ZitatOriginal von ailenedigaeth
hierauf könnte man dann vielleicht entgegnen, dass der Maulwurf andere oder gar weitreichendere Ziele hatte und noch hat. Und vielleicht sogar, dass er/sie/es immer noch mehr oder weniger direkten Zugriff auf sensible Bereiche des Vereins hat.
Aber letztendlich könnte man möglicherweise trotzdem behaupten, dass sich der Maulwurf in nächster Zeit etwas anders verhalten werden würde....
Die zur Gewohnheit gewordene Wiedergabe von Details aus Präsidiums-Sitzungen in der NW wird allein schon mangels Präsidium vorerst aufhören. Letztlich wird es aber keine wirksame Verteidigung gegen zukünftige Indiskretionen geben, woher auch immer sie dann kommen mögen. Die alltäglichen Abläufe im Verein und der KGaA lassen es gar nicht zu, dass man jedes potentielle Loch stopfen könnte. Die Diskussion ist aus dieser Perspektive genauso sinnlos wie weitere Spekulation über Motive. MMn kann es nur einen Ausweg aus dem Dilemma geben und der liegt in einer grundlegend anders ausgerichteten Kommunikationspolitik. Ich habe dazu schon mehr als einen Beitrag verfasst und erspare es mir die sonstigen Gründe hier schon wieder zu rekapitulieren, aber auch in der Maulwurfsplage liegt ein guter Grund. Letztlich geht es hier um Kommunikationshoheit, der Verein scheint nur ein einziges Mittel zu kennen um die zu erreichen - nämlich die Methode Deckel drauf - und scheitert damit in unschöner Regelmäßigkeit. Es gibt aber durchaus andere Mittel. Wenn sich Geheimhaltung nicht erreichen lässt, dann ist es besser die unvermeidlichen Diskurse wenigstens selbst zu bestimmen indem man Ton und Zeitpunkt wählt und aktiv den Austausch mit der mehr oder weniger geneigten Öffentlichkeit und dem Umfeld gestaltet. Das wäre zwar auch ein langer Weg, denn selbst in Kleinigkeiten funktioniert das bisher nicht, aber es wäre wenigstens einer, der eine realistische Aussicht auf Erfolg hat.