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Beiträge von heinm

  • Presse Werder - Arminia

    • heinm
    • 27. Januar 2003 um 09:21

    Auf der Weser-Welle der Begeisterung

    Erst machts Diabang, dann Cha – Arminia ist wieder da / 2:2 in Bremen

    VON RAINER KLUSMEYER

    Bremen. Als erster Schwarz-weiß-Blauer sprang Ansgar Brinkmann über die Werbebande, hin zu den Fans in gleichen Farben. Sekunden später hatte sich das ganze Team Hand in Hand vor dem Gästeblock aufgebaut, schwappte die Begeisterungswelle von Spielern zu Anhängern über, feierte Fußball-Bielefeld einen denkwürdigen Tag.
    Erstmals in elf gemeinsamen Bundesliga-Jahren war es einer Mannschaft des DSC Arminia gelungen, dem SV Werder Bremen in dessen scheinbar uneinnehmbarer Festung Weserstadion einen Punkt zu entringen. Das 2:2 (2:2) in einem 45 Minuten lang begeisternden, danach zumindest bis zum Abpfiff des guten Dr. Markus Merk spannenden Spieles war für die Arminia "redlich verdient", wie Trainer Benno Möhlmann befand. War "ein weiterer Ausdruck unserer gewachsenen Reife", wie Präsident Hans-Hermann Schwick meinte. Zeigte, dass "die Mannschaft intakt ist", wie Roland Kentsch mit strahlendem Gesicht anmerkte.

    Die Einstufung des Geschäftsführers Finanzen bezog sich vor allem auf die Tatsache, dass es gelungen war, gleich zweimal einen Rückstand zu egalisieren. Wahrscheinlich wird Kentsch - was bei einem Finanzfachmann nicht verwundert - ganz genau das Kleingedruckte durchgelesen haben, mit dem im Bremer "Info-Service" vor Spielbeginn auch dem letzten Bielefelder die Aussichtslosigkeit des Unterfangens verdeutlicht wurde. Unter der Rubrik "Wussten Sie eigentlich . . ." war dort nachzulesen, dass Arminia noch nie mehr als ein Tor in Bremen geschossen hatte, dass zudem der SV Werder alle Spiele gegen die Arminia gewann, in denen er 1:0 in Führung gegangen war.

    Bisherige Negativbilanz bei Werder vergessen gemacht

    Eine vom unbedingten Willen, im neuen Jahr nahtlos an ihre Erfolge vom Hinrundenende anzuknüpfen, beseelte Bielefelder Mannschaft, machte sich mit "großem kämpferischen Einsatz und mutigem Spiel nach vorn" (Möhlmann) daran, sämtliche Negativrekorde ihrer Vorgänger aus den Vereinsannalen zu löschen. Lasst doch Victor Skripnik nach drei Minuten zum 1:0 einköpfen! Dann legt eben ein Ansgar Brinkmann "in Weltklasseform" (Kentsch) ein unaufhaltsames Dribbelsolo samt exaktem Pass auf Du-Ri Cha hin, so dass Momo Diabang nach missglücktem Bremer Rettungsversuch gar nicht mehr anders kann, als zum 1:1 (11. Minute) einzuschieben.

    Und wenn auch Ailton einen berechtigten Foulelfmeter (36.) - Keeper Mathias Hain hatte den Brasilianer nach einem Lehrbuchkonter regelwidrig vom Ball getrennt - zum 2:1 verwandelt. Dann setzt eben Ailtons weißbrasilianischer Landsmann Brinkmann zu einem weiteren Zickzack-Solo an, diesmal als Wegbereiter zum 2:2 von Du-Ri Cha, dem ersten Bundesligatreffer des Südkoreaners, der danach am liebsten die ganze Welt umarmt hätte.

    Von wegen höchstens ein Tor in Bremen! Wie war das mit der obligatorischen Niederlage nach einem Rückstand? Kann sich noch jemand an die bisherige Bilanz an der Weser erinnern?

    In Durchgang zwei - die Arminia bekam Werder zur Freude ihres Coaches "besser unter Kontrolle" - hatte der neue Tabellenzweite trotz Überlegenheit nur noch wenige Chancen zum fest eingeplanten elften Heimsieg über den DSC. Weshalb Möhlmann nicht ganz zu Unrecht seine Analyse abschloss: "In einigen Kontersituationen haben wir es versäumt, konsequenter das dritte Tor anzustreben. Ich weiß, dass das des Guten zu viel gewesen wäre. Aber lassen sie mich auch mal etwas träumen."

    Wenn die Freude über das Husarenstück an der Weser etwas abgeebbt ist. Wenn die Verbesserung auf Platz zehn als Fakt registriert ist. Wenn sich sechs Punkte Vorsprung auf Abstiegsrang 16 als beruhigendes Gefühl breit gemacht haben. Dann dürften in den Nächten bis zum Samstag, wenn sich um 15.30 Uhr Bayern München auf der Alm vorstellt, in Arminen-Träumen Kleidungsstücke wie ausgezogene Lederhosen eine wichtige Rolle spielen.

    http://www.nw-news.de

  • Presse Werder - Arminia

    • heinm
    • 25. Januar 2003 um 12:38

    Weichen stellen Richtung Königsklasse
    Schaafs Qual der Wahl im Sturm / Selbst Ailton ist nicht gesetzt / Bielefeld wartet auf ersten Sieg in Bremen

