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  3. WayneSchlegel

Beiträge von WayneSchlegel

  • Ex-Armine Rüdiger Kauf

    • WayneSchlegel
    • 14. Juni 2009 um 22:59

    Noch einmal meinen allergrößten Respekt an dieser Stelle für dieses Interview am Tag nach dem Abstieg.
    Da wußte jemand genau wie RK darauf abgehen würde. Auch die Tatsache dass Matze Hain sich kurz danach zu Kentsch geäußert hat ist ganz bestimmt kein Zufall. Dieses Interview war kein kleiner Mosaikstein in der Lawine die sich hier aufgetan hat.

    Danke dafür :arminia:

    Sehen Sie Herr Kentsch?? So funktionieren Netzwerke.

    Und dieses hier hat Ihnen ne Menge saurer Rüben zu futtern gegeben.

  • Wer soll neuer Trainer werden? ELFMETERSCHIESSEN !!

    • WayneSchlegel
    • 14. Juni 2009 um 22:42

    Donnerwetter... der Artikel ist natürlich starker Tobak. Da muss ich doch mal nen Kumpel fragen. Der ist recht bewandert rund um H96.

    Wenn das wirklich so stimmt, dann soll er sein fürstliches Salär woanders beziehen.

  • Keine Schalker in der Arminia-Führung - und auch keine anderen Trittbrettfahrer!

    • WayneSchlegel
    • 14. Juni 2009 um 22:22

    Mit Eichberg als Präsi sollte die Alm doch auch zusätzlich noch ein klasse Konzertniveau bekommen :D :D

    Zitat


    Heino singt das Servus bei Günter Eichbergs Adieu
    Bad Bertrich Mit einem ganz besonderen Schmankerl wird sich Günter Eichberg als Ortsbürgermeister von seinen Bad Bertrichern verabschieden: Sein Freund Heino wird ihm und allen Fans der Volks- und Seemannslieder ein ganz persönliches Servus singen.

    Am Vortag der Kommunalwahl, bei der Günter Eichberg nicht mehr antritt, also am Samstag, 6. Juni, wird Heino ab 15 Uhr im Bad Bertricher Kurgarten gastieren. Auf persönliche Einladung seines Freundes Günter wird der blonde Barde des deutschen Showgeschäftes dort ein Konzert geben. Und natürlich keinen Hit auslassen.

    „Mein ganz privates und persönliches Abschiedsgeschenk an die Musikfreunde der Region soll dieses Konzert sein“, betont Eichberg gegenüber der RZ. Wobei die Betonung auf Geschenk liegt: Der Eintritt ist nämlich frei. „Jeder kann kommen“, so der Noch-Ortsbürgermeister, der natürlich auf viele Besucher hofft. Und noch eine kleine Überraschung verspricht: Ein prominenter Ex-Fußballer wird ebenfalls anwesend sein und fleißig Autogramme schreiben.

    Ein letztes Mal also wird Günter Eichberg an diesem Tag sein Bad Bertrich in den Mittelpunkt des Interesses rücken, wie durchaus öfters in seiner fünfjährigen Amtszeit. Ein Heino-Konzert zum Abschied: Welcher kommunale Würdenträger kann das schon vorweisen?

    :lol: :lol:

    Quelle: http://rhein-zeitung.de/on/09/06/07/re…normaltext.html

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • WayneSchlegel
    • 14. Juni 2009 um 20:40
    Zitat

    Original von Hitchcock

    Ich hoffe jetzt einfach mal, dass August Oetker nicht einen Deal mit Tönnies hat, aus der Arminia einen Ausbildungsverein für Schlacke 04 zu machen. ;)

    Es gibt aber eine königsblaue Lösung, mit der ich durchaus leben könnte - und die heißt Mirko Slomka als Trainer. Wenn dort Vollzug gemeldet werden würde, so würde ich mich wirklich freuen.
    .

    Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Oetker ist ein seröser Unternehmer, wobei die Weste des Herrn Tönnies sicherlich nicht ganz so weiß ist.

    Das mit Slomka kann ich so unterstreichen. Der hat sich im wahrscheinlich schlimmsten Haifischbecken der Liga mehr als achtbar geschlagen und würde dafür stehen dass man die Sache mit dem schnellen Wiederaufstieg mehr als ernst meint.

  • Arminia in den Medien

    • WayneSchlegel
    • 14. Juni 2009 um 19:29

    Teil2:

    Zitat

    Letzter Strohhalm
    Jörg Berger redete eindringlich auf seine Spieler ein: „Jungs, die Existenz steht auf dem Spiel“. Schalke ergriff den letzten Strohhalm und gewann mit 3:1 gegen den VfB Leipzig. Es fiel gehörig Ballast von den Schalker Spielern, alles wartete nun gespannt auf den Auftritt von Günter Eichberg im aktuellen Sportstudio. Dort erklärte er, dass er frühestens in zwei Wochen aus den USA zurückkehren werde, um die Affäre um Schalke und seine Person zu bereinigen: „Ich werde mich bis dahin sehr intensiv um meine Geschäfte kümmern. Nachdem ein Geschäft mit einem holländischen Partner geplatzt ist, bin ich bestrebt, die Angelegenheit mit meinem neuen Geschäftspartner in den USA in Ordnung zu bringen.“
    Die Vorwürfe des Nachrichtenmagazins wies er erneut zurück, sagte aber, dass die Marketing-GmbH gegründet worden sei, um finanzielle Mittel für Transfers bereit zu stellen. Es sei zwischen dem Verein und der GmbH vereinbart gewesen, dass die Gelder durch Werbeeinnahmen an die GmbH zurückfließen. Zudem habe er persönlich die Transferrechte für Radmilo Mihajlovic, Bent Christensen und Uwe Scherr ohne Rückzahlung an den Verein abgetreten. Dabei habe er zwölf Millionen Mark aus eigenen Mitteln zur Verfügung gestellt. Beim nächsten Auswärtsspiel wieder ein 0:1-Dämpfer und das, obwohl in der Schlussphase Duisburgs Tor unter Dauerdruck stand.
    Umso schöner, dass Youri Mulder beim 1:1 drei Minuten vor Schluss gegen die Bayern traf. Noch schöner, dass Schalke so langsam wieder Selbstvertrauen tankte, was die Mannschaft beim 4:1 über Wattenscheid eindrucksvoll unter Beweis stellte. Die Schalker Spieler hatten so langsam Jörg Bergers Lektion verstanden. Besonders setzte Berger dabei auf Freistoß-Varianten, von denen gleich zwei beim Spiel gegen Wattenscheid zum Erfolg führten.
    Vor dem Revier-Derby gegen den BVB meldete sich Günter Eichberg zurück. Über den möglichen Verkauf seiner Kliniken wollte er aber keine Auskünfte erteilen. „Als wir gehört haben, dass Eichberg wieder im Lande ist, haben wir ihn zu einer Vorstands- und Verwaltungsratssitzung eingeladen“, erklärte Möllemann. Darin ging es aber weniger um die „Spiegel“-Affäre, sondern vielmehr um einen Präsidentschaftsnachfolger. Als
    Kandidaten waren im Spiel: Bernd Tönnies, Fleisch- und Wurstfabrikant aus Rheda-Wiedenbrück, und der Textilfabrikant Walther Seinsch.
    „Wir haben zum ersten Mal in diesem Jahr eine kleine Serie gestartet“, gab sich Berger nach dem 1:1 über den Reviernachbarn optimistisch. Drei Spiele hintereinander unbesiegt - das war ein Anfang. Peter Sendscheid hatte Schalke in Führung gebracht, doch Sammer hatte mit einem Solo-Lauf zum 1:1 noch ausgleichen können.
    Gegendarstellung
    Am darauffolgenden Montag dann die nächste Bombe: Günter Eichberg lud zur Pressekonferenz und wollte den Spieß umdrehen. Er kündigte an, den „Spiegel“ auf Schadenersatz und Schmerzensgeld in Millionenhöhe zu verklagen. Die Höhe des Schmerzensgeldes sollte nach den Vorstellungen seines Anwalts, Dr. Reinhard Rauball, zwischen 50 und 100 Millionen Dollar liegen. Diese Klage sollte in den USA geführt werden, weil dort die Erfolgsaussichten und die Summen in Sachen Schmerzensgeld größer als in der Bundesrepublik sind. Zusätzlich sollte in Deutschland eine Klage auf Schadenersatz geführt werden.
    Weiter wies er alle Vorwürfe des Hamburger Magazins zurück, das am Tag zuvor die gerichtliche Auflage der vom FC Schalke 04 durchgesetzten Gegendarstellung erfüllte. Eichberg betonte: „Die Kernvorwürfe der unehrenhaften Tätigkeit und der persönlichen Bereicherung sind nicht aufrechtzuerhalten!“ Dazu verlas Dr. Rauball eine vom Gelsenkirchener Notar Klaus Speich beglaubigte Urkunde, in der die Ergebnisse der auf Eichbergs Veranlassung von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfungsunternehmen überprüften Geschäftsverbindungen zwischen dem FC Schalke 04, der Schalker Marketing-GmbH und Eichbergs Kliniken festgehalten worden waren und in der es hieß, dass die vom Spiegel erhobenen Vorwürfe absolut haltlos seien.
