Ich stimme Arabi zu, die schönste Jahreszeit beginnt. Ich freue mich schon wieder auf die Diskussionen, weil wieder irgendein Regionalliga-Messi nach z.B. Aue wechselt und nicht zu uns. Bleibt nur zu hoffen, dass wir uns auf unseren Schwachstellen verbessern können. Hat sich in den letzten Jahren eigentlich irgendein Spieler aus den unteren Ligen bei uns letztendlich etabliert? Warum sollte man einen vllt zweitligaunterdurchschnittlichen Spieler wie Salger abgeben, wenn man als Ersatz einen Spieler holt, der seine Zweitligatauglichkeit noch nicht einmal bewiesen hat?
Beiträge von ArminiaPF2D
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Diese zweite Mannschaften sind doch die unbeliebtesten Konstrukte bei allen Fans. Man weiß nie, wer da aus dem Profikader auftaucht, um Spielpraxis zu bekommen und sorgt entsprechend für Wettbewerbsverzerrung. Die jungen Nachwuchsspieler sind entweder unterfordert, oder spielen mit deutlich schlechteren Mitspielern zusammen. Zuschauen tut auch kaum jemand. Warum also nicht einfach Talente in passende untere Ligen ausleihen, um Spielpraxis zu bekommen? Machen die Bundesligisten ja auch mit uns, und die zweite Mannschaft kann man sich dann auch sparen.
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Und dann wird wieder auf Arabi's Kaderplanung herumgehackt... und wie man gewissen Spielern frühzeitig so lange Verträge geben konnte... nochmals, niemand bezweifelt seine guten Spiele und evtl auch positive Entwicklung, doch wir wollen uns doch nächstes Jahr verbessern und nicht im schlimmsten Fall wieder gegen den Abstieg spielen. Dazu gehört auch, dass man sich bessere Alternativen holt und das wiederum hat zur Folge, dass man sich auslaufende Verträge genauestens angucken muss, um zu entscheiden, ob es Sinn macht oder nicht. Wir haben doch in den letzten Jahren gesehen, wie schwer man Spieler mit laufenden Verträgen los wird (Nöthe, Brandy, Kluge, Ulm, etc.). Dasselbe gilt auch für Börner (hat im letzten Spiel gg Bochum ja auch ein ordentliches Spiel gemacht) oder Salger, die hier ja auch oft genug kritisiert werden.
Deswegen kommt es nicht nur auf Clauss, sondern auch auf die Alternativen an. Ich bin der Meinung, dass wir gerade auf den Außenpositionen uns verbessern können. Da haben wir mehr Masse als Klasse. Deswegen wenn er so weitermacht, kann man um ein Jahr verlängern, ansonsten sollte man aber auch in der Lage sein, vernünftigen oder besseren Ersatz zu finden.
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Clauss reiht sich in die Reihe der Wackelkandidaten ein, von denen wir nicht alle behalten können. Nur weil er gerade ein paar gute Spiele macht, muss man nicht zwangsläufig verlängern. Börner, Salger, Hartherz (ein Schatten der letzten Saison) etc die Liste läßt sich ohne Probleme verlängern. Alles Spieler mit alles von sehr guten bis sehr schlechten Spielen, und genau da liegt das Problem. Wenn man sich verbessern will und höhere Tabellenregionen anstreben möchte, dann braucht man vor allem mehr konstant gute Leistungen. Zurück zu Clauss: Frage ist, ob er die Leistungen auch bis zum Ende der Saison zeigen kann, und selbst dann bleiben Zweifel.
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Die reinen Umsatzzahlen (auch wenn sie da in den Top 5 stehen) helfen den Bayern leider nicht weiter, wenn dabei "nur" 30 Millionen Gewinn rausspringen. Da sollte man sicht blenden lassen, zumal Transfers der grossen Clubs über welche arabisch/ russischen Kanäle auch immer abgewickelt und wohl nicht in den Umsatzzahlen auftauchen werden.
Ich glaube auch, dass man inzwischen die Situation von vor 5-10 Jahren schon nicht mehr heute vergleichen kann, da sich die Transferpreisspirale schon so rasant gedreht hat. Damals konnte man einen Ribery und Robben noch erwerben, da konnte Bayern durchaus noch beim Bieten mithalten. Seitdem ist die Schere zwischen Bayern und den englischen oder spanischen Spitzenteams extremst aufgegangen. Die Bayern konnten das bisher kompensieren, da sie sich auf ihren arrivierten Mannschaftskern verlassen konnten, einen Spitzentrainer hatten und mehr als Kollektiv zusammengearbeitet haben. Jetzt haben viele arrivierte Spieler den Zenit deutlich überschritten, der Trainer ist (noch) eine Klasse schlechter und es stimmt evtl auch in der Mannschaft nicht wirklich. Die Bayern werden jetzt vor dem Problem stehen, wen man eigentlich noch für die vorhandenen Geldgrößenordnungen bekommen kann: 200 Millionen sind ja schnell für 3 Spieler weg, und 3 Spieler werden nicht reichen. Zumal aus dem Nachwuchs jetzt schon lange nichts mehr gekommen ist, da hat man von der Generation Hummels, Alaba, und Müller ja auch sehr profitiert. Boateng ist auch für wenig Geld von City gekommen, da war er auch noch jung. Interessanterweise haben sich die jungen, zugekauften Spieler wie James, Thiago oder Coman, generell kaum weiterentwickelt. Zudem hat man spielerische Entwicklungen verschlafen und ist auf einigen Positionen, z.B. offensives Mittelfeld, nicht gut im Vergleich zu europäischen Spitzenmannschaften besetzt. Ich sehr die Bayern sehr weit entfernt vom Spitzenniveau. Das wird immer noch fürs Achtelfinale (und wenn man Losglück hat) auch fürs Viertelfinale reichen, aber wen dann der erste ernstzunehmende Gegner kommt, wird das echt eng.
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Also Jeff war wie Krämer mit Sicherheit ein Fanliebling. Nach introvertierten Typen wie Meyer, Frontzeck oder Rehm hatte man sich aber auch danach gesehnt. Man sollte aber bitte das Abschneiden der Mannschaft richtig einschätzen: der Abstieg wurde nur mit 2 blauen Augen verhinmdert. Der vierte Platz in der letzten Saison kam nicht nur wegen der engen Tabelle zustande, sondern wir haben so viele Punkte in den letzten Minuten gewonnen (ich meine mehr als 13), dass auch da ne Menge Dusel dabei war. Irgendjemand hat geschrieben, dass Jeff das Matchglück verlassen hat: genauso sehe ich das auch. Wir haben insgesamt eine katastrophale Hinrunde gespielt. Die Siege gegen Regensburg, Dresden und Darmstadt waren nun wirklich nicht souverän und haben schon so einige Mängel kaschiert. Das die Niederlagen natürlich psychisch belastend sind und eine Abwärtsspirale entsteht, die gerade jungen Spielern zusetzt, steht außer Frage. Dazu scheint es intern auch nicht zu stimmen, und Jeff hat da insgesamt keinen Zuggriff mehr bekommen.
Menschlich außer Frage sehr sympathisch- für mich ähnlich zu Krämer. Aber auch Krämer stand irgendwann nur noch hilflos an der Aussenlinie, und jetzt ist es wenigstens noch nicht zu spät. Die Mannschaft hat definitiv genug Zweitligapotential, das Abrufen liegt aber auch am Trainer. -
Prinizipiell halte ich das Modell "Anstoss Samstag 20 Uhr" für deutlich besser als "Samstag 13 Uhr oder Sonntag 13:30 Uhr". Anreise und Abreise kein Problem, arbeitnehmerfreundlicher, keine Überschneidung mit Kirche, Sonntagsbraten oder Sonntag nachmittags Aktivitäten. Kinder können am nächsten Tag ausschlafen. Und nach dem Spiel kann man immer noch bequem in jede Kneipe oder Club gehen, ohne was zu verpassen. Finde ich allemal besser als die Sonntagsspiele, die den ganzen Tag ruinieren.
