1. Dashboard
  2. Artikel
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Forum
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Erweiterte Suche
  1. DSC4ever.de
  2. Mitglieder
  3. heinm

Beiträge von heinm

  • Arminia's Ansehen in der dt. Presse

    • heinm
    • 19. September 2004 um 22:25

    Wie auch immer - aber "Arminias Ansehen" bittebittebitte ohne Apostroph. Sonst krieg ich kaltes Grausen.

    Rechtschreiberische Grüße
    Hein M

  • Macht die AST zum Online-Star!

    • heinm
    • 17. September 2004 um 15:10
    Zitat

    Trotz alledem verstehe ich so manche Reaktion einiger User, nicht nur hier auch schon im Off nicht, das grundsätzlich sofort und ohne wenn und aber drauf losgelästert wird.

    Da geb' ich Dir recht. Die Sache mit der Rechtschreibung gärte aber nun schon so lange, und ich habe diverse Male freundliche Mails ans AST mit Korrekturen geschickt und dem Hinweis, dass man mal kompetente Korrekturleser verpflichten soll. Meine Korrekturen wurden zumeist auch schnell umgesetzt - aber immer wieder diese Fehler! Irgendwann war ich es dann leid und habe es hier mal veröffentlicht.

    Gruß
    Hein M

  • Macht die AST zum Online-Star!

    • heinm
    • 17. September 2004 um 12:57

    Meiner Meinung nach ist die Homepage heutzutage die Visitenkarte eines Vereins. Deshalb sollte man peinlich genau darauf achten, wie man sich dort darstellt - das macht man ja auch bei allen anderen (gedruckten) Publikationen. Und häufige Rechtschreibfehler, unglückliche Formulierungen (siehe Bastros Beitrag) und schlecht recherchierte Beiträge (wie gerade heute wieder über St. Pauli, den "Zweitligaabsteiger, der den sofortigen Wiederaufstieg anpeilt") hinterlassen momentan den Eindruck, dass man noch viel verbessern kann, um ein positiveres Bild von Arminia Bielefeld zu vermitteln.

    Gruß
    Hein M

  • DSC vs. Karnevalsverein

    • heinm
    • 17. September 2004 um 11:21
    Zitat

    "Unsere Spiele waren garantiert nicht schlechter als die von Mainz"

    kicker: Mit-Aufsteiger Mainz ist in aller Munde, Arminia ist das Schlusslicht der Liga. Was läuft falsch in Bielefeld, Herr Rapolder?

    Uwe Rapolder: Gar nichts läuft falsch. Wir haben zu wenig Punkte, klar. Aber unsere drei Spiele waren garantiert nicht schlechter als die von Mainz.

    kicker: Erklären Sie das mal.

    Rapolder: Gegen Mainz war der HSV mies drauf und Leverkusen überheblich. Wir haben 0:0 gegen Gladbach gespielt, das war zum Einstand okay. Wir haben Bochum 85 Minuten klar beherrscht und waren bei den Bayern gleichwertig. Viel mehr geht nicht.

    kicker: Aber die Bilanz ist trüb. Arminia ist Achtzehnter, mit nur einem Punkt und einem erzielten Tor. Lügt die Tabelle?

    Rapolder: Natürlich nicht. Aber wir lassen uns nicht verrückt machen. Franz Beckenbauer hat sich nach dem 1:0 gegen uns gefragt, wer denn die Heim-Mannschaft war. Hermann Gerland sagt, wir hätten uns glänzend verkauft. Der Lauf wird sich bald wenden.

    kicker: Ausgerechnet gegen Mainz?

    Rapolder: Die haben wir im vorigen Jahr zwei Mal geschlagen. Beim Rückspiel haben wir der Taktikschule Mainz mal gezeigt, wo der Hammer hängt. Wenn wir so weitermachen wie bisher, dann holen wir Samstag den ersten Dreier.

    kicker: Mainz hat die Aufstiegs-Euphorie in die Bundesliga hinübergerettet. Wo ist die Bielefelder Begeisterung?

    Rapolder: Als wir Ende März 2:0 in Mainz gewonnen haben, war das eigentlich der K. o. für die. Da klatschen die Zuschauer und rufen: Steht auf, wenn ihr Mainzer seid! Bei uns wird alles kritisch gesehen, da herrscht gewisse Nüchternheit.

    kicker: Die sich auch darin äußert, dass Stürmer Marco Küntzel von einigen Arminen-Fans böse beschimpft wird.

    Rapolder: Unfassbar! Da kriege ich Post mit der Aufforderung, den Küntzel bloß nicht aufzustellen. Marco Küntzel ist zwar nicht der geborene Torjäger. Aber er reißt sich in jedem Spiel für die Mannschaft den Hintern auf.

    kicker: Wie soll die Tor-Armut gegen Mainz beendet werden?

    Rapolder: Buckley, Skela, Owomoyela, da muss mehr kommen. Auch für Leute wie Dammeier oder Kauf ist es nicht verboten, mal ein Tor zu schießen.

    Interview: Oliver Bitter

    Alles anzeigen
  • Macht die AST zum Online-Star!

    • heinm
    • 16. September 2004 um 14:18

    Juhu, und schon ein neuer Schnitzer:

    "WB-Blatt Trikot Aktion". Mannmann! Auch in neuer Rechtschreibung kann man nicht alles auseinanderschreiben. Und: Was ist das Westfalen-Blatt-Blatt? Eine neue Beilage? Eine Metazeitung über ein ostwestfälisches Lokalmedium? :D

    Gruß
    Hein M

  • Hannover 96 : Arminia

    • heinm
    • 15. September 2004 um 11:43
    Zitat

    Original von The_Game
    Sacht mal erzählt Premiere seit ca. einer Woche mal wieder mist oder wird das Spiel der Bayern tatsächlich heute abend um 20:45 angepfiffen wie alle anderen auch ?!

    Klar, das wurde längst wieder zurückverlegt. Aber ohne die Partie Hannover-Arminia auch nochmal zu verschieben.

    Gruß
    Hein M

  • Dsc (a) - Hsv (a)

    • heinm
    • 15. September 2004 um 11:42
    Zitat

    Original von Thomy71
    Liest du denn keine Zeitung, Hein? ;)

    Der Stil kam mir doch gleich bekannt vor...

    Gruß aus Hamburg
    Hein M

  • Dsc (a) - Hsv (a)

    • heinm
    • 15. September 2004 um 09:44
    Zitat

    Original von 4SUBSTANCE
    Mustafa Kucukovic: Er ist der neue Sergej

    Quelle?

    Gruß
    Hein M

  • Dsc (a) - Hsv (a)

    • heinm
    • 14. September 2004 um 14:21
    Zitat

    Original von Thomy71
    Wieviele Zuschauer sind denn realistisch?

    Und wieviele der übrigen Zuschauer sind unrealistisch? Und wieviele neutral? :D

    Gruß
    Hein M

  • Catweazle

    • heinm
    • 14. September 2004 um 14:20

    Wer oder was ist ein Catweazle?!

    Gruß
    Hein M

  • Bundesliga Umfrage 2004/05

    • heinm
    • 14. September 2004 um 14:18
    Zitat

    Original von Thomy71
    Oder was wollten uns die Soziologen wirklich sagen außer "Macht uns Traffic"?

    Die als Soziologen zu bezeichnen, ist ein wenig viel der Ehre... ;)
    Gut, sie kommen aus Köln - aber alles, was man an der dortigen Uni macht, ist bekanntermaßen allerhöchstens empirische Sozialforschung. :D

    Es grüßt
    Hein M

  • Torwartlegende Mathias Hain

    • heinm
    • 14. September 2004 um 10:14

    Wo ist hier?

    Gruß
    Hein M

  • DSC vs. Karnevalsverein

    • heinm
    • 14. September 2004 um 09:32

    Boakye fehlt auch gegen Mainz
    Arminia Bielefeld muss weiter warten – Ghanaer trainiert mit Geideck


    Von Dirk Schuster
    Bielefeld (WB). Frank Geideck verpasst den Erwartungen der DSC-Fans einen Dämpfer: »Für Isaac Boakye kommt ein Einsatz gegen Mainz 05 noch zu früh.« Arminia Bielefelds Co-Trainer muss es wissen. Täglich verbringt er Trainingszeit mit dem verletzten DSC-Stürmer.

    Erst ein Wochenende später beim Auswärtsspiel in Nürnberg dürfte das linke Knie des 22-Jährigen wieder voll belastbar sein. Zwischendurch gastiert der DSC zwar zum Zweitrundenpokalspiel bei den Amateuren des 1. FC Köln (Dienstag, 21. September). Doch ob der DSC beim Drittligisten besteht, darf nun wirklich nicht von Boakyes Einsatz abhängen. Frank Geideck sagt: »Es ist unwahrscheinlich, dass er dort schon wieder aufläuft.«
    Dass Bielefeld so schnell wie möglich eine Angriffsalternative braucht, wurde beim Auswärtsspiel in München in dieser Saison nun schon zum dritten Mal deutlich. Küntzel, Maric, Raducanu: Alle drei durften – der eine länger, der andere kürzer – ihr Tor-Glück bereits versuchen. Herausgesprungen ist nichts.

    Kein Wunder, dass die Sehnsucht der Arminia-Anhänger nach Boakye, der in der vergangenen Zweitligasaison 14 Treffer erzielte, größer und größer wird. Hoffen ist erlaubt. Doch Vorsicht: Überzogene Fan-Erwartungen können ein torreiches Comeback des Hoffnungsträgers leicht zunichte machen. Boakye ist erst 22, hat noch keine Minute Bundesligaerfahrung. Dazu die schwere Verletzung. Genügend Gründe, ihm Zeit zu geben.

    Passiert war das Unheil während der Vorbereitung mit der ghanaischen Mannschaft auf das olympische Fußballturnier in Athen. Während eines Spielchens im Trainingslager in Portugal riss im Knie das Innenband an. Ohne Fremdeinwirkung. Es war einfach nur Pech.

    Um eine Operation kam Boakye herum. Doch wochenlange Rehamaßnahmen können einen Fußballer mehr quälen als ein operativer Eingriff unter Vollnarkose. Sich behandeln zu lassen ist gut und schön, selbst den Ball zu behandeln dagegen viel, viel schöner. Es ist Boakyes schwerste Verletzung, seit er vor einem Jahr zur Arminia kam. Professionell, wie er die lange Wettkampfpause bewertet: »Auch das gehört zu meinem Job.«

    Die Geburt seines Sohnes, Isaac Junior, vor drei Wochen hilft ihm durch die schwere Zeit. Und seit Frank Geideck vor kurzem endlich einen Ball mit zum Privattraining brachte, lebt Boakye wieder richtig auf. An der Friedrich-Hagemann-Straße treffen sich Co-Trainer und Spieler einmal am Tag, um den Rekonvaleszenten Schritt für Schritt fit zu bekommen. Die Belastung wird stetig ein wenig größer. »Isaac macht Fortschritte«, bewertet Geideck. Was ihm aber auch auffällt: »Wenn Isaac bei Steigerungsläufen das Sprinttempo erreicht, läuft er noch unrund.« Der für jeden sichtbare Beweis, warum ein Einsatz gegen den Mitaufsteiger nächsten Samstag noch zu früh käme.

    In seiner augenblicklichen Verfassung könnte Boakye den Arminen nicht weiterhelfen. Nach einer Stunde intensiven Trainings ist der Ghanaer platt, braucht sein Körper Ruhe. Mehr als eine Einheit am Tag auf dem Platz ist nicht drin. Die zweite absolviert Boakye im Rehazentrum.

    Krafttraining und Massagen, aktive und passive Anwendungen – es wird alles getan, um den Stürmer wieder richtig fit zu machen. Boakye beißt die Zähne zusammen, wird für sein Engagement gelobt. »Er ist wirklich nicht übersensibel«, versichert Frank Geideck. Und Physiotherapeut Kolja Hermann, der den Stürmer im Rehazentrum betreut, sagt: »Isaac ist ein zäher Bursche.«

    Dass der Stürmer im Training manchmal Schmerzen spürt, sei, sagt Geideck, »ganz normal. Das gehört zum Prozess dazu. Man darf auch nicht auf jedes Husten reagieren. Wenn er allerdings humpelt, macht es natürlich keinen Sinn, die Belastung beizubehalten.« Doch dass Boakye grundsätzlich auf einem guten Weg ist, bewies das Training gestern. Geideck lockte den Ghanaer schon wieder in Eins-gegen-Eins-Situationen. Bielefelds Co-Trainer macht es nichts aus, für Boakye den Aufbaugegner zu spielen.

    http://www.westfalen-blatt.de/dsc_web/dsc_news2.php?id=114

  • Ex-Armine Matthias Langkamp

    • heinm
    • 13. September 2004 um 17:42

    Ist doch schön für den kleinen Bruder! Man muss ja nicht immer gleich alles Arminia negativ anlasten, oder? ;)

  • Trikot an, Trikot aus - nächste Runde im Blatter- Tanz

    • heinm
    • 13. September 2004 um 15:45

    Dazu ein Abschnitt in dem untigen, guten Kommentar aus der SZ...

    Zitat

    Kommentar
    Auf baldige Genesung
    Von Thomas Kistner

    Im Bühnenrepertoire der Fußballprofis wird kaum eine Standardsituation mit mehr Hingabe gepflegt als jener Doppelpass aus Mimik und Gestik, der längst so rituelle Reife erlangt hat, dass er wachhabenden Funk- oder Fernsehreportern augenblicklich und wie ferngesteuert den immer selben, dämlichen Kommentar entlockt.

    Das Ritual sieht so aus, dass ein Spieler, der soeben in bester Knochenbrecher-Manier einen anderen umgesenst hat, behende von der Grasnarbe aufspringt und – mit weinerlicher Unschuldsmine zwischen hochgezogenen Schultern – dem Schiedsrichter beidhändig die Umrisse eines imaginären Fußballs signalisiert. Der verbale Reporter-Reflex dazu lautet: "Kein Foul, er hat zuerst den Ball gespielt!"

    Umfassend erschließt sich einem der Unsinn solcher Fachkommentare, sobald so eine Abwehraktion per Zeitlupe genauer studiert werden kann: Da sticht des Abwehrspielers Bein wie eine Lanze in des Ballführenden Parade, touchiert irgendwie, irgendwo kurz das Spielgerät, um im nächsten Bruchteil derselben Sekunde mit der Wucht eines 80-Kilo-Geschosses an Gegners Restkörper zu detonieren. Ohne Rücksicht auf Verluste. Warum auch?

    Die marginale Ballberührung, die bei derlei Aktionen unausweichlich ist, bevor sich die meuchelnde Beinschere schließt, genügt ja vollauf, um Bruchlandungen im Bewegungsapparat des anderen als regelkonform zu rechtfertigen. "Hier sehen wir die Szene noch einmal", pflegt der Reporter dann brav zu analysieren, "erst wird der Ball berührt, danach kommt der gegnerische Spieler zu Fall!"

    Man darf also gratulieren. Im jüngsten Fall Dortmunds Kickboxer Odonkor, der am Samstag per Fliegerangriff dem Bochumer Madsen zu einer längeren Schaffenspause verhalf. Madsen war bis in die Ersatzbank gerauscht, als ihn der Kollege umtrat – natürlich dort, wo die brutalsten Versuche, den Ball zu spielen, passenderweise stets ablaufen: Irgendwo an der Auslinie. Dort zieht man nicht gleich den Notbremsverdacht auf sich und kann um so ungestörter alte Rechnungen begleichen.

    Den Schiedsrichtern hier einen Hang zum Machismo vorzuwerfen, führt zu weit. Es ist eher so, dass die mit der Überwachung der ständig sich zuspitzenden Jubel- und Bekleidungsvorschriften so ausgelastet sind, dass die Gesundheit der Athleten für sie mindere Bedeutung besitzt. Bleibt noch die Ergänzung fürs Regelheft: Die Grätsche führt notwendigerweise zu Zwangspause oder Invalidität – wird dabei zufällig der Ball berührt, ist dem Betroffenen baldige Genesung wünschen.
    http://www.sueddeutsche.de/sport/bundesli…40/article.html

    Alles anzeigen
  • arminia gewinnt in münchen

    • heinm
    • 13. September 2004 um 13:46

    FC Bayern
    "Bei uns ist alles bestens"

