Arminia Bielefeld II: Platins - Barton, Mbona, Touré, Heermann (46. Bölstler) - Kerr - Baykan, Schwertel, Matys - Fort (60. Marzullo), Studtrucker (70.Santos)
Trainer: Armin Perrey
1. FSV Mainz 05 II: Kleinheider - Gopko, Schneider, Raltschitsch, Götze - Fring - Zimmerman, Riske (81. Ludwig), Grimm (76. Buballa), Walthier (70. Mertinitz) - Grimaldi
Trainer: Martin Schmidt
Schiedsrichter: Dirk Wijnen
Tore: 0:1 Zimmerman (38.), 0:2 Zimmerman (42.), 0:3 Mertinitz (77.), 0:4 Grimaldi (90., FE)
Zuschauer: 219
Und da es bei Arminia da nix zu gibt, was von der
Mainzer Seite...ok, wenn der scheiss Link nich will..dann so:
19.03.11 : 2. Mannschaft
U 23: Deutlicher Sieg nach Kampf in Bielefeld
Die kleinen 05er gewinnen nach großem Kampf und harter Arbeit in Bielefeld mit 0:4.Dabei war das Spiel über weite Strecken nicht so eindeutig, wie das Ergebnis vermuten lässt.
Das Aufeinandertreffen der Zweitvertretung von Arminia Bielefeld und des 1. FSV Mainz 05 gewann durch den Sieg des FC Homburg am Freitagabend zusätzliche Brisanz hinsichtlich der Tabellensituation. Für die Arminen wurde es richtig eng im Abstiegskampf, während sich der Abstand der kleinen 05er auf die unteren Ränge auf sechs Punkte verringerte. Dementsprechend äußerte sich in der Anfangsphase auf beiden Seiten das Bewusstsein um die Tragweite des heutigen Ergebnisses in Form von Nervosität auf dem Platz, es war zunächst eine zerfahrene Partie. Nach und nach fanden die Mainzer, die mit einer fast vollständig umgebauten Viererkette aufliefen, zu ihrer Ordnung. „Wir haben gut gestanden und immer wieder Nadelstiche setzen können“ resümierte Martin Schmidt nach der Partie. Über Christian Grimm erspielte sich die junge Truppe die ersten zwingenden Chancen auf der rechten Seite, die Preston Zimmerman zweimal erfolgreich im Tor der Gastgeber unterbringen konnte (38. Und 42. Minute). Bereits vor der Halbzeitpause hatten die Mainzer die Möglichkeit, das Spiel zu entscheiden. Christian Grimm wurde im Strafraum gelegt, der fällige Strafstoß fand allerdings nicht den Weg in die Maschen. Ein vergebener Matchball, der dem Gegner Hoffnung machte. Die Bielefelder drängten mit Vehemenz auf den Anschlusstreffer. Die Elf von Martin Schmidt reagierte kämpferisch auf die Drangphase der Hausherren und verfiel angesichts der klaren Führung nicht in Euphorie. Ein entscheidender Faktor, wie Martin Schmidt feststellte: „Es war ganz wichtig, dass wir den Dämpfer bekommen haben und somit auf dem Boden geblieben sind.“ Auch nach dem Wiederanpfiff setzte sich das Bild zunächst fort, Bielefeld wollte das Spiel nicht aufgeben und bereitete den Gästen viel Arbeit, die einige brenzlige Situationen zu überstehen hatten. Aus der kompakten und sicheren Defensive gelang den unter Druck geratenen 05ern in der 77. Minute erneut ein guter Konter; nach herausragender Vorarbeit von Adriano Grimaldi konnte Robin Mertinitz auf 0:3 erhöhen. Danach war das Spiel endgültig entschieden, die Arminia machte die Räume nun noch weiter auf, sodass auch die Mainzer wieder Befreiung in der Offensive fanden. In der Nachspielzeit wurde Daniel Buballa im Strafraum gefoult, es gab den zweiten Elfmeter für die Mannschaft von Martin Schmidt, den Adriano Grimaldi sicher verwandelte. Ein klares Ergebnis, was dem Spielverlauf in der Höhe nicht ganz gerecht wurde, wie Martin Schmidt analysierte: „Wir standen gut und hatten eine solide Ordnung auf dem Platz. Heute war das Wir-Gefühl, der Teamgeist unserer Mannschaft der entscheidende Faktor. Wir haben einen Kampfsieg errungen, der am Ende vielleicht ein oder zwei Tore zu hoch ausfiel. Besonders gefreut hat mich, wie gut wir auch unter Druck funktioniert haben.“