Solange wir von der Startelf sprechen: Auf jeden Fall nach innen ziehend, das wäre sonst einfach nur redundant. Als Einwechseloption schon eher wahrscheinlich, falls wir auf Konter gehen wollen. Recht hast du allerdings schon damit, dass Lorenz in Lotte eins weiter vorn gespielt hat, aber das heißt soviel nun auch wieder nicht. Funktion schlägt Position. Krämer hat Lorenz nur einmal da eingesetzt und dann war er erst einmal ganz weit draußen, angespielt hat er seitdem nur als LV, obwohl wir in dieser Zeit gleich drei verschiedene LOM gesehen haben. Die waren allesamt umfunktionierte OM, selbst Rahn hat da mal angefangen, wenn ich mich nicht ganz täusche. Viel deutlicher geht das gar nicht mehr. Deine dynamische linke Seite wirst du so mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu sehen bekommen, noch nicht einmal im 442 ohne Hille auf rechts wie in Chemnitz hat Krämer Lorenz als eine LOM-Alternative gesehen, sondern lieber gleich beide Seiten nach dem oft genug beschriebenem Muster besetzt. So ungewöhnlich ist das auch gar nicht, ähnliche Elemente findet man abgefahrener Weise bei Manchester City und PSG, natürlich auf einem ganz anderem Niveau, und vielen anderen Mannschaften.
Beiträge von Rasengrün
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Original von LeckerKnoppers
Wofür gabs da eigentlich Gelb? Muss ja schon ne derbe Ansage gewesen sein, das Trikot hat er ja angelassen. Fand ich etwas lächerlich auf den ersten Blick. Aber gut, war die 7. Gelbe, da sollte bei noch 6 Spielen hoffentlich nix mehr anbrennen.In der Wiederholung sah Hornig schon etwas zum Fürchten aus als er dem Rostocker Kollegem da Nettigkeiten übermittelt hat. Wenn die gelegentliche Gelbe der Preis ist, den man für seine Offensivbeiträge zu zahlen hat, dann geht das aber völlig in Ordnung. Was auch immer es war, er hat seine Emotion in je ein Tor und eine Karte übersetzt und gut ist's.
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Original von almgänger 72
Gute Leistung heute von Lorenz. Seine Flanken kommen um einiges besser als von Rahn. Ich sehe Lorenz auch auf der linken Seite offensiver. Und irgendwann wird auch der Freifahrtsschein von Rahn ungültig.
Und dann wird da trotzdem nicht Lorenz auflaufen. Krämers System(e) sehen auf der Position einen rechtsfüßigen, halbwegs robusten Spieler mit gelegentlichem Drang in den 16er vor, keinen Flügelflitzer. Richtung Grundlinie durchzubrechen und zu flanken oder diagonal rückwärts abzulegen ist eher Aufgabe der AV. Darum spielt Lorenz, wenn er spielt links hinten und steht also in Konkurrenz zu Salger, der offensichtlich so langsam überspielt war. Links vorne sehe ich nur, wenn Hille fehlt und man die Sache spiegelt.
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Original von Rechtsaussen
Das Tor war sehr wichtig und ich würde mich freuen, wenn er dadurch endlich in die Spur kommt.
Letztendlich war es aber auch wieder ein schwaches Spiel von ihm. (Wobei er nicht der Einzigste war)
Das Zeug, um das Heft mal in die Hand zu nehmen, hat er leider nicht.Auf dem Acker war spielerisch eh nichts zu wollen. War der Ball überhaupt mal länger als fünf Sekunden am Boden? Insofern auch ganz interessant, dass Krämer unter diesen ungünstigen Voraussetzungen Müller den Vorzug vor anderen Vertretern der eher spielerischen Fraktion gegeben hat.
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Und so zutreffend. Wenn wir weiter einen Schnitt von 2 Punkten halten, dann wird das langen.
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Sagt dem Platzwart, dass er Mitte der Woche mal 'ne Rotte Wildschweine aus'm Tierpark ausleihen soll, dann wird das schon. Ansonsten auf dem Papier eher ein schwieriges Spiel, WW hat sich in dieser Saison deutlich unter Wert verkauft und scheint nun spät, aber leider doch, ins Laufen zu kommen. Technisch und spielerisch eigentlich eine Spitzenmannschaft, es gilt aggressiver und effizienter zu sein. Sollte uns eigentlich liegen.
