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Beiträge von Rasengrün

  • Sankt Nimmerleinstag: Ausgliederung Stadionbetreibergesellschaft

    • Rasengrün
    • 10. Oktober 2012 um 14:18
    Zitat

    Original von Pragmatiker
    Könnte es vielleicht sein, dass man im Moment beim Thema Stadionausgliederung etwas auf der Bremse steht, weil ja Zins und Tilgung für die (angeblich allermeisten) Verbindlichkeiten aktuell ausgesetzt sind? Ich meine, wenn sowieso keine Zinsbelastung anfällt, ist es evtl. derzeit nicht so dringend, die Umwandlungen als "oberste Priorität" zu behandeln.

    Was wäre wichtiger, also zu priorisieren?

    Zitat

    Ich kenne hierzu keine Details und wundere mich auch, dass es keine Meldungen zu diesem Thema gibt. Aber möglicherweise wäre das ja eine Begründung.

    Die Alternative wäre eine tatsächliche Verarsche der Mitglieder, die alles dafür getan haben, um die damals so dringlichen Voraussetzungen für eine Stadionausgliederung zu ermöglichen.

    Was denn sonst? Das ist Tradition, wann auch immer die Mitglieder in Vorleistung treten. Es gibt ja auch keinerlei Grund daran etwas zu ändern, dieses Verhalten hat nie auch nur zu den geringsten Konsequenzen geführt.

    Zitat

    Ich glaube, wenn es hierzu nicht spätestens auf der JHV eine ausführliche Erklärung gibt, dürfte es ungemütlich werden.

    Wieso? Meinst du, dass wir bis dahin die Hütte nicht mehr heizen können?

  • Sankt Nimmerleinstag: Ausgliederung Stadionbetreibergesellschaft

    • Rasengrün
    • 10. Oktober 2012 um 03:13
    Zitat

    Original von DerLobbyist
    Die Ruhe im Club ist klasse, keine Frage.

    Nö.

    Zitat

    Auch und gerade die sportlich Verantwortlichen vollbringen einen tollen Job.

    Geht klar, ja.

    Zitat

    Allerdings läuft es hinter den Kulissen scheinbar anders ab, als uns weiß gemacht wird. Diese Interviews, die es alle paar Monate gibt, sind inhaltslos und obsolet. Seit Amtsantritt von Zillies & Co. wurden - außer der Kapitalerhöhung - keinerlei Fakten geschaffen. Daran werden sich das Präsidium und der Wirtschaftsrat messen lassen müssen.

    Der Wirtschaftsrat soll kontrollieren. Ich wäre schon mehr als zufrieden (und hochgradig überrascht), wenn das mittlerweile tatsächlich möglich wäre.

    Zitat

    Die Transparenz liegt bei Null, der Schuldenabbau vermutlich auch.

    Abbau? Wovon träumst du sonst noch?

    Zitat

    Bald steht die Nachlizensierung an. Ich bin da mehr nervös als gespannt.

    Ich auch.

    Zitat

    Und ich erwarte auf der JHV ehrliche Antworten.

    Ich nicht. Warum auch? Die Klasse-Ruhe im Klartext:
     [Blockierte Grafik: http://i.imgur.com/OcHaW.png]

  • Zuschauerzahlen bei Heimspielen

    • Rasengrün
    • 21. September 2012 um 23:03
    Zitat

    Original von Rechtsaussen

    Da bin ich ja froh, daß nicht nur dusselige Stadiongänger in ihrer absoluten Beschränktheit und ihrem stumpfen Fanatismus Dinge vergessen.

    Was auch immer du meinst, kann nicht wichtig gewesen sein, sonst würdest du mir wohl auf die Sprünge helfen.

  • Zuschauerzahlen bei Heimspielen

    • Rasengrün
    • 21. September 2012 um 23:00

    Lies dir halt diesen Thread durch oder auch genug andere ähnliche hier oder bei den NW-Kommentaren. Wie hoch ist der Anteil der Leute, die in vielfacher Variation wiederholen: Präsidium arbeitet toll, weil man nichts hört, ist alles auf einem guten Weg und dabei dann noch diejenigen anmachen, die die schöne neue Welt stören oder einfach kein Interesse mehr aufbringen. Die Selbstinszenierung beschränkt sich da keineswegs auf 90 Minuten am Spieltag. Ungefähr so hilfreich wie einer verunsicherten Mannschaft "Wir sind Arminen und ihr nicht" entgegen zu blöken. Der Rest fällt unter "Wer sich den Schuh anzieht, dem wird er wohl passen."

    Auch ganz interessant, welche Rückschlüsse hier so über mein persönliches Verhalten gezogen werden. Dabei habe ich zum größeren Teil einfach nur die Dinge zusammengefasst, die ich im Lauf der letzten Monate so zu hören bekommen habe. Noch einmal, in aller Klarheit: Persönlich geht mir die ganze Debatte um Zuschauerzahlen meilenweit am Allerwertesten vorbei, völlig irrelevant. Trotzdem habe ich dazu eine Meinung und die steht hier in aller Ausführlichkeit. Damit kann man sich auseinandersetzen oder es bleiben lassen. Ich werde jedenfalls nicht anfangen das Ganze mit relativierenden Floskeln und ein paar Ergebenheitsgesten an Vereinsobere und Mehrheitsgeschmack zu garnieren. Warum sollte ich?

    Das dient nicht dazu mich hier irgendwie darzustellen, mit Dreizeilern kann man aber nicht vernünftig diskutieren. Mir ist bewusst, dass das gelegentlich so aufgenommen wird, aber das muss ich wohl hinnehmen, wenn ich das Einzige, das ich als Einzelner tatsächlich tun kann - nämlich die Debatten, die mir wichtig und zielführend erscheinen anzustoßen - weiterhin tun möchte. An dem Tag, an dem ich das nicht mehr mache, war es das dann wohl auch mit dem Almbesuch bei mir und mit diesem Forum sowieso. Als soziales Event steht das bei mir schon länger nicht mehr auf dem Programm und ich habe mein Verhalten da mittlerweile massiv verändert. Wenn ich in dieser Saison da war, dann um ein Spiel zu beobachten und meinem Hobby in Sachen Taktik zu frönen. Dann aber auch ganz schnell wieder weg. Zum Glück bin ich ein unauffälliger Mensch, der selten erkannt wird, wenn er das nicht möchte. Das darf auch gerne so bleiben. Mir geht's um die Sache, gelegentlich auch noch darum eine spannende Diskussion zu führen und sonst gar nichts. Ich will hier nichts werden und es geht mir am Arsch vorbei, ob mich jemand in diesem Forum für 'nen tollen Hecht oder einen Dummschwätzer hält. Falls möglich, dann versuche ich das gelegentlich zu klären, ansonsten... mal lecken? Ich bin nicht hier im Sympathien zu gewinnen. Das spare ich mir fürs wirkliche Leben auf. Da ist mein Lebensmittelpunkt allerdings meilenweit von Bielefeld und Arminia entfernt. Genug Rechtfertigung, btt. Lass uns lieber über tatsächlich interessante Dinge reden als ausgerechnet über mich. Ich will gar nicht interessant sein.

  • Zuschauerzahlen bei Heimspielen

    • Rasengrün
    • 21. September 2012 um 22:16

    Nein, weiß ich nicht. Ich kann mich nicht erinnern hier jemals einer Debatte aus dem Weg gegangen zu sein. Eher im Gegenteil, hätte ich in einigen Fällen vielleicht besser tun sollen, da war im Nachhinein betrachtet eine Menge verschwendeter Lebenszeit dabei. Ist das jetzt auch wieder so ein Fall? Ratespielchen würden da wohl drunterfallen.

  • Zuschauerzahlen bei Heimspielen

    • Rasengrün
    • 21. September 2012 um 21:40

    Hast du irgendein Problem? Dann mal raus damit.

  • Zuschauerzahlen bei Heimspielen

    • Rasengrün
    • 21. September 2012 um 20:27

    Das ist ja noch ein richtig interessanter Thread geworden. Nicht unbedingt was die Gründe (Plural, es ist eben ein ganzes Bündel und was für den einen entscheidend ist, das ist für einen anderen potentiellen oder ehemaligen Zuschauer irrelevant, aber in Summe erklären sie die Sache hinreichend) des unbefriedigenden Zuschauerzuspruchs angeht - die sind offensichtlich, wenn man es denn sehen will - sondern was die mentale Verfassung des harten Kerns angeht: aggressiv-defensiv, mit Hang zur Selbstinszenierung. Nicht bei allen, aber es fällt auf. Wenn ihr glaubt, dass das attraktiv macht, dann mal weiter so. Für mich ist das eine unheilige Allianz, eine Symbiose zwischen Totschweigern und Identitätssuchern, die im eigenen Saft auf kleinster Flamme immer weiter einkockt. Erst kommt (alles eine) Soße, irgendwann dann ungenießbar, weil angebrannt. Darin kommt wesentlich mehr ostwestfälische, bräsige Miesepetrigkeit und Wagenburgmentalität zum Ausdruck als im achselzuckenden Abwenden der Ausbleibenden. Andererseits natürlich ein rundes Paket, im Verein wie im Umfeld, frei von Selbstkritik, die Augen fest geschlossen unaufhaltsam voran. Was ihr dabei überhaupt nicht mehr merkt: es ist eure eigene, immer nur knapp unter der Oberfläche lauernde, jederzeit zum Schnappreflex bereite Haltung, die ein antagonistisches Verhältnis zu Abgewanderten, Enttäuschten und Indifferenten erst begründet.

