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Hertha: 1:6 in Bremen - die Berliner wurden vorgeführt - 04.12.2003 13:13
Abpfiff für Huub Stevens
Das war’s, Herr Stevens! Nach dem blamablen 1:6 von Bremen ist die Zeit des Niederländers als Cheftrainer von Hertha BSC abgelaufen. Soeben hat der Verein in einer Pressekonferenz offiziell die Trennung bekanntgeben.
Trennung perfekt: Huub Stevens und Manager Dieter Hoeneß.Hertha BSC hat sich am Donnerstagmittag wie erwartet von Trainer Huub Stevens getrennt. Wie der Verein auf einer Pressekonferenz in der Hauptstadt bekanntgab, wird der Niederländer ab sofort von seiner Aufgabe entbunden.
„Ich will es kurz machen, Huub Stevens und Hertha BSC haben uns einvernehmlich geeinigt, die Zusammenarbeit zu beenden", eröffnete Hertha-Manager Dieter Hoeneß. „Nach dem Pokalaus in Bremen gab es für uns keine andere Lösung. Ich wünsche Huub Stevens und auch seinem Assistenten Holger Gehrke alles Gute für die Zukunft.
Als Interimslösung sitzt am Samstag in Dortmund bereits Ex-Profi Andreas Thom (Assistenztrainer der Amateure) auf der Bank. „Ich werde mich der Aufgabe logischerweise stellen und die Mannschaft in den verbleibenden Spielen bis zur Winterpause betreuen", so der Ex-Profi. Zum Trainingsauftakt nach der Winterpause will der Vorletzte der Bundesliga einen neuen Cheftrainer präsentieren.
Hertha hatte im Weserstadion ein erschreckendes Bild abgegeben. Das desaströse Pokal-Aus passt bestens in eine völlig verkorkste Hinrunde. Im UEFA-Cup das Aus in der 1. Runde gegen Groclin Grodzisk (ohne eigenes Tor in 180 Minuten), in der Liga mittlerweile auf Platz 17 durchgereicht. Etliche der nach Bremen mitgereisten Fans verließen schon früh das Stadion.
In einem letzten Akt der Verzweiflung hatte der Trainer Fredi Bobic für das Pokal-Spiel gestrichen. Diese Maßnahme, resümierte Hoeneß, sei sicher nicht aufgegangen. Der Abgang von Huub Stevens ist der 273. vorzeitige Trainerwechsel seit Bundesliga-Gründung 1963 und der fünfte Trainerwechsel dieser Saison. Vorher mussten in dieser Spielzeit Ewald Lienen bei Borussia Mönchengladbach, Kurt Jara beim Hamburger SV und Friedhlem Funkel beim 1. FC Köln vorzeitig gehen. Armin Veh hatte bei Hansa Rostock freiwillig das Handtuch geworfen.
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ich hätte gar nicht erst damit gerechnet, dass sich die zusammenarbeit zwischen den herren noch bis zum pokalspiel in bremen hinschleppte. von beiden seiten aus gesehen. ich hatte schon viel eher mit dieser konsequenz gerechnet. nunja, stevens muss man als trainer anerkennen, dass er es bis zum schluss immer noch probieren wollte, den karren aus dem dreck zu ziehen, tja aber wer tut das nicht? diese motivation sollte wohl jeder trainer mit sich bringen. von vereinseite war es meiner meinung nach gar sehr ungewöhnlich ihn nicht früher beurlaubt zu haben. mal schauen wie es der alten dame nun ergeht.
aber so einsatz wie der interimstrainer nun abließ bereitet mir verstimmungen in der darmgegend. "Ich werde mich der Aufgabe logischerweise stellen und die Mannschaft in den verbleibenden Spielen bis zur Winterpause betreuen", so der Ex-Profi Andreas Thom. -> och, huch, atü tätätä! da werden dir die hertha-fans auf ewig dank sein.
aber das mußt du doch garnicht, lieber thom. ach nein, wie nett von dir...*draufgeschissen*