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So, Spiel gesehen, aber nicht signifikant schlauer geworden. Interessant wäre gewesen, wie sich die Doppelspitze gegen den Ball verhält, aber bei den Platzverhältnissen fand auf beiden Seiten ja kaum so etwas wie Aufbauspiel statt. So bleibe ich erst einmal bei der Hoffnung, dass es sich um eine Maßnahme wegen des Ackers gehandelt hat. Der Ball war ja kaum mal am Boden. Irgendwie sind wir gerade das Schwein aus dem bekanntem Zitat zum Thema "mit Schweinen ringen", ein Drecksspiel jagt das nächste, aber die Ergebnisse gefallen uns ganz gut.
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Klasse, dann ist der Abend gerettet. Fußball, Grog und einsetzender Muskelkater. Dann will ich mal anderen beim Holzen zuschauen.
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Original von Maximus
Rasengrün: Kartoffelacker. Das Ding von Appiah war sicher so gewollt aber der Ball lebte auch bei der Vorlage sein Eigenleben.
Was mir gerade auffällt - statistisch: 21 Spiele bis Dez. = 22 Gegentore,
11 Spiele inn 2013 = 4 Gegentore, davon 2 mit dem 4:2 in Saarbrücken.Hinten steht die Null - und wenn sie 2 Mal auch vorne steht, fährt man wenigstens den einen Punkt ein.
Sicher war hier und da auchl Glück dabei, aber wenn 1 Ball reingemurmelt wird, gibt es immer einen Punkt, i.d.R. auch 3.
Eine gute Basis für den gerade in den letzten Spielen so wichtigen Kopf finde ich.
Ein 3:0 herzuschenken, oder ein 0:2 aufzuholen- und trotzdem zu verlieren, wird uns eher nicht mehr passieren.Anschubfinanzierung? Es geht doch eher um Löcher stopfen, auch um sportliche Ziele erreichen zu können.
Mit den 1,3 Mio. sind doch außerordentlich sicher mehr als 2 Mio. zusätzlich geflossen. Im Vergleich ist der Kader wohl kaum unterdurchschnittlich ausgestattet, (Glasner, Strifler, Müller, Salger, Testroet etc. wollte übrwiegend auch die Konkurrenz, für ein Taschenngeld spielen die bei Arminia nicht).Und schlussendlich zur Position Trainer: ich zähle in 8 Jahren (2004-12) 9 Cheftrainer. (Berger, Geideck, Dammeier- keine Ahnung, wer da noch alles mit rumfuhrwerken durfte, gar nicht mitgezählt).
Geht gar nicht. Klar der Trainer ist überall das schwächste Glied (warum also sollte das bei uns qanders sein?) - nur dort nicht, wo vergleichsweise über die jeweiligen Rahmenbedingungen hinaus erfolgreich gearbeitet wird, z.B. Fürth, Mainz, Freiburg oder auch Paderborn in Liga 2.Ist auch besser, wenn man sich die Trainer nicht alle noch mal vor Augen führt. Bei mir resultiert das in spontaner Halserweiterung. Ich glaube übrigens nicht, dass du mit 2Mio€ hinkommst. Nur sportlich läuft es und das überdeckt noch alle anderen Probleme und Problemchen, mit etwas Glück bewahrheitet sich am Ende, dass es die Defensive ist, die Meisterschaften gewinnt. So oder so ist das aber definitiv über dem Schnitt, nach aufaddiertem und nach gemitteltem Marktwert sind wir oberes Ligadrittel, aber auch nicht mehr.
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Original von Richie
Die nehmen sich nicht in dem Sinne den Platz weg, sondern die Rolle von Klos verändert sich. Er ist jetzt nicht mehr der Spieler, der im Zentrum die Bälle annimmt, sondern er lässt sich mehr fallen und weicht aus. Das nimmt ihm in meinen Augen ein großes Stück seiner Stärken.
Im Grundsatz schon klar. Nur ist Klos auch so nie ein positionshaltender Stürmer gewesen, einen für seine Position riesigen Aktionsradius hatte er auch schon vor Glasner. Wird in der Summe nun mehr Klos aus dem Zentrum gedrückt oder die Präsenz im 16er erhöht? Die leidet bei uns immer dann besonders, wenn Rahn und/oder Hille nicht zur Verfügung stehen, weil ihre Konkurrenten weitaus weniger gefährlich nachrücken. Wie gesagt, ich muss einfach noch mehr sehen um dazu eine Meinung zu entwickeln. Meine Intuition wirft allerdings auch so gut wie nie was mit Glasner in der Startelf aus.
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Wie gesagt, ich habe dazu noch keine richtige Meinung. Ich habe einfach noch zu wenig Eindrücke wie die sich zusammen bewegen. Ich habe hier bspw schon mehr als einmal gelesen "nehmen sich den Platz weg", habe aber kaum eine konkrete Situation vor Augen. Manches braucht auch einfach ein paar Spiele um so zu funktionieren, wie der Trainer sich das an der Taktiktafel vorgestellt hat, für mich also noch eine offene Frage. Der Platzzustandsbericht spricht aber schon mal nicht gegen die These der temporären Reaktion, vielleicht also auch völlig überflüssig jetzt schon wieder zur aufwendigen Krämer-Exegese zu blasen.
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Original von Maximus
Ich finde die 3. Liga gut - auch mit seinen Unzulänglichkeiten. Um fussballerische Leckerbissen gings auf der Alm nie. Wichtig ist immer nur, das alle immer unbedingt wollen, auch wenn sie nicht immer können, was sie eigentlich wollen.
Außerdem liefern sich seit etlichen Wochen 5 Teams nahezu gleichauf ein selten spannendes Aufstiegsrennen, was anscheinend in einem dramatischen Fotofinish münden könnte.In Liga 2 gibts wieder auf 4 Tage verteilt 4 Anstosszeiten, es gibt keine live-streams im öffentlich-rechtlichen mehr, gegen einen Großteil der Teams ( Cottbus, Aue, Frankfurt, Ingolstadt, Fürth, evtl. Augsburg usw.)
werden auch nicht wesentlich mehr Fans kommen, als gegen Erfurt oder Darmstadt.
Leider ist die 3. Liga aktuell so extrem südlastig. Es fehlen als Salz in der Suppe Teams mit großem, brachliegendem Fanpotential wie Essen oder Kassel oder Magdeburg oder gern auch Wuppertal, Meppen und Oldenburg.Aber nicht falsch verstehen, ich wünsche mir wie alle den Aufstieg.
Nur - das es fussballerisch wesentlich besser anzusehen ist, daran glaube ich nicht, aberwie schon gesagt, das erwarte ich auch gar nicht. Auch finanziell würde der Rahmen sehr eng gestrickt sein.
Der erhöhte Etat durch TV-Gelder, Sponsoren etc. würde überwiegend an Spieler, deren Berater und die leitenden Angestellten gehen. Vielmehr würden Gönner des Vereins mal wiede zusätzlich zuschiessen müssen, um konkurrenzfähig eine reale Basis auf den Klassenerhalt zu schaffen.Tja, steht durchaus zu befürchten, dsas der Aufstieg Arminia vor allem erst einmal um eine Lebenslüge ärmer macht, nämlich um die Mär vom Schuldenabbau in der zweiten Liga. Nur glaube ich auch nicht an eine signifikante Anschubfinanzierung. Bei dem Wort werden jetzt denjenigen, die mit einem Gedächtnis geschlagen sind, möglicherweise gewisse Dinge durch den Kopf gehen... Wie auch immer, im Aufstiegsfall haben wir zumindest einen Vorteil gegenüber den Mitaufsteigern: es heißt Abstiegskampf und im Gegensatz zu denen werden wir nicht besonders viel umstellen müssen um das anzunehmen. Die Frage ist nur, wie sich die Situation im Umfeld dann entwickeln wird, wenn sportlicher Erfolg nicht mehr Alles überdeckt. Einen Vorgeschmack hat die letzte Woche ja schon geliefert. Ich kann nur hoffen, dass dabei nicht der Trainer wieder zum Bauernopfer werden wird. Wir haben nach wie vor herzlich wenig sportliche Kompetenz an anderen Stellen im Verein und brauchen auf der Bank Kontinuität, auf dem Platz eine erkennbare Identität und ansonsten vor allem mehr Geld. Letzteres ist kriegsentscheidend und die dafür Verantwortlichen haben bislang, im Gegensatz zu Krämer, die Erwartungen keineswegs übertroffen.