Eine weitere Zerstückelung des Spieltags kann man gut oder schlecht finden, Argumente für beide Seiten gibt es mehr als genug. Das die Belange der Fans inzwischen (wenn überhaupt) eine nur untergeordnete Rolle finden, wird allerdings mehr und mehr deutlich. Ich halte das für riskant, da auch die Fernsehsender die hohen Summen nur dann zahlen können, wenn die Fans durch Abos etc dafür zahlen. Ich zumindest kenne mehr und mehr Leute, die sich vom Fußball im Allgemeinen abwenden und überdrüssig werden. Sportschau als Pflichtprogramm um 18 Uhr- ist nicht mehr. Das ist dann nur der Anfang, wenn die Normalo-Zuschauer keine Lust mehr haben.
Am bedauerlichsten finde ich dabei gar nicht die Zerstückelung des Spieltags, sondern dass man zusätzlich nicht hinbekommt, entsprechend fanfreundliche Spielansetzungen zu planen. Ein Samstagspiel um 20 Uhr gegen Köln oder Paderborn wäre ausverkauft, eins gegen Sandhausen oder Aue nicht. Warum spielen montags nicht nur Mannschaften, die anreisefreundlich und max 150 km voneinander entfernt liegen. Einige Beispiele von Montagsspielen in der Saison, wo man sich dann fragt, wo da dann der Fan noch berücksichtigt wird:
Fürth vs Hamburg
Ingolstadt vs Berlin
Duisburg vs St Pauli
Bochum vs Regensburg
Das wäre doch mal ein fanfreundlicher Ansatzpunkt, der meiner Meinung nach einfach durchzuführen sein sollte.
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Ich fand die zweite Hälfte von beiden Mannschaften erschreckend schwach- gerade nach dem Rückstand. Will gar nicht wissen, wie einige Kommentare hier ausfallen würden, wenn wir die beiden Tore nicht geschossen hätten. Ich bin natürlich froh, dass wir jetzt relativ sorgenfrei in die Spiele gegen Köln, Bochum und Fürth gehen können. Da kann man bei Niederlagen schnell unten rein rutschen und unter Druck geraten.
Zu den beiden Handspielen im Elfmeterraum: ich finde die erste Entscheidung fragwürdiger als die zweite, da er den Arm draussen hat. Oder andersherum gefragt: aus wieviel cm muss man angeschossen werden und welchen Winkel darf der Arm draussen sein, damit es keinen Elfmeter gibt? Da ist eine Menge Interpretationsspielraum des Schiedsrichters, der Videoschiedsrichter wäre hier auch keine Hilfe- schwierig, aber in dem Fall für mich eher Elfer. Beim zweiten Handspiel fällt er wirklich unglücklich auf den Ball, er muss sich halt irgendwie beim Sturz abfangen. -
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Letzte Saison Abstiegskampf?!
Du befürchtest ihn im nächsten Jahr oder?
Wir haben unsere Achse um börner, Hartherz,prietl, schütz und Klos behalten... Ich traue massimo ne gute Saison zu... Weihrauch wird wieder stark aufspielen wo man ihn auch immer braucht... 3 der 4 Neuzugänge sprechen deutsch... Seufert kommt mit Vorschusslorbeeren, owusu ist Backup oder eine positive Überraschung und in Brunner setzen unsere verantwortlichen einiges vertrauen, also kann man von einer gewissen Qualität ausgehen... bei Edmundson muss man gucken ob er seine Technik auf 2 Liga Niveau ausspielen kann...
Unsere Boyz Staude und putaro werden mit Sicherheit auch nicht schlechter..eher reifer und routinierter...Die jungen wilden und allen voran weigelt können dem Stamm Druck machen und werden bestimmt auf ihre Einsätze kommen... vielleicht gibt es da ja noch eine leistungsexplosion und zb ein Siya drängt sich auf...
Wir sind nicht so schlecht aufgestellt, von meinen Gedanken her vlt sogar spielerisch besser in der Breite!!!
Nicht zu vergessen das wir DEN Cheff auf der Bank haben und ein unglaublich harmonisches Team dahinter.
Nun könnte man aber auch argumentieren, dass deine Achse im Jahr zuvor in derselben Liga mit zwei blauen Augen und ganz viel Dusel die Klasse gehalten hat. Und das überhaut nicht gesagt ist, in welche Richtung sich die jungen Spieler entwickeln werden und diese Tatsache gerade bezüglich der Breite des Kaders einiges an Risiko bietet, wenn sich z.B. erfahrene Schlüsselspieler verletzen sollten.Viel wird davon abhängen, ob man, wie in dieser Saison, einen "Flow" bekommt und es einfach läuft. Im Jahr zuvor haben wir einige Schlüsselspiele verloren, die dann automatisch Druck erzeugen, die wiederum das Mannschaftsgefüge lähmt. Genau das ist in der letzten Saison nicht passiert, sondern wir sind schön stabil durch die Saison bekommen und haben kleine Dellen schnell wieder ausbügeln können.
Da der Kader nicht komplett ist, muss man abwarten. Wir haben mit Sicherheit schon jetzt einen Kader, mit dem man ruhig durch die Saison kommen kann, wenn es gut läuft. Das es anders kommen kann und es keine Garantien gibt, s. Braunschweig. Man sollte den Kader keinesfalls an Platz 4 messen, das wäre der erste Schritt in die Krise. -
Mich wundert ja auch, wie die Clubs zuletzt quasi einstimmig entschieden haben und das ganze gilt dann ja auch nächste Saison für die zweite Liga.
Die Vereine sehen also offensichtlich doch eine "Art von Gerechtigkeit" gewährleistet.
Darüber bin ich auch gestolpert und genau das meine ich mit Perspektivwechsel. Schon interessant, dass die Mehrheit an Fans den Videoweis am liebsten in die Hölle verbannen wollen, während die Vereine gerade eine Ausweitung beschliessen. Alle zu eitel, haben keine Ahnung und wollen unseren Sport kaputt machen? Trotz aller Diskussionen und Aufregung nach dem Spiel wird ganz pragmatisch doch ein gewisser Vorteil auf Funktionärsseite erkannt, und alles andere gleicht sich im Laufe der Saison aus... oder auch emotional nicht.
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Interessante Diskussion. Ich sehe in vielen Punkten gar keine unterschiedlichen Positionen: z.B. ja, der Videobeweis sollte oder gar muss in seiner Handhabung optimiert werden. Und er ist evtl zu früh und nicht mit der erforderlichen beta-test Phase eingeführt worden.
Ich glaube unsere unterschiedlichen Meinungen liegen viel mehr in unseren Erwartungshaltungen begründet, die mit dem Videobeweis verbunden ist. Ich kann jeden verstehen, der z.B. auf "Selkes Aktion" oder Schalkes vermeintlichen Ausgleich im Pokalhalbfinale in der letzten Woche hinweist, und Cheruskerfürst hat in seinem letzten Post passenderweise von "Willkür" gesprochen. Dies ist eine berechtigte Frage: wo war da der Videobeweis?
Und da kommt dann eben die Erwartungshaltung ins Spiel. Ja, es wird auch in Zukunft spielentscheidene oder zumindest spielbeeinflußende Fehlentscheidungen trotz Videobeweis geben. 100% Gerechtigkeit gibt es nicht. Das war aber wirklich allen von vorneherein klar, und dann sollten wir ihn auch entsprechend differenzierter und an realen Maßstäben bewerten. Ziel kann nur sein, dass es so gerecht wie möglich zugehen sollte! Der Videobeweis muss sich natürlich daran messen lassen müssen, was er sowie positiv (Anzahl der korregierten Fehlentscheidungen) und auch negativ (Spielunterbrechungen etc) bewirkt hat und entsprechend entschieden werden, was mehr Gewicht hat. Und bei dieser Entscheidung sollten dann auch bitte die diversen Perspektivenberücksichtigt werden, etwas, was ich hier bei vielen Beteiligten in der Diskussion etwas vermisse.
Jemand hat hier Volleyball und die Komplexität des Spiels angesprochen: beim nicht minder, sondern wohl eher noch komplexeren Eishockey funktioniert der Videobeweis in der DEL sehr gut. Da hat der Hauptschiedsrichter die Möglichkeit, den Videobeweis anzufordern, wenn er es für nötig hält. Trotzdem gibt es pro Spiel immer noch viele ungerechte bzw falsche 2 Minuten Strafen und Abseitsentschiedungen und knifflige Szenen pro Spiel. Trotzdem hat der Videobewies vieles dort verbessert, und er wird meiner Meinung nach von den Fans akzeptiert, auch weil die Szenen auf dem Videowürfel gezeigt und nachvollzogen werden.
Das wäre zum Beispiel etwas, was ich sofort beim Fussball ändern würde: diese elendige Funkerei zum TV Schiedsrichter in Köln. Gebt dem Hauptschiedsrichter die Entscheidungsgewalt, wann er was sehen will. Wie gesagt, man muss über die Feinjustierung nachdenken und dies und das ändern. Wenn dann die Erwartungshaltung noch etwas an die Realitäten angepasst wird, dann kann das was werden und zu einer Verbesserung führen. Oder andersherum: ohne Videobeweis gäbe es noch mehr Fehlentscheidungen und es gäbe noch mehr Diskussionen.
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Der Videobeweis beweist vor allerm, dass man es der gesamten auf dem Platz aktiven und auf der Tribüne bzw vor dem Fernseher sitzenden Fußballschar nicht recht machen kann. Was hat man schon in Foren, Sport 1 Doppelpass usw über essentielle Fehlentscheidungen geschimpft: "Der blinde Hoyzer-Schiedsrichter ist doch gekauft" und wie war das nochmal Onkel Rummenigge nach dem CL Viertelfinale gegen Real: "Wir sind beschissen worden!". Oder man denke an das legendäre Wembley Tor bzw Revange in Südafrika. Na hurra.
Fehlentscheidungen gehören zum Spiel, stören aber das (fußballerische) Gerechtigkeitsempfinden und können sowohl finanzielle als auch sportliche Konsequenzen haben. Im schlimmsten Fall wird z.B. die Bürokraft in der Geschäftsstelle wieder entlassen, da bei einem Abstieg die TV Einnahmen nicht mehr sprudeln. Der Videobeweis macht das Spiel nicht schöner, mag verbesserungswürdig sein und produziert momentan so manche skurile Situation. Doch er macht das Spiel zumindest gerechter. Frag mal die Jungs und Fans von 1966 in Wembley, was besser gewesen wäre: kein Videobeweis und Tor für England oder Videobeweis, 3 Minuten warten und weiter gehts beim Stand von 2:2.
Ich kann die ganzen Fußballromantiker verstehen, die jetzt darüber schimpfen, dass der Sport an sich kaputt gemacht wird. Leider wird hier aber viel zu kurz gedacht, da der Videobeweis nur die Folge des eigentlichen Problems ist: der Kommerzialisierung des Sports. Wenn mittelständische Unternehmen mit hunderten Millionen Umsatz antreten, wenn eine Fehlentscheidung verhehrende Folgen für mein Geschäftsmodell haben kann und ich es eben nicht stetig selbst in der Hand habe, die Geschicke meiner Firma zu lenken, dann kommt es eben zu solchen regulatorischen Mitteln wie dem Videobeweis. Umständlich, manchmal nervend und dem Spiel nicht gerade förderlich, aber immerhin sollte er die schlimmsten Fehlentscheidungen ausbügeln. Im normalen Leben gibt es Gerichte, die Ungerichtigkeiten im schlimmsten und besten Fall ausgleichen- sowas wird wohl im Fußball bzw Sport im Allgemeinen kaum möglich sein.