    Von unserem Redakteur
    Sven Bremer

    Bremen. „Toni“ Ailton schwebt derzeit auf Wolke sieben. Torschützenkönig der Bundesliga mit 13 Treffern, von den Kollegen zum besten Spieler der Hinrunde gewählt – und dann will er noch etwas gehört haben von seiner ersten Nominierung für die „Selecao“, die brasilianische Nationalmannschaft. Besser könnt’s kaum laufen. „Toni“ ist rundrum glücklich, soll gar überlegen ob er ganz in Bremen bleibt und eine Cocktailbar aufmacht.
    Und dann kommt sein Trainer Thomas Schaaf vor dem ersten Rückrundenspiel gegen Arminia Bielefeld (heute 15.30 Uhr) und erklärt, dass Ailton keineswegs gesetzt sei für die Rückrunde, auch „Toni“ habe keine Stammplatzgarantie. Natürlich habe Ailton im Moment die Nase vorne, sagte Schaaf gestern, doch ausruhen dürfe er sich nicht auf seinen bisherigen Erfolgen. Der Brasilianer wollte davon gestern gar nichts wissen und schnaubte nur verächtlich: „Was ist das für eine Frage? Das ist kein Thema. Ich trainiere immer gut, also spiele ich auch.“
    Zumindest heute kann er sich sicher sein, dass er aufläuft. Bleibt nur noch die Frage, wer Ailtons Sturmpartner ist, denn der Trainer hat sich relativ früh auf einen Zwei-Mann-Sturm festgelegt. Entweder Markus Daun oder Angelos Charisteas: „Markus ist der Wühler und Arbeiter, der sich sehr mutig in der Offensive bewegt. ,Harry’ ist durch seine Kombinationssicherheit ein idealer Partner, der seine Nebenleute sehr gut in Szene setzen kann“, analysiert der Trainer. Und dann gäbe es ja auch noch Ivan Klasnic, „ein Mann für den Brennpunkt Strafraum“. Fragt sich nur noch, welche Qualitäten gegen Bielefeld am meisten gefragt sind. Das Abschlusstraining deutete am ehesten auf Markus Daun hin.
    Wie sich Werder beim ersten Pflichtspiel 2003 taktisch präsentiert, ist ebenfalls noch nicht ganz raus. „Es wird davon abhängig sein, wie Bielefeld spielt“, sagt Frank Verlaat, der ebenso wie Fabian Ernst und Krisztian Lisztes wieder genesen ist. „Bieten sie zwei Stürmer auf, agieren wir mit der Dreierkette.“ Wenn aber die Arminen mit einer zentralen Spitze und zwei Außen stürmen, dann würde Werder – wie gestern im Training – mit einer Viererkette spielen. In der ein wichtiges Glied fehlen wird: Mladen Krstajic hat seine Achillessehnenprobleme noch nicht überwunden und fällt aus. Die Mannschaft von Benno Möhlmann hat in bisher zehn Spielen im Bremer Weserstadion noch nicht ein einziges Pünktchen geholt. Für Verlaat ist das ebenso unwichtig wie das Ergebnis im Hinspiel (0:3). Von Revanche will Verlaat nichts wissen. „Dann rennst du wie verrückt nach vorne. Wir müssen kühlen Kopf bewahren. Und wenn wir 1:0 gewinnen – reicht es doch auch.“ Im Grunde sei Werder wieder genau vor der
    Situation wie im Sommer. „Wir müssen einen guten Start hinlegen. Vorbereitung hin und her“, meinte der Routinier gestern, „morgen gegen Bielefeld geht es um die Wurst.“ Während Johan Micoud Platz zwei, und damit die direkte Qualifikation für die Champions League für möglich hält, hält sich Verlaat zurück mit Prognosen, die Pleitenserie zu Beginn der vergangenen Rückrunde noch im Kopf.
    Damals überwinterte Werder als Zweiter, um sich bald aus dem Kampf um die Champions-League-Plätze zu verabschieden. „Wenn es dumm läuft, kann das wieder passieren“, meint Paul Stalteri, aber heute können wir schon einmal die Weichen stellen, dass es doch klappt.“

    http://www.bremer-nachrichten.de

  • Presse Werder - Arminia

    • heinm
    • 25. Januar 2003 um 12:34

    Premiere für das Duo Micoud/Banovic
    Schaaf baut um: Viererkette hinten und Pärchenbildung im Mittelfeld

    BREMEN (csa) · Thomas Schaaf baut um. Weil Mladen Krstajic (Achillessehnenreizung) verletzt ausfällt und auch Krisztian Lisztes nach diversen Problemen in der Vorbereitung noch auf der Suche nach seiner Top-Form ist, muss der Werder-Coach an seiner Anfangsformation basteln. Seine Lösung: Gegen Arminia Bielefeld läuft Werder heute mit einer Viererkette auf.

    Im Mittelfeld setzt Schaaf dagegen auf Pärchen-Bildung. Defensiv agieren Tim Borowski und Fabian Ernst, offensiv Johan Micoud und Ivica Banovic. Razundara Tjikuzu bleibt dagegen noch draußen. Doch Schaaf verspricht: "Er ist bald dran. Raschi hat sich im Trainingslager voll reingehängt."

    Das gilt freilich auch für Ivica Banovic. Mit dem Unterschied, dass der Kroate schon heute ran darf und den Vorzug vor Krisztian Lisztes (Schaaf: "Er hat noch nicht seinen Rhythmus") erhält. Seit dem zweiten Spieltag, als er sich beim 2:1 über den Hamburger SV schwer an der Schulter verletzte, stand Banovic nicht mehr in der Bremer Startelf. Und nun darf er sich erstmals über 90 Minuten an der Seite von Johan Micoud beweisen. Vielleicht ist diese Kombination ein Modell für die Zukunft. Thomas Schaaf jedenfalls ist sich sicher: "An Banovic werden wir noch viel Freude haben - schon in der Rückrunde."

    ------------------------------------------------
    "Rache ist nicht mein Ding . . ."

    BREMEN (csa) · Wenn einer wissen muss, wohin es in der Rückrunde geht, dann Frank Verlaat. Der Mann verfügt schließlich über 15 Jahre Erfahrung als Fußball-Profi. Aber im Interview zeigt sich, dass auch die Zeit nicht allwissend macht.

    ?Als "alter Hase" im Geschäft haben Sie sicherlich ein Gespür für die Situation. Wo steht Werder leistungsmäßig so kurz vor dem Start?

    !"Keine Ahnung. Ich könnte jetzt sagen, dass wir gut trainiert haben und bestens vorbereitet sind. Aber das zählt alles nichts, wenn es wirklich losgeht."

    ?Zählt denn das 0:3 aus dem Hinspiel gegen Bielefeld etwas?

    !"Für mich nicht. Ich bin nicht der Typ, der jetzt Rache schwört. Das ist nicht mein Ding. Ich will nur das Spiel gewinnen. Wie hoch und ob wir dabei Revanche nehmen, ist mir ganz egal. Wichtig ist, dass wir mit kühlem Kopf in die Partie gehen."

    ?Um nicht wieder ein böses Erwachen wie im letzten Jahr zu erleben, als der Rückrundenstart völlig verpatzt wurde.

    !"Klar ist: Wir haben damals den Absturz vom dritten auf den sechsten Platz erlebt und wollen es bestimmt nicht noch einmal durchmachen. Dafür werden alle kämpfen."

    ?Und für den Platz in der Champions League . . .

    !"Darüber spreche ich nicht, das sollen andere machen. Ich bin nicht für die markigen Sprüche verantwortlich."

    ?Wann werden Sie ihren am Saisonende auslaufenden Vertrag in Bremen verlängern?

    !"Hoffentlich bald. Als ich vor zwei Monaten das erste Mal angefragt habe, hat Werder um Aufschub gebeten. Nochmal zwei Monate kann ich aber nicht warten. Ich brauche Planungssicherheit - auch für meine Familie. Die Kinder wollen wissen auf welche Schule sie im Sommer gehen."

    ------------------------------------------------
    Paradiesische Verhältnisse: Schaaf hat freie Auswahl
    Im Sturm tobt's - selbst Ailton ohne Freifahrtschein / Daun hat die Nase vorn

    Von Carsten Sander

    BREMEN · Es klingt schon komisch, wenn Thomas Schaaf seinem besten Mann die Stammplatz-Sicherheit abspricht. "Auch ein Ailton", sagt der Trainer des SV Werder Bremen, "ist nicht automatisch gesetzt." Bitte? Der Top-Torjäger der Liga, der beste Spieler der Hinrunde ist für Schaaf einer wie alle anderen? Kaum zu glauben.

    Und doch meint Schaaf es durchaus ernst. Er gewährt Ailton trotz dessen 13 Saisontoren keinen Sonderkredit. Muss er ja auch nicht, schließlich würden "junge aufstrebende Stürmer" nur darauf warten, dass "Toni" Schwächen zeigt. Und diesen Umstand findet Schaaf geradezu "luxuriös. Ich habe bei den Stürmern die Qual der Wahl."

    Gewiss - für den Rückrundenauftakt heute gegen Arminia Bielefeld sind die Würfel gefallen. Ailton darf natürlich ran, und an seiner Seite wird Markus Daun um seinen Platz in der ersten Elf rennen und rackern. Nach zwei Toren in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause hätte es den 22-Jährigen "auch gewundert, wenn ich nur auf der Bank gesessen hätte. Dann hätte ich sofort mit Fußball aufgehört", behauptet er. Doch aufgepasst, Markus Daun! Nichts ist sicher in Werders Offensive. Denn allgemein, so betont es der Coach, wird das Rennen nach jedem Spiel neu eröffnet. Und das macht vor allem Angelos Charisteas Mut.

    Der Grieche, mit fünf Toren zweiterfolgreichster Bremer Angreifer, ist heute nur Ersatz. Das sei aber nur eine Momentaufnahme, verspricht der Grieche und sagt speziell Daun den Kampf an: "Meine Vorbereitung ist nicht optimal gelaufen. Aber jetzt fühle ich mich gut. Und

    wenn ich meine nächste Chance bekomme, dann schieße ich mich auch wieder ins Rampenlicht." Im 45-Minuten-Test gegen Hannover 96 hat er es bereits gezeigt: "Harry" erzielte beide Treffer zum 2:0.

    Trotzdem spielt heute Markus Daun. Grund? "Vor allem taktische Überlegungen", erklärt Thomas Schaaf. Daun sei "der Wühler, der Arbeiter" im Bremer Stürmer-Quartett. Und diese Qualitäten sind heute gefragt. Charisteas charakterisiert Schaaf dagegen mehr als Schöngeist des Viergestirns: "Er ist der Typ, der mitspielt, der in Kombinationen ganz stark ist." Folgerung: "Harrys" Stunde schlägt, wenn der Werder-Motor wieder warmgelaufen ist.

    Fragt sich, wo da noch Platz für Stürmer Nummer vier, für Ivan Klasnic bleibt? Thomas Schaaf lobt zwar dessen "gutes Näschen für gefährliche Situationen" - aber das prädestiniert den Kroaten (elf Einwechslungen) weiterhin wohl nur für die undankbare Joker-Rolle. Schaaf: "Ivan ist der richtige Mann für den Brennpunkt."


    Hauke Lukas :P
    http://www.kreiszeitung.de

  • Presse Werder - Arminia

    • heinm
    • 24. Januar 2003 um 12:45
    Zitat

    Original von tobsi
    vielleicht hätte das fisch-, äh, käseblatt auch mal recherchieren (...) sollen (...)

    Jaja, die Kreiszeitung ist offenbar eine Publikation, die sogar zum Fischeinwickeln noch viel zu schlecht ist: Beschuldigen Rade des "Nachkartens" und hauen dann selbst so dermaßen drauf, dass man sich fragen muss, ob der zuständige Redakteur nicht besser auf dem Jahrmarkt am Lukas stehen sollte... :D

    Gruß
    Hein M

  • Presse Werder - Arminia

    • heinm
    • 24. Januar 2003 um 09:31

    Alles spricht morgen für Werder

    Im Weserstadion gab's für Bielefeld noch nie etwas zu holen / Verlaat, Ernst und Lisztes wieder fit
    Von Carsten Sander

    BREMEN · Aufatmen bei Werder! Der Super-GAU in Sachen Verletzte bleibt aus. Gestern meldeten sich Fabian Ernst, Frank Verlaat und Krisztian Lisztes zurück. Alle drei trainierten ohne Probleme. Somit bleibt es für den Rückrunden-Auftakt gegen Arminia Bielefeld (morgen, 15.30 Uhr) bei drei Ausfällen. Krstajic, Magnin und Blank sind nicht dabei.

    Der gesunde Rest soll so weitermachen wie in der Hinrunde: punkten, punkten, punkten. Sportdirektor Klaus Allofs: "Unsere Ausgangsposition ist so gut wie nie zuvor. Diese Chance gilt es jetzt zu nutzen."

    Soweit der Appell an die Spieler. Doch eigentlich sind derlei Aufforderungen gar nicht nötig. Denn jeder bei Werder Bremen lebt zurzeit für den großen Traum von der Champions League. Und dem Punktspiel-Start ins neue Jahr kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung zu. "Davon hängt alles ab. In den letzten Jahren hat sich immer wieder gezeigt: Wer gut startet, kommt auch gut durch die Serie", meint Frank Verlaat.

