1. Dashboard
  2. Artikel
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Forum
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Erweiterte Suche
  1. DSC4ever.de
  2. Mitglieder
  3. Rasengrün

Beiträge von Rasengrün

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 3. Juni 2011 um 14:59
    Zitat

    Original von Wertago

    Karlsruhe ist deshalb nicht gestorben, weil der Kronprinz bereit stand: Ingo Wellenreuther, Bundestagsabgeordneter, Landtagsabgeordneter, bekannter Richter, Chef der Karlsruher CDU, verflochten mit Wirtschaft, Industrie, Politik,
    also die eierlegende Wollmilchsau.

    Die sehe ich hier nicht. Und ich bin mir nicht sicher, dass Du die Rolle Brinkmanns in der Beziehung zu der Leuten, die Arminia derzeit am Leben erhalten, richtig einschätzst. Es kommt von dort keine Kritik, obwohl es ein leichtes gewesen wäre, in der aktuellen Situation Wolle abzusägen.

    Dass die Notwendigkeiten von denen und von uns unterschiedlich bewertet werden, ist eine ganz andere Sache. Dein Gedankengut wollen die nicht dabei haben, allenfalls mal mit Dir einen Kaffee trinken. ;)

    Kritik wird in diesen Kreisen eher nicht über die Medien geäußert, die aber sehr wohl zur Kenntnis genommen werden. Wollte man Brinkmann halten und stützen, dann hätte man sich deutlich positioniert und nicht das Engagement reduziert.
    Ob hier ein Kronprinz bereit stünde... nun, man weiß es nicht und ich frage mich auch, ob das wirklich so wünschenswert ist. Ich will ein kompetentes Präsidium, dessen Mitglieder klare Kompetenzen haben und diese auch ausfüllen können. Eine eierlegende Wollmilchsau braucht es nicht, das Paket muss stimmen. Davon kann im jetzigen Präsidium keine Rede sein. Brinkmann und Lüttkemeier sind lokalpolitisch geprägte Machtmenschen, Erdmann ist viel zu sehr durch seine geschäftlichen Interessen gelähmt (und seine Rolle in den Abenden zur Stadionausgliederung kommt fast schon Feigheit vor dem Feind gleich), Echternkamp... ohje, es fällt mir schwer zu dem nicht-justiziabel zu formulieren... einzig Laufer scheint halbwegs der richtige Mann auf dem richtigen Posten, aber auch da ist ein Nachgeschmack hinsichtlich seiner Rolle bei der äußerst kontraproduktiven Verschiebung der aoMGV im Januar zurück geblieben. Ist da wirklich so viel Vernetzung um jemanden als unverzichtbar zu betrachten? Sehe ich nicht wirklich. Und ist Vernetzung überhaupt so wichtig, wie es Viele meinen? Auch da bin ich zwiegespalten. Ich sehe den Nutzen bestehender Kontakte, keine Frage, andererseits ist das auch der erste Schritt zum Klüngel und genau der ist ein ganz entscheidender Mit-Grund für unseren Niedergang. Letztlich läuft das aber eh nur auf die Frage hinaus, ob man nun meint, dass hier niemand will oder nur niemand gewillt ist sich einer nur zu wahrscheinlichen Schmutzkampagne im Falle einer Kampfkandidatur zu stellen. Sollte wirklich keiner mehr wollen, dann sind wir mMn allerdings eh mindestens scheintot, weil dieser Truppe die Trendwende nicht gelingen wird. So lande ich dann doch wieder bei: Wir haben nichts zu verlieren, also mutig voran!

  • Kader 2011/12

    • Rasengrün
    • 2. Juni 2011 um 22:18

    Bin ja immer für Schotten, aber suchten wir nicht eigentlich gerade für links? Hier: http://www.transfermarkt.de/de/willie-mcla…eler_18212.html Bei dem Namen muss er ja wohl schon mal schnell sein.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 2. Juni 2011 um 21:13
    Zitat

    Original von foreverDSC

    Natürlich ärgern sich die Anhänger Obermanns heute noch, dass er damals nicht durchgekommen ist! Und ich bestreite auch nicht, dass er sicherlich seine Qualitäten hatte bzw. hat und sicherlich durch die Debatte mehr beschädigt wurde, als er es verdient hatte.

    Aber darum geht es doch nicht! Fakt ist, dass beide, Daudel und Obermann es "geschafft" haben, den Verein in zwei sich spinnefeindlich gegenüberstehende Lager zu spalten. Und darum geht es mir, dass der Verein jetzt einen Präsidenten braucht, der eint, und der nicht wieder nur gerade so 50% der Mitglieder hinter sich hat.

    Der Ober-Spalter ist schon Präsident, schlimmer kann es auch in dieser Hinsicht nicht mehr werden. Ich bin immer noch der Meinung, die ich auch schon im Januar vertreten habe: Wenn es nicht anders geht, dann muss dieses Präsidium notfalls auch ohne sofort bereitstehenden Ersatz entsorgt werden. Karlsruhe hat gezeigt, dass man davon auch nicht gleich stirbt. Außerdem gehe ich davon aus, dass ein vakanter Thron eher eine Besetzung findet als die Rolle als Königsmörder. Aber selbst wenn nicht, besser keine Führung als eine, die kontinuierlich das öffentliche Ansehen schädigt. Irgendwann muss ein Anfang gemacht werden und ein besserer Zeitpunkt wird kaum noch kommen. Die Lizenz ist wohl erledigt, die Sommerpause steht ebenso wie die JHV vor der Tür und selbst die Kaderplanung ist schon relativ weit. Schaden kann also kaum entstehen. Es ist wie bei einem Krebskranken, man muss notfalls auch amputieren, wenn man die Möglichkeit der Heilung nicht verspielen will.
    Da die unrühmliche Rolle des Ehrenrats 2009 schon angesprochen wurde: Auch da stehen Wahlen an... Und ich hoffe und bete, dass auch in dieses Gremium frische Leute einziehen, die mit diesem Klüngel nichts am Hut haben. Der jetzige trägt seinen Namen nur in Teilen mit einer gewissen Berechtigung.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 2. Juni 2011 um 15:00
    Zitat

    Original von Düsseldorf_Armine
    Warum stößt es denn so negativ auf, dass Brinkmann die Stadt um Hilfe bittet? Natürlich auch, weil es es rhetorisch ungeschickt anstellt, aber doch wohl auch, weil eben genau die oben genannten Reaktionen zu erwarten sind, von der Bevölkerung und von den Politikern. Das ist eben der Große Unterschied etwa zu Kaiserslautern. Da steht die ganze Region hinter dem Verein, so sehr, dass jetzt ein Verein wie die TuS Koblenz meckert, die Region stünde ausschließlich hinter Lautern und hätte nichts mehr übrig für andere Vereine.

    Da muss Arminia hin und das läuft auch über einen starken Präsidenten, aber vor allem doch über sportliche Identifikation und da hat die Arbeit ja jetzt in positiver Weise begonnen.

    Wenn die Menschen der Region wieder positiv über die Mannschaft sprechen, dann wird der ganze Rest viel leichter.

    Es stößt so unangenehm auf, weil gerade Brinkmann wie kaum ein anderer auch für die Pistole-auf-die Brust-Politik der letzten Jahre steht, gegenüber Mitgliedern, aber eben auch gegenüber der Stadt. Es hat immer irgendwie funktioniert und man könnte auch sagen, dass so Lokalpolitik halt nun einmal funktioniert. Aber genau da liegt das Problem: Im Gegensatz zur Lokalpolitik als klassischer Spielwiese eitler Männer mit Hang zu Hinterzimmergeschäften ist ein Verein auf Indentifikation und Leidenschaft angewiesen. Man kann einfach aufhören hinzugehen, die Stadt kommt immer zu ihren Einnahmen. Den Unterschied begreifen solche Leute zumeist nicht, auch darum sind weder Brinkmann, noch übrigens auch Lüttkemeier geeignetes Führungspersonal und schon gar nicht in einer Phase, in der der Verein auf guten Willen angewiesen ist. Da ist tatsächlich jede öffentliche Äußerung von Brinkmann und Co kontraproduktiv, so rhetorisch geschickt kann der gar nicht sein als das es jemals die Erinnerung an die bloße Tatsache, dass so einer hier Präsident sein darf, aufwiegen könnte. Übrigens haben Lokalpolitiker insgesamt ungefähr so gute Image-Werte wie Gebrauchtwagenverkäufer und Tele-Marketing-Sklaven, das färbt ab.

  • Kader 2011/12

    • Rasengrün
    • 2. Juni 2011 um 14:33
    Zitat

    Original von DSCSVD

    das kann ich nur bestätigen.
    Er ging vor 2 Jahren von Darmstadt und hat sich in Worms sehr gut weiterentwickelt. Nun ist er wieder zurück.

    Tja, schade, ich glaube der hätte gepasst. Aber sei's drum, schauen wir doch mal in die nicht ganz so starken osteuropäischen Ligen. Da finden wir bspw http://www.transfermarkt.de/de/juraj-piros…eler_38428.html , hat sogar in der Jugend schon mal zwei Jahre in Deutschland gespielt. Zwei weitere Offensive, die mir noch sehr ins Auge gestochen sind: http://www.transfermarkt.de/de/daniel-boed…eler_93492.html fürs OM und http://www.transfermarkt.de/de/nusmir-faji…ler_123076.html als variablen Stürmer. Bis auf Böde laufen die Verträge aus, zumindest laut tm und alle sind in einem Alter, das den Schritt ins Ausland nahelegt, haben noch ein gewisses Potential und damit auch Chancen auf einen Transfererlös. Ob davon einer tatsächlich machbar ist... wer weiß?

    Was unsere potentiellen Ladenhüter angeht: Ich bin der Ansicht, dass der Kader einen radikalen Umbruch braucht. Praktisch alle, die das letzte Jahr hier erleiden mussten, werden dadurch nicht gerade Siegermentalität entwickelt haben. So etwas setzt sich gerne mal fest, vor allem, wenn die äußeren Umstände weitgehend gleich bleiben.
    Schuler und Kauf als erste Kandidaten zu betrachten ist daher schon sinnvoll, bei denen muss man sich in der Hinsicht sicher keine Gedanken machen. Allerdings warne ich davor sie als "Säulen" oder gar Führungsspieler zu betrachten, das sind beide eben gerade nicht. Integrationsfiguren ja, aber die Fähigkeit eine Mannschaft zu lenken geht beiden deutlich ab. Aber darum sammeln wir wohl gerade auch Kapitäne, das scheint also diesmal begriffen worden zu sein. Ist ja eigentlich auch offensichtlich und zeigt eher noch einmal wie dilletantisch hier im letzten Sommer die Kaderplanung verbockt wurde. Fort wäre deutlich wichtiger als Kauf und Schuler zusammen, ist allerdings leider auch deutlich schwieriger zu realisieren.

  • Kader 2011/12

    • Rasengrün
    • 2. Juni 2011 um 03:12

    So übel wie man befürchten musste sieht das bisher ja gar nicht mal aus, aber es fehlt dringend noch einer für links in der Offensive, oder? Wie wäre es mit http://www.transfermarkt.de/de/rudi-huebne…eler_50630.html ? So gerne ich es sehe, dass die Zeit der Zwerge offenbar vorbei ist, aber die richtige Mischung macht es und der ist quirlig und torgefährlich und könnte unsere taktischen Möglichkeiten vorne für relativ kleines Geld deutlich erweitern.

    Edit: Nevermind, hat wohl grad in Darmstadt unterschrieben.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 2. Juni 2011 um 03:03

    Nee, so einfach ist das nicht. Sportlicher Erfolg ist nun einmal weder reiner Zufall, noch ausschließlich abhängig von den einsetzbaren Mitteln. Der Misserfolg war sicher nicht geplant... aber es war auch niemand in der Lage in diesem Verein den Erfolg zu planen und das ist schon ziemlich lange so. Ich will es mal weniger kompliziert ausdrücken: Wäre der Verein ein Joghurt, dann hätten wir es nicht mit rechts oder linksdrehenden Kulturen zu tun, sondern mit um sich selbst kreisenden. Eben eine regelrechte Misserfolgskultur, die trampelige Außendarstellung ist davon nur ein kleiner Teil.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 23. Mai 2011 um 14:30

    Der allerspäteste Zeitpunkt, zu dem die Planungen für die dritte Liga hätten beginnen müssen, war zu Beginn der Winterpause, als deutlich wurde, dass es statt Krachern doch eher nur Knallfrösche geben würde. Ab dem Moment hätte man in Bezug auf diese Saison jede nicht zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs nötige Ausgabe stoppen und die Gelder irgendwie in die nächste Saison retten müssen. Das Argument, dass die zugesagten Sponsorenmittel zweckgebunden waren zieht nicht wirklich, sondern zeigt viel eher die Führungsschwäche des Präsidium Brinkmann/Lüttkemeier. Die sportliche Ahnungslosigkeit auf allen Ebenen hat sicher auch nicht geholfen. Bei realistischer Einschätzung der Situation hätte ein Vorstand mit anerkannten Kompetenzen den Sponsoren schon klar machen können, dass die Schadensbegrenzung besser auf die nächste Saison zu verschieben wäre und auch die KGaA hinreichend im Griff gehabt um erst gar nicht einen so hohen Handlungs-(und Erwartungs-)druck aufkommen zu lassen. Aber wenn Zocken, Flickschusterei und kurzsichtiger Populismus erst einmal etablierte Handlungsmaximen werden, dann ist selbst an mittelfristige Strategien natürlich nicht mehr zu denken. Daraus resultiert dann auch eine Öffentlichkeitsarbeit, die eigentlich nie mehr als Beschwichtigung zu bieten hat. Momentan gibt es wohl nichts mehr zu beschönigen, was bleibt ist Schweigen, Stille. Hm... Stille? Könnte mal jemand in der Melanchthonstraße vorbei gehen und die Ohren spitzen ob man die Aktenvernichter rattern hört?

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 22. Mai 2011 um 15:47

    Freiburg und Mainz waren nicht ohne Grund Beispiele in meinen Beiträgen zu den Themen Image, Leidenschaft, Vereinskultur. Nur mit einem durchdachten Plan auch in diesen Bereichen kann so ein Konzept aufgehen. Es ist kein Zufall, dass wir im "Bielefelder Weg" dazu wenig finden, denn es sind genau diese Bereiche in denen der angerichtete Schaden am schwersten und unauflöslich mit den handelnden Personen verbunden ist. Der Rest ist Technokratisches und Selbstverständliches, das Meiste der Not geschuldet. Insofern ist der "Bielefelder Weg" eben genau das nicht, sondern der notgedrungene Weg aller Pleite-Vereine. Da ist es fast schon nebensächlich, dass angesichts des Missverhältnisses von effektivem Lizenzspieler-Etat und Stadion-Pacht eine finanzielle Konsolidierung in Liga 3 völlig illusorisch ist. Leider kann man an den meisten Faktoren wenig drehen, auch eine größere Kapitalspritze als nur das zur Stopfung der allergrößten Löcher Notwendige wird daran übrigens nichts ändern, wenn sie nicht hoppsche Dimensionen annimmt. Wir haben doch schon gesehen, dass es auch in der zweiten Liga so nicht funktioniert. Warum sollte das plötzlich anders sein, selbst wenn jemand tatsächlich den Wiederaufstieg vorfinanzieren sollte? Eben. Was bleibt also? Image, Leidenschaft, Indentifikation auf der Basis einer deutlich veränderten, attraktiven und sympathischen Vereinskultur, die diese befördert. Der einzige Weg zur Nachhaltigkeit und auch der einzige, der tatsächlich ein Bielefelder Weg wäre. Der müsste nämlich, um greifen zu können, mit viel Gespür auf die Situation vor Ort, also auf die spezifischen Bielefelder Begebenheiten eingehen und würde den Namen dann tatsächlich auch verdienen.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 19. Mai 2011 um 21:57
    Zitat

    Original von Rechtsaussen

    Das wissen diese Leute auch.
    Dieser Brief an die Stadt und andere Geldgeber dient nur dazu, möglichst viele Ressourcen auszuschöpfen.
    Die Lizenz ist nicht gefährdet und eine Insolvenz wird es nicht geben.
    Das lassen die Großsponsoren und die Banken gar nicht zu.
    Es ist doch wieder mal das alte Thema.
    Ängste bei den Fans, der Stadt und kleineren Investoren schüren, damit alle mit am Strang ziehen.
    Glaubt ihr etwa, die drei Neuzugänge kommen nur der tollen Atmosphäre im Stadion wegen? :D
    Auch da fließt Geld von den Sponsoren.
    Auch wenn es von der Stadt keine Unterstützung geben wird, ist die Lizenz und das Überleben von Arminia nicht gefährdet. Dann werden die Sponsoren einspringen.
    Wenn die Situation doch so dramatisch ist, weshalb beteiligt man die Fans nicht am Stadion???
    Weil es nicht nötig ist und die Anteile für mögliche Großinvestoren freigehalten werden.
    Also ruhig Blut und immer schön durch die Hose atmen...

    Alles anzeigen

    Und das macht die ganze Sache irgendwie besser? Mit solchen Methoden verprellte man auch genug Leute, seien das nun potentielle Investoren oder eben schlicht Fans und Mitglieder, letztlich "die Öffentlichkeit". Das wäre nicht nur zynisch, es wäre absolut kontraproduktiv. Für nachhaltigen Erfolg braucht es mehr Kunden als nur uns Verstrahlte, die wir ja doch wieder hingehen werden, unabhängig davon in welcher Liga usw. Die Leute erreicht man aber nur über attraktiven Fußball, sportlichen Erfolg und ein positives Image (Betonung auf dem Letzteren). Also so ungefähr mit dem genauen Gegenteil von dem, was uns dieser Unsinn in den letzten Jahren im Ergebnis eingebracht hat. Lerneffekt genau Null.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 18. Mai 2011 um 17:47
    Zitat

    Original von Pressesprecher
    Also wenn ich mir die letzten Posts / reaktionen auf den heutigen NW-Artikel so durchlese, dann kann man fast den Eindruck bekommen, dass manche nur auf eine schlechte Nachricht gewartet haben.
    Aber ist es wirklich eine schlechte Nachricht? Ich würde eher sagen, es ist ein Artikel, der zu viel Dampf und zu viel Dramatik in den Sachverhalt hereinbringt und deshalb schlagen die Wogen auch so hoch.
    Was wir gemacht haben, ist doch ein ganz normaler Vorgang: Wir haben im Zuge des Lizenzierungsverfahrens bzw der Arbeitung unseres Sanierungskonzeptes ALLE "Beteiligten" (Darlehensgeber, Sponsoren, Banken, Fans...etc) angeschrieben mit der Bitte um Unterstützung. So auch bei der Stadt, wobei es hier vor allem um eine mögliche Absicherung des Themas Fananleihe ggü dem DFB geht.
    Das ist jetzt weder neu noch besonders spektakulär. Die Situation ist in keinster Weise mit der vor einem Jahr zu vergleichen.
    Gegenfrage: Was würdet Ihr sagen, wenn wir nicht alle Register oder alle Optionen ziehen würden, also eventuell bei einem der Beteiligten NICHT um Unterstützung bitten und wir am 15. Juni die Lizenz NICHT bekommen würden? Dann träfe uns Zu Recht ein Fahrlässigkeitsvorwurf...

    Der trifft euch auch so völlig berechtigterweise. Es ist nun einmal wirklich fahrlässig das bisschen Aufbruchsstimmung zum wiederholten Mal durch die altbekannte Salamitaktik zu zerstören, besonders nachdem wir zu dem Thema hier schon mehr als genug Diskussion hatten. Die Leute warten nicht auf schlechte Nachrichten, sie sind nur der stückweisen Veröffentlichung der schlechten Nachrichten mehr als überdrüssig. Zu Recht.
    Nur radikale Transparenz kann das über Jahre aufgebaute Misstrauen noch heilen. Wenn ihr dazu nicht bereit seid, dann werdet ihr auf dem Weg zum endgültigen Scheitern eben immer wieder und wieder öffentlich Prügel für eine verfehlte Informationspolitik beziehen. Ist das wirklich so schwer zu begreifen?

    Genau darum bin ich auf deine Gesprächsangebote nicht eingegangen, du könntest mir auch unter vier Augen ja nichts anderes erzählen als hier, oder glaubst du ernsthaft, dass ich ein NDA oder womöglich gar diesen billigen Ehrenkodex unterschreiben würde? Angesichts der Positionen, die ich vertrete, doch wohl kaum, nicht wahr? Reine Zeitverschwendung, beiderseits. Auf geht's, hier und jetzt. Was kommt noch nach? Ist die Deckung der Fan-Anleihe das einzige Problem? Von welchen Summen sprechen wir? Die letzten Seiten hier zeigen wieder einmal, dass sofort Ideen kommen, wenn konkrete Dinge angesprochen werden, mehr noch, es kommen sogar sofort Angebote privat Geld locker zu machen. Traut euch endlich mal, irgendwer muss doch noch ein bisschen Arsch in der Hose haben.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 7. Mai 2011 um 19:10
    Zitat

    Original von jögi

    Natürlich wollen die keine 12000+ Zuschauer, genauso wie Arminia nach der neuen Preisstruktur auch nicht.

    Am Thema vorbei ist das mit Sicherheit nicht. Sowohl ein Fußballverein, als auch ein Theater, ein Kino oder was weiß ich für eine Einrichtung sind darauf angewiesen, dass möglichst viele Besucher in ihre Einrichtungen kommen. Sie alle sind in einem Wettbewerb mit vielen anderen Einrichungen sowie privaten Vergnügungen wie dem Fernsehen. Sie alle haben eine gewisse Stammkundschaft und sie alle sind darauf bedacht, noch den einen oder andern zusätzlichen Kunden anzulocken. Aber meines Wissens gibt es außer bei einem Fußballverein nirgendwo Möglichkeiten, den Weg zu dem Vergnügen mit der Eintrittskarte zu begehen. Im Gegenteil muss man häufig genug auch noch Parkgebühren berappen, was bei Arminia auch wegfällt, wenn man geschickt parkt.

    Ok, zeig mir das Kino, das alle zwei Wochen mehr als - ich komme dir mal entgegen - 8000 Zuschauer zu seiner einzigen Vorstellung anlocken will, dann nehme ich die Äpfel mitsamt den Birnen zurück. Ansonsten vergleichst du aber immer noch genau die. Und darum braucht ein Verein im Profi-Fußball eben typischerweise einen weitaus größeren Einzugsbereich als ein Kino, ein Theater oder was weiß ich und du bist mit deiner Analogie am Thema vorbei.
    Ich sage ja nicht, dass das zwingend auf dem Weg der Verbindung mit dem Ticket erfolgen muss, ich sage nur, dass gerade in der Krise es nicht gerade weise erscheint das Einzugsgebiet auch noch zu beschränken (die Attraktivität für auswärtige Fans sinkt natürlich durch den Wegfall deutlich, die Gesamtkosten für den Stadionbesuch trotz Abstieg steigen sogar deutlich). Wenn die bisherige Regelung finanziell nicht mehr darstellbar ist, dann hätte das deutlich gesagt werden sollen, anstatt es irgendwo im Kleingedruckten zu verstecken, und zweitens hätte man sich zugleich auch Gedanken machen sollen wie man das kompensieren könnte. Eine einfache und vermutlich nicht allzu teure Möglichkeit wäre bspw eine Mitfahrbörse auf der HP, es gibt bestimmt noch andere. Nur kommt man erst gar nicht auf Ideen, wenn man das Problem nicht sieht, was mMn dann auch viel damit zu tun hat, dass man die Fans doch in erster Linie als Verschiebemasse im kalkulatorischen Notstand betrachtet. So wird das aber nichts werden, jede einzelne Maßnahme muss im Gesamtbild betrachtet werden. Offensichtlich tut das aber niemand (mehr).

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 7. Mai 2011 um 16:21

    Nein, das tun die nicht, allerdings wollen die auch keine 12000+ Zuschauer in ihre Vorstellungen locken. Äpfel und Birnen, am Thema vorbei.

    Mindestens so problematisch wie der Wegfall selbst ist übrigens auch hier die Kommunikation. Unterste Marketing-Schublade, es gibt weniger, aber das wird noch als Vorteil herausgestellt. Lächerlich, jeder Betroffene fühlt sich dabei doch verarscht. Noch unkonstruktiver geht auch mit Absicht kaum.

    Edith sagt, dass ich besser erwähnen sollte, dass ich mich auf den Krams rund ums MoBiel-Logo in der h4 beziehe.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 7. Mai 2011 um 14:28
    Zitat

    Original von Exteraner

    Das ganze ist doch einfach. Wenn die Kohle da ist, dann wird man das mit der Bahn auch wieder anbieten können. Dieses Angebot wurde jawohl nicht gestrichen, weil es Arminia soviel Spass macht.

    In der Tat, das ist offensichtlich. So offensichtlich, dass ich nicht glaubte darauf noch eingehen zu müssen, auf mögliche Auswirkungen hingegen schon. Natürlich kann man kein Geld ausgeben, dass halt einfach nicht da ist, aber das bedeutet nicht, dass man die negativen Folgen einfach so hinnehmen muss. Das Thema ist wichtig und gehört diskutiert. Wie können wir die Präsenz in der Region stärken? Gerade weil wir ziemlich beschissen dastehen.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 7. Mai 2011 um 13:50
    Zitat

    Original von Pressesprecher
    Beim DFB sind die 12000 nicht durchgefallen. Den DFB interessiert es nicht, wie Du auf deinen Plan-Erlös im Zuschauer-Bereich kommst. Er will lediglich plausibel nachvollziehen können, dass Du ihn erreichst.


    "Das entscheidende Wörtchen ist "plausibel". Das waren die 12000 sicher nicht.

    Zitat

    Mit meinem Hinweis auf die aoMV meinte ich lediglich das Angebot von RS, die aufgekommene Kritik an dem zu hoch angesetzten Schnitt (12000) aufzunehmen und diesen ggf zu korrigieren. Und nichts anderes ist passiert. aus sehr deutlich gesunkenen preisen wurden immerhin deutlich gesunkene, aus 12000 wurden 9500. Das Erlös-Ziel bleibt das gleiche.


    Ja, die Kennzahlen wurden halt entsprechend hin und hergeschoben. Vielleicht geht es ja gut, aber ich habe meine Zweifel, vor allem weil die Tickets nicht mehr die Anreise per Bahn beinhalten. Letzteres halte ich nicht nur wegen der potentiellen Verkleinerung des Interessentenkreises für bedenklich, sondern hauptsächlich, weil es einfach auch kein gutes Signal in die Region sendet. Klub der Ostwestfalen - das wird mir insgesamt zu wenig mit Leben gefüllt. Fahre ich durch die Region, dann sehe ich mehr Fahnen von Schalke, Dortmund, sogar dem HSV als von Arminia, kaum habe ich die Stadtgrenzen überschritten. Wir haben ein Problem mit dem Zuschauerschnitt? Da muss man doch dringend versuchen die Basis zu verbreitern, nicht zu verkleinern.

    Zitat

    Ich sehe nun wirklich nicht, wie oder wodurch wir in dieser Sache Dinge verschleiern. Ihr seht manchmal einfach nur Gespenster.


    Klar kommuniziert habt ihr die Dinge aber eben auch wieder einmal nicht. Das geht schon damit los, dass von der angekündigten Verbilligung für manche Kategorien nicht mehr viel übrig geblieben ist und setzt sich beim Wegfall der Bahn-Anreise fort und zur Natur der Auflagen des DFBs herrscht auch nur Schweigen. Ist das wirklich so verwunderlich, dass ich da einen Zusammenhang sehe? Wenn man in der Kommunikation Lücken lässt, dann muss man sich doch nicht wundern, wenn sie jemand zu füllen versucht. Das gilt umso mehr, wenn man die letzten Jahre noch nur allzu lebendig vor Augen hat. Es wäre schon fast eher erklärungsbedürftig, wenn man nicht misstrauisch würde.

    Zitat

    Wir haben in dieser Woche viele gute Nachrichten produziert. Und ich kann noch weniger erkennen, wiese die Lage schelchter geworden sein soll ("aber nach gegenuebers obigen Beitrag kann man sich jetzt wohl sicher sein"...). Im Gegenteil: In dieser Woche ist Hoffnung deutlich gestiegen, dass es wirklich klappt. Jedenfalls bei mir. Und das ist sicher keine billige Durchhalteparole.


    Vielleicht. Aber du wirst kaum leugnen können, dass du davon schon genug hier abgesetzt hast. Muss ich wirklich ein paar Aussagen vom Winter heraussuchen? Auch hier gilt leider im Übrigen, dass wir uns in den letzten Jahren daran gewöhnen mussten, dass die Halbwertzeit der Aussagen von Offiziellen irgendwo im Bereich von Jod-Isotopen liegt. Abhilfe schafft auch hier klare Kommunikation, vulgo Hosen runter. Machen wir es mal einfacher: Ist der Zuschauerschnitt das einzige Problem bei der Lizenz? Falls nicht, worin bestehen die anderen und in welcher Größenordnung bewegt sich das?

    Zitat

    Die Tatsache, dass wir in der kommenden Saison wahrscheinlich keinerlei TV-Liveübertragungen mehr haben werden (bis auf mögliche MDR-Übertragungen von zB Dresden vs Arminia, falls Dynamo nicht aufsteigen sollte), ist ein weiteres Arguemnt, sich eine DK zuzulegen. Kernspieltag ist übrigens der Samstag, Anstoßzeit 14:00 Uhr.


    Die oben angeführten Fragen könnten übrigens auch den ein oder anderen Dauerkarten-Interessenten bewegen. In dieser Situation verbindlich eine zu bestellen ist nicht zuletzt auch ein Vertrauens-Signal (ja, ich habe mitbekommen, dass erst nach Lizenzerteilung abgebucht wird. Ändert aber auch nicht wirklich etwas.) und mit dem Vertrauen ist das so eine Sache. Ohne jetzt schon wieder auf der Vergangenheit herumreiten zu wollen, aber Vertrauen entsteht zumeist in einem wechselseitigem Prozess. Nehmt die Mitglieder mit, seid offen und transparent. Du hast doch selbst angeführt, dass konstruktive Kritik kommt. An deinem kleinen Ausfall Richtung KA weiter oben konnte man leider nur zu deutlich sehen, dass da immer noch eine andere Haltung überwiegt. Ich will die gar nicht dir exklusiv zuschreiben, das ist eben eine Frage etablierter Unternehmenskultur und ja, da sehe ich in der Tat nach wie vor die Tendenzen zu Abschottung und Hinterzimmer deutlich überwiegen.
    Wenigstens spielt der Wegfall von Live-Übertragungen potentiell in unsere Karten, zumindest auf der Einnahme-Seite. Andererseits bedeutet das aber auch, dass wir wieder ein Stückchen mehr aus dem Bewusstsein derjenigen, die nicht zur Kern-Klientel zählen, herausfallen. Das ist also ein zweischneidiges Schwert.
    Zum Abschluss noch dies: Mir ist durchaus klar, dass ihr momentan unter hohem Druck arbeiten müsst und das dabei das ein oder andere schon einmal mit heißer Nadel gestrickt werden muss. Merkt man allerdings auch an der ein oder anderen Stelle, aber sei's drum. Diese Situation ist aber selbstverschuldet, die völlig unnötigen Verzögerungen in Sachen Stadionausgliederung sind doch recht eindeutig Präsidium und eben auch dem AR der KGaA anzulasten. Ich zumindest habe das Interview nicht vergessen mit dem Hindrichs, damals AR-Vorsitzender, als eigentlich ja noch nicht einmal Zuständiger (ist schließlich erst einmal Sache des EV), vorgeprescht ist um die Auslagerung in die KGaA zu forcieren und damit eine Linie vorzulegen, der das Präsidium dann offenbar lange gefolgt ist. Wieder einmal Halbherzigkeit, die sich mMn auch noch anlässlich der Verschiebung der aoMV im Januar zu diesem Thema gezeigt hat und bei der auch dein Boss genug Unsinn verkündet hat. Wie war das doch gleich? Nicht relevant für die Lizensierung, iirc. Nun ja... das wissen wir mittlerweile alle besser. Ist das nun womöglich wieder paranoid und populistisch, wenn ich da auch ausgeprägte Berührungsängste gegenüber einem Konzept sehe, dass in seinen wichtigsten Zügen auf die KA, schlimmer noch, auf den verhassten Dirk Obermann zurückgeht? Und ist das wirklich nur eine rhetorische Frage? Mentale Dauer-Defensive würde ich da diagnostizieren und dazu passt nur zu gut, dass deine Beiträge hier oft auch einen deutlichen Unterton von Rechtfertigung oder Attacke ad hominem an sich haben, die völlig unnötig wären, wenn von Anfang an Klartext geredet worden wäre.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 6. Mai 2011 um 16:10
    Zitat

    Original von gegenueber
    zum obigen Beitrag .....

    Schnitzmeier hat den Durchschnittspreis um 33% von 11,50 auf 7,70 gesenkt. Dieser basiert viel zu sehr auf stark vergünstigten Dauerstehplatzkarten und muss durch vermehrten Verkauf preisgünstiger Sitzplätze (und dabei ganz speziell Dauerkarten) erhöht werden.

    Vorschlag:
    Dauerkarten in der Spitze (Sitzplätze) bis zu 40% senken! Motto 12 zahlen 19 sehen. 12 mag niedrig erscheinen, aber es ist Vorauskasse und ein Schub im Juni! Und besser für den Fall, dass wir die Saison im Tabellennirwana absolvieren.

    Sitzplätze grundsätzlich deutlich preiswerter machen (15-17€ statt 18-25€) Vorteil: Gleichmäßige Auslastung des Stadions auch auf Ost und West und niedrigere Hürde, statt für 10,- einen Stehplatz mal für 15,- oder 17,- einen sonst leeren Sitzplatz zu nehmen.

    Lokalderby-Zuschläge für die Spiele gegen Kassel, Telgte, Osnabrück, evnetuell Topzuschläge für die Spiele gegen Dresden, KSC, ... nehmen.

    Dauerkartenblock mit freier Platzwahl auf Ost und West. Attraktive Familiendauerkarten, und last but not least effizientere (Einzel-) Aktionen als in der ablaufenden Saison.

    Alles anzeigen

    Mir kam beim Lesen grad die Idee in Kooperation mit den Sponsoren Rabatt-Gutscheine zu verteilen, nach der guten, alten Einklebe-Methode bei niedrigpreisigen Produkten, bei höherwertigen Waren eben direkt ein Gutschein. Vielleicht ließe sich das auch mit der Idee des Block-Sponsorings, die hier vor ein paar Tagen mal angesprochen wurde, verbinden. Man bekäme mal den ein oder anderen auf die Alm, der sonst wohl nicht gekommen wäre, die Sponsoren hätten bei den Fans einen direkten Werbe-Effekt und nach außen würde nicht nur einmalig ein Zusammenhalt demonstriert. Nuja, noch etwas unrund, ein spontaner Einfall halt. So, genug jetzt... eigentlich wollte ich doch den Rasen mähen. Soll ja schön grün bleiben und nicht so aussehen wie im Fünf-Meter-Raum.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 6. Mai 2011 um 15:53
    Zitat

    Original von Pressesprecher
    @gegenüber: aber du weißt schon, in welcher Lage wir uns befinden? Diese oberlehrerhafte Kritik ist für mich reine Polemik und nicht nachzuvollziehen. Schau dir mal die durchschnittspreise in der 3. Liga an und überdenke dann noch einmal deine meinung.Im übrigen haben wir den Kalk. Schnitt nach der ao Mitgliederversammlung auf 9500 korrigiert.

    Leider wissen wir jetzt schon wieder ein bisschen mehr über die Lage, in der wir uns befinden, und das ist keine gute. Schon nach deinen optimistischen Andeutungen beschlich mich ein ungutes Gefühl, die klangen einfach zu sehr nach den Durchhalteparolen anlässlich der gescheiterten "Knaller"-Verpflichtungen im Winter, aber nach gegenuebers obigen Beitrag kann man sich jetzt wohl sicher sein. Die Aussage "nach der ao Mitgliederversammlung" ist ja reichlich dehnbar. In welcher Lage befinden wir uns? In einer, in der das hin und her drehen der Kennzahlen, das Ausmaß der Schwierigkeiten offen legt, die man damit hat den Auflagen des DFB nachzukommen. Stellen wir uns also mal besser schon wieder auf unangenehme Überraschungen ein.
    Das die 12000 korrigiert werden mussten ist hingegen keine, das war doch von vornherein klar, dass die Zahl beim DFB durchfallen würde. Es ist jetzt genau so gekommen, wie es schon im Winter absehbar war. Die Gelder, die damals ohne jeden Nutz-Effekt verballert wurden um wenigstens ansatzweise den vollmundigen Ankündigungen gerecht zu werden, würden nun dringend benötigt. Symbolische Akte statt entschlossenem Handeln, im Ergebnis eine Halbherzigkeit, die sich wie ein roter Faden durch fast das gesamte Handeln zieht. Die angebliche Zweckgebundenheit ist übrigens kein berechtigter Einwand, das verweist nur umso deutlicher auf die eklatante Führungsschwäche und natürlich auch auf den Mangel an sportlicher Kompetenz. Und so stehen wir eben wieder mit dem Rücken zur Wand, es ist ja auch Saison-Ende...
    Und genau so zuverlässig sehen wir auch wieder dieselbe unsinnige Salami-Taktik in der Kommunikation der schlechten Nachrichten. Wie wird denn die Nächste lauten? Mal Butter bei die Fische, wie sehen die Auflagen genau aus? Du musst nicht mit mir sprechen, sondern mit der Gesamtheit der Fans und Mitglieder. Kommuniziert klar und es wird etwas Konstruktives zurück kommen, verschleiert und lasst nie mehr raus als sich nicht mehr verheimlichen lässt und ihr werdet nur immer mehr derjenigen verärgern, die ihr doch dringend braucht. Auch um eure Zahlen ins Gleichgewicht zu bekommen, aber das sollte eigentlich der geringste Grund sein.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 4. Mai 2011 um 17:27

    Die Aussage ist ein typischer Brinkmann, etwas ungeschickt, inhaltlich überflüssig, aber vor allem so kalt wie der Tribünenbeton im Winter. Und da liegt das eigentliche Problem, das wirkt auf Leidenschaft ungefähr so förderlich wie Durchzug auf Hefeteig. Man sollte so eine Gelegenheit nutzen um gegenüber der Presse Werbung für die Konzepte zu machen, sie detailliert erklären (falls man welche hat, die über ein paar Worthülsen hinausgehen) und die je aktuellen Ereignisse so in einen Kontext stellen. Dann hat die Presse etwas zu schreiben und zwar etwas Positives. Stattdessen bekommen wir wieder einmal nur Kontraproduktives. Ob die Reaktionen überzogen sind oder nicht ist dabei relativ unwichtig, das zeigt nur wie sehr man das schon gewohnt ist und darauf nach einem, völlig zu recht, längst etabliertem Muster reagiert. Das sollte nun wirklich zu denken geben. Brinkmann ist der Öffentlichkeit schon lange nicht mehr zu vermitteln, man muss nicht überrascht sein, wenn sich das immer wieder aufs Neue zeigt.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 4. Mai 2011 um 13:16
    Zitat

    Original von Speedy
    Die nachfolgende Idee finde ich echt klasse! :respekt:


    Vielleicht kann man auch einzelne Spieltage an Sponsoren verkaufen! Dass könnte dann in etwa so aussehen:

    Ein Sponsor garantiert für einen Spieltag (z.B. mit etwas weniger attraktiven Gegner) 12.000 Tickets. Tatsächlich kommen vielleicht aber nur 8.000 Besucher. Bei einem kalkulierten Druchschnittticketpreis von 20,00 € käme dann ca. 80.000 € (4000 x 20) auf den Sponsor zu.

    Vorteil für den Verein: Es müssen nicht die attraktiven Begegnungen verkauft werden, sondern nur die Unattraktiven und der kalkulierte Zuschauerschnitt wird erreicht.

    Vorteil für den Sponsor: Wenn man das Ganze entsprechend vermarktet, vielleicht verbunden mit Aktivitäten im Stadion, könnte der Werbeeffekt enorm sein und das bei vergleichsweise moderaten Kosten!

    Ich bin überzeugt, dass das ein wichtiger Schritt für die Lizenzerteilung wäre, denn offensichtlich sind ja auch Zweifel beim DfB über die Zuschauerkalkulation vorhanden! Allerdings würde ich dabei nicht darauf verzichten, den Stadionnamen zu verkaufen!

    Alles anzeigen

    Und das kann man dem DFB ja wohl auch kaum verübeln. Ich habe bisher außer Brinkmann und Schnitzmeier noch keinen gefunden, der an die 12000 glauben würde, und in Kombination mit dem voraussichtlichem Winz-Etat noch weniger. Da besteht also zwingend Handlungs- und damit Kapitalbedarf. Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass hier klare Worte auch gegenüber den Sponsoren angezeigt sind. Die beiden oben vorgestellten Ideen sind sehr interessant und lassen sich leicht abgewandelt sogar kombinieren, aber mehr als Löcher stopfen sie auch nicht. Das zugegebenermaßen aber sofort. Trotzdem wäre es eigentlich sinnvoller, wenn dieselben Sponsoren die dafür veranschlagten Mittel sofort frei gäben und diese damit in den Kader investiert werden könnten. Eigentlich... weil ich auch verstehen kann, wenn jemand daran zweifelt, dass zwei Berufsanfänger das sinnvoll tun werden. Ob ausgerechnet das Präsidium Brinkmann/LÜttkemeier, das heute wieder einmal ein wahres Glanzstück in der Außendarstellung abgeliefert hat, die Sponsoren davon überzeugen kann ist doch sehr unwahrscheinlich.
    Damit wird dann aber auch die Erteilung der Lizenz wieder genau das: unwahrscheinlich. Wir haben dazu bisher nur gefilterte Aussagen bekommen und die Erfahrung lehrt, dass wir davon ausgehen müssen es mit einer eher positiv gefärbten Interpretation zu tun zu haben. Wenn der DFB die Zuschauerzahlen nicht abnickt, dann müssen mehr liquide Mittel nachgewiesen werden. Wollte man das über Sponsoring von Blöcken und Spieltagen kompensieren, dann müssten wohl mindestens Vorverträge beim DFB nachgereicht werden. Bei aller Freude über die kreative Schuldenstreichung durch Alpecin und eine sich abzeichnende ähnliche Aktion durch Big O, aber die behauptete 100%ige Relevanz für die Lizenzerteilung ist nur dann gegeben, wenn beide Darlehen zur sofortigen Rückzahlung anstünden und diese Rückzahlung auch Teil der abgegebenen Zahlen war. Oder sehe ich hier irgendetwas gerade nicht?

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 4. Mai 2011 um 03:12

    Kürze ist halt nicht so meine Stärke... eher so gar nicht. Wichtig an 3. ist mit vor allem die Sache mit dem Know-How-Transfer. Das wird so schnell übersehen, wenn man sich über Konzepte unterhält, aber da liegt der Unterschied zwischen einmal Glück oder dauerhaft Erfolg haben, denke ich. Die Trainer werden immer kommen und gehen, mal schneller, mal langsamer, aber wir müssen es irgendwie schaffen, dass dabei kontinuierlich unser Eigenkapital in Sachen Fußball-Kompetenz anwächst. Momentan leben wir da doch auch nur noch auf Pump.

    (Nuja... und wenn man erst einmal ins Nachdenken kommt, dann sieht man immer noch etwas, das mit etwas anderem verbunden ist und auch noch irgendwie... usw... und so fort. Es hört nie auf. Ich jetzt aber schon.)

  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum