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  3. ArminiaPF2D

Mein-Solarlampion

Beiträge von ArminiaPF2D

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 14. Oktober 2020 um 15:16
    Zitat von Eventfan

    Mir gefällt der Beitrag von PF2D auch sehr gut, nur würde ich gerne 2 Dinge anmerken:

    1. Das Politbarometer: In meinen Augen trifft die Fragestellung den Kern nicht und vor allem nicht die hier im Forum diskutierte Problematik. Ich persönlich (und auch mein gesamtes Umfeld) finde nämlich die aktuellen Maßnahmen weder zu lasch noch zu hart, würde mich also auch bei "gerade richtig" einordnen, das aber nur in der Gesamtheit gesehen. Ich finde nämlich (und glaube darum geht es im Großen und Ganzen), dass die einzelnen Maßnahmen zu wenig durchdacht oder zu wenig praxisnah sind. Ich verurteile gar nicht die Maßnahmen als solche, sondern einzelne Regelungen. Während ich es zum Beispiel vollkommen irrsinnig finde ohne Hygiene- und Abstandsregeln mit 150 Menschen in einem geschlossenen Raum eine (be)rauschende Feier durchzuführen, halte ich es für totalen Quatsch, auch bei einer Inzidenz von 35 grundsätzlich die Zulassung von Zuschauern in einer mit einem ordentlichen Sicherheitskonzept ausgestatteten Sportstätte an der frischen Luft zu untersagen. Genau so wie ich das Beherrbergungsverbot von Menschen aus Risikogebieten nicht unterstütze... etc. pp.

    2. Sind Sätze wie "Aber mit einer sachlichen Diskussion und echten Inhalten wirst Du hier sicher leider nicht weiter kommen." genau das, was dr. peilett meint. Doof formuliert in meinen Augen, aber das meint er.

    Deine Kritik ist vollkommen berechtigt und ich finde einige Maßnahmen ebenfalls fragwürdig. Andererseits geht es mir nicht um die Betrachtung von einzelnen Teilbeschlüssen, sondern einzig um das Widerlegen, dass eine Spaltung der Gesellschaft nicht vorliegt. Und auch wenn man nicht mit allen Maßnahmen und Beschlüssen einverstanden ist, sind wir uns wohl doch einig, dass die große Mehrheit der Gesellschaft den eingeschlagenen Weg insgesamt akzeptiert, oder?

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 14. Oktober 2020 um 14:03

    Man kann immer über die Art und Weise streiten, wie man miteinander kommuniziert. Da treffen durchaus persönliche Eitelkeiten (gerade unter Wissenschaftlern) auf Medien, die genau auf sowas warten und "unglückliche Aussagen" entsprechend nutzen. Das ist aber ein generelles Medienproblem, dass wir im Zeitalter von Social Media und hyperschneller viraler Verbreitung von Nachrichten via Twitter etc haben.

    Trotzdem aber, und das meine ich ganz sachlich, ist auch dein Beitrag voller Behauptungen, die du genau so wenig mit Studien belegen kannst, forderst aber andererseits (genau wie Pasi) Beweise von denen, die eine andere Meiung besitzen. Oder Du behauptest Dinge, die belegbar falsch sind.

    Zitat von dr.peilett

    Das traurige Fazit, das man wohl ziehen muss, ist, dass die Gesellschaft gespalten ist. Dabei ist Corona weitaus weniger schlimm als die Angst, die grassiert bzw. die Art und Weise, wie mit der Angst der Menschen gespielt wird.
    Ich nehme für mich nicht in Anspruch, beurteilen zu können, welche Maßnahmen nun wirksam sind und welche nicht. Aber ich werde immer sehr hellhörig, wenn Vertreter der gegensätzlichen Meinung allzu schnell herablassend und wenig sachlich begründet in eine Ecke mit Verschwörungstheoretikern geschoben werden. Nicht immer expressis verbis, aber doch deutlich wahrnehmbar. Und Herrn Drosten traue ich z.B. keinen Meter über den Weg. Zum einen, weil er als Virologe gar nicht vom Fach ist und schuldig geblieben ist, ob er Zahlen wirklich richtig deuten kann. Zum anderen, weil er in seinem Podcast teilweise sehr leichtfertig die oben bereits kritisierte herablassende Art gegenüber seinen Kritikern zeigt.
    Wenn Aussagen andersdenkender Wissenschaftler nicht mehr für einen ergebnisoffenen und mit Respekt und Achtung geführten Diskurs sorgen, sondern Diffamierung das Mittel der Wahl ist, zeugt das von einer gehörigen Schieflage.

    Zum Inhaltlichen: Dass Abstandsregeln und Absagen von Großveranstaltungen zur Eindämmung der Infektionen beitragen, ist, wage ich zu sagen, evident. Der Lockdown? Es gibt keine verlässlichen Hinweise zu seinem Nutzen, da kann man weiter spekulieren und es wird auch politisch kein Interesse geben, einen Nutzen wissenschaftlich zu erforschen.

