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  3. heinm

Beiträge von heinm

  • Wer ist der beste Deutsche?

    • heinm
    • 30. November 2003 um 15:04
    Zitat

    Original von Henn
    wollt mit meinen hitler bespiel nur auf die zweifelhafte wahlweiße des zdf´s hinweißen,wenn schon personen wie daniel k. oder kentenich soweit nach vorne kommen.

    Aha. Der Mann mit dem kleinen Bart wäre auf den vorderen Plätzen also viel besser aufgehoben gewesen. Und wer hätte die Laudatio halten sollen? Du?

  • Wer ist der beste Deutsche?

    • heinm
    • 29. November 2003 um 17:23
    Zitat

    Original von Toto Schillaci
    Nein, diese gesamte Aktion ist nicht nur ungeeignet, weil sie Dinge zu vergleichen trachtet, die überhaupt nicht vergleichbar sind...

    Genau. Äußerst dumme und ziemlich peinliche Nummer, liebes ZDF.

    Zitat

    Original von Toto Schillaci
    ...sondern darüber hinaus auch überheblich, anmaßend und in gewisser Weise auch menschenverachtend, wenn man schaut, wie teilweise versucht wird, beispielsweise wissenschaftliche oder künstlerische Leistungen dagegen aufzurechnen, ob jemand eventuell für seine Überzeugungen gestorben ist. In unserem heutigen Leistungs- und Bewertungswahn verlieren wir immer mehr die Fähigkeit, vor großen Leistungen einfach nur Respekt zu empfinden, anstatt immer alles klassifizieren und einem Wettbewerb unterordnen zu müssen, der doch eigentlich nur dazu dient, alles schlecht zu machen, nach dem Motto: Tja, ist ja nett, daß Du Dich Dein ganzes Leben lang angestrengt hast, aber Pech gehabt, Du bist nun mal nicht der Erste und Beste...

    Hmmm... ich glaube, Du verleihst der ganzen Chose ein Maß an Bedeutung, das ihr einfach nicht zukommt. In kurzer Zeit wird über diese unsägliche Fernsehidee kein Mensch mehr nachdenken - genau wie über Big Brother und die ganzen anderen Superstarshows und ihre Klone. Nur gut, dass man das Fernsehen nicht druckt! ;) :D

    Gruß
    Hein M

  • Uli zu Fichte???

    • heinm
    • 29. November 2003 um 14:17

    Nein, nicht zum Thema Einzeller vs. Einzeiler, sondern ein Gespräch mit Uli Stein... :D

    INTERVIEW DER WOCHE

    SZ: Herr Stein, wo liegt Espenloh?

    Stein: Den Namen habe ich schon gehört, richtig zuordnen kann ich ihn aber nicht. Was ist denn da los?

    SZ: Espenloh heißt der Nebenplatz des Wattenscheider Lohrheide-Stadions, auf dem Sie am Samstag für Fichte Bielefeld gegen die Wattenscheider Zweitvertretung in der Oberliga Westfalen antreten wollen. Ein Witz?

    Stein: Als ich vor einer Woche angesprochen wurde, dachte ich das auch. Fichte meinte das aber ernst.

    SZ: Sie sind ja auch erst 49 Jahre alt. Was hat sonst noch für Ihre Verpflichtung gesprochen?

    Stein: Fichte hat ein Torwartproblem. Beide Keeper fallen verletzt bis zur Winterpause aus. Na ja, ich wohne in Bielefeld, bin ablösefrei und so habe ich meinen Portugal-Urlaub storniert und für die drei Spiele bis Mitte Dezember zugesagt.

    SZ: Wie zäh waren die Vertragsverhandlungen?

    Stein: Das ist ein Freundschaftsdienst. Die Gespräche dauerten fünf Minuten, wir haben nicht mal einen Vertrag gemacht.

    SZ: Sie haben 512 Bundesligapartien für den Hamburger SV, Eintracht Frankfurt und Arminia Bielefeld gespielt. Jetzt, zu Ihrer Fichte-Premiere, werden mehr als 400 Zuschauer erwartet und einige Fernsehteams, viel Rummel um einen Oldie.

    Stein: Wenn ein Nationalspieler, Europacup-Sieger und Deutscher Meister plötzlich wieder aktiv wird, ist das eben eine große Nummer.

    SZ: Die meisten werden darauf warten, dass Sie Fehler machen.

    Stein: Klar, vielleicht lasse ich ja sogar den Ball fallen. Das kann einem 20-Jährigen genauso passieren. SZ: Sportler in Ihrem Alter klagen über Rückenschmerzen und angerostete Gelenke. Sind Sie fit?

    Stein: Das ist schon in Ordnung. Ich gehe ins Fitnessstudio, jogge und betreibe eine Torwart-Schule. Im Sommer mache ich Beachsoccer und spiele auf Benefiz-Veranstaltungen für Traditionsteams. In der vergangenen Woche habe ich zweimal mit meiner neuen Mannschaft trainiert. Aus dem Stand hältst du nicht so einfach in der Oberliga mit. Schließlich geht es um Punkte. Der VfB Fichte ist Tabellenfünfter und kann noch aufsteigen. Da hat der Spaß ein Ende.

    SZ: Ihr Kampfgewicht?

    Stein: 93 Kilo, nur zehn mehr als früher. In meinem Alter kommt es sowieso auf die Erfahrung an. Wenn das Stellungsspiel stimmt, muss ich nicht mehr so viel fliegen.

    SZ: Vor drei Jahren haben Sie dem Oberligisten VfL Pinneberg geholfen und 3:1 gewonnen. Hat Sie der Gegentreffer geärgert?

    Stein: Der war unhaltbar. Bei einem Sieg wiegen Gegentore nicht so schwer. Kurz darauf habe ich das noch mal für Kickers Emden gemacht und 3:0 gewonnen. Da konnte ich mich sogar verbessern.

    SZ: In zwei Wochen ist bei Fichte Schluss. Können sich künftig weitere Amateurklubs Uli Stein mieten?

    Stein: Ausschließen will ich das nicht. Wenn ich helfen kann, wäre das schön. Aber ich weiß ja nicht, ob mich noch mal einer fragt.

    Interview: Roland Leroi

    http://www.sueddeutsche.de/sz/sport/red-artikel2423

  • Wer ist der beste Deutsche?

    • heinm
    • 29. November 2003 um 14:08
    Zitat

    Original von Henn
    was währe eigentlich passiert wenn hilter mitdabie gewähsen währ??

    Husefack is Hilter?! Dein Deutschlehrer?!?? ?( :baeh:

    Gruß
    Hein M

  • Wer ist der beste Deutsche?

    • heinm
    • 29. November 2003 um 14:05

    Ich pflichte dem Spiegelartikel bei und halte die ganze Idee, einen "besten Deutschen" ermitteln zu wolllen (und damit auch Sendung, Umfrage und Diskussion) für völlig hirnamputiert. Was für ein Blödsinn. Gut, dass man abschalten kann.

    In diesem Fall: Hoch leben alle GEZ-Preller! :D

    Gruß
    Hein M

  • Erzgebirge Aue kommt auf die Alm...

    • heinm
    • 23. November 2003 um 22:18
    Zitat

    Original von dave schwimmer
    ABER: frauen und fussball sind 2 verschiedene paar schuhe.
    fussball ist und bleibt ein männersport, der frei von frauen bleiben muss.
    frauen haben andere stärken. eiskunstlauf oder so, aber auch ausserhalb des sports.

    Genau. Nicht umsonst hieß es vor der Einführung des allgemeinen Wahlrechts "Frauen und Politik sind verschiedene Paar Schuhe". Vor den olympischen Spielen für alle hieß es "Frauen und Sport sind verschiedene Paar Schuhe". Undsoweiter.
    Entschuldige die leichte Überspitzung, aber diese Sorte Argument steht eher dafür, dass der Entwicklungsstand mancher Männer noch vor Erfindung des allerersten Paars Socken stehen geblieben ist.

    Gruß
    Hein M

  • Ohne Döner fahren wir zur EM!

    • heinm
    • 20. November 2003 um 14:48
    Zitat

    Original von arminia_blue
    Wurde nicht irgendwann mal ne Regel eingeführt, das der Gastgeber NICHT direkt qualifiziert ist? Oder war das bei WMs?

    Neeh, das waren die letzten Gewinner, die jetzt nicht mehr direkt qualifiziert sind, glaube ich.

    Gruß
    Hein M

  • Ohne Holland fahren wir zur EM?

    • heinm
    • 19. November 2003 um 22:55
    Zitat

    Original von BöhserOnkel
    WENN MAN sich ein urteil über die onkelz machen will dürfte man eigentlich auf keinen fall die taz benutzen da die taz eher eine linksorientierte zeitung ist und sowas wirkt sich halt aus.... leider...
    ...
    guckt doch mal unter : http://www.landserin.de.vu

    "Landserin", soso. Bei dem Namen ist im Gegensatz zur taz natürlich unbedingte Neutralität zu vermuten. :nein:

  • Um Halb Vier War Die Welt Noch In Ordnung

    • heinm
    • 18. November 2003 um 11:28

    Die Halbvier gibt's leider nicht mehr. Einer der Ex-Macher (Philipp Köster) ist übrigens Chefredakteur des famosen Fußballkulturmagazins "11 Freunde" und schreibt in der NW die Kolumne "Meine Arminia".

    Wie's mit Bezugsquellen von Altausgaben aussieht, weiß ich leider nicht.

    Gruß
    Hein M

  • Pyro

    • heinm
    • 13. November 2003 um 11:02
    Zitat

    Original von KSV-Jens
    Ich glaube, ein Asthmatiker bekommt schon beim Anblick des Bildes Atemprobleme.... :)

    Nicht nur der: die meisten Pyrodämpfe sind krebserregend.

    Gruß
    Hein M

  • Spaß im Feindesland

    • heinm
    • 11. November 2003 um 09:54

    Hihihi, 1a-Guerilla-Nummer... :lol: :respekt:

    Gruß
    Hein M

  • Ideenkiste für noch besseren Support!

    • heinm
    • 11. November 2003 um 09:53

    Bin ja auch immer noch für ein waaaahnsinnig lautes

    ALLEZ LES BLEUS!!!

    Gruß
    Hein M

  • Ex-Armine Marco Küntzel

    • heinm
    • 10. November 2003 um 14:32
    Zitat

    Original von bastifantasti
    Ich schein mich nach dem Spiel von gestern korrigieren zu müssen Katanha ist doch keine Alternative!

    Meiner Meinung nach lag das hauptsächlich an der Aufstellung - Katanha ist auf rechts keine Alternative zu Owo.

    Ansonsten ist mir Küntzel in der Anfangself auch lieber. Am allerliebsten ist mir sowieso der erste Anzug - wenn der vorne mal Löcher kriegt, sieht man auch gleich, dass Ersatz nur durch Flickwerk wie gestern möglich ist.

    Gruß
    Hein M

  • Presse Alemannia - Arminia

    • heinm
    • 10. November 2003 um 10:34

    Aachener Nachrichten

    Das Wort "Aufstieg" ist am Tivoli zu hören, immer öfter!

    Angriff der Lebkuchen

    Von Nachrichten-Mitarbeiter Wolfgang Schumacher

    Aachen (an-o) - Das bislang fast unaussprechbare Wort nistet sich langsam ein - in und leuchtend gelb sichtbar auf den Köpfen der Fans. Jetzt, nach dem Sieg über Bielefeld sind die Euphorie-Rückhaltebecken zum Bersten voll - die Aufstiegs-Dämme brechen langsam beim Spitzenreiter.

    Was ist das ein Gottvertrauen bei den Alemannia-Fans! Die unglückliche Niederlage bei den "Eisernen" von Union Berlin hinterließ kaum sichtbare Kratzer. Die Fans waren bestens drauf, notorischen Zweiflern wurde Angst und Bange.

    Die kleinen Fans im Junior-Block zum Beispiel zockten richtig hoch mit ihren Sieg-Tipps - von 2:0 über 3:0, 3:1 bis zum mutigen 4:1 für die Schwarzgelben war alles drin. Wer ist schon Bielefeld, ein Bundesliga-Absteiger mit Ex-Alemanne Bernd Rauw aus dem nahen belgischen Grenzland im Mittelfeld, war zu hören.

    Was bei vielen Fans im Kopf drin ist, präsentierte ein schwarzgelbes Paar deutlich auf demselben. Das passende Motto zum Spitzenspiel der 2. Liga am Tivoli trugen Jolyma und Michael Gutenbruck als deutlich sichtbaren Kopfschmuck: "Bundesliga - wir kommen!" prangte da unter zwei lustigen, ein wenig hin und her wackelnden schwarzgelben Kartoffelkäfchern.

    Das Alemannia-Maskottchen ist zwar ein wenig antiquiert, aber bei vielen älteren Fans oftmals aus dem Eifeler Umland ein noch ein hoch geschätztes Symbol-Knuffeltierchen. Der Motto-Kopfschmuck der Gutenbrucks erregt Medien-Aufmerksamkeit, die Fotografen knipsten eifrig, die Fernsehkameras schnitten mit.

    Beim Pokalspiel gegen die 60er aus München trugen sie einen schwarzgelben Alemannia-Bären auf dem Hut. Der hatte einen Münchener Löwen im Schwitzkasten - und der bekam tatsächlich im Elfmeterschießen dann endgültig gar keine Luft mehr.

    In der Halbzeit tippte Bauingenieur Gutenbruck (aus Aachen und seit ewig Alemannia-Fan) lächelnd ein lockeres 3:1, schaute kurz nach seinem Vierjährigen, der zwischen den Rolli-Fahrern herumtollte (der Tivoli ist eben familientauglich).

    Welcher Kopfputz beim nächsten Liga-Spitzenspiel in 14 Tagen das Rennen macht, ist tendenziell bereits klar: "Irgendwas mit Printen", meint der Öcher. Dann kann man ja die Nürnberger Lebkuchen so richtig zwischen die Beißer nehmen!

  • Presse Alemannia - Arminia

    • heinm
    • 10. November 2003 um 10:33

    Aachener Zeitung

    «Emu» verletzt, trotzdem zur U21: Stimmen zum Spiel

    «Eine Vorsichtsmaßnahme», sagte Emmanuel Krontiris, «ich denke, es ist nichts Schlimmeres.» Wegen einer Zerrung im rechten Oberschenkel musste der Jung-Stürmer nach 45 Minuten passen.

    Am Montag wird «Emu» untersucht und am Dienstag auf jeden Fall zum U21-Nationalteam stoßen. Trainer Uli Stielike hatte Krontiris für die EM-Achtelfinal-Spiele gegen die Türkei (Freitag in Leverkusen, 18. November in Istanbul) nachnominiert. Damit ist die Chance gestiegen, dass der Alemanne nicht zur U20-WM in die Vereinigten Arabischen Emirate (27. November bis 19. Dezember) muss.

    «Ein gutes Spiel zweier guter Mannschaften», sagte Sportdirektor Jörg Schmadtke. Alemannia ganz cool: «Natürlich wollen wir möglichst lange da oben stehen. Aber die Tabelle ist brutal», verweist Kalle Pflipsen auf nur vier Punkte Differenz zwischen Spitzenreiter und Platz 8.

    Trainer Jörg Berger propagiert «Konzentration von Woche zu Woche - alles andere ist egal».

    (sch) (09.11.2003 | 22:00 Uhr

  • Presse Alemannia - Arminia

    • heinm
    • 10. November 2003 um 10:32

    Aachener Zeitung

    Pflipsen & Co. legen sich die Arminia schön zurecht

    Aachen. Als zwei Minuten vor dem Abpfiff der Spieler mit der Rückennummer 10 zur Auswechslung gebeten wurde, gab es eine eher seltene Auszeichnung: Das Publikum auf der Haupttribüne erhob sich aus den Sitzschalen.

    Fast 16.000 Zuschauer (Saisonrekord) klatschten und johlten und feierten Kalle Pflipsen. Angeführt vom überragenden Kapitän, meldete Alemannia Aachen sich - zumindest bis Montag Abend - zurück an der Tabellenspitze der 2. Liga.

    «Taktisch eins der souveränsten Spiele», sagte Stefan Blank nach dem 2:0 über Arminia Bielefeld. Und Trainer Jörg Berger registrierte zufrieden: «Zum x-ten Mal hat sich die Mannschaft nach einer Niederlage zusammengerauft...und sich nicht von Dingen aus dem Umfeld anstecken lassen.» Stichwort Aufstiegschance.

    Zehn, 15 Minuten Findungsphase brauchte Alemannia, um sich die Ostwestfalen zurecht zu legen. Alex Klitzpera und Quido Lanzaat organisierten eine feine Defensivarbeit, Ivo Grlic hielt den Reißverschluss für die Bielefelder Offensive dicht. Und Kalle Pflipsen zauberte nicht nur, dass es eine Augenweide war; er lief und grätschte auch im Akkord.

    Das Gesamtwerk des Ensembles bescherte Bielefelds Keeper Hain einiges an Arbeit: Erst durch einen Kopfball des Kollegen Dammeier, dann folgten zweimal Grlic und Pflipsen. Zur fälligen Aachener Führung hielt allerdings «Handarbeit» hin, als Gabriel einen Schuss von Krontiris blockte.

    «Gegen Aue hatte ich verschossen, in Regensburg der Kalle - diesmal habe ich mich sicher gefühlt und gedacht: Den machst du jetzt»: Grlic hämmerte den Ball aus elf Metern unter die Latte (28.).

    Wenig später setzte Klitzpera mit dem Kopf dazu an, sein Vorhaben zu verwirklichen - ein Tor gegen «Matze» Hain. Doch der Ex-Kumpel spielte nicht mit. «Wir Abwehrspieler hatten immer Möglichkeiten, uns vorne einzuschalten.»

    Es war ganz nett anzuschauen, was Bielefeld probierte, mehr als Dammeiers Prüfung für Stephan Straub (38.) resultierte daraus nicht.

    «Wir waren heißer», sagte Jörg Berger, auch wenn es in der zweiten Halbzeit etwas zurückhaltender zuging. Kalle Pflipsen: «Für meinen Geschmack schon zu passiv. Aber wir haben gut gestanden und durch einen schönen Konter für die Entscheidung gesorgt.»

    Eingeleitet vom Kapitän, fortgeführt von Erik Meijer, vollendet von Daniel Gomez mit seinem ersten Pflichtspiel-Tor für Alemannia (87.). Die bis dahin knappe Führung, «das war schon gefährlich», sagte Stephan Straub. «Doch insgesamt haben wir das sehr souverän hinbekommen. Kämpferisch und spielerisch.»

    Im Sonntags-Gipfel beklagte Arminen-Coach Benno Möhlmann einen Mangel an Mut. «Da tut man sich natürlich schwer gegen eine selbstbewusste Aachener Mannschaft.» Bilanz nach der dritten Niederlage in Folge: «Wir haben unsere Grenzen, wenn's in der Tabelle nach ganz oben geht.»

    Den größten Frust schob Ex-Alemanne Bernd Rauw, der endlich mal von Anfang an dabei sein durfte, aber bereits in der Pause das Trikot wieder ausziehen musste. «Es war schön, noch mal die Atmosphäre auf dem Tivoli zu spüren. Aber die Auswechslung kann ich nicht nachvollziehen. Ich musste hier für andere etwas ausbaden.»

    Durchatmen vor der nächsten Party gegen Nürnberg

    Für Bielefeld gibt es in Aachen nichts zu holen: Alemannia gewann auch das sechste Zweitliga-Duell in Serie.

    Jörg Berger honorierte den überzeugenden Auftritt und gab frei bis Mittwochnachmittag. «Das und die zwei Wochen Pause bis zum nächsten Spiel wird einigen gut tun.»

    So arbeitete Erik Meijer trotz grippalen Infekts «wie ein Tier» - zum Auslaufen nach dem Spiel reichte die Kraft nicht mehr.

    Durchatmen vor der nächsten Party: «Gegen Nürnberg, Montagabends, das wird noch mal ein Highlight», sagt Berger. Kalle Pflipsen ist allerdings auch davon überzeugt: «Das wird eine schwierigere Aufgabe als gegen Bielefeld.»

    Von Klaus Schmidt (09.11.2003 | 22:00 Uhr)

  • Presse Alemannia - Arminia

    • heinm
    • 9. November 2003 um 10:34

    "DJK"?!?? :pillepalle:

    Laut abkuerzungen.de bedeutet das:

    DJK - Deutsche Jugendkraft (katholischer Sportverband).
    http://www.djk.de :D

    Gruß
    Hein M

  • Presse Alemannia - Arminia

    • heinm
    • 8. November 2003 um 21:05
    Zitat

    Original von tobsi
    Grenz-Echo

    "Grenz-Echo"?!?? Muahahaha. Wenn sie cool wären, würden Sie eine Beilage o.ä. unter dem Titel "Enz" veröffentlichen. :oD

    Gruß
    Hein M

  • Presse Alemannia - Arminia

    • heinm
    • 7. November 2003 um 09:43

    Aachener Zeitung

    Sportdirektor Jörg Schmadtke: «Ich bin überrascht»

    Aachen. Die Aussage steht. «Die Chance zum Aufstieg in dieser völlig ausgeglichenen Liga war selten so groß», hatte Tim Hammer, Vizepräsident von Alemannia Aachen, am Donnerstag in der AZ erklärt. Und damit ein Fass aufgemacht.

    «Ich bin überrascht», sagte Sportdirektor Jörg Schmadtke. «Die Saison ist relativ jung, gerade mal ein Drittel liegt hinter uns. Zwischen Tabellenplatz 3, der zum Aufstieg berechtigt, und dem viertletzten Rang, der zum Abstieg berechtigt, beträgt die Differenz nur sieben Punkte. Da muss man gehörig aufpassen, wann man was von sich gibt und wie man es formuliert.»

    Um der jetzt öffentlich plakatierten neuen Erwartungshaltung am Tivoli gerecht zu werden, will Hammer einen Sonderetat zur personellen Nachrüstung des Kaders aufstellen.

    «Anders geht es auch gar nicht» sagt Jörg Schmadtke. «Mal schauen, was unsere Marketing-Abteilung und der dafür zuständige Tim Hammer hinbekommen. Dann können wir darüber nachdenken, wie wir uns in der Winterpause sinnvoll ergänzen.»

  • Presse Alemannia - Arminia

    • heinm
    • 7. November 2003 um 09:40

    Aachener Nachrichten

    Bernd Rauw kommt erstmals mit Bielefeld an den Tivoli

    Die Rückkehr der Ex-Alemannen, Teil 2

    Von Nachrichten-Mitarbeiter Thomas Fuchs

    Aachen/Bielefeld (an-o) - Die Ex-Alemannen passen sich derzeit am Tivoli die Bälle zu. Vor neun Tagen war es Andrè Lenz mit 1860 München, am Sonntag kommt Bernd Rauw mit der Bielefelder Arminia. Doch mit einem "rauwen" Ostwestfalen-Wind von Beginn an ist nicht zu rechnen.

    Denn die Zeit des Bernd-Gerd Rauw bricht in der zweiten Fußball-Bundesliga derzeit meist erst zwischen der Minute 70 und 80 an. Nach der Auftaktpleite gegen Oberhausen stand der Ex-Alemanne nicht mehr in der Startelf von Trainer Benno Möhlmann und ist seitdem neunmal eingewechselt worden. "Unter Jörg Berger habe ich in Aachen immer zu den ersten Elf gehört, hier auf der Alm muss ich weiter hart an mir arbeiten", gibt sich der Mittelfeldspieler kämpferisch.

    Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Benjamin Lense hat sich Bernd Rauw am Montag die Partie der Alemannia in Berlin im Fernsehen angeschaut. Sein Fazit fällt eher nüchtern aus. "Ein Punkt war drin. Solche Spiele hat man immer mal wieder."

    Heiße Stimmung

    Weniger nüchtern aber dürften seine Erzählungen über die Tivoli-Atmosphäre sein. Denn die Meinung des Profi-Kickers zum nächsten Auswärtsgegner der Arminen ist rund um die Alm derzeit natürlich sehr gefragt. Erst am vergangenen Mittwoch hat sich der 23-Jährige noch von der heißen Stimmung auf dem Tivoli beim Pokalspiel gegen 1860 München höchstpersönlich überzeugen können. "Wenn die Aachener zu ihrem Spiel finden und vom Publikum nach vorne getrieben werden, ist es für jede Mannschaft auf dem Tivoli schwer zu gewinnen." Mit seinem trockenen Humor legt der gebürtige Belgier gleich nach. "Man munkelt aber, dass Aachen derzeit Probleme auf der rechten Abwehrseite haben soll."

    Bei den Fans, die das Team von Trainer Jörg Berger regelmäßig beim Training beobachten, werden natürlich immer noch eben jene Fehler auf der rechten Abwehrseite diskutiert, die zur Pleite bei Union heiß geführt haben, doch sie blicken auch nach vorne. Gerade nach den unschönen Szenen gegen den jetzigen 1860-Keeper Andrè Lenz ist auch Bernd Rauw als Heimkehrer ein Thema. "Niemand sollte am Sonntag vergessen, dass der Bernd fünf Jahre bei uns gespielt hat, außerdem wären ohne seinen Transfererlös am Tivoli schon lange die Lichter aus", kündigte beispielsweise Jürgen aus Eschweiler einen wärmeren Empfang für den Ex-Alemannen Rauw an, als er dem Aachener Aufstiegstorhüter im DFB-Pokal zuteil wurde.

    18 Bundesliga-Einsätze

    Im Sommer 2002 war Bernd Rauw vom Tivoli zum damaligen Bundesliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld gewechselt und durfte dort 18-mal in Liga 1 auflaufen. Nach dem Abstieg kehrt er jetzt am Sonntag als Vierter der zweiten Liga zurück an seine alte Wirkungsstätte. Dort ist man derzeit stolz auf Platz 2. Noch, denn wenn es nach Bernd Rauw geht, "kann sich das ja nach 90 Minuten schon wieder geändert haben".

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