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  3. heinm

Beiträge von heinm

  • Ermin Siljak steht kurz vor der Verpflichtung

    • heinm
    • 15. August 2003 um 23:18

    Lustig finde ich in Ermin ihm seinem Gästebuch, dass er vor kurzer Zeit offenbar bei dem französischen Zweitligisten Caen im Gespräch war. Die Caen-Fans haben versucht, ihn auf französisch mit lieblicher Umgebung und netten Damen zu ködern... hat offenbar trotzdem nix genützt. ;)

    Vielleicht haben wir mit Englisch ja mehr Erfolg. Oder kann hier jemand slowenisch?

    Gruß
    Hein M

  • Presse VfB Lübeck - Arminia

    • heinm
    • 8. August 2003 um 12:46

    Meine Arminia

    Die Fan-Kolumne von Philipp Köster

    Wird ja derzeit viel gemeckert rund um Arminia. Kann man verstehen, denn der letzte Platz ist nicht gerade der Traum der Fans, und die Mannschaft hat im ersten Spiel etwa so ansehnlich gekickt wie ein Thekenteam nach der vierten Lokalrunde. Doch altgediente Arminen halten wenig von der künstlichen Aufregung um den vergeigten Saisonauftakt, schließlich wissen sie aus Erfahrung:

    Formidable Saisonstarts sind höchst verdächtig und der Anfang vom Ende. Allein im letzten Jahr, da grüßten wir nach dem ersten Spieltag stolz wie Oskar als Tabellenführer und nahmen schon mal vorsichtshalber Ferien für die Gruppenspiele der Champions League. Oder in der entbehrungsreichen Zweitligasaison unter dem unglückseligen Hermann Gerland, als wir nach fünf Spielen schon den Wiederaufstieg klar gemacht hatten, anschließend jedoch die Formkurve so fix in den Keller sauste, als sei Arminia am Neuen Markt notiert. Wir merken also, Frühform schadet nur.

    Und weil wir das wissen, sind wir auch nicht ungeduldig. Die Mannschaft muss sich natürlich erstmal finden, keine Hektik, immer mit der Ruhe. Und weil wir so geduldig sind, wollen wir uns gar nicht ausmalen, was passiert, wenn sich im Sturm die Herren Küntzel und Radovic auch künftig über den Haufen rennen, Manager von Heesen nicht die Portokasse für einen prima Stürmer plündern darf und Marcio Borges die Grätsche weiterhin für Fischinnereien hält. Nur soviel wissen wir schon jetzt aus Erfahrung: Spätform schadet nie.

    http://www.nw-news.de/news/sport/arminia/10602739132761.html

  • Presse VfB Lübeck - Arminia

    • heinm
    • 8. August 2003 um 12:44

    Wieder eine Party wie gegen den FC St. Pauli?

    Lübeck - Lübeck freut sich auf Zweitligafußball, heute geht's endlich los - gegen Arminia Bielefeld. Und mancher denkt an das glorreiche 6:0 gegen St. Pauli. Zwei Tore schoss damals Daniel Bärwolf. Trifft er auch heute? Helfen ihm zwei Neue?

    Es war der 23. August 2002, ein Freitag - ein herrlicher Sommerabend auf der Lohmühle. 17 869 Fans feierten eine Fußball-Party. Zu Gast war ein Bundesliga-Absteiger: Der FC St. Pauli wurde damals von einem grandiosen VfB mit 6:0 vom Platz gefegt. Knapp ein Jahr später. Wieder Freitag. Wieder ein toller Sommerabend. Wieder ist ein Bundesliga-Absteiger zu Gast. Dürfen die Fans -rund 10 000 werden erwartet - heute wieder eine Fete zelebrieren?

    "Ich wünsche mir nichts mehr, als dass wir den Zuschauern ein attraktives Spiel liefern - natürlich mit vielen Toren und einem Sieg", sagt Trainer Dieter Hecking. "Aber leider kann ich es nicht garantieren. Darum werden wir auch nicht in Erinnerungen schwelgen. St. Pauli war schön, aber das ist lange her. Unser Gegner heißt Arminia Bielefeld. Das ist keine Freizeittruppe, die man mal eben überrennt. Wir müssen sehr konzentriert zur Sache gehen. Und vielleicht kommt unterm Strich nicht 'mal ein Sieg dabei für uns heraus. Auf jeden Fall brauchen wir Geduld - und das Publikum muss wie eine Mauer hinter uns stehen."

    Leider bröckelt diese Mauer immer, wenn es um Torwart Maik Wilde geht. "Eigentlich habe ich keine Lust mehr, über dieses Thema zu reden, nur weil einige ihr Vergangenheits-Trauma nicht bewältigen", wird Hecking mürrisch. "Maik Wilde ist und bleibt die Nummer eins - was natürlich kein Freibrief für ihn ist. Diejenigen, die ihn immer beschimpfen, sollten bedenken, dass sie damit der gesamten Mannschaft schaden. Und sie sollten mal zusammen rechnen, wieviele Punkte Maik uns schon gerettet hat."

    Damit ist der Coach fast übergangslos beim zweiten Problemfall: Daniel Bärwolf. Die VfB-Fans huldigen ihrem einstigen "Fußballgott" längst nicht mehr bedingungslos. Bärwolf hatte zuletzt Ladehemmung. Schlimmer: Er vergab beim 1:2 in Duisburg dickste Chancen. Dennoch stellt sich Hecking vor seinen Vize-Kapitän: "Ohne seine elf Tore in der letzten Saison wären wir abgestiegen, das kann sich jeder selbst ausrechnen. Wichtiger für mich ist aber der Eindruck im Training. Wer macht da die Tore? Daniel Bärwolf! Er hat es nicht verlernt, er brennt noch immer. Das wird er zeigen."

    Der Eindruck im Training, von Hecking angesprochen, ist maßgeblich für die Anfangself heute gegen Bielefeld. Um 10 Uhr bittet der Trainer den gesamten Kader zum Abschlusstraining. Dann wird sich entscheiden, wer spielt, wer auf der Bank sitzt - wer den Weg ins Tageshotel in Travemünde gar nicht erst mitmacht. Wackelkandidaten sind auch Ferydoon Zandi und Farai Mbidzo. Der eine hat sich sehr lange auf den Lorbeeren der letzten Saison ausgeruht, der andere ruht sogar noch immer. Wie aus dem Nichts ist Marco Weißhaupt, fast schon abgeschrieben, an ihnen vorbeigeschossen und wird auch heute wieder spielen.

    Gleiches gilt für Youngster Timo Achenbach (20). Er soll in der Viererkette auf links Ibi Türkmen (gesperrt, außerdem nach Zahnproblemen unter Antibiotikum) ersetzen. Hecking: "Wenn die anderen ihm helfen, wird er seine Sache gut machen." Vielleicht wagt der Trainer sogar eine ganz junge "Zange". Links Achenbach und rechts Florian Thorwart (21). Er wird zum Zuge kommen, wenn Heiko Petersen (Oberschenkelprobleme) nicht fit sein sollte. Beide bekommen diese Möglichkeit allerdings nur, weil Kapitän Martin Groth mit Muskelfaserriss ausfällt. "Am liebsten hätte ich mit der gleichen Elf gespielt wie in Duisburg", sagt Hecking. Groth kaputt, Türkmen gesperrt, Petersen rein - also ist noch ein Platz frei. Und den bekommt Stefan Zinnow. Hecking: "Er hat sich im Training aufgedrängt. Er hat die Chance verdient."

    http://www.luebecker-nachrichten.de/news/archiv/?id=1192537&dbci=1

  • Presse VfB Lübeck - Arminia

    • heinm
    • 7. August 2003 um 14:13

    Wasser, Eiswürfel, Bananen - der VfB hat gegen Bielefeld vorgesorgt

    Lübeck - Viel trinken, rät Mannschaftsarzt Dr. Ernst. Den Kopf unter Wasser halten, das ist das Rezept von Trainer Hecking. Der VfB geht mit guten Anregungen ins erste Heimspiel.

    Diese Hitze. Da machen nicht nur Bauarbeiter schlapp. Auch die Fußballer leiden unter der brütenden Sonne. "Ohne Haare ist es problematisch", stöhnt VfB-Stürmer Daniel Thioune. "Beim Testspiel in Westerrade habe ich einen kleinen Hitzschlag bekommen." Deshalb hatte er sich in Duisburg bis zu seiner Einwechslung ein nasses T-Shirt über den Kopf gelegt.

    Dieter Hecking hat die Gefahren erkannt und sofort reagiert. Am Dienstag verlegte er das Training auf den späten Nachmittag (17 Uhr). "Die Temperaturen wurden dann erträglicher", sagte der Coach. Gestern begann er bereits um 9.30 Uhr, eine halbe Stunde früher als sonst. Hecking: "Da waren es erst 19 Grad." Die gewonnene Zeit können die Spieler an der Ostsee verbringen. Aber erst nach 18 Uhr, wenn's schon ein bisschen kühler geworden ist.

    Wie schützt sich der VfB morgen beim ersten Heimspiel in dieser Saison gegen Arminia Bielefeld vor der Sonne und den Temperaturen? Mannschaftsarzt Dr. Frank Ernst rät allen Spielern, viel zu trinken: "Zwei Liter reine Flüssigkeit sollten es sein." Wasser und Elektrolyte. Damit der Körper nicht austrocknet. Dr. Ernst warnt: "Wer nicht ausreichend trinkt, kann schneller Wadenkrämpfe, Kreislaufprobleme, Muskelverletzungen bis hin zum Faserriss bekommen." Er wird deshalb zusammen mit Masseur Karsten Peschel in der Halbzeitpause die Spieler immer wieder zum Trinken animieren, auch wenn sie keinen Durst verspüren. "Aber nur kleine Schlucke", sagt Peschel. Für jeden Kicker hält Zeugwart Thomas Borowski außerdem ein zweites Trikot bereit.

    Vor der Partie steht in der Kabine ein Obstkorb mit Bananen und Äpfeln. Und ein Eimer mit Eiswürfeln. Peschel: "Damit sollen sich die Spieler Beine und Arme einreiben. Ich rate außerdem, ein nasses Handtuch über die Beine zu legen." Damit wird der Kreislauf angeregt. Hecking: "Keiner muss eiskalt duschen. Den Kopf einmal unter kaltes Wasser halten, das reicht auch."

    Am Spielfeldrand stellt der VfB mehrere Wassereimer auf. Damit sich alle bei Unterbrechungen erfrischen können.

    Nach dem Abschlusstraining am Freitag Vormittag fährt die Mannschaft ins Maritim nach Travemünde. Auch dort hat der VfB vorgesorgt, leicht verdauliche und vitaminreiche Kost bestellt. Nudeln, Putensteak, Spaghetti Bolognese, Obst, keine dicken Soßen.

    Der Rasen im Stadion sieht trotz der Trockenheit saftig grün aus. Dafür hat Platzwart Maik Krähmer gesorgt. Statt in der Mittagshitze mäht er den Rasen am Abend. Und von 6.30 Uhr bis kurz vor Einbruch der Dunkelheit läuft der Rasensprenger. Das Wasser kommt aus einem eigenen Brunnen, deshalb kostet das Nass keinen Cent.

    Auch an die Zuschauer wurde gedacht. "Kein Fan muss verdursten", sagt Peter Siemons, Chef vom Restaurant Tribüne. 6000 Liter Bier und 5000 Liter Brause und Wasser stehen zur Verfügung, 20 Prozent mehr als sonst. Der Hitze zum Trotz.

    Von Peter-Wulf Dietrich, LN

    http://www.luebecker-nachrichten.de/news/archiv/?id=1191709&dbci=1

  • Presse VfB Lübeck - Arminia

    • heinm
    • 7. August 2003 um 14:12

    Lübecker Nachrichten, 06.08.2003

    Neue Elf gegen Bielefeld

    Lübeck - Kapitän Martin Groth mit Muskelfaserriss, Ibi Türkmen gesperrt. Gut, dass der VfB einen so großen Kader (25 Spieler) hat. Schon nach dem ersten Spieltag sind einige Kicker verletzt - und einer sitzt wegen der Gelb-Roten Karte eine Sperre ab.

    Die Saison ist erst einen Spieltag alt - und schon ist Dieter Heckings Wunschmannschaft geplatzt. Am Freitag gegen Arminia Bielefeld muss der VfB-Trainer eine neue Elf aus dem Hut zaubern.

    Der Ausfall von Martin Groth ist der größte Verlust. Der Ex-Hamburger, beim 1:2 in Duisburg der auffäligste Spieler, zog sich einen Muskelfaserriss in der linken Wade zu. "Martin kam schon in der Halbzeit zu mir und deutete auf die schmerzende Wade hin", sagte Hecking. Nach einer Stunde gab Groth seinem Trainer ein Zeichen zur Auswechslung. "Es ging einfach nicht mehr. Die Wade machte zu", schilderte Groth die Situation. Hecking hoffte durch den frühzeitigen Wechsel, dass ein längerer Ausfall noch verhindert werden könnte. "Wir wollten kein Risiko eingehen", sagte der Trainer. Bei einer Ultraschalluntersuchung bei Mannschaftsarzt Dr. Frank Ernst aber wurde der Riss festgestellt. Frühestens beim Heimspiel gegen Aufsteiger SpVgg. Unterhaching (15. August) steht Groth dem VfB wieder zur Verfügung.

    Zweiter Ausfall gegen Bielefeld: Ibi Türkmen. Der Defensivspieler sah in Duisburg Gelb-Rot und ist damit automatisch für ein Spiel gesperrt. "Beim Zweikampf mit Spizak hat er sich ungeschickt verhalten", meinte Hecking. "Da fehlt einfach die Cleverness." Der Trainer machte aber die gesamte Mannschaft für die Gelbe Karte, die Türkmen vorher wegen Spielverzögerung erhalten hatte, verantwortlich: "Keiner hat sich angeboten. Ibi wollte keinen Fehlpass riskieren. Deshalb hat er 15 Sekunden gewartet." Und das war Schiedsrichter Thomas Frank einfach zu lang.

    Angeschlagen sind außerdem Reiner Plaßhenrich (Blasen unter dem Fuß), Marco Weißhaupt (Schlag auf die Wade) und Heiko Petersen (Pferkuss beim Zweikampf im Training mit Stefan Zinnow). Marco Laaser klagt über Zahnschmerzen.

    Sollten alle Verletzten ausfallen, bekommt Hecking schon am zweiten Spieltag Probleme. Für Groth, der rechts in der Viererkette spielte, käme Florian Thorwart in Frage. "Diese Position ist für ihn kein Neuland. Er kann sie spielen", ist der Trainer überzeugt. Auf der linken Außenbahn hat sich Hecking schon festgelegt: Timo Achenbach übernimmt Türkmens Aufgabe.

    Veränderungen könnte es auch im Mittelfeld geben. "Im Spielaufbau sind uns einige leichte Fehler unterlaufen", monierte Hecking. "Vielleicht lag's an der Hitze. Aber das muss auf jeden Fall besser werden."

    Und was passiert im Sturm? Daniel Bärwolf hatte drei klare Chancen und vergab sie. Bekommt der Torjäger der vergangenen Saison (elf Treffer) eine Pause? Hecking verteidigt ihn: "Bäre war unser gefährlichster Stürmer, hatte drei, vier Chancen. Das spricht für ihn. Auch wenn er die Möglichkeiten vergeben hat. Von den anderen Spielern ging doch kaum eine Torgefahr aus." Heißt im Klartext: Daniel "Fußball-Gott" Bärwolf spielt gegen Bielefeld. Und auch Jens Scharping. Um den dritten Platz gib's einen Vierkampf zwischen Daniel Thioune, Patrick Würll, Silvio Adzic und Stefan Zinnow.

    Auch die Arminen treten auf der Lohmühle mit einer neuen Mannschaft an. Gestern wurde der zehnmalige tschechische Nationalspieler Petr Gabriel (30) vom 1. FC Kaiserslautern verpflichtet.

    Von Peter-Wulf Dietrich, LN

    http://www.luebecker-nachrichten.de/news/archiv/?id=1190912&dbci=1

  • Kriminalität Nichtdeutscher

    • heinm
    • 2. August 2003 um 17:52

    Sooo... nächste Runde. :)

    Zitat

    <i>Original von Toto Schillaci</i>
    Die Sozialstruktur z. B. der türkischen Einwanderer ist von derjenigen der deutschstämmigen Bevölkerung sehr verschieden. Warum waren die Türken denn so sehr als billige Arbeitskräfte beliebt? Gut ausgebildete Menschen mit guten Jobs hätten es wohl kaum in so großer Zahl nötig gehabt, nach Deutschland zu kommen, um hier Drecksarbeit anzunehmen. Es sind gerade Menschen aus unteren Schichten gewesen, die in der Türkei kein Auskommen mehr gefunden haben, gescheitert sind oder aus anderen Gründen dort ihre ganz eigenen Probleme hatten.

    Mag sein - die Zuwanderer der 50er und 60er waren wohl zu guten Teilen ungelernte Arbeiter. Der wichtigste Grund für ihr Kommen war meines Erachtens aber, dass das Lohnniveau in den Herkunftsländern sehr viel niedriger war und man in Deutschland zu vergleichsweise annehmbaren Bedingungen harte Währung verdienen konnte, während zu Hause die Reiter der Inflation durch die Lande galoppierten. Dass die Migranten in der Türkei ihre „ganz eigenen Probleme“ hatten, unterstellt ihnen einfach Kriminalität (oder was wolltest Du damit sagen? - Achtung, negative Polemik?! ;) ). Ist das realistisch?
    Dass das Bildungsniveau der zweiten und dritten Migrantengeneration immer noch niedriger und die Neigung zu Kriminalität höher ist, ist für mich eher ein Armutszeugnis für unser Land, das es in 50 Jahren nicht geschafft hat, die strukturelle Benachteiligung stärker auszugleichen.

    Zitat

    In den mir in den letzten Jahren bekannt gewordenen Fällen handelte es sich allerdings nie um die von Dir genannten "Großeltern", sondern um jüngere Leute, was die These vom Verschwinden solcher Einstellungen ziemlich klar widerlegt.

    Ich habe ja auch nicht behauptet, dass derartige Einstellungen von heute auf morgen verschwinden. Bei den von Dir genannten Fällen vermute ich eher, dass es genau solche (seltenen!) Fälle sind, die wegen der starken Abweichung von hierzulande geltenden Normen in den Medien gern aufgegriffen werden und im Bewusstsein der Bevölkerung ein verzerrtes Bild entstehen lassen. Ich will nicht Gewalt oder gar Blutrache gutheißen, fand aber die Darstellung der Gründe aus Leos Posting, warum Jugendliche mit Migrationshintergrund eher zu Gewalt neigen als Jugendliche ohne, recht schlüssig. Für mich ist das einfach ein Argument für die These der unzureichenden Integration der betreffenden Gruppen.

    Zitat

    Allerdings geben gerade viele Türken leider wenig Grund zu der Annahme, daß sie sich überhaupt integrieren lassen <b>wollen</b>. Niemand verlangt eine totale Anpassung, aber ein gewisses Maß sollte doch wohl schon drin sein (und sollte auch nicht nur aus dem Nutznießen aus unserem Sozialsystem bestehen).

    Demgegenüber geben auch viele Deutsche leider wenig Grund zu der Annahme, dass sie ihrerseits die Zuwanderer aktiv integrieren wollen. Ein gewisses Maß des Integrierenwollens seitens türkischer Mitbürger <i>ist</i> meines Erachtens bereits drin - ich kenne einige Türken, die ziemlich gut integriert sind (und z.B. auch Anwälte geworden sind, obwohl ihre Eltern womöglich aus dem ländlichen Ostanatolien stammen).
    Dann: wieso überhaupt „unser“ Sozialsystem? Viele sind hier geboren, arbeiten hier, kaufen deutsche Autos, zahlen hier Steuern. Es ist genauso gut <i>ihr</i> Sozialsystem.

    Zitat

    Wenn man sich jedoch die Ghettobildung ansieht, die von den türkischen Einwanderern und ihren Nachkommen oft absolut bewußt betrieben wird, um unter sich zu bleiben, kann man am Integrationswillen dieser Leute durchaus zweifeln. (...) Man kann diese Probleme nur lösen, wenn beide Seiten den nötigen Integrationswillen aufbringen.

    Beide Seiten, genau. Ich denke, dass auch viele hier lebende Migranten von der Ignoranz und dem Desinteresse ihrer deutschen Mitbürger enttäuscht sind (wenn vielleicht auch nicht bewusst) und - in Verbindung mit einer mangelhaften Integrationspolitik, die Kontakte nicht gerade fördert - eben deshalb lieber unter sich bleiben. Das ist dann schnell ein Teufelskreis: Viele bleiben unter sich, und weil sie unter sich bleiben, bleiben sie noch eher unter sich. Trotzdem bleibe ich dabei: Das kann durch aktive Integrationsmaßnahmen, die natürlich auch die Bevölkerung mit deutschem Pass einbeziehen müsste, gebessert werden.

    Zitat

    Manche Türkenviertel sind auf dem besten Wege, sich zu ähnlichen Problemzonen zu entwickeln, wie dies zu den schlimmsten Zeiten in New York in den Schwarzenvierteln der Fall war. Aber auch sonst habe ich es schon sehr oft erlebt - und damit stehe ich wohl kaum alleine - daß gerade Türken anderen Menschen äußerst aggressiv begegnen und unprovoziert nach Gelegenheiten zum Ausleben ihres Gewaltpotenzials suchen.

    Das mag sein, dass es solche Viertel gibt, ich kann Deine Erlebnisse aber aus eigener Erfahrung nicht bestätigen.
    Um mal kurz auf der Ebene persönlicher Erfahrungen zu bleiben: Ich bin zweimal nur knapp daran vorbeigekommen, von äußerst aggressiven und sich unprovoziert gewaltsam verhaltenden Deutschen, deren Bildungsniveau sicherlich nicht das allerhöchste war, zusammengeschlagen zu werden. Und trotzdem halte ich nicht die Mehrzahl derjenigen Deutschen, die keinen Uniabschluss gemacht haben, für potenzielle Gewaltverbrecher.

    Zitat

    Vor gewissen Elementen aus der rechten Ecke grusele ich mich allerdings auch - wobei mit Sicherheit keine Schriftart der Welt irgendetwas dafür kann.

    Ja, ich weiß... das Thema hatten wir ja schon mal. ;) Trotzdem finde ich die Symbole, die eine bestimmte Person hier im Forum verwendet, in Kombination mit ihren Kommentaren zu diesem Thema hier schon ziemlich eindeutig.

    Zitat

    Selbstverständlich (...) kann es nicht das Ziel sein, hier in Deutschland die sozialen Probleme der Türkei zu lösen. Genau dies scheint aber der Fall zu sein, wenn man einmal darauf schaut, was sehr viele Türken in der Türkei, gerade in den größeren Städten mit einem höheren Zivilisationsgrad und einem bessern Bildungs-Niveau, über ihre nach Deutschland ausgewanderten Landsleute sagen. Die Türkei hat gewissermaßen ein soziales Problem nach Deutschland exportiert, das im eigenen Land keineswegs gelöst ist und auch sicher in der nächsten Zeit nicht gelöst werden wird.

    Es geht meines Erachtens nicht um mögliche soziale Probleme in der Türkei, sondern um soziale Probleme in Deutschland. Die Menschen leben hier, sind größtenteils hier geboren. Somit ist es ein deutsches Problem, das man nicht einfach wieder exportieren kann. Wie sollte das gehen? Was wären denn Deine Vorschläge, dieses Problem in Deutschland zu lösen? Mir fällt keine andere Lösung ein, als aktiv an der Integration der hier lebenden Ausländer zu arbeiten.

    Zitat

    (...) Und schon ein unbewiesener Hinweis auf angebliche Ausländerfeindlichkeit reicht hierzulande oft genug aus, um Täter und Opfer zu vertauschen. Wer Opfer eines durch einen Ausländer begangenen Gewaltaktes wird, gerät schon heute allzu leicht in die Bedrängnis, erst einmal nachweisen zu müssen, kein Nazi zu sein.

    Ist das heute oft so? Mir jedenfalls ist kein solcher Fall bekannt, und ich glaube, dass die Justiz im Großen und Ganzen in der Lage ist, gerecht zu urteilen.

    Zitat

    Original von Gönner
    Wir leben in keiner Multikultigesellschaft. Denn dies würde voraussetzen, dass die Kulturen miteinander leben, anstatt nebeneinander und letzteres ist in der BRD der Fall. (Mal völlig wertelos betrachtet und unabhängig, ob ich Multikulti gut finde oder nicht.)

    Meine These war: Wir leben in einer <i>weltweiten</i> multikulturellen Gesellschaft, was natürlich auch Auswirkungen auf Deutschland hat.
    Was nebeneinander und miteinander betrifft: Es ist meines Erachtens sogar ein Merkmal von Kulturen in der modernen Gesellschaft, dass sie nebeneinander existieren. „Kultur“ definiere ich dabei so: Merkmale, Vorlieben, Eigenschaften etc., die man mit einer gewissen Anzahl an Menschen teilt und mit anderen eben nicht. Heute ist es so, dass ein Individuum kulturelle Merkmale verschiedener Herkunft in sich vereinigt: Ich z.B. mag Arminia (aber nicht alle meine Freunde und keiner meiner Verwandten tun das), ich koche gern (sowohl traditionell-holsteinisch als auch mediterran, fernöstlich usw.), höre bestimmte Musik, die ganz bestimmt nicht alle hören. Und so weiter.
    Es gibt natürlich gemeinsame kulturelle Elemente, die viele Deutsche teilen; aber es gibt eben auch diverse Einflüsse, die nur aus den weltweiten sozialen Verflechtungen der modernen Gesellschaft zu erklären sind.

    Es grüßt
    Hein M

  • SZ: Zusammenrücken im Unterhaus

    • heinm
    • 2. August 2003 um 15:35

    Süddeutsche Zeitung, 02.08.2003
    http://www.sueddeutsche.de/sz/sport/red-artikel2747/

    Zusammenrücken im Unterhaus

    Vor dem Start in die Zweite Fußball-Bundesliga lässt der allgemeine Sparkurs Favoriten wie Arminia Bielefeld zweifeln – die kleinen Klubs wittern ihre Chance

    Bielefeld – Philipp Köster, Chefredakteur des Fußballmagazins 11 Freunde, ist Anhänger von Arminia Bielefeld. Für die Lokalzeitung Neue Westfälische schreibt der langjährige Stammgast im Stadion Alm eine Kolumne, in der er regelmäßig seinen Hoffnungen und Befürchtungen bezüglich des sechsmaligen Bundesligaauf- und -absteigers Ausdruck verleiht. Der Kolumnist kennt seine Pappenheimer, doch was den Verlauf der am Sonntag beginnenden Zweitligaspielzeit angeht, zeigt er sich ratlos und zieht sich in seiner Vorausschau auf das so genannte „Geideck-Orakel“ zurück, wonach der Saisonverlauf der Arminia stets vom Gesichtsausdruck des Assistenztrainers auf dem offiziellen Mannschaftsbild abhänge. Diesmal schaue Frank Geideck „wie sieben Tage Regenwetter“, folglich befürchtet Philipp Köster das Schlimmste.

    Der Gag ist bezeichnend. Nachdem der selbst ernannte „Sportclub der Ostwestfalen“ im Mai wieder einmal nach nur einem Jahr den Platz in der Eliteliga räumen musste, wagt in Bielefeld derzeit keiner eine sichere Prognose, was die nähere Zukunft bringen wird. Das gilt auch für die Verantwortlichen im Verein, die von dem durch einen fatalen Leistungseinbruch in der letzten Saisonphase verursachten Abstieg böse überrascht wurden. Lange mussten sie bangen, ehe ihr Klub die Zweitligalizenz erhielt. Markante Figuren wie Bastian Reinhardt, Artur Wichniarek, Christoph Dabrowski und Ansgar Brinkmann haben die Alm verlassen. Hinzugekommen sind in Roland Benschneider, Zeljko Radovic oder Patrick Owomoyela junge Spieler oder solche, die sich ihre Meriten im Profifußball erst noch verdienen müssen.

    Bei der Formulierung ihres Saisonziels halten sich die Arminen deshalb spürbar bedeckt. „Unabhängig von der tatsächlichen Qualität des Kaders“, sagt der nach dem Abstieg im Amt gebliebene Coach Benno Möhlmann, gehöre man „als Pendler zwischen Erster und Zweiter Liga immer zu den Aufstiegsfavoriten“. Ein Satz, der weiträumig interpretierbar ist. Im übrigen hat Möhlmann keinen Zweifel daran gelassen, dass ein mehrjähriges Gastspiel im Unterhaus unter seiner Ägide schwer vorstellbar ist. Die Forderung des Trainers nach „Verbesserung der Quantität und Qualität“ des Kaders scheint sich kurz vor Toreschluss immerhin zu erfüllen. Von Bundesligist 1. FC Kaiserslautern kommt vermutlich der ehemalige tschechische Nationalverteidiger Petr Gabriel, und im Angriff gelingt den Bielefeldern möglicherweise ein echter Coup: Der Grieche Nicos Machlas von Ajax Amsterdam, unter Europas Stürmern einst eine große Nummer, soll auf Leihbasis die Arminia verstärken.

    Ob die Transfers – sofern sie zustande kommen – den Klub allerdings tatsächlich in die Spitzengruppe hieven, wird sich erst erweisen müssen. Wie überhaupt die Situation in der Zweiten Liga so unübersichtlich wie selten ist. Der 1.FC Nürnberg und Energie Cottbus, die beiden anderen Absteiger, haben ähnliche Probleme wie Bielefeld – auch sie müssen sich mit veränderten Teams erst neu orientieren. Mainz und Fürth sind traditionell vorne dabei, um es am Ende dann doch nie zu schaffen. Duisburg und Ahlen haben engagiert investiert, doch der Nachweis, dass das Geld auch gut angelegt ist, steht noch aus. In seiner Verzweiflung erklärt mancher Experte Lübeck, Burghausen oder Aufsteiger Unterhaching zu Geheimfavoriten, und in der Tat: Die Gelegenheit für einen unerwarteten Durchmarsch erscheint in dieser Spielzeit günstig wie nie.

    Unwägbarkeiten, die zum einen natürlich mit der Struktur der zweithöchsten deutschen Klasse zusammenhängen. Insgesamt sieben von achtzehn Klubs steigen auf oder ab, weshalb es ein Mittelfeld im engeren Sinne nicht gibt und der Trainerstuhl mehr noch als eine Liga höher zum Schleudersitz wird. Außerdem ist durch die Kirch-Krise die Kluft zwischen den beiden Profiklassen größer geworden. So hat Arminia Bielefeld seine Umsatzerwartungen nach dem Abstieg von 22 Millionen Euro auf elf Millionen halbiert und liegt damit noch allemal im oberen Drittel. Nicht zuletzt diese Divergenz ist es, die Trainer Möhlmann („Es wird mit den Jahren nicht einfacher werden“ ) einen baldigen Wiederaufstieg anmahnen lässt.

    Einen prominenten Fürsprecher hat sein Team immerhin schon. Zweitliga-Urgestein Aleksandr Ristic hat für eine große deutsche Sportillustrierte die anstehende Saison prognostiziert, und für den ehemaligen Oberhausener Coach steht fest: „Bielefeld ist Top-Favorit und wird der Rolle gerecht.“ Eine Zuversicht, für die sie bei der Arminia einiges geben würden. Fürs Erste bleibt nur die Hoffnung, dass die neuformierte Elf auch die Skeptiker in den eigenen Reihen positiv überrascht. Und darauf, dass Assistenztrainer Frank Geideck beim Foto-Shooting einfach nur einen schlechten Tag hatte.

    Jens Kirschneck


    -------------------------------------------------------------------
    Wie immer ein guter Artikel von Jens Kirschneck (der übrigens auch bei der neuen Almpost mitmischt). Lediglich Machlas betreffend ist er nicht ganz aktuell... :(
    Und: Schade, dass das Geideck-Orakel in Zukunft nicht mehr funktioniert. Der Mann wird sich gut überlegen, welches Gesicht er für das nächste Mannschaftsfoto aufsetzt... :D

  • Kriminalität Nichtdeutscher

    • heinm
    • 1. August 2003 um 16:47

    Ich wollte eigentlich mit Gönner noch per PN über dieses Thema diskutieren, aber da wir jetzt einen eigenen Thread haben, gebe ich an dieser Stelle mal meinen Senf dazu. :hi:
    Hier deshalb zwei Thesen inklusive viel zu ausführlicher Erläuterung:

     1. Wir leben längst in einer multikulturellen Gesellschaft. 

    Und das seit Ende des Mittelalters zunehmend. Damals machten sich Spanier und Portugiesen auf und unterwarfen Großteile der Welt, gefolgt von diversen europäischen Nachahmernationen. Dies hat nach und nach die Welt "europäisiert" (Staatenbildung usw.).
    Ein paar Jahrhunderte später sieht's deshalb so aus: Koreaner können in Bielefeld Fußball spielen (wenn sie dazu im Stande sind), Deutsche können in Südostasien arbeiten, Ghanaer wechseln womöglich auf Wunsch ihres Onkels nach Bochum, Hamburger essen manchmal Pasta mit Pesto, Ägypter können Japanerinnen heiraten, roher Fisch mit Reis ist in Großstädten hip, und wahrscheinlich sind afrikanische Riesenameisen in französischer Dijon-Senfsauce der nächste Trend. :D

    Auch innerhalb eines Landes gibt es heute längst nicht mehr nur eine "Monokultur" (wobei ich übrigens bezweifle, dass es dies jemals gegeben hat - man gucke nur mal nach Bayern... ;) :( Manche Menschen interessieren sich für Fußball, andere für mittelalterliche Rollenspiele am Nonnenstein, wieder andere für Feng Shui. Überschneidungen sind dabei erlaubt (z.B. Feng-Shui-gerechte Fußballspiele in voller Rüstung, wenn sich dafür auf der Welt ein paar Personen begeistern lassen sollten). :D Durch die heutigen Kommunikationstechnologien (Fernsehen, Telefon, E-Mail, Internet usw.) können sich solche subkulturellen Gruppen viel leichter ausbilden bzw. erhalten als früher, und das, wie gesagt, weltweit.


     2. Einwanderung gibt's schon länger, Integrationsprobleme auch. 

    Gern wiederholt man bei der Einwanderung alte Fehler: Im 19. Jahrhundert wurden beispielsweise haufenweise Polen als Arbeiter in den Zechen des Ruhrgebiets geholt, und es gab ganz ähnliche Integrationsprobleme wie mit den türkischen Migranten des 20. Jahrhunderts. Erst wollte man nur billige Arbeitskräfte, die nach getaner Arbeit wieder zurück in ihre Heimat sollten. Die Polen blieben aber in großer Zahl dort – und zunächst auch größtenteils unter sich. Nach ein paar Generationen war diese Segregation aber vorbei: So waren etwa die Mitglieder des Schalker Kreisels zu Großteilen polnischer Abstammung (etwa Kuzorra, Szepan oder Tibulsky).

    Die Hauptursache der heutigen Integrationsprobleme z.B. von türkischen Mitbürgern ist meiner Meinung nach, dass Politik und Bevölkerungsmehrheit lange nicht akzeptiert haben, dass die billigen Arbeitskräfte der 50er und 60er Jahre nach getaner Gastarbeit nicht einfach wieder in ihre Herkunftsländer verschwinden würden, sondern Familien nachholen bzw. gründen und auf Dauer in Deutschland sesshaft werden. Diese Fehleinschätzung bedeutete einen weitgehenden Verzicht auf integrative Maßnahmen (z.B. Unterricht in Sprache, Landeskunde, Insititutionen etc.). Während der wirtschaftlichen Krisen der 70er und 80er wurden zuerst die Gastarbeiter entlassen, was in der Kombination mit mangelnden Integrationsangeboten zu einer dauerhaften strukturellen Benachteiligung auch der zweiten und dritten Einwanderergeneration führte. Diese Benachteiligung schlägt sich u.a. in der Kriminalitätsstatistik (s.o.), im durchschnittlich geringeren Bildungs- und Einkommensniveau (im Vergleich zur Bevölkerung mit deutschem Pass) und in der Ausbildung von eigenen Subkulturen nieder, welche anscheinend gewaltbereiter ist als die der anderen Einwohner.
    Dass die türkischen Einwanderer, die zu uns gekommen sind, womöglich "ungebildeter" als der Durchschnittstürke waren und die Deutschtürken in ihrem Heimatland nicht gemocht werden – mag sein, das kann ich nicht beurteilen. Dass aber die hier geborene und lebende dritte Generation im Schnitt immer noch strukturell benachteiligt ist und deshalb eher zu Kriminalität neigt, ist meiner Meinung nach nicht mit "Blutrache in den Köpfen" ihrer Großeltern zu erklären, sondern zum Großteil der Politik der vergangenen Jahrzehnte zuzurechnen. Wir sind ja auch keine Nazis, nur weil zu viele unsere Großeltern meinten, einem Verbrecher in brauner Uniform hinterherlaufen zu müssen.

    Wenn man von Integrationsproblemen spricht, muss man aber auch sagen, dass es überall auch positive Beispiele für gelungene Integration von Einwohnern türkischer Herkunft gibt – z.B. den türkischen Gründerboom in den 90ern (Öger Tours ist heute einer der größten Reiseveranstalter in Deutschland, und was wäre so mancher Deutsche ohne seine Dönerbude und den Kiosk von Onkel Ali an der Ecke?). Dies sind alles Leute, die Steuern zahlen und so unter anderem unser aller Straßen und Schulen mitfinanzieren.


     Mein Fazit 

    Die heutige Gesellschaft ist bereits multikulturell und wird sich auch auf nationaler Ebene nicht mehr monokulturalisieren lassen (was ich z.B. auch gar nicht wollen würde... das ganze Jahr Schweinebraten und Blasmusik, bäh ;) ). Was die heute vorhandenen Integrationsprobleme mit Zugewanderten bzw. deren Nachkommen angeht, denke ich, dass sie sich mit intensiveren Integrationsmaßnahmen lösen oder zumindest mildern lassen könnten – auch wenn es evtl. das eine oder andere Jahrzehnt dauert. In Kanada hat man z.B. Anfang der 70er Jahre offiziell beschlossen, ein multikulturelles Einwanderungsland zu sein und die Integration von Zuwanderern dementsprechend gefördert, ohne von ihnen allerdings totale Anpassung zu fordern. Heute gibt es dort kaum noch Integrations- und Akzeptanzprobleme von Minderheiten. Dazu gehört allerdings, ein gewisses Maß an Andersartigkeit akzeptieren zu können.
    Und auch in Deutschland muss man heute übrigens keine Angst davor haben, jeden Moment von irgendjemandem (egal welcher Herkunft) auf offener Straße abgestochen zu werden. Ich persönlich grusele mich viel mehr vor unserer Frakturschriftfraktion mit den "Witz"-Argumenten oder vor Auschwitz-Sängern auf der Alm als vor meinen türkischen Nachbarn hier in Hamburg.

    Gruß,
    Hein M

  • Arminia - Fenerbahce

    • heinm
    • 23. Juli 2003 um 09:47
    Zitat

    Original von Gönner
    P.S. Das die Emigration von Ausländern in der BRD nicht klappt ist nur das resultat der Regierungen, die wir hier hatten und deren mangeldes verständnis für Massenpsychologie!

    Ouha, du meinst wohl "Integration", denn emigriert sind die meisten schon - aus der Türkei - und immigriert auch - nach Deutschland (bis auf die, die hier geboren sind: Die sind weder e- noch immigriert und ein paar wohl auch nicht richtig integriert). ;)

    Was das Niveau der Tüten- und Pflastersteinvorschläge angeht, gebe ich Dir vollkommen recht. :nein:

    Gruß
    Hein M

    P.S.: Die These mit dem "integrieren wollen und sollen" sollten wir mal bei anderer Gelegenheit diskutieren... ist mir ein wenig zu pauschal...

  • DFB-Pokal: Arminia auf St. Pauli

    • heinm
    • 23. Juli 2003 um 09:40

    NW von heute:

    "Unterdessen ließ Pokalgegner FC St. Pauli verlauten, dass die Erstrundenpartie voraussichtlich am Montag, 1. September, 18.30 Uhr, am Millerntor angepfiffen werde."

    http://www.nw-news.de

    Gruß
    Hein M

  • Wer ist noch auf dem Markt?

    • heinm
    • 22. Juli 2003 um 13:40

    Einbruch auf Transfermarkt - Clubs senken Ausgaben

    Düsseldorf (dpa) - Mit dem rigoros gefahrenen Sparkurs geht in der Fußball-Bundesliga ein dramatischer Einbruch auf dem Transfermarkt einher. Um den eigenen Haushalt zu konsolidieren, haben die 18 Eliteclubs ihre Ausgaben für Neuzugänge im Vergleich zur Vorsaison (rund 105 Millionen Euro) um mehr als zwei Drittel auf nur 32,575 Millionen Euro gesenkt.

    Bis elf Tage vor dem Saisonstart verpflichten die Vereine insgesamt 115 Spieler, nur 23 Akteure (20 Prozent) davon kosteten eine Ablöse. Dem gegenüber stehen 113 abgegebene Spieler, sieben davon (sechs Prozent) brachten einen Transfererlös von insgesamt 8,14 Millionen Euro. Trotz des Sparkurses steht unter dem Strich ein Minus von insgesamt 24,435 Millionen Euro. Das ergab eine Erhebung der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

    «Es ist alles okay. Die Vereine sind gezwungenermaßen etwas vernünftiger geworden, was das Finanzielle anbetrifft», begrüßte der deutsche Teamchef Rudi Völler die veränderte Transferpolitik und den verschärften Trend zum Sparen. Zum Vergleich: Noch vor zwei Jahren investierte die Bundesliga vor der Rekordsaison 2001/2002 rund 150 Millionen Euro in neue Akteure.

    «Da gab es nicht so ein unglaubliches Angebot an Spielern auf dem Markt. Mittlerweile bekomme ich zig Anrufe von Leuten, die uns Spieler anbieten, und nicht nur ablösefreie», beschreibt Trainer Ewald Lienen von Borussia Mönchengladbach die völlig neue Situation an der Spielerbörse: «Das Geld sitzt bei den Vereinen längst nicht mehr so locker. Da kann man als Spieler relativ froh sein, wenn man überhaupt einen Vertrag hat.»

    Der in den Vorjahren eingesetzte Trend zu ablösefreien Profis hat sich in dieser Transferperiode, die am 31. August endet, fortgesetzt. Zudem wurden verstärkt Talente aus dem eigenen Nachwuchs aufgezogen. Der VfB Stuttgart, Werder Bremen sowie die Aufsteiger 1. FC Köln und SC Freiburg verzeichneten weder Ein- noch Ausgaben, obwohl sie gemeinsam 46 Spieler (24 Zugänge/22 Abgänge) transferierten. Auch Hertha BSC gab keinen Cent aus.

    Nur insgesamt sechs Vereine konnten sich über eine meist geringe Einnahme freuen. Neuer «Krösus» ist der VfL Wolfsburg, der nach oben will und mit Unterstützung von Titelsponsor VW dafür verhältnismäßig tief in den Geldbeutel greift. Den Löwenanteil der 12,65 Millionen Euro verschlang der teuerste Einkauf der Clubgeschichte. Der neuen Star Andres D'Alessandro war dem VfL rund 9 Millionen wert. Der Argentinier aus Buenos Aires ist bisher der teuerste Liga-Neuling.

    Damit stellen die «Wölfe» sogar Meister Bayern München in den Schatten, der bislang «nur» sieben Millionen für Tobias Rau (2,5) und Martin Demichelis (4,5) ausgab. Sollten die Bayern allerdings den Wechsel von Roy Makaay noch realisieren, ändert sich das Bild. Trotz Platz drei ist Hannover 96 mit Ausgaben in Höhe von knapp über zwei Millionen Euro schon weit abgeschlagen. Allerdings ist nicht bekannt, ob für die von Bayer Leverkusen ausgeliehenen Jan Simak und Thomas Brdaric eine Leihgebühr fällig wird oder Bayer sogar noch draufzahlt, um die teuren Profis von der Gehaltsliste streichen zu können.

    Trotz des größten Transfer-Minus aller Clubs (9,88 ) ist Wolfsburg auch auf der Einnahmenseite (2,77) durch den Verkauf von Rau nach München an der Spitze, knapp gefolgt vom TSV 1860 München (2,75). Die «Löwen» erhielten diese Summe allein für Torhüter Simon Jentzsch (nach Wolfsburg) und weisen mit einem Plus von 2,105 Millionen Euro die beste Transfer-Bilanz aller 18 Bundesligisten auf.

    Die größte Fluktuation gab es beim Hamburger SV (10 Zugänge/10 Abgänge), 1860 München (10/9) und Hannover 96 (8/10). Mit nur vier Neuzugängen kommen bislang die Leverkusener (8 Abgänge), die ihren teuren Kader mächtig abspeckten, und Borussia Dortmund (2 Abgänge) aus. Allerdings muss der BVB, der in den Vorjahren stets große Millionenbeträge investierte, nach den Kreuzbandrissen von Torsten Frings und Evanilson entgegen seiner ursprünglichen Absicht wohl noch einmal nachrüsten.

    http://www.sueddeutsche.de/sport/ticker/i…47-dpa_4378722/

  • DFB-Pokal: Arminia auf St. Pauli

    • heinm
    • 21. Juli 2003 um 15:06

    LÜBECK?! So'n Quatsch! :pillepalle:
    Ich will ein Arminia-Heimspiel in Hamburg! :D

    Gruß
    Hein M

  • Youssef Rossi

    • heinm
    • 16. Juli 2003 um 21:01

    Aaaalso, wenn man mich frägte, wäre ich immens dafür, dass der Mann kommt und bei uns einschlägt wie 'ne Flasche Granatapfelsirup. Und das nur, damit wir singen können:

    "Jaaaa, Herr Rossi sucht das Glück...
    Er will nur vom Glück ein Stück..."
    :D

    Gruß
    Hein M

  • Arveladze beim Probetraining

    • heinm
    • 8. Juli 2003 um 19:01
    Zitat

    Original von Jumboletto
    :lol: Wer sind denn die Space Girls ?

    Na die bekannte Mädchengruppe, die das falsche Spice erwischt hat... :D

    Gruß
    Hein M

  • DFB-Pokal: Arminia auf St. Pauli

    • heinm
    • 6. Juli 2003 um 19:15

    Heimspiel, Heimspiel! *freu*

    Hein M

  • Ex-Armine Du-Ri-Cha

    • heinm
    • 27. Juni 2003 um 14:54

    Was mich wundert: Überall (Almsite, NW) wird jetzt gesagt, dass aufgrund von Chas Weggang Ersatz für die linke Außenbahn gesucht werden muss. Insofern bin ich ganz glücklich, dass er weggeht - denn links hat er fast immer ziemlich mies gespielt...

    Gruß
    Hein M

  • --> 3 Verträge unterschriftsreif !!!!

    • heinm
    • 19. Juni 2003 um 09:30
    Zitat

    Original von Dabro
    Ausserdem sollen noch Pollenbomber Marcin Kuzba, Flügelflitzer Daniel Felgenhauer und Topgoalgetter Marek Saganowski verpflichtet werden.
    Quelle: Fussball-Pur

    Pollenbomber! Also, das ist in Zeiten des grass(!)ierenden Heuschnupfens eine Dreistigkeit sondergleichen. Wieso nicht endlich jemand aus allergieunbedenklichen Ländern - wie z.B. Kasasthman?

    Gruß
    Hein M :D

    P.S.: Die Seite sollte sich meines Erachtens nicht mit so einem neutralen Namen tarnen... ;)

  • SZ: "Pokern bis zum Gehtnichtmehr"

    • heinm
    • 12. Juni 2003 um 12:54

    Nur gut, dass wir die Größenwahnphase mit Irrwitzgehältern und Fantasietransfersummen hinter uns haben. Sonst müssten wir nämlich genau jetzt diverse potenzielle Transfers von zu teuer eingekauften Spielern betriebswirtschaftlich abschreiben - und auch noch Ausfälle durch Abstieg sinkende Fernseherlöse verkraften. Dann hätte es wirklich geheißen: "Nächstes Jahr auf Asche!" :D

    Gruß
    Hein M

  • SZ: "Pokern bis zum Gehtnichtmehr"

    • heinm
    • 12. Juni 2003 um 09:53

    Pokern bis zum Gehtnichtmehr

    Bundesligisten entwickeln neue Zahlungsmodelle, um ihre Kader den Verhältnissen anzupassen

    Köln – Was soll man dazu noch sagen? Am besten möglichst wenig. „Wir haben kein Interesse daran, die Modalitäten offen zu legen“, sagt Ilja Känzig, Manager von Bayer Leverkusen, und klingt müde. Gemeint ist der Transfer von Pascal Ojigwe, der in der vergangenen Woche zu Borussia Mönchengladbach transferiert wurde. Ein schönes Thema ist das an der BayArena nicht. Denn für den 26-jährigen Nigerianer war trotz laufenden Vertrags nicht nur keine Ablösesumme fällig, Bayer bezahlte ihm sogar noch einen Abstand von einer Million Euro, damit er den Klub verlässt.

    Auch Ojigwes Berater Michael Becker hält sich zu diesem Thema bedeckt: „Halten Sie mich da raus.“ Die schlechte Konjunktur soll schließlich nicht noch weiter zerredet werden. Doch auch so liegt es auf der Hand, dass der Transfermarkt in noch vor zwölf Monaten ungeahnter Agonie liegt. Zwar wechselten laut einer Aufstellung des kickers bereits 75 Profis die Klubs, doch nur in elf Fällen überwies der neue Verein dafür Geld an den alten. Bislang wurden lediglich 17,5 Millionen Euro investiert, zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren es noch 80,6 Millionen Euro.

    Die Situation ist festgefahren, weil fast alle Klubs ihre Kader reduzieren und Personalkosten senken wollen. Mit 559 Millionen Euro sind die Klubs nach Angaben der Deutschen Fußball Liga (DFL) verschuldet. Neue Spieler werden meist erst verpflichtet, wenn vorher Stellen abgebaut wurden. So ist inzwischen selbst beim Wechsel aus laufenden Verträgen der Verzicht auf Ablösezahlungen üblich, wie etwa bei Niko Kovac’ Transfer vom FC Bayern zu Hertha BSC. Wenn nicht sogar Abstandssummen wie im Fall Ojigwe fällig werden, um die Kosten zu senken. In der Bundesliga hat die Deflation eingesetzt. Der neue Geiz ist angesichts des Schuldenstandes bei zugleich sinkenden Einnahmen notwendig.

    „Es gibt die psychologische Barriere, dass noch keine Klarheit über die Fernsehgelder besteht“, sagt Känzig. Größere Planungssicherheit würde etwas Bewegung in den Transfermarkt bringen, die Panik nach einem missratenen Saisonstart wird im Herbst mit Sicherheit bei einigen Blockaden lösen. Also wird sich das Transfergeschäft, dessen Höhepunkt in den Vorjahren im Frühling lag, nach hinten verschieben. Bis dahin ist es für Spieler und Berater ein Nervenspiel. „Es wird bis zum Gehtnichtmehr gepokert“, sagt Känzig, „die Verhandlungen ziehen sich wie Kaugummi.“

    Bayer Leverkusen ist von der Situation dramatisch betroffen und muss sich wie ein Anleger am Neuen Markt zu Zeiten des großen Kurssturzes vorkommen. Die Mannschaft gründlich umbauen und gut 25 Millionen Euro sparen will der Klub. Noch vor Jahresfrist wäre das mit einem oder zwei Transfers leicht möglich gewesen. Für Bernd Schneider gab es damals ein Angebot des FC Barcelona, der 15 Millionen Euro zu zahlen bereit war. Der brasilianische Verteidiger Lucio wurde sogar mit 40 Millionen Euro gehandelt. Angesichts der Überschuldung in Spanien und Italien sind die Hoffnungen auf solche Beträge geplatzt.

    Viele Spieler haben zu guten Zeiten ihre Kontrakte abgeschlossen oder verlängert, so dass ein Insider von „Hammer-Verträgen“ spricht. Das gilt auch für Borussia Dortmund, wo es nur dann Verpflichtungen geben wird, wenn sich etwa ein Abnehmer für den erratischen Brasilianer Amoroso findet. „Sonst bliebt unser Kader unverändert“, kündigte Manager Michael Meier dieser Tage an. Auch er kennt Transfers à la Ojigwe, bereits im Winter lieh Borussia den Mittelfeldspieler Sunday Oliseh an den Nachbarn VfL Bochum aus und zahlt einen Teil seines Gehaltes weiter. Dass derlei Modelle zur Mode des Sommers werden, möchte verständlicherweise niemand kommentieren, doch Kandidaten dafür gibt es ausreichend – vor allem in Leverkusen. Ob Jan Simak, Christoph Preuß oder der Brasilianer Franca, Bayer hat etliche Optionen, in Weggänge zu investieren.

    Christoph Biermann
    http://www.sueddeutsche.de

  • Na, du süßer, kleiner Briegel?

    • heinm
    • 6. Juni 2003 um 09:54

    Na, du süßer, kleiner Briegel?

    Von Christian Zaschke

    Es gibt gerade ziemlich viele gute Nachrichten aus Albanien. Seit März zum Beispiel ist das Land wieder ans internationale Eisenbahnnetz angeschlossen. Bei der Wiedereröffnung der Eisenbahnlinie zwischen Shkodra und Montenegro saß der albanische Ministerpräsident Fatos Nano stolz im Zug. Überhaupt entpuppte sich der März als Wonnemonat Albaniens, besiegte doch die Fußball-Nationalmannschaft Russland 3:1. Die Freude im Land wurde noch größer als nach der Eisenbahnsache, und es geschah etwas so Seltsames wie Schönes: Viele junge Frauen im Land gebaren Kinder und gaben ihnen nicht einen guten albanischen Namen, etwa Fatos, dem Präsidenten zu Ehre, sondern sie sprachen, von der Säuglingsschwester gefragt, wie das Kleine denn hieße, voll Ernst und sehr stolz: „Briegel“.

    Die albanischen Schwestern zuckten nicht einmal mit der Wimper. So so, wieder mal ein kleiner Briegel. Na, du süßer, kleiner Briegel, wie geht es dir denn?

    Die Menschen nennen ihre Kinder seit jeher nach anderen, bedeutenden Menschen, stets in der Hoffnung, ein wenig von deren Größe möge sich immerhin auf die kommende Generation übertragen. Der Nationaltrainer Albaniens heißt Briegel, genauer: Hans-Peter Briegel, doch dieser Buchstabenhaufen mit dem Bindestrich vor dem klingenden Namen Briegel interessiert in Albanien niemanden. Sie hören das Schnurren im Anlaut, das Lächeln in der Mitte und das weiche Ende. Sie sehen den Mann, ehedem „Die Walz aus der Pfalz“, wie er am Platz steht und das einst so erfolglose Team Albaniens in neue Höhen führt, jetzt ans Tor zur EM 2004. Sie fühlen: Hier wirkt das Große, und der Name des Großen ist Briegel.

    Es sind dies die schönsten Geschichten, die der Fußball erzählen kann, auch, weil sie den Tag überdauern. Dereinst wird man beim Durchsehen der albanischen Geburtenlisten des Jahres 2003 den Vornamen Briegel finden, Briegel Nano, Briegel Rraklli, und immer so fort, und man wird sich an die Zeit erinnern, als der albanische Fußball wuchs. Und dann, in dieser fernen Zukunft, werden die Menschen in Albanien eine tiefe Dankbarkeit dafür empfinden, dass auf wundersame Weise niemals Rudi Gutendorf Trainer in ihrem schönen Land war.

    http://www.sueddeutsche.de/sz/sport/red-artikel1613/

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