1. Dashboard
  2. Artikel
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Forum
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Erweiterte Suche
  1. DSC4ever.de
  2. Mitglieder
  3. Rasengrün

Beiträge von Rasengrün

  • Kader 2011/12

    • Rasengrün
    • 25. August 2011 um 17:30
    Zitat

    Original von 12freunde
    So müßte es laufen.
    Wird es aber nicht.

    Dann wird sich Weber allerdings einige Vorwürfe gefallen lassen müssen und letztlich doch ähnliche Summen in Etatlöcher, denen man jetzt schon wieder beim Wachsen zusehen kann, stecken müssen. Vielleicht sollte ich mal mit Helmer reden, der scheint da ja Zugang zu finden.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 25. August 2011 um 17:26

    SWBZecke hat da oben ein sehr zutreffendes und interessantes Wort gebraucht: anachronistisch. Der Rest der Gesellschaft kommt so langsam, aber sicher, im Informationszeitalter an, wir hingegen, und das ist noch die wohlwollendste Formulierung, steuern auf einen Paternalismus zu, der bestenfalls ans neunzehnte Jahrhundert erinnert. Ob das nun nachhaltig und zukunftsorientiert ist wage ich zu bezweifeln, aber es wird wohl nicht zu verhindern sein. Reihen wir das also in die lange Liste vergebener Chancen ein, auf wie neben dem Platz. Unterm Strich bleiben an dieser Satzung nur zwei Dinge gut: Verantwortung wird so deutlich, dass man sich ihr kaum noch entziehen kann und es werden wenigstens überhaupt wieder Entscheidungen getroffen werden können. Ich bin zwar überzeugt, dass sie nicht mal ansatzweise optimal ausfallen werden, aber lieber schlechte Entscheidung als gar keine. Den Rest muss dann eben das Geld der, nun doch wohl für Jeden deutlich erkennbar, Verantwortlichen regeln. Mehr Geld als nötig wäre, aber Eitelkeit hat eben ihren Preis. Aus der Nummer sollten wir die Herrschaften dann jetzt auch nicht mehr raus lassen. Wenigstens da sehe ich Kreativität: anderswo gibt es signing fees, bei uns wird stattdessen am Ausgang gezahlt. Wir sollten in diesem Sinne auf Torte hören und kräftig

    reinhaun!

  • Kader 2011/12

    • Rasengrün
    • 25. August 2011 um 17:11

    Richtig hoch ins Regal muss der Weber greifen. Her geht es längst um mehr als nur die Frage nach einem ausreichenden Kader (und selbst da bin ich der Ansicht, dass wir unter den herrschenden Umständen für durchschnittlichen Erfolg mehr als einen durchschnittlichen Kader brauchen), wenn Weber nach seinen zahlreichen öffentlichen Ankündigungen nicht sein Geld völlig sinnlos ins Stopfen absehbarer Etatlücken investieren will, dann muss er jetzt in den Kader investieren und zwar in einem Ausmaß, das einen Turn-Around in der öffentlichen Wahrnehmung einleitet. Kapellani wäre da fast noch eine Nummer zu klein. Sagen wir mal Asamoah, Thurk und Odonkor. Namen... ist gar nicht mal so wichtig, ob die wirklich noch zu gebrauchen sind. Namen ziehen Leute, darum geht es. Ansonsten werden wir in einigen Wochen erst die volle morbide Schönheit bracher Trümmerwüsten betrachten können, an deren Entstehung Weber durch seine fragwürdige Haltung in wichtigen Fragen in jüngerer und fernerer Vergangenheit auch einiges an Mitschuld trägt. Zu fordern ist hier nicht unethisch. Aber immerhin scheint Weber doch eher gewillt zu sein als Hindrichs sich dieser Verantwortung auch zu stellen und wir werden sie aller Wahrscheinlichkeit demnächst auch mit der neuen Satzung institutionalisieren. Ausreden bleiben da keine, wenn ich den Mann also zu beraten hätte, dann würde ich ihm die Flucht nach vorn empfehlen. Im Sprintertempo eines fitten Odonkors, mit der Bissigkeit von Asamoah und dem kühlen Abschluss von Thurk. Darf auch gerne noch mehr sein. Aber handelt er jetzt nicht schnell und entschlossen, dann läuft er große Gefahr, dass sein Name mit dem endgültigen Niedergang von Arminia verbunden bleiben wird. Vielleicht gereicht unserem Verein ja ein einziges Mal die Eitelkeit seiner Strippenzieher auch mal zum Vorteil. Es wäre allerhöchste Zeit.

  • Die neuen Strukturen

    • Rasengrün
    • 23. August 2011 um 15:06
    Zitat

    Original von Gönner

    Dieses Ziel wurde aber primär deshalb verfehlt, weil die Dimensionen der Kreditlinie quasi gesprengt worden sind. Welcher Gläubiger wäre schon blöd genug einen zweistelligen Millionenkredit über eine "Gesellschaft mit beschränkter Haftung" absichern zu lassen? Im Tagesgeschäft kann ich ich mir eine Schutzwirkung für den e.V. hingegen durchaus vorstellen. Ergo hätte man das Stadion schon sehr viel früher ausgliedern müssen, um mit Unterstützung der öffentlichen Hand den Ausbau vorzunehmen. So wie es überall anders in Deutschland auch gemacht wurde und wird.

    Bleibt die Frage, welche Gründe Dir für die Beibehaltung der Ausgliederung vorschweben?! Du scheinst da ja gewisse Verdachtsmomente zu haben. Ich hingegen sehe - vielleicht auch etwas naiv - die Schutzwirkung im Tagesgeschäft. Somal das Eigenleben bei den engen Strukturen die jetzt geplant sind, bald ein Ende haben dürften.

    Selbstverständlich hätte man die Stadionausgliederung schon wesentlich früher angehen müssen. Wir haben ja gesehen was stattdessen geschehen ist. Eine ganze Reihe von Verantwortlichen, bringt aber jetzt auch nichts mehr, wenigstens wird es jetzt in Teilen umgesetzt.

    Wie konnte es aber zur "Sprengung" kommen? Schon hier hat sich doch das Grundproblem der mangelnden Kontrolle, auch der schwachen Führung(smöglichkeit) durch den EV ausgewirkt. Für mich waren hier die Nebenwirkungen der verabreichten Medizin um Größenordnungen gefährlicher als die Krankheit.

    Die Frage am Ende soll zum Nachdenken anregen. Tut sie aber nicht, wenn ich sie gleich beantworte, was ich eh besser nicht tun sollte, wenn meine Antwort zu einem Teil aus einem miesen Bauchgefühl besteht. Auch wenn sich das öfter bewahrheitet hat als mir lieb sein kann. Behalte das einfach mal im Hinterkopf. Es könnte bald noch wichtig werden, wenn der Schuldenstand so weiterwächst.

  • Ex-Trainer Markus von Ahlen

    • Rasengrün
    • 23. August 2011 um 14:48
    Zitat

    Original von 12freunde
    Ich war noch nie ein Freund voreiliger Trainerentlassungen, da ich glaube, daß es einem Trainer ermöglicht werden sollte, seine Vorstellungen, sein System, sein Konzept über einen längeren Zeitraum zu entwickeln.
    Daß ich nun einen Wechsel lieber gestern als heute sehen würde, hat wohl mit der schon panischen Angst zu tun, daß es, wenn sich nichts tut, immer weiter geht mit der Abwärtsspirale.
    Ich sehe für MvA keine Zukunft. Ihm stand ein frühzeitig zusammengestelltes Team über eine Rekordvorbereitungszeit von sechs Wochen zur Verfügung, Zeit genug um ein System oder wenigstens ein Konzept in die Köpfe der Spieler zu bringen.
    Die beiden Spiele, die ich bis jetzt live gesehen habe, haben mir gezeigt, daß ein Konzept, geschweige denn so etwas wie Systemfußball, nicht zu erkennen ist. Es sei denn, man bezeichnet das Einmauern in der eigegen Hälfte als System.
    Ich kann keinerlei Konzept ausmachen, wie man denn nicht nur per Zufall in den gegnerischen Strafraum kommen, oder vielleicht sogar ein Tor erzielen will.
    Die Mannschaft spielt in einer 4-2-3-1-Aufstellung, die zu unseren Spielern paßt, wie ein Ferrari zu meiner Großtante, agiert dazu völlig statisch und emotionslos. Und das beginnt schon abzufärben.
    Ich habe mich noch nie bei einem Heimspiel so gelangweilt wie bei den beiden letzten ...
    Vor der Saison waren wir uns doch ziemlich einig, daß Arabi ein ordentliches Team mit Spielern, die in ihren Ex-Clubs Leistungsträger und Leader waren, zusammengestellt hat.
    Wie kann es sein, daß daraus in kürzester Zeit dieser leidenschaftslose Haufen geworden ist?
    Da fällt auch mir leider nichts anderes ein, als dies am Trainer festzumachen.
    Also: Reißleine ziehen, aber ganz schnell!

    Alles anzeigen

    Genau das haben wir aber auch schon oft genug getan. Bitte, Leute, erklärt mir warum hier nicht ein Trainer einschlägt. Meine Theorie dazu kann man in diesem und anderen Threads nachlesen.

  • Die neuen Strukturen

    • Rasengrün
    • 23. August 2011 um 14:15
    Zitat

    Original von Gönner
    Ich mag Dir bei den neuen Strukturen nicht so ganz beipflichten. Die Verringerung der Anzahl der Gremienmitglieder, sowie die klare Ausrichtung der Arminia-Gruppe auf den e.V. als Mutter"konzern" sind für mich enorme Verbesserungen gegenüber dem aktuellen Zustand. Einzig die Einführung des Nominierungsausschusses sorgt letztlich für eine Einschränkung der Mitgliederrechte. Diese ist aber unterm Strich keinen deut größer, als wir sie auch aktuell schon haben. Denn immerhin kommt dafür die Direktwahl wieder zur Geltung.

    Für mich hat dieser Entwurf daher durchaus das Potential die teilweise widersprüchlichen Erforderniss eines Sportvereines mit jenen eines Wirtschaftsunternehmens miteinander zu verbinden. Und Deine bemerkenswerten Visionen von einer sympathischen und attraktiven Arminia sind dadurch sicherlich nicht ausgeschlossen. Denn diese hängen auch massgeblich von den menschlichen Quailtäten der Entscheidungsträger ab. Daran hat es nämlich in der Vergangenheit vielfach gehapert. Diese Probleme werden aber nicht durch eine Satzung verursacht oder gar gelöst, sondern verlangen einfach einen guten Umgang miteinander und auch mit aussenstehenden Personen.

    Genau darum habe ich ja auch oft genug versucht hier Diskussionen über die Kultur im Verein in Gang zu bringen, denn in er Tat liegt hier wesentlich eher der Schlüssel als bei Satzungen. Wir wissen doch aus Erfahrung, dass die hier grundsätzlich ignoriert werden, wenn Entscheidungen nicht das Wohlwollen der Gläubiger finden. Darum braucht man mir auch nicht mit der klaren Ausrichtung auf den EV zu kommen. Die wäre anders allerdings zu bewerkstelligen gewesen und zwar in wesentlich stringenterer Verbindung mit dem Ziel der Komplexitätsreduzierung: durch Wiedereingliederung der KGaA in den EV. Das wäre fast schon ein Schlag durch den gordischen Knoten geworden. Die unsinnigen gegenseitigen Verrechnungen wären ebenso weggefallen wie die Probleme des Informationsflusses, der überlappenden Kompetenzen usw. Zumal man ganz klar feststellen muss, dass das ursprüngliche Ziel der Ausgliederung zur Gänze verfehlt wurde. Oder will hier noch jemand behaupten, dass die KGaA den EV vor den Risiken des Profigeschäfts schützen würde? Sicher nicht. Stattdessen ist der EV so oder so in der Haftung, während die KGaA immer wieder ein Eigenleben entwickelt. Es ist doch ziemlich einfach zu erkennen was hier der konsequente Schritt gewesen wäre. Womit übrigens erklärungsbedürftig wird warum er nicht gegangen wurde und aus welchen Motiven.

  • Die neuen Strukturen

    • Rasengrün
    • 23. August 2011 um 14:01
    Zitat

    Original von Wertago
    Na endlich wieder der alte Rasengrün anstatt des nahezu unerträglichen Motzlöffels der letzten Wochen ;)

    Dabei habe ich mich noch sehr zurückgehalten. Die beste Chance des Vereins wurde bereits verspielt und jawoll, das hat mich angesäuert bis irgendwo gegen PH 0. Darüber bin ich auch noch lange nicht hinweg, nur haben die Fragen hier damit wenig zu tun. Zu Satzungen kann ich eine neutralere, eben wesentlich organisationssoziologische Perspektive einnehmen. Zu Personen und ihrem Treiben kann ich das nur schwer, zum Verein gar nicht. Emotionen sind halt so eine Sache. Übrigens hätte ich auch gern den alten Wertago zurück. Und glaub mir, ich kann mir nur zu gut vorstellen wo du gerade bist.

    Zitat

    Du siehst wohl mittlerweile auch, dass die beste - und einzige - Chance des e.V. darin besteht, über Weber und Co. eine Bereinigung der wirtschaftlichen und profisportlichen Situation zu versuchen. Klappt das nicht, wird der e.V. genau da sein, wo er jetzt ist - am Ende. Die Gläubiger sind vielleicht teilweise andere, nur kann das dem Schuldner ziemlich egal sein. Klappt das, hat der e.V. eine echte Chance - durch die stimmberechtigten Mitglieder, die 51 %-Mehrheit etc. wird dann vieles wieder modifizierbar sein, was jetzt zunächst mal aufgegeben werden mag.

    Die beste Chance ist, wie gesagt, bereits Geschichte. Zu den wirklichen Vorgängen und Motivationen dahinter verbieten mir die andernorts von dir angeführten juristischen Gründe jede konkrete Stellungnahme, aber lass es mich mal bildlich sagen: Um den Augias-Stall, der da mal wieder offenbar wurde, zu reinigen würde es nicht ausreichen die Lutter durch die Geschäftsstelle zu leiten, zumal auch keine auch nur entfernt halbgott-ähnliche Heldengestalt zur Verfügung steht. Jedenfalls weiß ich ganz gut wer hier bis zur Halskrause im Mist steht und wer nicht.
    So bleibt in der Tat nur noch die weitaus schlechtere Möglichkeit den uneinsichtigen Gläubigern und ihren Erfüllungsgehilfen wenigstens den Ausweg durch die Hintertür zu verstellen indem ihre Verantwortung auch strukturell deutlich gemacht wird. Ob das tatsächlich jemals wieder korrigierbar sein wird wage ich zu bezweifeln, nicht nur, aber auch, weil ich diverse 50+1 Regelungen für nicht sonderlich belastbar halte. Am Erpressungspotential wird sich auch nichts ändern, gesunden werden bestenfalls die Töchter, auch durch weitere Transfusionen von der Mutter. Wenn überhaupt.

