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  3. heinm

Beiträge von heinm

  • Presse Arminia - Karlsruhe

    • heinm
    • 17. September 2003 um 11:53

    KSC unterliegt 1:3 auf der Bielefelder Alm

    (dh/ruf) Vor 8300 Zuschauern musste der Karlsruher Sport-Club im Topspiel des fünften Spieltags eine enttäuschende 1:3(0:2)-Niederlage beim Tabellenvierzehnten Arminia Bielefeld hinnehmen und rutscht dadurch auf den zehnten Rang ab.

    KSC-Coach Lorenz-Günter Köstner musste auf den verletzten Ivan Saenko verzichten, für ihn durfte Jan Männer sein erstes Zweitligaspiel für den KSC bestreiten. Die beiden Neuzugänge Bashiru Gambo und Mladen Kascelan mussten zunächst auf der Bank Platz nehmen.

    Die Gastgeber waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft, jedoch waren Torchancen in der Anfangsphase auf beiden Seiten Mangelware. Wie auch beim letzten Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen agierten die Jungs von Trainer Köstner in der ersten Hälfte zu verhalten und ließen jegliches läuferisches und spielerisches Engagement vermissen. Die logische Konsequenz war das verdiente 1:0-Führungstor für die Hausherren in der 23. Minute. Nach einem Querpass von Massimilian Porcello im Strafraum musste der sträflich allein gelassene Michael Küntzel am langen Pfosten den Ball nur noch über die Torlinie schieben.
    Es dauerte bis zur 26. Minute ehe der KSC die erste Torchance für sich verbuchen konnte. Nach einem Freistoß von Mannschaftskapitän Marco Engelhardt war Conor Casey mit dem Kopf zur Stelle, jedoch konnte Arminia-Schlussmann Mathias Hain mit einem guten Reflex den Ausgleichstreffer verhindern. Dies sollte jedoch die einzige gute Torchance für den KSC in Hälfte eins bleiben. Die Bielefelder bestimmten das Spielgeschehen in einer oft zerfahrenen und von Fehlpässen geprägten Zweitligapartie. In der 36. Minute hätte Isaac Boayke dann auf 2:0 für Bielefeld erhöhen müssen. Seinem Schuss aus 15 Metern direkt in die Arme von Martin Fischer ging ein katastrophaler Stellungsfehler von Mario Eggimann voran. Kurz vor der Pause machte es der Neuzugang der Arminen dann besser. Eine weite Flanke von Porcello köpfte der Ghanaer am langen Pfosten in die Maschen von Keeper Fischer. Wieder ging dem Gegentreffer ein Stellungsfehler der Karlsruher Hintermannschaft voran. Dieses mal war es Thomas Kies, der Boakye ziehen ließ und darauf spekulierte, dass der Ball im Toraus landen würde. Auch Martin Fischer machte beim Gegentor keine gute Figur.
    So ging es mit einem in dieser Höhe verdienten 2:0 für die Westfalen in die Pause. In seiner Halbzeitansprache forderte der KSC-Coach von seinen Spielern mehr Laufbereitschaft und höheres kämpferische Engagement.
    Jedoch bot sich den rund 200 mitgereisten Fans aus Karlsruhe nach dem Seitenwechsel das gleich Bild wie in der ersten Hälfte. Der KSC kam kaum aus der eigenen Hälfte heraus während die Bielefelder die Partie dominierten. In der 54. Minute hätte Marco Küntzel die Entscheidung zu Gunsten der Arminen herbeiführen können. Seinen Querpass im Strafraum konnte jedoch KSC-Keeper Martin Fischer vor dem einschussbereiten Boakye abfangen.
    Mitte der zweiten Halbzeit kamen die Karlsruher dann besser ins Spiel. Nachdem Milorad Popovic und Christian Hassa das Spiel verlassen hatten, kam durch Jungstar Florian Dick und Aydin Cetin frischer Wind ins Offensivspiel der Badener. Die Bielefelder gerieten immer stärker unter Druck, jedoch scheiterten sowohl Casey als auch Engelhardt an der gut gestaffelten Hintermannschaft der Gastgeber. Bezeichnenderweise für das komplette Spiel der Badener resultierte der 1:2-Anschlusstreffer aus einer Standardsituation. Nach einem Freistoß von Marco Engelhardt konnte Mario Eggimann in der 73. Minute sein erstes Saisontor erzielen. In den Schlussminuten warf der KSC noch einmal alles nach vorne, erarbeitete sich jedoch keine wirklich zwingenden Tormöglichkeiten. Daran konnte auch der in der 85. Minute für Casey eingewechselte Bashiru Gambo nichts ändern. Kurz vor Spielende gab es noch einmal Aufregung im Karlsruher Strafraum. Nach einem Handspiel von Thomas Kies in der 90. Minute entschied Schiedsrichter Florian Meyer auf Strafstoß, den Detlev Dammeier souverän zum 3:1-Endstand verwandelte.

    Lorenz-Günther Köstner zeigte sich nach Spielende enttäuscht über die schwache Leistung im ersten Durchgang, allerdings sei die Niederlage nicht so deutlich gewesen, wie es das Ergebnis aussage. „Auf die zweite Halbzeit sowie auf den kompletten Saisonstart lässt sich beim kommenden Spiel gegen Burghausen durchaus aufbauen.“. Sein Trainerkollege Benno Möhlmann, der in den letzten Woche häufig in der Kritik stand, zeigte sich über den verdienten Sieg zufrieden. „Wir haben in der ersten Hälfte kaum Torchancen zugelassen, hätten allerdings am Anfang der zweiten Halbzeit das 3:0 machen müssen, um den Sack zuzumachen.“

    Nach der ersten Niederlage auf fremden Platz in dieser Saison muss der KSC am kommenden Sonntag gegen Wacker Burghausen unbedingt den ersten Heimsieg einfahren um nicht in das untere Tabellendrittel abzurutschen. Anpfiff der Partie ist wie gewohnt um 15 Uhr im Wildparkstadion.

    http://content.karlsruhersc.de/newsindex.html

  • Presse Arminia - Karlsruhe

    • heinm
    • 17. September 2003 um 11:50

    ka-news.de

    Eggimanns Treffer zu wenig
    KSC verliert auf der "Alm" mit 1:3

    Bielefeld - Ein Punkt war fest eingeplant und im Optimalfall sollten es gar derer drei sein, doch am Ende musste der KSC die Heimreise aus Bielefeld mit leeren Händen antreten. Um den Lohn ihrer Arbeit brachten sich die blau-weißen Kicker bereits in der ersten Halbzeit. Zunächst ließen es beide Teams gemächlich angehen und waren in allererster Linie auf Ballsicherung aus. Den ersten nennenswerten Akzent setzte der Bielefelder Detlev Dammeier mit einem am Ende aber doch harmlosen Fernschuss nach gut einer Viertelstunde.

    Nach 23 Minuten dann der erste vielversprechende Angriff der Hausherren, den Marco Küntzel nach schöner Vorarbeit von Massimilian Porcello zur überraschenden 1:0-Führung abschloss. Die KSC-Abwehr sah bei diesem Gegentreffer wieder einmal alles andere als glücklich aus. Gut 120 Sekunden später die Riesenchance zum Ausgleich für den KSC, doch Conor Casey scheitert mit seinem Kopfball nach schönem Freistoß von Marco Engelhardt an Torhüter Mathias Hain. Ansonsten war der Bielefelder Schlussmann ebenso beschäftigungslos wie sein Gegenüber Martin Fischer. Der Ausfall von Ivan Saenko im Sturm des KSC machte sich deutlich bemerkbar. Ersatzmann Jan Männer konnte den kleinen Russen nicht annähernd ersetzen und auch Casey konnte keine nennenswerte Akzente setzen. Der Amerikaner war zwar stets bemüht und rieb sich in zahlreichen Luftduellen auf, doch unter dem Strich stand letztendlich nur eine gelbe Karte.