    Der Gerichtsclinch zwischen dem FC Schalke 04 und dem „Spiegel“ erhielt eine weitere Fortsetzung. Der Verein klagte erneut. Nachdem in der letzten Ausgabe der Zeitschrift nach wochenlangem Ringen die Gegendarstellung des Vereins gedruckt worden war, konnte es sich die Redaktion nicht verkneifen, diese durch eine Anmerkung zu ergänzen. In dieser hieß es sinngemäß: Der Schalker Verwaltungsrat habe in einem internen Papier das Fazit gezogen, dass der Verein überschuldet sei und eigentlich Konkurs anmelden müsse. Gegen diese Behauptung wollten die Schalker eine erneute Gegendarstellung und eine Unterlassungsverpflichtungserklärung erwirken.
    Später sollte der „Spiegel“ veranlasst werden, einen Widerruf zu drucken. „Dieses interne Papier, von dem im Magazin die Rede ist, war der Diskussionsbeitrag eines Verwaltungsratsmitglieds und stellte zu keiner Zeit die Meinung des gesamten Gremiums dar“, erklärte Schalkes Geschäftsführer Peter Peters. Die Schalker Mannschaft hatte sich indes gefangen, mit einem 1:0 über den HSV ging man in die Winterpause. Die Auseinandersetzungen zwischen dem „Spiegel“ und Günter Eichberg schienen kein Ende zu nehmen.
    In seiner neuen Ausgabe erhob das Magazin trotz einer von Eichberg angekündigten Millionen-Schadensersatzklage unter dem Titel „Zaubern in der Grauzone“ neue Vorwürfe und berichtete, Eichberg habe mittlerweile Schulden in Höhe von insgesamt 140 Millionen Mark bei verschiedenen Banken und „ehemaligen Freunden wie Schalkes Schatzmeister Rüdiger Höffken oder seiner einstigen Lebensgefährtin Christa Paas“ aufgetürmt. Der „Spiegel“ berief sich dabei auf Berechnungen, die auf ein Treffen von Schuldnern und Gläubigern am vorausgegangenen Montag zurückgingen. Angeführt sei die Gläubigerversammlung gewesen von Vertretern der Westdeutschen Landesbank (WestLB) und dem Hamburger Bankhaus „Marcard, Stein & Co“. Berechnungen hätten ergeben, dass Eichberg bei elf Banken mit 110 Millionen Mark in der Kreide stünde.
    Weitere 30 Millionen schulde er „ehemaligen Freunden“ wie Höffken und Paas. Die Geldhäuser plage die Ungewissheit, „ob Eichberg noch ein paar private Schulden in den USA oder sonstwo in der Welt hat“.
    Weiter berichtet der „Spiegel“, dass am Mittwoch ein „Moratorium“ für Eichberg und sein Vermögen beschlossen werden soll: „Bis zum 31. März nächsten Jahres wird die Zahlung von Zins und Tilgung ausgesetzt. In dieser Zeit soll Eichberg im Gegenzug seine Krampfaderkliniken verkaufen.“ In der Gläubiger-Versammlung sei ein potentieller Käufer genannt worden, der das „wacklige Klinik-Imperium für 80 Millionen Mark kaufen möchte“.
    Manche Bankiers würden jedoch nicht mehr daran glauben, dass Eichberg seine gesamten Schulden jemals zurückzahlen kann. Auch Eichbergs Dementis und seine Erklärung vom 6. Dezember wurden vom „Spiegel“ aufs Korn genommen: „Das Zaubern in der Grauzone ist seit jeher Eichbergs Spezialität.
    Meisterhaft verstand er es, auf seiner Rehabilitations-Pressekonferenz im Schalker Klubhaus mit vielen Worten und wenig Fakten die konkreten Vorwürfe des Spiegel zu verharmlosen, um statt dessen Anschuldigungen zu entkräften, die überhaupt nicht erhoben wurden“, hieß es.
    Mit Eichberg war es aus. Auch die einstweilige Verfügung gegen den „Spiegel“ musste aufgehoben werden. Die Schalker Fans hatte keinerlei Vertrauen mehr in den Mann, er schuldet dem Verein wahrscheinlich noch bis heute einen einstelligen Millionenbetrag. Doch so genau weiß das wohl keiner. Schalke am Ende? Schalke steht immer wieder auf! Dieses und vieles mehr in der nächsten Ausgabe des SCHALKE UNSER.

    Alles anzeigen

    Identische Quelle wie Teil 1

  • Arminia in den Medien

    • WayneSchlegel
    • 14. Juni 2009 um 19:27

    Das wird ja immer beängstigender mit dem Eichberg. Zumindest scheint er zu wissen wie man die Presse für sich stark macht.

    Ich habe mal ein wenig bei den Zahlosen recherchiert und folgendes gefunden... Das sollte eine Warnung für alle sein die auch nur ansatzweise den Namen Eichberg in den Mund nehmen.

    Teil1:


    Zitat

    Die schönsten Skandale des FC Schalke 04 Teil 26
    (rk) Günter Eichberg hatte mit seiner Marketing¬GmbH Schulden in Millionenhöhe angehäuft. Niemand hatte noch den Durchblick. Und sportlich war Schalke unter Trainer Helmut Schulte zum Abschuss freigegeben. Konzeptlos, kopflos, und nun feuerte die Presse gegen Schalke.
    Im Kampf gegen die „rote Laterne“ empfing Schalke den punktgleichen SC Freiburg, und nach der 1:3-Schlappe herrschte absolute Ratlosigkeit und Alarmstufe Eins. Konzeptionslos, ohne Selbstvertrauen und vor allem ohne die nötige kämpferische Leistung traten die Schalker an. „Ich schließe gar nichts mehr aus“, ließ Eichberg verlautbaren und nährte damit weitere Spekulationen um einen erneuten Trainer-Rausschmiss und seinen eigenen Rücktritt.
    Wie aber sollte es weiter gehen? Rudi Assauer wusch seinen Spielern den Kopf, nachdem Helmut Schulte sein letztes Training auf Schalke geleitet hatte. Über Schalke grollte der Himmel. Dem Donnergrollen folgte der Rausschmiss. Eine Überraschung war dies freilich nicht, stand Schulte doch schon lange im Kreuzfeuer der Kritik. Neuer Chef-Trainer wurde Jörg Berger, der in der letzten Saison beim 1. FC Köln entlassen worden war.
    Wieder ein glückliches Händchen von Rudi Assauer, wie sich noch zeigen sollte. Jörg Berger erhielt einen Vertrag bis zum 30. Juni 1994 - so lange war eigentlich auch Helmut Schulte an den Verein gebunden. „Wenn man da unten drinsteckt, muss man die Ärmel hochkrempeln“, floskelte der gebürtige Sachse, der sich in der Vergangenheit auch schon bei Eintracht Frankfurt den Ruf eines „Feuerwehrmanns“ verdient hatte.
    Der neue Mann arbeitete zunächst ohne Co-Trainer, da Schalke 04 auch Jupp Koitka beurlaubt hatte. Später wurde ihm Hubert Neu zur Seite gestellt. Jörg Bergers Einstieg stand unter keinem guten Stern. In Leverkusen gab es bei der 1:5-Klatsche deftige Prügel. Jens Lehmann wurde nach dem 3:0 zum Buhmann der Fans. Mit „Lehmann raus“ und „Gehrke rein“ forderten die zahlreichen Schalker Anhänger einen Torwartwechsel. Trainer Berger reagierte zur Pause, ließ Lehmann in der Kabine und brachte Gehrke. „Ich wollte Lehmann schützen vor den Rufen der Zuschauer, seine Nerven waren sehr angespannt“, begründete der Coach seine Auswechslung. Jens Lehmann war fix und alle und fuhr noch vor dem Abpfiff mit der S-Bahn nach Hause.
    Florida-Boy
    Aber die eigentliche Bombe platzte einen Tag nach der Niederlage: Am Sonntag trat Präsident Günter Eichberg von seinem Amt zurück, das er seit dem 16. Januar 1989 inne hatte. Ausschlaggebend für diesen überraschenden Schritt war nicht die sportlich prekäre Situation des Altmeisters, sondern - wie es in der Pressemitteilung des Vereins hieß - vielmehr geschäftliche Gründe. Danach fehle Eichberg zukünftig die Zeit, das Amt des Präsidenten auszufüllen. Er wollte seine geschäftlichen Aktivitäten künftig ins Ausland verlagern und flog noch am selben Tag nach Palm Beach, Florida.
    „Ich trete als Präsident zurück, aber ich stehe bis zu einer außerordentlichen Versammlung, die für Januar angesetzt ist, in einem zeitlich begrenzten Rahmen weiterhin zur Verfügung“, erklärte Eichberg. Seine Entscheidung fiel dabei nicht erst an diesem Wochenende, vielmehr hatte er seine engsten Mitarbeiter - da¬ runter Rudi Assauer und Rüdiger Höffken - schon im Vorfeld über seinem Entschluss informiert.
    Der Kapitän ging von Bord und hinterließ unter allen Schalke-Fans große Verunsicherung. Seine Verdienste waren unbestritten: Er hatte nach seiner Wahl das Feuer wieder entfacht und in einer Situation das Ruder übernommen, als Schalke sogar ins Amateurlager abzurutschen drohte. Er steigerte die Mitgliederzahl auf 17.000, der Zuschauerschnitt schnellte auf über 40.000 empor. Deutliche Belege, die sich auch sportlich niederschlugen. Mit Millionen-Investitionen erzwang der Präsident die Rückkehr in die erste Bundesliga, doch dann stockte der Fahrstuhl nach oben.
    Ein Nachfolger war noch nicht in Sicht. Jürgen W. Möllemann wurde zwar ins Gespräch gebracht, lehnte aber dankend ab. Das Nervenkostüm der Mannschaft war sichtlich angeschlagen. Und so war es auch kein Wunder, dass gegen Dynamo Dresden gerade mal ein 0:0 heraussprang.

    Der „Spiegel“-Report
    Ein Berg von Schulden und dazu noch Steuerbetrug, Finanztricks, Pfändungen, ungedeckte Bürgschaften, Lizenzerschleichung und Schiedsrichterbestechung - eine Woche nach dem Rücktritt seines Präsidenten Günter Eichberg sah sich der FC Schalke 04 mit einer Flut von massiven Vorwürfen des Nachrichten-Magazins „Der Spiegel“ konfrontiert. Verantwortlich für das Chaos beim Tabellenletzten sollte laut „Spiegel“ der „Scharlatan“ Günter Eichberg sein, der Verbindlichkeiten in Höhe von 100 Millionen Mark zwischen dem Verein, der inzwischen aufgelösten Marketing-GmbH und seinen Kliniken hin- und hergeschoben und Schalke in den finanziellen Ruin getrieben haben soll.
    Günter Eichberg erklärte zu den Vorwürfen: „Ich bin völlig geschockt. Das ist eine Katastrophe. Durch diese Vorwürfe entsteht ein Schaden im Hinblick auf den Verkauf meiner Kliniken. Ich werde gegen diese ungeheuren Anschuldigungen vorgehen. Der Wahrheitsgehalt liegt unter zehn Prozent.“ Rudi Assauer wies die Anschuldigungen ebenfalls zurück: „Alles Quatsch.“ Geschäftsführer Peter Peters versuchte die Vorwürfe Punkt für Punkt zu entkräften: „Auf Schalke geht auch in wirtschaftlicher Sicht nicht das Licht aus, wenn Günter Eichberg nicht mehr für einen zweistelligen Millionenbetrag bürgen kann.“
    Unter der Regie von Eichberg sollte Schalke sich zudem die Lizenz vom DFB erschlichen haben, indem der Club-Boss zunächst Spieler aus eigener Tasche finanziert und damit die DFB-Auflagen umgangen, sein Geld jedoch später aus der Marketing-GmbH zurückgeholt hätte. Höffken bestritt dieses Vorgehen auch nicht: „Unsere Verpflichtungen sind in die Marketing-GmbH eingeflossen und übernommen worden. Darüber war auch der DFB informiert.“
    DFB-Liga-Direktor Wilfried Straub kündigte eine genaue Untersuchung an. Dem Vorwurf der Schiedsrichter-Bestechung - Referee Manfred Neuner aus Leimen soll zu seinem 100. Spiel ein Jagdgewehr im Wert von 30.000 Mark erhalten haben - wurde ebenfalls widersprochen: „Ein normaler Vorgang, von dem der DFB unterrichtet war. Das Gewehr kostete auch nur 3000 bis 4000 Mark.“
    Die „Spiegel“-Vorwürfe hatten die Verunsicherung auf Schalke über die sportliche und wirtschaftliche Zukunft des Vereins ins Unermessliche wachsen lassen. Man wartete nun sehnsüchtig auf Günter Eichberg, der in den nächsten Tagen aus den USA zurück erwartet wurde. Schalke nahm sich den „Spiegel-Report“ Stück für Stück vor. Ex-Schalker Antoine Hey, den der Verein inzwischen an TeBe Berlin losgeworden war, hatte darin von „ungedeckten Schecks“ gesprochen.
    Dem entgegnete Holger Gehrke: „Ich habe zehn Jahre lang bei BW 90 Berlin mein Geld nicht pünktlich erhalten. In Schalke herrschen dagegen paradiesische Zustände. Wenn die anderen Teile des Berichts ähnlich recherchiert sind, dann gute Nacht.“ ¬ „Antoine Hey wird von nun an keine Ruhe mehr vor uns haben“, kündigte Assauer eine Klage an. Rückendeckung beim Vorwurf der Lizenzerschleichung erhielt der Verein von DFB-Präsident Egidius Braun: „Wir haben seitens des DFB alles Menschenmögliche getan, damit die Prüfung der Schalker Lizenz niet- und nagelfest ist.“
    Noch war offen, wer den „Spiegel“ informierte hatte. Helmut Kremers bestritt, der Zeitschrift Auskunft erteilt zu haben. Schalke wehrte sich jedenfalls mit Händen und Füßen. Eine fünfseitige Dokumentation wurde verfasst und notariell beglaubigt. Der „Spiegel“ aber blieb bei seiner Darstellung und lehnte eine Gegendarstellung ab.
    Die Spitze des Eichbergs
    Die Schalker Mannschaft hatte indes nichts mehr zu verlieren, doch selbst das letzte Aufbäumen half nicht: 0:3 in Stuttgart. Neue Veröffentlichungen des „Spiegel“ hatten die Banken veranlasst, sich um Einsicht in die Geschäfte der aufgelösten Marketing-GmbH zu bemühen. Ein Funktionär kalauerte gegenüber dem „Spiegel“: „Wir kennen nur die Spitze des Eichbergs.“
    Günter Eichberg, der mit seinen Krampfader-Kliniken ein gut gehendes Geschäft betrieb, war mittlerweile hoch verschuldet. Bei seinen deutschen Bankiers hatte er sich knapp 90 Millionen Mark gepumpt, so der „Spiegel“. Alle Versuche, seine Kliniken zu verkaufen, waren bislang gescheitert. Und: „Vermutlich zwischen 15 und 20 Millionen Mark hat er in Schalke gelassen.“ Die Schalker Marketing-GmbH sei die „Treuhand vom Revier“ gewesen.
    Nach neuen „Spiegel“-Informationen lägen die Verbindlichkeiten des Clubs bei 13,2 Millionen Mark. Schalkes Verwaltungsrat (Vorsitzender Jürgen Möllemann) trüge dabei erhebliche Mitschuld an den Verfehlungen des zurückgetretenen Präsidenten - die Kontrollorgane des Vereins hätten versag, hieß es in dem Bericht. Der Verwaltungsrat sei es gewesen, der am 10. Juli 1991 auf Eichbergs Druck die Kompetenzen der Marketing-GmbH entscheidend ausweitete. Die Schalker Aufseher hätten dem Treiben des Finanzjongleurs Eichberg zugesehen, obwohl Insider die Funktionäre mehrfach vor Eichbergs Machenschaften gewarnt hätten. Die Bücher wurden geführt „wie beim Taubenzüchterverein“, so ein Verwaltungsratsmitglied gegenüber dem „Spiegel“.

    Alles anzeigen

    Quelle: Ich weiß es ist hier unaussprechlich, aber man findet das nun einmal auf http://schalke-unser.de/?page_id=206#id02

  • Keine Schalker in der Arminia-Führung - und auch keine anderen Trittbrettfahrer!

    • WayneSchlegel
    • 14. Juni 2009 um 00:19

    Hitchcock
    Ich teile Deine Ansicht weitestgehend, mit der Ausnahme dass hier Ex Schalker verflucht werden.

    Den Nagel triffst Du so ziemlich auf den Kopf… Eichberg geht zurück nach Gütersloh und da kommt ihm die momentane Situation bei Arminia ziemlich entgegen um sich mal wieder zu präsentieren. Trotz allem denke ich dass er da keinen Alleingang gemacht hat und Assauer zumindest informiert hat über seinen Weg in die Medien. Klar… hier tun sich vielleicht auf neue Wege auf ne Menge Kohle abgreifen zu können.

    Eichberg soll bleiben wo er ist und meinethalben in Ruhe zu Hause sein Bier trinken. Wenn er sich auf dem Fenster lehnt und mit seinen Kontakten in die Miele und Bertelsmann Führungsetagen prahlt, dann dürfte das einem Herrn Oetker nur ein müdes lächeln aufs Gesicht zaubern.

    Mit Assauer könnte ich mich noch arrangieren. Der hat was von Fußballkult und wenn man ihm nicht zuviel Macht gibt, dann könnte der hier echt was reißen.

    Aber mal ehrlich…
    Wenn sich die regionale Wirtschaft hier zusammen tut, dann ergibt sich hier ein Bild in das Assauer nicht reinpasst. Ich bin kein Marketingstratege, sondern eher jemand der es versteht eins und eins hier und da mal zusammenzählen zu können.

    Wenn ich mir die großen Unternehmen in der Region, ich nenne hier nur ein paar Beispiele, mal anschaue, dann sind das Firmen über die in der Presse wenig bis gar nichts, und wenn, dann auf gar keinen Fall irgendwas negatives verlautbar wird.

    Nennen wir doch mal ein paar Namen die mir schnell und spontan einfallen:

    Schüco
    Gerry Weber
    Dr. Oetker
    Gildemeister
    Miele
    Seidensticker

    All diese Namen stehen für solides Unternehmertum, Integrität zur Region und handeln frei von Skandalen, wobei die nur die wenigsten wissen wie groß und solide diese Firmen wirklich sind. Und diese genannten Namen sind noch lange nicht alle. Es wird hier also das diskrete, solide Understatement gepflegt. Quasi ein solides rangieren unterhalb vom Radar der Öffentlichkeit.

    Den Namen Bertelsmann habe ich hier an dieser Stelle bewusst außen vor gelassen, da Bertelsmann schon vor langen Jahren undurchsichtige, amerikanisch geartete Konzernstrukturen angenommen hat und schon lange nicht mehr ins Bild des soliden, vielleicht auch etwas konservativen, Familienunternehmen passt. Wer außerhalb der Region weiß denn schon dass sich hinter der Firma „Arvato“ eigentlich ein Bertelsmann Ableger versteckt?

    Wenn also die regionale Wirtschaft sich wirklich bei Arminia engagieren will, dann passt ein Assauer mit seinem von ihm selbst gepflegten, moderner Macho, Image also auf gar keinen Fall in dieses Bild.

    Ich kann mir also nicht vorstellen dass das ein potenziell gewünschter Kandidat von den „phantatstischen 12“ ist.

    Assauer verkörpert den Ruhrpott durch und durch… Aber nicht diese Region.

  • Wer soll neuer Trainer werden? ELFMETERSCHIESSEN !!

    • WayneSchlegel
    • 13. Juni 2009 um 16:40

    Leider totales schweigen im Walde bei Arminia. Ich hatte echt Hoffnung dass heute ein guter Tag werden könnte, der mir das Schreckgespenst Holger Fach vertreibt.

  • Wer soll neuer Trainer werden? ELFMETERSCHIESSEN !!

    • WayneSchlegel
    • 13. Juni 2009 um 14:22
    Zitat

    Original von tommek

    Das wäre gar nicht witzig!!!
    Ich bin sehr, sehr (an)gespannt.

    Genau aus diesem Grunde ist mein Rasen immer noch nicht gemäht :hi:

  • Arminia in den Medien

    • WayneSchlegel
    • 13. Juni 2009 um 14:11

    Dann kann der geschaßte Schalker Klüngel ja komplett den DSC infiltrieren :lol:

  • Ex-Finanz-Geschäftsführer Roland Kentsch

    • WayneSchlegel
    • 13. Juni 2009 um 14:09

    Ich kann mir gut vorstellen dass da grade jemand ziemlich beschäftigt ist ne Menge Papier durch den Schredder zu jagen.

  • Arminia in den Medien

    • WayneSchlegel
    • 13. Juni 2009 um 11:53

    Vielleicht verliest ja auch ein bestimmter Hamburger Promi-Anwalt dass er im Namen von Kentsch Klage gegen Oetker, Weber und Hindrichs wegen "übler Nachrede in der Öffentlichkeit" eingereicht hat.

  • August Oetker: »Arminia schadet Bielefeld«

    • WayneSchlegel
    • 13. Juni 2009 um 09:11
    Zitat

    Original von distro
    Günter Eichberg sagt: "Wenn man meine Hilfe nicht braucht, dann gehe ich eben nach Hause und trinke in Ruhe mein Bier"

    Günter, alter Sonnenkönig, ich bring Dir das Bier sogar persönlich bis vor die Haustür, damit Du ja bleibst, wo Du bist :baeh: :baeh:

    Komm vorher aber bitte kurz bei mir vorbei. Ich gebe Dir auch noch ne Kiste mit, damit er möglichst lange zu Hause bleibt.
    Der Eichberg soll bloß bleiben wo der Pfeffer wächst. So eine Geschichte mit einem sündhaft teuer erkauften Aufstieg und anschließendem hinterlassen von völlig verbrannter Erde braucht hier kein Mensch. Zumal ich sowieso sehr gespannt bin, was hier demnächst noch alles so ans Tageslicht kommt.

    Mit Assauer könnte ich mich zumindest arrangieren. Der weiß wo der Hase langläuft und polarisiert. Dabei hätte ich vor einigen Tagen noch von Größenwahn gesprochen, wenn jemand ernsthaft den Namen Assauer in den brodelnden "Arminia Gerüchte Pott" geworfen hätte. Aber so wie es aussieht drängt er sich hier ja fast auf. Kohle dürfte der genug verdient habe, ich könnte mir durchaus vorstellen dass es ihm in den Fingern juckt im Fußballerischen Sinne nochmal anzugreifen. Skeptisch bin ich dahingehend dass ich hier eine Gefahr sehe dass er Arminia nur als wilkommenes Instrument sehen könnte den Zahnlosen zeigen zu wollen:"Schaut her, ich kanns doch noch".

    Also... Eichberg, NEIN DANKE. Assauer meinethalben, aber auch nicht ganz unvoreingenommen.

    Zumindest könnte der für nen Imagewandel sorgen. Die "Idioten aus Ostwestfalen" mutieren dann zu den "Machos aus Ostwestfalen" :arminia:

  • Wer soll neuer Trainer werden? ELFMETERSCHIESSEN !!

    • WayneSchlegel
    • 12. Juni 2009 um 21:49
    Zitat

    Original von Treckerjunge

    Bei Rapxxxxx gebe ich dir recht.
    Bei Thommy hatte der Abgang ganz andere Hintergründe.

    Tvh hat erkannt dass er sich mit seiner Vision von einer dauerhaften Etablierung in der ersten Liga an Kentsch die Zähne ausbeißt und hat folgerichtig seinen Hut genommen. Wie auch immer konsequent und gradlinig. Immerhin ein gutes Beispiel für RK.

  • Wer soll neuer Trainer werden? ELFMETERSCHIESSEN !!

    • WayneSchlegel
    • 12. Juni 2009 um 21:37
    Zitat

    Original von Yps

    Sofern es Dammi wirklich gelingen sollte TvH wieder auf die Alm zu holen, so würde er es gleichsam schaffen mehr als die Hälfte seiner Kritiker in Staunen zu versetzen.

    Dem wird sicherlich so sein. Aber erst muss RK definitiv weg sein. Eher geht da nichts. Ich halte auch Dammi nicht für dumm, sondern eher für hier und da etwas noch etwas ungeschickt agierend was sein Auftreten in der Öffentlichkeit angeht. Ich halte ihn auf gar keinen Fall für dümmer als einen Michael Zorc. Den wollten sie in seinen Anfangszeiten als Sportdirektor bei den Schwatt Jelben auch am liebsten geteert und gefedert vom Hof jagen. Der hat aber die Kurve gekriegt und genießt da mittlerweile ein verdammt hohes Ansehen.

    Ok…. Aufgrund der Sachen die er nach seiner Zeit bei Arminia gemacht hat, stehe ich einem TvH auch nicht zu 100% unvoreingenommen gegenüber, auch sehe ich ihn nicht als den ultimativen Heilsbringer. Das sicherlich nicht. Da sollte auch mal jemand sein, der ihn auch bremsen kann.

    Aber eines kann man ihm nicht absprechen… der hat ein Auge für Talente gehabt und es verstanden sie nach Bielefeld zu locken. Sicherlich war auch mal die eine oder andere Griepe dabei und Grottenkicks der übelsten Art hat es unter TvH auch gegeben. Auch sein festhalten an einem Masmanidis habe ich nie verstanden. Aber trotz alledem war seine Arbeit bei Bielefeld überwiegend positiv und wenn er gelernt hat dass es auch mal ohne Ausstiegsklauseln gehen kann, dann wäre der mir weitaus lieber als manch anderer, der hier so in der Gerüchteküche brodelt. Immerhin haben „seine“ Ex-Bielefelder den FCN wieder in die erste Liga geschossen.

  • Wer soll neuer Trainer werden? ELFMETERSCHIESSEN !!

    • WayneSchlegel
    • 12. Juni 2009 um 20:49

    Ich glaube ja nicht an irgendwelche Verschwörungstheorien, aber dass Herr Oetker wie Phoenix aus der Asche auftaucht, damit ein Erdbeben auslöst und einen Tag später springen Gerry Weber und Hindrichs von Schüco auf den gleichen Zug auf, ist definitiv kein Zufall. Damit ist Kentsch, spätestens jetzt nach dem totalen Rückzug von Schwick, mausetot. Die Frage ist nicht ob er abtritt, die Frage ist nur noch wie er geht oder gegangen wird.

    Damit halte ich eine Rückkehr von TvH für alles andere als ausgeschlossen. Dammi muss sicherlich an seiner Außendarstellung noch etwas feilen und ist auch (noch ?? ) nicht der personifizierte Sportdirektor, aber die Art und Weise wie er seine Spielertransfers abgewickelt hat, hat mich schon beeindruckt. Daher bin ich guter Hoffnung dass er clever genug ist das Erdbeben auszunutzen, um dann jemanden zu präsentieren mit dem hier keiner wirklich rechnet.

    Von den hier zur Wahl stehenden Kandidaten könnte ich mich mit einem Wück gut anfreunden. Der hat mit Ahlen aus Sch… Gold gemacht und steht für ein schnelles, offensives Spiel. Warum dem nicht mal ne Chance geben?

    Sollte sich eine „neue Ostwestfälische Wirtschaftsmacht“ auftun, dann könnte ich mir auch einen Slomka gut vorstellen. Nachdem der bisher überall wegen seiner Gehaltvorstellungen abgeblitzt ist, sollte der auch etwas bescheidener geworden sein und hätte obendrein unter (hoffentlich) neuen Vorraussetzungen die Möglichkeit hier was aufzubauen.

    Einen Fach, Kohler oder Bommer will ich hier definitiv nicht sehen.


    Ansonsten bleiben noch die Varianten „Rübe als Spielertrainer“, oder auch das viel zitierte Butterbrot. Mit dem passenden Aufschnitt immer wieder lecker :)

  • August Oetker: »Arminia schadet Bielefeld«

    • WayneSchlegel
    • 11. Juni 2009 um 21:52
    Zitat

    Original von OhLeoIsoaho
    [*]von (befreundeten) Unternehmern, denen Arminia und die Wirtschaftsregion am Herzen liegt, darum gebeten wurde, ebenfalls Stellung zu beziehen, oder
    [/list]

    Sollte das so sein, dann wäre es ein eindeutiger Indikator dafür dass es mächtigst am brodeln ist in Kreisen von Sponsoren oder potenziell interessierten.

    Zitat

    Original von OhLeoIsoaho
    [*]vom WB um eine Äußerung Oetkers gebettelt wurde, um den Druck auf gewisse Herren zu erhöhen. [/list]

    Im Vergleich zu Oetker ist das Westfalenblatt ein zu kleines Licht als das es Oetker vor seinen Karren spannen könnte. Wenn überhaupt, dann spannt Oetker das WB vor seinen Karren.

  • August Oetker: »Arminia schadet Bielefeld«

    • WayneSchlegel
    • 11. Juni 2009 um 21:18
    Zitat

    Original von justdoitDSC
    Vielleicht sollte man bei der ganzen Kritik auch ein wenig den familiären Hintergrund beachten.

    Bis zu seinem Tode im Jahr 2007 war Rudolf-August Oetker absolut dagegen, dass die Familie Oetker bzw. das Unternehmen in irgendeiner Form Beziehungen zu Arminia aufbaut. August Oetker hätte sich meines Wissens nach früher gerne bei Arminia engagiert. Die letzten beiden Jahre wäre ein Engagement nur im Zusammenspiel mit HHS und RK möglich gewesen, da der Verbleib in der 1. Liga den beiden eine gewisse Jobgarantie gegeben hat. Und welche Meinung er vor allem von RK hat, das zeigten die Artikel doch eindeutig.

    Daher sehe ich es nicht so, dass er jahrelang nichts gemacht hat, denn bis 2007 hatte Rudolf-August Oetker ganz klar in der Familie das letzte Wort und in den letzten beiden Jahren einzusteigen hätte bedeutet, Gelder in die jetzige Führung zu stecken. Selbst wenn er mit einer großen Summe als Sponsor aufgetreten wäre, wäre man seiner Forderung nach Ablösung von HHS und RK wohl nicht nachgekommen, konnten sich die Seilschaften doch sehr positiv präsentieren mit der neuen Tribüne und dem andauernden Aufenthalt in der 1. Liga.

    Jetzt ist die Chance da, dieses Engagement anzufangen ohne HHS und RK, und es wird da auch bestimmt nicht bei ein wenig "Jugendförderung" bleiben. Alleine aus persönlicher Leidenschaft möchte er Arminia wieder in der 1. Liga sehen und wenn der erste Schritt gemacht ist, wird er alles dafür tun, dass das relativ schnell wieder der Fall sein wird.

    Eine bessere Anwort auf die vielfach gestellte Frage:"Warum erst jetzt?" kann es es wohl kaum noch geben.

  • August Oetker: »Arminia schadet Bielefeld«

    • WayneSchlegel
    • 11. Juni 2009 um 19:35

    Nun mache ich eben meinen Rechner an um die neuesten Gerüchte rund um unsere heiß geliebte Arminia zu verfolgen und dann sowas.

    Donnerwetter… Da hat Herr Oetker aber ein gepfeffertes Pfund losgelassen. Wenn das jetzt nicht der Blattschuss für zwei waidwunde Hirsche war, dann weiß ich es auch nicht.
    Respekt und Danke dafür!!!
    Interessant auch dabei dass ausgerechnet das sonst so zurückhaltende WB eine solche massive Breitseite als erstes unters Volk streut.

    Ein mögliches Jugendsponsoring von Oetker kann man mehr als nur begrüßen, zumal sein Wort in der Region ein so massives Gewicht hat, dass ganz bestimmt noch weitere mögliche Sponsoren auf diesen Zug mit aufspringen.


    Zitat

    Original von Hitchcock
    Ich stelle jetzt mal eine extrem provokante Frage: Wer bei Arminia hat ein Interesse daran, dass Oetker den Verein NICHT unterstützt? Und warum ist das so?

    Klare Frage, klare Antwort!

    Kentsch und Schwick. Weil Oetker ein mögliches Engagement bei Arminia an diesen beide Köpfe gekoppelt hat.


    Auch wenn ich mich nicht zu der von Herrn Oetker angesprochenen Zielgruppe zähle, schiebe ich mir doch jetzt glatt ne „Ofenfrische“ von Dr. Oetker in den Backofen. :)

  • 2te Opposition für die JHV

    • WayneSchlegel
    • 10. Juni 2009 um 19:59

    Es gibt hier ja reichlich Stoff zu lesen wo der Ausdruck Realsatire mehr als erfüllt ist. Aber jetzt mit der „Opposition der Opposition“ treibt der Schwachsinn doch langsam echt Blüten.

    Wenn man mit einem Anliegen, Anfrage, oder was auch immer an die KA herantritt, dann sollte doch nichts dagegen sprechen entsprechende alternative Kontaktdaten zu hinterlassen. Es sei denn man möchte unbedingt anonym bleiben. Das Internet ist ja ne tolle Sache, aber auch leider nicht zu 100% unfehlbar.

    Diese Geschichte wie sie hier von „pro-dsc“ aufgesetzt wurde, erinnert mich doch stark an Monty Python´s „Leben des Brian“. Da hat sich auch eine „Volksfront von Judäa“ mit der „Judäischen Volksfront“ gestritten. :lol:

    Wer weiß…. Vielleicht schließe ich mich unter diesen Umständen ja noch der „Ernst für alles“ Bewegung von Bulldozer an. Ob ich zu Ernst ne andere Einstellung als Bulldozer habe ist dabei völlig egal. Hauptsache Opposition. :nein:

    :arminia:

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