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Beiträge von heinm

  • Presse Schalke - Arminia

    • heinm
    • 10. März 2003 um 10:27

    Schalker Disharmonien / Pfiffe statt positiver Schlagzeilen nach dem 1:1 gegen Bielefeld

    Von Wolfgang Bergs

    Gelsenkirchen (9. März 2003) - „Auf Schalke“ rumort es weiter. Statt der erhofften positiven Schlagzeilen gab es Pfiffe gegen die Mannschaft und „Neubarth raus“-Rufe gegen den Trainer. Disharmonien auf verschiedenen Ebenen.

    Sven Vermant rettete den Königsblauen mit seinem Treffer zwei Minuten vor dem Abpfiff beim 1:1 (0:0) gegen Arminia Bielefeld einen überaus glücklichen Punktgewinn, über den sich am Ende aber keiner recht freuen wollte.

    Während die Schalker von ihren enttäuschten Fans mit gellenden Pfiffen verabschiedet wurden, bemängelte Bielefelds Trainer Benno Möhlmann zu Recht, dass man eigentlich zwei Punkte verloren habe.

    Auf der Suche nach dem Schuldigen für die wieder einmal enttäuschende Vorstellung fand man auf Schalker Seite gleich mehrere Verdächtige. Torschütze Sven Vermant kritisierte die Medien, die im Vorfeld für viel Unruhe gesorgt hätten. Kapitän Tomasz Waldoch und Manager Rudi Assauer sahen den Sündenbock in Schiedsrichter Jörg Keßler (Wogau), der aus ihrer Sicht vor der Bielefelder Führung (57.) einen unberechtigten Freistoß gegen sie und anschließend ein Foul von Arminia-Kapitän Bastian Reinhardt an Waldoch nicht gepfiffen habe, so dass der Pole den Ball ins eigene Tor lenkte. Und die Schalker Fans ließen ihrem Unmut über Trainer Frank Neubarth freien Lauf und feierten stattdessen seinen Vorgänger Huub Stevens.

    Tatsächlich gab die Vorstellung der Neubarth-Schützlinge äußerst wenig Anlass zur Freude. Es war kein durchdachter Spielaufbau zu erkenn, über die Flügel sorgte lediglich Jörg Böhme vor der Pause für Gefahr.

    Im Abwehrbereich gab es Unsicherheiten, an denen vor dem Wechsel auch Tomasz Waldoch beteiligt war, stand Nils Oude Kamphuis fast immer verkehrt zu Gegner und Ball. Im Spiel nach vorne leistete sich Schalke viele, leichtfertige Ballverluste, so dass der Aufsteiger in der Abwehr viel zu selten in Gefahr geriet. „Ihre Qualität in der Offensive ist schwer gleichwertig zu ersetzen“, beklagte Frank Neubarth die Ausfälle von Emile Mpenza, Victor Agali und Andreas Möller, zumal Ebbe Sand von der Form früherer Tage weit entfernt ist.

    Auf der anderen Seite waren die Ostwestfalen bei ihren Kontern brandgefährlich und hätten, wenn sie dabei konzentrierter zu Werke gegangen wären, den Sack schon frühzeitig zu machen können, ja müssen. „Wenn man vier, fünf Großchancen nicht nutzt, tut es weh, wenn man den Sieg dann noch aus den Händen geben muss“, ärgerte sich Benno Möhlmann, der zunächst auf Ansgar Brinkmann verzichtet hatte.

    Das „enfant terrible“ im Bielefelder Team hätte nach seiner Einwechslung in der 77. Minute Sekunden vor dem Ausgleich ebenfalls alles klar machen können. Doch statt von der Mittellinie auf das von Frank Rost verlassenene Schalker Tor zu schießen, passte er quer auf den im Abseit stehenden Bogdanovic. Den anschließenden Gegenzug nutzten die Gastgeber zum nicht mehr erwarteten Ausgleich.

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    Dicke Luft und kleine Mücke / Viele Fans bekamen Sehnsucht nach Stevens

    Von Norbert Neubaum

    Gelsenkirchen (9. März 2003) - Benno Möhlmann wollte offenbar niemandem zu nahe treten. Höflich verneigte er sich vor dem Gegner, bei dem seine Mannschaft soeben 1:1 gespielt hatte.

    „Da sitzt man in der Kabine, hat einen Punkt bei einem grundsätzlich stärkeren Gegner geholt, und kann sich trotzdem nicht richtig freuen.“ Die Betonung des Bielefelder Trainers lag auf „grundsätzlich stärker“ – aber eben nur grundsätzlich.

    Denn auf dem Platz waren die Schalker Fußballer so ratlos hin- und hergestolpert, dass den Fans in der Arena schnell die Lust verging. Nach einer Stunde (die Arminia war gerade durch ein Eigentor von Waldoch in Führung gegangen) gab es laute „Neubarth-raus“-Rufe, und parallel zum auf dem Videowürfel in der Arena angezeigten Berliner Schützenfest gegen 1860 München steigerten sie sich in eine Sehnsucht hinein, die spätestens ab der 80. Minute (im Olympiastadion war das 6:0 gefallen) in laute „Huub-Stevens“-Sprechchöre gipfelte. Dessen Nachfolger Neubarth hatte zu dieser gespenstischen Atmosphäre noch beigetragen, als er Stürmer Hanke aus- und Defensivmann van Hoogdalem einwechselte.

    Dicke Luft unter dem Arena-Dach, daran änderte weder der späte Ausgleich durch Vermant (89.) nach vielen vergebenen Bielefelder Konterchancen noch der verteidigte vierte Tabellenplatz nichts. Von den letzten acht Heimspielen hat Schalke lediglich eines gewonnen, nur durch die von den Spielern produzierten Schlagzeilen ähneln die „Königsblauen“ ein wenig dem „FC Hollywood“ – was im Vergleich zum damit gemeinten FC Bayern fehlt, ist der spielerische Glanz. „Du liest das und du spürst das“, will Tomasz Waldoch nicht leugnen, dass die allgemeine Verunsicherung sich auch auf dem Platz bemerkbar macht.

    Rückendeckung für Frank Neubarth

    Der Kapitän war dafür ein Paradebeispiel: Waldoch stolperte von einer Verlegenheit in die andere, hatte sich aber trotzdem noch eine bessere Note verdient als beipielsweise sein Mannschaftskollege Dario Rodriguez: Den hatte Neubarth nach 16 Minuten für den verletzten Nico van Kerckhoven gebracht, holte ihn aber 51 Minuten später wieder vom Platz. Dazwischen lag eine indiskutable Vorstellung des Uruguayers, die ihren Höhepunkt in einem Einwurf hatte, den Rodriguez direkt ins Seitenaus schleuderte – ein Kunstwurf.

    Vierter Tabellenplatz, dennoch eine explosive Stimmung „auf Schalke“ – Rudi Assauer versucht dabei sein Möglichstes, um die Mannschaft aus der Schusslinie zu nehmen. Zwar erkannte Schalkes Manager an, „dass einige Spieler neben der Kappe standen“, aber auch der Schiedsrichter bekam wieder sein Fett weg. Weil Jörg Keßler vor dem Bielefelder 1:0 einen unberechtigten Freistoß gegen Schalke gepfiffen und danach ein Foul von Reinhardt an Waldoch nicht geahndet habe, sprach Assauer erneut von „Beschiss“.

    Dem Trainer stärkte Assauer den Rücken: „Es ist unfair gegenüber Frank Neubarth, nach Stevens zu rufen. Der ist hier zum Helden geworden, weil er zufällig mal den UEFA-Cup gewonnen hat.“

    Neubarth selbst nahm die Pfiffe tapfer zur Kenntnis: „Das ist nicht schön, aber es gehört halt dazu.“ Einige Spieler scheinen mit dem in der Bundesliga debütierenden Trainer fast schon Mitleid zu haben: „Da muss er sich jetzt durchbeißen“, sagt Marco van Hoogdalem. Dabei hätte er allen Grund, sauer auf Neubarth zu sein. Seit Waldochs Rückkehr gehörte Schalkes bester Spieler der Hinrunde nicht mehr zur Anfangsformation. Aber van Hoogdalem hält den Ball flach: „Im Vergleich zu dem, was hier sonst noch so passiert, bin ich doch nur eine kleine Mücke.“

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    Optik und Akustik nervt Assauer / Schelte für Schiedsrichter und Fans

    Von Wolfgang Bergs

    Gelsenkirchen (9. März 2003) - Rudi Assauer zog an seiner Zigarre und ließ dann mächtig Dampf ab. Zunächst einmal wurde Schiedsrichter Jörg Keßler verbal abgewatscht, dann waren die eigenen Fans an der Reihe.

    „Was haben wir verbrochen, dass wir nun schon im dritten Heimspiel nacheinander benachteiligt werden?“, fragte Schalkes Manager in die Runde und sprach offen von „Beschiss.“

    Die Szene, die ihn so erregte, war der Bielefelder Führung vorausgegangen. Entgegen seinem Linienrichter hatte Schiedsrichter Keßler bei Hajtos Attacke gegen Varta auf Foulspiel entschieden und im Anschluss Reinhardts Einsatz gegen Waldoch als korrekt erachtet. „Das war kein Freistoß , aber ein Foul“ giftete Assauer, der im „SchalkerKreisel“ vor diesem Spiel noch geschrieben hatte: „Die Schiedsrichter sollen das pfeifen, was sie sehen.“

    Glücklicherweise für die Gastgeber sah der Unparteiische aber weder das brutale Foul von Sven Vermant an Diabang (5.) noch Marco van Hoogdalem, bei dessen Foul an Bogdanovic (88.) als letzten Mann, so dass er es in beiden Fällen bei der gelben Karte beließ. Auch, dass Tomasz Hajto Brinkmann im Strafraum zu Fall brachte, sah Keßler nicht.

    Neben der Optik des Unaparteiischen nervten den Manager vor allem die akustischen Missfallenskundgebungen aus der eigenen Fans.

    „Ich finde so etwas einem jungen Trainer wie Frank Neubarth gegenüber unfair“, ärgerte er sich über die „Neubarth raus“- und „Huub Stevens“-Rufe aus der eigenen Kurve und verteidigte auch Neubarts Auswechselung von Mike Hanke in der 79. Minute.

    „Die haben alle keine Ahnung vom Fußball“, attestierte er ihnen. „Wir treffen die Entscheidungen, da können die Zuschauer pfeifen, wie sie wollen.“ Wenn ich mich nach denen richtete, würden wir jetzt in der zweiten Liga spielen. „Die haben auch geschrien, als ich Jörg Berger entlassen habe. Zwei Jahre später haben sie Huub Stevens als Held gefeiert“, war der Manager kaum zu bremsen.

    Er konnte sich diese Schelte leisten, denn er weiß, dass auch beim nächsten Heimspiel wieder alle da sein werden. Und wenn Schalke dann gewinnt, sind es sowieso wieder die „besten Fans der Welt.“

    http://www.buersche-zeitung.de/fussball/schalke/index.php

  • Presse Schalke - Arminia

    • heinm
    • 10. März 2003 um 10:24

    Wieder eine Enttäuschung

    Am Samstag nach dem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld waren die 60 886 Zuschauer in der Arena Auf Schalke einmal mehr um eine Enttäuschung reicher.

    Das traf sogar auf beide Fan-Gruppierungen zu. Die Bielefelder Anhänger grämten sich vor allem drüber, dass ihrer Mannschaft kein Sieg gelungen war, dass die Arminia aus den vielen klarer Konterchancen in der zweiten Halbzeit nicht mehr gemacht hatte als das 1:1 (0:0), dass es am Ende gab. Und auf Schalker Seite waren die Fans vom zum Teil hilflosen Gestolper ihrer Mannschaft total enttäuscht.

    Vor der Tatsache, dass in der Schalker Mannschaft derzeit wenig zusammenläuft, sollten die Verantwortlichen nicht die Augen verschließen, auch wenn sie das versuchen - wie zum Beispiel Manager Rudi Assauer nach dem Schlusspfiff. "Wir sind immerhin Vierter", war seine Erstreaktion auf die Kritik um Umfeld. Wenn man es so sieht, kann man auch noch anfügen, dass die Königsblauen mit dem mageren 1:1 im Heimspiel gegen einen Abstiegskandidaten sogar auf den von Borussia Dortmund gehaltenen zweiten Champions-League-Platz einen Punkt gut gemacht hat. Außerdem, so kann man es auch sehen, haben die Schalker in der Rückrunde erst ein Spiel verloren.

    Das alles hört sich gut an, sieht aber auf dem Platz schlecht aus. Trainer Frank Neubarth gab das auch zu, ohne aber sagen zu können, woran es liegt. "Sicherlich kann man die Unruhe der letzten Wochen als Begründung dafür anführen. Die Spieler gehen damit unterschiedlich um. Unserem Spiel fehlt die Sicherheit."

    Einigen Spielern, und zwar solchen, die an sich zu den Leistungsträgern zu zählen sind, fehlt noch mehr. Ebbe Sand zum Beispiel, ja sonst eher zurückhaltend, regte sich nach einem Fehlpass so auf, dass er von Sven Kmetsch kaum zu beruhigen war. Das spricht für ein angespanntes Nervenkostüm. Und die Leistung von Tomasz Waldoch, an sich ja auch ein Leistungsträger, war so grottenschlecht, dass er selbst stöhnte: "So viele Fehlpässe habe ich noch nie gespielt."

    Außerdem wäre noch Schalkes uruguayische Hoffnung Dario Rodriguez zu erwähnen, der für den verletzten Nico van Kerckhoven eingewechselt und 50 Minuten später gegen Gerald Asamoah ausgewechselt wurde. Das ist für einen Fußballer die Höchststrafe. "Bei Rodriguez ist mir unerklärlich, warum er seine Klasse nicht in Leistung umsetzt. Er hat noch nicht das gebracht, was wir uns von ihm versprochen haben." Ähnliches könnte Assauer auch zu den anderen Spielern der Südamerika-Fraktion zu sagen - zu Anibal Matellan und in der Rückrunde zu Gustavo Varela.

    All das zusammen deutet darauf hin, dass in der Mannschaft einiges nicht stimmt. Für den FC Schalke 04 kann man nur hoffen, dass der späte Ausgleich von Sven Vermant in der 89. Minute, nicht zu viele Probleme übertüncht, nur weil die Königsblauen deshalb noch in den Uefa-Cup-Rängen sind.

    09.03.2003 Von Wolfgang Kerkhoff

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    Pfeifkonzert wegen eines umstrittenen Spielerwechsels

    Trainer Frank Neubarth scheint bei den Schalker Fans kein gutes Standing zu haben. Auf jeden Fall ist er in der großen Enttäuschung der Sündenbock für die schlechten Ergebnisse.

    Am Samstag beim Spiel gegen Bielefeld wirkte es vor diesem Hintergrund fast wie eine Provokation, als er beim Rückstand von 0:1 zehn Minuten vor Schluss für den Stürmer Mike Hanke den Abwehrspieler Marco van Hoogdalem einwechselte. Ein riesiges Pfeifkonzert war die Folge, das wohl es eher dem Frust als der Aufregung über eine falsche Auswechselung entsprang.

    Denn natürlich wollte Neubarth nicht die Abwehr verstärken. "Ich habe den Wechsel deshalb vorgenommen, weil ich zum Schluss mit Tomasz Waldoch noch einen kopfballstarken Spieler in der Spitze haben wollte. Deshalb habe ich Waldoch nach vorne gezogen und van Hoogdalem eingewechselt."

    Dass es deshalb Mike Hanke erwischte, sah Manager Rudi Assauer als richtig an. "Ich will hier nichts an Hanke fest machen, er ist als junger Spieler insgesamt auf einem guten Weg, aber er hatte viele Ballverluste und er hat drei dicke Chancen vergeben", sagte Assauer. Vielleicht war es auch richtig, Hanke in diesem Spiel aus dem Feuer zu nehmen, weil ihm mit zunehmender Spielzeit immer weniger gelang. Mike Hanke selbst zeigte auf jeden Fall Verständnis, als er feststellte: "Ich kann die Maßnahme verstehen."

    Eine andere Frage ist, ob Neubarth nicht hätte Tomasz Waldoch auswechseln müssen, und das schon früh, denn der Pole stand völlig neben sich. "Waldoch ist Kapitän und Führungsspieler. Deshalb habe ich mir keinen Gedanken über eine Auswechselung gemacht," erklärte der Trainer. wolf

    http://www.waz.de

  • Presse Schalke - Arminia

    • heinm
    • 10. März 2003 um 10:22

    Ganz kleine Brötchen

    Schalke 04 versagt auch beim 1:1 gegen Arminia Bielefeld

    Gelsenkirchen – Dem Herren in Block 15, Reihe 1 der Victoria-Tribüne in der Arena AufSchalke droht womöglich der Entzug seiner Dauerkarte. Schon nach 36 Minuten hatte der Mann angefangen, sein Unbehagen zu konzentrieren: „Neubarth raus“. Der Schalker Trainer aber blieb wie eigentlich immer bewegungslos am Spielfeldrand sitzen. Da war es ganz förderlich, dass Frank Neubarth am Ende der 90 Minuten, nach dem enttäuschenden 1:1 (0:0) gegen den Aufsteiger Arminia Bielefeld, die Volksabstimmung aus tausend Kehlen bekam. „Hier wird einem jungen Trainer keine Chance gegeben“, echauffierte sich Manager Rudi Assauer lange nach dem Schlusspfiff. Es folgte die übliche Philippika über die mangelnde Ahnung der Anhänger und deren Vergesslichkeit. Das Mitleid mit dem Novizen aber ist nicht nur beim Publikum begrenzt. „Da muss man durch“, befand Torwart Frank Rost. „Wenn die Fans pfeifen wollen, sollen sie es tun.“

    Beim FC Schalke 04, das lässt sich zweifelsfrei attestieren, stimmt momentan nichts. Die Heimschwäche des Teams (nur 18 Punkte) setzt sich fort, dazu gesellten sich den letzten zwei Wochen jede Menge Nebenkriegsschauplätze: tätliche Auseinandersetzung zwischen Rost und Böhme, Maulwurf-Affäre, Ermittlungen gegen Tomasz Hajtowegen Abnahme von Schmuggel-Zigaretten. Jede Menge Ablenkungspotenzial – so spielten sie auch. „Das hat uns verunsichert“, sagte Sven Vermant, der mit seinem späten Ausgleichstreffer (89.) immerhin noch den Ausnahmezustand verhinderte. „Das sehe ich anders. So was muss man wegschieben“, konterte Gerald Asamoah. Und Rost, dessen Verbalattacken zuletzt Eingang in den Boulevard gefunden hatten, befand einsilbig: „Ich bin keiner der Ausreden sucht wegen irgendwelcher Lapalien.“ Der Manager dagegen wohl. Er moserte wieder mal über die Schiedsrichter, weil Jörg Keßler vor dem Eigentor von Tomasz Waldoch (57.) ein Foul von Bielefelds Reinhardt übersehen hatte.

    Die Uneinigkeit abseits des Rasens spiegelt sich auch auf dem Felde wider. Es fehlt jemand, der das Tempo, den Rhythmus bestimmt. Dem Team mangelt es an jeglicher Kreativität, dem gekonnten Defensiv-Fußball einer Elf wie Bielefeld wirkungsvoll begegnen zu können, im Angriff fehlt jedwede Durchschlagskraft. Dazu kommen ungeahnte Abwehrschwächen: Kapitän Tomasz Waldoch agierte so hibbelig wie ein Teenager bei der ersten Verabredung mit seiner Geliebten. Neuzugang Darío Rodriguez, der nach dem frühen Aus für Nico van Kerckhoven (Verdacht auf Muskelfaserriss, 15.) in die Partie kam, spielte gar so erbärmlich, dass Neubarth sich nicht anders zu behelfen wusste, als den Uruguayer eine gute Stunde später wieder vom Feld zu nehmen. Und Tomasz Hajto? „Der kann doch nicht konzentriert sein nach dem, was war“, befand Marco van Hoogdalem strafmildernd. Immerhin: Warum der Niederländer, in der Hinrunde bester Schalker nach überstandener Verletzung nicht mehr zur Stammformation gehört, fällt in das Reich Neubarth’scher Geheimnisse. „Es sieht dann so aus, als wenn alles vergessen wäre, was war“, sagt van Hoogdalem. „Aber deshalb gleich ‘Neubarth raus’ zu rufen, ist auch ein bisschen übertrieben.“

    Nun ja, schlimmer war wohl, dass sie nach dessen Vorgänger riefen. Als Neubarth beim Stand von 0:1 Stürmer Mike Hanke durch Abwehrspieler van Hoogdalem ersetzte (82.), wuchs der Zorn. Als eine Minute später auch noch das 6:0 der Herthaner vom Videowürfel leuchtete, war Neubarths Kredit passé. Die Fans besangen lieber Huub Stevens. Das sei „total unfair“, sagte Assauer. Schließlich „haben wir unter Stevens in der Liga auch Scheiße ohne Ende gespielt.“ Der Manager schwingt nun wieder die Keule zum Schutze der aussterbenden Gattung junger Trainer. Einer Erkenntnis aber kann auch er sich, trotz aktuell Rang vier, nicht verweigern: „Wenn du gegen so ein Team mit Glück einen Punkt holst, musst du ganz kleine Brötchen backen“, fordert Gerald Asamoah. An den größeren, sprich der erhofften Qualifikation für die Champions League, würde sich das Team ohnehin verschlucken. „Wenn wir so spielen“, sagt van Hoogdalem, „kriegen wir gegen Manchester sieben null auf die Fresse.“ Am kommenden Samstag müssen sie zum Glück nur zum Hamburger SV.

    Dirk Graalmann
    http://www.sueddeutsche.de

  • Presse Schalke - Arminia

    • heinm
    • 8. März 2003 um 12:08

    Die Verfolger sind näher gerückt

    Gemessen an der vergangenen Woche, in der intern viele Brände gelöscht werden mussten, qualmte es in den vergangenen Tagen nur bei Tomasz Hajto ein wenig.

    Die Staatsanwaltschaft bestätigte zumindest Ermittlungen gegen einen Schalker Spieler wegen einer eventuellen Verwicklung im Bereich des Zigarettenschmuggels. Eine Rauchpause gibt es deswegen derzeit aber für Hajto nicht - die Rauchschwaden können sich ja eventuell auch noch in Luft auflösen.

    Trainer Frank Neubarth kann den polnischen Abwehrspieler heute im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld also einsetzen wie alle anderen Spieler, die fit und nicht gesperrt sind. Das heißt im Umkehrschluss, dass die Schalker ohne die gesperrten Victor Agali und Christian Poulsen auskommen müssen, dass auf die Verletzten Andreas Möller, Emile Mpenza und Kristijan Djordjevic nicht zurück gegriffen werden kann. Im Verlauf der Woche gab es rund um die Trainingseinheiten zwar zudem noch den einen oder anderen angeschlagenen Spieler, aber an sich sind sie alle heute einsatzfähig.

    An den Gast aus Ostwestfalen, der heute in der Arena Auf Schalke antritt, haben die Königsblauen keine guten Erinnerungen. So dürften sie sich noch über das Hinspiel ärgern, in dem sie eine Niederlage hinnehmen mussten, obwohl die Arminia lange Zeit in Unterzahl spielen musste. Das war nur eines von vielen Spielen, in denen die Schalker in dieser Saison die Punkte leichtfertig verschenkten. Zwar wird von den Verantwortlichen immer wieder argumentiert, dass der derzeitige vierte Platz in der Liga im Zielbereich liegen würde. Aber wenn man bedenkt, wo Schalke stehen könnte, wenn es die Schwächen der Konkurrenz genutzt hätte, sieht das bisherige Saisonfazit sicherlich nicht mehr so zufriedenstellend aus.

    Das eigene Schwächeln, das in den restlichen elf Spielen nach Möglichkeit abgestellt werden soll, hat dazu geführt, dass es im Kampf um die UEFA-Pokal-Plätze auch wieder enger geworden ist - die Champions-League-Ränge sind schon fünf Punkte entfernt. Der FC Schalke 04 muss sich also in erster Linie nach hinten absichern und braucht dazu unbedingt einen Heimsieg, wobei ein solcher in den letzten sieben Heimspielen nur einmal gelang.

    07.03.2003 Von Wolfgang Kerkhoff
    http://www.waz.de

  • Presse Schalke - Arminia

    • heinm
    • 8. März 2003 um 12:05

    Einfach wieder nur Fußball / Schalke empfängt Arminia aus Bielefeld

    Von Gerd Strohmann

    Gelsenkirchen (7. März 2003) - Frank Neubarth macht gute Miene zum bösen Spiel. „Diese ganzen Geschichten am Rande sind sicherlich nicht förderlich. Manche Spieler beschäftigen sich mehr mit anderen Dingen als mit Fußball. Ich hoffe, wir schreiben jetzt wieder auf dem Platz Schlagzeilen, und möglichst positive“, wünscht der Schalker Trainer.

    Samstag kommt die Arminia aus Bielefeld in die Arena, und Neubarth meint schmunzelnd: „Ich freue mich, dass wieder Fußball gespielt wird“. Denn was da in den letzten Wochen bei den Königsblauen ablief, erinnerte fatal „an das alte Schalke“, wie Rudi Assauer in direkter Anspielung an die alte „Skandalnudel“ meinte. Vorläufig letzter Höhepunkt die Berichte über eine Bande von Zigarettenschmugglern und die angebliche Verstrickung von Tomasz Hajto in diese Machenschaften. „Der Polizeibericht ergibt nichts Neues“ betonte der Manager, und er ließ deutlich spüren, dass er nun wirklich nicht viele weitere Worte über dies Sache verlieren wollte.

    Tatsächlich droht das Image der Königsblauen in diesen Wochen leichten Schaden zu nehmen. Erst die Auseinandersetzung zwischen Rost und Böhme, dann Rosts leichte Attacke auf Neubarth, dann Hajtos Ausruf auf dem Bökelberg „Von wegen Scheiß Polen“, mitten während der tollen Tage schienen die Schalker ein wenig außer Rand und Band.

    Assauer ist augenfällig um Normalität bemüht, „das kannst du alles in die Tonne kloppen“, nur das Gerede über den Vertrag zwischen Möllemanns Firma Web Tec und Kirch nervt ihn nachhaltig. „Damit hat der FC Schalke 04 nichts zu tun, und ich dulde nicht, dass wir da in irgendeine Ecke gedrängt werden“.

    Also zurück zum Fußball, da ist genug zu tun. „Wir haben reichlich gutzumachen“ betont Marco van Hoogdalem in Erinnerung an das selten überflüssige 1:2 auf der Bielefelder Alm, als die Schalker in Überzahl einen Vorsprung verspielten.

    Noch hat die Arminia in der Rückrunde keinen Sieg eingefahren, aber Neubarth warnt: „Die Elf ist auswärts stark, wir müssen schon eine Topleistung bringen“. Und weil man in der Not bescheiden ist, freut er sich über die Genesung von Ebbe Sand, da Emile Mpenza, Andreas Möller und die gesperrten Victor Agali und Christian Poulsen ausfallen. Und vielleicht dürfen nach dem Spiel in der Arena wieder alle strahlen: Weil endlich wieder nur über Fußball gesprochen wird.

    http://www.buersche-zeitung.de

  • Presse Schalke - Arminia

    • heinm
    • 6. März 2003 um 11:34

    Asamoah muss jetzt Gas geben - Nationalspieler will bleiben

    Von Norbert Neubaum

    Gelsenkirchen (5. März 2003) - Ganz schön nervig, dieser Sven Kmetsch. Schalkes Profis machen ein Trainingsspiel, und Kmetsch steht Gerald Asamoah so aufmerksam auf den Füßen, dass der Nationalspieler bei jedem Ballkontakt den heißen Atem seines Bewachers spürt. Trotzdem kann sich Asamoah hin und wieder durchsetzen. Im Prinzip bleibt ihm auch gar nichts anders übrig – denn der 24-Jährige muss jetzt richtig Gasgeben. Noch mehr als sonst.

    Die Vorlage kam im Winter von Rudi Assauer. „Von Gerald Asamoah muss mehr kommen“, hatte Schalkes Manager nach der Hinrunde verlangt. Asamoah hätte diese kritischen Worte etwas gelassener vernehmen können, wenn sein Vertrag nicht am Saisonende auslaufen würde.

    Eine kuriose Situation: Zwei aktuelle deutsche Nationalspieler hat Schalke, beide gehören aber zu den „Wackelkandidaten“, was ihre sportliche Zukunft in Schalke angeht. Während bei Böhme aber ausschließlich disziplinarische Gründe eine Rolle spielen, stehen bei Asamoah sportliche Argumente im Vordergrund. Die konnte er in der Rückrunde noch nicht liefern: Auch wegen seiner Leistenverletzung hat er in der Rückrunde erst ganze 16 Minuten gespielt. Seit einer Woche ist Asamoah wieder im Training, was ihn aber noch nicht automatisch zu einem Kandidaten für die Elf macht, die Samstag gegen Bielefeld aufläuft.

    Denn: Asamoah hat seine Vielseitigkeit zwar schon unter Beweis gestellt und zählte in den letzten Jahren zu den Schalker Spielern mit den meisten Einsätzen – aber einen Stammplatz auf einer festen Position hat er nicht.

    „Ich denke, dass ich meine Sache rechts offensiv ganz gut mache“, sagt Asamoah zwar, musste aber mit ansehen, wie ihm Gustavo Varela dort bis zu seinem Schädelbruch den Rang ablief. Begonnen hat Asamoah die Saison hinten rechts, da ist nun wieder Niels Oude Kamphuis gesetzt. Gekommen war Asamoah 1999 als Stürmer – da ist Schalke hochkarätig besetzt, und wenn – wie aktuell – Top-Leute ausfallen, steht Mike Hanke ein Gewehr bei Fuß.

    „Ich kann nicht ausschließen, dass meine Vielseitigkeit mich meinen Stammplatz kostet“, hat Gerald Asamoah neulich gesagt. Mit anderen Vereinen habe er sich dennoch noch nicht beschäftigt, er würde gerne bleiben. Für seine Vertragsverlängerung muss er aber Gas geben – ob man ihn auch lässt?

    http://www.buersche-zeitung.de

  • witzige Links

    • heinm
    • 5. März 2003 um 12:57
    Zitat

    Original von ArminiaForever
    naja ich find den scheiße ?(

    Du bist ja auch nur umgedreht so alt wie ich... ;) Da kann man schon mal andere Sachen lustig finden.

    Was hältst Du denn davon:
    http://leech.dk/dengdeng.swf

    Gruß
    Hein M

  • EX-Armine Bastian Reinhardt

    • heinm
    • 5. März 2003 um 11:13

    Bielefeld: Kapitän Bastian Reinhardt im Porträt -
    Einer wächst über sich hinaus

    Als Jugendlicher schien er zu klein für einen Abwehrspieler. Aber der Bielefelder Kapitän Bastian Reinhardt (27) schoss auf 1,94 Meter in die Höhe. Kein Wunder, dass er im Kopfballspiel große Vorteile hat.


    Ein Ausdruck von Wertschätzung war es nicht gerade. "Trainer, nimm den Reinhardt raus - es geht um Leben und Tod!" Den Spruch, der Ansgar Brinkmann vergangene Saison zur Halbzeit des Zweitligaspiels zwischen Mainz und Bielefeld über die Lippen gegangen sein soll, bewertet Bastian Reinhardt im Nachhinein gelassen: "Das war eine Äußerung von Ansgar, für die er bekannt ist. Wir haben das unter vier Augen geklärt."

    Dass seine Qualitäten nicht hoch eingestuft werden, ist für die Leseratte (SPIEGEL, Krimis von Henning Mankell) ohnehin nichts Neues. Bereits als 14-Jähriger musste er in der Kinder- und Jugend-Sportschule (KJS) Magdeburg erfahren, dass er als Fußballer für höhere Weihen nicht berufen sei. Der heute 1,94 Meter große Reinhardt "wurde aussortiert, weil meine körperlichen Voraussetzungen nicht gestimmt haben".

    Ausgerechnet seine Körpergröße wurde ihm zum Verhängnis. Die Untersuchungen in der KJS veranlassten die Mediziner zu einer Fehlprognose. "Die haben ausgerechnet, dass ich nur 1,80 Meter groß würde", erzählt der Spätentwickler. Zu klein für einen Abwehrspieler, hieß es. Doch der wuchs im wahrsten Sinne über sich hinaus.

    Zweifel an seiner Leistungsfähigkeit gab es nicht nur dort. Vor dieser Saison hielten ihn viele für zu langsam für die Bundesliga. Reinhardt tat dies nicht: "Ich habe gewusst, dass ich klar komme. Und ich hatte gegen keinen Probleme, ob Ailton oder Elber." Zumindest, wenn er nicht einen seiner wenigen schwachen Tage erwischt. "Das war im frühen Stadium der Saison. Jetzt hat man mehr Sicherheit und Erfahrung, lässt sich von Fehlern nicht mehr beunruhigen", beschreibt Arminias Kapitän seine Entwicklung. Seit dem 1:2 in Cottbus ist Reinhardt eine Bank, kam in den folgenden neun Spielen auf einen kicker-Notenschnitt von 2,83.

    Der Weg zum Führungsspieler bei einem Bundesligisten war so nicht absehbar. Nachdem sich Reinhardt das KJS-Siegel "Untauglich" abgeholt hatte, kehrte er vom FC Magdeburg zum Bezirksligisten Grabower SC zurück, wollte sein Abitur bauen, kickte in der SC-Jugend, um dann doch noch auf die Karriereleiter zu steigen. "Ich bin der Einzige aus der KJS, der es gepackt hat", stellt der Abwehrorganisator nicht ohne Stolz fest. Ein Grund: "Wahrscheinlich hatte ich den meisten Biss. Es gab viele Spieler, die talentierter waren als ich."

    Reinhardt weiß sich durchzusetzen. Als er als A-Jugendlicher nach Wolfsburg wechselte, musste er zuvor gegen den damaligen VfL-Coach Uwe Erkenbrecher im Probetraining bestehen. Reinhardt hatte zehn Zweikämpfe zu bestreiten. "Wenn Du mehr als die Hälfe gewinnst, darfst du bleiben", lautete Erkenbrechers Vorgabe. Reinhardt gewann sieben, tunnelte den Fußball-Lehrer einmal.

    Nicht ohne Folgen: Statt nach der A-Jugend in Wolfsburg einen Amateurvertrag zu unterschreiben, folgte er Erkenbrecher in die Regionalliga zum VfL 93 Hamburg. Von Hannover, seiner ersten Profistation, wechselte er 2000 nach drei Jahren für festgeschriebene 450 000 Mark auf die Alm.

    Dort hat er sich schnell etabliert. Sein Kopfballspiel ist gewaltig. "Bei meiner Kopfballstärke muss ich noch torgefährlicher werden", bemängelt er. Doch schon nach 22 Spieltagen ist er mit drei Treffern und drei Vorarbeiten in seiner ersten Bundesligasaison einer der offensiv effektivsten Abwehrspieler der Liga. Seine Antizipationsfähigkeit ist überdurchschnittlich, wodurch er Schnelligkeitsdefizite meist vertuschen kann. "Im Spielaufbau muss ich mutiger werden, auch wenn es mit mehr Risiko verbunden ist", hat er sich vorgenommen.

    Dass er dies umsetzt, ist wahrscheinlich. "Er weiß, was er will, und läuft mit offenen Augen durchs Leben", charakterisiert ihn Geschäftsführer Thomas von Heesen. Reinhardt neigt nicht zu Höhenflügen. "Ich bin ein relativ rationaler Mensch. Alles, was man sich erarbeitet hat, kann nach einem Spiel schon wieder hinfällig sein", weiß er. Folglich sind Themen wie die Nationalmannschaft für ihn außen vor. Eine Berufung ist für Reinhardt "nur ein Traum. Da mache ich mir nicht große Illusionen. Erst recht nicht, da ich für Arminia Bielefeld spiele."

    Dort hat er vergangenen Herbst auch für die Zweite Liga seinen Vertrag bis 2005 verlängert - ohne Berater und ohne Ausstiegsklausel. "Ich wollte ausdrücken, dass ich hier meine Zukunft sehe, selbst wenn wir absteigen sollten."

    Dafür, dass dies nicht passiert, gilt er als Trumpf. Von Heesen schwärmt: "Er hat sich zur Persönlichkeit entwickelt. Viele haben nicht erkannt, wie stark er ist. Bastian ist ein fantastischer Innenverteidiger." Ein Urteil, das mittlerweile selbst Ansgar Brinkmann teilt.

    Stephan von Nocks
    http://www.kicker.de

  • witzige Links

    • heinm
    • 4. März 2003 um 15:59

    Großartig:

    http://svt.se/svt/jsp/Crosslink.jsp?d=3015

    Gruß (artig)
    Hein M :hi:

  • NW-Artikel bewertet Homepages von Arminia-Fans

    • heinm
    • 4. März 2003 um 12:38

    Ja, äh, und wo sind wir Hamburger? :/:
    Das Almsite-Team hat es leider auch nach mehrmaligem Bitten nicht geschafft, uns auf die Linkliste zu setzen. Vielleicht sollte ich es noch einmal versuchen...

    Gruß
    Hein M

  • Presse Schalke - Arminia

    • heinm
    • 4. März 2003 um 12:28

    WAZ Gelsenkirchen

    Poulsen fehlt erstmals im Team

    Am kommenden Samstag im Schalker Heimspiel gegen Arminia Bielefeld gibt es eine erzwungene Premiere. Christian Poulsen wird erstmals seit er für den FC Schalke 04 spielt nicht in der Anfangsformation der Königsblauen stehen.

    Der dänische Nationalspieler ist der einzige Schalker Profi, der in der laufenden Saison noch keine Minute fehlte. Am Samstag ist es dann aber soweit. Der 23-jährige Mittelfeldspieler wird sich das Spiel nur von der Tribüne aus anschauen können, weil er zuletzt in Mönchengladbach seine fünfte gelbe Karte sah und deswegen gesperrt ist.

    Neben ihm kann dann auch Victor Agali Platz nehmen, der ebenfalls gesperrt ist. Über die exakte Länge seiner Zwangspause erfährt der Nigerianer erst am nächsten Donnerstag etwas, wenn das DFB-Sportgericht getagt hat und seine Entscheidung mitteilt. Auch Andreas Möller dürfte seinen Muskel-Faserriss bis Samstag kaum auskuriert haben und wird wohl fehlen.

    Ob es weitere personelle Probleme geben wird, muss noch abgewartet werden. Bei Ebbe Sand hofft Vereinsarzt Dr. Thorsten Rarreck, dass dessen Prellung bis zum Samstag wieder abgeklungen ist. Die Chancen sind wohl besser als die von Emile Mpenza, der bekanntlich wegen eines Bänderrisses in der Schulter pausiert.

    Das zeigt, dass Schalkes personelle Probleme in erster Linie der Offensive liegen. Es ist aber trotzdem so, dass in der Rückrunde eher die Abwehr schwächelt. In den bisher sechs Spielen der zweiten Serie kassierten die Königsblauen nämlich schon elf Gegentore - in der gesamten ersten Saisonhälfte waren es nur 14.

    Im vorderen Bereich sind die Königsblauen im neuen Jahr geradezu verlässlich geworden, denn sie erzielten bisher in jedem Rückrundenspiel zwei Tore. Dass dabei nur zwei Siege heraus sprangen, ist eine recht karge Bilanz.

    Am Samstag hofft Schalkes Trainer Frank Neubarth gegen Bielefeld natürlich auf den dritten Rückrunden-Erfolg seiner Mannschaft, die sich gegenüber der Konkurrenz um die UEFA-Pokal-Plätze abgrenzen will. Über eine mögliche Teilnahme an den Spielen der Champions-League in der nächsten Saison wird im Schalker Lager derzeit nicht mehr gesprochen - zumindest nicht öffentlich.

    03.03.2003 Von Wolfgang Kerkhoff
    http://www.waz.de/waz/waz.gelsen…n=Gelsenkirchen

  • Presse DSC-VfB Stuttgart

    • heinm
    • 4. März 2003 um 11:54

    Störung im Verkehrsleitsystem

    Bei Arminia Bielefeld wächst die Verunsicherung: Nach dem 0:1 gegen Stuttgart gab es erstmals Pfiffe

    Bielefeld – Es gibt Tage, da bleibt Fußballfans nichts erspart. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff auf der Alm hatte der Stadionsprecher etwas Wichtiges mitzuteilen: Die Ampelanlage auf dem Bielefelder Adenauerplatz sei komplett ausgefallen, die Polizei würde aus diesem Grund darum bitten, auf dem Heimweg den Bereich zu umfahren. Für Ortsunkundige sei gesagt: Wer Bielefeld unter Umgehung dieses Verkehrsknotenpunktes in Richtung Süden oder Osten verlassen will, hat allenfalls noch die Chance, sich auf hügeligen Kleinstraßen durch den Teutoburger Wald zu schlagen, oder er setzt sich gleich in die nächste Kneipe und wartet, bis sich die Lage beruhigt hat. So werden also am Sonntag viele Bielefelder Anhänger im Stau oder an der Theke genug Zeit gehabt haben, sich Gedanken über ihre Arminia zu machen.

    Und es ist anzunehmen, dass die meisten dabei ziemlich schlecht gelaunt geworden sind. Denn das 0:1 (0:1) gegen den VfB Stuttgart bedeutete nicht einfach nur die neunte Saisonniederlage, das Spiel zeigte vielmehr, dass der Aufsteiger ausgerechnet jetzt, wo es in die entscheidenden Wochen geht, in eine ernsthafte Formkrise geraten ist. Seit sieben Spielen hat Bielefeld nicht mehr gewonnen, und auch wenn darunter fünf Unentschieden waren, ist das Ausbleiben eines uneingeschränkten Erfolgserlebnisses den Spielern offensichtlich an die Nerven gegangen. „Ich meine bei der Mannschaft eine Verunsicherung festgestellt zu haben“, hat Arminias Geschäftsführer Roland Kentsch beobachtet.

    Kein Spielwitz, keine Kreativität

    Auffällig war die mentale Schwäche von der ersten Minute an. Wer in Bielefeld darauf spekuliert hatte, der VfB Stuttgart sei nach dem Ausscheiden aus dem Uefa-Cup gegen Glasgow müde, deprimiert und ausgelaugt, der wurde rasch eines Besseren belehrt. Fast schien es, als hätten die Schwaben durch magische Kräfte die bei ihnen vermuteten Probleme auf die Gastgeber übertragen. Es war die Arminia, die von Anfang an träge, ängstlich und nervös agierte, wogegen sich die Stuttgarter stets ballsicher und abgeklärt präsentierten. Während bei den einen Fußball selbstverständlich und leichtfüßig wirkte, sah es bei den anderen in jeder Bewegung nach mühsamer Arbeit aus. Die logische Folge war das 0:1 durch den Ex-Bielefelder Silvio Meißner (15.), nach einem feinen Zuspiel von Kevin Kuranyi. Danach hätte man die Partie gleich beenden können, denn erstens neigen die Ostwestfalen derzeit nicht zum erfolgreichen Torschuss (drei Treffer in der Rückrunde), und wenn sie zweitens erst einmal in Rückstand geraten, sind sie sowieso so gut wie verloren.

    „Uns mangelt es an Spielwitz und Kreativität“, legte Kapitän Bastian Reinhardt den Finger in die Wunde. Mit der Führung im Rücken hatte der VfB – wer wollte es ihm 72 Stunden nach dem Kraftakt im Europacup verdenken – nicht mehr als unbedingt nötig getan, um den Ball vom eigenen Tor fern zu halten. Ganze zwei Mal brachten die Hausherren das gegnerische Tor in Gefahr: In der Schlussphase drosch Reinhardt selbst das Leder aus kurzer Entfernung über das Tor, in der ersten Hälfte war den Bielefeldern nach einem Handspiel von Marcelo Bordon der beinahe schon obligatorische Elfmeter verweigert worden. „Der Schiedsrichter war noch schlechter als unsere Mannschaft“, zürnte Geschäftsführer Kentsch deshalb. Damit würde Hartmut Strampe aber Unrecht getan.

    Die Atmosphäre auf der Alm war nach dem schaurigen Kick angespannt. Erstmals in dieser Spielzeit machte das Publikum seinem Unmut durch laute Pfiffe Luft. Die galten der schlechten Teamleistung im Allgemeinen, aber auch einzelnen Akteuren wie Momo Diabang, dessen Berater derzeit mit angeblichen Angeboten durch Bundesliga-Spitzenvereine sowie der halben französischen Liga kokettiert, um bei den laufenden Vertragsverhandlungen eine deutliche Gehaltsaufbesserung durchzusetzen. Auch den Verlierern selbst war die Partie aufs Gemüt geschlagen. Erst eine Stunde nach Abpfiff stellte sich mit Reinhardt ein Spieler den Journalisten, zwangsverpflichtet in offizieller Mission.

    Wenigstens erwiesen sich die Stuttgarter als mitfühlende Kontrahenten. „Es war das erwartet schwere Spiel“, sagte der Coach Felix Magath, als hätte er während der 90 Minuten in einer Illustrierten geblättert, „Bielefeld hat in der zweiten Halbzeit viel Druck gemacht.“ Ein rhetorisches Gastgeschenk, das Arminias Trainer Benno Möhlmann nicht annehmen wollte. „Wir haben es dem VfB sehr leicht gemacht“, korrigierte er, warb aber gleichwohl um Contenance: „Unser Ziel waren von Anfang an 40 Punkte, das visieren wir nach wie vor mit großer Zuversicht an.“ Doch auch Möhlmann wird wissen, dass Fußball mehr ist als ein mathematisches Zahlenspiel. Seine Elf braucht einen Befreiungsschlag, und zwar rasch. Sonst ist die Zuversicht bald zum Teufel.

    Jens Kirschneck
    http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/get…=artikel392.php

  • Warum wird Arminia ausgepfiffen??

    • heinm
    • 3. März 2003 um 11:59
    Zitat

    Original von tobsi

    habe ebenfalls in block 5 gestanden (wie immer), nicht weit unter diesen stumpfnasen, und fand das auch äußerst ekelhaft. ich hatte wirklich gehofft, diese zeiten wären vorbei. ?(

    Oh Mann. Gut, dass ich nicht da war, das hätte ich nicht ausgehalten. Mein Kommentar dazu: :kotzen:

    Gruß aus Hamburg
    Hein M

  • Presse DSC-VfB Stuttgart

    • heinm
    • 3. März 2003 um 11:12

    Der VfB 2003 - im Willen liegt die Kraft

    Die Elf von Felix Magath siegt bei Arminia Bielefeld mit 1:0 und demonstriert erneut, warum sie die beste Rückrundenmannschaft ist


    BIELEFELD. Der VfB Stuttgart marschiert nach dem 1:0-Sieg in Bielefeld weiter in Richtung Champions League. Die Elf von Felix Magath kennt offenbar keinen Verschleiß. "Wir haben gezeigt, dass wir oben mitspielen können", sagt der Kapitän Soldo.

    Von Peter Stolterfoht

    Es ist ja nicht so, dass man kein Verständnis dafür hätte, wenn die Beine der VfB-Profis irgendwann einmal ein bisschen langsamer liefen. Ein Mammutprogramm aus Liga, UI-Cup im Sommer und Uefa-Pokal liegt hinter der jungen Elf. Noch am Donnerstag kämpften die Schwaben wie die Löwen gegen Celtic Glasgow, um doch im Achtelfinale auszuscheiden. Das ermüdet, zumal wenn sich der Erfolg einmal nicht einstellt. Und so war es nicht leicht, am Sonntag nach diesem Festtag nach Bielefeld zu fahren, um sich einer ausgeruhten Mannschaft zu erwehren, die im Abstiegskampf steckt.

    Doch der VfB lässt keine Entschuldigungen gelten. Die Elf beugt lieber den Kopf und geht an die Arbeit. Heraus kam der fünfte Sieg in den vergangenen sechs Liga-Spielen, diesmal ein ziemlich humorlos und souverän herausgespieltes 1:0. Fünf Punkte beträgt mittlerweile der Vorsprung auf den Vierten, den FC Schalke, und diesmal fällt das Resümee des Kapitäns Zvonimir Soldo schon selbstbewusster aus: "Wir haben gezeigt, dass wir oben mitspielen können. Dazu braucht man einen großen Willen. Den haben wir." Keine Frage. Statt unter der psychischen und physischen Belastung einzuknicken, marschiert die Gemeinschaft mit riesigen Schritten auf die Champions League zu und grüßt als beste Rückrundemannschaft.

    "Es macht einfach Spaß. In der Mannschaft stimmt alles", nennt der abermals bärenstarke Andreas Hinkel einen der Gründe für den ungebremsten Höhenflug. "Wir haben noch Moral aus dem Glasgow-Spiel gezogen." Tatsächlich trat der Verein auch in Bielefeld mit beeindruckendem Einsatzwillen und taktischer Disziplin auf - in der Manier einer Spitzenmannschaft.

    Längst umgibt das Team nicht mehr die Aura junger Emporkömmlinge, sondern die Ausstrahlung gestandener Profis, die um die eigene Qualität wissen. "Ich erschrecke nicht mehr, wenn ich auf die Tabelle blicke, da habe ich mich schon daran gewöhnt", sagt der Torschütze Silvio Meißner stellvertretend. Die Erfolge in den letzten Wochen haben die Psyche dermaßen stabilisiert, dass Rückschläge wie das Aus im Uefa-Cup locker weggesteckt werden. Dass die komplette Innenverteidigung mit den Säulen Meira und Bordon, gegen Glasgow wegen Sperren noch schmerzlich vermisst, wieder zur Verfügung stand, gab dem Spiel des VfB zusätzliche Sicherheit. Auch Meißner lief wieder auf.

    Zwar mussten dafür der Torhüter Hildebrand (Innenbandverletzung) und Balakov (Adduktorenverletzung) zusehen, doch das störte kaum. Die Jungen kommen längst zumindest vorübergehend auch ohne einen der alten Hasen aus. Die Elf stand sicher in der Defensive und wartete, bis der Abstiegskandidat den entscheidenden Fehler beging. Weil Bielefeld seinerseits hinten ordentlich agierte, bedurfte es eines perfekt herausgespielten Treffers, um in Führung zu gehen. Also machte sich Hleb im Mittelfeld auf den Weg, passte steil zu Geburtstagskind Kuranyi, der mit einem diagonalen Flachpass durch den gesamten Strafraum auf Meißner die sechs Mann starke Defensivreihe aufscheuchte. Meißner (15.) vollendete an alter Wirkungsstätte im Stile eines Goalgetters, obgleich das Toreschießen nicht zur vordringlichsten Aufgabe der Mittelfeldkraft gehört.

    Fortan galt es, das Geschehen zunächst einmal zu kontrollieren. Nur einmal, in der 55. Minute, schickte Brinkmann Wichniarek, doch der Pole fand im sicheren Thomas Ernst seinen Meister. Auf der anderen Seite spielte der VfB gefällig bei den Kontern nach vorn, allerdings fehlte oftmals der letzte Pass in die Spitze. Nur einmal brachte der engagierte Hinkel, der 90 Minuten die rechte Außenbahn kontrollierte, das Werk zu Ende. In der 84. Minute überlief er die gesamte Deckung und passte auf den eingewechselten Ganea. Der drehte sich an der Strafraumgrenze mit dem Rücken zum Tor, doch sein gekonnter Heber tanzte nur auf der Latte, nicht aber im Netz. Als die VfB-Beine schwerer wurden, warf Bielefeld alles nach vorn, doch die wilden Angriffe verpufften.

    Kurz darauf war der erste Titel so gut wie perfekt: Bei sechs Siegen in sieben Spielen am Tag des Herrn dürfte das Prädikat Sonntagsmeister dem VfB gehören.

    ------------------------------------------------------
    Magath lobt Torschützen Meißner
    Mit "freiem Kopf" zum großen Glück


    BIELEFELD (sto). Das größte Lob kam diesmal vom Widersacher, und es durfte nach einem eher erkämpften als erspielten 1:0-Sieg bei Arminia Bielefeld in dieser Deutlichkeit nicht unbedingt erwartet werden. "Der Gegner war heute einfach zu stark für uns", bilanzierte Bielefelds Trainer Benno Möhlmann, nachdem seine Männer kein Mittel gefunden hatten, die Abwehr des VfB Stuttgart zu knacken. "Der VfB demonstriert, warum er da oben steht", lobte Möhlmann weiter. Das überraschte, neigen doch die Trainer in aller Regel unmittelbar nach Spielschluss eher dazu, die Leistung der eigenen Mannschaft besser zu sehen, als die des Kontrahenten.

    Diesmal war es umgekehrt. "Glücklich aber verdient" sei der Sieg, bekannte der VfB-Trainer Felix Magath bescheiden. "Ich war mir nicht sicher, ob die Enttäuschung des Glasgow-Spiels tief sitzt." Sie tat es nicht. Schließlich halten sich die Spieler an die noch immer erfolgreichste Maxime, die es für Mannschaften im Aufschwung gibt. Nicht zu viel träumen, sondern "von Spiel zu Spiel denken. Das ist eine unserer Stärken" (Verteidiger Bordon). Aber wo führt diese Strategie noch hin - am Ende bei vier Punkten Vorsprung auf den Vierten Schalke 04 in die Champions League? Gemach, gemach, wendet Felix Magath ein. "Wir haben drei Punkte geholt, jetzt können wir nicht mehr absteigen." Das ist nun nicht ganz ernst gemeint, aber zumindest nicht falsch.

    Soll bloß keiner zu übermütig werden, lautet die Botschaft. Sozusagen präventiv tadelte der Trainer daher Kevin Kuranyi, obgleich der den einzigen Treffer schulmäßig vorbereitet hatte. "Zu verspielt" sei "der Kevin" gewesen. Wehret den Anfängen, wird sich Magath gedacht haben. Lieber dem Shootingstar ein paar Bleischuhe verpassen, bevor der Erfolg dem jungen Mann zu Kopf steigt und ihn abheben lässt. Nicht mit Magath.

    Silvio Meißner tendiert nicht zum Übermut. In aller Regel verrichtet er im Hintergrund seine Arbeit, zumeist äußerst effektiv. Das wird wohl auch im nächsten Jahr beim VfB der Fall sein. Wie Magath sagte, hat sich der Mittelfeldspieler entschieden, seinen auslaufenden Vertrag zu verlängern. Prompt schoss Meißner ein schönes Tor in der 15. Minute. "Er hat endlich wieder den Kopf frei", sagte sich sein Trainer.

    Doch Meißner ist nicht die einzige offene Personalie. Neben dem bereits verlängerten Kontrakt von Soldo laufen auch noch die Verträge von Viorel Ganea, von Ersatztorwart Thomas Ernst sowie von Sean Dundee und Bradley Carnell aus. Neben Meißner werden auch Ernst gute Chancen auf eine Verlängerung eingeräumt. Offen ist die Sache bei Ganea; eher schlecht sieht es für die beiden Südafrikaner aus. Noch in diesem Monat soll entschieden werden, wer bleiben darf. Ein durchaus kostbares Privileg - bei dem Erfolg und der Konjunktur.

    http://www.stuttgarter-zeitung.de

  • Presse DSC-VfB Stuttgart

    • heinm
    • 3. März 2003 um 11:10

    1:0 - VfB setzt sich als Dortmund-Jäger fest

    Die Roten mobilisieren in Bielefeld die letzten Kräfte - Meißners Siegtor sichert sechsten Sieg im siebten Spiel


    Bielefeld - Die Enttäuschung nach dem Aus im Uefa-Cup saß tief. Doch der VfB Stuttgart hält in der Bundesliga Kurs: Mit dem 1:0 (1:0)-Erfolg bei Arminia Bielefeld untermauerte das Team von Trainer Felix Magath Platz drei - das Tor zur Champions League.

    Beste Rückrundenmannschaft mit 15 Punkten, die Option für die Königsklasse bekräftigt, das Uefa-Cup-Polster auf acht Zähler ausgebaut: Der VfB ist die Mannschaft der Stunde. Und wenn sich bei anderen die Euphorie Bahn bricht, reagieren die Roten aufreizend cool. Sie bleiben Dritter, mit fünf Punkten Vorsprung auf den Vierten Schalke. Das jage ihm keine kalten Schauer über den Rücken, versicherte Torschütze Silvio Meißner nach der Partie: "An die Tabelle habe ich mich schon gewöhnt."

    Es ist auch zu schön. Um die Rolle als BVB-Jäger zu untermauern, müssen persönliche Gefühle zeitweise zurückstehen. Wenn der Ball rollt, hört die Freundschaft auf. Siehe Benno Möhlmann, siehe Thomas von Heesen. Mit beiden ist Felix Magath befreundet. Doch mehr als ein paar freundliche Worte hatte der VfB-Trainer für Bielefelds Trainer und Manager vor dem Anpfiff nicht übrig. "Tut mir Leid für die beiden", sagte er, "aber die Punkte wollen wir."

    Die Rauchbomben, die zu Beginn der Partie eine kurze Unterbrechung nötig machten, waren als Sinnbild symptomatisch für die Situation und das Auftreten der Arminia. Den Ostwestfalen ist die Orientierung etwas verloren gegangen. Das Tabellenende ist nahe. Da erwarten die Fans bedingungslosen Kampf. Doch die biederen Gastgeber ließen den letzten Einsatz vermissen. Und für konstruktive Aktionen nach vorn fehlte es ihnen an spielerischen Mitteln. Kurz: Die Arminia hatte keinen Plan. Anders der VfB. Mit schnellem Direktspiel, routiniert und clever hielten die Roten den Gegner in Schach. Der überragende Soldo und Meißner nahmen im defensiven Mittelfeld der Innenverteidigung viel Arbeit ab, Andreas Hinkel und Heiko Gerber machten über die Flügel Dampf. Alexander Hleb, der den wie Torwart Timo Hildebrand verletzten Spielmacher Krassimir Balakov vertrat, spielte unauffällig - und setzte dennoch Akzente.

    Und die schönste Aktion führte schon nach 15 Minuten zum Siegtreffer. Nach Doppelpass mit Hleb flankte Geburtstagskind Kevin Kuranyi (21) auf Silvio Meißner, der Ex-Bielefelder nahm Maß und überwand Hain im Tor mit einem Distanzschuss - 1:0.

    Damit ließen es die Roten erst mal gut sein. Zwingende Vorstöße blieben eher die Ausnahme. Doch dank ihrer technischen Überlegenheit behielten sie die Kontrolle über Spiel und Gegner. So verpufften die Aktionen der Bielefelder wirkungslos. Thomas Ernst parierte Kopfbälle von Artur Wichniarek (11.) und Bastian Reinhardt (19.), ein Handspiel von Bordon im Strafraum blieb ungeahndet (17.). Reinhardt und Wichniarek verstolperten den Ball in aussichtsreicher Position (29.), Bordon warf sich in einen Schuss von Wichniarek (45.).

    Nach der Pause deutete sich an: Das Finale könnte eng werden für die Roten. Die Beine wurden immer schwerer, das anstrengende Programm forderte Tribut. Der VfB baute ab, zog sich zurück, verlegte sich auf die Defensive. Und dennoch: Viorel Ganea hatte zweimal die Entscheidung auf dem Fuß, als er frei vor Hain stand - beide Male scheiterte er. Und kurz vor Schluss landete sein raffinierter Heber auf der Querlatte (84.). Zwei Schrecksekunden noch durch Bogdanovic (86.) und Reinhardt (87.), dann war der sechste Sieg im siebten Spiel in Folge eingefahren. Was bleibt: Beine hochlegen, frische Kräfte tanken. Und genießen. Der VfB hat es sich verdient.

    Martin Haar

    -----------------------------------------------------------
    Stimmen
    "Zurzeit stimmt alles - optimal"


    Felix Magath (VfB-Trainer): "Wir haben aufopferungsvoll gekämpft, und hinten standen wir ganz stabil. Es war ein glücklicher Erfolg, aber nicht unverdient."
    Benno Möhlmann (Bielefelds Trainer): "Wir haben es dem VfB leicht gemacht. Wir haben nicht den Mut und die Entschlossenheit gezeigt, die uns zuletzt so stark gemacht hatben, und waren spieltechnisch unterlegen."

    Silvio Meißner: "Bielefeld ist meine alte Heimat, deshalb ist das Tor für mich noch schöner. Trotz des Ausscheidens im Uefa-Cup haben wir gegen Glasgow Moral bewiesen. Die haben wir hierher mitgenommen."

    Thomas Ernst: "Ich bin froh, dass ich Bordon und Meira vor mir habe. Da geht man mit einer ganz anderen Ruhe ins Spiel."

    Andreas Hinkel: "Am Schluss sind uns Kopf und Beine schwer geworden, aber wir haben gekämpft und alles gegeben. Zurzeit stimmt alles - optimal. Es macht sehr viel Spaß."

    Marcelo Bordon: "Für mich war Glasgow eine Riesenenttäuschung. Da war ich wie gegen Schalke top motiviert, das hätten meine Spiele sein können. Aber ich hatte den Kopf nicht frei, meine Mutter ist schwer krank. Der Sieg heute ist für mich eine Rückkehr."

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de

  • Warum wird Arminia ausgepfiffen??

    • heinm
    • 3. März 2003 um 11:04

    Hier noch mal ein sachdienlicher Kommentar meinerseits... ;)

    "Pfeifen" schreibt man mit nur einem F (genau wie "Pfeife", aber im Gegensatz zu "gepfiffen").

    Rechtschreiberische Grüße
    Hein M

  • DSC-VFB

    • heinm
    • 28. Februar 2003 um 17:52
    Zitat

    Original von Alminator
    Hab grad gehört, dass Balakov und Hildebrand auffallen werden.

    Aha?! Hoffentlich nicht positiv... ;) :D

    Gruß
    Hein M

  • 40 Millionen Mark Bestechungsgelder am FC Bayern?

    • heinm
    • 26. Februar 2003 um 12:05

    Der Druck wächst

    Uli Hoeneß räumt in Vertragsaffäre „kleinen Verstoß“ ein

    München – Nun greift auch der DFB-Präsident in die Vertragsaffäre zwischen dem FC Bayern und dem vormaligen Kirch-Konzern ein. Gerhard Mayer-Vorfelder will die Hintergründe der Fernseh-Aktivitäten der Liga prüfen und hat die DFL gebeten, einen Zeitablauf der TV-Verhandlungen zu erstellen. „Dann weiß ich, ob etwas hinter meinem Rücken geschehen ist“, sagte er Bild. Das klingt entschlossen. Nur ist angesichts der nebligen Sumpflandschaft, die Kirchs ja stark geheimbündlerische Fußballaktivitäten hinterlassen haben, Vorsicht geboten, was die Kontrollabsichten von Amtsträgern betrifft, die lange Zeit nahe dran waren am Medienzaren. Zumal längst noch nicht alle Spitzenleute des DFB erkannt haben, dass Kirchs Netzwerke der Branche schon jetzt einen schweren Flurschaden zugefügt haben.

    Gut lässt sich das an Franz Beckenbauer beobachten. Der Bayern- Aufsichtsratschef und Präsident des WM-Organisationskomitees 2006 hat die Folgen diverser diskreter Kirch-Deals (mit dem Verein und mit OK-Vizepräsident Fedor Radmann) nun gleich in beiden Funktionen schmerzhaft zu spüren – und hält das Ganze doch nur für vorgezogenen Faschingstrubel. „Ich wüsste nicht, in welcher Form eine Strafe kommen sollte“, sagte Beckenbauer der dpa , „wir haben niemanden beschwindelt.“ Anders ausgedrückt: Ein klares Ja zum Filz? Hier fehlt es noch an Sensibilität für Interessenskonflikte. Was nicht zu sehr verwundern darf, weil Beckenbauer ja selbst auf Kirchs Payroll stand – und bei den besagten Deals kraft Amt jeweils Kirchs wichtigster Ansprechpartner war. Einmal als Bayern-Chef, das andere Mal als Radmanns Vorgesetzter im WM-OK, der dessen Privatvertrag absegnen musste.

    Hilfreicher erscheint das Einlenken, das Uli Hoeneß Montagabend im bayerischen Fernsehen erkennen ließ. Sichtlich gereizt und heftig polternd, räumte der Bayern-Manager erstmals einen „kleinen Verstoß“ ein. Das erspart dem Verein die harte Konfrontation mit der DFL, die den Kirch-Vertrag prüft. Fraglich ist nicht mehr, ob es einen Verstoß gibt, sondern, als wie „klein“ er zu bewerten ist.

    Womöglich kommt bald eine neue Qualität in Bayerns Verteidigungsstrategie. Den Vorhalt seines Dortmunder Kollegen Michael Meier, die Münchner seien früher immer für die Einzelvermarktung gewesen, konterte Hoeneß barsch. Er sei stets für Zentralvermarktung gewesen; Meier verwechsle ihn wohl mit Karl-Heinz Rummenigge. Der Vorstandschef selbst hat bisher geschwiegen. Schweigen, runterspielen, einlenken – es tut sich was. Der Druck wächst.

    Thomas Kistner

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    „Die Liga ist in Gefahr“

    Sportrechtler Stopper zum Kirch-Vertrag mit dem FC Bayern

    Dr. Martin Stopper, 36, Sportrechtsexperte und Dozent für Wirtschaftsrecht an der Universität Kaiserslautern, hat zum Thema „Ligasport und Kartellrecht“ promoviert und ein Referendariat beim Deutschen Fußballbund (DFB) absolviert. In der Vertragsaffäre des FC Bayern mit dem Kirch-Konzern steht für ihn die gesamte zentrale TV-Vermarktung der Bundesliga auf dem Spiel. Seiner Meinung nach können nur Sanktionen durch die Deutsche Fußball-Liga (DFL) bei den anstehenden kartellrechtlichen Prüfungen das Vertrauen in die Funktionsfähigkeit des Solidarsystems der Vereine wiederherstellen.

    SZ :Die DFL muss den Geheimvertrag des FC Bayern mit Kirch nun prüfen und möglicherweise sanktionieren. Worum geht es dabei im Kern?

    Stopper : Um die Glaubwürdigkeit der Liga als Ganzes. Ohne eine glaubwürdige Kontrolle und einen glaubwürdigen Verteilungsmechanismus unter den Profi-Klubs ist die Funktionsfähigkeit des Liga-Geschäftes nicht gewährleistet.

    SZ : Wie beweist man die?

    Stopper : Indem man Kontroll- und Sanktionsmechanismen einrichtet und dann auch ausübt.

    SZ : Eingerichtet sind diese Kontrollmechanismen schon.

    Stopper : Aber nach meiner Meinung nicht ausreichend. Die Möglichkeit allein, dass im Lizensierungsverfahren die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Klubs nachgewiesen werden muss, ist zu wenig. Es muss von jedem Verein aktiv der Beweis erbracht werden, dass er im Einklang mit den Statuten steht.

    SZ : Wen interessiert es, wie glaubwürdig die Liga auf ihre Statuten pocht?

    Stopper: Die Wettbewerbshüter. Die DFL steht ja zum ersten Mal vor einer ganz besonderen Herausforderung. Sie muss zeigen, dass ihre Liga funktioniert. Und im besonderen Fall des FC Bayern muss gezeigt werden, dass die zentrale TV-Vermarktung tatsächlich eine solche ist – dass also keine weiteren Kanäle geöffnet und bedient werden. Genau das scheint aber durch den separaten Kirch-Vertrag geschehen zu sein.

    SZ : Liegt demzufolge nicht ein Täuschungsversuch durch den FC Bayern vor - weil er die Statuten der DFL als Mitglied der Liga voll mit trägt?

    Stopper : Richtig, die Bayern haben sich den Ordnungen von DFB und DFL unterworfen. Teil dieser Ordnung ist es, dass die Fernsehrechte für die Bundesliga ausschließlich zentral vermarktet werden. Dagegen haben sie verstoßen.

    SZ : Der FC Bayern sagt aber, der Vertrag sei eindeutig nur mit Kirch abgeschlossen, das Geld beziehe sich allein auf den höheren Marktwert des Vereins und gehe den Rest der Liga nichts an. Die anderen hätten keinen Anspruch darauf.

    Stopper : Ein Vertrag hat doch stets Leistung und Gegenleistung zum Inhalt. Dieser Vertrag erfordert die Gegenleistung, dass Bundesliga-Rechte zentral vermarktet werden – und diese Gegenleistung konnte vom FC Bayern gar nicht erbracht werden, weil er rechtlich nicht dazu befugt ist. Dazu war allein die DFL oder damals der DFB rechtlich in der Lage. Die Gegenleistung, die Kirch erhielt, dass ihm nämlich die zentrale Vermarktung übertragen wurde, hätte nur die DFL erbringen können. Da sie aber für diese Leistung nicht vergütet wurde, sondern fälschlicherweise der FC Bayern, kann sie als Schadenersatz aus ihrem mit den Bayern geschlossenen Lizenzvertrag die Summe verlangen, die von den Münchnern eingenommen wurde.

    SZ : Das heißt, die DFL hat die Pflicht, einen Schaden von 42 Millionen Mark – das ist die Summe, die vom FC Bayern als Geldfluss aus dem Geheimvertrag benannt wird – als Forderung anzusetzen?

    Stopper : Diese Summe ist der Bundesliga als Ganzem entgangen. Sie hätte in den gemeinsamen Topf gezahlt und nach dem vereinbarten Verteilungsschlüssel wieder an die Vereine gegeben werden müssen. Das müsste die DFL nun innerhalb des Verfahrens nachholen.

    SZ : Wer schaut jetzt darauf, wie sauber die DFL mit dem Problem verfährt?

    Stopper : Da muss man weiter ausholen. Der DFB hat um 1998 ein Freistellungsverfahren für die Liga eingeleitet, das in diesem Sommer abgeschlossen werden soll. Darin geht es um die Zulässigkeit der zentralen Vermarktung von TV-Rechten für die Bundesliga.

    SZ : Dann ist die ganze Liga-Vermarktung bisher sowieso nur provisorisch?

    Stopper : Dass es sie gibt, wird jetzt zum ersten Mal kartellrechtlich geprüft.

    SZ : Fliegt also der Bayern/Kirch-Vertrag zum brisantesten Zeitpunkt auf?

    Stopper : Heikel ist der Zeitpunkt sicher. In einer ähnlichen Situation, in Bezug auf die Champions League, die von der Uefa exklusiv vermarktet wird, hat die EU-Kommission zwar bereits angedeutet, dass sie diese Gruppen-Vermarktung für akzeptabel hält. Es gibt sogar eine offizielle Mitteilung aus Brüssel, die besagt, dass dieses Geld positiv auf alle teilnehmenden Vereine verteilt werden kann. Aber meine Befürchtung ist: Das wesentliche Argument für eine solche Freistellung ist die Funktionsfähigkeit eines Systems wie die DFL, das Kontrolle, Verteilung und Sanktionen ausübt. In der Reihenfolge: Erst muss man kontrollieren, was reinkommt, dann vernünftig verteilen – und wenn es nicht klappt, glaubwürdig sanktionieren.

    SZ : Im Falle Bayern/Kirch ist zumindest nicht richtig kontrolliert worden.

    Stopper : Dieser Vertrag ist der Beweis, dass das System nicht richtig funktioniert hat. Und weil im Bereich der Kontrolle ein Fehler aufgetaucht ist, ist die DFL jetzt gefordert, zu zeigen, dass sie zumindest im Bereich der Sanktionen funktioniert. Wenn sie ihre Glaubwürdigkeit da verliert, fällt eine wesentliche Rechtfertigung für eine kartellrechtliche Einzelfreistellung aus Brüssel weg.

    SZ : Das könnte das Ende der Zentralvermarktung bedeuten?

    Stopper : Zumindest wäre sie stark gefährdet. Und der FC Bayern würde letztlich das erreichen, was er immer wollte – eine dezentrale Vermarktung.

    SZ : Kann er die wirklich wollen?

    Stopper : Die Einzelvermarktung wäre einer gesunden wirtschaftlichen Zukunft der Liga auf jeden Fall abträglich.

    SZ : Wenn so viel auf dem Spiel steht, sitzen letztlich wieder alle im selben Boot – Bayern, DFL und der Rest der Liga. Liegt da nicht nahe, dass sie alle nach einer schonenden Lösung suchen, bei der die Diplomatie das Recht notfalls ein Stück zur Seite schiebt?

    Stopper : Die EU-Kommission interessiert nicht, ob sich die Beteiligten hier gütlich einigen, sondern sie will sehen, dass die DFL ihre Funktionsfähigkeit nachweist. Sonst ist sie in Gefahr.

    SZ : Einzige Lösung wäre ein sauberer Prozess, an dessen Ende eine saftige Millionen-Forderung an Bayern steht?

    Stopper : Bayern muss insoweit schadenersatzpflichtig gemacht werden, als sich die erbrachte Leistung, also Kirchs 42 Millionen, und die zu prüfende Gegenleistung nicht mehr entsprechen.

    Interview: Thomas Kistner

    http://www.sueddeutsche.de

  • Was gefällt euch am Forum und was sollte verbessert werden?

    • heinm
    • 25. Februar 2003 um 10:58
    Zitat

    Original von oemmes
    dieses bunte geblinke und gewinke von laufschriften, smilies und irgendwelchen bildern von irgendwelchen schlampen aus dem pütt finde ich nervig.

    Dem pflichte ich bei - manchmal wird's wirklich ein bisschen viel. Noch mehr grafische Mätzchen braucht das Forum meiner Meinung nach nicht. Ansonsten finde ich alles sehr gelungen und auch gut gepflegt. Dickes Dankeschön!

    Ach ja, halt, noch eine Sache: Ich finde die Balkenbeschriftung "Popularität" ein wenig irreführend - das hört sich so an, als würden wir hier permanent darüber abstimmen, wer wen wie toll findet. "Konstanz" fände ich treffender. Auch wenn dann mancher erst einmal eine Bodensee-Assoziation haben könnte...

    Grüße nach Pfullendorf :D
    Hein M

  • Direktlink funktioniert nicht

    • heinm
    • 25. Februar 2003 um 10:51

    Gaaaanz simpler Trick: Ausloggen, wiedereinloggen, alles funktioniert. Staun. 8o

    Gruß
    Hein M

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