    Felix Magath predigt Wasser, wohl wissend, dass sie beim FC Bayern mindestens Wein, wenn nicht Sekt und am allerliebsten Champagner trinken - und das bei jedem Spiel, auch gegen Nobodies wie die noch sieglosen Bielefelder. Von Thomas Becker

    Als Teetrinker kennt sich Felix Magath aus mit heißem Wasser. An einem bestimmten Punkt beginnt es zu kochen, dass der Kessel nur so pfeift. Es ist ein Prozess, der sich ankündigt: mit einem Grummeln, ein paar ersten Schnaufern, bis er richtig losbricht, der Lärm. Ganz ungefährlich ist die Sache auch nicht: Man kann sich ordentlich die Finger verbrennen. Bislang blieb Magath in seinen ersten Monaten beim FC Bayern von Brandblasen verschont - noch. Doch in der dritten Halbzeit nach dem Jammersieg gegen Arminia Bielefeld war zu besichtigen, was passiert, wenn ein Fußballtrainer kurz davor ist, den Aggregatzustand zu ändern.

    Die Fragen zum enttäuschenden Spiel waren schnell abgehandelt, bald ging es um Grundsätzliches: um Magaths Fußball-Philosophie. In den Köpfen der Spieler sei diese schon angekommen, hatte Tobias Rau zuvor bekannt, allein mit der Umsetzung auf dem Rasen harpere es halt noch. Magath schätzt die Lage beim FCB so ein: "Die Stimmung ist okay, die Reaktion auf das 0:4 in Leverkusen war gut, wir haben im Training wunderbar gearbeitet, bei uns ist alles bestens." Komisch nur, dass die Fans nach dem Schlusspfiff wie 48.000 höchst erhitzte Wasserkessel klangen und trotz eines 1:0 für ein selten deftiges Pfeifkonzert sorgten. Magath sagt: "Ich habe Verständnis, dass die Zuschauer unzufrieden sind. Aber in unserer Situation war es erforderlich, erfolgreich zu sein." Und das waren die Bayern als Gewinner dieses Spieltags, analysiert Magath: "Vor 14 Tagen haben uns alle noch in Schutt und Asche geschrieben, jetzt haben wir genauso viele Punkte wie Leverkusen." Selbst in dem Trauerspiel gegen Bielefeld, an dem das Schönste noch die zwei Tore in Mainz waren, will er Fortschritte erkannt haben: "Wir müssen uns noch zusammenraufen, aber wir sind auf einem guten Weg."

    Wie ein Mantra wiederholt er dies schon seit Wochen, und als die ewigen Fragen der Reporter immer wieder in der selben Wunde bohren, muss dieser so selbstbehrrschte Mann doch mal Dampf ablassen, erkennt jedoch die Gefahr und wettert urplötzlich und lautstark über - die Regelung beim passiven Abseits. So, das tat gut, jetzt wieder ruhig und kontrolliert zurück zum Thema: "Ich guck ja am dritten oder vierten Spieltag nicht so oft auf die Tabelle. Ich weiß ja, dass es am Schluss wichtig ist."

    Der Hitzfeld-Nachfolger predigt Wasser, wohl wissend, dass sie beim FC Bayern mindestens Wein, wenn nicht Sekt und am allerliebsten Champagner trinken - und das bei jedem Spiel, auch gegen Nobodies wie die noch sieglosen Bielefelder. Allein mit der kernigen Defensivtaktik der Gäste und den Belastungen der Nationalspieler ist das kraft- und lustlose Rückpassspektakel nicht zu erklären. Deisler und Schweinsteiger durften erstmal von der Bank aus zuschauen, Görlitz spielte gegen Brasilien nur ein paar Minuten, Ballack und Frings zählten noch zu den Besten.

    Comebacker Rau wurde vom Caoch als "Aktivposten" gelobt, Neuling Hashemian mühte sich sichtlich, aber erfolglos und Makaay machte mal wieder den Unterschied aus: Ballack-Pass, Dribbling, Antritt, Schuss: einsnull, drei Punkte. Im 36.Bundesligaspiel gelang ihm der 25. Treffer - so viel wie Roque Santa Cruz, nur, dass dieser 115 Spiele dafür brauchte. Das ewige Talent wird nach einer Meniskusoperation für eine Weile ausfallen - ausgerechnet jetzt, wo es für die Bayern in die erste englische Woche geht: Champions-League-Auftakt am Mittwoch in Tel Aviv, am Samstag das Duell beim Lieblingsfeind Dortmund. Höchste Zeit, dass Pizarro seine Kopfverletzung auskuriert hat, denn gegen die Arminia saß als einziger Stürmer der 20-jährige Paolo Guerrero vom Regionalliga-Team auf der Bank.

