Ich glaube die ersten 50 l Freibier sind vorher in der Kabine verköstigt worden. Selbst für ein Freundschaftspiel bisher erschreckend. ![]()
Beiträge von ArminiaPF2D
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Wie man hier Arabi noch verteidigen kann, ist mir schleierhaft. Es passt sowas von ins Bild. Es geht doch nicht darum, dass Schuppan damit hätte rechnen können. Das hat er sicherlich. Es geht darum, dass Arabi es nicht für nötig erachtet, einem verdienten Spieler persönlich mitzuteilen, dass er keinen neuen Vertrag erhält. Ich würde erwarten, dass er sowas nicht nur am Telefon tut, sondern unter vier Augen. Dass er es gar nicht macht, ist einfach nur charakterschwach.
Meine Meinung zu Arabi verfestigt sich immer mehr...
Jeder, der mal mit zeitlich befristeten Arbeitsverträgen angestellt war, dringt rechtzeitig bei seinem Vorgesetzten auf eine Entscheidung bezüglich einer Weiterbeschäftigung. Nicht nur um Planungssicherheit zu haben, sondern weil man sich rechtzeitig beim Arbeitsamt melden und registrieren lassen muss, um nach Ablauf des Vertrags auch AG1 zu bekommen. Da bin ich selbst für verantwortlich, das Arbeitsamt ruft mich ja auch nicht monatlich an und fragt wie es aussieht.Also denjenigen, den man in Frage stellen müsste, wäre zunächst Schuppan selbst aber vor allem seinen Berater. Die kassieren ja immer bei jedem Vertragsabschluss und Wechsel schön mit, und dann sollten sie auch im Interesse der Spieler mal was tun. Und sei es, bei Arabi täglich anzurufen und auf eine Entscheidung zu drängen.
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Die Schuppan-Jammerei seitens des Spielers (und einiger Fans hier) ist erstaunlich und kann ich nicht nachvollziehen. Man kann über Umgangsformen im Profifussball streiten, aber Schuppan sollte doch in eigenem Interesse spatestens direkt nach der Saison dem Verein ein klares Ultimatum setzen, um selbst entsprechend Planungssicherheit und genug Zeit zu haben, sich im Falle einer Absage von Arminia einen neuen Verein zu suchen. Er kann ganz einfach gehen und Arminia die lange Nase zeigen, das passiert den Vereinen auch jeden Tag!
Der hat doch wohl jetzt nicht ernsthaft zusammen mit seinem Berater 5 Wochen vor dem Telefon gesessen und gehofft, dass irgendjemand vom Verein ihn anruft? Jetzt wird es natürlich immer schwieriger (sportlich und finanziell), ein vergleichbares Angebot zu bekommen, da sich die Kader langsam füllen und der Druck auf die Spieler ohne Verein langsam zunimmt. Vielleicht spricht da auch schon etwas der Frust aus ihm, dass er noch nichts neues gefunden hat?
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Als ich eben den Artikel gelesen habe war mir sofort klar, dass der hier wie eine Bombe einschlägt. Zeit den Beitrag von Jörg Fritz - dem ich wohl nicht zu nahe trete, wenn ich in seinem Sinne hoffe, dass seine Bewertungsmaßstäbe für "hire and fire" nie für Journalisten bei der NW eingeführt werden - sachlich einzuordnen:
Faktisch gibt es im gesamten Artikel nur eine einzige neue Information! Wir wissen nämlich jetzt, dass die Theorie das Weber aufgrund seines Konzernumbaus den Geldhahn zugedreht hat komplett vom Tisch ist. Mehr steht in dem Artikel nicht drin. That's it. Punkt. Aus. Ende.
Der gesamte Rest war schon vorher bekannt. Arminia hatte eine Deckungslücke auszugleichen und wer soll das tun außer ein externer Gönner? An dieser Stelle ist es schön zu wissen, dass Gerry Weber weiter zur Stange hält. Ansonsten steht die Etatreduzierung den genannten Mehreinnahmen und Mehrkosten gegenüber und das ist von außen sehr schwer in Einklang zu bringen. Darüber wurde ja zurecht schon sehr ausgiebig diskutiert. Ich hoffe da spätestens im November auf der JHV auf neue Informationen.
Kurzum: Die Fragen, wie es dazu kommen konnte und ob da noch mehr im Busch ist, sind absolut richtig und berechtigt. Warum die Emotionen nach einem Bericht, der abgesehen von einer positiven Nachricht um Gerry Weber (der wohl den Gerüchten um einen Rückzug ein Ende setzen und den Verantwortlichen etwas Druck bereiten wollte) nicht viel neues enthält, so hoch kochen verstehe ich allerdings nicht.
Danke für deinen sehr sachlichen Kommentar, den ich voll und ganz unterschreiben kann. Die aufkochenden Emotionen beruhen wohl darauf, dass viele hier verwundert sind, dass wir anscheinend auch finanziell (und nicht nur sportlich) mit 2 blauen Augen davon gekommen sind. Anscheinend werden zusätzliche Einnahmen wie aus dem Pokal deutlich überschätzt, oder zusätzliche Ausgaben wie 3 Trainer in einer Saison oder zu niedrige Zuschauereinnahmen deutlich unterschätzt. Zudem wird manchem wieder mit Erschrecken ins Gedächtnis gerufen, dass der Patient Arminia immer noch auf der Intensivstation liegt und nur sehr langsam gesundet.
Nun ist es ohne Insider Informationen schwierig bzw unfair gegenüber den Verantwortlichen, sich ein Urteil zu bilden. Letztendlich kommt alles von schlechter Planung und Management bis zum Ausstieg eines Gläubigers in Frage, der aufgrund der Pokaleinnahmen seinen Kredit überraschenderweise ausbezahlt bekommen möchte. Von daher wäre ich mit beleidigenden Aussagen gegenüber Meinke etc eher vorsichtig, zumal ich zumindest den Aufsichtsrat für kompetent besetzt halte. Die Frage ist letztendlich, was genau passiert ist und warum unser Entschuldungsplan (ich hoffe, es gibt einen) die aufgetretenen Belastungen anscheinend nicht tragen konnte.
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Ich bin gespannt, wie lange sich diese Blase noch weiter aufbläst oder ob sie schon bald mit großem Knall platzt. Auch wenn ich es schade finde, dass jetzt die CL aus dem Free Tv verschwindet, ist aus Sicht der Gebühren nur allzugut. Wer sowas im TV schauen möchte, sollte dafür auch zahlen, da hier die finanzielle Schmerzgrenze für das öffentlich rechtliche erreicht ist.
Meiner Meinug nach haben wir den Zenit schon bald erreicht, wo sich die Kuh nicht weiter melken lässt. DIe ersten Normalo Fans wenden sich von der BuLi in der Sportschau schon ab, und auch die Vorrunde der CL ist inzwischen ziemlich öde. In den KO Runden bis zum Halbfinale gibt es dann immer 1-2 Spiele, die attraktiv sind, mehr nicht. Da kann man dann auch mal in die Kneipe für gehen. Wüsste auch mal gerne, was die Trikot- und Bandensponsoren sagen, dass die jetzt im Pay TV verschwinden?
Ich würde mich auch echt darüber freuen, wenn zumindest auf den Dritten mehr Breitensport kommen würde. Leider verschwindet Handball jetzt auch auf Sky.
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Meier hat aus einem limitierten Kader das Optimale herausgeholt, weil er die Stärken und Schwächen der damaligen Spieler anaylsiert und taktisch so aufgestellt hat, dass sie die größtmögliche Erfolgschance hatten. Er hat nicht versucht, die Spieler an sein System anzupassen (denn genau das hat Rehm versucht und ist damit gescheitert), sondern hat sich den Spielerstärken und Schwächen angepasst. Das machte den guten Trainer aus: es geht nicht um Spielphilosophie, sondern Erfolg.
Saibene hat erkannt, dass die Mannschaft zu sehr von Fabian Klos abhängig ist, was in der Situation im März anscheinend ein großes Problem darstellte. Genau deswegen sind wir im übrigen vor Jahren schon einmal abgestiegen, als Klos sich schwer am Kopf verletzt hatte und auf einmal gar nichts mehr ging (und bis dahinstanden wir gut da).
Ob Saibene ihn integrieren kann oder nicht, hängt auch von seinen Mitspielern ab. Gerade die offensiven Flügel waren/ sind nicht gut besetzt. Deswegen rennt er überall herum, auch dort, wo er nicht hingehört. Er braucht da einfach mehr Entlastung und vernünftige Vorlagen. Ich würde die Entscheidung aber nicht davon abhängig machen, ob wir ihn evtl noch gebrauchen könnten, wenn gewisse Faktoren wie Saibene-in-die-Bundesliga eintreten. Er ist ja jetzt unzufrieden und will anscheinend jetzt eine Entscheidung. Und wir brauchen Spieler, die uns jetzt weiterhelfen. Ein unzufriedener Klos hilt niemandem, und wir haben auch hinsichtlich seines Gehaltes ja nichts zu verschenken.
