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  3. ArminiaPF2D

Mein-Solarlampion

Beiträge von ArminiaPF2D

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 25. März 2020 um 21:08
    Zitat von Richie


    Immer wieder erstaunlich, wie schnell man dabei ist, den vermeintlich "Reichen" itief in die Tasche zu packen. Wenn die Profis freiwillig auf 20% plus Prämien verzichten, dann ist das für mich durchaus ein Zeichen. Die Karriere eines Profis endet in der Regel mit Mitte 30 spätestens. Bei Arminia gibt es zudem mit Staude, Weihrauch, usw. Spieler, die auch ohne Gehaltsverzicht nicht wissen, wie es für sie in der Karriere weitergeht. In so einem unsicheren JOb freiwillig auf 20% zu verzichten ist aus meiner Sicht ein großer Schritt, zumal die Gehälter bei Arminia wohl kaum exorbitant hoch sind. Außerdem man sich mal fragen muss, wie viele Menschen überhaupt "freiwillig" auf 20% ihres Geldes verzichten würden.

    Es geht doch hier nicht einach nur um "Verzicht", sondern um eine solidarische Reaktion seitens der bestbezahltesten Angestellten im Verein. Es geht darum, den eigenen Arbeitgeber zu unterstützen, denn sonst zahlt der bald gar nichts mehr, wenn er pleite ist. Und es geht darum, dass die vielen kleinen Angestellten im Verein mit normalen Gehältern über die Runden kommen, weil nämlich genau die dafür sorgen, dass der Laden läuft und sich die Fußballer um nichts mehr kümmern müssen, sondern das machen können, was sie am besten können. Fritz Walter hat noch Küchen verkauft, heute undenkbar. Und sich wirklich Sorgen machen sollte man sich eher die Fußballer in der dritten und vierten Liga, wo die Gehaltssummen dann langsam überschaubarer werden. Ganz ehrlich, ich finde 20% angesichts der erschreckenden äußeren Umstände und den Gehältern in der ersten und zweiten Liga eher sehr mikrig. 20% sind in vielen Fällen mehr, als so mancher Verdiener normal bekommt.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 24. März 2020 um 17:52
    Zitat von Pasi

    Zum Thema Gehaltsverzicht: Man kann das von niemandem fordern, der rechtlich Anspruch auf das volle Gehalt hätte. Aber moralisch sollte doch wohl klar sein, dass die Profis, je nachdem mit welchen Verlusten die Vereine zu rechnen haben, auf Gehalt verzichten müssten. Unzählige Arbeitnehmer sind in Kurzarbeit und bekommen nur noch 60 bzw. 67% ihres Nettogehalts. Das wäre das Mindeste, was auch Profifußballern zuzumuten wäre. 10% wirken bei diesen Gehältern doch gerade zu lächerlich. Die Millionarios sollten vielleicht mal über ganz andere Dinge nachdenken.

    Das spannende wird sein, ob sich die Fußballer ihren eigenen Ast absägen, auf dem sie sitzen. Man mag unterschiedlicher Meinung sein, ob 20% aus moralischer Sicht zu wenig, angemessen oder zu viel sind. Doch klar ist auch, dass das System Fussball mittelfristig kollabieren wird, wenn sie bei den Gehältern, die numal einen großen Kostenfaktor darstellen, keine größeren Gehaltsabstriche akzeptieren. Macht nicht viel Sinn, auf sein Gehalt zu bestehen, wenn der Arbeitgeber pleite ist. Und der Fußball ist in seiner jetzigen Form nunmal gar nicht systemrelevant.

  • Der Bundesliga-Thread

    • ArminiaPF2D
    • 12. Februar 2020 um 10:51
    Zitat von Eventfan

    Inhaltlich hast du zu großen Teilen Recht, nur der Vergleich zu Leipzig hinkt mal wieder. Ja, man hat sich jetzt von einem Geldgeber abhängig gemacht, was verwerflich und dumm genug ist. Dennoch sollte man eben nicht den Fehler machen und Red Bull damit gesellschaftsfähiger machen als sie sind. Selbst mit England kann man das nicht vergleichen. Es macht nämlich sehr wohl einen Unterschied, ob man sich mit viel Geld in einen bestehenden Profiverein einkauft oder man mit unerschöpflichem einen neuen "Verein" ausschließlich zum Zwecke der Vermarktung im fußballerischen Nirvana gründet, einem Amateurverein das Startrecht abkauft und das "neue Projekt" komplett fernab jeglicher Vergleichbarkeit mit dem Rest mit allen Mitteln hochpeitscht.


    Stimmt, die beiden Geschäftsmodelle "Hertha" und "RedBull" unterscheiden sich deutlich. Nur das Ziel ist beiden gemeinsam: die kommerzielle Ausschlachtung des Fußballs bzw. Fußball als Werkzeug zur eigenen Gewinnoptimierung. Ich persönlich allerdings halte das Hertha Modell für nochmals schlimmer als RedBull. RedBull nutzt den Sport immerhin noch, um sein Image zu verbessern, also letztendlich ein "höherwertiger" Hauptsponsor. Allerdings würde ich Ihnen zu Gute halten, dass die neben der Gewinnoptimierung immerhin etwas langfristig entwickeln wollen. Deswegen die Investitionen in Jugendarbeit, junge Spieler und Infrastruktur.

    Hertha hingegen hat zwar Tradition und ist in dem Sinne kein Retorten-Club, nur Finanzheuschrecken wie KKR oder irgendwelche anderen Investoren geht es nur darum, die Anteile in 5-7 Jahren gewinnbringend zu verkaufen- und nix anderes. Deswegen investiert Hertha auch nur in fertige Spieler, und nichts, was sich entwickeln muss bzw. wo das Risiko hoch ist, dass am Ende nichts dabei herauskommt. Und sowas halte ich für den Fußball für nochmals viel schlimmer, weil die ständige Gewinnoptimierung dazu führen wird, dass Du als Fan wirklich nur noch die Melkkuh für den Investor bist- irgendwo muss der Umsatz ja herkommen. Und je näher Du der Verkaufsdeadline der Anteile kommst, desto schlimmer wird es.

    Mein Arbeitgeber hat jetzt 4 Runden verschiedenster Heuschrecken hinter sich, und es war immer dasselbe. Erst investieren, dann konsolidieren, dann Gewinn optimieren, dann verkaufen. Auf den Fußball bezogen klingt das für mich nochmal schlimmer als RB.

  • Der Bundesliga-Thread

    • ArminiaPF2D
    • 12. Februar 2020 um 08:43

    Ich finde das Thema "Klinsmann" eigentlich eher zweitrangig. Es gibt jetzt eben 2 Wochen medialen Hohn und Spott, und wenn der neue Trainer zum ersten Mal gewonnen hat, ist eh alles vergessen. "Lebbe geht weida", der gute alte Steppi.

    Spannender (und zugleich noch abstossender) finde ich eher den Versuch, den Verein mit Millionen von Investoren (ob nun KKR oder Windhorst, egal) in hörere Tabellengefilde zu puschen. Eigentlich müsste Hertha aus Fanperspektive jetzt auf einer Stufe wie Red Bull stehen, ob die Kohle nun von einer Firma oder einem Investor kommt, ist letztendlich egal. Die entscheidene Frage ist: wie weit wird es Hertha mit den 100 Millionen schaffen, und vor allem, ist das eine langfristige Sache oder nur ein kurzes Aufglimmen, bis die Kohle weg ist? Zumal Investoren ihre Investitionen irgendwann zurückhaben wollen, im
    Gegensatz zu Bayer, VW oder RedBull, denen Fussball immerhin auch eine
    Marketingplattform bietet. Selbst mit den neuen Spielern reicht es ja maximal für Tabellenregion 5-10, alles drüber erscheint angesichts von Bayern, BVB, Leipzig, Leverkusen und evtl Gladbach als nicht realistisch. Da sind aber auch noch Kaliber wie Schalke, Wolfsburg, Hoffenheim, Frankfurt, die ich selbst nach der Einkaufstour nicht unbedingt schlechter als Hertha sehe.

    Aber auch für Mannschaften unseres Kalibers ist das Projekt nicht unspannend, weil man zumindest eine Idee bekommt, wie man sich finanziell aufstellen muss, um sich einigermaßen dauerhaft in der ersten BuLi zu etablieren.

  • Ex-Armine Stefan Ortega Moreno

    • ArminiaPF2D
    • 21. Januar 2020 um 16:40
    Zitat von 68er


    Die Meinung zu Hradecky, bezogen aufs fußballerische, teile ich.

    Quervergleiche sind natürlich immer schwierig und zugegebenermaßen schaue ich nicht viel BuLi, aber gefühlt sind Baumann/ H'f'heim, Casteels/ Wolfsburg oder z. B. auch der Bremer Keeper nicht besser als Ortega.

    Die Kollegen in Mainz und speziell Augsburg sowieso nicht.

    Insofern ist sein Ziel Bundesliga gar nicht mal so unrealistisch. Meine Meinung.

    Also bei Baumann, Casteels etc handelt es sich um etablierte Bundesliga Keeper, die auch schon beweisen haben, dass sie gut in der Bundesliga spielen und bestehen können. Tego hat gar nix vorzuweisen und ist mit 1860 in die dritte Liga abgestiegen. Er ist mit Sicherheit ein wichtiger Leistungsträger bei uns, aber auf der Position gibt es auch international gesehen viel Auswahl. Da sich sicher als Nr 1 bei einem Bundesligisten zu sehen, finde ich sehr gewagt, die werden wohl kaum das Risiko nicht eingehen und ihm definitiv was ordentliches an die Seite stellen.

  • Kader 2019/20

    • ArminiaPF2D
    • 7. Januar 2020 um 20:49

    Finde ich auch eine gute Lösung. Spätestens im Sommer hätten wir eh was auf der Torhüterposition machen müssen. Ich geh zudem davon aus, dass dies die letzte Chance gewesen wäre, ihn zu verpflichten. In Schweden ist die Saison ja vorbei und jetzt Winterpause, und Stockholm wollte ihn ja anscheinend jetzt versilbern. Im Sommer wäre er wohl schon vom Markt gewesen, und so schlägt man 2 Fliegen mit einer Klappe und setzt Ortega gehörig unter Druck. Zudem sehr vorausschauend geplant, und wenn Klewin eh weg will. Win/ win für alle.

  • NFL - Thread

    • ArminiaPF2D
    • 5. Januar 2020 um 22:52

    Ich verstehe nicht, was andere Mannschaften dazu bringen könnte, Brady in dem Alter noch zu verpflichten. Die schlechten Mannschaften können entsprechend früh was Ordentliches im Draft bekommen. Alle anderen bauen doch nicht auf einen QB, dessen Karriere aufgrund des hohen Alters mit einer falschen Bewegung beendet werden kann und der nun wirklich nicht mehr als zukünftiger Hoffnungsträger durchgeht, auf den man etwas aufbauen kann. Zudem stellt sich die Frage, was Brady noch antreibt? Geld wohl nicht, eher weitere Ringe, aber die guten Teams haben ja auch sehr gute QBs.... vielleicht unterschreibt er ja bei den Pats für $ 3 Milionen pro Jahr, damit die den Rest für ein paar ordentliche Receiver ausgeben können. Ich wünsche solchen Ikonen immer, dass sie wissen, wann es Zeit ist in Würde zu gehen.

    Gerade ist der Brees mit den Saints rausgeflogen, da gilt dasselbe.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • ArminiaPF2D
    • 12. November 2019 um 18:17

    Union ist über Jahre hinaus kontinuierlich gewachsen und hat sich weiterentwickelt. Da hat man gefestigte Strukturen, realistische Einschätzungen, einen zusammengewachsenen Kader und stabile Bedingungen. Die können, gerade durch die Heimkulisse, genug Mannschaften in der Tabelle hinter sich lassen, auch weil es genug Mannschaften wie Köln, PB, Augsburg, Düsseldorf und Mainz gibt, mit denen man mit einigen Neuzugängen ungefähr auf Augenhöhe ist. Natürlich sind sie auch weiterhin ein Abstiegskandidat, aber zumindest haben sie eine realistische Chance.

    Paderborn ist in den letzten 2 Jahren einfach durchmarschiert, dabei standen die schon mit 1,9 Beinen in der 4. Liga. Dann aber sind sie dann nach oben gerutscht, weil sie zum einen so schlecht auch nicht waren und sie weit über normalem Niveau gespielt haben. Da spielen teilweise noch Profis, die in der dritten Liga gekickt haben. Die hatten einfach 2 perfekte Sasions in Folge, und jetzt sind sie anscheinend an den Grenzen angekommen und es reicht einfach nicht.

    Das kann für eine Saison reichen, aber entscheidener wird die zweite, da die Anfangseuphorie weg ist und es zudem den ein oder anderen guten Aufsteiger gibt. Fürth, Darmstadt, Nürnberg oder Ingolstadt- alles unsere Kragenweite, wo man genauer hinschauen sollte.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • ArminiaPF2D
    • 11. November 2019 um 13:23

    Ein Aufstieg ist kann ja wohl kein Problem darstellen. Das Problem liegt wohl eher darin, dass man sich als Absteiger automatisch zum erweiterten Favoritenkreis für den erneuten Wiederaufstieg zählt. Das Umfeld und evtl der Verein nimmt somit vielleicht den Bundesligaabstieg als "gegeben" hin, aber hat vergessen, unter welchen optimalen Umständen man zuvor in die Bundesliga aufgestiegen ist und folglich ergibt sich eine völlig falsche Erwartungshaltung und Fehleinschätzung seitens des Vereins, der Presse und der Fans.

    Hat man dann in der zweiten Buindesliga einen unglücklichen und schlechten Saisonstart, wird es spätestens ab Spieltag 6 unruhig im Verein, da man sich von seinen eigenen Zielen mehr und mehr entfernt. Schafft man es, die Erwartungshaltung nach dem Abstieg entsprechend zu kontrollieren und richtig einzuordnen (wie z.B. es in Freiburg geschieht), kann ein Aufstieg nur von Vorteil sein.

  • DFB-Pokal - 2. Runde: Arminia - Schalke 04

    • ArminiaPF2D
    • 30. Oktober 2019 um 08:07

    Aus meiner Sicht hat man aus leider aus der ersten Halbzeit des Spiels gegen den HSV nichts gelernt bzw. Konsequenzen gezogen. Ich kopiere mal einfach den Text aus dem HSV Thread: "In der ersten Halbzeit haben wir Bilderbuch-Umschaltspiel vom HSV (=Schalke) gesehen. Die haben uns bei Ballverlusten mehrfach überrannt, da sind dann die Jungs in der Viererkette die ärmsten Säue. Unabhängig vom Gegentor, haben wir da sehr viel Dusel gehabt, und erschreckenderweise gab es da sehr viele Lücken, sowohl Außen als auch im Zentrum. Ich frage mich, warum man da erst in der Halbzeit reagiert und umgestellt und sich nicht früher etwas tiefer positioniert hat."

    Der einzige Unterschied war, dass Schalke, zumal in Topform und mit Selbstvertrauen, nochmal 2 Klassen besser ist als der HSV letzte Woche Montag. Die Lücken, vor allem im Zentrum und vor der Abwehr, waren wirklich übel. Und das unser Aufbauspiel bei Gegenpressing nochmals riskanter gegen Bundesligisten ist, da die einfach aufgrund der spielerischen Qualität viel besser die Räume zu machen, hat man auch deutlich sehen können. Von daher würde ich sagen, dass sich UN gestern zum ersten Mal vllt etwas taktisch verzockt hat.

    In der zweiten Halbzeit haben wir dann einen psychologischen Klassiker gesehen, aus dem der Stoff zahlreicher sportlicher Aufholjagden ist. Die einen sind sich zu sicher und wollen sich schonen, die anderen bekommen trotz deutlichem Rückstand nochmal wegen 2 guten Aktionen und etwas Glück (Soukou Tor) die berühmte zweite Luft und drehen das Spiel noch (beinahe). Wenn man das Spiel geistig abgehakt hat, kommt man eben nicht mehr ins Spiel zurück. Schade, dass das nicht gereicht hat.

    Ich würde das Spiel gerne wiederholen, diesmal mit einer mehr defensiven Ausrichtung und einem kompakteren Zentrum. Man kann schlecht beurteilen, ob es an Seufert lag, dass wir besser im Spiel waren, oder daran, dass Schalke 2 Gänge heruntergeschaltet hat. Yabo hat wirklich 5 Kilo zuviel drauf, Hartel habe ich nicht so schlecht gesehen. Hoffentlich lernen wir diesmal draus.

  • 10. Spieltag Arminia - HSV

    • ArminiaPF2D
    • 21. Oktober 2019 um 23:57

    In der ersten Halbzeit haben wir Bilderbuch-Umschaltspiel vom HSV gesehen. Die haben uns bei Ballverlusten mehrfach überrannt, da sind dann die Jungs in der Viererkette die ärmsten Säue. Unabhängig vom Gegentor, haben wir da sehr viel Dusel gehabt, und erschreckenderweise gab es da sehr viele Lücken, sowohl Außen als auch im Zentrum. Ich frage mich, warum man da erst in der Halbzeit reagiert und umgestellt und sich nicht früher etwas tiefer positioniert hat. In der zweiten Halbzeit waren dann die Lücken nicht mehr da, wohl auch weil man die einfachen Ballverluste in der Vorwärtsbewegung vermeiden konnte.
    Insgesamt ein gerechtes Unentschieden. Ich hoffe, dass Yabo sich endlich wieder Richtung Bestform bewegt, mir ist das generell von Eddy zu wenig im Offensivspiel. Das heutige Spiel hat auch deutlich gezeigt, wo noch unsere Schwachstellen liegen.

  • VAR pro und contra Arminia

    • ArminiaPF2D
    • 29. August 2019 um 09:03

    Gönner & Pasi,

    die beiden Hauptantriebsfedern für und gegen jegliche technische Entwicklung im Fußball sind Emotionen und Millionen/ Kommerz. Ich kann den Unmut über die Handhabung des VAR total nachvollziehen, doch den VAR generell in Frage zu stellen, halte ich für falsch. Wie schon erwähnt, es wird meiner Meinung nach total vergessen, wieviele Fehlentscheidungen der VAR schon verhindert hat. Stattdessen stürzt sich die Medien- und Fanschar, wie auch schon zu Zeiten ohne VAR, nach jedem Wochenende auf die diskussionswürdigen Spielszenen. Und zusammen mit social media etc ergibt sich dann ein brodelndes Gemisch aus Unzufriedenheit und Wut und resultiert nun anscheinend auch noch darin, dass wir unsere eh schon überlasteten Staatsorgane mit so einem Müll zusätzlich beschäftigen. Vielleicht bin ich hier der einzige, aber ich sehe da durchaus einige Parallelen zur heutigen Politiklandschaft.

    Deswegen befürchte ich auch, dass selbst ein Abschaffung des VAR das Problem selbst nicht löst. Statt "doofer VAR und Schiri" diskutieren wir dann eben nur noch "blinder Schiri", aber die generelle Unzufriedenheit wird bleiben. Die Kernprobleme sind, dass die Vorteile zu wenig medial in den Vordergrund gestellt wurden und werden, weil sich schlechte News eben besser verkaufen lassen (worüber sollte der Doppelpass sonntags sonst diskutieren?).Dass die Handhabung des VAR zudem ausbaufähig ist, ist unstrittig aber sollte verbessert werden können. Manchmal wundere ich mich, ob der VAR jemals in seiner jetzigen Form ein beta-Test Programm (z.B. 2-3 Testsaisons) durchlaufen hat, dann wären solche "Probleme" normalerweise schon früher aufgetreten und man hätte entsprechend handeln können.

    Zudem muss man berücksichtigen, dass die Diskussion in einer Zeit stattfindet, wo sich die Fans eh immer weniger berücksichtigt bzw. nur noch als Spielball in einer gigantischen Gelddruckmaschine fühlen. Deswegen sind vielleicht die Fans eh schon sehr sensibilisiert, wenn es um Veränderungen geht, die unmittelbaren Eingriff auf das Spiel selbst haben (Zeitverzögerung). Ich kann es nur bestätigen: auch ich kenne einige, die auf das Millionengeschäft Fussball keinen Bock mehr haben.

  • VAR pro und contra Arminia

    • ArminiaPF2D
    • 25. August 2019 um 18:39
    Zitat von Gönner

    Das genaue Gegenteil ist richtig. Man wird die Regeln und Umsetzung niemals so exakt formulieren können, dass jede Millisekunde abgedeckt wird. Aktuelles Beispiel ist unsere Handspielszene gegen St. Pauli. Theoretisch macht es nach neuer Regel einen Unterschied, ob der Ball den Bruchteil einer Sekunde ehr am Bein oder Arm ankommt. Das ist doch Irre und Bar jeder bewussten Kontrolle der Spieler. Im Gegensatz zur ganz offensichtlichen (groben) Haltung des Armes.

    Unterm Strich würde man sich viel Ärger ersparen, wenn man hier die Grenzen des sinnvoll machbaren anerkennen würden.

    Der Zeitgeist geht hier leider in eine andere Richtung. Die Technik stößt an die Grenzen des Machbaren, also brauchen wir mehr Technik. Wer erkennt den Fehler? Fußball wird immer seine Grauzonen behalten. Das kann man anerkennen und gucken, wie man damit am besten umgeht oder man nimmt sich weiter zu wichtig und macht das Spiel peu à peu kaputt.


    Ich habe mal diesen aus meiner Sicht sehr guten Beitrag von Gönner nochmal hierhin kopiert, der entscheidene Satz ist dickgedruckt. Für 90% der Abseitsentscheidungen/-spielszenen kann man den VAR prima verwenden. Selbst hier wird es noch Szenen wie das 2:2 in Bochum geben, die sich in einem Graubereich abspielen und Interpretationsspielraum lassen. Steht der Bochumer vor Ortega und behindert ihn somit- nicht wirklich aufklärbar, da man hier eben keine Daten erh. Aber es gibt viele messbare Spielszenen wie Abseits, die aufgrund des VAR besser beurteilt werden können (das wird aber leider oft vergessen). Deswegen VAR = gerechter, aber nicht gerecht.

    Viele Handspielszenen spielen sich im Gegensatz zu Abseits in diesem Graubereich ab, Messbarkeit ist bezüglich vorhandener Absicht nicht gegeben. Deswegen kann man den VAR diesbezüglich entweder vergessen bzw abschaffen, Entscheidungen transparenter machen oder es so akzeptieren, wie es ist (und schon immer war): es wird die Chance vergößert, dass es gerechter zugeht, aber niemals vollkommen gerecht zugehen. Die Puritaner mögen es wahrscheinlich am liebsten ohne alles, für diejenigen, die den Fussball auch als gigantische Gelddruckmaschine erkennen, kann jede Verbesserung bei millionenschweren Entscheidungen nur begrüßenswert sein. Ich möchte mal die Contra VAR Fraktion hier lesen, wenn wir durch eine falsche Abseitsentschiedung im letzten Spiel in die 3. Liga absteigen würden....

  • 2. Spieltag 19/20: VfL Bochum: Arminia

    • ArminiaPF2D
    • 2. August 2019 um 20:50
    Zitat von hotte

    Man kann feststellen, dass wir beide Spiele hauptsächlich wegen unserer schlechten Defensive nicht gewonnen haben.
    6 Punkte wären Durchaus möglich gewesen

    Im ersten Spiel war doch das Hauptproblem, dass wir aus unserer spielerischen Überlegenheit keinerlei Torgefahr in der Offensive entwickelt haben. In diesem Spiel waren wir weder torgefährlich noch defensivstark.

  • 2. Spieltag 19/20: VfL Bochum: Arminia

    • ArminiaPF2D
    • 2. August 2019 um 20:39

    Die fragwürdigen VAR Entscheidungen sollten vor allem nicht davon ablenken, dass wir offensiv eigentlich nicht wirklich stattgefunden und wir hinten auch nicht gerade sicher gewirkt haben. Von eingespielter Truppe ist nicht viel zu sehen.

  • Kader 2019/20

    • ArminiaPF2D
    • 31. Juli 2019 um 13:36

    Sorry, aber bei solchen Zahlen finde ich, dass der Fussball-Spaß aufhört. 6 Millionen für was? Das ist nicht mehr vermittelbar.

  • 1. Spieltag 2019/20 : Arminia - St.Pauli

    • ArminiaPF2D
    • 30. Juli 2019 um 20:34

    Auftaktspiele sind eben speziell und können, wie man gestern gesehen hat, auch schnell in die Hose gehen, wenn man Pech hat. Für mich ist das ebenfalls ein klarer Elfmeter, da es sich einfach um eine technische Unzulänglichkeit handelt. Von "angeschossen" kann da aufgrund der Distanz einfach keine mehr Rede sein. Trotzdem werde ich weiterhin für den VAR sein, da es nicht gerecht, aber immerhin etwas gerechter zugeht.

    Und wenn man ehrlich ist, hat es am nichtgegeben Elfer gestern nicht gelegen. Stattdessen haben wir gestern wohl ein Lehrstück bekommen, wie sich in dieser Sasion viele Gegner in der Schüco Arena verhalten werden: hinten rein, Räume dicht machen und kontern. Und gerade im Defensivverhalten bei Kontern gilt es sich in den nächsten Spielen zu verbessern. Wir sind da gerade in der ersten Halbzeit ein paar Mal überlaufen worden, so dass es zu 3 gegen 3 Situation kam, wo man als Innenverteidiger dann schnell schlecht aussehen kann (wie beim 0:1).

    Da wir zudem auf den Aussen mit Clauss und Hartherz auch noch offensiver aufgestellt waren, klafften überall Lücken, so dass die St. Paulianer ein paar Mal einfach auf die Defensivreihe zugelaufen konnten. Da muss noch etwas mehr Balance zwischen Defensive und Offensive her, und da müssen dann unsere 8er auch wahrscheinlich mehr mit zurückarbeiten. Zudem brauchen wir vorne, vor allen auf den Aussen, mehr Bewegung, die langen Bälle auf Klos haben echt genervt.

  • Trikot 2019/20

    • ArminiaPF2D
    • 11. Juli 2019 um 17:18

    Ich finde die jetzt auch nicht so gelungen. Liegt meiner Meinung nach, dass die Sparren zwar prizipiell gut aussehen, aber für das Schüco Logo dann nicht genug Platz da ist. So sieht es auch, als ob man mit Müh und Not das Logo da noch reingequetscht hat, und somit wirkt das für mich nicht ausgewogen.

  • Kader 2019/20

    • ArminiaPF2D
    • 1. Juli 2019 um 11:05
    Zitat von Eventfan

    Donnerwetter, ich hatte ja mit Vielem gerechnet hier, aber dass der sportliche Wert Voglsammers so geringgeschätzt wird, aufgrund der Tatsache, dass er nicht gerade ein eiskalter Vollstrecker ist, überrascht mich dann doch trotzdem. Zu erkennen wie wichtig seine Wucht und Dynamik, gerade im Zusammenspiel mit Klos, für unser Spiel sind, dazu muss man jetzt kein Fußballprofessor sein...

