ZitatAlles anzeigenOriginal von Bennobarkeeper
Moinsen.Die Fragen von Ludwig sind durchaus berechtigt, nur sind diese Fragen nicht maßgeblich, ob die Stadt hier nun eine Bürgschaft über 6 Millionen gibt, oder aber nicht.
Die Stadt hat für sich zu prüfen, was es bedeutet, wenn sie diese Bürgschaft nicht gibt. Zum einem sind damit unter Garantie die Schulden die Arminia bei der Stadt hat hinfällig, wie hoch diese nun genau sind, vermag ich nicht zu sagen, nur das es sich hierbei um Millionenbeträge handelt das ist klar.
Des weiteren würde im Falle der Insolvenz und der Streichung von Arminia aus dem Vereinsregister, das Stadion zurückfallen an die Stadt, die damit ein Stadion am Hintern hat, welches zum einem verschuldet ist und zum anderem laufende Kosten der Instandhaltung , selbst bei Nichtnutzung nach sich zieht, ohne auch nur 1,- Euro Einnahmen mit sich zu bringen.
Letztlich käme eine nicht gegebene Bürgschaft der Stadt wahrscheinlich einige Millionen Euro teurer, als wenn sie jetzt eine Bürgschaft geben, die evtl. nicht einmal in Anspruch genommen werden würde, aber zumindest die Möglichkeit eröffnet, das sie ihre Darlehen und Forderungen in einigen Jahren doch zurück bekämen.
Was bringt der Stadt ein Millionengrab?
Ich kann allerdings die Bürger dieser Stadt verstehen, das sie gegen die Bürgschaft aus Steuergeldern ist, weil sie die Hintergrundinfos die ich oben benannt habe nicht unbedingt kennen.
Letztlich lässt sich resümieren: Entweder 6 Millionen als Bürgschaft und die Chance das Geld bzw.die bisherigen Schulden doch noch zurück zu erhalten, oder aber keine Bürgschaft und unter Garantie mehr Schulden, bzw. Kosten am Hals, als mit der Bürgschaft.
Ich erinnere hier auch noch einmal an die Tatsache, das zur Wirtschaftskrise die Banken mit Milliarden Steuergeldern gestützt worden sind und das nicht, um ihnen unbedingt unter die Arme zu greifen, weil sie selber Mißwirtschaft betrieben haben, sondern der Tatsache geschuldet, das wenn diese Unterstützung nicht gekommen wäre, die Folgen dessen dem Staat extremst teuerer gekommen wäre.
SWB Gruß
Bennobarkeeper
Schon richtig, allerdings (wenn nu auch etwas vereinfacht formuliert) macht der Verein es sich auch ziemlich einfach, zumindest bringt er es so
rüber, denn :
a) wenn die Mitglieder nicht für die Satzungsänderung stimmen, bleibt die Sponsorenkohle weg und der Verin ist pleite
b) wenn die Stadt sich nicht um die 6Mio kümmert, hat sie am Ende noch mehr Schulden am Ar...., sprich sie bekommt weder die alten und zurück hat dazu noch das Stadion samt Kosten an der Backe
c) dazu geträu nach Brinkmann: " Man hätte genauer hinsehen müssen, man hätte sich ausführlicher berichten lassen müssen aber persönliche Fehler gab es nicht." (und da kann man auch div. andere Namen von Anders bis Schwick einsetzen)
Nervt das nur mich langsam endlos... ? Schuld hat hier scheinbar Jeder....allerdings nur ganz wenige im Verein (eigentlich ja so oder so nur Kentsch), die Vergangenheit ist jetzt egal und Schuld am möglichen scheitern in der Zukunft haben dann eher Mitglieder und die Stadt....