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  3. ArminiaPF2D

Beiträge von ArminiaPF2D

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 10. Januar 2021 um 00:15

    Hier ein interessanter Artiekl zum Thema Übersterblichkeit.

    https://www.faz.net/aktuell/politi…d-17132833.html

  • Kader 2020/21

    • ArminiaPF2D
    • 8. Januar 2021 um 22:15

    Der Klassiker eines jeden Fußballstammtisch-Diskussionsforums ist defintiv das gute alte kleine kalkulierbare finanzielle Risiko. Da kann man die Uhr nach stellen, dass das Thema ungefähr nach der Hinrunde auftaucht und das nicht nur beim Fußball, sondern wahlweise Eishockey, Basketball. Kurz zusammengefasst: andere auffordern, Geld auzugeben, wofür man aber selber nicht gerade steht, wenn es schief geht.

    Ein Malli hat in der Rückrunde bei Union Berlin nichts gerissen. Bei Spielern dieser Kategorie hast Du ein wirklich großes sportliches Risiko, da sie lange nicht mehr gespielt haben und im schlimmsten Fall sportlich nicht in die Gänge kommen (auch Yabos erster Leihauftritt war ähnlich, der ist auch erst in den letzten Spielen wirklich gut gewesen). Bei Maier hast Du dasselbe Problem, der bräuchte dringend ein paar Aufbauspiele in der Regionalliga, aber da hat man gehofft, dass der bei 34 Spieltagen letztendlich die Kurve bekommt. Durch seine Reservistenrolle ist Malli auch klar, dass sein nächster Vetrag defitiniv deutlich schlechter dotiert sein wird, deswegen wird der auch nicht für einen schmaleren Taler kommen, sondern der wird mitnehmen, was er kriegen kann.

    Zweitligisten werden ihre Leistungsträger im Winter nicht abgeben. Realistisch bleiben nur gute junge Spieler, die spielen müssen, um sich weiter zu entwickeln und bei denen Geld noch zweitrangig ist. Ein nicht realistisches Beispiel wäre Zirkzee, aber das ist so ein Spieler, der hat bei seinem Verein keine Chance und braucht Spielpraxis. Diese Spieler werden aber nur auf dem letzten Drücker verliehen, weil die abzugebenen Vereine bis zuletzt auf Verletzungen reagieren wollen.

    Das absurde beim fianziellen Risiko ist auch, dass man mittlerweile für die anvisierten 2 Mios nichts mehr in dieser Liga bekommt, wo doch schon die Eckfahne 1 Mio kostet. Unsere Bündnis Sponsoren wollten zudem den Verein retten und uns nicht in die erste Liga bringen. Ich bin also auch der Meinung, dass man als Verantwortlicher in der jetzigen Coronasituation sowas einfach nicht machen darf.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 6. Januar 2021 um 09:45
    Zitat von waynerock123

    Ich glaube niemand behauptet das es schön ist Todesfälle hinzunehmen. Aber Abwegungen haben wir nunmal schon immer gemacht und wird es auch immer weiter geben. Wenn man deine Meinung ins Extreme zieht sollen wir also erst wieder ins normale Leben zurück wenn kein einziger Mensch mehr an Corona stirbt pro Tag. Das wird nicht passieren. Nie. Zumindest nicht in den nächsten 10-20 Jahren. Übrigens haben wir auch unabhängig von Corona immer Viren unter uns die tödlich sein können. Wenn wir nun also alles Einschränken solange noch 1 Mensch jeden Tag an irgendeiner per Kontakte übertragbares Virus stirbt.................ja gut dann war es das dann mit Normalität für immer.

    Warum ziehst du überhaupt meine Meinung ins Extreme? Macht keinen Sinn, weil niemand bisher der von dir beschriebenen Meinung des Extremen ist.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 6. Januar 2021 um 09:22

    Ich habe manchmal das Gefühl, dass wir dieselben Themn hier wieder und wieder wiederholen. Es ist doch unstrittig, dass die Anzahl der Sterbefälle schwierig zu interpretieren ist und man nicht wird verhindern können, dass Menschen sterben werden. Das haben selbst die Politiker noch nie behauptet und genau deswegen ist das eine wichtige, aber nicht die wichtigste Kennzahl.

    Es geht darum, unnötige Todesfälle zu minimieren, indem man unser medizinisches System nicht überlastet. Ich finde diesen Zynismus, den hier einige von sich geben, wirklich furchtbar. Wie will man denn ethische Grenzen setzen, wer noch leben darf (weil er noch jung genug oder gesund genug ist) und wer nicht. Ich kenne inzwischen 3 U40 jährige (ohne Vorerkrankungen), denen es 4 Wochen wirklich richtig dreckig ging und die jetzt immer noch krankgeschrieben sind. Und die meisten Ü70 jährigen leben nicht in Heimen, sondern mitten unter uns und werden dort u.a. von schlechtbezahlten (jungen) Pflegerinnen und Pflegern betreut, die am Wochenende Party machen bzw (wie bei meiner Oma) sich in freikirchlichen Gottesdiensten herumschlagen.