    Sportlich gesehen ein Verlust, aber im Gegensatz zum letzten Jahr hätte man noch genügend Zeit, einen gleichwertigen Ersatz zu finden. Und auch das ist nicht unmöglich- er ist zwar sehr gut, aber ab einer Summe 3 Mio + würde ich ihn auch verkaufen, vor allem, wenn der Spieler selber weg will (und das kann sogar nur sportlich begründet sein; warum nicht Düsseldorf, Ausgburg, Union oder Nürnberg). Vogis Leistungen aus der Hinrunde wirkten teilweise so, dass ihm der verhinderte Ingolstadt Deal in den Knochen saß, und erst im Laufe der Saison wieder befreit aufspielen konnte, als sich Arminia als die bessere Variante entpuppte. Der Spruch "Reisende soll man nicht aufhalten" liegt da oftmals ziemlich richtig und ist durchaus gar nicht böse gemeint.

  • Kader 2019/20

    • ArminiaPF2D
    • 15. Mai 2019 um 11:27
    Zitat von PattyG

    Zitat von »Frankiniho«



    ganz so Schwarz-Weiß wie Du sehe ich das nicht.
    Wenn Putaro nicht mehr zurückkommt, halte ich das ebenfalls für die beste Lösung.
    Als ich Owuso letzten Sommer die ersten Male in der Vorbereitung hab spielen sehen, hat er mich schon sehr begeistert und ich glaube immer noch das er Potential hat. Man muss einfach mal etwas Geduld haben. Der Junge ist 21. Auch halte ich eine erneute Leihe in Liga 3 für am sinnvollsten.
    Das die Causa Salger peinlich ist, sehe ich nicht so. Nach Börners (unrühmlichen) Abgang ist halt eine Tür aufgegangen und wenn man nochmal um ein Jahr verlängert und parallel eine richtig guten IV holt, ist das immer noch die sinnvollste Lösung.
    Salger ist solide und ist seit Jahren im Verein. Er benötigt keine Anlaufzeit und man weiß was man hat. Außerdem hat man ihn nicht mit einem Studium gelockt. Er ist dabei und könnte so in seinem ihm bekannten Umfeld bleiben.

    Du drehst da einfach mal den Sinn des Artikels um.


    Es geht darum, dass man ihn bereits vor die Tür gesetzt hat, weil man eine Qualitätssteigerung wollte und sein Gehalt sparen, weil Vertrag zuende. Jetzt wo "die Tür" wieder auf ist...ist er wieder ein Solider IV???, der dummerweise lukrative Angebote hat weil Ablösefrei. Dieser Absatz zu seinem Studium steht da doch nur um etwas Druck auf ihn auszuüben. Wenn er klug ist fordert er doppeltes Gehalt...

    Ich habe da nichts umgedreht, hier wird versucht Salger wieder ins Boot zu holen, obwohl er aus Leistungsgründen schon aussortiert war..in einer medialen Kindergarten Aktion...."Einer von euch beiden muss gehen..."blablabla...

    Jetzt mit "Komm bitte zurück...unsere Nr 1 hat uns verlassen" um die Eckezu kommen ist IMO schon sehr peinlich....damit meine ich nicht Salger!

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    Der einzige Grund zu verlängern liegt wohl darin, dass man das Risiko scheuen möchte, mit einer komplett neuformierten Abwehr in die neue Saison zu starten. Das ist durchaus verständlich, aber birgt ebenfalls ein gewisses Risiko, als das man sich dann sogar deutlich verschlechtern hat, wenn der einzig neue Abwehrspieler nicht sofort einschlägt und evtl. nicht einmal Börners Niveau erreicht.

    Es geht doch wohl hoffentlich nicht darum, irgendwelche Kaderplätze in der Verteidigung, die frei sind, aufzufüllen, sondern dass man sich sportlich verstärken möchte. Der Verein war zumindest bisher anscheinend nicht überzeugt, dass Salger in Zukunft eine sportliche Leistung anbieten kann, die man aber andererseits benötigt, um die Qualität des Kaders zu verbessern. Deswegen sollte der Vertrag nicht verlängert werden. Salgers Leistung wird durch den zweifelsohne überraschenden Abgang von Börner aber natürlich nicht besser. Von daher können die Einschätzung von Salgers Leistung und Börners Abgang nicht ausschlaggebend sein. Tja, was ist besser Spatz in der Hand? Taube auf dem Dach?

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