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  3. Alfred Tetzlaff

Beiträge von Alfred Tetzlaff

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 20. August 2008 um 12:01
    Zitat

    Original von blauer-mannUnd das ich als von Arminia erfolgsverwöhnt bin...naja, dass erste Spiel von Arminia habe ich, ich glaube es war 94/95, gegen Wattenscheid 09 besucht. Danach bin ich immer regelmäßig auf die Alm gegangen. Da waren es auch kein rosigen Zeiten mit unüberdachter Stehplatztribüne hinterm Tor.

    Lass mich raten, Regionalliga West/Südwest, 1. Spieltag, Endstand 0:0.
    18.000 Leute sind heiß auf Thomas von Heesen, Fritz Walter und Armin Eck.

    Ergo: Deine 1. Fansaison als Almgeher endete mit Aufstieg. Deine 2. Fansaison als Almgeher endete mit Aufstieg. Deine 3. Fansaison als Almgeher endete mit Bundesliga-Klassenerhalt.

    Wenn Du das schon als "keine rosigen Zeiten" bezeichnest, dann möchte ich wissen, wie Du die Zeit von 1989 bis 1994 bezeichnen willst.

    Man hat es Dir (glücklicherweise) sehr leicht gemacht, der Versuchung Bayern München oder Schalke 04 zu widerstehen als Achtjähriger.

    Das war nicht immer so. Und ist ein Grund, warum Arminia so viele Fans an den BVB und an S04 verloren. Ausgerechnet als Arminia in der Provinz kickte, begann deren Glanzzeit. Und deswegen hat Arminia gerade in der Generation der "Umfünfundzwanzigjährigen" eine Menge Potential verloren.

    Ich hatte das Glück, dass meine erste "echte" Saison mit Arminia die Zweitligasaison mit dem Hunderttoresturm war. Und dass dann 5 JAhre Bundesliga kamen. Wer weiß, für welchen Verein ich sonst heute jubeln würde ...

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 20. August 2008 um 11:49
    Zitat

    Original von AnturiosDeine Schlussfolgerung ist inkonsequent, insofern nach deiner Argumentation eher die Jüngeren (=die Erfolgsverwöhnten) bei kleineren Problemen wie derzeit unzufrieden sein müssten.

    Für Dich als Fan-Dinosaurier müssten dagegen die derzeitigen Vorgänge vor dem historischen Hintergrund lächerlich sein, eine unbedeutende Krise im Vergleich zum Absturz in den 80gern.

    Nicht zwangsläufig.

    Wir Du weißt, verklärt der Mensch Vergangenes. Tenor: "Früher war alles besser." Das ist eine Standardfunktion menschlicher Gedächtnisse. Gutes wird in der Rückschau besser. Schlechter war nicht so schimm.

    Siehe eben Valencia Post, der mich zitiert und sinngemäß schreibt: "Aber Oberliga auch war klasse."

    Das Gleiche sage ich auch, aus der heutigen Perspektive: "Die Oberligazeit war auch ok!". Aber glaube mir, damals haben ich und vermutlich auch Valencia die Situation verflucht. Um heute zu sagen: "War doch nicht so schlimm!"

    Und nun kommen wir zu den Meckerpötten zurück:

    Typische Szene auf Block I, da spielt Rübe einen Fehlpass auf Artur, mit Ansage, hätten wir alle besser gemacht, logisch, wissen wir. Und Du kannst Deinen Hintern darauf verwetten, dass ein Sitznachbar zum anderen sagt: "Stratos auf Lonnemann, die beiden hätten das damals besser hingekriegt ..."

    Erkennst Du was? Wir meckern aus Prinzip! Nicht weils schlecht ist. Wir "Opas" wissen alle, dass wir derzeit mal wieder eine Blütephase unseres Fandaseins erleben, weit über dem Schnitt meiner 30 Jahre. Oder gar der 50 Jahre, der beiden Knaben auf den beiden Plätzen vor mir.

    Aber wir meckern. Weil früher war es besser. Aus Prinzip! Da können die Jungen nicht mithalten. Die haben nix zu meckern. Denn das was sie da gerade auf dem Platz sehen, das kennen sie nicht anders. "Früher war alles besser" ist noch nicht. Ja, und Rübe auf Artur, das war ja schon immer so. Das kennen die Jungen nicht anders. Die wissen nix von Stratos und Lonnemann, und wissen nicht dass die natürlich zwei Klassen schlechter waren als Rübe und Artur, und deshalb x-mal mehr Fehlpässe gespielt haben. Obwohl wir alten Meckerpötte doch genau wissen, dass Stratos und Lonnemann das damals besser hingekriegt hätten ... ;)

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 20. August 2008 um 11:18

    Ich wäre der letzte der was gegen einen (dreifachen) Punktgewinn in Bärlin einzuwenden hätte und eine (deshalb) ausverkaufte Alm.