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Bin ich hier eigentlich der einzige, den dieser Heldenstatus von Saibene etwas überzogen findet? Der Mann hat gute Arbeit geleistet, definitiv. Aber das waren 10 Spiele und wir sind wohl mit einem oder sogar zwei blauen Augen davon gekommen. Vorher haben den nur Fachleute des Schweizer Fußballs gekannt, in Deutschland war er (und ist er immer noch) ein eher unbeschriebenes Blatt.
Bei manchen Posts hier hat man das Gefühl, dass wir es mit einem Trainer auf der Stufe von Guardiola oder Ancelotti zu tun haben. Da stehen die Bundesliga Clubs aber alle sowas von Schlange. Warum hat er eine Top Verhandlungsposition? Weil wir auf dem Trainermarkt mit Rehm und Kramny zweimal daneben gegriffen haben?
Es geht hier, wie immer, um Kohle. Die Schweiz ist ja jetzt auch kein ganz billiuges Pflaster, wenn Frau und Kinder dort weiterhin wohnen werden. Und natürlich versucht er, sich das Hintertürchen Schweiz offen zu halten. Der will auch einen Job zu Saisonbeginn, wenn nicht bie uns, dann woanders.
Man sollte sich nicht erpressen lassen, es geht um den Verein und nicht um Einzelpersonen.
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Genau diesen Gedanken hatte ich bereits auch.Das Deja-Vu Erlebnis hat man aber auch hier Forum. Jetzt mal wieder der Dauerbrenner "Alles geht zu langsam vorwärts" (obwohl niemand wirklich weiß, was vor sich geht). Finanzielle Vorstellungen, Absicherung durch Berater, Aufsichtsrat, Anwälte? Oder einfach nur Verzögerung durch den Feiertag letzte Woche? Auf der B-Seite der wiederkehrende Hit "Alles Amateure feat Arabi/ Meinke".
Nächste Woche steigt dann die Hitsingle "Alle-guten-(Drittliga)spieler-gehen-woanders-hin-sogar nach Kiel/ Duisburg etc" in die Charts ein."

Leute, locker bleiben. Gejammer über Dinge deren Hintergründe wir nicht kennen bringen doch nix.
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Ich kritisiere was ganz anderes. Der Club lebt vom sportlichen Erfolg. Deshalb ist der Schuldenabbau natürlich im Fokus, aber das Problem ist, er gelänge schneller, wenn man erfolgreicher spielt. Nun kann man Fussball nicht planen, aber erfolgreicher spielt man in der Regel, wenn man mehr Qualität im Kader hat. Deshalb kann ich nicht nachvollziehen, dass man tatsächlich die Einsparungen beim Spielerkader vornehmen will.
Klingt ja alles sehr einleuchtend, aber glaubst Du wirklich, dass wüssten die Arminia Verantwortlichen nicht selbst am Besten und würden es entsprechend umsetzen, wenn sie denn könnten? Deswegen auch mein Post bezüglich der Intention von Meinke. Das ein höheren Etat für den Spielerkader zumindest die Chance erhöht, sportlich erfolgreicher zu sein (s. Wolfsburg und 1860, mehr Geld bedeutet nicht zwangsläufig mehr Erfolg), ist nachvollziehbar. Trotzdem aber gibt es wohl hinter den Kulissen finanzielle Zwänge, die zur Folge haben, dass man eben nicht mehr investieren kann, sondern weiter sparen muss. Wenn dies in diesem Fall nicht so wäre (sprich: wir kürzen, obwohl wir es nicht müssten), sollte sich der Aufsichtsrat sofort um einen neuen GF Finanzen kümmern! Aber für so dumm halte ich Leute wie Meinke auf diesen Positionen nicht, sondern es wird- wie gesagt- Gründe geben, die wir eben nicht kennen.
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Die ganze Diskussion über die Finanzen ist schwer zu führen, wenn man keine realen Zahlen und Fakten auf dem Tisch hat. Kann sein, dass ein Gläubiger sein Geld zurückhaben möchte, kann sein, dass ein Sponsor weniger zahlt oder ausgestiegen ist, usw. wissen wir aber nicht.
Die letztendlich einzig interessante Frage für mich ist, warum der Meinke diese Pressemitteilung gerade jetzt genauso herausgibt, also die Frage nach der Intention von ihm? In einer Phase, wo alle erleichtert über den Klassenerhalt sind und man villeicht nicht gerade Euphorie, aber zumindest ein guten Gefühl in Sachen Zukunft des Vereins hat. Es kann ja niemanden ernsthaft überraschen, dass wir auch in den nächsten Jahren keine großen Brötchen backen können, trotzdem könnte man solche Mitteilungen (zeitlich) anders platzieren. Also, was können wir hier zwischen den Zeilen lesen? Ein Weckruf für potentielle neue Sponsoren nach dem Motto: "ruht euch nicht aus"? Eine Euphoriebremse zur rechten Zeit (aber warum?)? Ein Absage an gierige Spielerberater, die auf hohe Ablösen und Handgelder hoffen?Er hätte ja einfch auch gar nichts sagen können, nur wir müssen sparen, keine großen Sprünge bei der Zusammensetzung des Kaders, blabla. Vielleicht fange ich auch an, Aussagen zu überinterpretieren...

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Augsburg ist hier ein schlechtes Beispiel. Ohne das Geld von Seinsch, der z.B. über 50% des Stadions finanziert hat, würden die irgendwo in der Bayernliga rum dümpeln. Meiner Meinung auch ein Verein, der einem richtigen Club einen Platz klaut. Aber so sind halt die Zeiten und ob der Scheich aus Abu Dhabi oder aus Augsburg stammt ist eh wurscht. Was Seinsch angeht, der hat ja jetzt eine neue Spielwiese, mal sehen was da langfristig rauskommt.
Mainz im übrigen auch, da die sich von Papa Beck den Stadionneubau haben finanzierieren lassen. Übrigens DIE Ungerechtigkeit schlechthin, wie in Deutschland mit Steuergeldern umgegangen wird und manchem Verein eine neue Arena hingebaut wird und andere gehen an den Schulden (wie jetzt auch Aachen) zugrunde. Freiburg profitiert von exellenter Nachwuchsarbeit, die merkwürdigerweise in Freiburg super spielen und, nachdem sie gewechselt sind, oftmals im fußballerischen Nirgendwo verschwinden.
Was mir fehlt sind weiterhin die Transfererlöse für Spieler, die wir hier verbessert und dan weiterverkauft haben. Man kann von Ernst halten was er will, aber er hatte ein sehr gutes Näschen für entwicklungsfähige Spieler, sei es aus unteren Ligen oder aus irgendeiner Exotenliga. Diese Kohle fehlt und wir haben leider unser Geschäftsmodell "Ausbildungsverein" verloren.
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Netjay, und wer von denen hat die Qualität merklich angehoben? Sehe ich leider nur begrenzt. Viele sind ja auch schon wieder weg. Über den Aufstiegskader, der es bis ins HF geschafft hat, geht es mir auch nur sekundär. Es geht mir um die Weiterentwicklung in Liga 2, die 2 mal nicht stattgefunden hat.
Schwolow war für uns ne Granate, leider nur geliehen. Sonst ist das Niveau maximal geblieben. Und durch Alter der Spieler sinkt es eher. Der einzige überdurchschnittliche Feldspieler heißt weiterhin Fabian Klos.
Und was ich ihm in erster Linie vorwerfe ist die Unausgewogenheit des Kaders mit den vielen positionsfremden Spielern.
Ich finde, in diesem Punkt hat Lecker Knoppers durchaus recht und ich halte diesen Kritikpunkt an Arabi für durchaus gerechtfertigt. Arminia hat gerade zu Bundesligazeiten davon gelebt, Spieler zu entdecken, zu entwickeln und für viel Geld weiterzuverkaufen. Wo sind denn die Langkamps, Owos, Reinas, Momos oder Arnes, seit Jahren haben wir da null Einnahmen. Und die jungen, die da waren wie Demme, Aigner oder Onel, haben uns letztendlich nicht genützt bzw.weitergebracht.
Arabi macht im Rahmen der Möglichkeiten mit Sicherheit einen ordentlichen Job, inwieweit man ihm bei der Zusammensetzung des Kaders Fehler zuschreiben kann, ist schwierig zu beurteilen, da der Trainer da auch noch ein Wörtchen mitzureden hat. Verbesserungswürdig ist letztendlich das Scouting und hoffen wir, dass wir diesmal mit Kramny einen guten Trainer erwischt haben.
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Nach dem Spiel kann man eigentlich nur zwei Dinge festhalten:
1. Klos ist ein Mentalitätsmonster. Der will immer und bis zur letzten Sekunde!
2. Ein spielstarker Yabo nutzt einem gar nichts, wenn niemand auch nur den Ansatz macht, mal in irgendeinen Raum zu starten und das Spiel vielleicht mal schnell zu machen.Rechts spielt mit Voglsammer ein Mittelstürmer, der den Ball fast immer mit dem Rücken zum Tor annimmt, und deshalb nie mit Tempo die Linie runter kommt. Technisch kann der gar nichts, ausser wühlen. Dahinter spielt mit Görlitz ein Mittelfeldspieler den rechten Verteidiger, der nie einen Schritt zu viel machen will und auch nie die Linie bis zur Grundlinie runter läuft. Auf der Bank sitzt Hemlein, der zwar an der Linie klebt, der immer will, kratzt, beisst, rennt und spruckt, aber derart limitiert ist, dass es eben von Beginn an nicht reicht. Außerdem geht der mir mit seiner Schauspielerei mittlerweile dermaßen auf den Sack! Das ist nur noch peinlich, wieder sich bei der kleinsten Berührung am Boden wälzt. Alle haben aber eines gemeinsam: Sie flanken immer mit wenig Tempo, ohne Schnitt und ohne wirklichen Adressaten blind in den Strafraum.
Links spielt mit Schuppan ein Linksverteidiger, der ständig Stellungsprobleme hat und der ständig überlaufen wird, auch weil er viel zu hoch steht. Seine Flanken sind unterirdisch, auch wenn sein Eionsatz passt. Der ist in der Liga langsam am Limit. Davor spielt Nöthe, auch gelernter Mittelstürmer, der das zwar besser macht als Voglsammer, der aber auch fast nie zur Grundlinie geht, weil er weder die Technik, noch die Schnelligkeit dafür hat und zudem nicht richtig fit ist.
Zentral spielt mit Brandy ebenfalls ein Stürmer. Der ist nicht auch nicht fit und hat den Abstiegskampf noch gar nicht begriffen.
Wen also, außer Klos, soll Yabo da eigentlich anspielen? Der bekommt oft den Ball und muss dann hinten rum spielen, weil vorne niemand läuft, keine Position richtig besetzt ist und auch sonst viel zu wenig im Spiel ist.
Kramny stellt sich da sicherlich einiges anders vor. Man sieht ja zum Beispiel, dass die Mannschaft etwas höher steht, früher stören soll und dass der Mittelstürmer im 16er den Ball zur Linie ablegen soll, damit Fernschüsse möglich werden. Alles nur Ansätze. Keine einstudierten Laufwege, keine Spielzüge, keine Kreativität. Die Mannschaft braucht einen kompletten Umbruch nach der Saison, sonst kann man auch Guardiola an die seitenlinie stellen und der bewegt auch nichts!
Ich finde, Ritchie bringt es hier sehr schön auf den Punkt. Wenn z.B. auf den Außen Spieler spielen, die dort nicht auf ihrer angedachten Position spielen (z.B. Vogel oder Nöthe), dann heißt das doch nichts anderes als a) wir haben dort keine besseren und b) wir haben es versäumt, bessere einzukaufen? Oder auch taktisch: wenn wir die Schiessbude der Liga sind und unsere Abwehr in jedem Spiel wackelt wie die Götterspeise eines benachbarten Puddingproduzenten, und die Abwehr dazu auch noch aus mehr oder weniger denselben Spielern wie letzten Saison besteht?
Ich will jetzt keine Trainerdiskussion vom Zaun brechen, aber Norbert Meier hat eine Sache richtig gemacht: er hat erst geschaut, was die Spieler im Team können, und hat sich dann überlegt, mit welcher Taktik er am ehesten den Klassenerhalt schaffen kann. Rehm hate es genau andersherum gemacht: sich erst die Taktik zurecht gelegt, und dann versucht, die Spieler in das Korsett zu zwängen. Kramny muss jetzt vor allem die Verunsicherung im Team ausbügeln. Vom Talent im Kader her reicht es für Liga 2, aber man muss gegen die (psychische) Abwärtsspirale kämpfen. Das ist in jedem Jahr in allen Ligen dasselbe (z.B. jetzt auch in St. Pauli oder Wolfsburg), dass es jemanden erwischt, der da nicht mit rechnet, und genauso spült es immer Teams (wie Dresden oder Frankfurt) nach oben.
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Das größte Problem liegt m.E. im psychologischen Bereich. Während das Team vergangene Saison durch die strikte Defensivtaktik relativ frühzeitig vor allem auswärts merkte, dass man mithalten konnte und nur sehr selten den Platz als Verlierer verließ, hat der völlig überzogene und unüberlegte taktische Rundumschlag unter Rehm die Truppe bis ins Mark erschüttert. Das tatsächliche Ausmaß des Schadens, den Rehm hier angerichtet hat, wird erst jetzt sichtbar. Nach den ersten Erfolgen unter Rump und auch Kramny konnte man hoffen, dass hier Besserung eintreten würde, aber wie tief die allgemeine Verunsicherung wirklich sitzt, sieht man immer wieder (vor allem auswärts) an den haarsträubenden Fehlern, die den Gegentoren vorausgehen. Da kann sich die (zudem umgestellte) Abwehr nicht mehr auf den Torwart verlassen und der vorher oft als Turm in der Schlacht auftretende Keeper nicht mehr auf seine Abwehr. Die Folge sind mehr statt weniger Abstimmungsprobleme. Erst wenn die (bestimmt noch vorhandenen und ausgiebig trainierten) Automatismen wieder greifen, wird eine Wende möglich sein. Ich fürchte nur, dass derzeit nur ein paar Erfolgserlebnisse helfen können, die Abwärtsspirale umzukehren, aber gerade das nächste Spiel scheint spätestens seit heute auf ein Duell Aufwärtstrend und breite Brust gegen Abwärtstrend und Verunsicherung hinauszulaufen. Vielleicht sollte man tatsächlich kurzfristig auf professionelle psychologische Hilfe setzen.
Am Ende läuft es darauf hinaus, dass die Jungs ihr zweifelsfrei vorhandenes Potential nicht annähernd abrufen. Ist doch egal wer da an der Linie steht oder welches System du spielst. Wenn man nicht annähernd an seine Grenzen geht ist der Rest reine Makulatur. Guckt euch alleine den Junglas an, was für eine Entwicklung im schlechtesten Sinne. Das kann man dann fortsetzen mit Hemlein, Schuppan, Ulm, Dick und bedingt Nöthe (durch die Verletzung wohl eher unverschuldet), Behrendt und Börner. Bei Hesl kann ich in den Chor der Kritiker nach wie vor nicht so richtig einstimmen. Er rettet heute eben drei mal wieder überragend. Dann segelt eine Flanke durch, die vorher drei mal verhindert werden muss und er ist wieder der depp. Da gibt es ganz andere Kritikpunkte für mich. Nach oben ging die Kurve gentlich nur bei Vogl.Ich kann Dir da voll und ganz zustimmen! Generell ist die zweite Liga extrem ausgeglichen, Du kannst gegen jeden gewinnen und gegen jeden verlieren. Ich glaube, dass wir, wie auch der KSC und St. Pauli, am Anfang der Saison die Schlüsselspiele verloren haben, vor allem die beiden Spiele zu Hause gegen Union und Hannover. Gewinnst Du solche Spiele, verläuft die Saison anders. Das nächste Spiel, was wichtig war, war das KSC Spiel vor 2 Wochen- mal wieder unnötig vergurkt. Und jetzt steht das nächste Spiel an, was extrem wichtig wird, auch um dem Gegner einen Dämpfer zu verpassen.
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Zurück aus der alten Försterei. Wie immer das bekackte Februar Arminia Auswärtsspiel in Berlin, immer saukalt und immer unterirdisch schlecht. Man kann die Verunsicherung innerhalb der Mannschaft nicht übersehen, neben den diversen individuellen Totalausfällen wie Junglas oder Nöthe. Warum zum Beispiel der Hesl bei einem Rückspiel immer auf den rechten Fuss angespielt wird, so dass er sich den Ball immer umständlich auf den linken Fuss legen muss, ist mir ein Rätsel. Schütz ist der einzige, der versucht, die Fäden zu ziehen, unsere Flügel sind in der Form beide verschenkt- Nöthe ist momentan weit entfernt von jedlicher Form und Vogel kein Flügelspieler. Schuppan steht unglaublich hoch und ist zu langsam zurück.
Zudem schaffen wir es, werder schnell umzuschalten geschweige denn einen Pass in den Lauf eines anderen Mitspielers zu spielen. Heute war die Niederlage eingeplant, ich habe noch nie ein gutes Spiel von uns in Berlin gesehen. Aber jetzt muss die Mannschaft gegen Pauli brennen!!!
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Viele Totalausfälle wie Cacutalua etc und unsere unsichere Defensive wurden schon benannt, aber wirklich erschreckend gestern fand ich (gerade im direkten Vergleich zu Walldorf), wie wenig spielerisches Vermögen gezeigt wurde. Kein Flügelspiel, hier zeigt sich, dass Vogel und Nöthe nur Notlösungen darstellen und eigentlich gelernte Mittelstürmer sind, einfach zu langsam für diese Position. Kaum Spielaufbau, wo vor allem Junglas momentan nicht annähernd Zweitliganiveau erreicht. Hat er überhaupt mitgespielt? Dafür Schütz in sehr guter Form, bitte so weitermachen.
Ich fand Ulm, im Gegensatz zu manchem anderen hier, gestern gar nicht so schlecht. Den haben sie in den ersten 60 Minuten andauernd umgetreten, zumindest hat er mal versucht, den Ball zu verteilen. Walldorf hat das spielerisch oft sehr gut gelöst, die wußten genau, dass wir auf den Flügeln verwundbar sind. Wobei Görlitz/ Hemlein/ Vogel meiner Meinung nach viel besser zusammenpassen als Schuppan/ Nöthe, da Hemlein/ Vogel viel mehr ackern und somit den Druck vom Verteidiger in der Viererkette nehmen als auf der anderen Seite, wo Schuppan zwar schlecht spielt aber ihm auch nicht geholfen wird.
Wir dagen haben den Ball lang nach vorne gebolzt und gehofft, dass irgendwer den Ball erobert. Ich sehe das Problem generell gar nicht darin, dass man sich etwas zurückzieht und den Gegner kommen lässt (ok, gegen Viertligisten kann man schon mal dominanter auftreten). Aber dann muss man wenigsten gefährliche und gut strukturierte Konter fahren können und die entsprechenden Spieler auf dem Platz haben. Und das klappt momentan gar nicht, auch weil wir eben oben genannte Schwächen haben. Klos ist nun mal kein wirklicher Konterstürmer, und unsere Flügel sind da einfach nicht schnell genug bzw. spielerisch limitiert. Leider haben wir diese Schwächen bisher nicht abstellen können, man kann nur hoffen, das Brandy und Yabo uns hier weiterhelfen, ansonsten wird es sehr schwer mit dem Klassenerhalt.
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Wieder mal ein klasse Beitrag, den ich hiermit nochmal unterstreichen möchte. Man sollte bei der Bewertung nicht zu kurzfristig denken. Ohne den Fehlgriff auf der Trainerposition (wobei diesen Philosophiewechsel ja gerade auch im Forum viele gewollt haben), würden wir vermutlich nicht einmal nur so knapp überm Strich stehen, sondern uns mehr in Richtung Mittelfeld orientieren.
Das ist doch jetzt wirklich nur reine Betrachtungsweise und zum Teil nur Spekulation. "Man sollte bei der der Bewertung nicht zu kurzfristig denken?" Gilt das dann auch für einen Trainer RR, der zwar kurzfristig erfolglos, aber evlt mittel- und langfristig uns verbessert hätte (was wir nicht wissen können). Bitte nicht falsch verstehen, ich bin über den Trainerwechsel auch mehr als froh:
Lang und Vogelsammer müssen erstmal konstant ihre Leistung bringen. Prietl ebenso, aber bei allen dreien kann man natürlich Hoffnung haben, dass sie sich langsam aber sicher als Verstärkungen entpuppen könnten. Harthertz spielt im großen und ganzen solide. Ich finde auch, dass sich Arabi in einem schwierigen finanziellen Umfeld wacker schlägt. Schade eben nur, dass anscheinend viele Neuzugänge eine gewisse Anlaufzeit benötigen und eben nicht sofort einschlagen.
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Der Kampf und die Leidenschaft ist für Arminia die einzige Chance die Klasse zu halten. Mehr gibt die Qualität der Truppe einfach nicht her. Also wollen wir mal für die Rückrunde das beste hoffen.
Sehe ich genauso, ist also ähnlich zu letztem Jahr. Die Hinrunde hat gezeigt, dass zumindest auf einigen Positionen wie defensives Mittelfeld oder Außenverteidiger nachwievor zu umkonstant oder nicht auf Zweitliganiveau gespielt wird. Leider kann man, nachdem die Hinrunde quasi gelaufen ist, bilanzieren, dass unsere Neuzugangsbilanz äußerst dürftig ist und wir unsere Problempositionen nicht gelöst bzw uns verbessert haben. Zudem mit 10 weggeworfenen Rehm Spielen steht man eben da, wo man hingehört.