    Zitat

    Ich habe mich entschieden, das so zu akzeptieren, weil ein gestorbenes ideelles Gebilde "e.V." niemandem nützt, insbesondere nicht den Abteilungen und den darin eingebundenen "Nichtfussballprofis". Will ich denen eine Chance geben, weiterhin in ihrem Verein ihren sportlichen und sozialen Interessen nachzugehen, will ich die Kinder und Jugendliche von der Straße halten, habe ich doch derzeit überhaupt keine andere Alternative. Wir haben nun einmal durch die Fehler der Vergangenheit, an denen wir nichts mehr ändern können, den e.V. in diese wirtschaftliche Abhängigkeitssituation gebracht, aus der Du ihn nur noch auf einem Wege - mit hohen Opfern - möglicherweise noch retten kannst.

    Es bringt derzeit nichts, das zugeworfene Seil zurückzuweisen und zu sterben;
    Idealismus ist eine gute Sache, nur zur richtigen Zeit und am richtigen Platz.

    Genau da bin ich nach wie vor anderer Ansicht, auch was den Ausgang auf längere Sicht angeht. Letztlich ist das aber weniger eine Frage des richtigen Zeitpunkts für Idealismus, sondern eine der Anzahl der Idealisten. In der Hinsicht waren die letzten Monate ziemlich ernüchternd, dass muss ich zugeben. Es ist so eine Sache mit der Menschenkenntnis. Man ist da immer geneigt sich eine gute zu bescheinigen oder fast schon eher genötigt, sonst müsste man ja mit permanentem Misstrauen durchs Leben gehen. Was sicherlich nicht angenehm, aber manchmal wohl doch besser wäre.

    Zitat

    Zum anderen Thema: Ich denke, Alex wird Deinen Post zur Kenntnis nehmen und über Deine Argumente nachdenken. Ich teile Knoppers Ansicht, dass er derzeit wohl nicht erneut gewählt würde. Und ich fände das schlecht, weil er den Erwartungen, die ich mit seiner Wahl an ihn gestellt habe, in den entscheidenden Punkten gerecht geworden ist. Und da ich davon ausgehe, dass er das auch in Zukunft umsetzt, ist mir ein Alexander Geilhaupt im faktischen Wirtschaftsrat lieber als ein unbeschriebenes Blatt, dessen Rückgradsstabilität ich nicht kenne.

    Das bezweifle ich stark. Alex hat eine ausgesprochen stark ausgeprägte Neigung auf Kritik von meiner Seite äußerst dünnhäutig zu reagieren. Geht schon seit dem Rückrunden-Rock so, obwohl ich ihn damals (und noch viel zu lange auch später) öffentlich noch gegen eigene Überzeugung aus, muss ich mittlerweile so klar sagen, falscher Loyalität verteidigt hatte.
    Das Gremium, in dem er dann demnächst sitzen würde, trägt noch nicht einmal denselben Namen wie jenes für das er gewählt ist. Muss man das wirklich weiter ausführen? Sich der Neuwahl nicht zu stellen wäre wirklich nichts anderes als eine formale Lücke auszunutzen, die sich aus dem überhasteten Transformationsprozess ergibt. Aber diese Lücke ist wirklich nur formaler Natur und steht doch sogar im Gegensatz zur Begründung aufgrund derer sie überhaupt erst entsteht. Direkte, unzweifelhafte Legitimation. Allein schon, dass dir offenbar kein Gegenargument eingefallen ist, spricht hier Bände. Wie gesagt, für mich ist unzweifelhaft was hier anständig wäre und da bin ich immer noch gespannt. Den aufrechten Gang gibt es selten ohne Risiko. Aber die Frage sollten wir hier gar nicht zu entscheiden haben, das obliegt eben der MGV.

    Zitat

    Das gilt umsomehr, als ich mich - lange geplan - am 11.09. in Venedig aufhalte und ihn nicht wählen könnte.

    Ich werde ihn auch nicht wählen können...

  • Die neuen Strukturen

    • Rasengrün
    • 22. August 2011 um 23:30
    Zitat

    Original von Wertago

    Abs. 1: Interessante Sichtweise.

    Abs. 2: Es soll unanständig sein, wenn sich Alex auf seine demokratisch erlangte Verwaltungsratsposition für einen Vierjahreszeitraum berufen sollte? Kapiere ich nicht, bitte um Aufklärung.

    Auch vor dem Hintergrund: Alex war der natürliche Feind Brinkmanns. Kann der große Bielefelder GF Stadtwerke es auf sich sitzen lassen, dass so ein "hergelaufener Typ aus Berlin" (aus unseren Reihen) maßgeblich an seinem "Abschuss" beteiligt war. Was war wohl der Grund für die negative Geilhaupt-NW-Berichterstattung über Wochen und Monate hinweg? Wiedergabe der Realität durch die so wahrheitsliebende Bielefelder Zeitung oder nicht eher Kampf und dann Rache? Ich habe diese Frage für mich beantwortet.

    Und fragt doch mal intern, was Alex für den eV im Hintergrund tatsächlich geleistet hat. Ich glaube, viele von den Kritikern würden sehr überrascht - und anschließend kleinlaut - sein.

    zu 1: So interessant, wie in neu ist das nun auch wieder nicht. Eigentlich sogar sehr alt, für mich das Grund-Thema der letzten Jahre. Das ich dabei immer die Seite der Demokratie vertreten habe ist kein ideologischer Selbstzweck, sondern purer Pragmatismus auf Grundlage von Überlegungen mit denen ich versucht habe auch weiche Faktoren mit zu berücksichtigen. Gab ja genug meiner so beliebten längeren Beiträge zu diesen Themen. Da offensichtlich eine so offensive (nämlich auf massives Wachstum gerade auf Grundlage dieser weichen Faktoren ausgerichtete) Gesamtausrichtung des Vereins den Gläubigern (vielleicht ist das Wort doch letztlich zutreffender als Sponsoren) nicht vermittelbar zu sein scheint, führt derselbe Pragmatismus dann zu der Erkenntnis, dass die einzige Alternative darin besteht diese genauso massiv in die Pflicht zu nehmen. Hier entscheidet letztlich die Organisationssoziologie. Selbst absehbar schlechte und kurzsichtige Entscheidungen sind besser als keine. Wenigstens entstehen so definierte Wege zu ihrer Findung, die wenigstens den Hauch einer Chance haben auch tatsächlich angewandt zu werden. Wir haben es grundsätzlich immer aus unserer Situation heraus mit der Gefahr einer selbstlähmenden Dopellstruktur zu tun, die nun einmal daher rührt, dass die Gläubiger nicht gewillt waren und sind die Satzung zu respektieren, was geradezu absurd ist, wenn an bedenkt, dass die aktuelle von ihnen auf oktroyiert wurde. Aber es ist ein Faktum und seine Konsequenz ist, dass daraus permanente Macht und Kompetenzkämpfe resultieren müssen. Der aktuelle Entwurf ist in jeder anderen Hinsicht absolut kontraproduktiv, aber zumindest hier besteht wenigstens eine kleine Aussicht auf eine konkrete, wenn auch vermutlich eher marginale, Verbesserung.
    Zusammen mit regelmäßigen Geldspritzen sollte so mittelfristig wenigstens die Rückkehr in eine Liga deren Name den Bestandteil "Bundes" aufweist möglich sein. Effizient ist das nicht, nachhaltig und zukunftsorientiert ist es auch nicht und ich befürchte, um mal auf den Bereich zu kommen, der bedauerlicherweise die meisten User hier fast ausschließlich interessiert, sportlich auch nur dann erfolgreich, wenn man gewillt ist diese strukturellen Standortnachteile finanziell zu kompensieren. Eitelkeit hat eben ihren Preis. Wer unbedingt Fußballmanager in der Realität spielen will, der muss davon ausgehen, dass das teurer als 49,95 wird.
    Davon völlig unabhängig ist die Frage, ob es noch sinnvoll ist diesen Verein unter solchen Rahmenbedingungen als Mitglied zu begleiten. Ich sehe auch das pragmatisch und meine Antwort wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in einigen Wochen auf der Geschäftsstelle eingehen. Ich bin immer noch nostalgisch genug wider besseres Wissen eine Frist einzuräumen in der ich mich durch Taten überzeugen lasse.

    zu 2: Ich habe einigen Grund zu der Vermutung, dass meine interne Vernetzung der deinen mindestens nicht nachsteht, allerdings scheinen wir sehr unterschiedliche Antworten zu erhalten. Mehr werde ich, trotz allem auch aufgrund alter Verbundenheit zu Alex, dazu vorerst nicht sagen.

    Die anstehende Wahl ist eben nur noch de jure eine nach alter Satzung, realiter werden ihre Ergebnisse nach neuer Satzung gelebt werden. Dadurch ergibt sich auch eine Veränderung der Aufgaben, iaW ein Mitglied des alten VR würde Dinge zu tun und zu lassen haben für die es nicht durch Wahl legitimiert wurde. Man kann das natürlich auch formeller sehen und sich darum herumwinden, aber war nicht ein Zweck (selbst wenn ich bezweifle, dass das wirklich ernst gemeint war) der neuerlichen Satzungsänderung auch wieder für direkte Legitimation zu sorgen? Alleine schon deswegen sollte eine komplette Neuwahl durchgeführt werden. Da Alex ja gute Arbeit geleistet hat sehe ich darin kein Problem für ihn. Und ja, das ist dann irgendwie schon auch eine Frage des Anstands für mein Dafürhalten.

  • Ex-Trainer Markus von Ahlen

    • Rasengrün
    • 22. August 2011 um 22:53
    Zitat

    Original von Transferred76


    Das sehe ich ein wenig differenzierter Rasengrün. Der aktuelle Kader ist nicht sooo schlecht wie der Tabellenstand aussagt bzw. die Mannschaft spielt. In der letzten Serie war neben dem Trainer auch der Kader schlecht, dass ist in diesem Jahr ein wenig anders. Wir verfügen über ein breites Korsett an erfahrenen 3.Liga-Spielern, die bereits bewiesen haben, dass sie in der Liga mehr als nur mithalten können. Hübener, Schütz, Hornig, Rahn, Agyemang oder Jerat usw. sind keine Abelski's oder Mustafi's der 3.Liga !!
    Wir könnten und das behaupte ich mal ganz kühn, auch mit diesem Kader im oberen Tabellendrittel landen, wenn..., ja wenn hier nach gefühlten 100 Jahren endlich mal wieder ein Trainer das Zepter schwingt, der nicht gerade seine erste Praktikanten-Stelle als Trainer sucht oder direkt von der Schulbank kommt. Das darf echt nicht wahr sein, dass man allen Warnungen zum Trotz immer und immer wieder den gleichen Fehler begeht.
    Bleiben die Investitionen(Rettungsschirme) eines GW aus, würden hier spätestens zur WP entgültig die Lichter ausgehen. Dann muss man sich mit der Insolvenz abfinden...
    Von der Personalie Helmer bzw. seinen bisherigen Tätigkeiten im Rahmen seines AR-Mandats kann man schon ein wenig enttäuscht sein. Wie will der ernsthaft als sportlicher Berater auftreten wenn er weder die Spiele im Stadion verfolgt noch die sportliche Leitung bzw. Mannschaft kennt. Das ist nach aktuellem Kenntnisstand eher eine Farce, aber keine kompetente sportliche Instanz, die uns in Trainerfragen oder Mannschaftsstärke beraten könnte.
    Herr Weber muss jetzt eindeutig Farbe bekennen und hier endlich die Leute installieren, die fähig sind einen ruinierten Profi-Fußballverein wieder auf die Beine zu stellen. Angefangen vom Präsidium bis zum Trainer. Gelingt das, in Tradition zu Schüco-Hindrichs, wieder nicht, gehen die Lichter aus, Punkt, Aus, Ende !!

    Vielleicht ist das nicht besonders differenziert, aber pragmatisch. Ich bin ganz einfach da angekommen, dass ich die unqualifizierte Führung, die wahre wie die nominelle, als Standortnachteil in die Kaderplanung einpreise. Daraus folgt, dass wir für durchschnittlichen Erfolg einen deutlich überdurchschnittlichen Kader brauchen. Für alles andere müsste der Herrgott eimerweise (Fußball-)Verstand auf Ostwestfalens Golfplätze regnen lassen. Da mit daran der Glaube fehlt und folglich auch an eine nachhaltige strategische Führung des Vereins mit klaren sportlichen Vorgaben, wie speziell wir beiden sie gefühlt seit dem Tertiär fordern, bleibt eben nur diese Möglichkeit. Finanziell wäre es für Weber wohl letztlich unerheblich, es läuft doch nur auf die Frage hinaus, ob er besseren Fußball (also besseren Kader) oder Etatlücken infolge Zuschauerschwund finanzieren muss. Aus der Nummer kommt er ja ohne Gesichtsverlust nicht mehr raus und dazu ist er ganz einfach schon viel zu eitel.

  • Die neuen Strukturen

    • Rasengrün
    • 22. August 2011 um 12:45

    Der Satzungsentwurf ist natürlich totaler Kappes (kein Vorwurf an die Mitglieder der Kommission, es ist offensichtlich, dass bei so miserabler Verhandlungsposition nicht viel mehr drin war ohne selbst zum Hasardeur zu werden. Sehr bezeichnend für die Zustände hier.), aber er hat einen Vorteil: die formalen Machtverhältnisse liegen näher an den realen. Die Verschleierung von Verantwortung wird also schwieriger. Trotzdem ist das Grundproblem damit nicht gelöst und es lässt sich auf dieser Ebene auch gar nicht lösen. Die Rechtsform Verein bleibt ungeachtet aller Verrenkungen eine demokratische (letztlich ist eben auch diese Satzung durch einfachen Beschluss der MGV jederzeit wieder zu ändern) und damit genau das, was die Strippenzieher nicht wollen. Wie heißt das so schön? Wer solche Freunde hat, der braucht keine Feinde mehr. Mehr gibt es dazu nicht mehr zu sagen. Die verbliebene reale Abstimmungsmöglichkeit findet mit den Füßen statt.

    Was die Frage Nach- oder Neuwahl angeht, so bin ich da ganz bei Hitch: Es geht dabei eigentlich nicht um Satzungsauslegungen, sondern um Anstand. Ich bin gespannt.