    Na prima, dann gibt es ja nur noch ein Problem. Und das heißt Arminia Bielefeld, ist Tabellen-Elfter und hat die Bremer im Hinspiel mit 3:0 abgefertigt. Doch darum macht sich Fabian Ernst "keinen Kopf. Wir spielen zu Hause, sind der Favorit und sollten bei unserem Anspruch, Dritter zu werden, solche Spiele gewinnen." Ganz schön selbstbewusst. "Aber realistisch", kontert Ernst.

    Freilich - er hat ja Recht. Alles andere als ein Sieg über die Arminia wäre für die Bremer Ambitionen ein herber Rückschlag. Ein Blick auf die Statistik zeigt allerdings, dass sich Werder tatsächlich "keinen Kopf" machen sollte. Denn Bielefeld hat in zehn Auftritten im Weserstadion genau zehn Mal verloren. Und auch der elfte Anlauf hat nur wenig Aussichten auf Erfolg. Grund: Torjäger Artur Wichniarek fällt verletzt aus. Ein im Trainingslager in Aksus erlittener Muskelbündelriss im Oberschenkel ist noch nicht ausgeheilt. "Das trifft Bielefeld hart", sagt Werder-Coach Thomas Schaaf. Und nicht nur das: Auch die Abwehrspieler Daniel Bogusz Benjamin Lense und Marcio Borges fallen aus.

    Bitter für Arminen-Coach und Schaaf-Freund Benno Möhlmann. Dennoch bleibt der ehemalige Werder-Profi (1978 - '87) optimistisch. "Wir können diese Ausfälle kompensieren." Zum Beispiel mit Marek Heinz, der schneller als erwartet sein Debüt für Bielefeld geben wird. Die HSV-Leihgabe muss Wichniarek ersetzen, obwohl Möhlmann ihm eigentlich noch "zwei, drei Wochen Eingewöhnungszeit" geben wollte. Doch nun soll der Tscheche, der erst seit einer Woche mit der Mannschaft trainiert, den Kaltstart proben und Werder einheizen. Möhlmann ist überzeugt: "Er kann uns direkt helfen." Allerdings nur dann, wenn ihm in der Winterpause ein wundersame Wandlung geglückt ist. In der Hinrunde traf der 25-Jährige bei elf Einsätzen für den Hamburger SV nicht ein einziges Mal.

    --------------------------------------------------------------------
    Rades offene Rechnung . . . 

    BIELEFELD · Rade Bogdanovic kartet wieder nach. Vor dem Duell bei seinem Ex-Club Werder Bremen greift der Bielefelder Stürmer Sportdirektor Klaus Allofs an. "Unglaublich, was dieser Mann mit mir gemacht hat. Unfassbar, dass er auch mehr als einem halben Jahr nach meinem Wechsel überall Schlechtes über mich verbreitet. Diese Rechnung würde ich gerne begleichen", sagte Bogdanovic der "Neuen Westfälischen". Zur Erinnerung: Der Jugo-slawe durfte Werder im Sommer 2002 ablösefrei verlassen und bekam vom Verein sogar noch einen Großteil seines Restgehaltes (angeblich 800 000 Euro) überwiesen. Wie er wohl diese Rechnung begleichen will? Vielleicht mit vier Eigentoren? Aber selbst das dürfte ihm schwerfallen. Denn Bogdanovic sitzt auch bei Arminia Bielefeld allenfalls auf der Bank . . .

    [24.01.2003]

    http://www.kreiszeitung.de

  • Presse Werder - Arminia

    • heinm
    • 24. Januar 2003 um 09:29

    Möhlmann: Werders Höhenflug geahnt

    Der Bielefelder Cheftrainer aus Bremen über den Gegner von morgen und die eigenen Perspektiven

    Von unserem Redakteur
    Heinz Fricke

    Bremen/Bielefeld. Seit über zwei Jahrzehnten ist er Bremer, gemeldet mit erstem Wohnsitz in Oberneuland. Kein Wunder, dass der Bielefelder Fußballtrainer Benno Möhlmann vor dem Bundesliga-Auftakt am Sonnabend im Weserstadion ziemlich oft dieselbe Frage zu hören bekam: „Ist das nicht für Sie ein besonderes Spiel?“ Doch ebenso oft dementierte Möhlmann (48): „Nein, eins wie jedes andere.“ Warum – das und einiges mehr erzählte er uns gestern.

    Frage: Wird Ihnen nicht jedes Mal heimatlich ums Herz, wenn Sie wieder ins Weserstadion kommen und gegen Ihren alten Verein spielen müssen?
    Möhlmann: Ach, das ist inzwischen schon so lange her. Ich habe Werder 1987 verlassen, danach schon als Spieler und Trainer mit dem HSV in Bremen gespielt. Das hat mich auch nicht besonders aufgeregt. Auf dem Platz will jeder gewinnen, Freundschaften werden vor- und hinterher gepflegt.

    In der Hinrunde haben Sie klar 3:0 gegen Werder gewonnen. Hat Sie der Höhenflug der Bremer anschließend überrascht?
    Nein. Ich habe schon damals gesagt, dass Werder oben mitspielen wird. Und was unser 3:0 angeht – das war sehr glücklich. 1:0 wäre in Ordnung gewesen, Werder hat zum Schluss ja total aufgemacht.

    Was schätzen Sie besonders bei Werder?
    Dass die Mannschaft auf hohem Niveau gleichmäßig besetzt ist. Und jetzt hat sie mit Micoud einen genialen Lenker geholt. Werder kann die Champions League schaffen.

    Und was schafft Arminia Bielefeld?
    Wir sind jetzt Elfter. Und wenn wir dort auch am Saisonende stehen, sind bei uns alle zufrieden. Denn die Rückrunde wird für Aufsteiger ohnehin meist schwerer. Wir spielen um den Klassenerhalt, und das wird auch in den nächsten Jahren so bleiben. Erst danach kann sich ein Verein mit unseren Voraussetzungen so gefestigt haben, dass wir etwas größere Ziele angreifen können.

    War der Aufstieg nicht ohnehin für Arminia ein Glücksfall? Nachdem ein Jahr vorher noch der Zweitliga-Abstieg drohte?
    Auch im Fußball muss man sich das Glück verdienen, und wir haben hart gearbeitet. Seit 2001 hat sich viel verändert in Bielefeld, in der Mannschaft und auch im Umfeld.

