Ich bin immer noch stinksauer, nachdem ich heute extra früher Feierabend gemacht habe um rechtzeitig auf die Alm zu kommen….
Das die Cottbusser hinten kompakt stehen würden war doch klar wie Kloßbrühe. Da muss man schon mal spielerische Mittel finden um so einen Riegel zu knacken. Leider habe ich immer nur einfallslose Flanken aus dem Halbfeld gesehen, die immer wieder von viel zu großen Cottbuser Verteidigern rausgeköpft wurden. Einziger Lichtblick war Markus Schuler, der offensichtlich der einzige ist, der mal bis zur Grundlinie durchgehen kann. Arthur lassen wir hier mal außen vor… Der ackert und rackert wie ein blöder und ist scheinbar in der Lage sich die Bälle selber vorzulegen.
Katongo ist überwiegend damit beschäftigt hinten auszuhelfen anstatt Akzente nach vorne zu setzen. Schlimm genug dass es überhaupt soweit kommen muss. Der soll nach vorne ackern, aber davon sehe ich nichts. Ich halte Kucera durchaus für einen verdienten Arminen, aber davon sehe ich derzeit gar nichts mehr… Das war nicht wirklich überzeugend heute Abend.
Bislang zählte ich mich ja auch zu der Gilde die Pro Frontzeck eingestellt ist… Aber das Bild gerät doch mittlerweile ein wenig ins wanken.
Mein Fazit für heute Abend:
Eine in der zweiten Halbzeit kämpferisch starke Vorstellung bei der jedoch jegliche spielerische Mittel fehlten um hochkarätige Chancen gegen ein solide stehendes Abwehrbollwerk der Cottbusser herauszuspielen.
Ich möchte nur 2 Lektüre Empfehlungen mit auf den Weg geben:
Für den werten Schiri Herrn Rafati:
Hier würde ich das Buch „Fußball für Dummies“ empfehlen. Das könnte an dieser Stelle sicherlich helfen einige Grundzüge des Fußballspiels unter Regelkonformen Bedingungen zu erlernen und richtig zu beobachten. Sollten Sie dies beherzigen würden Sie sich auch weniger Pfiffe in der Zukunft auf der Alm einfangen. Und sollten Sie dieses Buch nicht lesen und in Grundzügen beherzigen, will ich Sie hier einfach nicht mehr sehen !!!
Für Herrn Frontzeck und die Bielefelder Truppe:
Wir leben im Zeitalter von Videoanalysen. Ich empfehle hier sich mal die Art und Weise der megaschnellen Angriffe einer TSG (oder vielmehr 1899) Hoffenheim anzuschauen, wie man auch etablierte (Ex) Tabellenführer mit einem schnellen Konterspiel verblüffen und auseinandernehmen kann. Dazu müsste man aber mal das Sicherheitsorientierte Schlafmützentum ablegen. Wenn ich gegen einen Gegner der genau so Abstiegsbedroht ist wie wir, zur Halbzeit zu Hause zurückliege, dann muss ich das einfach tun und nach vorne alles auf eine Karte setzen.
Ich will hier an dieser Stelle ausdrücklich keine Diskussion Pro/Contra Hoffenheim entfachen. Realitistisch betrachtet praktizieren die aber DERZEIT in absoluter Perfektion die Art von Systemfußball wie er bei uns unter Uwe Rapolder und zu den guten Zeiten eines TvH praktiziert wurde (Ok… bei uns nicht ganz so erfolgreich, aber der Trend geht schon in die gleiche Richtung)