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 20. August 2008 um 11:03
    Zitat

    Original von blauer-mannMein Gott, ist das ne Macke von dir das du alles, aber auch wirklich alles ins negative ziehen musst? Irgendwelche Komplexe oder so? Es ist echt grausam...und genau wegen solchen Meckerköppen wie dir gehen viele sicher auch nicht ins Stadion, weil sie kein Bock darauf haben solche Leute wie dich neben sich zu sitzen haben. ICH würde auch zuhause bleiben wenn du mein Sitznachbar wärst :nein:

    Vielleicht solltest Du erst mal den Namen "Alfred Tetzlaff" googeln. Als Geburtsjahrgang 1988 ist es nicht unbedingt selbstverständlich, dass der Name Dir was sagt. Dann werden Dir ggf. einige Dinge meiner Einstellung zur Arminia klarer. :D

    Und zudem schiebe ich Dein Zitat, und da muss ich nochmal die "Opakarte" leicht herablassend ausspielen, auf Deine Jugend.

    Als Geburtsjahrgang 1988 kennst Du im Zweifel nix anderes als die schöne Welt des Bundesliga-Fußballs. Die größte Enttäuschung in Deinem Fandasein müsste gewesen sein, als Arminia 2001 ausnahmsweise mal nicht den direkten Wiederaufstieg schaffte.

    Ich bin dagegen bereits mit der Arminia über die Dorfsportplätze von Havelse und Rheine gefahren. Das nannte sich "Amateur-Oberliga Westfalen" und das kannst Du Dir einfach nicht vorstellen, was es damals bedeutete, Arminia-Fan zu sein in den späten 80er Jahren. Einfach weil Du es - Gnade der späten Geburt - nicht erlebt hast.

    Und wenn Du Dir diesen Unterschied - das hat nix mit "besser" oder "schlechter" zu tun, sondern einfach mit "Unterschied" - unserer beider Erfahrungswelten als Arminia Fan vor Augen führst, dann hast Du sicher Verständnis, dass die ältere Generation der Arminen Fans im Zweifel aus Meckerpötten besteht, während die jüngere - erfolgsverwöhntere - Generation das alles etwas rosaroter sieht.

    Nur glaube mir, uns Alten wird es daher - weil bekannt und bewährt - auch deutlich leichter fallen, wenn wir mal wieder (dummerweise) in die Drittklassigkeit abrutschen. Wir kommen trotzdem wieder! Ihr Jungen werdet dagegen auf eine harte Bewährungsprobe gestellt, mal schauen, wieviele dann wirklich wieder kommen ... oder dann nach Schalke wechseln!

    Und P.S. wegen der Sitznachbarn:

    Komm mal nach Block I in die oberen Reihen, wo ich sitze: Wir sind da alle zwischen Mitte 30 bis weit in die 60. Und wir meckern die 90 Minuten über den Scheisz da unten auf dem Platz, und den Verein überhaupt, wie wir nur können. Während der Fanblock das alles rosaroter sieht, und selbst bei 0-2 und lausigem Kick jede Aktion bejubelt, als führten wir 3-0.

    Das war schon immer so und wird immer so bleiben. Und trotzdem gehen wir immer wieder hin ... und auch die Sitznachbarn kommen alle wieder. Weil sie auch Meckerköppe sind, da in Block I, recht weit oben ... und von uns Meckerköppen geht auch keiner auf die Ost. Weil meckern können wir auch für 400 Euro DK-Preis. Das Bezahlen von 180 Euro mehr für die Ost macht das Meckern auch nicht besser. ;)

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 20. August 2008 um 10:05

    50%? Sischer dat?
    Mir fallen da allenfalls Gladbach und Düsbuarch ein.

    Die "besseren" Vereine wie Dortmund, Schalke, Werder, HSV haben ihr Hütte ausgebaut, nachdem die alten Tempel an die Belastungsgrenze geraten sind.

    Und Vereine auf unserer Augenhöhe wie Hannover, Frankfurt, Nürnberg, Lautern haben ihre Tempel zur WM in den Hintern geblasen bekommen.

    Arminia befindet sich da schon in einem recht elitären Clübchen mit dem Vorhaben aus völlig eigenen Mitteln auf ein nicht wirklich ausverkauftes Stadion noch einen oben draufzusatteln.

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 20. August 2008 um 09:50

    Ach ist das so?

    Alle anderen Vereine gehen diesen Weg:
    1. Geld in die Mannschaft pumpen.
    2. Erfolg haben.
    3. Feststellen, dass das Stadion zu klein ist.
    4. Stadion ausbauen.
    Kurz: Erst die Ticket-Nachfrage schaffen, dann das Ticket-Angebot erweitern und verteuern.

    Nur wir gehen diesen Weg:
    1. Geld ins Stadion pumpen.
    2. Mangels immer weniger konkurrenzfähiger Mannschaft auf Dauer keinen Erfolg haben.
    3. Feststellen, dass das Stadion leer ist.
    4. Tja, viertens, tja ... irgendwann reicht es nicht mehr für Platz 15 ... und auch nicht mehr für den Wiederaufstieg.
    Kurz: Erst das Ticket-Angebot erweitern und verteuern, dann darauf hoffen, dass irgendwo aus dem Nichts die Ticket-Nachfrage kommt.

    Der normale Weg hat eine gewisse Wahrscheinlichkeit, irgendwann von Platz 15 wegzukommen, nach oben. Und eine gewisse Wahrscheinlichkeit, irgendwann ausgebrannt im Nirwana zu versinken.

    Unser Weg führt zwangsläufig nach unten. Einziger Vorteil: Er dauert länger, als der normale Weg im Mißerfolgsfalle. Zweimal sind wir dem Sensenmann schon von der Schüppe gesprungen, zuletzt im Zweifel deshalb weil Jan Koller nicht 20cm tiefer gezielt hat. Geht das auch ein drittes Mal gut?

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 20. August 2008 um 09:31

    Aber gut. Wenn meine negative Meinung über Arminias Führungsriege und deren Glastempelosttribüne hier nicht gefragt ist, dann prophezeihe ich jetzt folgenden Blick aus meiner Kristallkugel.

    Die Mannschaft spielt am Samstag bei Hertha recht ordentlich und gewinnt am Ende nicht unverdient durch einen Konter in der Nachspielzeit mit 1-0.

    Schwupps zieht der Vorverkauf fürs HSV Spiel noch drastisch an, vor allem weil Schalke bei Werder so richtig auf den Sack kriegt, wir damit vor S04 in der Tabelle stehen und die rund 3.000 Lipper Modefans, die es leid sind, die ganze Saison von Hamm bis zum Kamener Kreuz im 20 km Dauerstau Richtung Turnhalle zu stehen, sich noch schnell mit Osttribünen-Dauerkarten en masse eindecken.

    Vor vollem Haus gibt es selbstmurmelnd ein schwer umkämpftes, glückliches, aber am Ende nicht unverdientes 2-1 gegen den HSV. Mit 7 Punkten ist Arminia Tabellenführer.

    Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel verkündet ein von den Massen umjubelter Roland Kentsch, der nun doch alles richtig gemacht hat, dass Arminia dank der zusätzlichen Dauerkarte-Einnahme und einer Millionenspende eines ostwestfälischen Weltkonzerngesellschafters noch den Spielmacher der brasilianischen U21-Nationalmannschaft mit Dreijahresvertrag verpflichten konnte.

    Bereits die folgende 14tägigen Länderspielpause reicht aus, den kommenden Weltstar perfekt in die Mannschaft einzubinden, dass Arminia mit offensivem Angriffsfußball eine berauschende Saison spielt, an deren Ende 53 Punkte und der DFB-Pokalsieg stehen.

    In der Folgesaison scheidet man im UEFA-Cup unglücklich im Achtelfinale gegen den CL-Gruppendritten Juventus Turin mit 3:1 auf der Alm und 1:4 n.V. in Turin aus. Unser brasilianischer Spielmacher verlässt schweren Herzens den Verein Richtung Real Madrid, die dafür 60 Mio. Euro in die Vereinskasse überweisen.

    Noch Fragen?
    Will jemand was abhaben von dem Kraut?

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 20. August 2008 um 08:51
    Zitat

    Original von SandfordIch bin so langsam richtig froh, das wir einen Mann an der Spitze haben (Kentsch), der uns eine Zukunft eröffnet, und nicht wie ein Alfred Tetzlaff oder eine SWB Zecke schwarzmalt nach dem Motto "wir haben eh keine Chance, also gar nicht erst versuchen". Klasse, nein danke!

    Dein Wort in Kentschs Gehör. Der ist hier doch erst als gut bezahlter Funktionärssöldner irgendwann 1999 aufgetaucht, als die Mannschaft in der Bundesliga spielte und die Betriebsunfälle namens 5. und 6. Abstieg wieder ausbügeln konnte. Sowas wie "längere Durststrecke in der 2. Liga" oder gar "Oberligazeiten" kennt der im Vergleich zum echten Arminen doch nur vom Hörensagen.