    Dabei kann man das Thema Zuschauerschnitt völlig entspannt sehen, für das Überleben des Vereins ist es schlicht unerheblich, es geht doch nur noch darum wieviel Weber mal wieder nachschießen muss. Wenn wir da etwas diskutieren sollten, dann eher in welcher Form das eigentlich geschieht. Womit wir übrigens bei einem Schnittpunkt mit dem von jögi so hartnäckig wie berechtigt immer wieder angesprochenem Ausbleiben von positiven Nachrichten ankommen. Wäre eine Spende Webers, die einen konkurrenzfähigen Etat ermöglicht nicht definitiv eine Sache, die alle Beteiligten kommuniziert sehen wollen würden, weil für Weber öffentlichkeitswirksam und für den Vorstand ein Vertrauensbeweis? Warum hört man dann davon nichts? Jetzt komme mal bloß keiner an und versuche mir zu verkaufen, dass der Etatansatz ohne Mittelzufluß auskommen würde. Wie soll das aber sonst gelaufen sein? Die Stadiongesellschaft ist nach wie vor nicht umgesetzt und weitere Darlehen hat unser Präsident auf der letzten JHV explizit und sehr entschieden ausgeschlossen. Irgendwie muss das ja verbucht worden sein.

    Offenbar stehe ich mit solchen Gedanken aber ziemlich allein auf weiter Flur. Jögi, meine Wenigkeit und vielleicht noch der Kollege Realist aus den NW-Kommentaren. Dann wird es auch schon ziemlich einsam. Nun ja, es gibt schlechtere Gesellschaft. Trotzdem solltet ihr so langsam mal anfangen euch einen Kopf über Dinge jenseits des Offensichtlichen zu machen. Nicht um mir einen Gefallen zu tun, sondern weil der Verein diese kritische Begleitung nach wie vor dringend als Korrektiv braucht. Jedenfalls mehr als Pathos und Selbstinszenierung als die besseren Arminen. Davon kommt nicht ein einziger Zuschauer mehr auf die Alm, es schreckt eher noch ab. Die Kultur des Wegschauens hat uns erst in die ganze Misere geführt. Es wäre das erste Mal seit Beginn der Geschichtsschreibung, dass die Ursache einer Krise auch das Mittel zu ihrer Beilegung wäre. So und jetzt dann mal wieder feste druff. Auf wen? Auf den Überbringer der schlechten Nachricht. Wie bspw damals auch auf Dr. Köster, bei dem man sich eigentlich auch zu entschuldigen hätte. (s Exkurs zum Maulwurf) Vielleicht überschätze ich ja die Anzahl derjenigen, die das durchschauen maßlos, aber ich bin mir sicher, dass viele Menschen doch einen Rest von Gespür für Ehrlichkeit und Anstand haben und das nach wie vor nicht zu einem positiven Grundgefühl beiträgt. Selbst für mich zwanghaften Analytiker braucht es an diesem Punkt keine weitere Erklärung, warum die Ostwestfalen mehrheitlich misstrauisch bleiben. Ein gutes Gedächtnis halte ich keinesfalls für eine negative Eigenschaft. Es braucht schon mehr als einen neuen Anstrich (selbst wenn zusätzlich auch noch eine tolle Geräuschdämmung eingebaut wird...) um zu überzeugen. Und das ist auch gut so.

  • Zuschauerzahlen bei Heimspielen

    • Rasengrün
    • 21. September 2012 um 09:32
    Zitat

    Original von jögi
    Es treten keine Maulwurfmeldungen mehr nach draußen. Aber da auch keine positiven Meldungen mehr verkündet werden, kann man auf berechtigter Basis annehmen, dass es noch ähnliche negative Maulwurfsmeldungen geben würde, wenn man es nicht geschafft hätte, die undichte Stelle zu kitten.

    Eine der ganz wenigen aufschlussreichen Stellen im Präsidiumsinterview: "Seit Ihrem Amtsantritt sind sämtliche Maulwürfe ausgerottet. Wie gelang es Ihnen, die zahlreichen Strömungen zu bündeln?
    LAUFER: Die Reduzierung des Vorstandes von fünf auf nur drei Mitglieder war grundsätzlich sicherlich eine weise Entscheidung. Zudem verkünden wir nur dann Entscheidungen, wenn wir Dinge geregelt haben."

    Interessant, dass hier ausschließlich vom Vorstand die Rede ist, nicht wahr?

  • Zuschauerzahlen bei Heimspielen

    • Rasengrün
    • 20. September 2012 um 19:56
    Zitat

    Original von Anturios


    Ich persönlich habe mich hier ja nicht über das Fortbleiben beschwert und kann den Nebenkostenfaktor durchaus als relevant nachvollziehen. Wie du weißt, ist mir durchaus eine grundkritische Haltung zueigen.

    Es war mir lediglich wichtig darzustellen, dass diese Entscheidung gegen die ÖPNV-Beförderung nicht leichtfertig oder im luftleeren Raum getroffen wurde. Ausruhen tut sich in der KGaA defintiv niemand.

    Hat auch niemand behauptet, oder? Was den luftleeren Raum angeht: Genau darum geht es ja, natürlich ist das keine isolierte "Lust und Laune"-Entscheidung. Im Gegenteil, sie steht natürlich im Zusammenhang einer ganz bestimmten strategischen Ausrichtung und die und vor allem ihre Folgen waren mein eigentliches Thema. Dein Beitrag war da nur mein Aufhänger, einfach weil der genau den passenden Punkt für meinen Einstieg in die Debatte markierte. Die Frage ist eben, ob diese Ausrichtung funktionieren wird. Mir persönlich geht die immer weiter fortschreitende Abhängigkeit von bestenfalls mäßig engagierten Gläubigern massiv gegen den Strich - ok, welch Überraschung... - und ich tue mich auch extrem schwer Fortschritte zu erkennen, die über die Außendarstellung hinausgehen _und_ eine direkte Folge dieser Strategie sind. Es ist ja nun wirklich nicht so, dass der momentane sportliche Erfolg entschlossenem Handeln des gesamten Vereins und seines Umfelds entspringen würde. Krämer hat ein gutes Händchen, wenn es darum geht die Synergien aus seinem insgesamt eher durchschnittlichem Spielermaterial herauszukitzeln, das rettet den eigentlich verhehrenden Eindruck im Moment. Ansonsten sehe ich nur Stillstand, mit Betonung auf der ersten Silbe. Wir sind völlig abhängig von Leuten, die nicht den geringsten Beitrag zur Besserung der Situation, der über das Stopfen der gerade am deutlichsten klaffenden Löcher im zu engen finanziellen Mantel hinausginge, leisten. Die Stadiongesellschaft wäre der Schlüssel, aber dem stehen die Gläubiger doch bestenfalls indifferent gegenüber, sonst wäre die Nummer längst gelaufen. Liest man zwischen den Zeilen (und ist dabei ähnlich chronisch misstrauisch wie meine Wenigkeit), dann kann man noch zu einem ganz anderem Urteil kommen. Derweil ist aber der Unterbau weggebrochen, sowohl was die Identifikation und Leidenschaft weiter Teile der zahlenden Kundschaft (an dieser Stelle pflegte ich mal gewohnheitsmäßig von Fans und Mitgliedern zu sprechen, aber entspricht das wirklich noch den Tatsachen? Ich weiß, dass das für dich bitter sein muss, aber bei allem Respekt vor deinem ehrenamtlichen Engagement kann ich ja nun schlecht aus Rücksicht darauf um das, was sich mir aufdrängt, drumherum reden.), als auch was den sportlichen Bereich angeht. Begeisterung macht sich da bei mir nicht breit und von Strahlkraft kann keine Rede sein. Eigentlich stimmt nur eins: die Ergebnisse. Wenn es wenigstens dabei bleibt, dann ist es ja auch ok. Aber eine Bestätigung der gefahrenen Strategie würde ich daraus nicht ableiten wollen.

  • Derbytime: Preuxxen Müxxter - Arminia

    • Rasengrün
    • 20. September 2012 um 19:42
    Zitat

    Original von almgänger 72
    Ich würde am Samstag mit der Doppelsechs und nur einer echten Spitze beginnen. Also quasi 4-3-3. Hornig und Schütz auf der "Sechs" und offensiv mit Müller statt Testroet. Die offensivere Variante mit zwei Stürmern ist für mich eine Möglichkeit für die zweite HZ, abhängig vom Spielverlauf.

    Schön, dass ich hier nicht der einzige Malermeister bin... :) Wenn du aus der Sektion "Link für Foren" einfach nur den Teil zwischen den img-tags (natürlich inklusive) hier hinein kopierst, dann wird das Bild nicht so augenlichtgefährdend verkleinert. Mit deiner Aufstellung könnte ich leben, ist halt fraglich, ob Hübener wirklich fit genug ist. Aber auch sehr defensiv, außer Kontern wird da nicht viel gehen. Das ist vielleicht die Frage überhaupt bei diesem Spiel: Riskiert man es, das die ins Rollen kommen?

  • Zuschauerzahlen bei Heimspielen

    • Rasengrün
    • 19. September 2012 um 19:03
    Zitat

    Original von Anturios


    Auf derlei Modelle ist man im Verein auch gekommen und hat sich die Entscheidung tatsächlich nicht leicht gemacht. Die Konditionen waren aber am Ende nicht akzeptabel.


    Nicht wirklich.

    Wenn man in Zeiten leerer Kassen allerdings eine zusätzliche Ausgabe in dieser Höhe wünscht, ist die Frage nach der Gegenfinanzierung durchaus legitim. Denn Sparen zu müssen ist am Ende halt immer scheisse.

    Für die vom Verkehrsverbund verlangte Summe kann man bsp. eine komplette Nachwuchsmannschaft finanzieren. Wie man das wenige Geld effektiv und effizient einsetzt, will da schon gut überlegt sein.

    Alles anzeigen

    Natürlich ist das legitim. Allerdings ist es genauso legitim, wenn die Leute, für die sich die Kosten des Almbesuchs de facto gegenüber der zweiten Liga verdoppelt haben, sich dann seltener auf den Weg machen. Wenn Butter zu teuer wird, dann gibt es eben Margarine aufs Brot (Audios oder Video-Stream statt live). Für andere ehemalige Stammzuschauer ist es eine andere Kosten-Nutzen-Rechnung, die nicht mehr passt, nämlich die psychologische.
    Man wurde jahrelang nach Strich und Faden verarscht (und entgegen der Mehrheitsmeinung bin ich alles andere als überzeugt, dass die Vergangenheitsform hier unzweifelhaft angebracht ist...), kommt dann vielleicht doch mal wieder ins Stadion und bekommt schon bei der Verlesung der Aufstellung Halserweiterung, weil man von einer Stimme begrüßt wird bei der man innerlich eher "Wollt ihr die totale Satzungsänderung?" hört. Wenn man denn überhaupt doch noch einmal kommt... Wer das Interview mit unserem Geschäftsführer gelesen hat und zur Kenntnis nehmen musste, wie der sich dort frei von jedem Funken Selbstkritik und Distanzierung von so beliebten Gestalten wie Kentsch und Schnitzmeier präsentiert hat, sich gefragt hat, ob das wirklich ein Verein ist mit dem man sich identifizieren möchte, und dann doch eher fernbleibt, auch weil man den Herren nicht auch noch die Gehälter finanzieren möchte, den kann ich beim besten Willen nicht kritisieren.
    Das "Interview" (fällt mir schwer es so zu nennen, Stichwortgeberei trifft es eher) mit dem Präsidium fällt auch in diese Kategorie. Da wird von Transparenz gesprochen und gleichzeitig verkündet, dass man sich zu finanziellen Themen nicht äußern wird. Selbst wenn es dafür mehr oder weniger gute Gründe geben mag - mir ist durchaus klar wie wenig Wert Weber darauf legt, dass sein Name medial mit Arminia in Verbindung gebracht wird - so wird auch dabei wieder einigen hundert Lesern der Kamm geschwollen sein.
    Und so kommt dann Faktor um Faktor zusammen, der den Verein hier ein paar hundert, dort ein paar hundert zahlende Zuschauer kostet. Für mich ist das Tod auf Raten, aber man hat sich dazu entschlossen lieber auf die Gläubiger als auf Fans und Mitglieder zuzugehen und muss dann auch mit solchen Nebenfolgen leben. Ist doch letztlich scheißegal, der Verein ist in der dritten Liga so oder so finanziell nicht überlebensfähig und ob Weber nun ein paar Hunderttausend mehr oder weniger zuschießen muss kann einem getrost am Sitzfleisch vorbeigehen. Der Zug für Alternativen ist vorerst abgefahren, ob das immaterielle Kapital noch ausreicht, falls die Nummer schief geht, wird man hoffenlich nie herausfinden müssen. Falls der unerwartete sportliche Höhenflug so weitergeht, dann kann es ja sogar wieder Erwarten und gesunden Menschenverstand klappen. Falls nicht kommt wahrscheinlich im nächsten Jahr das unangenehme Erwachen. Abwarten, Sponsorenplörre trinken - mehr kann man momentan eh nicht tun.
    Die, die sich das jetzt noch regelmäßig reintun sind zum überwiegenden Teil eh gegen solche Gedanken immunisiert. Nur die wenigsten sind so bekloppt das alles zu sehen und trotzdem brav ihren Mitgliedsbeitrag und den Almbesuch zu zahlen. An dieser Stelle wird dann ganz sicher wieder die "Diskussion" über gute und schlechte Fans einsetzen... und wer sich daran versucht, der beweist nur eines: Dass das Problem sicher nicht an der Pforte der Geschäftsstelle aufhört. Die Selbstimmunisierung des harten Kerns ist in gewisser Hinsicht eben eher ein weicher Keks. Attraktiver macht das die Sache jedenfalls auch nicht. Da hilft auch keine GI-Helm-Rhetorik. Warum man für diesen Verein, in seiner momentanen Verfassung, noch etwas tun sollte, lässt sich rational kaum begründen. Und genau das müsste man wohl tun, wenn die emotionale Beziehung schwer gestört ist.
    Fehlt noch die Gegenrechnung, wo sind die Faktoren, die einem Neukunden - ganz bewusst emotionslos formuliert, die Leidenschaft muss ja erst noch entstehen - den Weg zur Alm schmackhaft machen? Tabellenführung hört sich ja erst einmal ganz gut an, aber es ist eben doch nur die dritte Liga und es werden Gegner geboten, von denen der durchschnittlich Fußball-Interessierte meist kaum weiß, wo die Käffer eigentlich liegen und bestenfalls mal alle paar Wochen in der Sportschau kurz etwas mitbekommt - während er sich noch die Stullen schmiert und die Temperierung der Hofpenbrause für den folgenden Hauptteil der Sendung prüft. Reicht das, um dazu zu motivieren 30-50€ für einen Nachmittag auf der Alm zu investieren? Offenbar nicht. Wenn das überhaupt zur Kenntnis genommen wird.
    Und wieviel gibt es denn tatsächlich zur Kenntnis zu nehmen? Wenn man nicht gerade ein Liebhaber taktischer Schachzüge ist, dann ist Arminia ein extrem unattraktiver Tabellenführer. Wir sind erfolgreich, aber den Geschmack des eventorientierten Meinstreamzuschauers trifft das nun wirklich nicht. Der wird aber in nährer Umgebung reichlich bedient. Dortmund und Schalcke in der Champions League, Hannover in der EL - für viele potentielle Zuschauer auch nicht wesentlich weiter weg und auch nicht wesentlich teurer. Dieser Klientel ist es doch scheißegal, ob dem Herzblutarminen momentan die tägliche Herzinfarktgefahr beim Aufschlagen des lokalen Käseblatts erspart bleibt oder nicht. Die Strategie "Ruhe ist die erste Arminenpflicht" greift eben nur beim harten Kern. Warum also sollte der Gelegenheitszuschauer oder ein bisher nicht an einen Verein Gebundener ausgerechnet den Weg zur Alm finden? Vielleicht bin ich ja auch einfach zu desillusioniert und sehe das Killer-Argument XYZ einfach nicht, dann helft mir auf die Sprünge.

  • Derbytime: Preuxxen Müxxter - Arminia

    • Rasengrün
    • 19. September 2012 um 00:01
    Zitat

    Original von SWB Zecke

    Das war keine Abwehrschlacht. Ganz im Gegenteil. Prx hat sich weit zurück gezogen und auf Konter gelauert, dabei uns das Spiel überlassen. Da unsere Truppe damals noch nicht so stabil war, konnten wir daraus kein Kapital schlagen. Im Gegenzug waren die Torchancen der Telgter dann um so gefährlicher, da unsere Mannschaft weit aufgerückt war und dementsprechend viel Platz vorhanden war. Sie haben sie dann aber auch alle vergeben, teilweise kläglich, teilweise hat Ortega glanzvoll gehalten, teilweise war auch Glück für uns dabei.

    Die Konter der Telgter sind in dem Spiel fast alle über die Zonen zwischen AV und dem äußeren Mittelfeldspieler gelaufen. Damals haben wir, iirc, noch 4141 gespielt, die sind im 4231, von dem ich auswärts ausgehe, deutlich kleiner und das Doppeln der Außen leichter. Insofern werden sie sich schon etwas Neues einfallen lassen müssen. Können sie leider auch, mit Bischoff haben sie in der Zentrale einen sehr guten Zugang. Andererseits kann man auch sagen, dass man nur ihn und Taylor ausschalten muss, das wäre schon die halbe Miete. Insofern wäre auch Tannenbaum eine Möglichkeit, hat ja im Pokal auch gut funktioniert. Unter der Voraussetzung, dass bis auf Hübener alle spielen können:
    [Blockierte Grafik: http://this11.com/boards/abDofAtaj3.jpg] 
    Nachdem wir in Führung gegangen sind - und wer geht schon von etwas anderem aus? So'n Defätismus will ich hier nicht sehen - kommen dann Hille und Riese für Testroet oder Schönfeld und Müller (bei dem ich auch meine Zweifel an der Fitness habe. Allzu viele Spiele über die volle Distanz hat er in den letzten zwei Jahren jedenfalls nicht gemacht) und wir stellen uns hinten rein und warten auf Konter.
    [Blockierte Grafik: http://this11.com/boards/abDofPfaeO.jpg] 
    Damit es nicht zu langweilig wird gehen Riese und Hille ab und an mal zusammen nach links, Jerat nach rechts (wir drehen also den üblichen Rechtsdrall um), wir streuen eine Pressingphase im 442 ein und machen auf beide Arten je noch eine weitere Bude.
    [Blockierte Grafik: http://this11.com/boards/abDofUCadY.jpg]
    Die können von mir aus gerne kultivierter spielen, wir dominieren sie physisch und gehen als völlig unverdienter Sieger mit drei Toren aus vier Chancen zufrieden nach Hause. Fertig. Arschlecken.

  • Derbytime: Preuxxen Müxxter - Arminia

    • Rasengrün
    • 18. September 2012 um 23:14
    Zitat

    Original von René Dörfel

    Das sehe ich etwas anders. Für mich ist Schütz nach Klose und zusammen mit Platins bisher DER Spieler der Saison, ein absoluter Garant für unseren Höhenflug. Habe diese Saison noch nicht ein einziges schwaches Spiel von ihm gesehen. Absoluter Schlüsselspieler. Traue ich Jerat oder Riese zumindest im Moment nicht zu, über 90 Minuten so starke Spiele zu machen wie Schütz. Müller freilich schon, wenn er seine Leistung abruft.

    Ersetzen können wir Schütz jedenfalls nicht, auch nicht mit Müller. Gegen Babelsberg kam das nicht so stark zum Tragen, aber seine Spielintelligenz, verbunden mit seinem Raumgespür, hat in dieser Form sonst keiner im Kader. Jerat macht die Meter nicht, Riese vielleicht sogar mehr, aber dafür auch deutlich kopfloser. Knifflig, falls es doch so kommen sollte, dass Schütz nicht auflaufen kann.

  • Alles zu Ehrenspielführer Fabian Klos

    • Rasengrün
    • 18. September 2012 um 23:08

    Klos ist ja nun auch ein relativer Spätstarter, das spricht auch eher dagegen, dass er sich noch ein weiteres Jahr dritte Liga antun würde. Aber auch kein Grund zur Panik, klar ist er momentan sehr effizient, aber ob das anhält muss man auch erst einmal sehen. Tendenz abwarten, seine und die der Mannschaft und dann im Winter mal sehen. Das mit dem Ausbildungsverein sehe ich übrigens eher nicht so, da haben andere Vereine mehr vorzuweisen. Wir waren mal eine gute Karrierestation, damit hat es sich dann aber auch schon.

  • Arminia - Babelsberg

    • Rasengrün
    • 17. September 2012 um 18:32
    Zitat

    Original von no-frills

    Genau das hast du nicht verstanden :baeh:

    Whatever.

  • Arminia - Babelsberg

    • Rasengrün
    • 17. September 2012 um 16:44
    Zitat

    Original von jögi

    Das ist wohl wahr. Auch im Interview am Samstag in der NW hat man ja kaum Handfesteres erfahren. Das mag zu einem an dem Redakteur der NW liegen, der das Interview geführt hat, zum anderen auch an den drei Vorstandsmitgliedern, die vermieden haben, tiefergehend zu antworten. Stellvertretend die Aussage von Richter über den Schuldenstand, dass man dazu nichts mehr sagen wolle, außer dass die Schulden nicht weniger geworden sind. Und wenn an anderer Stelle von Transparenz gesprochen wird, die man geschaffen habe, ist das schon fast erheiternd.

    Zeugt aber zumindest von einer funktionierenden Kommunikationsstrategie des Vorstands. Mehrheitlich wird das ja offenbar als souveräne Ruhe erlebt. Das Problem daran ist sicherlich, dass es eben genau Null Strahlkraft entwickelt, sondern nur den harten Kern beruhigt. Da ich die Leute nicht für blöd halte - was durchaus auch schon mal anders war, aber lassen wir das jetzt besser - bleibt mir nur die Annahme, dass das willentlich in Kauf genommen wird. Warum? Weil die Zuschauerzahlen nicht entscheidend sind. Nicht, wenn so oder so alles am starken Mann aus Halle hängt. Das Problem an der Sache: Es werden - ganz ruhig, still und leise - Fakten geschaffen, die andere Alternativen immer weniger tragfähiger erscheinen lassen. Der schwache Zuschauerzuspruch, das insgesamt nachlassende Interesse am Verein sind Indikatoren, dass das, was ich für das eigentlich relevante Kapital halte, nämlich Identifikation und Leidenschaft immer weiter erodieren. Diese immateriellen Werte sind aber das Einzige, was im schlimmsten aller Fälle einen Neuanfang ermöglichen würde. Ist Weber tatsächlich so committed? Ich habe meine Zweifel. Es ist ja nicht so, dass wir den momentanen Höhenflug dem entschlossenen Handeln der Geldgeber verdanken würden, fast schon im Gegenteil. Endet das aber nicht im Aufstieg, dann ist das trotzdem wieder nur ein verlorenes Jahr. Im nächsten Jahr wird es jedenfalls nicht einfacher und selbst der Erhalt des Status Quo würde, nach allem, was wir aktuell wissen, eine signifikante Ausweitung des Engagements der Sponsoren erfordern und so geht es dann weiter. Dazu nicht ein Wort vom Vorstand. Wir sind so weit von Transparenz entfernt wie von einer wirklichen Entspannung der Lage. Alles was erreicht wurde ist eine kosmetische Verbesserung der Außenwirkung, die aber bei weitem nicht ausreicht irgendjemanden außerhalb der selbstimmunisierten Fan-Zirkel zu erreichen. Wie ein Tor in der letzten Minute, wenn der Gegner schon mit 4:0 führt. Wir können uns die Diskussion um den Zuschauerschnitt sparen, entweder geht die Nummer gut oder Weber muss ran und zwar deutlich mehr als bisher. Es gibt nichts mehr zu tun, die Würfel sind längst gefallen. Ob einem das nun gefällt oder nicht. Wem es nicht gefällt, der muss sich die Frage gefallen lassen, wo er war als es um die Wurst ging.

  • Arminia - Babelsberg

    • Rasengrün
    • 17. September 2012 um 16:04
    Zitat

    Original von no-frills

    Sch...Anglizismus ohne Sinn und Verstand!

    ... und da blicken wir jetzt mal kurz auf den Nick, der uns das mitteilen möchte... ;p

  • Ex-Armine Christian Müller

    • Rasengrün
    • 17. September 2012 um 16:00

    Die Rechtslastigkeit ist kein Problem, Symmetrie ist die Schönheit der Dummen. Wann sind schon mal beide Flügel wirklich gleich stark? Müssen sie auch gar nicht sein, man kann eh nicht über beide zugleich angreifen. Die Frage, die dadurch aufgeworfen wird ist nur, wie man den Gegner davon abhält sich darauf zu leicht einstellen zu können, aber da gibt es durchaus erprobte Mittel.

    1) Der AV auf dem "schwächeren" Flügel sollte offensiver sein um im Aufbau die gegnerische Position in die Breite zu ziehen. In der Hinsicht hat Salger noch Luft nach oben, bringt aber mMn die richtigen Anlagen dafür mit und hat ja auch oft genug LM bei seinen vorherigen Stationen gespielt.

    2) Dabei hilft, wenn der Rest der Abwehr auch als Dreierkette funktioniert. Appiah wäre hier auf dem Papier geeigneter als Riemer, andererseits unternimmt Löw solche Experimente sogar mit Lahm in der Dreierkette. Unmöglich ist das mit Riemer also auch nicht.

    3) Eine zusätzliche Option wäre Hille stärker die Flügel wechseln zu lassen. Dafür ist Müller, der ja auch auf dem rechten Flügel spielen kann, dann übrigens wieder sehr nützlich. Testroet bspw hat da hingegen gar nicht funktioniert. Spielt Müller als offensiverer Teil der Doppelsechs an, dann lässt sich das mit einem Wechsel zum 4141 verbinden und idealerweise mit einer Pressingphase.

    Dann noch ein Wort zur scheinbaren Problematik der fehlenden Außen: Sowohl beim 4231 als auch beim 442 mit Doppelsechs gibt es eigentlich zwei Grundvarianten, deren Unterschiede in der Notation nicht abgebildet werden können. Beim 442 könnte man von einer europäischen Variante (mit offensiven Außen, die eigentlich mehr Außenstürmer als wirkliche Mittelfeldspieler sind) und einer südamerikanischen (mit zwei offensiven Freirollen im Mittelfeld, die typischerweise eher mit OMs besetzt werden). Insofern liegt Bielefeld momentan auf den Kapverdischen Inseln. Lange Rede, kurzer Sinn: Letztlich geht es immer mehr um Aufgabe und Funktion als um Position. Schönfeld trifft und bereitet vor, je zweimal, das sind absolut akzeptable Werte für die Position und interessanterweise erreichen das Rahn und Hille gerade einmal zusammen und die haben in der letzten Saison die Flügel praktisch exklusiv beackert. Bei genauerem Nachdenken... Rahns Assist war von links. Im Ergebnis ist der schwache Flügel also gar nicht so schwach.

    Richie: In Bezug auf Schönfeld hast du Recht, wenn man nur die körperlichen und technischen Voraussetzungen betrachtet. Aber Schönfeld ist gerade erst im Mittelfeld angekommen, als er zu uns kam wurde er noch als hängende Spitze oder OM gesehen und in Oberhausen meines Wissens sogar noch als MS. Von daher habe ich Zweifel, dass seine taktische Ausbildung diese Rolle abdeckt. Da er da, wo er jetzt ist, gut funktioniert würde ich das ohne Not also nicht tun wollen.

  • Ex-Armine Christian Müller

    • Rasengrün
    • 17. September 2012 um 04:44

    Auf der Zehn geht Müller immer, das ist eh klar. Eure Einwände sind nachvollziehbar, mein Grundgedanke zielt aber auf die Verbesserung der Verbindung der einzelnen Mannschaftsteile. Durch flache Bälle... muss man ja mittlerweile wóhl explizit sagen. Darum dann eben auch Hornig wieder zurück in die IV, Burmeister ist zwar nicht übel, aber Aufbau kann Hornig besser. Jerat finde ich insgesamt eher enttäuschend, er hat zwar eine gewisse Ruhe, die manchmal ganz gut tut, ist mir aber insgesamt viel zu wenig präsent und auch zu statisch. Naja, warten wir es mal ab, Müller macht die Sache jedenfalls flexibler und das sollte man nutzen. Krämer ist ja eh änderungsfreudig und der Erfolg gibt ihm Recht. Halte ich auch für einen der Gründe der Erfolgswelle, wir haben zwar wenig herausragende Akteure, aber auf vielen Positionen Alternativen auf ungefähr gleichem Niveau. Das macht stabil und es dem Trainer leicht Anpassungen einfach durch Personalwechsel vorzunehmen. Wirklich schwer zu ersetzen finde ich nur Klos und Schütz, der hat ein gutes Raumgefühl und ist für mich auch mit der Spielintelligenteste.

  • Ex-Armine Christian Müller

    • Rasengrün
    • 16. September 2012 um 16:24

    Warum er vielleicht im DM sogar wertvoller sein könnte als im OM. Unsere Aufbauprobleme beginnen ja nicht erst im letzten Spielfelddrittel, sondern sind im zweiten Drittel mindestens genauso gravierend. Da könnte eine Doppelsechs Schütz-Müller mit relativ klarer Verteilung horizontaler und vertikaler Aufgaben geeignet sein um eine bessere Verbindung zu erreichen. [Blockierte Grafik: http://this11.com/boards/abDnpJmabq.jpg]

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