  • Ex-Trainer Markus von Ahlen

    • Rasengrün
    • 22. August 2011 um 12:15
    Zitat

    Original von Rechtsaussen

    Du hoffst das???
    Dann sollte in die neue Satzung gleich mit eingebaut werden, daß für die sportlichen Belange ab sofort die Gremien zuständig sind.
    So spart man auch das Geld für einen sportlichen Leiter.
    Ohne die Kompetenzen eines Thomas Helmers ankratzen zu wollen, soll dieser Mann, der momentan nichtmal die Namen der Spieler kennt, zwischen seinen Sendungen im TV einen geeigneten Trainer finden?
    Samir Arabi hat m.M. nach bis auf den Trainerunfall nen ordentlichen Job gemacht.
    In der Mannschaft steckt viel mehr als das, was wir unter MvA auf dem Platz geboten bekommen.

    Wäre vielleicht ehrlicher, wenn man die neue Satzung einfach gleich auf "Weber ist mächtig und Helmer sein Prophet. Gerry akbar!" reduzieren würde.
    Welcher Trainer unter dem gerade aktuellen Autokraten scheitert ist doch mittlerweile völlig belanglos. Soll der Weber halt endlich ein paar Millionen auf den Tisch legen, in der dritten Liga kann man den Erfolg noch recht einfach kaufen. Drei bis vier erfahrene Spieler aus höheren Ligen machen aus jeder Mannschaft hier einen Aufstiegskandidaten. Auch das völlig unabhängig vom Übungsleiter. Ansonsten eben Arschlecken, dann wissen wir aber wenigstens schon sehr früh in der Saison, dass wir schon wieder verarscht werden sollen und können die Freizeitplanung gleich entsprechend anpassen. Weber wollte die Macht, dann steht er aber auch in der Pflicht. Ob er meint, dass er zusätzlich auch mal gerne einen Trainer aussuchen möchte oder nicht, das ist mir mittlerweile so egal wie die Ergebnisse der zweiten isländischen Liga. Daran liegt es eh nicht.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 16. August 2011 um 15:34

    19... :D

  • Ex-Finanz-Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier

    • Rasengrün
    • 16. August 2011 um 15:24
    Zitat

    Original von foreverDSC

    Wie Du sicher auch lesen kannst ist die Trennung formal in beiderseitigem Einvernehmen erfolgt, es hat also offiziell keinen rechtlich irgendwie anfechtbaren Kündigungsentschluss des AR gegeben. Damit wird zwar eine Abfindung fällig, aber ich sehe hier die im Moment eleganteste Möglichkeit, das Problem aus der Welt zu schaffen und halte Deinen Vorwurf des Hinterzimmerklüngels für völlig daneben. Wie hättest Du denn das Dilemma gelöst?

    Ja, wurde dann irgendwann ergänzt. Aber findest du es wirklich in Ordnung, dass in diesem Verein wirklich alles immer erst durch die Hinterzimmer gehen muss bevor irgendetwas geschehen kann? Ordnung ist dabei das entscheidende Wort. Wir haben keine, die Satzung(en) sind Klopapier und so wird aus jeder halbwegs brennenden Frage ein neuer Anlass für Machtkämpfe und Kompetenzgerangel. Das muss aufhören und zwar schleunigst, sonst wird es hier nicht besser. Ansonsten müssen wir eben konsequent sein, dann sollen Weber und Co nach Brüssel vor Gericht ziehen, gegen 50+1 klagen und den Laden kaufen. Was auch immer, aber es braucht klare Strukturen und Kompetenzen und die müssen nicht nur irgendwo auf dem Papier stehen, die müssen gelebt werden.

  • Außerordentliche Mitgliederversammlung 11. September 2011

    • Rasengrün
    • 16. August 2011 um 14:17

    gegenueber: Finde ich gut. Du hast den entscheidenden Punkt im vorigen Post schon angesprochen: Tempo. Wir haben viel zu viel Zeit mit Irrungen und Wirrungen in den labyrinthischen Verwicklungen der Hinterzimmerpolitik verloren, umso schneller wir ein Präsidium mit starker Legitimation bekommen, desto eher wird das Gesamtgebilde zur Ruhe kommen und man könnte sich endlich wieder mal mit Fußball beschäftigen...

  • Ex-Finanz-Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier

    • Rasengrün
    • 16. August 2011 um 14:14

    Könnten wir dann jetzt bitte schnell noch mal, der guten Ordnung halber, die formale Seite klären? Wie ist der zuständige Aufsichtsrat denn nun plötzlich über Nacht beschlussfähig geworden? Kann er ja eigentlich gar nicht... Also muss wohl selbst die Kündigung, die wahrscheinlich keine wahr, in klassischer bielefelder Manier übers Hinterzimmer gelaufen sein, sprich irgendwer hat die Börse gezückt und eine Abfindung privat gezahlt. Oder sollte ich besser Schweigegeld sagen? Trotzdem natürlich gut und richtig, dass das Kapitel jetzt beendet wurde, aber damit ist noch lange nicht wieder alles im Lot. Das hätten wir doch alles schon vor Wochen, geräuschlos und ohne weiteren Imageschaden, haben können. Hoffentlich haben Weber und Co jetzt auch die Größe ihren Irrtum einzugestehen und endlich die Finger aus der Personalpolitik des Vereins zu lassen. Dann könnten wir vielleicht endlich mal ein ordentlich legitimiertes Präsidium bekommen.