    Es werden alle möglichen Statistiken und Zahlen bemüht und damit alle getroffenen oder noch zu ergreifenden Maßnahmen gerechtfertigt. Die Deutung dieser Zahlen wird gegenwärtig in der Öffentlichkeit von Personen betrieben - unter anderem von Herrn Drosten - denen schlicht die Kompetenz dazu fehlt. Das Zahlenwerk zur aktuellen pandemischen Lage ist komplex und wenn Du nur einen Faktor falsch einschätzt oder nicht berücksichtigst, hast Du schnell den nächsten Angstmacher gerechtfertigt. Zudem gibt es große Unterschiede in der Qualität wissenschaftlicher Arbeit. Allein die PCR, die zur Testung der Infizierten eingesetzt wird, ist fehleranfällig und wurde zudem in ihren Normen angepasst, was zu höheren Infektionszahlen führt.

    Woran orientieren wir uns überhaupt noch? Eine Große Rolle spielen doch z.B. Infizierte, die nicht einmal krank sind. Sollten diese wirklich relevanter sein als die Tatsche, dass Corona bei uns bisher zu keiner Übersterblichkeit geführt hat? Oder dass die Auswirkungen der "Hitzewelle" im August die gleichen Auswirkungen auf die Sterberate in Deutschland hatte wie der Ausbruch der deutschen Epidemie im März?

    Für mich gibt es nicht wirklich Grund, in Angst zu verfallen. Dennoch nehme ich die Angst der Menschen ernst und könnte kotzen, wie diese Angst durch Dilettantismus täglich von oben genährt wird.

    Am schlimmsten finde ich aber die neue Blockwart-Mentalität, mit der ein kontrovers geführter Diskurs verhindert wird und von vornherein ausgeschlossen wird, was Voraussetzung jedes Gespräches sein müsste: Dass der andere Recht haben könnte!

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    Beispiel 1: "Das traurige Fazit, das man wohl ziehen muss, ist, dass die Gesellschaft gespalten ist." Wo ist dies der Fall? Ein Großteil der Bevölkerung scheint (laut Umfragen;https://www.zdf.de/nachrichten/po…flicht-100.html) mit den aktuellen Maßnahmen einverstanden zu sein. Natürlich sollte auch die Minderheit gehört werden, warum sie eine andere Meinung vertritt und diese kann natürlich jederzeit politisch dafür werben und versuchen, demokratisch gewählte Mehrheiten zu erreichen. Aber von einer Spaltung zu reden finde ich momentan maßlos übertrieben.
    Beispiel 2: "Und Herrn Drosten traue ich z.B. keinen Meter über den Weg. Zum einen, weil er als Virologe gar nicht vom Fach ist und schuldig geblieben ist, ob er Zahlen wirklich richtig deuten kann." Wie gesagt, man kann darüber streiten, wie man auch in der Wissenschaft kommuniziert. Aber jemanden als "herablassend" zu bezeichnen, aber einem renomierten Virologen an einem führenden Krankenhaus Europas ein paar Zeilen später die Kompetenz abzusprechen, das passt einfach nicht. Anders gefragt: wenn er nicht kompetent ist, wer soll es denn bei einem bisher unbekannten(!) Virus sonst sein?
    Beispiel 3: "Zum Inhaltlichen: Dass Abstandsregeln und Absagen von Großveranstaltungen zur Eindämmung der Infektionen beitragen, ist, wage ich zu sagen, evident. Der Lockdown? Es gibt keine verlässlichen Hinweise zu seinem Nutzen, da kann man weiter spekulieren und es wird auch politisch kein Interesse geben, einen Nutzen wissenschaftlich zu erforschen." Wenn man natürlich vergleichsweise geringe Infektions- und Todeszahlen ignoriert, und gleichzeitig die Entwicklung anderer Länder außen vor lässt, ok. Problematisch wird es nur, wenn man Studien einfordert, die aufgrund der Komplexität des Themas zum einen, aber auch aufgrund der Neuartigkeit des Virus auf der anderen Seite noch gar nicht existieren können. Wir wissen jetzt zwar schon deutlich mehr über Infektionswege, Krankheitsverlauf usw als im Frühjahr, aber noch längst nicht alles, so dass man keine relevante Schlußfolgerungen auf dem momentan Wissen aufbauen kann. Da aber offensichtlich nicht wenige Menschen an dem Virus sterben, ist eine insgesamt sehr vorsichtige Vorgehensweise durchaus nachvollziehbar, weil nicht klar ist, wenn es wann und vor allem warum erwischt.
    Beispiel 4: "Allein die PCR, die zur Testung der Infizierten eingesetzt wird, ist fehleranfällig und wurde zudem in ihren Normen angepasst, was zu höheren Infektionszahlen führt". Fehler können nie ausgeschlossen werden, aber die sind im Fall der PCR nur äußerst minimal. Klar ist, dass Erkrankte mit positivem PCR Test nicht infektiös sein müssen- das bezweifelt auch niemand. Nur ist nicht klar, ob und ab welchem real-time PCR ct Wert man infektiös ist oder nicht. Das ist aber kein Fehler der PCR, sondern uns fehlen einfach belastbare Datensätze, um einen solchen Wert festzulegen. Wir sollten hier nicht den Fehler machen, "Erkrankte/ Infizierte" und "Infektiöse Pateinten" in einen Topf zu werfen. Trotzdem ist die PCR an sich aber ein sehr sicherer, genauer und bestimmt nicht fehleranfälliger Test, um Menschen zu identifizieren, die infiziert sind.
    Beispiel 5: "Am schlimmsten finde ich aber die neue Blockwart-Mentalität, mit der ein kontrovers geführter Diskurs verhindert wird und von vornherein ausgeschlossen wird, was Voraussetzung jedes Gespräches sein müsste: Dass der andere Recht haben könnte!" Wer verhindert denn hier irgendwas? Du kannst Deine Meinung hier und überall frei äußern, Du kannst Dich politisch engagieren, was willst Du denn noch? Ich habe manchmal das Gefühl, dass für manche das einzige Problem ist, dass man eben hier und überall Gegenwind bekommt und das zurecht, wenn man eben Dinge behauptet, die eindeutig falsch und nicht belegbar sind.

  • 4.Spieltag: DSC Arminia - FC Bayern

    • ArminiaPF2D
    • 7. Oktober 2020 um 08:43

    Es wird mir Sicherheit zunächst darauf ankommen, ob die Bayern mit der ersten Kapelle starten oder nicht. Angesichts der Spiele der Nationalmannschaft und in der CL würde es nicht überraschen, wenn da kräftig rotiert wird. Das macht die Sache evtl etwas "einfacher". Die Frage ist, wie wir unsere Flügel defensiv dichtbekommen, denn da haben wir in den ersten Spielen sehr gewackelt und Spieler wie Coman, Sane oder Gnabry sind allein von der Geschwindigkeit her in einer anderen Liga.

  • Kader 2020/21

    • ArminiaPF2D
    • 6. Oktober 2020 um 09:56

    Ich finde Leihgeschäfte eigentlich gut, solange man Spieler verpflichtet, die dies nicht als Degradierung, sondern als Chance verstehen und sich entsprechend reinhängen. Deswegen macht es Sinn, sich hier vor allem junge Spieler zu angeln, die sich noch beweisen wollen. All dies ist bei Doan, Maier und Cordova der Fall. Natürlich wäre es schöner, Spieler fest zu verpflichten, allerdings halte ich dies in Zeiten der Millionenablösen für uns für absolut illusorisch. Ein Doan soll laut transfermarkt.de einen Marktwert von 6,3 Millionen Euro haben, und man fragt sich dann immer, warum und wofür? Mit Sicherheit ein guter Spieler, aber er hat bisher in der holländischen Liga ein paar gute Spiele gemacht... für mich absolut absurde Zahlen.

    Da die Grabbelkiste gerade in der Bundesliga auch nicht mehr so gut bestückt ist, sich wohl inzwischen selbst in jeder Bolz- und Freizeitliga Scouts herumtreiben und junge Talente oft schnell in den Leistungszentren verschwinden, wird wohl auch für Arabi die Luft sehr dünn, wenn er qualitativ gute Spieler für wenig bis gar kein Geld holen muss. Vor daher sind Leihgeschäfte momentan der wohl einzig machbare Weg, den Kader qualitativ zu verstärken.

  • DFB-Pokal - 1. Runde: RW Essen - Arminia

    • ArminiaPF2D
    • 15. September 2020 um 11:21

    Das gestrige Spiel war natürlich sehr ernüchternd. Die entscheidende Frage wird sein, ob man es verhindern kann, in einen negativen Flow hereinzugeraten. Wir werden also in den ersten 2-3 Spielen sehen, ob wir das Ausscheiden als Tritt in den Hintern und Warnschuss zur rechten Zeit abtun können. Entscheidend wird auch sein, ob uns nunsere Neuzugänge wirklich weiterbringen und wir zumindest unsere Abgänge kompensieren können. Ich weiß nicht, ob z.B. Gebauer verletzt oder angeschlagen war, aber als Neuzugang und angekündigte Verstärkung direkt auf die Tribüne zu wandern, wäre jetzt sagen wir mal suboptimal. Das da ein Consbruch aus dem Nichts auf einmal anspielt... In zwei Wochen wissen wir mehr.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 11. September 2020 um 10:03
    Zitat von Pasi

    Ich wundere mich nur, warum hier bisher keine meiner Fragen auch nur annähernd sinnvoll beantwortet wurde!

    PS:
    Wer gestern den Bericht bei Monitor zu der Demo in Berlin gesehen hat, konnte wieder wunderbar erleben, was in unseren Land durch die Mainstreammedien veranstaltet wird. Ein unfassbarer Bericht, der den Eindruck vermittelte, es seien mehr Rechtsradikale unterwegs gewesen, als sonst was. Mir sind die Leute von Querdenken auch teilweise sehr suspekt, trotzdem wäre es doch der Auftrag der Medien, sich inhaltlich einmal mit den Demonstranten auseinander zu setzen. Stattdessen wird ausschließlich versucht, diese Bewegung in die rechte, antisemitische Ecke zu stellen. Es tut mir leid, aber das hat mit seriöser Berichterstattung nichts mehr zu tun.

    Ich werde mich um deine Punkte gerne detailliert kümmern, wenn etwas mehr Zeit habe. Nur eins: wenn Du wirklich (wie behauptet) viel Zeit in Recherche investiert hättest, könnest Du viele Deine Fragen schon jetzt logisch beantworten.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 10. September 2020 um 11:15
    Zitat von Pasi

    Ich habe mich in den letzten Tagen sehr intensiv mit dem Thema Corona beschäftigt: Schon lange habe ich mich gefragt, warum immer von steigenden Fallzahlen gesprochen wird und diese nicht in ein Verhältnis zu der Anzahl der Tests gesetzt wurden. Das war für mich der Anlass, den Dingen mal etwas näher auf den Grund zu gehen. Nach der Demo in Berlin wurde ich erneut sehr stutzig, da in den Medien eigentlich nur von Reichsbürgern, Rechtsradikalen oder sonst irgendwie völlig Verstrahlten zu hören und zu sehen war, die dann auch noch versucht haben, das Reichstagsgebäude zu stürmen...ich empfehle jedem, sich diese Demo einmal näher anzusehen, was auf diversen Kanälen einfach möglich ist. Es wurden an diesem Tag über 100 Demonstrationen in Berlin angemeldet, eine auch vor dem Reichstag. Diese hatte nichts mit der Großdemonstration, organisiert von Querdenken Stuttgart, zu tun. Eine Differenzierung fand allerdings in den Medien in keiner Weise statt. Die Anzahl der Demonstranten wurde meistens mit ca. 30.000 bis 40.000 angegeben. Wer die Bilder gesehen hat, kann diese Zahl nur in den Bereich der Fabel einordnen. Mein Eindruck nach der ausgiebigen Sichtung der Bilder und Redebeiträge auf der Hauptdemo war, dass dort zum allergrößten Teil ganz normale Bürger waren, die politisch nicht einem Lager zugeordnet werden können und letztlich durch das Thema Verhältnismäßigkeit der Coronamaßnahmen zusammengekommen sind. Das hat mich noch mehr ins Zweifeln gebracht und letztlich hat mich das Thema in den letzten Tagen nicht mehr losgelassen. Ich bin nach wie vor weder Coronaleugner, noch Verschwörungstheoretiker. Allerdings bin ich mittlerweile ziemlich sicher, dass die Coronakrise eigentlich ein großer Fehlalarm ist und man sich völlig verrannt hat.
    Ich kann hier leider nicht die gesamten Ergebnisse meiner Beschäftigung mit dem Thema posten, möchte aber jeden hier in diesem Forum auffordern, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Als Einstieg in das Thema hier einmal ein Auszug aus dem Szenarienpapier "Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen", das am 28.04 auf den Seiten des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat zum Download gestellt wurde und dort auch nach wie vor zu finden ist:


    Und du willst mir jetzt ernsthaft mit diesem Post sagen, dass Du nicht zumindest anfällig für Verschwörungstheorien bist? ?( Nach dem Satz (ich bin kein Corona Leugner und Verschwörungstheoretiker) behauptest Du, "dass die Coronakrise eigentlich ein großer Fehlalarm ist und man sich völlig verrannt hat." Ist das dann keine Verschwörung(stheorie), weil es ja offensichtlich überhaupt keinen Sinn macht, unsere Gesellschaft dermaßen einzuschränken? Warum machen wir es dann? Vorhang auf!

    Und natürlich wird die offizielle Berichterstattung in Frage gestellt- auch so eine Masche. Richtig ist, da laufen nicht nur Reichsbürger, Rechte, Esotheriker, Spinner und Verstrahlte in einem Mix, sondern auch "normale" Menschen. Warum sich die "normalen" nicht absondern, sondern sich instrumentalisieren lassen, erschliesst sich mir nicht. Warum man diesen Menschen soviel mediale Aufmerksamkeit schenkt, übrigens auch nicht.

  • Konzeptionsvorschläge, um wieder Spiele mit Zuschauern durchzuführen

    • ArminiaPF2D
    • 2. September 2020 um 17:08
    Zitat von almgänger 1955

    Egal ob mit oder ohne Aufschlag: wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg und man findet eine Lösung. Stand jetzt sind ca. 7500- 8000 DK verkauft. Das ist eine Zahl, wo sich die Verteilung relativ gut regeln lässt, aber erst mal muss die Grenze von 300 fallen. Das wird, meiner Einschätzung mach, aber bald diskutiert werden, wenn Leipzig und andere Clubs nachziehen. Voraussetzung wäre natürlich eine niedrige Zahl an Neuinfektionen.
    Und das die Fans sich nicht an die Corinaregeln halten, dieses Szenario wurde seitenlang und monatelang als Horrorszenario an die Wand gemalt. Was ist passiert? Die Geisterspiele liefern im Großen und Ganzen ohne Probleme ab. Also muss man es auch mal weiter ausprobieren. Es muss aber jedem klar sein, dass bei Verstößen schnell " finito" ist.
    In Leipzig erfolgt der Einlass in vier 20- Minuten Fenstern und Zuschauer sitzen in 6 Personen Gruppen, müssen Masken tragen, dürfen aber schreien und singen. Legt man die Inzidenzrate von 20 als Masstab an, dürften 34 der 36 Proficlubs mit Zuschauern spielen. Auch die Eintracht aus Frankfurt arbeitet daran mit Zuschauern spielen zu können.