Meiner Meinung nach sollten die Fans auch mal das Positive sehen und den Mehrwert an Gerechtigkeit zu schätzen lernen. Wie gesagt, es gilt das System noch zu verbessern. Ob es überhaupt 100%ige Gerchtigkeit geben kann, ist natürlich ebenfalls fragwürdig (der Freiburger Torwart war psychisch mit Sicherheit nicht mehr 100% auf der Höhe beim Elfer in der Halbzeitpause). Trotzdem ist der Videobeweis ein Schritt in die richtige Richtung.
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Sportlich gesehen sollte er sicherlich noch 1-2 Jahre hier bleiben, so dass er sich entwickeln kann. Das mögen aber diverse Berater anders sehen, wenn wirklich Juventus etc rufen und mit den Scheinen winken sollten. Für Arminia kann es nur heißen, das ganze vertraglich optimal zu gestalten. Eine Ablösesumme mag jetzt noch gering und nicht wirklich interessant sein, nur sind solche Talente ja u.a. auch wie eine Risikowette für spätere Zeiten. Cottbus hatte z.B. immer noch eine 10% Klausel im Vertrag, so dass sie am Transfer von Maximilian Phillipp von Freiburg zum BVB im Sommer 2017 noch 1,3-2 Millionen mitverdient haben. Folglich kann man mit klugen Vertragsentscheidungen hier vor allem mittelfristig profitieren, wenn Massimo sich wirklich durchsetzen sollte.
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Es ist erstaunlich: hier wird mal wieder jemand im Nachgang in den Himmel gehoben, der vielleicht 8-10 gute Spiele für unseren Verein gemacht hat. Könnt ihr euch noch an einige erschreckend schlechte Auftritte Yabos zu Beginn der Saison erinnern? Er hat im letzten Teil der Saison sicherlich großen Anteil am Klassenerhalt, insgesamt hat er jedoch keine besonders gute Saison gespielt, jedenfalls gemessen an seinen eigentlichen vorhandenen Fähigkeiten. Ihn jetzt als den Heilsbringer zu betrachten...naja. Aber das ist sowieso alles völlig utopisch. Der verdient zur Zeit ein Vielfaches eines Klos...Wieso sollte er ab nächster Saison auf sehr viel Geld verzichten?
Danke Pasi, genau meine Meinung. Man kann Yabo zu Gute halten, dass er nach seiner schweren Verletzung einige Zeit benötigte, um wieder in Form zu kommen. Dennoch bin auch ich kein Freund von Zurückholaktionen, da oftmals die vergangenen Leistungen sehr glorifiziert werden, somit eine zu hohe Erwartungshaltung herrscht und die Realität anschliessend nur Ernüchterung bringt. Frage mal bei den Schwarz Gelben nach, ob Kagawa, Sahin etc die Erwartungen erfüllt haben.
Fakt ist: uns steht ein sehr interessanter Sommer bevor. Nicht nur, dass man sich finanziell in wettbewerbfähigere Gewässer bewegen kann, sondern auch, weil vielleicht einige (und die letzten) alte Drittligazöpfe abgeschnitten werden, wie Ulm, Hemlein, Klos oder Dick.
Schade auch, dass sich vermeintliche Verstärkungen wie Texeira oder Brandy gerade nicht als solche herausgestellt haben. -
Durchatmen. Punkt mitnehmen. Solange wir uns so durch die Liga gurken, bleibt es relativ ruhig, auch wenn da so einige nicht mit ihrer Rolle zufrieden sein können. Klos, Nöthe, Salger, Tex, Brandy, (Ulm). Das sind mir ein bißchen viele vermeintliche (teure) Leistungsträger, die da gar nicht mehr auftauchen. Und auf der anderen Seite Staude und Putaro, die das Vertrauen des Trainers nicht entsprechend mit Leistung rechtfertigen. Das ist ein sehr risikoreicher Weg, den Saibene da eingeschlagen hat.
Gut, dass es nur noch 5 Punkte sind.
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@ Eventfan:
Das sagt doch überhaupt niemand. Es wird sich nur aufgeregt, wie fahrlässig die Mannschaft Woche für Woche mit der Situation umgeht und jedesmal völlig ohne Not auf der Rasierklinge an den unteren Tabellenregionen vorbeischrammt. Und das gegen Gegner, die völlig neben sich stehen. Ich sage nicht, dass man sie schlagen muss, aber dass man zeigen muss, dass man sie schlagen will.
Gegen Fürth war das in den letzten 20 Minuten nicht zu erkennen - das hat mich sauer gemacht! Die erste Stunde war vollkommen in Ordnung, aber danach darf man sich zu Hause nicht so lasch präsentieren.
Gestern war bis auf einen Glücksschuss und ein paar glänzend abgewehrte Bochumer Großchancen überhaupt nichts. Daran regt mich die Sorglosigkeit und die Unkonzentriertheit auf! Zuhauf Abspielfehler aus der Defensive heraus, im ganzen Spiel einen einzigen Konter bis vors gegnerische Tor zuende gespielt und dann kläglich vergeben.
Sorry, aber Du tust mir leid, wenn Du nur auf das Ergebnis schaust und daraus ableitest, dass alles tutti ist!
Kann ich so unterschreiben. Ich finde ich wichtig, dass man generell die Leistung realistisch betrachtet und entsprechend versucht, daraus zu lernen und sich zu verbessern. Das hat weder mit Meckerei noch mit Hochjubelei zu tun.
Das Interview mit Florian Dick vor dem Spiel gestern verdeutlicht die angespannte Situation (Zitat NW: "Der Rechtsverteidiger ist in Sorge vor einer möglichen Negativspirale. "Wir sind heute Abend in Bochum daher auf der Hut"") innerhalb der Mannschaft, die sich natürlich auch bewusst ist, dass dies eine kunterbunte Liga ist, wo jeder gegen jeden gewinnen kann. Somit sind zwei verunsicherte Mannschaften aufeinandergetroffen.
In solchen dreckigen Spielen benötigt man eben das Quentchen Glück, auch wenn Ortega natürlich gedankenschnell seinen Kopf in die Schussbahn geworfen hat.
Das wir auf den Spielern auf den Außenpositionen immer noch keine konstant guten offensiven Leistungen sehen, ist auch nichts Neues- da herrscht mit Sicherheit noch deutlicher Verbesserungebedarf. Jemand hat schon vor mir dem Trainer der Boxxumer gedankt, dass er den Sam nicht vorher gebracht hat-dem kann ich mich nur anschliessen.Was mich gestern aber vor allem geärgert hat, wie schlampig man in der Endphase die beiden Konter ausgespielt und somit die endgültige vorzeitige Entscheidung verpasst hat.Das man Boxxum solange am Leben gelassen hat, war total unnötig und hat auch nichts mit einer Verunsicherung innerhalb der Mannschaft zu tun.
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Was für einen Stellenwert hat der Almverkauf denn nun bei diesem ganzen Konstrukt ? Was, wenn niemand gefunden wird der uns da "auslöst" ? Und wer könnte das überhaupt sein, der uns nicht im Nachhinein nachdem alles abgeschlossen ist, wieder die Hosen runterzieht ?
Also irgendwie ist das alles noch sehr wackelig
Ich bin eher gespannt, ob wir mittelfristig überhaupt noch auf der Alm spielen werden. Das Grundstück in zentralster Lage ist Millionen wert, da würde ich mich nicht wundern, ob da nicht bald wieder von einer ALM 2 am Stadtrand die Rede ist. Gerade bei der aktuellen Lage und Prognose von Wohnungspreis- bzw Mietsteigerungen würde das im Interesse vieler sein, bessere Verkehrsanbindung etc inklusive. Und ein neues Stadion zu bauen geht auch ganz fix.