  • Außerordentliche Mitgliederversammlung 11. September 2011

    • Rasengrün
    • 16. August 2011 um 13:54

    Ich dafür umso mehr. Mit deren Rücktritt fing die Befreiung von Schnitzmeier an, ein zweiter Kentsch wurde so gerade eben noch einmal verhindert.

    @El Presidente: Nachwahlen zum Verwaltungsrat oder wie du formuliertest "Wahl des"?

  • Mitglied bleiben - ja oder nein?

    • Rasengrün
    • 15. August 2011 um 22:25
    Zitat

    Original von Lippe-Korty
    Rasengrün:

    Olaf ist absolut ein feiner Kerl und ich empfinde ihn auch als jemand der sicher konkrete Fragen gestellt hat und recht gut hingeguckt hat was wo vor sich geht.

    Dennoch halte ich wenig von rein / raus / rein in Ämterm Ausnahmen bestätigen da gern die Regel, bzw. wäre ein gewisser zeitlicher Abstand wünschenswert.

    Das wir inzwischen eine Knappheit an Personal haben ist klar, haben ja auch mehr als genug verbrannt in den letzten Jahren.

    Das Schattenkabinett um Uli hat eine klare Forderung gestellt und wer eben solche stellt, der sollte sich auch der Öffentlichkeit stellen und Ross und Reiter nennen. Ansonsten ist das feige aus dem Nebel schießen und das ist dann kein guter Start in meinen Augen.

    {...}

    Aber ich wünsche mir einfach das jeder genau überlegt was ein Austritt dem Verein und ihm persönlich bringt? Wir sind Arminia und mit seinem Mitgliedsausweis gibt man auch ein Stück von der gern geforderten Mitsprache ab.

    Alles anzeigen

    Was gibt es da abzugeben? Von welcher Mitsprache sprichst du? Unsere gewählten Vertreter durften doch noch nicht einmal tun wozu wir sie gewählt haben, von direkteren Formen mal völlig zu schweigen. Mitsprache bedeutet übersetzt ins Arminische: Erzwungenes Abnicken, falls aus juristischen Gründen unvermeidlich. Mit seinem Mitgliedsausweis gibt man momentan vor allem eines ab: ein Misstrauensvotum. Und das ist umso gerechtfertigter, desto mehr anständige und ehrenhafte Leute in diesem Verein ungebremst an die Wand geschossen werden. Die Liste ist lang. Nur einen Vorteil hat die jetzige Situation: davon sind kaum noch welche übrig. Trotzdem werde ich niemandem ungefragt anraten auszutreten, noch nicht. Denn die Rechtsform Verein zeichnet sich dadurch aus, dass die Mitglieder letzten Endes immer noch Chef im Ring sind. Wenn sie nur nicht solche Schisser wären... Was habe ich mich 2009 aufgeregt und dann wieder bei der Satzungsänderung und noch bei manchem Vorgang, aber die letzte Schlacht ist immer noch nicht geschlagen. Wie gesagt, die anstehende erneute Satzungsänderung ist für mich der ausschlaggebende Punkt. Setzt sich der Trend zur Entmündigung der Mitglieder fort, dann bin ich weg. Da liegt meine Grenze, mein point of no return. Einen Schnitzmeier kann ich, wenn auch mit Ekel, ertragen, wie ich einen Brinkmann oder noch so einige Gestalten ertragen habe, aber wenn ich feststellen muss, dass die Mitglieder sich sehenden Auges und nach den mit der Buchberger Satzung gemachten Erfahrungen noch weiter entmündigen lassen, dann ist das nicht mehr erträglich. Im Grunde doch ganz einfach: faule Äpfel kann man aussortieren, wenn der Stamm aber verrottet, dann hilft nur noch die Axt.

  • Ex-Trainer Markus von Ahlen

    • Rasengrün
    • 15. August 2011 um 20:04

    Fragt euch lieber mal, warum hier seit Jahren jeder Trainer scheitert...

  • Ex-Finanz-Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier

    • Rasengrün
    • 15. August 2011 um 19:48

    Haben sie doch versucht, iirc. Auch hier können wir mal gleich wieder unseren Pressesprecher fragen: Hallo Markus, was ist eigentlich aus der Erklärung der Zurückgetretenen geworden und warum wurde sie nicht veröffentlicht?

  • Mitglied bleiben - ja oder nein?

    • Rasengrün
    • 15. August 2011 um 19:22

    Gerade Köster wird sehr schwer zu ersetzen sein. Ungemein anständiger Kerl, der keiner Konfrontation im Dienste der Sache aus dem Weg geht. Gerade das hat mich so an den Rücktritten schockiert, was muss da nur vorgefallen sein, dass der keinen Weg mehr gesehen hat noch irgendwie weiter zu machen? Das muss schon extrem gewesen sein.

  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum