedruckte von den meisten Leuten bekanntermaßen selten gelesen wird, hättest du dein nachträgliches Verständnis gerne sichtbarer machen dürfen. So bleibt von einem ernstgemeinten Ansatz leider wenig übrig, außer ein paar fruchtlosen Ego-Posen und belangloser Kommentare.