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So ein Schwachsinn...was hat das denn mit Eitelkeiten oder Gier zu tun, wenn man vom Verein eine vernünftige Informationspolitik einfordert. Wenn Du es für richtig und angemessen empfindest, dass der Verein es nicht für nötig erachtet, über fundamentale Personalentscheidungen zu informieren, dann sind wir da tatsächlich meilenweit in der Auffassung, was gute Kommunikation betrifft, entfernt. Auch die Informationen zu Saisonbeginn zu dem gekürzten Etat waren äußerst mangelhaft. Aktuell äußert man sich zu dem Thema einfach gar nicht...ich halte das für falsch. Wenn man an einer Lösung arbeitet, und diese dann zu gegebener Zeit präsentieren möchte, kann man auch genau das kommunizieren.Aber wenn man öffentlich bekannt gibt, dass man an einer Lösung arbeitet, gibt man automatisch zu, dass es ein Problem gibt, dass es zu lösen gilt. Dies würde nur neue Fragen aufwerfen, nämlich a) wie das Problem genau aussieht, b) wie man es lösen will und c) ob es nicht bessere Wege gibt, dass Problem zu lösen? Genau eine solche öffentliche Diskussion und noch mehr Unruhe will man anscheinend seitens des Vereins vermeiden. Das mag vielleicht für einige Fans eine unbefriedigende Kommunikationsstrategie sein; nur geht es hier primär nicht um die Fans, sondern offensichtlich um den Verein.
Wie gesagt, die Verantwortlichen werden ihre Gründen haben, diesen Weg zu gehen. Zum Beispiel könnte ein Grund sein, dass die Rettungsschirmsponsoren bzw Schuldner ausdrücklich darum gebeten haben, erst an die Öffentlichkeit zu gehen, wenn ein klares Sanierungskonzept steht, dass mit allen abgesprochen und von allen bestätigt wird. Dies würde den öffentlichen Druck seitens Medien und Fans aus den Gesprächen nehmen. Bei einem Scheitern könnten diese Gruppe ua auch die eventuellen negativen Folgen, z.B. Imageverlust ("Die Totengräber der Arminia") und Verlust von Schulden, besser öffentlich darstellen, was wohl in ihrem Interesse sein sollte.
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Das die Neuigkeiten und Gerüchte, die über die Presse an die Öffentlichkeit dringen, nicht gerade beruhigend auf die Fans wirken, ist allen klar. Allerdings konnte man anhand der Neuigkeiten des letzten Jahres schon erahnen, dass sich Arminia mit Sicherheit nicht in ruhigem Fahrwasser befindet.
Schon Gerry Weber hat im Sommer anscheinend seinen Geldbeutel geöffnet, ein Abstieg in Liga 3 wäre wohl nicht verkraftbar gewesen und hätte schon damals die direkte Insolvenz bedeutet. Zudem hat Gerry Weber schon im Sommer öffentlich unterstrichen, dass trotz des dritten Jahres in der zweiten Liga in Folge weiter bzw noch stärker gespart werden muss. Wir haben nicht umsonst einen der geringsten Spieleretats des Liga.
Ebenfalls erscheint die Einstellung eines zusätzlichen "Geschäftsführers Finanzen" nun in einem ganz anderen Licht- zumal Meinke schon damals wohl eher "degradiert" aus dieser Umstrukturierung gegangen ist- obwohl man damals noch versucht hat, das Ganze als Arbeits(um)verteilung darzustellen. Fakt ist, dass das Konstrukt der ALM KG wohl nicht aufgeht und die Schulden, die dort ausgelagert wurden, nicht abgebaut werden konnten und nun genau diese das eh schon wackelige finanzielle Konstrukt bedrohen. Das Meinke jetzt letztendlich gegangen worde ist, wird ja auch seine Gründe haben (oder die Ablösung war von vorneherein geplant).
Dies sind zumindest die Schlußfolgerungen, die man aus den diversen (offiziell bestätigten) Neuigkeiten ziehen kann. Auch wenn sich so mancher natürlich mehr öffentliche Neuigkeiten wünscht, finde ich den eingeschlagenen Weg gut und richtig. Man sollte schon ein gewisses Vertrauen in die diversen Vereinsorgane haben, die für die Lösung eventueller (finanzieller) Probleme verantwortlich sind.
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Hat Gerry Weber nicht wieder Geld im Frühjahr hinzuschiessen müssen, damit Arminia über die Runden kommt? Das würde wohl eher nicht für einen Schuldenabbau sprechen.