    Wir gehen nicht mehr in Kneipen und schränken uns ein, weil wir Respekt voreinander und der individuellen Unversehrheit jedes einzelnen haben müssen, unabhängig wie alt, wie gesund oder krank usw derjenige ist. Nur so kann doch eine Gesellschaft insgesamt funktionieren. Und da ist es einfach menschensverachtend und widerlich, wenn man meint, dass eine Zahl X von Toten akzeptabel ist, vor allem, wenn man selber offensichtlich glaubt, nicht betroffen zu sein. Wenn Du morgen einen Autounfall hast, dann willst Du doch auch nicht, dass der Notarzt (und wir als Gesellschaft) sagt/ sagen: ne, brauchen wir nicht helfen, 5000 Unfalltote sind akzetabel und wir haben noch Quotenplätze frei. Nichts anderes ist es.

    Und ja, die Einschränkungen müssen temporär bleiben, und wenn wir z.B. in einem Jahr mit Impfstoff für alle wieder oder immer noch in einer ähnlichen Situation wären, dann würde auch ich die Maßnahmen für problematisch halten. Aber solange die Krematorien in einigen Gegenden überlastet sind, die Intensivstationen voll sind, der Impfstoff nicht für alle, die wollen, zur Verfügung steht und wir es alle in der Hand haben, einen Beitrag zu leisten, finde ich Pasi's oder Bulldozers Beiträge einfach nur erbärmlich und menschenverachtend. Wenn wir uns als Gesellschaft auf solche Spielregeln einlassen würden, dann geht das für mich in eine klar abzulehnende, eindeutig rassistische Ecke, weil Menschenleben an sich unterschiedlich bewertet werden. Ja, dass Menschen ihre Existenzen verlieren, dass es psychische Belastungen und Schäden gibt, usw steht außer Frage (und muss so gut es geht ebenfalls verhindert werden) - nur das dann gleichzusetzen mit dem Leben, was bei Beendigung nicht reparabel ist, ist für mich nicht diskutabel.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 5. Januar 2021 um 13:47
    Zitat von waterl00

    Es ist leider mitunter unerträglich, was so mancher hier vorträgt.

    Da wird der vorgenannte Lagebericht - keine Studie übrigens - zum Anlass genommen, einfach mal zu behaupten, daß die lockdowns gar nicht wirksam seien. Mit nicht einem Wort ist dies jedoch in dem Bericht erwähnt.

    Rückfragen bleiben unbeantwortet, Hauptsache einfach mal Fake News posten und somit das genervte Volk mit weiteren Theorien versorgen.

    Andere machen sich nicht mal die Mühe sich selbst seriös zu informieren, stellen aber jede konträre Aussage zur eigenen Position in Frage.

    Ich frage mich weiterhin was mit diesen Menschen nicht stimmt, und warum man sowas macht?
    Welches Ziel verfolgen diese Menschen?


    Der aktuelle Now-Cast sieht noch diesen Monat weit über 40.000 Tote vor. Darin enthalten sind noch nicht erfasste Infektionen durch mögliche Nachlässigkeiten zu Weihnachten, Sylvester und im privaten Bereich.

    Aber hey, wer weiß schon ob das alles stimmt....

    Und hey, btw, ticken die eigentlich noch ganz richtig da oben?

    Ich soll weiterhin eine Maske tragen und Abstand halten? Was ist mit der Demokratie? Was mit meinen Menschrechten und meine persönlichen Freiheit? So langsam muss doch mal Schluß sein mit dem Unsinn......

    Alles anzeigen


    Ein Grundproblem besteht in einer akuten Überforderung aller bei der Informationsflutverarbeitung bei gleichzeitigen enorm gewachsenen Möglichkeiten, individuelle Meinungen und Informationen zu verbreiten. Vor ca 30 Jahren gab es ein paar TV-Kanäle, morgens die Zeitung zum Frühstück und für zwischendurch den großen Brockhaus zum Stöbern, heute kann jeder aktiv durch diverse Kanäle selber dazu beitragen, die Informationsflut sogar noch zu vergrößern.

    Politiker zum Beispiel sind vor allem nicht in der Lage, Entscheidungen zu erklären und die Leute somit mitzunehmen. Medien (und leider auch die seriösen) versuchen, Kleinigkeiten aufzubauschen und als "großes Ding" zu verkaufen. Und weitere Institutionen, die früher als Vertrauensfaktor für die Menschen wichtig waren, sind kläglich aus unserem Leben verschwunden. Was machen eigentlich die Kirchen?

    Wir sind somit nicht mehr in der Lage, zwischen seriösen und nicht seriösen Quellen zu unterscheiden, sondern akzeptieren auch nicht mehr, wenn jemand mit einem eindeutigen Gegenbeweis kommt. In guten Zeiten kommt eine solche Überforderung nicht deutlich zu Tage, in Krisenzeiten aber schon- und genau an diesem Punkt stehen wir jetzt, dass wir in einer Krise medial und informativ die Kompliexiät der Situation nicht mehr begreifen können. Und das erst recht bei einer Gefahr, die nicht sichtbar bzw greifbar ist.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 3. Januar 2021 um 22:25

    Die Studien der LMU kann ich auch nicht finden.

  • 14. Spieltag am 02.01.2021 Arminia- Borussia Mönchengladbach

    • ArminiaPF2D
    • 3. Januar 2021 um 15:46

    Ich glaube, dass es bei dieser Diskussion, gerade bezüglich Richie und Ewig, kein "falsch" oder "richtig" gibt. Fakt ist: sowohl Einzelspieler als auch die Mannschaft spielen insgesamt seit Spiel 1 nicht konstant. Da gibt es (bei allen) mal Licht, dann aber auch sehr viel Schatten- Ortega mal ausgenommen. Das kann man natürlich mit mangelnder Qualität begründen, und/ oder mit schlechter Form, und/ oder mit den finanziell deutlich besser ausgestatteten Gegner usw. - und alles ist richtig.
    Was mich wirklich ratlos (und deswegen etwas frustriert) zurücklässt, ist, dass selbst nach einem Drittel der Saison für mich immer noch kein Plan/ Konzept zu erkennen ist, wie man zumindest versuchen möchte, die Klasse zu halten. Unbestritten werden wir uns in fast allen Spielen Spielern gegenüberstehen, die uns spielerisch überlegen sein werden. Ist der Plan dann Defenisve sichern, schnell kontern und Gefahr über Standards? Wollen wir mit den anderen mitspielen oder den Gegner bekämpfen und ihm einen ungemütlich schmerzhaften Nachmittag bereiten? Wir haben 9 Tore geschossen, davon 3 Kacktore, und zweifelsohne werden wir irgendwie Tore erzielen müssen, um das Ziel zu erreichen. Das unsere Defenisve wackelig ist, ok, aber warum sind unsere Standards so unglaublich harmlos?

    Um bei Union zu bleiben: ja, die haben auch mehr Geld als wir (auch schon im letzten Jahr), aber bei denen habe ich immer das Gefühl, dass da ein Spielplan dahinter steht und die deswegen das Optimale aus dem Spielermaterial herausholen. Dasselbe bei Paderborn im letzten Jahr, auch wenn der Plan letztendlich nicht funktioniert hat. Also was ist der Plan und wie wollen wir ab und an Tore schiessen, die nicht nur auf Zufällen basieren?

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 30. Dezember 2020 um 10:49
    Zitat von waynerock123

    Ich denke man muss hier 2 Dinge unterscheiden. Todeszahlen und Infektionszahlen.

    Wenn die ersten 2 Phasen geimpft sind müssten die Todeszahlen bei gleicher Infektionsgröße um round about 87% zurückgehen. Was die Infektionen angeht fallen dann zumindest die Hotspots in den Heimen weg.

    Was mir ein bisschen Angst macht ist dieses sich langsam verbreitende Streben nach absoluter Sicherheit. Wenn man sich mal einliest oder sich unterhält und die Frage stellt "Ab wann sollen die Beschränkungen komplett wegfallen?", dann hört man oft die Meinung "Wenn keiner mehr stirbt und es keine Infektionen mehr gibt". Naja dies wird auf Jahre nicht passieren. Wenn wir nun ganze Branchen lamlegen weil wir täglich 10 Neuinfektionen und alle 2 Tage 1 Toten haben, ja dann haben wir ein Problem (und ja, jeder Tote ist 1 Toter zuviel).

    Es wäre dann eben auch interessant zu sehen wenn Phase 2 durch ist und die Todeszahlen um 87% sinken, wie dann die Sterblichkeitsrate im Verhältnis zu schon bestehenden Krankheiten aussieht. Denn eine Überlastung der Krankenhäuser ist dann ja kaum möglich. Wenn man schaut wie der Anteil der unter 70jährigen an den Intensivbetten ist, müssten die Infektionszahlen quasi in absurde Zahlen schießen, was dann aufgrund vortschreitender Impfung auch in den anderen Altersgruppen und des kommenden Sommers nur schwer möglich ist.


    Ja, aber wie Dr. Peilett schon vor einer Weile richtigerweise festgestellt hat, korreliert die Zahl der (freien) Intensivbetten nicht mit den Todeszahlen, d.h. dass es anscheinend viele gibt, die außerhalb eines Krankenhauses sterben. Ich empfehle auch weiterhin, den ganzen Zahlenwahn vorsichtig zu konsumieren. Die einzigen Zahlen, die ich für wirklich aussagekräftig halte (und für uns Außenstehende verstanden werden können), sind die des divi Zentralregisters. Da hat man eine klare Bezugsgröße in Form von freien bzw. belegten Betten und kann sich die Entwicklung repräsentativ für die Situation des Gesundheitssystems anschauen. Die Todeszahlen sind natürlich ebenfalls ein Indikator, nur ohne detaillierte Hintergrundsinformationen sind die Zahlen für uns nur bedingt aussagekräftig, weil man eben nicht ohne weiteres unterscheiden kann, wer wie wo und vor allem an oder mit Corona gestorben ist.

    Ein Wort noch zum Streben zur absoluten Sicherheit: die kann und wird es natürlich nicht geben. Allerdings ist schon jetzt der Druck seitens der Wirtschaft, der Menschen und der Medien so groß, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass sich da die Politiker in eine Blockadehaltung verstricken werden. Die wissen nur zu gut, dass die finanziellen Belastungen sehr groß und nicht mittel-bzw langfristig durchzuhalten sind. Das wird sich meiner Meinung nach schnell wieder entregulieren, wenn es wirklich wissenschaftlich vertretbar ist.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 29. Dezember 2020 um 21:49

    Es sollte doch allen bewusst sein, dass es keine gerechte Lösung bei der Verteilung des Impfstoffes geben kann und wird. Und ja, es wird auch jede Menge furchtbare Härtefälle geben, denn ab jetzt werden sich Menschen immer noch infizieren und in ein paar Wochen sterben, obwohl sie durch eine Impfung evtl ganz unbehellicht noch weiterleben hätten können. Da kann man unendlich viele andere Einteilungen machen, andere Schicksale und Lebenssituationen berücksichtigen usw, aber es wird niemals gerecht zu gehen.

    Der Grund, warum man offensichtlich mit Pflegeheimen anfängt wurde hier schon vielfach genannt, zumal diese Menschen (das sind sie immer noch trotz des vermeintlich hohen Alters) auf aktive Hilfe durch Menschen (deswegen sind sie ja in Pflegeheimen) angewiesen sind. Viele haben hier immer davon geredet, dass man vor allem die Risikogruppen besser schützen muss- auch da wird sich mit Sicherheit im Archiv des Springerverlags der ein oder andere Kommentar finden. Nun macht man das endlich und effektiv, und jetzt wird (ich finde auf menschenverachtende Weise) argumentiert, dass ja andere Bürgerinnen und Bürger "systemrelevanter" sind. Sorry, aber so können wir als eine Gesellschaft nicht existieren.

    Ich kann jede Existenzangst verstehen, aber das sind wirklich Dinge, die wir mit viel Steuergeld als Gesellschaft solidarisch wieder geradebiegen können und auch sollten. Da heißt es dann wirklich alle Gürtel enger schnallen (sprich Steuern erhöhen) und in die Hände spucken. Aber Tote kannst Du mit Geld nicht wieder aufwecken, also heißt es, bei aller Ungerechtigkeit einen Weg zu finden, der genau diese Zahl so niedrig wie möglich hält- und genau das spiegelt sich in der aktuelle Gruppierung wieder.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 29. Dezember 2020 um 16:27

    HIer noch ein Beitrag aus der FAZ
    https://www.faz.net/aktuell/wirtsc…ab-global-de-DE
    Ein Vorproduktion hat wohl auch schon stattgefunden.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 29. Dezember 2020 um 13:29
    Zitat von waynerock123

    Meine Erwartungshaltung ist, dass jetzt wo die Lösung der Pandemie da ist, diese auch mit absolut allen Mitteln schnellstmöglich unters Volk gebracht wird. Und daran Zweifel auch ich momentan ein bisschen.

    Es ist doch absurd. Der Impfstoff ist der Weg aus einer der größten Krisen der Menschheit und rettet Million Menschenleben. Wo wird dieses Wundermittel überall produziert? Genau, für ganz Europa in genau 1! Werk im beschaulichen Belgien. Und dann wundert man sich das man nicht genug hat. Was ist wenn dieses Werk opfer von Anschlägen wird (Das ist garnicht so weit hergeholt)? Dann stockt die Impfverteilung über Monate einfach komplett?`

    Es geht einfach recht schwer in mein Kopf. Seit numehr 1 Jahr haut man Billionen an € raus um die Folgen der Pandemie zu bekämpfen. Kurzarbeitergeld hier, Überbrückungshilfe da etc. Und jetzt wo man die Lösung aller Probleme quasi in den Händen hält macht man sich Gedanken über wirtschaftliche Belange? Man wollte also nicht 100mio mehr ausgeben für im Zweifel zu viel Impfstoff? Man wollte nicht einfach auf Verdacht 500mio für weitere Impfstoffwerke ausgeben. Warum hat man als EU nicht einfach 50mrd in die Hand genommen (absolute Peanuts) und den 3-4 vielversprechensten Impfkandidaten einfach gesagt sie sollen ab März durchgängig in Vollast auf Vorrat produzieren. Warum nimmt man jetzt nicht 10mrd in die Hand und belohnt Firmen wenn sie Produktionskapazitäten zur verfügung stellen?

    Der Impfstoff darf also nicht in Lizenz von anderen Produziert werden wegen rechtlicher Dinge? Ähm ok, seit 1 Jahr werden quasi täglich irgendwelche Gesetze angepasst um die Pandemie zu bekämpfen, teilweise Grundrechte aufgeweicht. Aber bei sowas ist es dann auf einmal nicht möglich was zu tun?

    Sorry, aber momentan dürfte es absolut nix wichtigere geben als den Impfstoff in absoluter Warpgeschwindigkeit zu verteilen. Und Geld kann doch nicht ernsthaft urplötlich ne Rolle spielen.


    Geld spielt auch gar keine Rolle, schließlich pumpt der Staat/ die EU viele Geld über Investionsbanken und diverse andere Förderungen in diese Firmen und einen schnellen Ausbau der Produktionskapazitäten. Bloß auch hier sind deine beschriebenen Erwartungen wohl weit entfernt von der Realität und ein weiteres Beispiel, dass wir in Zukunft einfach deutlich bessere Kommunikationsstrategien benötigen, um Sachverhalte besser zu erklären.
    Hier einmal ein passender Film: https://www.you.tube.com/watch?v=-cfY4sc3LrE

    Nochmals zur Erinnerung: der Impfstoff ist erst wenige Tage zugelassen, d.h. wir wissen erst seit wenigen Tagen, was überhaupt produziert werden muss. Irgendetwas schnell in einem hohen Maßstab auf Vorrat zu produzieren, wie Du vorgeschlagen hast, ist schon deswegen nicht möglich, weil es sich um eine neue Impfstofftechnologie handelt, d.h nicht nur die Wirksamkeit des Impfsstoff musste getestet werden, sondern auch die neuen Produktionskonzepte müssen angepasst, geprüft und aufgrund des enormen Bedarfs mit Sicherheit auch verändert werden. Da kann man leider nicht einfach eine Halle in einem Industriegebiet anmieten, eine Maschine reinstellen und im Supermarkt die Zutaten einkaufen. Wir reden hier von hochreinen Produktionsbedingungen mit vollautomatisierten Abläufen, das baut man leider nicht so einfach auf.

    Zumal ein entscheidender Faktor der Aufbau eines umfangreichen Qualitätsmanagements sein wird. Nicht nur zur Überprüfung der Reinheit, sondern auch Software zur Nachverfolgung von Chargen und wahrscheinlich auch sehr viel Papierkram in Form von Iso Zertifizierungen, um Medizinprodukte herstellen zu dürfen usw.

  • Kader 2020/21

    • ArminiaPF2D
    • 20. Dezember 2020 um 17:31

    Ohne in die Gruppe der Nörgler abgeschoben werden zu wollen, muss ich doch etwas schmunzeln, wenn ich einige Kommentare hier lese. Haben hier nicht einige nach Spielen u.a. gegen Freiburg und Union gegen die "überzogene Erwartungshaltung" gewettert und stattdessen die mangelnde Qualität im Kader beklagt? Und jetzt (nach einem Sieg gegen einen Hühnerhaufen und einem etwas unglücklichen Spiel gegen Augsburg) haben wir doch wieder "bundesligataugliche" Spieler? Rufen wir also doch nicht zu 100% unser Potential ab? Die Antwort liegt mit Sicherheit irgendwo dazwischen.

    Weiterhin problematisch bleibt, dass wir einfach nicht "konstant gut" auf einigen (und somit zu vielen) Positionen sind. Mit Ausnahme von Ortega und (mit Abstrichen Doan) spielen alle mal Bundesliga, mal Zweitliganiveau. De Medina und Doan waren gestern eine Klasse schlechter als Mittwoch, ein Cordova dafür 2 Klassen besser. Da gehen immer 3-4 Plumssäcke bei jedem Spiel herum, und es ist nicht vorhersagbar, welche Spieler es trifft.

    Ich glaube auch, dass wir langsam in der Liga angekommen sind (was uns evtl mit ein oder zwei Bundesliga erfahrenen Haudegen schneller gelingen hätte können) und jetzt gilt es, sich mal auf diesem Niveau zu stabilisieren. Das Gute ist, dass uns letztendlich wirklich nur 3-4 Punkte fehlen und wir somit absolut noch in Reichweite des "Solls" sind.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 18. Dezember 2020 um 14:03

    Ich hatte das vor ein paar Wochen schon geschrieben, dass da ein paar interessante ethische Fragen auf unsere Gesellschaft zukommen. Doch obwohl natürlich die Auswirkungen der Corona Pandemie gesellschaftlich und auch ökonomisch viel massiver sind als z.B. bei der jährlichen Grippewelle oder bei lokalen Masernausbrüchen, ist für mich fraglich, wie viele Veranstalter wirklich vor ihrem Hausrecht Gebrauch machen werden und Ungeimpften den Zutritt verweigern würden bzw es eine Trennung von Geimpften und Ungeimpften geben wird.

    Der Grund ist ganz einfach: bei einer Impfquote wird 50% wird trotzdem niemand auf die anderen 50% als "Kunden/ Konsumenten" verzichten wollen und können, gerade wenn man finanziell eh noch angeschlagen ist. Arminia z.B. wird doch nicht nur geimpfte 10.000 Zuschauer reinlassen, obwohl sie doppelt so viele Tickets verkaufen könnten? Ich kann mir eher vorstellen, dass man prinzipiell alle reinlässt, aber im nächsten Jahr Hallen und Stadion nicht zu 100% ausgelastet werden. Auf die Kaufgruppe der Nicht-Geimpften wird niemand verzichten wollen, und je größer diese Gruppe ist, desto unwahrscheinlicher wird, dass man diese außen vor lässt.

    Eine theoretische Möglichkeit wäre, dass Nicht-Geimpfte höhere Krankenkassenbeiträge zahlen müssten. Das klingt zwar attraktiv und wäre in gewisser Weise auch fair, würde aber dann zahlreiche weitere Fragen nach sich ziehen. Müssten dann andere Risikogruppen wie Raucher, Übergewichtige, Fallschirmspringer, Skifahrer usw nicht auch höhere Beiträge zahlen? Und, zurück zu Corona, was würde passieren, wenn die Geimpften aufgrund der Impfung doch langfristige Nebenwirkungen und chronische Schäden davontragen, die das Gesundheitssystem stark belasten?

    Deswegen wird man das System nicht vollständig, sondern im nächsten Sommer nur partiell hochfahren, z.B. auch durch Tragen einer Maske im Stadion. Das wird uns dann bis zum Frühjahr 2022 erhalten bleiben, und spätestens ab dann erwarte ich eine ausreichende Impfquote plus Corona Immunisierung, so dass es dann nur noch zu lokalen und beherrschbaren Ausbrüchen kommt, die aber keinen Einfluß auf Veranstaltungen etc haben werden. Aber all das ist reine Spekulation und hängt auch davon ab, wie sich die kommenden Monate entwickeln werden.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 16. Dezember 2020 um 16:40
    Zitat von Phil1983le

    Naja das es nicht genug Pflegekräft gibt egal ob in Klinikun, Pflegeheimen und auf der Straße ist ja seit sehr sehr vielen Jahren bekannt.....

    Eine andere Frage, fast 1000 Tote an einem Tag davon aber "nur" 212 auf der Intensivstation. Wo sterben die anderen 750 Menschen?!

    Hast Du bitte ein Quelle für deine Zahlen? Danke.

  • Kader 2020/21

    • ArminiaPF2D
    • 16. Dezember 2020 um 16:33
    Zitat von 33615

    Das Trainerteam wird wissen warum Eddy nicht im Kader ist, höchstwahrscheinlich sogar besser als wir. Denn schließlich haben sie direkten Kontakt zum Spieler und sehen ihn jeden Tag beim Training. Oder haben die wieder keine Ahnung und sollten lieber mal öfter hier ins Forum schauen?

    Das würde ich denen dringend empfehlen. :D

  • Kader 2020/21

    • ArminiaPF2D
    • 14. Dezember 2020 um 10:10
    Zitat von 33615

    Diese Brille hab ich auch nicht auf und ich behaupte trotzdem das das was ich früher im NW-Kommentar und auf Facebook/Instagram gelesen habe nur von vorpupertären Randalierern kam, welche sich im Schutze der Anonymität mal so richtig auskotzen wollten. Da sehe ich schon einen großen Unterschied zu TM oder unserem Forum. Heute verzichte ich dankend auf solcher Art von unqualifizierter Meinungsäußerung.

    Aber zurück zum Kader: Ich finde es schon bemerkenswert das überhaupt öffentlich über potenzielle Verstärkungen zum Winterpäuslein nachgedacht wird, nachdem das ja zuvor noch kategorisch ausgeschlossen wurde. Und auch Richies Meinung kann ich mich anschließen: Arne Maier ist, auch und gerade in Anbetracht der Kosten seiner Leihe, bis jetzt eine riesengroße Enttäuschung.


    Sorry, aber einerseits wird hier nach dem Spiel gegen Freiburg mit "falscher Erwartungshaltung" argumentiert, aber ein zuvor dauerverletzter und zudem noch sehr junger Spieler wird jetzt als Enttäuschung bezeichnet? Was habt ihr denn da bitte erwartet?

    Der Maier braucht anscheinend vor allem Spielpraxis, am besten in einem U23 Team in der Regionalliga, wo man ihn 3-4 Spiele behutsam aufbauen kann. Danach könnte er uns dann langsam weiterhelfen. Ob wir mit seiner Ausgangsperspektive der richtige Verein für ihr sind, ist eine andere Frage.

    Die richtigen "Enttäuschungen" (bewusst in Anführungszeichen) sind eher Laursen und Gebauer. Das diese für die zweite Liga gekauft wurden, und jetzt ungeplant "erste Liga spielen müssen", halte ich für unwahrscheinlich, denn Fuchs Arabi hätte dies ganz einfach durch entsprechende Klauseln in den Verträgen ("gilt nur für 2. Liga") vermeiden können. Zumal beide erfahrene Profis mit einer ordentlichen Anzahl an Profispielen sind und das Prädikat "jung und unerfahren" hier nicht mehr gilt. Klar ist, dass wir unsere Verstärkungen in Europas B-Ligen wie Österreich, Dänemark, Schweden oder Belgien suchen müssen und auch da wir eher in der unteren Regalhöhe zugreifen können (sprich Vereine wie Mouscron, Altach oder Elfsborg). Und wenn man bei solchen Vereinen wildert und dann Bundesliga spielt, dann ist das Risiko hoch, dass es dann qualitativ für die Liga nicht reicht. Das ist dann leider so (und auch nur bedingt Arabis Schuld). Das immer engmaschige Scouting der Vereine plus social media sorgen leider dafür, dass unbeachtete Perlen wie Ali Daei auf dem Transfer Grabbeltisch nicht mehr oft vorkommen. Und dasselbe gilt leider für Talente: Pieper wird der erste Spieler seit Jahren sein, den wir aufbauen und gewinnbringend weiterkaufen können.

    Im Gegensatz zu Laursen und Gebauer hat Maier immerhin schon bei Hertha gezeigt, dass er in der Bundesliga mitspielen kann. Deshalb habe ich da Hoffnung, dass er uns in der Rückrunde (wenn er gesund bleibt) weiterhelfen kann.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 13. Dezember 2020 um 15:51
    Zitat von EwigArmine

    Ich mache mich gar nicht lustig über die Maßnahmen für Senioren, da habe ich wohl einfach mal meinem Zynismus freien Lauf gelassen. Ich bin da ganz bei Dir, dass man so eine Entscheidung schon vor Monaten hätte treffen können. In dem aktuellen Kontext wirkt sie aber als Notnagel, weil der Politik nichts mehr einfällt, man aber irgendwas präsentieren will, um was gemacht zu haben. Ich wünsche mir auch klare und ähnliche Aussagen, ähnlich wie Du. Und vor allem Maßnahmen! Endlich Maßnahmen, die etwas bringen!

    Naja, vielleicht heute Nachmittag...


    Ja, Maßnahmen, die was bringen, die wollen wir alle, nur erwarten sollten wir sie nicht. Niemand kann vorhersehen, ob der bevorstehende Lockdown wirklich etwas bringt. Wenn sich die Leute nicht an die Regeln halten, und niemand Kontaktverbote etc großflächig kontrollieren kann, dann haben wir eventuell einen Lockdown bis Ende April, weil z.B., die Menschen eben seit Sommer alle Regeln und Ge- bzw Verbote ignorieren. Da können Politiker die schönsten Maßnahmen beschliessen, bringt trotzdem nichts.

    Die Bekämpfung von Corona ist eine gesellschaftliche und individuelle Aufgabe, keine politische. Jeder und ohne Ausnahme muss seinen Beitrag leisten, sonst haben wir keine Chance. Im Presseclub hat eben eine Journalistin auf die Frage geantwortet, wie sie Weihnachten feiern wird: Mama, Papa, Oma. Mehr muss man nicht wissen, ob zu befürchten ist, ob uns trotz Lockdown ein richtig besch*** Januar und Februar bevorsteht.

  • 11. Spieltag: SC Freiburg - Arminia

    • ArminiaPF2D
    • 13. Dezember 2020 um 15:29
    Zitat von Richie

    Wenn man sich hier so durch die Seiten arbeitet, dann fragt man sich, was eigentlich die Erwartungshaltung ist? Hattet ihr gedacht jetzt kommen 4 Spiele mit 12 Punkten, nur weil die Gegner "auf Augenhöhe" sind? Nur mal so, Freiburg ist eine etablierte Bundesligamannschaft. Die haben gestern "mal eben" einen Petersen ausgewechselt, um einen 3,7 MIllionen-Einkauf nur einzuwechseln.
    _
    So negativ, wie hier das Spiel gesehen wird, sehe ich es nicht! Arminia hat etwa 20 Minuten gebraucht, um die Freiburger Spielweise zu entschlüsseln. Danach, das zeigen auch alle Statistiken, war es insgesamt ausgeglichen. Freiburg hatte aber die wesentlich besseren Torchancen. Warum? Weil es Arminia nicht gelungen ist, in die gefährlichen Zonen zu kommen. Warum? Weil Freiburg Doan zu 90% aus dem Spiel genommen hat, weil Soukou auf links quasi gar nicht am Spiel teilgenommen hat und weil es bei Ballgewinnen in der Freiburger Hälfte nie gelungen ist, einen sauberen Pass zu spielen. Die haben das super verteidigt und taktisch ganz stark gemacht. Im Zentrum waren zwei große, wuchtige Stürmer gegen drei Freiburger IV auf verlorenem Posten und über Außen ist es nie gelungen, in den Rücken der Kette zu kommen.Trotzdem waren sie einem Sieg im Laufe des Spiels nicht näher als Arminia. Macht von der Horn nicht diesem dösigen Fehler, geht das Ding aus meiner Sicht 0:0 aus.
    _
    Noch immer hat Arminia Schwierigkeiten, wenn der Gegner den Ball schnell zirkulieren lässt und ihn dann auf schnelle Außen steil spielt. Aber gestern hat man sich zum erste Mal im Laufe des Spiels drauf einstellen und dagegen halten können. Trotzdem ist es aus meiner Sicht falsch gewesen, gegen Freiburg im 4-4-2 und nicht im 4-2-3-1 aufzulaufen. Da wäre das Zentrum besser dicht zu machen gewesen und die Diagonalpässe können besser zugestellt werden.
    _
    Die Erkenntnis, dass die anderen Bundesligamannschaften mehr Qualität haben, ist ja keine neue. Das wird Mittwoch genauso sein. Arminia kann es sich schlichtweg nicht leisten, dass Spieler nicht an die 100% kommen, wie es gestern zum Beispiel bei Soukou oder auch van der Horn der Fall war. Lucoqui links ist eine Problemzone, weil er immer wieder einfache Ballverluste drin hat. Hartel sehe ich gar nicht so kritisch wie viele hier, er braucht aber auch Abnehmer für mögliche Pässe. Wenn aber Klos im Mittelfeld rumturnt, um Bälle zu sichern und Doan raus genommen wird, dann ist das alles andere als einfach. Es fehlen die Alternativen von der Bank!
    _
    Fazit: Solche Spiele werden wir noch des Öfteren sehen. Bundesliga ist hartes Brot und Abstiegskampf ist eben weniger schön, als Aufstiegskampf in der zweiten Liga. Alles was wir bisher gesehen haben war zu erwarten. Positiv stimmt mich, dass der Entwicklungsprozess voran geht und immer noch nicht abgeschlossen ist.

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    Du beantwortest die Frage nach der Erwartungshaltung schon selbst. Allen hier sind wohl die in vielerlei Hinsicht qualitativen Unterschiede zu den meisten anderen Mannschaften bewusst. Was aber ich und wahrscheinlich viele andere nicht verstehen (aber erwarten), warum viele Spieler gefühlt nicht an ihre Leistungsgrenze, an die von Dir erwähnten 100% kommen. Ich hätte kein Problem damit, wenn man nach einem Spiel, ob nun Gegner auf "Augenhöhe" oder "Kategorie unerreichbar", sagen könnte: alles gegeben, 90 Minuten lang gekämpft, geackert und alles reingehauen, aber es hat heute nicht gereicht. Dann wäre doch alles gut. Aber Spiele wie gestern, da schaltet man zum wiederholten Mal unzufrieden den Fernseher ab, weil gefühlt mehr möglich gewesen wäre.

    Wir führen die Laufdistanz Bundesligatabelle deutlich an. Wenn ich da unsere Offensivleistungen gegensetze, laufen wir wohl eher dem Gegner andauernd hinterher. Bei den gelben Karten sind wir Vorletzter mit den Zweitwenigsten, dabei wir sind eine der technisch eher schlechteren Mannschaften. Umso überraschender, dass wir bei den gewonnenen Zweikämpfen auf Platz 8 liegen. Letztes Jahr haben wir die zweite Liga dominiert, weil alle als Team konstant gegen jeden Gegner bei 100% waren. Das wir das seit der Sommerpause nicht hinbekommen, das ist die einzige wirkliche bisherige Enttäuschung.

  • 11. Spieltag: SC Freiburg - Arminia

    • ArminiaPF2D
    • 12. Dezember 2020 um 21:08

    Das Problem bleibt, dass niemand im Team konstant an seinem Leistungslimit spielt. Jeder von denen hat mal ein gutes Spiel hingelegt, aber dann folgen mit Sicherheit 2-3 fehlerhafte und unsichere Spiele. Brunner, Lucoqui, Pieper, die Liste kann man so weiterschreiben. Bei van der Hoorn zeigt sich, warum er nach dem Abstieg aus der Premier League nicht in derselbigen bei einem anderen Verein untergekommen ist. Prietls und Hartels Laufleistungen wären in einem Leichtathletikwettkampf beachtenswert, aber der eine bekommt die Löcher im defensiven Mittelfeld nicht zu und der andere schlägt keine Pässe für ein kreatives Offensivspiel. Links sind wir ohne Vogi nicht mehr bundesligareif besetzt, die Neuzugänge haben bisher alle bis auf Doan nicht eingeschlagen.

    Wir haben 8 Tore in 11 Spielen geschossen, und von den 8 Toren war ein Eigentor (Leverkusen), ein Kacktor (Köln) und ein abgefälscher Schuß (Mainz). Das sind 5 "normale" Tore in 11 Spielen, bei nur 30 Ecken (Platz 17). Am meisten aber ist fraglich, ob der innere Zustand der Mannschaft wirklich intakt ist. Dass Eddy inzwischen trotz harmloser Offensive gar nicht mehr auftaucht und auch die Körpersprache insgesamt finde ich etwas merkwürdig bzw besorgniserregend. Die durchwachsene Vorbereitung hat quasi angekündigt, was gerade auf dem Rasen passiert.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 12. Dezember 2020 um 15:38
    Zitat von EwigArmine

    Gerüchten zufolge sind von 7-9 Uhr erstmal die Harzer und Alkis dran, die sich mit Stoff und Kippen für den Tag eindecken wollen. Das ist aber nur mit Berechtigungsschein möglich.
    Von 11-13 Uhr ist dann den Studenten exklusiv vorbehalten. Die Langschläfer unter ihnen dürfen von 21-23 Uhr nochmal wiederkommen.
    13-15 Uhr ist dann für die Berufstätigen, die mit dieser ungünstigen Zeit explizit zur nachhaltigen Kontaktreduzierung animiert werden.
    In der Zeit von 15-18 Uhr wird dann zugemacht, weil die gesamte Bevölkerung gemeinsam auf Welt auf den Beginn der PK aus dem Kanzleramt warten soll. Die Vorfreude auf Muttis Predigt soll die Stimmung im gesamten Land signifikant verbessern und eine Wiedervereinigung 2.0 zwischen Querdenkern und Angsthasen einleuten. Als Belohnung für jedes match zwischen den beiden Gruppen gibt es als Begrüßungsgeld einen Einlaufsgutschein für das Moonlight Shopping zwischen 18 und 21 Uhr.

    An Wochenenden werden die Zeiten dann umgedreht, damit die Bürger spontan und flexibel bleiben.
    Die Kosten dieser Maßnahmen in Höhe von 4.800 Billionen € wird abteilig auf die Einkaufspreise der Senioren aufgeschlagen.


    Ich wundere mich, warum Du Dich darüber lustig machst und das so abwegig findest? ich finde das eine sehr gute Idee, die man schon längst hätte umsetzen können. Wir faseln hier immer über Rücksichtnahme und vermehrten Schutz der Risikogruppen (die übrigens nicht nur in abschliessbaren Heimen und Häusern wohnen, sondern ganz normal unter uns leben), und dann hätte man eine hier einen relativ einfachen, für jeden wirklich machbaren und vor allem planbaren Weg, diese Risikogruppen zu schützen, aber dann ist das wieder auch nicht richtig? Ist das dann nicht derselbe Egoismus, den man anderen zurecht(!) vorwirft?

    Mir geht die Politiker-Basherei von den vermeintlichen Besserwissern hier im Forum auf den Keks. Ich bin auch genervt von der wirklich schlechten politischen Kommunikation, aber viele hier im Forum haben zumindest den Ansatz "Auf-Sicht-fahren" und unseren föderalistischen Ansatz bezüglich der Maßnahmen unterstützt.

    Hier wird immer noch so getan, als wäre in dieser Pandemie irgendetwas planbar bzw. vorhersagbar- und das ist Unsinn. Das ist der einzige große Fehler, den die Politik gerade macht: man weckt ständig Erwartungen ("damit wir schön Weihnachten feiern können"), die nach 1-2 Wochen wieder gekippt werden. Ich würde mir endlich einen Politiker wünschen, der ehrlich sagt: "wir wissen es nicht, wir können es auch nicht wissen, wir versuchen das und das, und gucken dann weiter, welchen Effekt wir erzielen können. Oder "Wir bewegen uns vorwärts mit trial & error, der Lockdown-Light hat nicht die gewünschten und benötigten Senkungen der Infektionszahlen gebracht, also muss was "Härteres" her". Ich kann mir mittlerweile auch gut vorstellen, dass selbst der harte Lockdown nichts bringen wird, weil sich jetzt der Virus eben durch die Familien und durch die Haushalte frisst.

    Ich bin hier wie Waterl00 gegen Verharmloser in den Ring gestiegen (Stichwort: Übersterblichkeit), aber Klugscheisserei bringt uns jetzt auch nicht weiter.

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