Sprung für Evers, MS gegen RV.
Beiträge von Rasengrün
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Rühle für Gondorf ist HS für DM. Zeit zu reagieren, Schönfeld oder Tetroet raus, Hille rein. Lauf, Forest, Lauf!
Edit: Zwei Kluge, ein Gedanke.
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Ok, das ist krass. Ultradefensive. Nuja, Chelsea spielte ja auch in blau.
Tante Edit sagt, dass ich fragen soll, ob mein Eindruck aus dem Stream trügt, dass Stuttgart zwar jede Menge Halbchancen hat, aber kaum Hochkaräter?
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Riese für Jerat. Wo steht Appiah jetzt?
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Zwei posotionsgetreue Wechsel, Alvarez auf Seiten der Stuttgarter vielleicht etwas offensiver als Leutenecker. Krämer hat Nerven aus Stahl, wenn er hier wirklich nichts ändert.
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Sach ich doch
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Wenig Zwingendes von beiden Seiten, zu sagen wer da besser ist... Scheiße nach Geschmacksrichtungen sortieren... Würde trotzdem sagen, dass das tendenziell eher uns in die Karten spielt. Mehr als eine Situation brauchen wir nicht und wenn wir die bekommen, dann sollten wir genug Leute in der richtigen Zone haben. Aber sicherlich grausig anzuschauen, das dann doch lieber von der Couch aus nur anhören. Rücken schmerzt aber nach wie vor, also stehen die Zeichen noch auf drei Punkte.
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Ist logisch, dass Testroet zentral hängend agiert, der Versuch ist wohl durch aufrückende AV breite zu erzwingen, aber dann in der Mitte zu überladen. Habe auch meine Zweifel.
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Original von Piwo*95
Da sind dann mal die 2 Spitzen und dann läufts nicht. Vielleicht sind die Kickers einfach nur gut eingestellt? Aber wie gesagt, Hornig für Appiah, Hübi ins DM find ich auch beschissen. Hille vermisse ich auch ein bisschen.Hornig ist, laut NW, wohl zu platt und sitzt nur für den absoluten Notfall auf der Bank. Wohl eine Folge der weitgehend verpassten Vorbereitung.
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Original von almgänger 72
Die NW greift ja heute das Thema Zuschauerschnitt/Resonanz auf und schreibt dazu folgendes:Für meinem Geschmack sind die Zuschauerzahlen auch ein wenig enttäuschend, aber machen wir uns doch nichts vor. Jahrelang hat Arminia seine Anhänger mit "Negativschlagzeilen gequält" was u.a. darin gipfelte, dass man sich kaum traute morgens den Sportteil aufzuschlagen, weil der Maulwurf wieder irgendwelche Hiobsbotschaften ausgegraben hatte. Pleiten, Pech und Pannen scheinbar ohne Ende. Da darf man sich nicht wurden, dass sich viele Anhänger abgewendet haben. Und wir wissen alle, dass es nicht so einfach ist diese "Abgewanderten oder neue Fans" wieder zurückzuholen. Das wird seine Zeit brauchen. Vielleicht sogar Jahre. Mannschaft und Verein geben zur Zeit ein sehr gutes Bild ab. Deshalb sollte man nicht schmollen, sondern weiter so gut arbeiten. Dann werden auch die Fans zurückkommen, denn das Potential ist in OWL auf jeden Fall da.
Das Schlimmste daran ist ja, dass die Strategie sogar aufgegangen ist... Aber lassen wir das, die Beteiligten wurden gegangen und damit gut. Die Attraktivität erhöht man entweder durch attraktiven Fußball, der Geld kosten wird, das nicht da ist, und mit einer auch von außen leicht erkennbaren Veränderung, die alter Leidenschaft wieder neues Leben einhaucht. Auch wenn die neue Ruhe, für mich persönlich eher Totenstille, im harten Kern ja offenbar gut ankommt - keine Störung der Selbstinszenierung :p - und der sportliche Erfolg so langsam wieder zurückkommt... too little, too late. Wenn Kollege pressesprecher wirklich plant die Fans zurückzuerobern, dann will ich ihn gerne daran messen. Wie erzeugt man Identifikation, wie reaktiviert man verschüttete? Mit der Frage geht alles los.
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Original von Momo
In Osnabrück waren gestern auch fast 12.000 Zuschauer und das nach einer 0:3-Niederlage und einer ähnlich schlechten Saison wie bei uns.Die haben aber auch relativ viele Dauekarten verkauft. Wobei ich nicht beurteilen kann, woran das liegt.
Vielleicht einfach daran, dass Fans und Mitglieder nicht jahrelang verarscht wurden, alternativlose, handwerklich mäßige Satzungsänderung nicht im Jahrestakt durchgepeitscht wurden, kein Geschäftsführer als prügelnder Nuttenpreller auffällig wurde und trotzdem noch verteidigt wurde und generell am Ausbleiben solcher Peinlichkeiten. Andererseits scheint dort auch kein grundlegend anderer Charakter vorzuherrschen, wenn man sich mal die näheren Umstände der Fuchs-Entlassung anschaut, aber vielleicht ist der durchschnittliche Osnabrücker halt doch einfach mehr weltungewandter Bauer, der eh nichts rafft, was sich nicht in Haktar und Milchquote ausdrücken lässt, und sich darum von einer alpenmilchfarbenen Mannschaft naturgemäß angezogen fühlt. Who cares. Wichtig ist nur, dass wir heute wieder Spitzenreiter werden, was unzweifelhaft eintreten wird, weil ich, neben einem fußballdick geschwollenem Knöchel nach Renoveriungsunfall auch wieder übelste RÜckenschmerzen habe, was zuletzt während der ersten Siegesserie nach Krämers Amtsübernahme der Fall war. Also entweder Dreier oder Wunderheilung, ich gewinne so oder so. Ist das Leben nicht schön?
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Original von MiLa6909
Warum sollten wir das Pulver aus dem Pokalerlöß" jetzt sofort" in einen Spieler investieren?? Der Effekt ist nicht kalkulierbar. Alle die bisher keinen Verein gefunden haben, haben doch irgendeine "Macke".Man sollte die bisher nicht ganz erfreulichen Zuschauerzahlen, dabei auch berücksichtigen. Da die zuschauerstarken Spiele erst in der Rückrunde kommen, sollte man das kleine Polster für den jetzigen Kader bis zur Winterpause sparen. Damit man die höchstwahrscheinlich nicht einkalkulierte Punktprämien ( 40 Punkte bis zur Winterpause) auch zeitig bedienen kann.
In der Winterpause wird die Zahl der zur Verfügung stehenden guten Spieler größer sein, und dann kann man immer noch zuschlagen.Was bringt dich auf die Idee, dass die Knete bis dahin nicht längst verdampft ist=
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Gut erkannt, die Sache mit der rechtslastigen Asymmetrie. Die ist aber kein Problem, sondern eine Stärke, darauf, wie auch auf den gesamten eher ungewöhnlichen Stil, müssen sich die Gegner erst einmal einstellen. Interessanterweise lief bspw gegen Paderborn trotzdem nicht gerade wenig über links... Warum? Weil da dann halt Räume entstehen, die Salger durchaus zu nutzen weiß und Schönfelds Pass-Spiel gelegentliche lichte Momente enthält. Das wirkt alles vielleicht etwas unrund, aber wenn man sich wirklich Gedanken über die Balance macht, dann revidiert sich der Eindruck auch wieder.
Von den drei bisher eingesetzten AV ist Salger sicher der offensiv stärkste. Dazu passt dann, dass vor ihm ein Inverser spielt, der natürgemäß stärker richtig Mitte zieht und ihm so Raum schafft. Hilles größte Stärke auf der anderen Seite ist sicher läuferischer Natur, sowohl Kondition, als auch Schnelligkeit, die man durch zu viele defensive Aufgaben aber selbst entschärfen würde. Also muss dahinter ein defensiver orientierter AV und das kommt offenbar Riemer und Appiah entgegen. Das prinzipiell sehr defensiv besetzte zentrale Mittefeld ist eine Folge der starken Fokussierung auf Gegenpressing, Balleroberung wird dadurch wesentlich wichtiger als es für diese Positionen sonst wäre. Ein einzelner Neuzugang wird da wenig Unterschied machen, es müssten eher drei sein, wenn das wirklich sinnvoll sein soll. Was wäre sinnvoll? Einen taktischen Plan B zu haben, der sich möglichst kräftig vom üblichen Stiefel unterscheidet, in unserem Fall also eine spielstarke Zentrale mit zwei richtigfüßigen Außen, die das Spiel breit machen und so zu einem zirkulatierendem Ballbesitzspiel führen. Dafür braucht es aber nicht nur einen OM und einen kombinationsstarken Außen, sondern auch noch einen Organisator im ersten und zweiten Drittel = 3 Neuzugänge.
Da das nicht passieren wird, kann man Herrn Weber auch einfach in Sachen der unvermeidlichen Nachzahlungen während der Saison etwas entlasten. Die Hoffnung auf entschlossenes Handeln, um eine sich unvermutet bietende Chance zu nutzen, habe ich schon lange aufgegeben. Die einzigen Umstände, unter denen der Arsch mal wirklich vom Sesselt gelüftet wird, heißen hier eben traditionsgemäß Chaos und Panik. Muss aber auch nicht heißen, dass wir darum nicht aufsteigen können, wir hatten mehr als einmal nominell nicht die stärksten Kader und haben das doch irgendwie geschafft. Erstaunlich genug. Meine Erklärung dafür hatte immer etwas mit Bauern und Kartoffeln zu tun.
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Hachjemineh, da wird's ja sogar mir ganz nostalgisch. Das war wirklich ein gut gepfeffertes Spiel, außerdem konnte man so schön frisch importiertes Liedgut ausprobieren... wie ging das noch gleich... he's a wanker in the green. Bei Gütersloh spielte ein Ami namens David Wagner auf dem Flügel, der das ganz offensichtlich sehr gut verstehen konnte und hübsch abging.
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Haben gegen uns noch nie gut ausgesehen, werden sie auch diesmal nicht. Im Idealfall haben sie den Kopf irgendwo hinterm Ural und das Hinspiel verloren, bei dem Programm werden gegen uns wohl auch Spieler geschont. Das Spiel kann man jedenfalls mit Disziplin und Kampf gewinnen, Leverkusen sieht zwar manchmal elegant aus, aber effizient sind die selten.
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Hehe, spielverlagerung.de ist wirklich eine schöne Seite. Wurde aber auch Zeit, dass es auch hierzulande endlich so etwas gibt. Wenn man die deutsche mit der englischen Fußballpresse vergleicht, dann muss man sich fast schämen. Mit Taktik beschäftige ich mich aber schon etwas länger. Kann ich auch nur empfehlen, gibt auch Grottenkicks oft noch einen ungeahnten Unterhaltungswert.
Edit: Krämer braucht ganz sicher keine Nachhilfe, schon gar nicht von einem Amateur wie mir. Die Trainerausbildung in Deutschland ist nun wirklich nicht übel. Ich würde mir nur manchmal wünschen, dass man das auch in Interviews mal deutlicher demonstriert. Es wird so viel über Fußball gesprochen, eine kleine Anstrengung das Niveau anzuheben würde sicher nicht schaden.
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Ach, was weiß denn ich in welchem Thread ich grade bin. Ist doch eh immer alles ein großer Klumpatsch. The cosmic interconnectiveness of all things... um mal den holistischen Detektiv Dirk Gently zu zitieren.
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Interessant. In einem anderen Forum führe ich gerade eine ähnliche Diskussion in Bezug auf die Nationalmannschaft und warum ich den veränderten Fokus, weg vom vertikalen Spiel der WM, hin zum deutlich stärker ballbesitzorientierten Stil der EM für einen Fehler halte. Aber das lassen wir jetzt mal hier lieber weg, es fasert auch so schon genug aus.
Ich muss dir da natürlich schon wieder widersprechen. Das Entscheidende ist nicht, dass Klos im Moment einen Lauf hat, sondern das wir in Situationen kommen, in denen wir ihn entsprechend anspielen können. Es hilft natürlich, dass er in seinen Grundanlagen zwei eher selten zusammen anzutreffende Eigenschaften vereinigt: Statur und Laufstärke, aber es ist nicht Voraussetzung. Der springende Punkt ist, dass wir es eher schaffen nach Balleroberung halbwegs schnell zu einem verwertbarem Anspiel zu kommen als durch Aufbau, schlicht weil der Gegner weniger Zeit hat in seine Ordnung zu kommen. Steht die erst einmal, dann schwimmen uns meist die Felle davon.
Ist Dominanz gleich Ballbesitz? Und ist Ballbesitz gleich Erfolg? Ich sage nur Champions League. Die These ist in der Praxis also widerlegt. Das kann also sehr wohl funktionieren. Der Schlüssel hier wäre dann wohl tatsächlich sehr analog zu Chelsky zu sehen: Es kommt nicht darauf an keine Chancen zuzulassen (bspw durch Dominanz des Ballbeistzes), sondern darauf keine hochkarätigen Chancen zuzulassen. Das halte ich auch für trainierbarer als deine Alternative. Rapolder ist übrigens gerade kein gutes Beispiel, weil das auch kein ballbeistzorientierter Fußball war, sondern eher im Gegenteil recht vertikal angelegt.