    Verschlafene erste Hälfte bricht dem KSC das Genick

    Auch den Westfalen gelang nicht sonderlich viel. Und wenn es im Ansatz einmal gefährlich wurde, war stets der ghanaische Neuzugang Isaac Boakye beteiligt. So auch in der 45. Minute, als sich wiederum Porcello auf der Außenbahn durchsetzen konnte und seine Flanke in Boakye einen dankbaren Abnehmer fand. Das 2:0 war dann auch gleichzeitig der Pausenstand vor 8.356 Zuschauern auf der altehrwürdigen Bielefelder "Alm". Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte der KSC, dass er gewillt war, das Spiel noch umzubiegen und zumindest ein Unentschieden herauszuholen. Doch bei allen Bemühungen wollte zunächst nichts Zählbares herausspringen. In der 73. Minute keimte dann noch einmal Hoffnung auf im badischen Lager. Einen Freistoß von Engelhardt zimmerte der aufgerückte Mario Eggimann aus etwa vier Metern unhaltbar in das Gehäuse der Arminia, aber der Anschlusstreffer war nicht mehr als Schönheitskosmetik. Die endgültige Entscheidung zum nicht unverdienten Heimsieg fiel eine Minute vor Schluss. Nach Handspiel von Thomas Kies blieb Schiedsrichter Meyer nichts anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Routinier Dammeier ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte zum 3:1 Endstand. Auch der kurz zuvor eingewechselte Bashiru Gambo konnte bei seinem Debüt im KSC-Trikot daran nichts mehr ändern.

    Lorenz-Günther Köstner sprach nach der Begegnung von einer verschlafenen ersten Halbzeit und individuellen Fehlern, die zu den Toren geführt haben und kündigte für die kommenden Tage Ursachenforschung an. Gelegenheit zur Wiedergutmachung bekommt der KSC bereits am kommenden Sonntag, 15 Uhr. Dann treffen die Karlsruher im Wildparkstadion auf den SV Wacker Burghausen. (ak)

    http://www.ka-news.de/karlsruhe/news…=ak2003915-230K

  • Island - Deutschland

    • heinm
    • 9. September 2003 um 10:33
    Zitat

    Original von Sport-Freak
    Heute ist die BLÖD-Zeitung schon 30 Minuten nach Spielende online zu lesen. Reporter sind fast nur Freiberufler, und verkaufen Ihre Bilder und "Storys" an den höchstbietenden!

    Innerhalb von dreißig Minuten an den höchstbietenden verkauft? Staun! 8o Ganz schön fixe Kerle heutzutage, die Reporter... geht ja fast schneller als der Aktienhandel an der Wallstreet. ;)

    Es ist schon richtig, dass die Medien mehr mit freien Mitarbeitern operieren - aber die sind dann meist für bestimmte Zeiträume als "feste freie" in einem Quasi-Anstellungsverhältnis. Viele Sportnachrichten kommen allerdings per dpa o.ä. und werden dann evtl. redaktionell nachbearbeitet.

  • Möhlmann-Interview im Kicker

    • heinm
    • 8. September 2003 um 16:08

    Bielefeld: Der Trainer muss die Bedingungen akzeptieren - 08.09.2003 11:06

    Möhlmann: "Wir befinden uns im Jahr des Umbruchs"

    kicker:
    Herr Möhlmann, Arminias Präsident Hans-Hermann Schwick mahnt rasche Erfolgserlebnisse an. Wie sieht's nach den Querelen auf Führungsebene vor einigen Wochen jetzt aus, mit der Ruhe im und rund um den Verein?

    Trainer Benno Möhlmann: Wir haben intern keine Probleme. Ich habe die Bedingungen akzeptiert, und uns allen ist klar, dass wir in dieser Spielzeit auf einem Tabellenplatz acht bis sechs gut aufgehoben sind. Das ist mit dieser Mannschaft machbar. Wir befinden uns einfach in einem Jahr des Umbruchs. Das haben alle Beteiligten verstanden.

    kicker: Was macht Sie zuversichtlich, dass es bald wieder aufwärts geht?

    Möhlmann: Wir haben erst vier Spieltage hinter uns und laufen, was den Tabellenplatz angeht, immer noch der Auftaktniederlage gegen RW Oberhausen (1:3) hinterher. Ich glaube, dass wir bei den jungen Spielern in Zukunft Fortschritte sehen werden. Zum einen denke ich, dass uns der neu verpflichtete Isaac Boakye im Rahmen unserer Zielsetzung weiterhelfen kann. Zum anderen setze ich auch auf die Stürmer, die sich bisher noch nicht so gut in Szene setzen konnten. Ben Katanha ist sehr jung und braucht noch Zeit, genauso wie Marco Küntzel. Wenn der mehr Spielpraxis bekommt, wird er an seine guten Leistungen anknüpfen.

    kicker: Nutzen Sie die spielfreie Zeit besonders, um die schwache Offensivleistung des Teams zu verbessern?

    Möhlmann: In der ersten Woche haben wir noch an den Grundlagen gearbeitet. Zwischenzeitlich fehlten aus verschiedenen Gründen bis zu zehn Spieler. Grundsätzlich müssen wir uns in allen Bereichen verbessern. Diese Woche werden wir versuchen, unser Spiel nach vorn zu optimieren. Dabei gilt es, Boakye miteinzubeziehen. Mit ihm haben wir nun eine Alternative auf der zentralen Position in der Spitze. Trotz der nötigen Integrationszeit ist er vom Typ her geeignet, unsere Chancenverwertung schon jetzt effektiver zu gestalten.

    kicker: Werden Sie das System im Angriff beibehalten und nur Boakye für Ben Katanha im Angriffszentrum tauschen?

    Möhlmann: Ob wir mit einem zentralen Stürmer oder mit zweien spielen, hängt von vielen Dingen ab. Wenn wir mit zwei offensiven Außen und nur einer zentralen Spitze agieren, ist Boakye sicherlich erster Kandidat. Grundsätzlich stellen sich die Spieler von allein auf. Fatmir Vata beispielsweise, ist in der Offensive vielseitig einsetzbar. Wenn ich die aktuell zehn besten Feldspieler nehme, dann versuche ich für sie, die beste Position zu finden.

    Interview: Ludwig Herbert

    http://www.kicker.de/content/news/a…g=4&gruppe=7540

  • DFB-Pokal: Arminia auf St. Pauli

    • heinm
    • 3. September 2003 um 09:59

    Also, wir haben uns auf dem Kiez trotz Gurkerei und Elfmeterversieben noch ganz gut amüsiert... man mag ja über das Niveau des Spiels sagen, was man will, für eins war's aber gut: Die Paulianer kamen endlich mal wieder in den Genuss, Anhänger einer anderen Mannschaft bemitleiden zu können. :D

    Gruß
    Hein M

    P.S.: "Für ein Heimspiel seid ihr ziemlich laut!" - muahaha, großer Chor. :lol:

  • Wir sind auf dem Weg...

    • heinm
    • 3. September 2003 um 09:56
    Zitat

    Original von Bulldozer
    Henn, das hat mit Montags nix zu tun, die sind doch alle arbeitslos da, oder Sozialfälle, kennst doch das Gesocks.

    Ganz genau, alle arbeitslos, so sieht das nämlich aus. :D Besonders ein paar meiner Kollegen, die es leider nicht geschafft haben, sich um kurz vor fünf zu verabschieden. ;)

    Gruß
    Hein M

  • Presse St. Pauli - Arminia

    • heinm
    • 1. September 2003 um 13:29
    Zitat

    Original von heinm
    "Bielefeld hat mit Dammeier und Vata eine überragende linke Seite", weiß Gerber, der die Arminia zwei Mal beobachten ließ.

    Hauerha, was Gerber so weiß! Auf der St.-Pauli-Homepage stand auch was von "Arminia-Trainer Thomas von Heesen"... der ist ja richtig gut informiert, der Mann. :lol:

    Gruß
    Hein M

  • Presse St. Pauli - Arminia

    • heinm
    • 1. September 2003 um 13:28

    Verlässt Gibbs St. Pauli?

    Hamburg - Er ist einer der Leistungsträger des FC St. Pauli, doch ob Cory Gibbs heute (18 Uhr) beim DFB-Pokalspiel gegen Arminia Bielefeld noch auf dem Rasen steht, ist äußerst fraglich. Zweitliga-Club Jahn Regensburg, der sein Angebot für den US-Amerikaner bereits auf 150 000 Euro erhöhte, dürfte bei einer Ablöse von 200 000 Euro den Zuschlag erhalten.

    Sportlich wäre Gibbs' Weggang ein Riesenverlust, doch das Geld könnte der Regionalligaclub gut gebrauchen. Denn: Das Konzert am Sonnabend zum Abschluss der "Retter"-Aktionen klappte zwar reibungslos und machte allen Beteiligten "viel Spaß" (Organisationsleiter Sven Brux), doch der Zuspruch hielt sich bei rund 6000 Besuchern in Grenzen, weshalb finanziell "nicht viel übrig bleiben wird", so Brux - geschweige der anfangs erhoffte Erlös von 300 000 Euro.

    Während Gibbs vor dem Abschied steht, lag für den Brasilianer Nascimento bislang kein Angebot vor. Sein Landsmann Chris hingegen, der vergangene Saison für St. Pauli spielte, bekam einen Vertrag bei Eintracht Frankfurt.

    Dagegen sind zwei Neuverpflichtungen fast perfekt: Der niederländische Mittelfeldspieler Willem Hupkes (23/De Graafschap) und Abwehrspieler Ralph Gunesch (19/Aachen) kommen ablösefrei, sollen für zwei Jahre unterschreiben. "Mit den Spielern und den Vereinen sind wir uns soweit einig", hofft Trainer Franz Gerber heute auf einen erfolgreichen Abschluss.

    Verzichten im Pokalspiel (in der nächsten Runde würden Einnahmen in Höhe von 200 000 Euro winken) muss St. Paulis Coach voraussichtlich auf Morad Bounoua (Adduktoren). Offen ist, ob Rückkehrer Marco Gruszka erstmals in der Startformation steht oder der potenzielle Neuzugang Hupkes gleich im Kader ist.

    FC St. Pauli: Hollerieth, Hinzmann, Nascimento, Sager, Matthies, Boll, Uilacan, Gibbs, Mölzl, Agu, Hanke. lx

    http://www.abendblatt.de/daten/2003/09/01/202932.html

  • Presse St. Pauli - Arminia

    • heinm
    • 1. September 2003 um 13:26

    Hamburger Morgenpost

    Kommt noch ein »Kracher«?
    STEFAN KRAUSE

    Es tut sich noch etwas vorm Spiel gegen Bielefeld

    "Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze." Fünf Euro ins Phrasenschwein, bitte, Franz Gerber! Doch der Coach des FC St. Pauli gibt sich vorm Duell heute Abend (18 Uhr) gegen Erstliga-Absteiger Arminia Bielefeld in der Tat verhalten optimistisch. "Wir sind sicherlich nicht komplett chancenlos", glaubt er. "Wir werden unsere Möglichkeiten suchen und sie auch finden." Dennoch: Die Hausherren gehen als krasser Außenseiter in die Partie.

    "Bielefeld hat mit Dammeier und Vata eine überragende linke Seite", weiß Gerber, der die Arminia zwei Mal beobachten ließ. "Für mich gehören sie zu den Top-Teams der zweiten Liga, auch wenn sie den Saisonauftakt einigermaßen verpatzt haben." In der Tat: Nur gegen Ahlen gelang bis jetzt ein Sieg, zuletzt verlor die Elf von Coach Benno Möhlmann in Unterhaching mit 0:1. Und dass man als Underdog die "Großen" in Verlegenheit stürzen kann, hat die Eintracht beim 4:1 gegen Kaiserslautern gezeigt.

    Der DFB-Pokal bleibt freilich nicht mehr als ein Bonbon, wichtiger sind und bleiben die Punktspiele. Und es ist nach wie vor offen, mit welchen Spielern St. Pauli die weitere Saison bestreiten wird. Nicht ausgeschlossen zum Beispiel, dass Cory Gibbs heute Abend schon gar kein Hamburger mehr ist. Steht der US-Nationalspieler bis um 12 Uhr auf der Transferliste und gibt der Verein sein "okay" für einen Transfer nach Regensburg, haben die Kiez-Kicker einen Leistungsträger weniger. Im Gegenzug ist aber auch noch die ein oder andere Verpflichtung möglich. Team-Manager Christof Hawerkamp: "Kann sein, dass im Lauf des Montags noch so einiges passiert."

    http://www.mopo.de/nachrichten/147_fcstpauli_42500.html

  • Presse U`Haching-DSC

    • heinm
    • 25. August 2003 um 10:54

    Gipfelsturm dank Geistesblitz

    Nach zwei Abstiegen und einem Aufstieg in drei Jahren hat Unterhaching die Ruhe wiedergefunden und besiegt Bielefeld 1:0

    Unterhaching – Es gibt Dinge, die gelingen nur einem Tabellenführer. Dieses Tor zum Beispiel: Unterhaching gegen Bielefeld, 18.Minute. Hachings Francisco Copado kommt im Strafraum an den Ball, eigentlich hat er überhaupt keinen Platz – und noch weniger Zeit, schon hetzt Torhüter Mathias Hain auf ihn zu. Copado schaut kurz hoch, kreist mit dem Fuß einmal um den Ball, bevor er ihn ganz leicht mit dem Rist antippt. Der Ball kullert und kullert, Verteidiger Detlev Dammeier sprintet hinterher. Fast hat er den Ball erwischt, der langsamer und langsamer wird – und doch über die Linie trudelt. Copado wirft Küsse auf die Tribünen. Sechs von acht Hachinger Toren hat er erzielt, nach dem 1:0 (1:0) gegen Bielefeld bleibt sein Team Tabellenführer und als einzige deutsche Profi-Mannschaft ohne Punktverlust.

    Im Sturmschritt hat Aufsteiger Haching den Gipfel in der Zweiten Liga genommen. Vor 13 Monaten steckte der Verein noch tief in der Krise. Zwei Trainer hatte die SpVgg innerhalb einer Saison entlassen, beide hatten nicht verhindern können, dass das Team zerfiel. „Alles ging drunter und drüber“, sagt Verteidiger Ralf Bucher, und so folgte der zweite Abstieg im zweiten Jahr. Von der Bundesliga in die Regionalliga in einem Rutsch. Dann kurz Hoffnung: Die Bilanzjongleure aus Frankfurt bekamen keine Lizenz – bis der Verband sich anders entschied. Die Hachinger prozessierten, hin und her ging es, mal waren sie drin in der zweiten Liga, mal draußen, und am 17.Juli 2002, neun Tage vor dem Saisonstart, endgültig in der Regionalliga angekommen. Mit dem teuren Kader für die höhere Spielklasse. Manager Norbert Hartmann sagt: „Wir haben mit zwei Millionen Euro Miesen kalkuliert.“ Und Trainer Wolfgang Frank sagt: „Es war großer Frust da.“

    Wie kann eine Mannschaft, die lange mit hängenden Köpfen herumlief, sich so schnell wieder aufrappeln? „Im Nachhinein betrachtet war es vielleicht besser für uns, dass wir abgestiegen sind“, sagt Bucher, „sonst wäre der reinigende Prozess nicht gekommen.“ Spieler, die sich nicht hundertprozentig engagierten, wurden entlassen, „und wir übrig Gebliebenen haben gleich angefangen, voll rein zu hauen“, erinnert sich Bucher. Trainer Frank, damals neu gekommen, sprach während der ersten Wochen viel mit den Spielern, er brachte ihnen bei, einander zu respektieren. „Respekt kann man lernen“, sagt Frank: „Wir haben wieder die Philosophie entwickelt, die Haching immer stark gemacht hat.“

    Aus der Gemeinschaft der Benachteiligten wurde schnell eine Gemeinschaft der Selbstbewussten, seit dem 17. Spieltag stand sie ununterbrochen an der Tabellenspitze, stieg mit 14 Punkten Vorsprung auf den Dritten auf, und im Pokal schafften es die Hachinger bis ins Viertelfinale. 1,4 Millionen Euro brachte das, das befürchtete Defizit schrumpfte auf 700 000; in spätestens drei Jahren sollen sie getilgt sein. „Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen“, sagt der Manager. Und Bucher fügt hinzu: „Wir haben die Euphorie mitgenommen in die Zweite Liga.“

    Gegen Bielefeld war sie wieder zu spüren, auch beim sonst eher besonnenen Hachinger Publikum. Fast eine halbe Stunde am Stück sangen sie auf der Stehtribüne, und ein offenbar sehr junger Fan hatte in bunter Kritzelschrift seine Zuneigung auf ein Laken gemalt: „Copado, you are the best“. Unten auf dem Rasen rannten die Hachinger zumindest in der ersten Halbzeit viel engagierter als die Bielefelder, über rechts, über links, durch die Mitte. Dabei sprangen zwar nur drei wirklich gefährliche Torchancen heraus, aber manchmal reicht eben auch der Geistesblitz eines Copado.

    „Die Situation ist schon in Ordnung so“, sagt Ralf Bucher, „als Tabellenführer lässt es sich leichter trainieren.“ Aber von Höherem träumen, das will er nicht, er hat ja selbst erlebt, wie schnell es ganz hinunter gehen kann. „Es gibt genug Dinge, die noch nicht laufen“, findet er. Gegen Bielefeld zum Beispiel, in der zweiten Halbzeit, geriet Haching ordentlich unter Druck; die Viererkette mit dem Erfurter Zugang Norman Loose ist noch nicht perfekt eingespielt. Manager Hartmann wird sogar ein bisschen ungemütlich, wenn er das Wort „Aufstieg“ hört. Er spricht auf einmal viel schneller. „Nein, nein“, ruft er, „wir machen lieber langsam, bevor alles wieder zusammenfällt.“ Endlich ist die Ruhe zurückgekehrt in den Hachinger Sportpark. Und da soll sie auch bleiben. „Wir wollen“, sagt Hartmann, „die Zweite Liga genießen.“

    Nadeschda Scharfenberg

    http://www.sueddeutsche.de/sz/sport/red-artikel1300/

  • Kicker-Managerspiel

    • heinm
    • 23. August 2003 um 12:28

    Bin jetzt auch dabei...

    Gruß aus Hamburg
    Hein M

  • Keine Stürmerdiskussion mehr!!!

    • heinm
    • 22. August 2003 um 10:23
    Zitat

    Original von Domino
    Cleverness, WER ist Cleverness? Kann man das essen?

    Muahahaha! [Blockierte Grafik: http://www.my-smileys.de/cunao.gif]

  • Ermin Siljak steht kurz vor der Verpflichtung

    • heinm
    • 21. August 2003 um 18:31
    Zitat

    Original von Grillemeier
    Habe ich zufällig gefunden...:

    Interessant im Übrigen, daß die das schon am 18.8. wußten....

    Ermin Siljak wird kein Armine
    18.08.2003 11:12

    Da hatte sich wohl jemand vertippt. Jetzt steht da:

    21.08.2003 18:11
    +++ Ermin Siljak wird kein Armine

    Hätte ich sonst auch sehr sonderbar gefunden.

    Gruß
    Hein M

  • Ex-Armine Fatmir Vata

    • heinm
    • 21. August 2003 um 17:45

    Süßer kleiner Briegel... :lol: wenn ich nochmal auf diesen Thread hinweisen darf.

    Gruß
    Hein M

  • Ermin Siljak steht kurz vor der Verpflichtung

    • heinm
    • 21. August 2003 um 17:43

    Und ich sach noch, "gole gole gole" steht für... :wall:

    Gruß
    Hein M

  • Ermin Siljak steht kurz vor der Verpflichtung

    • heinm
    • 20. August 2003 um 09:53
    Zitat

    Original von Eddie666

    Die letzen 3 Worte hätt ich auch übersetzen können *LOL*

    Hmm, und ich dachte, "gole gole gole" bezieht sich Ermins zukünftiges Gehalt! :D

    Gruß
    Hein M

  • Ermin Siljak steht kurz vor der Verpflichtung

    • heinm
    • 19. August 2003 um 14:44

    Also, in Ermin ihm sein Gästebuch stehen jetzt slowenische Kommentare ganz oben, in denen u.a. "Pozdravljeni v Bielefeldu!" oder "Vso sreèo v Bielefeldu in gole, gole, gole" zu lesen ist. Kann das hier wer verstehen? Hatten wir nicht irgendwelche kroatisch-sprachigen Leute hier - slowenisch ist ja recht eng verwandt?

    Gruß
    Hein M

  • Schill ist weg!

    • heinm
    • 19. August 2003 um 11:48

    ... und die Hansestadt atmet auf! :jump:

    Gruß aus Hamburg
    Hein M

    P.S.: Wer mitfeiern will und dafür noch das passende Lied braucht - Download hier:
    http://www.tanzverbot.com/download/tanzverbot_(schill_to_hell).mp3

  • Presse DSC-LR Ahlen

    • heinm
    • 19. August 2003 um 10:00

    Nach 0:3-Pleite in Bielefeld:
    Enttäuschter Kuntz kündigt Konsequenzen an

    Bielefeld(nd). Gestern Morgen wurde Tacheles geredet. Per Video führte Stefan Kuntz seiner Mannschaft das 0:3-Debakel von Bielefeld vor Augen. Fehleranalyse stand auf der Tagesordnung beim Fußball-Zweitligisten LR Ahlen. Etwas mehr als eine Stunde lang - was nicht großartig verwundert, denn zu bereden gab es nach dem vollkommen verpatzten Westfalen-Derby auf der "Alm" eine Menge."Die Spieler haben eingesehen, was sie falsch gemacht haben", erkannte LR-Trainer Kuntz zumindest so etwas wie Selbstkritik bei seinen Akteuren. Einsicht ist der erste Weg zur Besserung; ob dazu aber alle Spieler Gelegenheit bekommen, ist praktisch ausgeschlossen. Kuntz, der am Sonntag direkt nach dem Abpfiff einigen seiner Spieler mangelnde Einstellung vorwarf und lediglich vier, fünf Akteuren (Meier, Thiam, Djenic, Mamic und mit Abstrichen Bamba) eine einigermaßen aktzeptable Leistung attestierte, kündigte gestern Konsequenzen an. "Es fehlte die Laufbereitschaft und der Wille, den Kampf anzunehmen. Ich werde diese Woche beim Training Ausschau halten nach Spielern, die bereit sind, genau das besser zu machen." Namen nannte er keine, die frühe Auswechselung der enttäuschenden Brinkmann und Fengler am Sonntag wollte Kuntz aber ausdrücklich nicht als Zeichen verstanden wissen, dass diese beiden Freitag gegen den Karlsruher SC zu Bankdrückern werden.

    [Blockierte Grafik: http://www.die-glocke.de/glocke/Bilder/bild4.jpg]

    Bei den Erklärungsversuchen für die desolate Vorstellung in Bielefeld kam der LR-Coach immer wieder auf einen Punkt zurück: "Jeder war zu sehr mit sich selbst beschäftigt und deshalb nicht in der Lage, entsprechend auszuhelfen, wenn es nötig war. Da war kein Mannschaftsgefüge erkennbar." Dass Spielmacher Chiquinho gegen Kauf kein Land sah und kaum Impulse geben konnte, war für Kuntz nicht das Hauptproblem. "Kauf hat Bundesliga-Erfahrung und ist auf dieser Position einer der Besten in der Zweiten Liga. Da waren andere bei uns, von denen ich noch weniger gesehen habe als von Chiquinho. Jeder hat den anderen im Stich gelassen." Sagt´s und geht zur Tagesordnung über. Niederlage abhaken, aus den Fehlern lernen, nach vorne schauen - seit gestern Morgen läuft die Vorbereitung auf das Karlsruhe-Spiel. Und da fordert Kuntz die elementaren Dinge im Fußball ein. Rennen, kämpfen, die Zweikämpfe annehmen. Der Rest kommt von ganz alleine. Hofft er zumindest.

    http://www.die-glocke.de/

  • Herzlichen Glückwunsch tobsi

    • heinm
    • 16. August 2003 um 16:51

    TOB! Alles Gute auch aus Hamburch! Ich meld' mich dann nochmal per Fernsprechapparat... :D

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