    Und was hat Kentsch seither bewegt? Nix. Die Mannschaft spielte Anfang 2002 um Platz 15. Und die Mannschaft spielt auch heute noch um Platz 15. Ergo Kentsch = Stagnation!

    Nur sind die Leute, die auch zu Oberligazeiten auf die Alm marschiert sind (oder marschiert wären, wenn sie damals nicht bloß ein Quark im Schaufenster gewesen wären), aber im Zweifel die, die auch dann noch weiter auf die Alm marschieren, wenn die Kagge hier vielleicht mal wieder irgendwann am Dampfen ist. Denn niemand kann ausschließen, dass wir nicht in 4 oder 5 Jahren uns im Mittelmaß der 3. Liga mit Paderborn und Münster rumschlagen müssen. Aber ich denke wir können ausschließen, dass der Herr Kentsch dann noch da ist. Jedenfalls ist das meine Meinung.

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 19. August 2008 um 19:39

    Außerdem hat die Arminia ja noch ein weiteres Problem ... das superkleine Einzugsgebiet respektive dessen Siedlungsdichte.

    Der harte Kern der Block 3 Steher und der Block J Sitzer mag ja meinetwegen Woche für Woche den Trip durch die Republik wagen, um im Zweifel die schwarzweißblauen Farben auch in Cottbus oder München zu präsentieren.

    Aber der Großteil der Fußballfans sitzt nun mal nicht im Stadion.
    30 Mio. Deutsche interessieren sich angeblich für Bundesliga-Fußball.
    Davon gucken aber gerade mal 10 Mio. Sportschau oder Sportstudio.
    Davon haben sogar nur 3 Mio. Premiere.
    Davon gehen "lächerliche" 300.000 jede Woche ins Stadion.

    Der normalinteressierte Fan, selbst solcher mit Arminia-Affinität, sitzt also gar nicht am Samstag um 15.30 Uhr im Stadion.

    1 Stunde Fahrt zum Stadion? Oder gar 2?
    Halbe Stunde vorher dasein? Oder auffem Stehplatz sogar 1 Stunde vorher?
    Noch 1 Stunde zurück? Oder gar 2?
    Und das womöglich noch am Freitag abend mit Anstoss 20.30 Uhr?

    Für viele undenkbar.
    Bleiben also nur die Leute im Umkreis von allerhöchstens 1 Stunde (oder 50km) um die Alm.

    Nur da wohnt kein Schwein. Das hier ist Ostwestfalen. Leerer Landstrich in weiten Teilen, Felder, Wiesen, Wälder.

    Und während die Nord-Ostwestfalen wenigstens keine Alternative haben im Umkreis von 1 Stunde, sind die Süd-Ostwestfalen noch anfällig für Dortmund oder gar Schalker Avancen. Wenn ein Gütersloher richtig auf den Pin tritt, ist er in 1 Stunde auch an der Abfahrt GE-Buhr. (OK, das war mal, und ist erst wieder, wenns Kamener Kreuz fertig ist. Aber das ist ja nun nur temporär.)

    Und weiter als 1 Stunde fährt kaum einer zur Arminia, jedenfalls nicht Woche für Woche für Woche.

    Aber stell Dich mal am Spieltag in Lämershagen auf die Talbrücke. Soweit kannst Du gar nicht zählen, wie da Busse in Königsblau aus Richtung Hannover kommen auf dem Weg zur Turnhalle. Und das ist nur 1 Anfahrtsweg von zwei Dutzend, die zur Veltens-Trinkhalle führen. Nur kommen da allein in Lämershagen mehr Busse durch mit stundenlanger Anreise als Du jemals für ein Arminia Spiel füllen könntest.

    Fazit: Nicht nur - wie SWB schreibt - haben wir nicht das Potential die Lachshäppchen-Fraktion anzulocken, solange unsere größte Attraktion Ansgar Brinkmann Kaliber hat. Sondern es fehlt uns auch das EInzugsgebiet. Da wohnt keiner. Und die Leute, die sich mit 2-3 Stunden Anfahrt ins Auto Richtung Bielefeld setzen würden, fahren diese 2-3 Stunden lieber gleich nach Dortmund oder Schalke, solange hier nicht Luca Toni oder Diego in Schwarzweißblau kicken.

