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Vier Niederlagen in Folge haben die negative Stimmung rund um die Schüco-Arena verstärkt. Vor dem Spiel gegen den FC Bayern, das vergangenen Samstag nach großem Kampf knapp mit 0:1 verloren ging, ertönten vereinzelte Pfiffe bei der Namensnennung des Coaches. Bei weiteren Misserfolgen dürfte sich die Stimmung gegen den Trainer – nicht nur in diversen Internetforen – verschärfen.
Michael Frontzeck geht gelassen damit um. Er stellt sich wie gewohnt vor seine Spieler, kritisiert nie öffentlich und fängt jegliche Kritik ab. "Was das betrifft, werde ich das auch weiter tun. Ich habe ein breites Kreuz", sagt der 45-Jährige, der sich gegenüber den lokalen Medien extrem zurückhält.
Seinen Vertrag hat er Anfang des Jahres nach einigem Hin und Her um ein Jahr verlängert. Arminias Geschäftsführung weiß, was sie an Frontzeck hat. Finanz-Chef Roland Kentsch kommt entgegen, dass der Coach sich nicht über die magere finanzielle Ausstattung beschwert. Manager Detlev Dammeier (40) liegt sportlich auf einer Wellenlänge mit dem gebürtigen Mönchengladbacher.
Aus Führungskreisen des Vereins wird aber auch Kritik an der Personalpolitik lauter - speziell an Chris Katongo. Der mit rund 1,7 Millionen Euro Ablöse teuerste Einkauf der Vereinsgeschichte erfüllte die Erwartungen bisher nicht. Sollte Arminia den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten, dürfte der Öffentlichkeit eine weitere Zusammenarbeit mit Frontzeck kaum zu vermitteln sein. Dessen ist sich der Trainer bewusst. (Quelle: Rheinische Post)