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  3. ArminiaPF2D

Beiträge von ArminiaPF2D

  • Hannover 96 - Arminia Bielefeld

    • ArminiaPF2D
    • 15. März 2008 um 17:34
    Zitat

    Original von jögi

    Im Radio sagten sie, dass Arminia in der 1. HZ klar besser war. Nur mal so viel, dass der Trainer unfähig ist, eine Mannschaft einzustellen. Mit der Chancenverwertung vom Anfang der Saison hätte Arminia das Spiel gewonnen. Das ist der Unterschied in der Bilanz von Middendorp und MF. Am Anfang der Saison stand Arminia auf dem ersten Platz in der Chancenverwertung und hat die Punkte geholt. Jetzt trifft ein Artur das Tor nicht mehr. Aber das liegt bestimmt am Training von MF.

    Aber es ist mal wieder typisch hier. Das gute Spiel in der 1. HZ wird hier vollkommen vergessen.

    Richtig, aber warum brechen die denn so furchtbar ein? Was ist denn in der Arminen-Kabine geschehen, dass man so verängstigt raus kommt? Ich habe das Spiel nur im radio &Ticker verfolgt, aber beide Quellen haben nach 5 Minuten schon gesehen, dass sie zu tief stehen. War das jetzt die taktik und das bei unserer Wackelabwehr....

  • Hannover 96 - Arminia Bielefeld

    • ArminiaPF2D
    • 15. März 2008 um 15:25
    Zitat

    Original von Delbrücker
    Ausserdem Kirch für Tesche

    Mit der Aufstellung kann ich gut leben:

    Rowen Fernandez
    Oliver Kirch
    Andre Mijatovic
    Bernd Korzynietz
    Radim Kucera
    Tobias Rau
    Rüdiger Kauf
    Thorben Marx
    Artur Wichniarek
    Daniel Halfar
    Christian Eigler

    Alles anzeigen

    Bei dem Mittelfeld kriege ich trotzdem jetzt schon Angst. Kauf, Kirch und Marx... Abwarten.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • ArminiaPF2D
    • 12. März 2008 um 14:36

    [/quote] Ernst hat das einzig richtige gemacht als er gemerkt hat, dass er seine Wunschspieler aus kostengründen nicht bekam.
    Wenn die Qualität nicht stimmen, dann muss eben die Quantität herhalten.

    Und zur Steigerung. Ja ich habe gegen Schalke bis zum 0:1 eine gelcihwertige Arminia gesehen.
    DAs es nach einem Rückstand gegen so einen starken Gegner schwer wird, dürfte auch Dir klar sein.
    Und da ist dann die Kunste vom Trainer gefragt. Es gibt Trainer die schaffen es die Mannschaft in einer Pause so zu motivieren,dass die wie umgewandelt aus der KAbine kommten.
    Frontzeck gehört defenitven nicht dazu.[/quote]

    Ich will mich nicht mit Dir zum Meinungsaustausch treffen, aber wenn man Qualität durch Quantität ersetzen kann und dasselbe Ergebnis erzielt, das wäre für mich neu. dann bräuchten wir nur 40 Drittligaspieler um die Klasse zu halten....
    ich finde allerdings auch, dass man Ernsts-Personal-Diskussion nicht immer als Entschuldigung aus der Schublade holen darf. Frontzeck wollte keine neuen Spieler, und er hat bisher nichts bewirkt. dafür kann Ernst nun wirklich nix.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • ArminiaPF2D
    • 11. März 2008 um 13:14
    Zitat

    Original von Andreas2909

    Was der Kader zu Leisten imstande ist, hat er letztes Jahr vor allem in der Hinrunde gezeigt. Da hat man meiner Meinung nach den abgeklärtesten Fußball gespielt. Zwar nicht immer schön, aber halt effektiv und erfolgreich. Aus dem tollen Auswärtsspiel in Frankfurt fehlt nur Heiko Westermann im Kader. Ansonsten sind alle Leistungsträger der Mannschaft nach wie vor im Kader.

    Man kann Ernst auch nicht vorwerfen, dass er den Kader verschlechtert hat. Denn abgegeben wurde kein Stammspieler außer Westermann. Allenfalls wurde der Kader enorm verbreitert, was aber nicht die Qualität der Spieler des Vorjahres mindert. Der Kader müsste also grundsätzlich die Qualität haben, in der Bundesliga zu bestehen.