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 19. August 2008 um 19:15
    Zitat

    Original von SWB Zecke
    Sorry, aber das wahre Prosecco- und Lachshäppchenvolk wird sowieso nicht dauerhaft auf die Alm kommen. Auch die Möchtegern VIP Fraktion, für die diese 50 Euro Plätze drumherum gedacht sind folgt da ihren "Leittieren". Warum? Weil Arminia ein ganz anderes Image als DO oder GE hat. Diese Vereine können auf eine lange Bundesligazugehörigkeit mit entsprechenden Titeln verweisen, halt der mondäne Geruch der großen, weiten Fussballwelt. Sie gelten als integraler Bestandteil der Bundesliga, Arminia gilt landläufig eher als lästige Fliege auf dem Bundesligakuchen (Lothar M.: "Arminia und Cottbus müssen absteigen"). Welche Titel kann Arminia vorweisen? Rekordaufsteiger, aber solche Leute sehen dabei eher die dazugehörigen Abstiege.
    Dort bist du unter deinesgleichen, da laufen "richtige" VIPs aus Sport und Politik herum, das sehen und gesehen werden spielt ja auch ne Rolle. Dort redet man nicht über UEFA Cup oder CL als ein unbekanntes Flugobjekt, dort sind das reelle Ziele. Dort kannst du dir in deiner Loge, oder Business-Seat, alle 2 Jahre ein Heimspiel der deutschen Nationalmannschaft reinziehen.

    Was für ein "Puplikum" bleibt da noch für Arminia übrig? Leute, die sowieso schon mit dem Arminia Virus infiziert worden sind. Oder Leute, die gerade weil Arminia anders als die westfälischen Großvereine ist. Aber der typische Bielefelder Zahnarzt, Oberfinanzdirektor oder was weiß ich was nimmt lieber nen 30 € Sitz, als den 50 € "jetzt bin ich auch fast ein Business Men" Sitz. Dafür sind wir alle hier auf dem Land viel zu knickerig, fast alle Älteren rechnen doch noch um: 50 € = 100 DM - und dann so ein Gepöhle wie letzte Saison auf der Alm erleben? Na für das Geld würde ich auch lieber nach Hamburg oder Leverkusen fahren, da wird einem wenigstens entsprechender (auch internationaler) Fussball geboten. Und daran wird sich auch so schnell nichts dran ändern (wenn überhaupt?), denn man kann aus einem Ackergaul kein Rennpferd machen. Wenn Herr Kentsch solche Leute auf seiner Tribüne haben will, dann muß er ihnen auch das entsprechende Biotop anbieten und das fängt bei der Mannschaft an! Und nicht nur da, beim HSV war Van der Varrt allein schon ein Erfolg, weil die halbe VIP Lounge in der Halbzeitpause Sylvie in den Ausschnitt gucken durfte. Auch ein Argument sich VIP Karten zu kaufen :P

    Zusammengefasst bleibt nur noch eins übrig, Arminia passt nicht zu dieser Klientel und Arminias Ruf wird sich aufgrund der sportlichen Rahmenbedingungen auch nicht dahin entwickeln. Also bleibt nur eins, entweder stur an diesen Preisen festhalten und mit einer leeren Tribüne gegen Hoppenheim leben, oder die Preise senken und damit Arminias Stammpublikum, Otto Normalverbraucher, die Nutzung der Tribüne ermöglichen!

    BINGO! Besser kann mans nicht formulieren ... :D

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 19. August 2008 um 18:10

    Richtig spannend wird es ja sowieso erst, wenn wir mal wieder ein oder zwei Ehrenrunden durch die 2. Liga drehen müssen. Machen wir uns nix vor: Wir sind zweimal nacheinander dem Sensenmann mit viel Glück von der Schüppe gesprungen. Und die drei Aufsteiger dieses Jahr kochen mit anderem Wasser als ihre Vorgänger. Die Wahrscheinlichkeit, dass es die Arminia diesesmal zerreißt, ist deutlich größer als in den letzten Jahren. Egal wie angestrengt man auch durch die schwarz-weiß-blaue Vereinsbrille schauen mag.

    Und was passiert dann? Wenn die Osttribüne Moos ansetzt, weil einfach keiner Augsburg und Koblenz sehen will. Da Arminia früher die Preise in der 2. Liga maximal um 3-4 Euro pro Platz gesenkt hat, sind das dann bis zu 40 Euro. Das zahlt keiner. Auch nicht x-tausende Euro im Jahr für eine VIP-Karte, schon gar nicht x-zehntausend Euro für eine VIP-Loge.

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 19. August 2008 um 18:04
    Zitat

    Original von Ewald's RächerIch glaube allerdings nicht, das die Herren im Vorstand den Arsch in der Buchse haben..dieses Ärgernis kurzfristig zu beheben.