Trotzdem werden wir nach der HInrunde mindestens in Reichweite zur Nichtabstiegszone stehen, und nicht, wie zu befürchten war, mit 4-6 Punkten Rückstand zu Platz 15 in die Rückrunde starten. Wir haben auch heute gesehen, dass es in der 2 Liga unglaublich eng zugeht, Du kannst quasi gegen jeden gewinnen und verlieren. Drin bleiben ist folglich möglich, nur muss man wieder kompakter stehen und die Flügel konsequent besetzen.
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In der NW wird kritisiert, dass einer Entscheidung alle Gremienmitglieder zustimmen müssen, was als nicht sehr praktikabel bezeichnet wird. Dem kann ich mich nur anschließen. Meiner Meinung nach sollte es so laufen, dass die Gremien eine bestimmte Obergrenze für Trainerausgaben festlegen, aber anschließend denjenigen im Verein, die eine gewisse Fachkenntnis besitzen und das sind ja nun Meinke und Arabi, freie Hand lassen. Wenn jede Verhandlungsrunde anschließend noch vom Aufsichtsrat abgewägt und einheitlich abgenickt werden muss, zieht das eine Entscheidung künstlich in die Länge und macht ein Pro für einen Kandidaten ziemlich schwierig.
Sorry, aber das ist so eine Sache, die man nicht richtig machen kann. Ein Herr Kentsch hat den Verein mit seinem Tribünenbau fast ausgelöscht, da fragt man sich, wo der kontrollierende Aufsichtsrat war. Und die vermeintlichen Mitarbeiter mit Fachkenntnissen Arabi und Meinke haben gerade das Projekt Rehm in den Sand gesetzt, das uns im schlimmsten Fall noch 2,5 Jahre auf der Gehaltsliste begleiten wird. Das ganze in Zeiten, wor wir immer noch jeden Cent umdrehen und uns weitere Trainer-Nieten ersparen müssen.
Die Frage ist eher, ob es an den Vertragsbedingungen oder an MW an sich gescheitert ist. Wenn man mit Kandidaten verhandeln würde, die dem Aufsichtsrat von vorneherein nicht genehm sind, das wäre fahrlässig.
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Sehr richtig. Gucken wir doch mal, wie es Mitte der Hinrunde in der letzten Saison in punkto Neuzugänge aussah:
Volltreffer: Hesl. Zwar mit vielen Einsätzen, aber hier auch kritisch betrachtet: Nöthe, Behrendt. Ergänzungen/Ersatzspieler: Görlitz, Mast, Jopek, Affane, Davari. Flop: Lang. Also auch nicht viel besser als die Bilanz dieser Saison. Bin mir aber auch sicher, dass wir z.B. an Prietl noch viel Freude haben werden. Wir haben es auch bei Behrendt im letzten Jahr gesehen dass es eine Zeit der Umstellung braucht um sich von der össterreichischen Operettenliga auf den knallharten Zweitliga-Abstiegskampf umzustellen. Im Moment müssen es dann eben die "Erfahrenen" richten.Wenn ich die Worte "Zeit der Umstellung", "Zeit für das neue System" usw höre, kriege ich langsam aber sicher eine Krise. Arminia hat genau 34 Spiele, um 40 Punkte zu holen und den Abstieg zu vermeiden. Jedes Spiel zählt, und wir können es uns eben nicht leisten, einfach mal ein paar Spiele abzuschenken, um was auch immer zu etablieren. Noch sind wir in der Lage, durch 2-3 gewonnene Speile schnell den Anschluss wieder herzustellen. Letztendlich fehlen genau die 4 Punkte aus den verschenkten Union und H96 Spielen, nur langsam müssen die mal in die Pötte kommen.
Zudem: die Transferbilanzen in den letzten Zweitligasaisons sind tendenziell immer negativ gewesen. Andere Vereine unserer fianziellen Kragenweite schaffen es auch, gute Neuzugänge (im Ausland) zu finden und schnell zu integrieren. Da vermisse ich die guten alten Ernst M. Zeiten, der war der letzte, der da Exoten und sonstige aus dem Hut gezaubert hat. Wann haben wir eigentlich den letzten Spieler gewinnbringend weiterverkauft?
Wir haben jetzt fast 10 Pflichtspiele hinter uns, zahlreiche Trainingslager und - einheiten bzw. Länderspielpausen und wir reden hier von (erneut) keiner spielerischen Verbesserung durch einen neuen Spieler.