    Zum Beispiel?
    Nun ja, die Mannschaft hat ein ziemlich neues Gesicht bekommen. Ich habe damals sieben neue Leute geholt, sechs sind Stammspieler geworden. Und alles in allem hat uns dieser Umbruch vielleicht eine halbe Million Mark an Ablösesummen gekostet, denn die meisten waren ablösefrei. Inzwischen steht die Region mit ihrer beträchtlichen Wirtschaftskraft auch wieder hinter Arminia, vor meiner Zeit ist da wohl etwas Porzellan zerschlagen worden. Immerhin haben wir inzwischen einen Zuschauerschnitt von 22 500. Bei einem Stadion, das nur 26 000 Besucher fasst.

    Sie haben mit Dabrowski, Bogdanovic und Flock auch einige Spieler im Aufgebot, die bei Werder nicht so recht klar kamen. Haben sie es bei Arminia besser?
    Dabrowski auf jeden Fall, Er war in der zweiten Liga ein großer Leistungsträger, auch jetzt ist er Stammspieler. Bogdanovic hat sich gut ein gefügt, hat aber das Pech, dass wir oft nur mit einer Sturmspitze spielen. Und deswegen muss er dann zusehen. Aber er ist ein guter Joker. Flocks Problem ist es, dass wir auf der rechten offensiven Seite mit Brinkmann einen Besseren haben.

    Stichwort Wichniarek: In Bremer wird Ihr bester Torjäger verletzt fehlen, am Saisonende wird er zu Hertha BSC wechseln. War er nicht zu halten?
    Nein. Die Entscheidung, auf einige Millionen zu verzichten, um ihn noch diese Saison haben zu können, ist schon schwer genug gefallen. Aber es war kein Fehler, auch wenn er nun bald ablösefrei geht.

    Werder erwartet eine extrem defensiv eingestellte Arminia.
    Das kommt auf Werder an. Wenn die Bremer stark genug sind, uns einzuschnüren, müssen wir damit fertig werden. Aber Mauern ist nicht unser Konzept.

    Seit 15 Jahren arbeitet der Familienvater Benno Möhlmann außerhalb von Bremen. Hat das nie privat Probleme gemacht?
    Kaum. Wir haben uns entschieden, dass Bremen unser Lebensmittelpunkt bleibt, das hat funktioniert. Zweimal die Woche bin ich zu Hause, außerdem wird ja nicht das ganze Jahr über Fußball gespielt.

    http://www.bremer-nachrichten.de

  • Presse Werder - Arminia

    • heinm
    • 23. Januar 2003 um 18:50

    Raketenstart oder Rohrkrepierer

    Schaaf fordert: "Gegen Bielefeld die Punkte und die Sicherheit holen" / 0:3 als Motivationshilfe
    Von Carsten Sander

    BREMEN · Der Countdown läuft: Zwei Tage noch, dann will Werder gegen Arminia Bielefeld die Rückrunden-Rakete starten. Als Dritter der Hinrunde haben die Bremer natürlich nur ein Ziel vor Augen: die Champions League. Und die Zuversicht ist riesig. "Wir können es schaffen", sagen die Spieler, "wir wollen es schaffen" die Verantwortlichen. Aber alle wissen, dass die Rakete auch schnell zum Rohrkrepierer werden kann - und zwar aus leidvoller Erfahrung.

    Im letzten Jahr legte der SV Werder einen Katastrophen-Start hin und verlor die ersten drei Spiele des Jahres. Der Traum von der Champions League zerplatzte, ehe er überhaupt gereift war. Am Saisonende kamen die Bremer mit Ach und Krach noch auf einen UEFA-Cup-Platz. Doch dieses Jahr darf es gerne etwas mehr sein.

    "So ein Fehlstart passiert uns nicht noch einmal", verspricht Mittelfeld-Akteur Krisztian Lisztes und begründet: "Weil wir viel besser sind als letztes Jahr."

    Rang drei vor der Winterpause - das sei kein Zufallsprodukt mehr wie noch in der Saison zuvor. Jetzt gelte es nur, möglichst schnell wieder in den Rhythmus zu kommen. "Wir brauchen gegen Bielefeld unbedingt die Punkte, um gleich Sicherheit zu gewinnen", fordert Thomas Schaaf deshalb. Und dann kann in den weiteren Spielen gegen den HSV (A), 1860 München (H), Nürnberg (A) und Cottbus (H) nachgelegt werden. Auf eine negative Kettenreaktion wie in der letzten Rückrunde (dem 1:2 in Cottbus folgten ein 1:2 gegen Stuttgart und ein 1:3 gegen Kaiserslautern) könnte Werder dagegen gut verzichten.

    Und noch etwas hat der Trainer auf dem Zettel: Das verflixte 0:3 aus dem Hinspiel in Bielefeld. "Drei Gegentore im ersten Saisonspiel - das hat ganz schön weh getan", erinnert sich der Coach. Die Schmerzen waren freilich nicht körperlicher, sondern seelischer Art. "Blamiert" hätte sich die Mannschaft damals, meint Markus Daun: "Danach haben wir uns gefragt, wohin es mit uns wohl gehen wird."

    Diese Selbstzweifel wollen sich alle ersparen. Und das Gerede vom erneuten Fehlstart natürlich auch. Aus diesem Grund sei die Mannschaft "unheimlich heiß" auf die ersten Spiele und könne es "kaum noch erwarten, dass es wieder los geht", so Torwart Pascal Borel.

    Und dann geht sie ab, die Rakete, die Werder noch weiter nach oben schießen soll. Bis auf Platz zwei könne es die Mannschaft schaffen, glaubt Spielmacher Johan Micoud: "Das ist realistisch." Vom Titel zu sprechen, ist aber auch dem selbstbewussten Franzosen zu hoch gegriffen: "Das ist nicht drin, weil sich der FC Bayern ganz auf die Meisterschaft konzentrieren kann.

    [23.01.2003]
    http://www.kreiszeitung.de

  • Presse Werder - Arminia

    • heinm
    • 23. Januar 2003 um 18:49

    Schaaf leiht sich sechs Amateure aus

    BREMEN (csa) · Amateur-Invasion beim Training: Mit Stefan Beckert, Nelson Haedo-Valdez, Ahmet Kuru, Christian Lenze, Mario Neunaber und Alex Spasskov halfen gestern gleich sechs Regionalliga-Spieler bei den Profis aus. "So konnten wir wenigstens ordentlich trainieren", erklärte Coach Schaaf, der auf die Verletzten Verlaat, Krstajic, Lisztes, Ernst, Magnin und Blank verzichten musste. Stammgäste auf dem Trainingsplatz werden allerdings nur Christian Lenze und Nelson Haedo-Valdez bleiben. "Auch mit Blick auf die Kaderveränderungen am Saisonende wollen wir sie genau testen", so Schaaf.

    [23.01.2003]
    http://www.kreiszeitung.de

  • Presse Werder - Arminia

    • heinm
    • 23. Januar 2003 um 18:48

    Entwarnung im Mittelfeld, dafür fehlt's in der Abwehr

    BREMEN (csa) · Der Nächste, bitte! Die Verletzungsmisere beim SV Werder reißt nicht ab. Gestern meldete sich Frank Verlaat (Bild) ab: "Trainer, ich brauche eine Pause." Der Abwehrchef klagte über Adduktoren-Probleme und kam auf die Massagebank statt auf den Trainingsplatz. "Er hat ein leichtes Zwicken, das wir ernst nehmen müssen. Besser, er bekommt jetzt etwas Ruhe, als dass er am Wochenende ausfällt", erklärte Trainer Thomas Schaaf. Mit anderen Worten: Kein Risiko in Sachen Verlaat, ansonsten sieht's am Samstag in der Abwehr ganz düster aus.

    Denn auf Mladen Krstajic (Achillessehnen-Probleme) muss Schaaf gegen Arminia Bielefeld wohl verzichten. Der Coach: "Ich glaube nicht, dass er rechtzeitig fit wird." Und den Ausfall von zwei Defensiv-Spezialisten kann sich Werder eigentlich nicht erlauben. Selbst Kapitän Frank Baumann, einzig gesundes Mitglied der Dreier-Innenverteidigung, wird bei dem Gedanken mulmig: "Allzu viele personelle Varianten haben wir nicht."

    Was bleibt, ist Daumendrücken für Verlaat. "Bis Freitag warte ich noch, dann denke ich über Alternativen nach", so Schaaf.

    In Sachen Mittelfeld wird er sich den Kopf wohl nicht zerbrechen müssen. Johan Micoud trainierte gestern ohne Probleme, Fabian Ernst und Krisztian Lisztes wollen heute wieder einsteigen. "Ich gehe davon aus, dass ich spielen kann", meinte Ernst, dessen strapazierte Oberschenkelmuskulatur mit Stromreizen und Fangopackungen behandelt wurde.

    [23.01.2003]
    http://www.kreiszeitung.de

  • Wichnarek-Nachfolger

    • heinm
    • 22. Januar 2003 um 21:13
    Zitat

    Original von Richie
    Wieso denn zu teuer??? Maric ist ab Ende der Saison ablösefrei und hat seine Qualitäten in der Bundesliga schon bewiesen.

    Ablösefrei, okay - aber was letztlich teuer ist, ist das Gehalt! Und Herr Maric muss schließlich seinen extravaganten Frisurenverkäufer bezahlen. Ihr wisst schon, der mit den schicken Schablonen... ;) :D

    Es grüßt
    Hein M

  • Eindhoven verdient Geld in Südkorea

    • heinm
    • 22. Januar 2003 um 12:16
    Zitat

    Original von Valdano
    Was red ich nur... Interessiert eh kein Schwein.

    Dochdoch, immer gerne! :hi:

    Ich fänd's auch toll, wenn durch verstärkte Medienpräsenz bald jeder zweite Koreaner in schwarzweißblauen Trikots zur Arbeit geht. Und zu jedem Spiel wird dann der eine oder andere Bus voller ostasiatischer Dr-Cha-Fans vor der Alm ausgeladen, so dass man im Stadion vor lauter permanentem Blitzlichtgewitter gar kein Flutlicht mehr braucht. Wäre für den Verein finanziell auf jeden Fall von Vorteil! ;)

    Es grüßt
    Hein M

    P.S.: So lange Sätze trau ja nicht einmal ich mich... :D

  • Wichniarek-Interview bei sport1.de

    • heinm
    • 21. Januar 2003 um 16:29

    "Wir müssen beständiger werden"

    München/Bielefeld - Aufsteiger Bielefeld war eine der positiven Überraschungen der Hinrunde. Maßgeblichen Anteil am Erreichen des elften Tabellenplatzes hatte Artur Wichniarek, polnischer Nationalstürmer in Diensten der Ostwestfalen.

    Im Sport1-Interview macht Wichniarek deutlich, dass sich an der Zielsetzung der Arminia nichts geändert hat: "Wir haben ein Ziel, und das ist der Klassenerhalt. Wir haben sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Das ist sehr wichtig für ein ruhiges Arbeiten."

    Beim Auftakt nicht dabei

    Doch der 25-Jährige weiß auch, was noch besser werden muss: "Wir müssen beständiger werden. Wir können, zum Bespiel, nicht zu Hause gegen Schalke gewinnen und dann in Cottbus ein Scheiß-Spiel machen. Das müssen wir verbessern."

    Beim Rückrunden-Auftakt in Bremen wird der 25-Jährige jedoch aufgrund eines Muskelfaserrisses, zugezogen beim Torschusstraining im Trainingslager, ausfallen.

    Sein bereits feststehender Wechsel zu Hertha BSC Berlin im Sommer spiele für ihn derzeit zwar keine Rolle, verrät Wichniarek, doch er stellt schon einmal klar, dass er sich vor dem Konkurrenzkampf beim Hauptstadt-Klub nicht fürchtet: "Ich habe keine Angst vor Konkurrenz, denn dadurch kann ich meine Leistung weiter verbessern."

    Sport1: Arminia Bielefeld hat eine gute Hinserie gespielt. Wie bewerten Sie die Saison bislang?

    Artur Wichniarek: Wir haben in der Hinrunde nicht schlecht gespielt, wir haben 22 Punkte, was für uns ein sehr gutes Ergebnis ist. Wir haben sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Das ist sehr wichtig für ein ruhiges Arbeiten.

    Sport1: Wie war die Umstellung von der Zweiten Liga auf die Bundesliga?

    Wichniarek: Die Bundesliga ist schon ganz anders, deswegen wechseln sich auch gute und schlechte Spiele ab. Viele Spieler hatten ja vorher keine Bundesliga-Erfahrung.

    Sport1: Haben Sie als Stürmer mehr "auf die Socken" bekommen?

    Wichniarek: Das ist ganz klar.

    Sport1: Bielefeld gilt ja manchmal als etwas provinziell. Fühlen Sie sich dort wohl?

    Wichniarek: Es ist schon okay in Bielefeld. Die Stadt ist zwar nicht so groß, aber von der sportlichen Seite ist es super gelaufen.

    Sport1: Was war ausschlaggebend für die gute Hinserie? Welchen Anteil haben einzelne Spieler wie Sie, Ansgar Brinkmann oder Bastian Reinhardt?

    Wichniarek: Jeder Spieler muss seine stärkste Leistung bringen. Vielleicht sind ein paar Leute etwas besser als andere, aber wir können nur als Mannschaft und durch kompaktes Auftreten unsere Punkte holen.

    Sport1: Was sind die Schwachpunkte in der Mannschaft?

    Wichniarek: Wir müssen weiter trainieren und beständiger werden. Wir können, zum Bespiel, nicht zu Hause gegen Schalke gewinnen und dann in Cottbus ein Scheiß-Spiel machen. Das müssen wir verbessern.

    Sport1: Was ist Ihr Saisonziel mit Arminia?

    Wichniarek: Wir haben ein Ziel, und das ist der Klassenerhalt.

    Sport1: Welche Rolle spielt Ihr anstehender Wechsel zu Hertha BSC?

    Wichniarek: Im Moment gar keine. Ich spiele in Bielefeld und will mit Arminia den Klassenerhalt schaffen. Das ist wichtig für mich.

    Sport1: Denken Sie, dass Sie sich bei Hertha sofort durchsetzen können?

    Wichniarek: Ich habe keine Angst vor Konkurrenz, denn dadurch kann ich meine Leistung weiter verbessern.

    Das Gespräch führte Thorsten Mesch

    http://www.sport1.de

  • Unser Wappen!

    • heinm
    • 20. Januar 2003 um 22:24
    Zitat

    Original von KSV-Jens
    Der erste Armine war blau, darum die Fahne...

    Muahaha. :P
    Und deshalb sagte er am nächsten Tag zu seiner Liebsten: "Ich weiß nicht mehr was mir passiert ist, mir wurde einfach schwarz vor Augen." :D

  • Die besten Arminia-Links

    • heinm
    • 20. Januar 2003 um 18:27

    Wir von lauter Rothosen und Paulianern umzingelten Arminen in der norddeutschen Diaspora sind natürlich auch mit einer bescheidenen Heimseite im Netz vertreten:

    http://www.arminiahh.ist-hier.de

    Zur Rückrunde gibt's auch wieder zu jedem Spieltag einen aktuellen Kommentar. :D

    Es grüßt
    Hein M

  • Presse Werder - Arminia

    • heinm
    • 20. Januar 2003 um 12:30

    Bremer Nachrichten:

    In Kropp schnell Selbstvertrauen getankt

    SV Werder gewinnt Kurz-Turnier vor dem VfB Lübeck und Hannover 96 mit zwei Siegen

    Kropp (kpb/dpa). In drei Testspielen hat es für den SV Werder im türkischen Trainingslager nicht zu einem Sieg nach normaler Spielzeit gereicht. In Kropp, einem 6500-Seelen-Dorf zwischen Rendsburg und Schleswig gelegen, holten sich die Bremer Bundesligaprofis nun doch noch den notwendigen Kick für den Bundesliga-Rückrundenauftakt am Sonnabend gegen Arminia Bielefeld: Werder Bremen gewann das Kurzturnier mit zwei Siegen.
    „Es kann nicht schaden, wenn man so kurz vor dem Ernstfall in der Bundesliga wieder mal gewinnt. So was stärkt das Selbstvertrauen“, gewann Trainer Thomas Schaaf den Kurz-Partien gegen den Zweitligisten VfB Lübeck und den Bundesliga-Konkurrenten Hannover 96 das Beste ab. „Wir haben uns gut bewegt, gut gespielt und sind auch gut in die Zweikämpfe hineingegangen“, lobte er seine Akteure und fügte an: „So kann es weiter gehen“.
    Gegen den VfB Lübeck setzten sich die Bremer mit 3:1 durch. Gegen Hannover gab es einen 2:0-Erfolg. Weniger gut lief es für Hannover 96. Die Mannschaft verlor nicht nur gegen SV Werder , sondern auch gegen den VfB Lübeck mit 0:1 und belegte den letzten Platz.
    Der SV Werder bot gegen den VfB Lübeck die stärkste Leistung. Ailton, Fabian Ernst und Markus Daun erzielten die Tore für Bremen. Für den VfB war Daniel Thioune erfolgreich. Im Bundesliga-Duell Bremen gegen Hannover waren die Niedersachsen zwar die spielbestimmende Mannschaft, leisteten sich aber zwei Fehler in der Abwehr, die von Werder-Stürmer Angelos Charisteas mit zwei Treffern bestraft wurden. Im Duell mit Lübeck ließen die Hannoveraner allerdings den Klassenunterschied vermissen und verloren verdient durch ein Tor vom Maik Kunze.
    Die 12. Auflage des Turniers unter dem Motto „Ganz Kropp steht Kopp“ wurde in verkürzter Spielzeit von jeweils zwei Mal 22,5 Minuten ausgetragen. Der TSV Kropp als Ausrichter hatte im proppevollen Stadion sogar für zusätzliche Beleuchtung gesorgt, damit das Turnier vom Deutschen Sport-Fernsehen (DSF) übertragen werden konnte. Ein mit Strahlern bestückter Ausleger eines Kranes reichte bis zum Mittelkreis. Für die zahlreichen Fans bietet das Turnier stets die große Chance, die Profis hautnah zu erleben.
    Der VfB Lübeck kassierte 7000 Euro Antrittsgeld. Werder Bremen und Hannover 96 teilten sich insgesamt 38 000 Euro – somit war der Bremer Ausflug nach Schleswig-Holstein auch finanziell erfolgreich.