    Ich bin mir nicht mal sicher, ob der Arsch in der Buchse überhaupt ausreicht. Imho müssen die Eintrittspreise im Lizenzantrag fixiert werden. Und dann ist das Thema für die Saison durch. Sonst gibt es Haue von der DFL.

    Und da der Lizenzantrag schon im März(?) fällig war, konnte man dann auch nicht mehr reagieren, als die Ost im April nicht mal gegen Schalke zu 35 Euro voll wurde oder gegen Werder (letzte Saison) zu 40 Euro.

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 19. August 2008 um 17:45

    Im Übrigen hier mal ein trefflicher Blog zum Thema:
    http://gegenueber-arminia.blog.de/

    Und wie der Zufall so will, erzählte mir jemand heute, dass er Samstag von seinem Arbeitgeber "gezwungen" wurde, ausnahmsweise mal nicht in Block I zu sitzen, sondern in einer VIP-Loge ein paar handverlesene gute Kunden zu bespaßen, die man mit den sündhaft teuren Billets zu zighundert Euro das Stück ausstaffiert hatte.

    Tenor: Zwei wären gar nicht erst gekommen, von den anderen hätte die Hälfte ständig rumgemosert, dass das alles ein paar Nummern armseliger und schlechter wäre als auf Schalke.

    Noch Fragen? :rolleyes:

    Ich glaub es wird Zeit, dass ich mal ein paar Strippen ziehe und mich auch einladen lasse in den VIP-Tempel, damit ich mir selber ein Bild machen kann. Leider reichen meine Connections nur in die VIP-Logen von Schalke und Werder. Da sitze ich beim Arminia-Gastspiel immer auf einem Top-Platz und hab frei Saufen. Aber ausgerechnet für die Alm krieg ich das nicht geregelt. Ich hab die einfach die falschen Geschäftspartner.

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 19. August 2008 um 13:01
    Zitat

    Original von ArminiaPF2DIch frage mich allerdings die ganze Zeit, wer denn eigentlich auf der Westtribüne sitzen soll, wenn die alle auf die Ost wechseln würden.... Folglich ist immer eine Tribüne leer, oder eben beide nur zur Hälfte gefüllt.

    Nada, denke ich.

    Wenn von den vielleicht 12.000 "langjährigen Sitzplatz-Stammgästen" nur ein Drittel, also gut 4.000 Leute rübergemacht hätten, dann wäre die Ost voll. Es sind aber vermutlich nur eher rund 1.000 Leute.

    Und dann wäre die 3.000 Plätze im Vorverkauf für Samstag nicht auf der Ost freigewesen, dort für 40-50 Euro, sondern auf der West, dort für 30-40 Euro. Und für den Preis gehen Karten ja selbst bei der Arminia immer relativ gut weg an "Gelegenheitsfahrer mit langer Anreise" und/oder "Schönwetterfans".

    Aber angesichts von freien Plätzen nur noch in Scheiszlage oder aber für 40 Euro aufwärts werden garantiert reichlich Leute im Online-Shop direkt wieder abgebrochen haben. Wer weiß, vielleicht auch 3.000 Leute. Denn früher waren gegen Bremen auch mal 2.000 Leute mehr da. Wo waren die Samstag? Im Zweifel Leute ohne Dauerkarte und ohne Mitgliedsausweisvorverkauf, die gerne gegangen wären, aber für die 40 Euro ein Ding der Unmöglichkeit sind. ;)

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 19. August 2008 um 09:57
    Zitat

    Original von blauer-mann
    Hurra, hab ich diese "guter" Fan, "schlechter" Fan geblubber vermisst :nein:

    Such mir doch mal bitte eine offiziell anerkannte Definition von "guten" und "schlechten" Fans heraus. Würd mich brennend interessieren.

    Eigentlich war mein Ansinnen niemals die guter Fan / schlechter Fan Diskussion. Die haben andere Leute in diesen Fred rein interpretiert.

    Worum es doch die ganze Zeit geht:

    Arminia hat jahrelang vor einem relativ konstanten Zuschauerschnitt von ca. 21-22.000 Nasen gespielt, die zwischen 10 und 35 Euro pro Spiel dort abgeladen haben.

    Meinetwegen im Schnitt 19.000 eigene Besucher und im Schnitt 2.500 Gästefans. Deutlich weniger wenn Cottbus auflief, aber auch schon mal das Dreifache einschließlich der U-Boot-Fans in den Dauerkartenblöcken, die 16 Spiele für Arminia schreien, aber einmal im Jahr dann im roten T-Com-Dress oder blauen Gazprom-Leibchen antanzen. Wir kennen sie alle, diese Sitznachbarn, nicht wahr?

    Und nun baut man da eine Luxus-Tribüne hin für 6.000 zusätzliche 35-45 Euro Zahler. Wo das eigene Stammpublikum aus 10-35 Euro Zahlern besteht.

    Das Management ging davon aus, dass die Westtribüne zum großen Teil rüberwechselt. Pustekuchen, bin ich auch nicht, obwohl ich finanziell könnte.

    Und nun steht die Osttribüne leer. Weil die "traditionellen Stadiongänger" (ich vermeide ab jetzt mal das unglückliche Etikett "echte Fans") den Stunt nicht mitmachen, 8-10 Euro mehr für die gleiche Sitzperspektive zu löhnen.

    Konsequenz: Wenn die "traditionellen Stadiongänger" die Ost nicht vollmachen, braucht es "neue Stadiongänger". Leute, die sich durch den Glaspalast-Luxus plötzlich für den Stadionbesuch bei der Arminia begeistern lassen. Also solche Leute, die auch in Schalke, München oder Hamburg auch den Zuschauerschitt um 30% anwachsen ließen, nachdem das Stadion gepimpt oder gar neu gebaut wurde.

    Nur wo sollen die herkommen in Ostwestfalen, wenn wir davon sprechen 35-45 Euro für Arminia vs. Mittelmaß auszugeben? Wenn wir uns über diese Klientel von Ostwestfalen unterhalten, die seit Jahren nach Schalke oder Dortmund fahren, um dort ihre 35-45 Euro Eintrittskarten abzufeiern? Eben nicht die tradionellen Arminia-Stadiongänger, sondern die ostwestfälischen Schalke- und Dortmund-Modefans.

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 19. August 2008 um 09:45

    Für Zahlenkolonnen- und Schaubildchen-Fetischisten mal folgender Link:
    http://auswaertssieg.schalkewelt.info/2008/05/28/bun…leich-20082009/

    Dort werden Dauerkartenpreise vergleichbarer Plätze in den 18 Bundesligastadien 2008/09 miteinander verglichen.

    Interessant ist das 2. Säulendiagramm "Mittellinie Unten", das sind auf der Ost die Sitzplätze Höhe Strafraumgrenze zu 580 Tacken die Dauerkarte. Also mittlere Kategorie auf der Ost.

    Teurer als unsere Ost sind nur noch die vergleichbaren Plätze bei Bayern, Frankfurt, HSV und Schalke. Andersherum sind in Dortmund und Bremen diese Plätze ein Drittel billiger als bei uns.

    Besonders abgeschrappt fühlen dürften sich die Dauerkartenbesitzer in Block J. Nur noch in zwei anderen Stadien sitzt man teurer, in 15 Stadien säße man billiger in der Kurve.

    Insgesamt kann man sich durch alle Charts da durchscrollen. Die Stehplätze auf der Alm sind recht moderat bepreist, vor allem wenn man noch berücksichtigt, dass zB in Karlsruhe und Bremen und ggf. wer weiß wo, die Hintertorstehplätze in einer richtigen Kurve liegt, nicht wie auf der Alm 2 Meter hinterm Tornetz. Aber alle Sitzplatzpreise, da belegt Arminia locker UEFA-Cup Plätze ...

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 19. August 2008 um 09:19

    Ja es geht noch.

    Ein kurzer Streifzug durch die Zuschauerzahlen der letzten paar Jahre wird Dich schnell zu der Überzeugung gelangen lassen, dass Arminia aus dem eigenen Saft so Pi mal Kante 16.000 Leute ins Stadion locken kann.

    Und eigentlich: Die "echten Fans" sind noch weniger. Weil von den 16.000 gut ein Drittel schwächelt, wenn es mal ein Jahr durch Liga Zwei geht. Dann sind wir bei mit Müh und Not noch 10.000 "echten Fans".

    Kurz um: Wir sprechen hier doch wohl instreitig schon den ganzen Fred von Stadiongängern. Von Leuten, die die Osttribüne vollmachen sollen? Oder nicht? Aber wer meint, sich aufregen zu wollen, kann natürlich am Fred-Thema vorbei die Fernsehzuschauer einbeziehen.

    Um die Osttribüne vollzumachen, reichen die "echten Fans" nicht. Selbst nicht einschließlich derer, die aus welchen Gründen auch immer, nur gelegentlich auf die Alm kommen können.

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 19. August 2008 um 08:34

    Ganz konkret:

    Das "Publikum" sind die Ostwestfalen mit dem größeren Geldbeutel, aber der geringeren Neigung so eine mittlerweile schon wieder veraltete Einrichtung wie die Westtribüne zu frequentieren.

    Also die Ostwestfalen von dem Kentsch & Co. glaubten, sie würden sich um die 40-45 Euro Karten für die Osttribüne geradezu prügeln, wenn nur genug Komfort da ist, und von denen Schwick uns weißmachen will, dass sie sich noch an die Preise gewöhnen werden.

    Problem dabei nur: Diese "Publikumsostwestfalen" fahren Samstags auf ihr 40-45 Euro Ticket schon seit ewigen Jahren nach Dortmund oder Schalke. Anderes Wort für "Publikum" wäre auch "Modefans".

    Arminia hat keine Modefans, denn Arminia war nie "in Mode". Anno 2002 sind die Kids hier lieber im Leverkusener Ballack-Leibchen über den Bolzplatz gewieselt, statt sich für ein Arminia Trikot zu begeistern. Wir wissen das alle ... wir wollen es nur nicht wahrhaben, einschließlich Kentsch & Co.

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 19. August 2008 um 08:25
    Zitat

    Original von The Fajethich glaub jetzt wirds unverschämt. Die Leute, die auf die neue Ost gehen sind keine Fans?!?! ich glaube es hat wenig damit zu tun, ob man jetzt 45 Euro oder 12 ausgibt...

    Was ist daran "unverschämt"?

    Arminia hat seit ewigen Jahren einen konstanten harten Kern von vielleicht 16.000 echten Fans. Das sind die Leute, die ihren Arsch selbst an hasskalten Winterabenden gegen Rostock in Bewegung setzt. Die sind immer da, die allermeisten unter denen sogar in Liga 2.

    Dann kommen noch ein paar Tausend Leute, die hingehen, wenn der Gegner Bayern oder Schalke oder Werder heißt, oder die heiße Saisonphase läuft, oder das Wetter gut ist. Dann sind wir bei 20.000, vielleicht 22.000. Schon für ausverkauft braucht es ein paar Tausend Gästefans. Mal abgesehen von den Bayern-Spielen war da bei 26.601 aber auch schon immer das Ende der Fahnenstange. Selbst gegen Schalke und Werder würden wir ein 30.000er Stadion nicht vollbekommen, außer am letzten Spieltag.

    Denn davon, dass sich davon immer mal welche von diesen echten Fans eine Tageskarte auf der Ost "gönnen", kriegt man den Glas-Tempel nicht voll. Nicht ansatzweise. Dafür braucht es das "Publikum". Leute, die sich vorstellen können, auch mal zur Arminia zu gehen ... wenn das Wetter passt ... wenn der Gegner stimmt ... wie die Uhrzeit ok ist.

    Und von diesen Leuten gibt es nicht ansatzweise genug. Doch eigentlich gibt es auch hierzulande genug von dem "Publikum". Nur fahren die lieber nach Schalke oder Dortmund. Man stelle sich doch mal an Spieltag vor der Turnhalle auf den VIP-Parkplatz. Der ist gepflastert voll mit BI-, GT-, LIP-, HF-Kennzeichen. Das fängt ja schließlich schon ganz oben an bei Schnusenberg und Tönnies ... "Publikum" aus OWL, dass sich schon vor Jahren lieber in die Turnhalle verirrt hat als zur Arminia zu gehen. ;)

  • Der Osttribünendiskussionsthread (Verfehlte Preispolitik?)

    • Alfred Tetzlaff
    • 18. August 2008 um 19:26
    Zitat

    Original von DSCDjangoWenn man bei so einem Wetter nicht kommt, wann dann?

    Aber genau das ist doch DER Knackpunkt, um den sich dieser ganze Fred hier dreht.

    Bestes Wetter, bester Gegner, beste Tageszeit ... und das 45 Euro "Publikum" ist zu Hause geblieben.

    Was soll erst werden, wenn wir am am Di/Mi 29.10./30.10 um 20:00 Uhr bei womöglich 5 Grad Pisselwetter gegen Cottbus spielen?

    Diese ganze Osttribüne ist eine Dilletantenveranstaltung 1. Kajüte. Das fängt mit Bauplanungsfehler wie zB den Gästesteher an. Das geht damit weiter, dass der Bau viel länger gebraucht hat als ursprünglich rumgetönt, was auch sicher viel Geld vernicht hat. Und endet garantiert nicht damit, dass über die gesamte Saison gerechnet am Ende gerademal vielleicht die Hälfte der Karten dort verkauft werden, womit dann sicherlich ein Million aufwärts in der Kasse fehlt.

    Geld, was dann wieder für die Mannschaft fehlt, vor allem wenn es mal mit dem Klassenerhalt nicht klappt. Dann wird die Tribüne zum Mühlstein am Hals des Ertrinkenden.

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