    Die Geisterspiele liefen deswegen so ruhig ab, weil auch der allerletzte Fan gemerkt hat, dass es total bescheuert ist, sich vor ein abgesperrtes Stadion zu stellen und da sinnlos herumzustehen. Sobald es was zu feiern gibt (Arminia letzter Spieltag) oder Spiele mit Zuschauern stattfinden (wie jetzt in der Regionalliga oder in Serbien beim Derby zwischen Roter Stern und Partisan von 20000 Zuschauern), sieht das ganz anders aus. Also die Hoffnung auf Vernunft habe ich echt aufgegeben, gerade beim Fußball.

    "Es muss aber jedem klar sein, dass bei Verstößen schnell " finito" ist." Das ist in der Tat der entscheidende Satz. Was passiert, wenn sich 50 Leute auf der Tribüne zusammenhinstellen, Stimmung machen und sich nicht an die Regeln halten? Spielabbruch? Stadionverbot? Heimspielsperre für alle Fans und Verein? Und wer setzt das durch? Der Ordnungsdienst? Die Polizei? Oder "bitte, bitte" vom Stadionlautsprecher?
    Ich finde das ein gutes Beispiel, dass es eben nicht nur einfach darum geht, ein paar Fans ins Stadion zu lassen, sondern es geht auch um rechtliche Grundlagen wie Brandschutz unter Coronaauflagen, Hygiene auf Toiletten und wer ist wie und wo verantwortlich ist und juristisch dafür letztendlich geradestehen muss. Anders gefragt: wenn ich ernsthaften gesundheitlichen Schaden durch eine Corona Infektion erleide und es Arminia nachweisen kann, dass die Hygieneregeln missachtet wurden und ich mir aufgrunddessen dort meine Infektion eingefangen habe, kann ich dann Arminia auf Schmerzensgeld und Entschädigung verklagen?

  • Konzeptionsvorschläge, um wieder Spiele mit Zuschauern durchzuführen

    • ArminiaPF2D
    • 1. September 2020 um 19:31

    Ich finde den Leipziger Vorstoss ist einfach nur medial anstrengend. Warum kann man nicht einfach die DFL machen lassen, die doch offensichtlich genug Kontakte zu politischen Entscheidungsträgern hat und doch wohl eine für alle gültige Lösung bzw Regelung finden kann? Wenn jeder hier das machen kann, was er will, macht Union offensichtlich morgen die alte Försterei wieder voll, weil sie mit Publikum dann 30% besser sind. Was soll sowas? HIer werden Fans anscheinend von den Vereinsfunktionären instrumentalisiert, um Druck auf Entscheidungsträger aufzubauen. Und einige hier scheinen ja auf die Masche hereinzufallen.

    Und es gibt doch einen klaren Zusammenhang zwischen Schule und Fussball. Beides sind Großveranstaltungen, wo eine Entwicklung der Infektionszahlen in den nächsten, kälteren Wochen ungewiss ist. Lässt man beides zu, riskiert man bei negativem Ausgang entsprechende Szenarien wie im letzten Frühjahr in Bergamo, New York oder anderswo. Da Schule Priorität hat, damit Papa und Mama in Ruhe arbeiten können, probiert man eben Schule aus und Fußball nicht. Sollten die Konzepte greifen und wir bis Dezember keinen wesentlichen negativen Auswirkungen wie massenhafte Lock-Downs oder Schulschliessungen sehen, werden die Stadion wieder geöffnet werden- allein weil wir nächstes Jahr Wahlen haben werden.

    Ich wüsste gerne, ob manche hier genauso reagieren würden, wenn wir
    gegen Bayern und Dortmund in der Rückrunde zu Hause spielen würden. Und ich freu mich schon auf die Diskussion hier, wenn darüber gestritten wird, wer bei limitierten Kapazitäten von 4000-5000 Zuschauern denn rein darf und wer nicht, und ob Fußballer als erstes den Impfstoff bekommen sollten (und wer noch usw.)

  • Kader 2020/21

    • ArminiaPF2D
    • 26. August 2020 um 09:30

    Wir haben eine Chance in der ersten Bundesliga zu bleiben, wenn alle konstant das Leistungslimit abrufen und wir von Verletzungen (vor allem der absoluten Leistungsträger) verschont bleiben. Dann sehe ich eine realistische Chance, dass wir mindestens 2 Mannschaften hinter uns lassen können.

    Entscheidend wir hierbei sein, ob Neuhaus den ein oder anderen Spieler nochmals weiterentwickeln kann. Wir sind in der Breite schon jetzt gut aufgestellt (und das war ein wichtiger Grund für den Erfolg in Liga 2), aber um in Liga 1 bestehen zu können, müssen gerade unsere Leistungsträger wie wie Hartel, Klos und Pieper nochmals eine Schippe drauf legen. Dazu noch ein paar Überraschungen (Seufert, Cronsbruch, Yabo etc), die in der ersten Liga vielleicht noch besser klarkommen und natürlich ein paar Neuzugänge, die die Mannschaft verstärken.

    Zudem bin ich gespannt, inwieweit sich unser Spielsystem verändern wird und ob die Spieler das verinnerlichen können. Eventuell werden wir defensiver stehen, schneller umschalten und schneller nach vorne spielen müssen, weil wir weniger Ballbesitz haben werden. Dafür benötigt man dann aber eben die entsprechenden Spieler, gerade auf der 6 und 8.

  • Kader 2020/21

    • ArminiaPF2D
    • 19. August 2020 um 19:23
    Zitat von Richie

    Zitat von »ArminiaPF2D«


    Es ist schade, dass viele vielversprechende Talente trotz guter Ansätze sich dann nicht weiterentwickeln. Staude ist auch so ein Kandidat, Putaro ebenso. Das sind guter Kicker, aber sich durchsetzen tun sie sich letztendlich nicht. Auch bei Seufert sieht man bisher viel Potential aber nicht den nächsten Schritt.
    Bei Seufert bin ich da anderer Meinung. der hatte lange Zeit körperliche Probleme und mit Verletzungen zu kämpfen. Ich fand ihn am Ende der Saison wirklich stark. Nicht umsonst hatte er Yabo aus der Zentrale verdrängt. Ich glaube schon, dass bei ihm vieles einfach damit zusammen hing, dass der Körper den Leistungssport nicht wirklich mitgemacht hat. Er hat ja offenbar einiges getan, um das in den Griff zu bekommen.

    Man muss bei Seufert berücksichtigen, dass er oft verletzt war- Hoffentlich nimmt ihn Vogi mal mit in die Muckibude. Spielerisch ist er vielen in unserem Kader voraus, aber da war er schon immer gut bis sehr gut. Die nackten Zahlen aber zeigen, dass er in 3 Spielzeiten (FCK und Arminia) kein Tor und gerade mal 4 Assists abgeliefert hat (laut transfermarkt.de), und das als zentraler Mittelfeldspieler und einer guten Offensive (sprich genug Abnehmer für Vorlagen) für die 2. Liga. Also, da sehe ich zumindest noch Steigerungspotential. ;)

  • Kader 2020/21

    • ArminiaPF2D
    • 19. August 2020 um 18:45

    Also Owusus hat einen Vertrag als Spieler bei uns. Punkt. Der Verein kann natürlich daran interessiert sein, ihn woanders unterzubringen, aber wenn Owusu nicht weg will bleibt er. Finde ich auch ok so und Bezeichnungen wie Schmarotzer sind unnötig und sogar falsch. Ich finde auch, dass ein Verein durchaus die Größe haben sollte, ihn auf dem Mannschaftsfoto abzubilden, schliesslich gehört, wenn auch nicht sportlich aber immerhin juristisch dazu und es schadet auch niemanden. Finde ich eher eine unglückliche Aktion von Arminia.

    Ohne die Hintergründe und ihn persönlich zu können, stellt sich lediglich die Frage, welche Perpektiven er für sich hier sieht und was sein Ziele sind. Ich war vor 2 Jahren auch der Überzeugung, dass wir da einen guten Nachwuchstransfer getätigt haben, um so enttäuschender, dass er sich bei 1860 nicht wirklich als Stammspieler durchsetzen konnte. Vielleicht hätte ihm ein weiteres Jahr Regionalliga gut getan. Wenn er einen guten Berater haben, der ihn wirklich sportlich weiterentwickeln möchte, ist klar, dass er uns verlassen muss und zwar dahin, wo er regelmäßig 90 Minuten spielt.

    Es ist schade, dass viele vielversprechende Talente trotz guter Ansätze sich dann nicht weiterentwickeln. Staude ist auch so ein Kandidat, Putaro ebenso. Das sind guter Kicker, aber sich durchsetzen tun sie sich letztendlich nicht. Auch bei Seufert sieht man bisher viel Potential aber nicht den nächsten Schritt.

  • Konzeptionsvorschläge, um wieder Spiele mit Zuschauern durchzuführen

    • ArminiaPF2D
    • 13. August 2020 um 15:05

    Diese ganzen Zahlen-Drehereien der Neuinfektionen sind doch eh nur mit äußerster Vorsicht zu geniessen. Viel wichtiger sind doch eher Faktoren, ob man die Infektionsketten nachverfolgen kann oder nicht, ob die Todeszahlen steigen, ob wieder vermehr Covid Patienten stationär oder intensiv behandelt werden müssen, ob die Zahlen deutschlandweit verbreitet wachsen oder nur regional, ob man Zusammenhänge mit Großveranstaltungen, Ferien oder arbeitsbedingte Ausbrüche wie in Gütersloh erkennen kann. Die Aussagekraft der Zahlen auf dem Papier ist doch sehr eingeschränkt- besonders für uns, denen Informationen über die Hintergründe nicht vorliegen.

  • Konzeptionsvorschläge, um wieder Spiele mit Zuschauern durchzuführen

    • ArminiaPF2D
    • 12. August 2020 um 18:58
    Zitat von Halbakademiker

    Ich sehe das ähnlich, auch wenn für mich persönlich das Konzept der DFL ohnehin unattraktiv war, wäre es immerhin ein Anfang gewesen. Inzwischen wurde aber so viel Panik geschürt (zuletzt indem gefühlt 177456 Artikel über Menschen mit den allerdrastischten Langzeitfolgen publiziert wurden), dass sich in der Politik eigentlich niemand mehr traut, irgendeinen Schritt zu machen. Gleichzeitig warnt das RKI, dass auch ein Impfstoff die Pandemie nicht kontrollierbar machen wird. Eine Herdenimmunität steht auch nicht in Aussicht, und genauso wenig macht das Virus irgendwelche Anstalten zu verschwinden.

    Ich gehe davon aus, dass wir mit diesem Virus werden leben müssen, wie andere Länder seit Jahrzehnten mit Malaria, Denguefieber & anderen, deutlich drastischeren Krankheiten als Covid 19 leben. Und ich glaube auch nicht, dass die Antwort ist jetzt über Jahre oder Jahrzehnte auf alle Arten von Großveranstaltungen zu verzichten. Aber gegen das Totschlagargument "Das gefährdet Menschenleben!!1111" gibt es halt derzeit kein Ankommen.

    Entweder lässt sich die Politik demnächst irgendeine Gehirnverrenkung einfallen, mit der sie eine Kehrwende rechtfertigen kann, oder große Teile unserer Wirtschaft und Kultur sind auf Jahrzehnte tot. Und dann protestieren wahrscheinlich wirklich Millionen in Berlin statt 20.000 und bringen uns einen AfD-Kanzler. Andere Alternativen sehe ich nicht.

    Im Moment scheinen viele noch davon auszugehen, dass wir 2021/22 eine grundsätzlich andere Sachlage haben, aber ich sehe das zur Zeit einfach nicht. Und wenn die Verbote dann in ihr 3. Jahr gehen wird es wahrscheinlich allmählich düster, und das nicht nur im Fußball.


    Du merkst aber schon noch, dass eigentlich Du derjenige bist, der Panik schiebt, oder?

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 11. August 2020 um 08:22

    Waren wir nicht vor ein paar Wochen nicht viele hier der Meinung, dass man sich Schritt für Schritt (und nicht alles sofort) zurück in Alltag bewegen muss? Dann ist es wohl doch klar, dass der nächste Schritt wohl eher das Austesten der Massenveranstaltung "Schule" sein muss, um das "Versenken einer Generation" (Bildung) zu verhindern. Das ist zudem nicht nur für die Kinder und Jugend wichtig, sondern auch für die Eltern, die wieder geregelter ihrer Arbeit nachgehen können.

    Konzerte und Veranstaltungen sind ja zudem im gewissen engen hygienischen Rahmen auch schon wieder erlaubt. Dazu kommen die Sorgen bezüglich infizierten Urlaubsrückkehrern und eventuellen jahreszeitlichen Auswirkungen (Herbst und Winter mit entsprechenden Temperaturen und anderen Krankheiten), von daher macht der Beschluss Sinn, wenn man wirklich eine "Schritt-für -Schritt Politik" verfolgt. Bundesligaspiele vor Zuschauern wären aus meiner Sicht eher 5 Schritte auf einmal.

    Was mich bei vielen öffentlichen Diskussionen, gerade unter Politikern, stört, ist, dass nicht berücksichtigt wird, wer denn die generelle Verantwortung trägt, wenn es trotz Hygienekonzept schief geht- und das gilt für alle Veranstaltungen jeder Art (wie jetzt auch in Düsseldorf). Etwas einfach nur zu fordern ist immer sehr und zu einfach.


    Angenommen in Bielefeld kommt es zu einem Szenario wie in Bergamo, wo das CL Spiel bewiesenermaßen ein Superspreader Event war und letztendlich viele Tote zur Folge hatte. Kommen dann dieselben Politiker (und Fans), die auf das zuvor sehr gelobte Hygienskonzept verwiesen haben, und zeigen dann mit dem Finger auf das miese Gesundheitsamt oder andere Verantwortliche, die so ein schlecht geplantes Hygienekonzept genehmigt haben? Ich glaube, dass genau das passieren wird. Wenn Dir Deine Großmutter wegstirbt, weil Du sie mit Corona angesteckt hast, welches Du Dir wiederum auf der Alm eingefangen hast, dann bin ich gespannt, wie dann die Meinungen hier im Forum sind.
    Zudem halte ich nach wie vor es für problematisch, wie das Konzept in den Stadien überwacht werden soll und wer da wie einschreitet, sollte es zu Verstössen kommen. Ich muss da immer an die Fans vor der Alm denken, die da lustig gefeiert haben. Wer scheucht die denn da auseinander, wer kontrolliert An- und Abreise, das alle ihren Mundschutz tragen, etc. Am Wochenende gab es das Pokalhalbfinale Lübben gegen Babelsberg, da war von Abstand halten, Mundschutz und Eingreifen bei Verstössen (laut Augenzeugen) oftmals nichts zu sehen.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 15. Juli 2020 um 17:42
    Zitat von Ghostwriter

    Und mal wieder ein mahnender Text. Davon gibt es mittlerweile ja so einige.

    Was aber auch diesem Text wieder fehlt ist ein Lösungsansatz um ein normales gesellschaftliches Leben zu ermöglichen.


    Da ist es übrigens schon wieder "wenn man kein Risiko eingehen will". Man kann wirklich meinen, dass das Leben ohne Corona absolut risikofrei war. (Achtung Ironie!)


    Ich mahne nicht, sondern äußere meine Meinung. Der Lösungsansatz ist auf einen Impfstoff oder bessere Behandlungsmethoden warten und solange auf Zuschauer bei einem Spiel zu verzichten. Oder zumindest sich Schritt für Schritt an das gerade Vertretbare herantasten.

    Da ist es übrigens schon wieder "ein normales gesellschaftliches Leben". Vielleicht sollte man sich daran gewöhnen, dass gesellschaftliche Normalitäten von den äußeren Gegebenheiten abhängen und nicht davon, wie man es gerne hätte. Man könnte wirklich meinen, dass das Leben mit Corona und ohne Fußball mit Zuschauern keinen Sinn oder Spaß macht. (Achtung Ironie!)

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 15. Juli 2020 um 14:17

    https://www.zeit.de/video/2020-06/…r-zweiten-welle
    Ich empfehle den verlinkten Videobeitrag der Zeit, der aktuelles gut beschreibt. Die Aussage, dass man eben nicht zu einem Spiel oder einer anderen Großveranstaltung hingehen soll, wenn man kein Risiko eingehen will, ist in diesem Fall leider reiner Unfug bzw hilft niemandem weiter. Denn leider stehe ich dann immer noch neben denjenigen in den nächsten Tagen im Bus, gehe zur Arbeit oder im gleichen Supermarkt einkaufen. Das kann ich leider nicht vermeiden, und der jeweils andere wohl auch nicht. Also geht man mit einem Besuch ein Risiko für sich selbst, aber auch für alle anderen ein, und dass ist hoffentlich im Zuge gesellschaftlicher Verantwortung füreinander nicht wirklich akzeptabel.

    Dies ist auch der Grund, warum man Corona kaum mit einer Grippe vergleichen kann, weil die dich nämlich sehr wahrscheinlich sehr schnell ins Bett bringt und dich somit entsprechend isoliert (und Corona eben nicht). Schaut man sich die aktuellen Situationen in Brasilien oder den USA an, sollten wir uns freuen und demütig sein, dass es bei uns besser aussieht- und das sollten wir nicht unnötig aufs Spiel setzen. Ich bin auch überrascht, dass das Geschehen rund um den Aufstieg keine größeren Fallzahlen zur Folge hat, aber vielleicht war das einfach nur Zufall oder wirklich dem Klima geschuldet. Die Folgen der Spiele in Bergamo ud Liverpool wurden ja schon erwähnt, warum sollte man solche Bilder riskieren?

  • Kader 2020/21

    • ArminiaPF2D
    • 3. Juli 2020 um 09:42

    Bei allen (sehr) guten und vor allem jungen Spielern aus Liga 2 sind wir mehr oder weniger immer im Wettbewerb mit allen Bundesligamannschaften von Platz 6 abwärts. Da können wir evtl noch mit hoher Spielzeit/ Stammplatz punkten, aber ansonsten sind da definitiv nicht in der Pole Position. Nicht umsonst zaubert Arabi unbekannte Spieler aus den international weniger bedeutenden Ligen hervor, die nicht so medial im Fokus stehen. Niklas Dorsch ist da wohl eher nicht unsere Kragenweite, eher Adrian Fein, wenn Bayern den nächste Saison eine Liga höher parken möchte. Da könnte dann der Stammplatzfaktor eher greifen.

    Ich glaube, Spieler wie Weydandt helfen uns nicht sehr weiter, auch weil wir vom Typ robusten Mittelstürmer notfalls auch Vogi oder Schippo im Kader haben. Da wir zudem unser Spiel etwas umstellen werden müssen, brauchen wir gerade in der Offensive schnelle und wendige Spieler, die uns bei Kontersituationen helfen, z.B. wie Katongo damals (Bodenturnen muss ja nicht ein weiteres Anforderungsprofil sein). Da sehe ich eine echte Lücke in unserem aktuellen Kader.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 30. Juni 2020 um 10:45

    Letzte Woche wurde über Herrn Tönnies geschimpft und gezetert und die Nicht-Verlängerung des Sponsorenvertrages bejubelt, weil er es wohl bei den Anti-Corona Maßnahmen nicht so genau genommen hat.

    Bei der Aufstiegsfeier aber nimmt man es (Fan und Verein) dann anscheinend dann selbst nicht so genau. Sorry Leute, dass passt nicht zusammen.

  • (@) Sponsoren des DSC Arminia Bielefeld

    • ArminiaPF2D
    • 26. Juni 2020 um 16:28
    Zitat von 33615

    Zur Beendigung der Partnerschaft mit Tönnies:

    Ich empfinde diese Entscheidung (Vertrag läuft sowieso aus), besonders aber die sofortige Veröffentlichung (keine Fortsetzung der Zusammenarbeit) populistisch, nicht zurückhaltend und auch undankbar.

    Selbstverständlich wird der bundesweite Applaus groß sein, passt aber so gar nicht zu dem ostwestfälischen Understatement und der Tönnies-Hilfe, als es uns finanziell sehr dreckig ging. Natürlich kann man die Zusammenarbeit aus ethischen Gründen auslaufen lassen, die medialen Begleitumstände dazu gefallen mir allerdings nicht. Schließlich waren ja die kritisierten Umstände im Unternehmen Tönnies ja auch nicht erst seit kurzem bekannt.


    Sehe ich genauso. Als es uns dreckig ging, haben wir jeden Cent von jedem entgegen genommen, egal wo er herkam. Und wir sollten definitiv nicht auf andere zeigen und die Moralkeule herausholen, schließlich haben wir noch Merkur/ Gauselmann als Sponsor.


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