Aber Gerstner hat doch Recht, auch wenn es manchmal schwer einzugestehen ist. "Der Ostwestfale" ist doch wirklich so drauf. Vor allem aber scheint er eins zu sein, stur. Bestes Beispiel ist die neue Tribüne. Anfangs wurde ihr noch entgegengefiebert, von wegen geschlossenes Stadion, Schmuckkästchen Alm und so weiter.
Dann lief einiges schief beim Bau, das Dach war zu kurz, die Sitzreihen zu eng und ein paar andere Dinge. Schon war die Tribüne komplett unten durch. Stimmen, die von guter Sicht und anderen positiven Aspekten berichtet haben, wurden ignoriert bis lächerlich gemacht. Mittlerweile hat die Tribüne ein Image erreicht, als würde man sich auf ihr in Lebensgefahr begeben und dafür auch noch seinen halben Jahreslohn bezahlen müssen. In Wahrheit ist es eine ganz normale (zu teuer gebaute) Tribüne eines Fußballstadions, mit guter Sicht, der gelegentlichen Gefahr, in den unteren Reihen etwas nass zu werden und schlechte Spiele sehen zu müssen. Mit anderen Worten: Die Tribüne ist schlägt viele andere Tribünen in der 2. Liga um Längen.
Aber "der Ostwestfale" benutzt die Tribüne nicht, würde es auch bei schönen Fußball nicht tun, einfach weil "man nicht auf die Ost geht".
Ob man das als Trainer einer Mannschaft so über die eigenen Fans sagen muss, bleibt dahingestellt, aber im Kern trifft er genau die Wahrheit.
Übrigens stehen wir in der Zuschauertabelle des Februars auf Platz 26 aller deutscher Sportvereine. Vor uns liegen also 25 andere Fußballvereine.