    http://www.bremer-nachrichten.de

  • Ex-Armine Marek Heinz

    • heinm
    • 16. Januar 2003 um 13:26

    TOP NEWS
    16.01.2003 13:00
    Leihbasis: Marek Heinz kommt

    Thomas von Heesen und sein Hamburger Kollege Dietmar Beiersdorfer warten nur noch auf die Zustimmung von HSV-Chef Roland Wulf (zur Zeit im Urlaub), dann ist der Wechsel des Hamburger Edelreservisten perfekt. "Ich brauche eine neue Umgebung, neuen Verein, neuen Trainer. Hier hatte mich keiner mehr auf der Rechnung" freut sich der 25jährige auf die neue Aufgabe. Bis zum Sommer kommt er als Leihgabe auf die Alm, bei Klassenerhalt kann der DSC eine Kaufoption wahrnehmen. Trainer Benno Möhlmann freut sich über die Botschaft aus der Heimat: "Heinz bringt neue Konkurrenz im Offensivbereich und es ist ein Transfer ohne finanzielles Risiko." Die Reise ins Trainingscamp tritt der Tscheche nicht an, bis Sonntag trainiert er noch beim HSV.

    http://www.arminia-bielefeld.de

  • Ex-Armine Marek Heinz

    • heinm
    • 16. Januar 2003 um 11:12

    16.01.2003
    Bild Zeitung
    Perfekt! Heinz nach Bielefeld

    Der Deal ist perfekt. Marek Heinz wechselt sofort nach Bielefeld. Sportchef Dietmar Beiersdorfer („Wir haben uns geeinigt“) machte den Deal mit Arminia-Kollege Thomas von Heesen klar.
    Heinz packt die Koffer. Der Tscheche: „Ich muss nur noch wissen, wann ich nach Bielefeld kommen soll. Wahrscheinlich fange ich Montag an.“ Hintergrund: Die Arminia ist bis Sonntag in der Türkei im Trainingslager.
    Der Möhlmann-Klub zahlt bis Saison-Ende 100 000 Euro Leih-Gebühr. Im Sommer gibt es eine Kauf-Option. Löst Bielefeld die ein, steht Heinz auf der Alm bis 2006 unter Vertrag. Der HSV wäre an einem späteren Weiterverkauf beteiligt.

    http://www.hsv.de

    Die Mopo meldet dagegen:

    HSV-TRANSFER | 16.01.2003
    Das Poker um Heinz nimmt kein Ende
    JÖRN WOLF

    HSV und Bielefeld feilschen um jeden Cent

    Klappt es nun oder klappt es nicht? Das Poker um Marek Heinz geht weiter. Bielefelds Manager Thomas von Heesen und Dietmar Beiersdorfer (einst Mannschaftskollegen beim HSV) feilschen offenbar um jeden Cent. Die Arminia will den Tschechen bis zum Saisonende für rund 100 000 Euro ausleihen, sich darüber hinaus eine Kaufoption sichern. Allerdings nur im Falle des Klassenerhalts. Andernfalls würde Heinz im Sommer zum HSV zurückkehren (sein Vertrag läuft noch bis 2004). Von Heesen: "In der Zweiten Liga will Marek nicht spielen."

    Bisher ist der HSV mit dem Angebot nicht zufrieden. Beiersdorfer: "Wir haben nichts zu verschenken." Knackpunkt ist die Höhe der Ablöse, sollte Bielefeld den Abstieg vermeiden. Der HSV will mindestens 700000 Euro sehen, die Arminia nur 500000 zahlen.

    http://www.mopo.de

  • Deathtest

    • heinm
    • 15. Januar 2003 um 13:10
    Zitat

    Original von Dabro
    auch gut aber um einiges unseriöser:

    http://www.deathclock.com

    Noch unseriöser?! 8o :D

    Was mich überzeugte, war die Frage nach den hairy nipples... :D :D :D

    Es grüßt
    Hein M (werde übrigens 82 und sterbe glücklicherweise nicht aufgrund von Aliens... :P )

  • Ex-Armine Marek Heinz

    • heinm
    • 14. Januar 2003 um 10:02

    DSC-Splitter
    (Un-)Einig

    Arminia hat Erhan Albayrak noch keine Freigabe für seinen Wechsel zu Fenerbahce Istanbul erteilt. Die Ablöse in Höhe von rund 150.000 Euro ist noch nicht eingegangen. Der DSC-Geschäftsführer Finanzen, Roland Kentsch, wird am Donnerstagmorgen im Trainingslager erwarte, um mit Vertretern Von Fenerbahce den Transfer perfekt zu machen. In der Transfersache Marek Heinz sprach von Manager Thomas von Heesen derweil Klartext: "Wir sind uns bei der Ablöse mit dem HSV noch nicht einig. Wenn wir jetzt nicht klarkommen, holen wir ihn eben 2004 ablösefrei."

    http://www.nw-news.de

  • Ex-Armine Marek Heinz

    • heinm
    • 13. Januar 2003 um 10:43

    HSV-GEFLÜSTER | 13.01.2003

    Heinz hofft weiter, Linzmaier im Pech
    BUTTJE ROSENFELD, SIMON BRAASCH

    Wechsel des Tschechen nach Bielefeld noch nicht endgültig geklärt.

    Marek Heinz muss sich weiterhin gedulden. "Ich hatte ja gehofft, eine Art Bierdeckelvertrag abschließen zu können", meinte Dietmar Beiersdorfer. Doch das Treffen des Sportchefs mit seinem Bielefelder Pendant Thomas von Heesen am Rande der Geburtstagsparty Manfred Kaltz' blieb ergebnislos. Die Rahmenbedingungen sind längst klar. 800 000 Euro verlangt der HSV für seinen tschechischen Angreifer. Die Arminia möchte Heinz bis 2006 unter Vertrag nehmen. Zwischen den Vereinen dürfte es auch keine Probleme mehr geben. Doch Heinz' Berater Pavel Paska hat andere Einwände: "Es gibt zudem noch Parteien, die sich einigen müssen." Denn dem Vernehmen nach streben die Tschechen eine kürzere Vertragslaufzeit an.

    - Toi, toi, toi - derzeit sind bis auf Bernardo Romeo (Lauftraining) alle Profis an Bord. Auch Cristian Ledesma (Oberschenkelverhärtung) trainiert wieder voll mit. Erwischt hat es aber Manfred Linzmaier. Der Assistenztrainer zog sich bei Kaltz' Jubiläumsspiel einen Muskelfaserriss zu - und nahm es gelassen: "Besser ich, als die Spieler."

    - Die letzten Testspiele steigen am Wochenende. Freitag tritt der HSV beim RKC Waalwijk an (20 Uhr), Sonntag bei Twente Enschede (14.30 Uhr).

    - Heute trainieren die Profis um 10 und 15 Uhr.

    http://www.mopo.de

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