    Spannende Wochen stehen Magath & Co. bevor: Bald kommt Ajax Amsterdam, dann geht's nach Bremen. Bis dahin sollte sich der Geburtstagswunsch des Kaisers erfüllt haben: "Ich wünsche mir, dass Felix Magath die Kurve kriegt und dass die Mannschaft kapiert, was er will." Seinen 59.Jubeltag verbrachte Franz Beckenbauer neben Söhnchen Joel und Ministerpräsident Stoiber auf der Ehrentribüne, natürlich nicht ohne mit ein paar Sätzen die Stimmung anzuheizen: "Wir haben zwei Jahre lang im Schongang gespielt. Da hat sich jeder zurückgelehnt und demjenigen, der unglücklicherweise den Ball haben musste, zugeschaut und viel Glück gewünscht." Schönen Gruß auch an Ottmar Hitzfeld!

    Felix Magath möchte man solch üble Nachrede natürlich nicht wünschen. In eher untypischer Diktion sagt er: "Ich fühle mich sauwohl in München." Es wird einiges passieren müssen, damit das so bleibt. Mit Abwarten und Teetrinken wird sich Felix Magath nicht begnügen.

    http://www.sueddeutsche.de/sport/bundesli…30/article.html

  • Keine Leidenschaft !

    • heinm
    • 13. September 2004 um 10:12

    Genau. Einzigst Arminia! :D ;)

    Gruß
    Hein M

    P.S.: Almania, bitte weitertherapieren. Das ist äußerst amüsant. :lol:

  • alle holen punkte...

    • heinm
    • 12. September 2004 um 12:51
    Zitat

    Original von Richie
    Warum? Kannst Du die Wahrheit nicht ertragen?

    Naja, mit der sogenannten "Wahrheit" ist es immer so eine Sache. Da hat wohl jeder seine eigene (mindestens). :D

    Hier mal eine von meinen "Wahrheiten":

    Wenn man Bayern zehn Minuten in der eigenen Hälfte bindet, macht man in der Defensive bestimmt nichts falsch.
    Und Zug zum Tor haben die Blauen zumindest gegen Bochum auch ausreichend gehabt - woran es mangelt, ist die Chancenverwertung. Und gestern - da gebe ich Dir recht - wohl auch die Chancenproduktion aus dem Mittelfeld. Taktisch habe ich allerdings nichts zu bemängeln, so gut muss man gegen die Bayern erstmal stehen.

    Gruß
    Hein M

  • arminia gewinnt in münchen

    • heinm
    • 12. September 2004 um 11:39
    Zitat

    Original von Almania
    So ist es. Denn schließlich sind jetzt nur noch maximal 93 Punkte für Arminia zu holen. Eine wahrlich schlechte Ausgangsposition.
    Es ist wie im letzten Jahr nach der 1:3-Oberhausenklatsche, dem anschließenden trostlosen 0:0 in Lübeck und dem folgenden sang- und klanglosen Aufstieg.

    Hihihi. Großartiger Text. :lol:

  • Ex-Trainer Uwe Rapolder

    • heinm
    • 12. September 2004 um 11:35

    Gefährliches Mittelfeld, ja, das wär auch mal was. Skela war gestern wirklich nicht so der Bringer, hoffentlich wird's in den kommenden Spielen besser. Phasenweise sehr gut allerdings die Flügel, vor allem die Kombination Lense/Owo auf rechts. Darauf kann man aufbauen. Lense kann das Spiel von gestern komplett als Bewerbungsvideo verwenden. ;)

    Zitat

    Original von Hitchcock
    Meine Empfehlung: Locker bleiben! Die Bundesliga ist für Arminia ein Geschenk! Genießt es, supported was das Zeug hält und freut Euch umso mehr, wenn wir die Klasse halten.

    *unterschreib*

    Gruß
    Hein M

  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum