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Beiträge von Rasengrün

  • Arminia ist mehr Aktion!

    • Rasengrün
    • 21. Mai 2010 um 14:05

    Da dachte ich auch weniger an das Unternehmen WB als an einen Einzelnen. Sorry, hätte ich vielleicht deutlicher machen sollen.

  • Wer soll Teammanager werden?

    • Rasengrün
    • 21. Mai 2010 um 13:59

    In irgendeiner Form an einem Aufstieg beteiligt waren alle drei schon mal, das scheidet also aus als Kriterium. Alle drei haben auch die ein oder andere Referenz in Bezug auf Jugendarbeit, das scheidet also auch als Kriterium weitgehend aus. Womit dann übrig bleibt wer nachgewiesen hat mit knappen Mitteln erfolgreich arbeiten zu können und das wäre Möhlmann. Zusätzlich spricht für mich dafür, dass ich dem am ehesten zutraue sich gegen die Tepichetage durchsetzen zu können. Unter'm Strich ziemlich klar für mich.

  • Arminia ist mehr Aktion!

    • Rasengrün
    • 21. Mai 2010 um 13:42
    Zitat

    Original von Düsseldorf_Armine

    Aus diesem Grund ist diese Mailadresse auch ganz sicher genau für diese eine Aktion von ihm ins Leben gerufen worden. Das ist sicherlich nicht seine private oder eine Firmenadresse und vermutlich hat der Mann auch keine PR-Agentur.

    Bitte verzichtet daher darauf, ihm sein Postfach zuzumüllen. Sinnvolle und kritische Mails sind natürlich gerne gesehen, flache Beschimpfungen oder ähnliches sind da sicherlich fehl am Platze und werden ihn und alle Gegner wohl eher in der Meinung bestärken, dass man Arminia nicht braucht (zumindest nicht auf Kosten städtischer Hilfe).

    Als ob es dem Trittbrettfahrer um Argumente gehen würde... Doch, der hat sowas ähnliches wie eine Agentur und ist Schatzmeister vom DJV, Sektion OWL. Vermutlich hat er der Schiene auch die Unterstützung des WB zu verdanken. Auch nicht gerade Fairplay. Dem soll ruhig jeder, der sich danach fühlt die Meinung geigen. Vielleicht konzentriert der feine Herr sich dann lieber wieder auf Tennis...

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 21. Mai 2010 um 02:00

    Vielleicht ja nur eine Fehlwahrnehmung, aber ich sehe Fans und Mitglieder am Rande des Nervenzusammenbruchs und erstaunlich abgetauchte Offizielle. Wo ist die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins? Fans organisieren Aktionen, die Mitarbeiter der Geschäftsstelle sammeln Unterschriften... und von denjenigen, deren Job das eigentlich wäre hört man nur, dass sie es nicht mal schaffen die Ratsfraktionen gezielt zu impfen? Das ist mehr Dilletantismus als durch reine Bräsigkeit zu erklären ist. MMn muss man sich so langsam mal drüber Gedanken machen, ob das Szenario Stadiongesellschaft nicht deren von Anfang an präferiertes Modell war.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 19. Mai 2010 um 00:39

    Arminia hat mehr als nur die Lizens zu verlieren. Leider.

    Ansosnten ist es schon soweit gekommen: http://www.transfermarkt.de/de/solidarisie…69_seite1.html-

    Erstaunliche Geste, wenn mn bedenkt wie man so generell zu einander steht. Aber auch irgendwie peinlich und symptomatisch.

  • Relegationsspiele

    • Rasengrün
    • 18. Mai 2010 um 00:19
    Zitat

    Original von RalfBSM

    Ich wäre vorsichtig...wenn das hier so weitergeht, dann spielen wir bald gegen die.

    Nee, genau das wird nicht passieren. Verlieren wir die Lizens, dann sind die wieder drin.

  • Muß 100%ige Transparenz unbedingt sein?

    • Rasengrün
    • 15. Mai 2010 um 18:48

    In dem Zusammenhang als kleine Anregung an den Mitleser: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarmin…he_Beschreibung

  • Muß 100%ige Transparenz unbedingt sein?

    • Rasengrün
    • 15. Mai 2010 um 16:12
    Zitat

    Original von Anturios


    Der einzige, der hier mit falschen Vorstellungen bezüglich der immer geforderten Transparenz durch die Welt läuft, bist du selber. Denn deine hier ständig diagnostizierte, lautstarke Forderung nach vollständiger Transparenz gibt es in der Form gar nicht.

    Das ist lediglich etwas, was du anderen unterstellst.

    Wir können ja gerne über Dinge diskutieren, aber doch bitte nicht über solche, die niemand wirklich gefordert hat.

    Wie schon gesagt, das ist eine klassische Strohmannattacke. Also ein rhetorisches Mittel, dass eigentlich nur dann angewandt wird, wenn man gegen die wirkliche Gegenposition arguentativ hoffnungslos unterlegen ist. Darauf noch inhaltlich einzugehen produziert nur eine weitere Gelegenheit di ehaltlose Behauptung zu wiederholen und nur darum geht es, frei nach dem Motto Penetranz statt Argument, in der Hoffnung, dass es sich so schon bei einigen festsetzt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Strohmann-Argument

    Und mehr gibt es zu der Scheindebatte auch einfach nicht zu sagen.

  • Muß 100%ige Transparenz unbedingt sein?

    • Rasengrün
    • 14. Mai 2010 um 09:18
    Zitat

    Original von Lippe-Korty

    Worldwide,

    mir geht es nicht um Unruhe sondern darum zu erfahren wie sehr denn die Leute wirklich an dieser totalen Aufklärung interessiert sind. Oder ob das mehr ein politischer Gedanke einiger weniger ist die das gezielt einsetzen.

    Wie mir scheint ist es eher an letzterem.

    "einiger weniger"? Trotz der manipulativen Fragestellung 50%. Antwort ist eigentlich nicht nötig, ich erledige das mal gleich im Schnelldurchlauf selbst (mit verteilten Rollen zu lesen):

    Oh,oh, Manipulation? Wo denn, wo denn?

    Sogar im sich wie ein Fazt gerierendem Beitrag noch: "totale Aufklärung". Der Fachmann nennt sowas eine Strohmann-Attacke und erkennt daran den mäßig begabten Rhetor mit manipulativer Absicht, im Internet meist ein Troll. Nur noch zur Vervollständigung:

    Möchtest du nicht lieber was zur Sache sagen?

    Hab ich doch.

    Usw ad inifinitum. Trollereien halt, Fütterung hiermit beendet.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 12. Mai 2010 um 16:03
    Zitat

    Original von blauerjunge76 Oetker war es im übrigen auch, der Konzepte und Strategien von Seiten des Vereins eingefordert hat. Wurden in diesem Zusammenhang auch entsprechende Zukunftpapiere ausgearbeitet ?? Eine Frage an Herrn Mamerow z.B.

    War da nicht ein Gerücht im Zusammenhang mit Anders Abschied in dem auch von einem, vom AR abgelehntem Konzept die Rede war?[...]

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 12. Mai 2010 um 15:32
    Zitat

    Original von The_Chaoz
    Als beim Radio Bielefeld Stammtisch die Aussage kam, man würde das Geld, dass für die Platzierung Arminias im Mittelfeld der Bundesliga geplant war jetzt brauchen um die aktuelle Situation zu überstehen wäre ich vor lachen fast vom Stuhl gefallen.
    War damit gemeint, dass man jetzt die kompletten Verbindlichkeiten auf einmal bezahlt oder mit wie viel Geld hatten sich die Wirtschaftsvertreter so nen Platz im Mittefeld der Bundesliga vorgestellt bzw. war da wirklich die deutsche Fussball Bundesliga gemeint?

    Hatte ich vorher auch schon so gehört. Da fragt man sich schon, ob das nun Realitätsverlust war sich so weit aus dem Fenster zu lehnen oder ob da einige Herrschaften demnächst den Müntefering zitieren werden. Sinngemäß: "Es ist unfair die Parteien an Wahlkampfaussagen zu messen..."

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Rasengrün
    • 11. Mai 2010 um 20:08
    Zitat

    Original von blauerjunge76
    Warum "pinkelt" denn keiner der Herren, auch Sie Herr Mamerow, einem R.Kentsch mal richtig ans Bein und nennt im Zusammhang mit dessen langjähriger Tätigkeit alle Fakten und Unregelmäßigkeiten, auch strafrechtliche Konsequenzen. Oder geht der Arsch mal richtig auf Grundeis, wenn RK mit dem Rücken zur Wand, Ross und Reiter nennen würde, die ebenso in diesen langfristigen Niedergang des gesamten Vereins involviert waren ?? Das wäre wahrscheinlich wie die Büchse der Pandora !

    Die könnte man damit möglicherweise wirklich öffnen... Nicht nur weil RK wohl als Charakter einzuschätzen wäre, der möglichst viele mit in den Abgrund zu reißen versucht, sondern weil er in dieser Zeit leider auch zeichnungsberechtigter Repräsentant des Vereins war. Stichwort nachträglicher Lizensentzug. Könnte also zu dem Ergebnis führen, dass mögliche Schadensersatzforderungen dann wirklich nur noch in die Insolvenzmaße eines Kreisligisten wider Willen fallen. Das widerspricht meinem Gerechtigkeitsempfinden ebenso sehr wie jedem anderem User hier - eine mögliche Zweckerweiterung der Straßenlaternen in der Melanchtonstraße spielt schon seit Monaten eine bedeutende Rolle in meinem nächtlichen Kopfkino - aber die Situation gebietet sich so vorsichtig zu bewegen wie ein Stepptänzer auf einem Minenfeld. Bleibt allerdings die Frage, ob mögliche Schadensersatzforderungen wirklich geprüft werden, was ich allemal für eine absolute Pflicht der Verantwortlichen halte, auch wenn ich bezüglich des Ergebnisses skeptisch bin. Wie auch in Bezug auf den Einsatz in Sachen Pflichterfüllung... die Erfahrung lehrt einen da ja leider nichts, aber auch gar nichts zu erwarten.

    Die sich nun klarer abzeichnenden Personalien sind die zu erwartende Katatrophe. Wie sich allerdings diejenigen, die mit SÄ und einem Präsidenten Brinkmann keine Probleme hatten, nun echauffieren können ist mir schleierhaft. Aber von mir aus... Hauptsache, es entsteht wieder die nötige Kritikfähigkeit im Umfeld, sonst wird das mit dem Neuanfang ganz unabhängig von allen Personalfragen so oder so nichts.

  • Außerordentliche Mitgliederversammlung am 5.5.

    • Rasengrün
    • 6. Mai 2010 um 10:18

    Apropos erinnern... Die Fähigkeit dazu können die Mitglieder beweisen, wenn es darum gehen wird sich der bisherigen Leistungen des angehenden Sonnenkönigs zu erinnern. Mir wird jetzt schon schlecht, welche Machtfülle sich da abzeichnet, wenn ich mir so die Berichte über Brinkmanns Führungsstil bei den Stadtwerken anhöre.

  • Außerordentliche Mitgliederversammlung am 5.5.

    • Rasengrün
    • 6. Mai 2010 um 09:52

    Inszenierung ist wohl genau das richtige Stichwort, Anturios. Mir fält dazu kein einziger schmeichelhafter Vergleich ein, zynische sehr viele.

  • Außerordentliche Mitgliederversammlung am 5.5.

    • Rasengrün
    • 5. Mai 2010 um 11:08
    Zitat

    Original von siese
    Rasengrün:

    Die Regelung in der Satzung, die Du zitiert hast, zur Mehrheit bei einer Satzungsänderung ist m.E. ganz klar: 3/4 der Erschienen. Das bedeutet: Enthaltung = Nein Darüber kann man kaum diskutieren, auch die BGH Entscheidung geht ja vom Vorrang der Satzungsregelung aus.

    Sehe ich zwar genauso, ich hatte das aber bewusst weich formuliert, weil es mMn darauf noch nicht einmal ankommt. Man muss die Frage gar nicht entscheiden, es reicht schon völlig, dass sie mit guten Gründen auch so interpretiert werden kann um den Weg über Anfechtungen gehen zu können, falls der Fall denn eintreten könnte.

    Buchberger und Verein betreiben in meinen Augen übrigens (auch) in dieser Sache manipulative Desinformation, was Buchberger, der halt die Interessen seiner Mandantschaft vertritt, allerdings weniger zu Vorwurf zu machen ist als dem Verein, von dem man doch eigentlich neutrale Information seiner Mitglieder erwarten sollte. Aber das ist momentan nur Nebenthema, möglicherweise komme ich darauf noch zurück, wenn es um das Thema Vertrauen in Bezug auf einige Herrschaften geht.

  • Außerordentliche Mitgliederversammlung am 5.5.

    • Rasengrün
    • 5. Mai 2010 um 11:01
    Zitat

    @ wertago, ja genau das war mein Problem, das in der Satzung eindeutig steht, das man für eine Satzungsänderung die 3/4 Mehrheit braucht der anwesenden Mitglieder. Darauf bekam ich dann die Antwort. Ich weiss nicht, ob ich die öffentlich machen darf, sonst würde ich sie auszugsweise hier einstellen.

    Zwei Juristen, drei Meinungen... Will hier jetzt nicht auch noch das Zhema E-Mails und Urheberrechte aufmachen, wie wäre es, wenn du die Antwort einfach paraphrasierst und gut ist's? Könnte recht hifreich sein.

  • Finale Trendanalyse: Wie werdet ihr abstimmen?

    • Rasengrün
    • 5. Mai 2010 um 10:55
    Zitat

    Original von Anturios
    Beide Bewertungen sind plausibel, aber Buchberger ist in dem was er tut anscheinend ziemlich gut (die Ziele seines Mandanten wahren und dabei rechtlich soweit zu biegen, wie möglich - und das meine ich losgelöst von Arminia durchaus anerkennend) und hat sich entsprechend für die Alternative entschieden, die das Durchkommen der Satzungsänderung wahrscheinlicher macht.

    Ja, das ist er wohl. Mich ärgert das auch weitaus weniger als die Kritiklosigkeit mit der seine Aussagen geschluckt werden. Gut, dass du das noch einmal klargestellt hast: Sein Job ist eben nicht die Aufklärung über die juristische Situation sondern die Vertretung der Interessen seines Mandanten. Ob die Strategie allerdings wirklich das Durchkommen wahrscheinlicher macht ist doch mindestens zweifelhaft. Sicher, man versucht zu polarisieren, wohl in der Hoffnung darauf, dass sich unter den Enthaltungen mehr potentielle Ja als Nein-Stimmen finden, aber gleichzeitig setzt man sich auch der Gefahr einer Anfechtung und damit möglicherweise dem Zwang aus die ordentliche JHV nach der alten Satzung abhalten zu müssen. Auch, dass Buchberger diese als rechtlich problematisch hinstellt ist ja nur die halbe Wahrheit. Der Verein müsste sich da schon selbst verklagen solange die KGaA eine 100%ige Tochter ist, das würde erst bei Anteilsverkäufen zum Problem, aber die sind ja angeblich nicht mal angedacht.. angeblich... Ich persönlich glaub der ganzen Bande ja noch nicht mal mehr ein "Guten Morgen!"

  • Finale Trendanalyse: Wie werdet ihr abstimmen?

    • Rasengrün
    • 4. Mai 2010 um 18:01
    Zitat

    Original von Anturios
    Jupp, die Enthaltung ist inhaltlich stets ein gefühltes Nein, aber ohne dessen Auswirkungen. Daher für alle Mitglieder ideal, die in der Zwickmühle gefangen sind.

    Ich bin da anderer Ansicht als Homepage und Buchberger... Außerordentliche Mitgliederversammlung am 5.5.

  • Außerordentliche Mitgliederversammlung am 5.5.

    • Rasengrün
    • 4. Mai 2010 um 15:07

    Aus den F&A auf der Homepage:

    Zitat

    Was geschieht, wenn man sich am 5. Mai bei der Abstimmung über die Satzungsänderung seiner Stimme enthält?

    Stimmenthaltungen können auf zwei Wegen bei Abstimmungen bewertet werden. Entweder werden sie bei der Festlegung des Abstimmungsergebnisses unberücksichtigt gelassen. Denkbar ist auch, dass die Enthaltungen bei der Festlegung des Abstimmungsergebnisses mit berücksichtigt werden - dann haben sie die Wirkung von NEIN-Stimmen.

    Die höchstrichterliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs lässt die Wirkung von Enthaltungen als NEIN-Stimmen nur in Fällen zu, in denen in einer Vereinssatzung diese Wirkung ausdrücklich und ohne jeden Zweifel zum Ausdruck kommt. Dies ist in der Arminia-Satzung nicht der Fall, weshalb die Enthaltungen bei Abstimmungen nicht mitgezählt werden (Beispiel: 1000 Stimmen - 200 Enthaltungen - 800 Stimmen werden berücksichtigt - 3/4-Mehrheit ab 600 Ja-Stimmen).

    Buchberger hat das auch so vertreten und sich dabei auf §32

    Zitat

    § 32
    Mitgliederversammlung; Beschlussfassung

    (1) Die Angelegenheiten des Vereins werden, soweit sie nicht von dem Vorstand oder einem anderen Vereinsorgan zu besorgen sind, durch Beschlussfassung in einer Versammlung der Mitglieder geordnet. Zur Gültigkeit des Beschlusses ist erforderlich, dass der Gegenstand bei der Berufung bezeichnet wird. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

    (2) Auch ohne Versammlung der Mitglieder ist ein Beschluss gültig, wenn alle Mitglieder ihre Zustimmung zu dem Beschluss schriftlich erklären.


    und 33 BGB

    Zitat

    § 33
    Satzungsänderung

    (1) Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen erforderlich. Zur Änderung des Zweckes des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich; die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen.

    (2) Beruht die Rechtsfähigkeit des Vereins auf Verleihung, so ist zu jeder Änderung der Satzung die Genehmigung der zuständigen Behörde erforderlich.
    berufen bzw auf Urteile, die sich auf diese beziehen.

    Kann man aber auch ganz anders sehen, denn in $25 BGB heißt es:

    Zitat

    § 25
    Verfassung

    Die Verfassung eines rechtsfähigen Vereins wird, soweit sie nicht auf den nachfolgenden Vorschriften beruht, durch die Vereinssatzung bestimmt.

    und in $40

    Zitat

    § 40
    Nachgiebige Vorschriften

    Die Vorschriften des § 26 Absatz 2 Satz 1, des § 27 Absatz 1 und 3, der §§ 28, 31a Abs. 1 Satz 2 sowie der §§ 32, 33 und 38 finden insoweit keine Anwendung als die Satzung ein anderes bestimmt. Von § 34 kann auch für die Beschlussfassung des Vorstands durch die Satzung nicht abgewichen werden.

    So sich also in der Satzung Regelungen finden sind die §32 und 33 nicht nazuwenden.

    In der Satzung heißt es unter 11.2

    Zitat

    11.2 Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen
    Stimmen - Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt -, sofern die Satzung oder zwingendes
    Gesetzesrecht nicht eine andere Mehrheit vorschreibt. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
    Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von drei Viertel der erschienenen
    Stimmberechtigten beschlossen werden. Auf Antrag von 10% der erschienenen Mitglieder
    sind Abstimmungen geheim durchzuführen.

    Man beachte, dass im ersten Satz zwar explizit Enthaltungen als nicht zu zählen genannt werden, im zweiten aber nicht minder explizit für den Fall der Abstimmung über Satzungsänderungen eine "Mehrheit von drei Viertel der erschienenen Stimmberechtigten" gefordert wird. Die Aussage auf der Homepage ist also mindestens strittig.

    Noch mal zur Klarstellung meiner Lesart:

    - einfache Beschlussfassung: 50% + 1 Stimme, wobei 100 = gleich Menge der abgegebenen Ja oder Nein-Stimmen ist
    - Satzungsänderung: 75%, wobei 100 gleich Anzahl der erschienen stimmberechtigten Mitglieder, also inklusive aller Enthaltungen und ungültigen Stimmabgaben, ist.

    Daraus folgt für den Fall, dass die Entscheidung so knapp ausfällt, dass ihr Ausgang vom verwendeten Rechenverfahren abhängt, bei Anwendung der Methode Homepage eine gerichtliche Anfechtung mindestens so plausibel ist, dass sie zur Entscheidung angenommen werden wird. Angesichts des knappen Zeitrahmens einerseits, des zeitlichen Spielraums durch Fristen und Bearbeitungszeiten bei Gericht andererseits, zeichnet sich hier also ein mögliches Instrument ab mit dem die Gegner der Satzungsänderung deren Wirksam-werden zur ordentlichen JHV möglicherweise trotz scheinbarer Abstimmungsniederlage verhindern können - und das ganz unabhängig davon, wie die Sache vor Gericht irgendwann dann entschieden wird.

    Nicht, dass das hier noch langweilig wird...

  • Ex-Armine Detlev Dammeier

    • Rasengrün
    • 30. März 2010 um 20:24

    Es gab damals schon Verhandlungen, um da mal dem Mythen-Wildwuchs wieder etwsa zurückzuschneiden. Hat sich nur nicht realisieren lassen, leider. Die relativ stillen Transfers von DD sind etwas, das wir noch gehörig vermissen werden.

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