Aber mal zurück zum Spiel, ich hatte heute leider keine Gelegenheit den Stream anzusehen - tief in den Wäldern beim Holzen war nichts mit Empfang. Falls jemand eine Aufzeichnung hat würde ich mich über eine PN freuen. Das Ergebnis des Spieltags ist natürlich klasse, aber die Kommentare hier klingen ja nun wahrlich nicht nach überzeugendem Auftritt. Was andererseits auch nicht unbedingt viel bedeuten muss, ich würde mir gerne die komische Doppelspitze noch mal genauer ansehen. So richtig habe ich mir da noch keinen Reim drauf machen können, vielleicht ist es auch nur eine temporäre Reaktion auf die momentanen Platzverhältnisse? Wie sah das heute aus, Acker oder Golfplatz?
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Hansa hat, zumindest den wenigen bewegten Bildern nach, die ich von deren Partie gegen Osna gesehen habe, wirklich nicht so ganz unähnlich wie die Darmstädter gespielt und ob deren Trainer nun eine Null ist oder nicht, aber wie gut wir dagegen ausgesehen haben wird man schon ganz genau zur Kenntnis genommen haben. Weiter so und nur auf mentale Faktoren und eventuell ein, zwei Neue in der Startelf zu setzen halte ich für gefährlich, wir brauchen eine taktische Antwort darauf, die uns in dem Fall wieder Zugriff auf die zweiten Bälle und das Umschaltmoment bringt, wenn die auch versuchen sollten ihre Abwehr hoch und aggressiv zu stellen. Das ist immerhin ein Auswärtsspiel und Hansa ist auch in einer Situation, in der eigentlich nur ein Dreier weiterhilft. Allzu viel ändern kann man in einer Woche nicht, es sollte mit einer möglichst wenig weitreichenden Umstellung gelöst werden. Mir ist dazu nur eines eingefallen, eigentlich schon während des Darmstadt-Spiels: 4411 mit Klos _hinter_ Hille.
Wir könnten die Bälle weiterhin hoch rausspielen, nur etwas kürzer. Drei Effekte: Klos käme eher gegen die Sechser als die IV in die Luftduelle und es gäbe daraus immer zwei Optionen, Ablage oder verlängern hinter die Abwehr, gleichzeitig wäre das Mittelfeld näher an den zweiten Bällen, wir also kompakter. Hille müsste dabei vorne bleiben, komme was wolle, um dem Gegner seinerseits eine Lücke zwischen Mittelfeld und Abwehr aufzuzwingen. Wenn die davon dann die Nase voll haben, kann man wieder zurück ins gewohnte System. (Die ungewöhnliche Sturmstaffelung ist bei Bradford geklaut, hat für die im englischen Pokal sehr gut funktioniert.)
Bin mal gespannt, was Krämer macht. Das ist jetzt wieder so eine Situation, in der der Trainer Held oder Horst werden kann. -
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Original von Rechtsaussen
Das Spiel über die Flügel fordere ich nicht seit diesem Spiel, es ist für mich das elementarste und effektivste im Fußball überhaupt. Und wenn man über talentierte Flügelspieler verfügt, sollte man sie auch einsetzen.
Ich sehe Lorenz nicht als Option für den LV. Salger ist da schon der richtige Mann. Er braucht nur einen Vordermann, der ihn unterstützt. Patsche hat das heute wesentlich besser gemacht als Müller letzte Woche. Nach vorn blieb Patsche blass, was wohl daran liegt, daß er kein echter Aussenspieler ist. Aber wenigstens hat er Salger abgesichert, wenn er mit nach vorn gegangen ist.