    Ich halte es für gewagt, zu behaupten, dass wir Qualität im Kader haben, nur weil es letzte Saison funktioniert hat.
    Woran machst Du denn Qualität und Potential fest? Daran, dass mal in ein paar Spielen was funktioniert hat? Es gibt doch Tausende von Spielern, die nur eine Saison lang als Stern am BuLIHimmel standen und danach ganz schnell wieder verloschen sind. Wo sind denn z.B. Buckley und Carsten Jancker heute, die waren mal richtig gut... Und Zuma spielt seit seiner ersten Hinrunde auch nicht mehr so gut. Vielleicht liegt es auch daran, dass die gegner inzwischen wissen, dass Zuma nur einen Trick drauf hat und kamper zwar aus 40 Metern aufs Tor schiesst, aber bei allen anderen Dingen im Mittelfeld wie Passen und Flanken nicht gerade gefährlich ist.
    Potential und Qualität sollte man nicht anhand der Leistungsspitzen beurteilen, sondern anhand mittel- bis langfristiger Leistungen. Und da haben wir definitiv ein Qualitätproblem im Kader, denn sonst könnten wir die andauernden Totalausfälle ala marx, Zuma und Böhme leicht mit anderen Spielern ausgleichen und kompensieren.

    Zurück zum Trainer: er kann aus Sch... kein Gold machen, soviel ist klar. Aber ich kann die Ausreden nicht mehr hören, mit der die Leistungen kommentiert werden. Ich kann keine Handschrift und kein taktisches Konzept (wie im Spiel gegen 04 deutlich zu sehen war) erkennen, und ich kann keinen psychlogischen Ruck spüren, den ein Trainerwechsel mit sich bringen sollte. Und sowas stimmt mich äußerst bedenklich. Ich bin froh, dass ernst nicht mehr Trainer ist, aber da muss einfach mehr Emotion kommen, mehr Leidenschaft, mehr Willen, mehr Identifikation seitens aller und nicht nur Gelaber. So nimmt man ihn nicht ernst, und er macht es sich noch schwerer als sowieso scho.

  • Arminia - Schlacke

    • ArminiaPF2D
    • 10. März 2008 um 10:44
    Zitat

    Original von 33619BI
    in Porto:
    Neuer - Rafinha , Bordon , Krstajic , Westermann , Jones , F. Ernst - Grossmüller, Kobiashvili, Halil Altintop , Kuranyi

    in Bielefeld:
    Neuer - Westermann, Bordon, Krstajic, Pander - Jones, Kobiashvili - Varela, Rakitic - Kuranyi, Halil Altintop

    Verstehe nicht, wie man gegen eine Mannschaft, die zum großen Teil nur gut 48 Std. Regeneration hatte so wenig Druck erzeugt (1.HZ) ?

    Entweder haben wir selbst ein konditionelles Problem oder es war
    eine völlig falsche Taktik von MF ....


    Sehe ich ähnlich. Wir haben natürlich nicht die Mittel, sie spielerisch zu knacken, aber dann muß man eben sie laufen lassen, pausenlos attackieren und sie in der zweiten Halbzeit niederringen. Das wir bei Flanken chancenlos sein würden, ist bei Spielern wie Bordon, Westermann etc irgendwie logisch.
    Ich kann die Aufstellung, gerade bei der Konstellation, nicht nachvollziehen. Gegen einen müden und kaputten Gegner hätten wir Leute, die quirlig sind (Halfar) und mal den Ball nehmen und rennen können (Kamper) gebraucht und keine Stehgeiger ala Zuma. Da fehlt es mir einfach am taktischen Konzept bzw. die Handschrift des Trainers.

  • Arminia in den Medien

    • ArminiaPF2D
    • 3. März 2008 um 11:12
    Zitat

    Original von CrimePays

    Das steht erstmal in keinem direkten Zusammenhang wie ich finde. Auf der Ebene der strukturellen Entwicklung wurde über die Jahre sicherlich gute und mühsame Arbeit geleistet. Aber auch damit lassen sich die oberpeinlichen Arbeitsweisen der letzten 15 Monate nicht entschuldigen. In jedem ordentlich geführten Betrieb wären 75% der höheren Führungsebene bereits lange ausgetauscht worden.

    Hier werden Verträge zunächst unverständlicherweise zu erhöhten Konditionen verlängert, um genau die selben Leute dann kurze Zeit später aus eben diesen Verträgen für teuer Geld wieder zu beurlauben.
    Hat man diesbezüglich mittlerweile eigentlich schon eine Begründung/Rechtfertigung des Herrn Schwick ausser der bestenfalls halb zutreffenden Aussage vernommen, "die kommende Saisonplanung durch einen anderen Sportdirektor vornehmen zu lassen"?
    In Bezug auf den anderen Kollegen würde mich noch interessieren, ob man innerhalb des Vereins tatsächlich durch einen in seiner beruflichen Laufbahn bisher relativ erfolglosen Herrn Middendorp derart erpressbar ist (wie von Herrn Kentsch ausgeführt), dass man ihm wider Willen solch vereinsschädigende Vertragskonditionen ausstellt, die nur kurze Zeit später ohne jede Gegenleistung als einfacher Rechnungsposten verbucht werden müssen?
    Meiner Meinung nach muss der Verein schleunigst auf eine kompetente Basis ausserhalb dieser "Provinzmeierei" gestellt werden. Das Modell "Kentsch" hat jedenfalls in dieser Machtfülle ganz gewaltig ausgedient. Er soll die Finanzen verwalten und gut ist.

    Das stellt ja niemand hier in Frage, aber es geht hier um diesen bodenlosen und erschreckenderweise nieveauarmen Artikel aus dem Spiegel.

  • Arminia in den Medien

    • ArminiaPF2D
    • 3. März 2008 um 09:03
    Zitat

    Original von Hitchcock
    Suomi hat recht. Wenn man schon eine graue Maus akzeptieren soll, so sollte sie zumindest Leidenschaft und Spielkultur an den Tag legen. Das war bei Arminia diese Saison bislang selten der Fall, von Ausnahmen mal abgesehen. Obschon ich nach dem Spiel in Rostock Hoffnung habe, dass es für den Rest der Saison besser laufen wird.

    Man erinneres sich an die Zeit vor eineinhalb / zwei Jahren, als in Bielefeld schöner Fussball gespielt wurde. Da wurde in der Presse auch ganz anders über die Mannschaft des DSC geschrieben. Kritik an unserer provinziellen Vereinsführung gab es aber auch da schon.


    Also, wenn wir den Etat des VFL Wolfsburg hätten und trotzdem im Niemandsland der tabelle herumdümpeln würden, könnte ich den beitrag verstehen. Aber wir haben nunmal einen vergleichsweise geringen Etat, ein vergleichsweise auch nach dem Ausbau mieses Stadion und somit nicht die Mittel für überragende Spielkultur ala Ribery, Diego etc. (und die kosten nunmal viel Geld). Dieser Artikel ist pure Intoleranz, kleine Vereine und graue Mäuse machen das Bild der Bundesliga komplett, da sie wichtig sind, um zu dokumentieren, dass Fußball eben mehr ist als Showbühne ala Köln, Bayern und Dortmund oder Schalke! Das hat nichts mit Vereinsbrille zu tun!

  • Arminia in den Medien

    • ArminiaPF2D
    • 2. März 2008 um 18:06

    Dieser Artikel ist einfach erbärmlich und mit das Dümmste, was ich seit langer Zeit auf Spiegel-online gelesen habe. Niemand bestreitet ja, dass das, was im Verein in den letzten Monaten sowohl auf Funktionärs- als auch auf sportlicher Ebene vorging, in irgendeiner Weise imagefördernd war, allerdings deswegen gleich die Berechtigung zur Bundesliga in Frage zu stellen, ist einfach nur eindimensional gedacht.
    Wenn es die kleinen Vereine mit dem grauen Maus Image nicht geben würde, inwieweit könnten dann noch die vermeintlich größereen Vereine in der Öffentlichkeit strahlen?
    Wird der FC Bayern eigentlich in der Liga gebraucht, wenn man sich die letzten Leistungen anschaut und diese noch in Relation zum Etat des Vereins setzt?
    Und was für erbärmliche Vergleiche: "das Neandertal des deutschen Fußballs" (aha.), der "Bruce Willis unter den Fußballtrainern" (ich weiß, wir Ostwestfalen gehen angeblich zum Lachen in den keller, aber selbst die rheinischte Frohnatur kann nach mehreren tagen karneval mit entsprechendem Alkoholkonsum nicht einen Funken an Humor finden) und " Frontzeck ist genau der Trainer, den Arminia momentan verdient" ist einfach eine wirklich dumme Aussage ala Udo-Lathek-Doppelpaßmanier.
    Dumme Fußballfans, die zu Gewalt neigen und sich vielleicht zu sehr mit dem Spiel ansich identifizieren, gibt es zudem überall, sobald der erwartete Erfolg ausbleibt. Vor einem Jahr war Nürnberg noch eine gefeierte Mannschaft, nun "braucht sie keine mensch mehr in Liga 1"? Aber die Hoppschen Hoffenheimer mit Millionenspielern selbst in der zweiten Liga, die Kölner Millionenverfeuerer und die Gladbacher Wir-gehören-in-die-erste-Liga-weil-wir-aufgrund-der-erfolgreichen-Vergangenheit-ein-Recht-darauf-sind willkommen?

    Kleine Mannschaften sind es, die das Salz in der Suppe ausmachen. Bayern München gewinnt meistens die deutsche Meisterschaft, weil sie im Gegensatz zu den Konkurrenten eben nicht Federn gegen die kleinen Mannschaften lassen.

  • Ex-Sportdirektor Reinhard Saftig

    • ArminiaPF2D
    • 26. Februar 2008 um 14:27
    Zitat

    Original von oemmes


    ich stimme kai überhaupt nicht zu. er selber fordert von einem gf sport in seinem posting ein langfristiges konzept, an das man glauben kann. wie soll man das bei saftig erwarten, unter dessen leitung es sportlich bei profis und amateuren konsequent bergab geht ? er hat kein konzept und deshalb ist es auch richtig sich jetzt ! bevor die planungen für die neue sison beginnen zu trennen. genau das sagt auch schwick, der nach drei jahren saftig erkannt hat, dass der verein sportlich neue impulse braucht um eine wendung ins positive zu nehmen. soll man saftig rauswerfen, wenn er den nächsten untauglichen kader gebastelt hat ?

    weiter gibt saftig eine jämmerlich figur ab, wenn er ständig betont für nichts verantwortlich zu sein. er hat aber immer gesagt, dass frontzeck sein mann ist. dieser frontzeck hat 12 punkte gegen gegner auf augenhöhe liegen lassen und uns ein pokalaus gegen einen zweitligisten beschwert. zudem sind eine wintervorbereitung nebst trainingslager ohne eine erkennbare handschrift seinerseits sinnlos verpufft. die kultivierung des flügelspiels, einsatzwille usw. sind lippenbekenntnisse. die mannschaft spielt schlechter als je zuvor !

    wo bleibt kais vorschlag, wie man mit einer solchen totalen sportlichen bankrotterklärung, seitens des vereins umgehen soll ?

    Ich wiedersprecht Euch überhaupt nicht. Kai redet nicht über saftigs fehlendem Konzept (und es richtig den rauszuschmeissen!!!), sondern die Art und Weise, wie das in den letzten Monaten abgelaufen ist. Wie kann man denn den vertrag erst mit gehaltsaufschlag verlängern und den dann 3 Monate kündigen. Das ist doch die gleiche Sch.. wie bei Ernst!!!!

    Kurz gesagt: Thema Oemmes. Saftig als person selbst
    Thema kai: Umgang mit Saftifg seitens des Vorstandes

  • Ex-Sportdirektor Reinhard Saftig

    • ArminiaPF2D
    • 26. Februar 2008 um 13:44
    Zitat

    Original von Kai
    Wir sind soooo lächerlig!!!!!!!!!!! Haha ganz Deutschland lacht über uns.
    Erst geben wir EM einen superlangen Rentenvertrag. Es funktioniert unter ihm natürlich nicht und er wird folgerichtig entlassen.
    Dann wird Saftigs Vertrag einstimmig verlängert, um ihn dann 3 Monate später einstimmig zu entlassen. Ganz nebenbei man war von Saftig so überzeugt, dass man ihn alleine den Trainer suchen gelassen hat. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Der geschäftsführer Sport hat doch in erster Linie konzeptionelle Aufgaben. Entweder man ist von ihm langfristig überzeugt, oder halt nicht. Unabhängig davon wie man zu der Leistung von Saftig steht, kann man doch bei unsere Vereinsführung nur noch den Kopf schütteln....
    MF wird sich wohl auch wundern in was für einen Saftladen er da geraten ist.


    Das trifft es auf den Punkt!

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • ArminiaPF2D
    • 25. Februar 2008 um 11:04
    Zitat

    Original von JonnyHey47
    Hier der Orig.-Auszug vom WB von heute:
    Arminias Trainer hätte es sich einfach machen können: die Journalisten in den Umkleidetrakt bitten und darauf hoffen, dass die Fans das Trainingsgelände dann verlassen. Stattdessen zeigte MF beim Auslaufen Flagge und hielt eine Pressekonferenz auf dem Parkplatz ab, in die sich sogar die Fans einschalten durften. Denn auch am Morgen nach der Schlappe gegen Duisburg hatten Arminias Anhänger immer noch ein großen Mitteilungsbedürfnis. Ihre Fragen beantwortete der Trainer ebenso sachlich wie die der Reporter. Das ging aber nur, weil sich die Anhänger im Unterschied zum Vorabend zivilisiert verhielten. Frust ja, Agression nein- den Vorwurf, dass meine Spieler nicht alles gegeben haben, kann ich nicht stehen lassen- sagte MF, kündigte im selben Atemzug aber an, dass sich personell einiges in Rostock ändern würde. Sein Team sei nicht in der Lage gewesen, Duisburg richtig unter Druck zu setzen. Um die Partie nach dem Rückstand umzubiegen, habe sie nicht zwingend genug gespielt. Moderate Kritik nach einer Begegnung, in der seine Mannschaft Duisburg das Siegen viel zu leicht gemacht hätte. Nicht eine Sekunde lang musste der MSV ernsthaft um den Auswärtssieg zittern. Und das als Tabellenletzer. "Herr Frontzek, sie nehmen ihre Mannschaft zu sehr in Schutz" warf einer der Anhänger ein. "Das erste Scheißspiel und ich haue auf einen Schlag sieben Leuten den kopf weg? Da würde ich mich doch lächerlich machen" konterte der Trainer. So viele Chancen wie in allen drei Liga-Spielen zuvor unter seiner Regie habe er gegen Duisburg gesehen. Das stimmt zwar, ist aber gleichzeitig ein Alarmsignal. Denn mehr als zwei hochkarätige Möglichkeiten, eine durch Wichnarek, die andere durch Eigler, hatte Arminia nicht. "Das unbedingte Gewinnenwollen hat die Spieler ein Stück weit gelähmt" glaubt MF die Ursache für den verhaltenen Auftritt zu kennen. Trotz des schwachen Auftritts, bei dem abgesehen von TW Hain kein Armine auch nur ansatzweise sein Leistungsvermögen auf den Rasen brachte, betonte MF "Im Stich gelassen fühle ich mich von der Elf nicht" Gleichwohl habe er den Auftritt als einen "richtigen Schlag" empfunden, "nicht nur für mich, sondern für den ganzen Verein"

    Hier noch ein Auszug aus einen anderen Bericht vom WB von heute:
    Nichtsdestotrotz sicherten Präses Schwick und die Geschäftsführer Saftig und Kentsch zu, dass auch beim nächsten Spiel gegen Rostock MF auf der Bank sitzen würde. Die Begegnung dürfte für den Trainer finalen Charakter haben. Auf die Frage, ob im Falle einer Niederlage auch im Heimspiel gegen Schalke Arminias Coach noch MF heißen werde, antwortete Kentsch in einem Interview mit Radio Bielefeld: "Fragen Sie mich das nach dem Spiel noch mal" Schwick formulierte gegenüber dem ZDF: "Der richtige Trainer ist immer der Erfolgreiche" Nach Informationen des DSF soll sich Ex-Arminentrainer Uwe Rapolder gestern in Bielefeld aufgehalten haben. Der Coach des Zweitligisten Tus Koblenz soll eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag haben.

    Wenn er das gesagt haben sollte und ernst meint muß er noch vor dem Rostock-Spiel weg. Man kann es nicht mehr ertragen, was er da von sich gibt an Schönrednerei. Unglaublich!

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • ArminiaPF2D
    • 24. Februar 2008 um 19:05

    Man kann EM vieles in die Schuhe schieben, aber MF ist meiner Meinung schon jetzt nicht mehr zu halten, da er einfach katastrophale Fehler gemacht hat.
    Das er die Leistungsstärke des kaders grob überschätzt hat wird ja nun mehr als deutlich. Gewisse Spieler sind über den Zenit und werden nicht mehr besser werden, und dann zu behaupten, dass der Kader gut genug sei, kommt nun wie ein Bumerang zurück.
    Das man Spiele schönredet und versucht, die Mannschaft zu schützen, ist ab und an in Ordnung, allerdings hätte er spätestens nach dem Frankfurt-Spiel auch mal ordentlich auf den Tisch hauen müssen! Der Sinn einer Einwechselung in der letzten Minute in Form eines zusätzlichen Stürmer erschließt sich wohl auch niemanden.
    Man muß sich auch mal fragen, warum er nicht wenigstens die formlosetsen Spieler aus dem Team/ kader nimmt. Böhme, Zuma, Schuler, Kamper usw. spielen sowas von schlecht, wie schlecht sind denn dann unsere anderen Spielr im Kader? Und ansonsten muß man mal ein Zeichen setzen und einen nach 20 Minuten auswechseln!
    Vor allem aber hat er sich mit diesem Spiel im Rückblick auf den Fanabend, den ja manche auch schon wieder verdrängt haben, selbst demontiert: wer als Antwort auf die Frage, wann Arminia wieder offensiver spielen würde, antwortet, dass man das am Samstag sehen wird, und es folgt dann eine solche Leistung, dann folgert daraus, dass er die mannschaft weder im Griff hat, noch taktisch und motivierdn auf sie wirken kann.

  • Arminia - Duisburg

    • ArminiaPF2D
    • 23. Februar 2008 um 17:16

    Die Arbeit von E.M. war katastrophal, aber sory, der Frontzeck hat genug Zeit gehabt (Vorbereitung!), was zu verändern, zumindest an Dingen wie Einstellung und Kampf!!! Da ist gar nix, dass geht gar nicht!
    Ernst mag versagt haben, aber 5 Niederlagen mit 1,5 Toren (Abseits in Frankfurt!), dass geht nicht, da muß man nochmals Konsequenzen ziehen!

    Nichts als Gelaber ("das werden sie am samstag sehen- zur Offensivleistung!), so geht es nicht, man, man, man.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • ArminiaPF2D
    • 18. Februar 2008 um 18:19
    Zitat

    Original von Arminen-Stefan

    Bundesligaspieler sollten doch in der Lage sein, einen ruhenden Ball irgendwie Gefahr bringend in den Strafraum zu befördern. Dass wir das nicht können, das darf man doch nicht wirklich MF anlasten. Es sind ganz einfach die Spieler, die selbst diese grundlegenden Dinge nicht können. Und wenn sie das mit 25 oder 30 nicht können, dann lernen sie das auch nicht mehr. Im Training kannst du den Spielern sagen, wie sie sich wo im Strafraum zu postieren haben und dem Freistoss-Schützen kannst du sagen, wo er das Ding hinzuhauen hat. Aber wenn er den Ball dann auf die Tribüne (Böhme) oder in 30 Zentimeter Höhe (Korzze) in die Ein-Mann-Mauer hämmert, was zum Teufel hat dann der Trainer damit zu tun? Kann man sich nur noch fragen, wieso dürfen diese Pfeifen ruhende Bälle überhaupt schiessen? Vermutlich, weil die anderen es auch nicht besser können.

    Kann man so sehen, aber für was kann man dann den Trainer generell verantwortlich machen bzw. für was ist er denn dann überhaupt da? Taktische Grundausrichtung: was kann er dafür, wenn die Spieler unsortiert über den Rasen stolpern und sein Konzept nicht verstehen. Pässe, Flanken, Kopfball bei nicht talentierten Spielern= keine Verbesserung möglich, oder? Du hast ja in gewisser Weise recht, der Mann hat einen Scherbenhaufen übernommen und muß den Sch... ausbaden, er hat die Defensive weitestgehend hinbekommen, auch wenn die verteidiger/ Spieler noch reihenweise über den Ball schlagen oder zum gegner klären.
    Bloß wei gesagt: zu einfach darf man es sich nicht machen, sonst ist der trainer an gar nichts schuld und har somit auch keine Funktion in der Mannschaft mehr. Er wird z.B. aus Kozze keinen Beckham mehr machen, aber es muß einfach mehr drin sein als dieses miese Hereingebolze, und wenn man eben variationen einstudiert und dann statt Flanke einen Fernschuß abgibt. Und daran hat auch der Trainer seinen Anteil.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • ArminiaPF2D
    • 18. Februar 2008 um 12:58
    Zitat

    Original von jögi

    Jetzt erklär mir mal ganz sachlich, warum Frontzeck und Arminia nicht passen. Vielen passt er wahrscheinlich deswegen nicht, weil er von Saftig geholt wurde.

    Sehe das ähnlich wie Jögi, allerdings muß sich Frontzeck mal fragen lasse, was er da eigentlich trainieren läßt und wo die konzeptionelle marschroute ist. Das er mit dem Scherbenhaufen umgehen muß, ist unbestritten, doch wenn ich allein diese unglaublich miesen Standardsituationen sehe, dann weiß ich nicht, was die im Training eigentlich machen. Wenn ich schon im offensiven Bereich limitiert bin, muß man dann nicht wenigstens versuchen, über Ecken & Freistöße zum Erfolg zu kommen? Und dann dieses ewige Schöngerede der Anti-Leistungen, das ist kaum erträglich!

  • Auswärtsspiel in Berlin

    • ArminiaPF2D
    • 17. Februar 2008 um 16:13

    Ich war gestern auch live dabei beim genickschuss, wie es schon so treffend beschrieben wurde. Erschreckend war die beidseitige Harmlosigkeit, Kreativität und Spielwitz Mangelware.
    Erschreckend waren die beiden Innenverteidiger, die glaube ich mehrere einfache Bälle nicht aus der eigenen Gefahrenzone bekommen haben. Da wird teilweise blind und halbherzig irgendwohin geköpft, und das gegentor war im Endeefekt genauso ein fast schon zu erwartendes Gegentor. Gabriel ist zudem unglaublich langsam. Die beiden Außen natürlich offensiv nicht vorhanden, aber laßt die beiden bitte niemehr Standards schlagen. Wo Kozze, Schuler etc die Ecken und zahlreichen Freistöße hingeschlagen haben, dass war dermaßen ungefährlich, dass selbst die Arminis es besser gemacht hätten. Wirklich furchtbar! Ich fand Marx gar nicht so schlecht, er hat definitiv sein bestes Spiel für Arminia gemacht, was ich bisher gesehen habe. Auch Artur fand ich in ordnung, der einzige der mal vorne gelaufen ist, bloß wenn der Mittelstürmer auf die Flügel ausweichen muß und selber die Flanken schlägt, dann fehlt in der Mitte normalerweise einer. Nkosi war auch in Ordnung, der braucht noch Zeit.
    Schwach waren Kamper& Zuma, Kucera (hat der eigentlich mitgespielt)?

  • Frankfurt-Bielefeld

    • ArminiaPF2D
    • 9. Februar 2008 um 17:23

    Vieles richtige wurde bereits geschrieben.
    Deswegen nur eine andere Anmerkung: vielleicht müssen wir uns damit abfinden, dass wir einfach nicht besser sind. Unser Mittelfeld wird vielleicht einfach sehr überschätzt: Böhme ist weit über seinen zenit hinaus, Marx war nie dauerhaft richtig gut, Kamper mag zwar schiessen wie ein Pferd, aber er ist primär Mittelfeldspieler und muß das Spiel mit aufbauen, Flanken schlagen etc, damit die Stürmer mal was vor die Füße bekommen (und das kann er auch nicht!). Kauf kämpft, aber es reicht nicht mehr in der BuLi, nur zu kämpfen, gerade auf der 6. Kirch ist wie Marx, Halfar leider immer verletzt (meine einzige wirkliche Hoffnung, die ich habe!!!!), Zuma eher Stürmer, Kobylik, mal ganz ehrlich, den können wir doch in die Marx/Kirch Kategorie stecken (hat es in drei Jahren nicht geschafft, sich durchzusetzen), Kuce möchte ich lieber in der Abwehr sehen, da brauchen wir den dringender. Masmanidis, in den mal große Hoffnungen gesetzt habe, naja, enttäuschend. Nkosi ist eine Wundertüte und vielleicht mittelfristig eine verstärkung, aber nicht jetzt, wo wir eine brauchen.
    Niemand ist mal in der Lage, eine ordentliche Flanke zu schlagen (auch nicht die Außenverteidiger; war schon immer für Rau), einen Ball in die Tiefe zu spielen, Struktur ins Spiel zu bringen!

    Zu deutsch: der Kader vielleicht ist im spielerischen Bereich nicht bundesligatauglich!Punkt.
    Wir können uns vielleicht über all die Mängel aufregen, aber ich habe Zweifel, dass es noch besser wird. Mit ein bißchen mehr selbstvertrauen, abwarten, aber normalerweise kann setzt sich mangelnde Qualität im endeffekt durch (sprich: Abstieg).

  • BIELEFELD-Wolfsburg

    • ArminiaPF2D
    • 5. Februar 2008 um 18:20
    Zitat

    Original von Anturios

    Wir sind keine Konsumenten, wir sind Fans.

    Und wenn die Fans anfangen, sich als Konsumenten zu verstehen, müssen sie sich auch nicht wundern, wenn die Vereine das immer mehr genauso handhaben und den Sport zur kommerziellen Event-Scheiße umbauen.

    Fans sind keine Konsumenten? Hier begeben wir uns in eine sehr interessante Diskussion, die so nicht zu beantworten ist. Tatsache ist: wir schauen uns das "Theater" an, einige gucken am TV-Schirm inzwischen jede noch so unwichtige Reportage, einige identifizieren sich mit mehr als 100% mit dem, was da geschieht. Fakt ist auch: normalerweise folgt Sport keiner Choreographie, es sei denn, wir gucken Catchen oder Herr Hoyzer hat seine Finger im Spiel. Fakt ist auch, dass wir es mit Menschen zu tun haben, die nicht auf Knopfdruck eine gewisse Leistung abrufen können, die eben ihre Fehler haben usw. Zum Sport gehört eben auch, dass es nicht nur Gewinner gibt 8Unterschied z.B. zum Konzert oder so). Man kann eben nicht unbedingt erwarten, nach dem Spiel glücklich nach hause zu gehen.
    Trotzdem muß man auch für die meinung von Fans wie mbko verständnis aufbringen. Ich zahle über meine gebühren automatisch (ohne das ich mich ernsthaft wehren kann) die gehälter dieser Spieler. Ich bin ganz ehrlich: ich kann nicht verstehen, dass die ARD so viel Geld für die Bundesligarechte ausgibt, nur damit herr Hoeness und co den Stars ihre Millionengehälter zahlen kann.
    Und wenn ich dann mal wieder demnächst eine GEZ erhöhunng ins Haus bekomme, dann fragt man sich schon, ob das unbedingt sein muß. Kann man dann nicht wenigstens ein bißchen mehr Demut seitens der Spieler erwarten und nicht arroganz ala "was wollen die fans denn noch?". Warum haben hier alle das gefühl, dass die Mannschaft zum wiederholten male keine einstellung besaß und ist das mit dem beschriebenen Hintergrund in Ordnung?
    Wenn man sich den superbowl mit seinen elenden Werbeunterbrechungen anschaut, dann weiß man was Kommerz ist und da sind wir noch weit von entfernt (Gott sei dank).

    ich bin sehr gesapnnt, wie die Entwicklung bezüglich dieses Themas bei den fans weitergeht. Der Hoeness-Ausbruch hat auf der Bayern-JHV schon mal einen Vorgeschmack gegeben, wo der Schuh drückt.

  • Kader 07/08

    • ArminiaPF2D
    • 26. Januar 2008 um 11:27

    Unbestritten ist die Zahl der Neuverpflichtungen, die uns kurzfristig deutlich verstärkt haben, im übersichtlichen Rahmen geblieben. Auch ich hatte vor der saison gedacht, dass man gerade deswegen stärker ist als in der letzten Saison, weil man in der Breite besser aufgestellt ist. Trugschluß, man kann diesbezüglich nur hoffen, dass der ein oder andere durch den Trainerwechsel einen Schub nach vorne erhält, ansonsten ist die Bilanz mit Sicherheit nicht gerade positiv und es wird schwierig, die Klasse zu halten.
    Trotzdem mehren sich jetzt wieder die Stimmen, dass wir "mehr geld in die hand nehmen müssen", um voran zu kommen. Man kann dieser simplen Rechnung folgen, allerdings glaube ich nicht, dass es a) der richtige Weg ist und b) die Rechnung in unserem Fall aufgeht.
    Es gibt ein gutes Beispiel in der Liga, an dem wir uns im klieneren Maßstab orientieren sollten: Werder Bremen. Obwohl sie jedes jahr ihre besten Spieler verlieren und für neue Spieler deutlich weniger geld ausgeben als z.B. Bayern, können sie mit den Spitzenmannschaften mithalten. Warum? Weil sie sehr gute Scouts besitzen, relativ unbekannte und billige, aber sehr gute Spieler verpflichten und dazu noch mannschaftlich geschlossen agieren und demnach auch einkaufen, sprich teamorientirte Spieler. Das muß auch unser Erfolgsrezept sein (und war es auch in den letzten jahren): intelligente Transferpolitik, schnell zuschlagen, wenn sich die Chance bietet, und wir müssen das Konzept des Teamgeistes sichern und nicht mit launigen Diven ala Ahanfouf torpedieren.
    Wir werden keine Chance haben, wenn wir uns auf das Wettbieten um die vermeintlich besten Spieler mit Frankfurt, Köln, Dortmundetc. einlassen.

  • Kader 07/08

    • ArminiaPF2D
    • 19. Januar 2008 um 15:38

    Wie schon so oft gesagt, kann man Statistiken je nach Belieben unterschiedlich interpretieren, die pro-Hain Fraktion wird was finden und die Contra-Hain Fraktion auch. Man darf nur nicht den Fehler machen, sich mit Sentimentalitäten ala "verdienter Spieler" BlaBla aufzuhalten, die sind in diesem Fall fehl am Platz. Es zählt einzig und allein die sportliche Frage: kann uns der Spieler in den nächsten Jahren weiterbringen oder gibt es Alternativen, die finanziell realisierbar sind und sich als die bessere Wahl herausstellen? Ich bin der Meinung, dass das auch bedueten kann, dass Matze eben auch auf der Bank Platz nehmen muß, und wenn er damit nicht klar kommt, ist eben Abschied gesagt.
    Gerade der Torwartmarkt ist momentan gut bestückt, und ich habe manchmal den Eindruck, dass der zenit bei Matze inzwischen etwas überschritten ist. ich hätte z.B. auch einem Böhme noch keinen neuen Vertrag gegeben, weil er bisher eine richtig miese Hinrunde gespielt hat und man nur hoffen kann, dass er irgendwann einen erneuten Frühling hat.

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