Rahn oder Lorenz sind halt die einzigen brauchbaren Spieler auf dieser Position.
Weshalb Lorenz in Rahns Abwesenheit nicht eingesetzt wird, verstehe ich nicht.
Aus den Experimenten der letzten Spiele sollte man so langsam mal lernen...Stimmt, "Patsche" ist kein echter Außen. Wie auch eigentlich sonst keiner, der auf der Position regelmäßig eingesetzt wurde, Rahn ist ja auch alles andere als ein klassischer Außen. Halte ich nicht für einen Zufall. Die Außenbahn soll möglichst für Salger aufgemacht werden, während der nominelle Mittelfeldaußen oft genug fast schon wie ein Achter agiert, jedenfalls deutlich eingerückt steht. In den besseren Spielen stehen wir dann hoch und horizontal kompakt und damit gut fürs Gegenpressing und an den richtig guten Tagen auch für Zonenüberladungen, also mit Überzahl in bestimmten Bereichen. Nur dient das in erster Linie nicht dem Ziel außen einen Mann hinter die Abwehr zu bringen, sondern bevorzugt durch die Schnittstelle zwischen Außen und Innenverteidigung zu spielen. Und das ist auch eigentlich besser so, weil direkter. Wenn der Gegner das gut verteidigt, also seine Abwehrkette zusammenzieht, dann entsteht natürlich außen Raum. Nur kann den dann besser der AV anlaufen, der Mann vor ihm ist nämlich meist der, der den gegnerischen AV nach innen zieht. Die Sorte Flügelspiel, die dir wohl vorschwebt gehört eigentlich eher zu einem konterorientiertem 442.
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Original von arminius71
Er ist, genauso wenig wie Rahn, kein Außenbahnspieler. Ist glaube ich, nach mittlerweile einem 3/4 Jahr, nicht so schwer zu verstehen. Warum stellt Krämer ihn da immer auf???? Da tut er ihm doch auch keinen Gefallen mit.Was ist denn für dich ein Außenbahnspieler?
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Original von Richie
Müller entwickelt sich leider zum neuen "Masmanidis". Das konnte man auf dem Block deutlich spüren, weil bei jeder Aktion ein Raunen durch den Block ging. Dabei muss man eigentlich fairer Weise sagen, dass der dicken Chance von Hille ein Traumpass von Müller auf den rechten Flügel voraus ging. Zudem hatte er den einzigen gefährlichen Torschuss in Hälfte eins.Müllers Problem ist, dass er mit dem Kampf und der Agressivität in der dritten Liga nicht klar zu kommen scheint. Dazu ist er in meinen Augen mittlerweile desillusioniert. Er wirkte stellenweise wie ein Fremdkörper - um dann bei den beiden erwähnten Situationen aufblitzen zu lassen, warum wir ihn wieder verpflichtet haben. Der Mann tut mir ehrlich leid!
Persönlich glaube ich, mit Blick auf Müller und mit Blick auf das Publikum, dass es das für diese Saison war. Man tut ihm und der Mannschaft keinen Gefallen, wenn man ihn aufstellt.
Seit dem Elfmeter ist der Sündenbock gefunden und irgendeinen braucht es hier offenbar immer. Müller hat heute einige sehr gute Momente gehabt, noch mehr als unter den von dir angeführten Faktoren, die ich eigentlich für eher nebensächlich halte, leidet er unter unserer Spielanlage. Wenn man den Ball hauptsächlich von unten sieht, dann kann man wenig Einfluss aufs Spiel gewinnen. Trotzdem würde ich lieber an ihm festhalten, er verfügt über die Fähigkeit und die Übersicht diese öffnenden Bälle zu spielen und das fehlt uns sehr häufig. Möglicherweise muss man ihn aber tatsächlich vorm eigenen Publikum schützen, dann kann man ihn eben nur auswärts bringen.
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Original von PattyG
Ich meine nicht nur die Pfiffe am Ende.CM war an diesem Tag nicht schlechter als andere. Ergo unnötig zu pfeifen und selbst wenn, ist es nicht bei Pfiffen geblieben.
Das man sauer ist kann jeder verstehen, bin ich auch. Darmstadt war so spielstark wie wenige Mannschaft die bei uns aufgelaufen sind, das haben der ein oder andere Spieler nicht erwartet. Schwer genug sich auf eine neue Spielsituation einzustellen, Rasengrün hat das weiter oben gut Zusammengefasst.
Dass dann die eigenen Zuschauer das Team auspfeifen ist eine zusätzliche Schwächung, soll nicht heissen, dass es anders besser gewesen wäre... Who knows...aber manche haben noch nicht begriffen, dass das Team "WENIGSTENS" Rückendeckung von den eigenen Fans erfahren sollte, und keine Ablehnung.
In der derzeitigen Situation ist ein "auseinandernehmen" des Teams nicht sinnvoll. Und da sollte sich JEDER mal hinterfragen was er da heute auf dem Rang so "geleistet" hat.
Aber, nächste Woche geht es weiter. Gebt dem Team für 90 Minuten eine Chance und verliert nicht die Geduld. Im Gegenteil, unsere stärke war immer, das das Publikum " ein Gespür für die Situation hat" heute isses ein: "Ich hab schon nach 20 Minuten gewusst, dass es heute Scheisse wird!" Gespür...
Großartig! du hattest recht. Dafür warst du auch schon nach 20 Minuten scheisse!
Leute! Das können wir besser!
Selten genug, aber wir sind uns diesmal völlig einig, scheint es.
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Original von Rechtsaussen
Vieleicht weil du Salger als IV aufstellen willst...
Stimmt, wollte ich. Und Lorenz als LV. Aber auch mit einer Begründung, die darüber hinaus geht, dass mir die Nase eines anderen Spielers nicht gefällt. Für mich war halt absehbar, dass wir gegen diesen Gegner mit unserem üblichen Spiel Probleme haben würden zu klaren Chancen zu kommen. Fandest du zu riskant und wolltest stattdessen lieber mehr Kopfballstärke, während ich auf schnellen Aufbau über den linken Flügel hinauswollte - was du dann nach dem Spiel auch gefordert hast. Nur reicht dafür nicht einfach ein neuer Mann auf dem Flügel - auch Lorenz nicht egal wie sehr ihr den hier jetzt zum Heilsbringer stilisieren wollt - dann muss ich auch von hinten anders aufbauen. Man muss eben immer den Gegner und den Zusammenhang sehen.
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Und inwiefern hat Lorenz sich heute bei seiner Einwechslung als linker offensiver Mittelfeldspieler für einen Startelfeinsatz als linker Verteidiger qualifiziert?
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Ich weiß nicht, welches Spiel ihr gesehen habt. Lorenz und Testroet haben als frische Leute gegen abgekämpfte Gegenspieler etwas Betrieb gemacht, aber das ist auch ganz einfach das, was man von einem Einwechselspieler erwarten darf. So herausragend, dass man die jetzt zwingend in die Startelf befördern muss waren sie auch wieder nicht. Das Problem liegt doch nicht an Personalien, heute hat die Mannschaft insgesamt nicht gut funktioniert. Das liegt nicht an Einzelnen, das liegt auch nicht am Schiedsrichter, sowas hat taktische Gründe und die kann man benennen. Klos hat heute gegen die Darmstädter Innenverteidigung in der Luft keinen Stich bekommen, darum nicht ablegen können und weil die zwar hoch, aber auch ziemlich kompakt gestanden haben, hatten wir auch nie Überzahl auf den zweiten Ball. Physisch war Darmstadt auch ebenbürtig und damit war eben Ende der Fahnenstange und wir haben offensiv unser Spiel nicht durchgebracht. Das wurde auch nach den Wechseln nicht entscheidend besser. Wir haben keinen wirklichen Plan B, da muss man ansetzen, nicht bei einer schnellen Drehung am Personalkarussell. Das bringt nur was, wenn es einen klaren Plan gibt für den verändertes Personal für veränderte Rollen durchaus erforderlich sein mag, aber nicht als Selbstzweck.