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  3. heinm

Beiträge von heinm

  • Presse Arminia - Rostock

    • heinm
    • 9. Dezember 2002 um 12:41

    Von Wiedergutmachung keine Spur

    Hansa Rostock blamiert sich bei der 0:3-Schlappe auf der Alm in Bielefeld erneut
    Bielefeld (dpa/EB) 0:3 (0:1) unterlag der FC Hansa am Sonnabend in der Bundesliga bei Arminia Bielefeld, enttäuschte somit in dieser Woche ein zweites Mal gravierend. Dabei hatten die Rostocker nach dem blamablen Pokal-Aus gegen Unterhaching Wiedergutmachung geschworen.

    Mit der erneuten Schlappe ist der so gut in die Saison gestartete FC Hansa wieder in seiner Vergangenheit angelangt. "Es war keine gute Woche für uns. Aber wir kennen uns mit dieser Situation aus", bilanzierte Hansa-Coach Armin Veh noch eher moderat.

    Zu dem neuerlichen Desaster trug auch der ansonsten so zuverlässige Andreas Jakobsson mit der berechtigten Gelb-Roten Karte in Bielefeld (59.) seinen Teil bei. Für den schwedischen Nationalspieler war dies seine erste Herausstellung im 83. Bundesligaspiel, in denen der Abwehrchef zuvor nur vier Mal Gelb gesehen hatte. Auch Veh musste vom Feld. Referee Wolfgang Stark (Ergolding) schickte ihn in der 79. Minute auf die Tribüne. "Ich habe wohl die Coachingzone verlassen", meinte der Trainer.

    Die Hansestädter begannen denn auch gar nicht so übel. Peter Wibrån spielte seinem Landsmann Rade Prica das Leder gut in den Lauf, doch dessen 25-Meter-Schuss verfehlte das Arminia-Tor. Die Rostocker wirkten in dieser Phase konzentriert, versuchten die Aufbau-Aktionen des Kontrahenten im Mittelfeld frühzeitig zu stören, was zunächst ordentlich gelang. Doch lag die Fehlerquote im Spiel nach vorn einfach zu hoch. Da landeten die Pässe zu oft in den Beinen oder Laufwegen der Gegner. Hansa tat einfach zu wenig, um die Bielelfelder unter Druck zu setzten. Zwar rissen die Arminen in der Offenssive keine Bäume aus, aber sie steigerten sich nach knapp einer halben Stunde, begünstigt dadurch, dass Hansa nun auch in der Abwehr schwächelte. Brenzlige Situationen gab es einige (28., 30., 33.), wobei Bielefeld vor allem durch Brinkmann über die rechte Seite für besondere Gefahr sorgte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff tanzte besagter Brinkmann Dietmar Hirsch aus, Ronald Maul wurde auf dem falschen Fuß erwischt und so konnte der Bielefelder sehr gut in den Hansa-Strafraum flanken. Dass Wichniarek dort nicht eng genug beschattet wurde, besiegelte das 0:1 (45.).

    Zu Beginn der zweiten Hälfte nur ein Strohfeuer
    Eine Leistungssteigerung in allen Belangen musste nach der Pause her! Und tatsächlich flammte es zu Beginn der zweiten Hälfte auf, als Wibrån auf der rechten Seite gut abzog (46.) und Jakobsson mit einem knapp am Tor vorbeizischenden Freistoß ein Achtungszeichen setzte (49.). Ein Strohfeuer! Fehlabspiele, zu wenig Laufbereitschaft mit und ohne Ball sowie mangelnde Resolutheit in den Zweikämpfen ließen sich fortan beobachten. Das 0:2 durch Wichniarek (55.) und 0:3 durch Reinhardt (80.) waren die logische Folge.

    Bei Vehs Protagonisten fiel die Ursachenforschung drastischer aus als bei ihm selbst. "Wir stehen überhaupt nicht gut, nicht nur in der Abwehr", schimpfte Gerd Wimmer. Peter Wibrån wurde noch deutlicher. "Das war eine Katastrophe. Wenn man im Kopf frei ist, gewinnt man auch die Spiele. Wir sind im Moment nicht hundertprozentig da, und deshalb gewinnen wir auch nicht", befand der Schwede, der vor vier Jahren als Feuerwehrmann geholt wurde, um den drohenden Abstieg zu verhindern.

    Soweit ist es allerdings noch lange nicht. Die Art und Weise wie die Partie in Bielefeld verloren ging, gibt jedoch zu denken. Bleibt zu hoffen, dass gegen einen HSV, der es ebenfalls nötig hat, am nächsten Sonnabend Punkte geholt werden.


    Trainerstimmen

    Benno Möhlmann
    "In der ersten Halbzeit haben wir uns sehr schwer getan.Gott sei Dank sind wir mit einer Führung in die Kabinen gegangen. Nach dem 2:0 haben wir größtenteils vernünftigen Fußball gezeigt. Am Ende haben wir es sogar verpasst, noch ein oder zwei Tore nachzulegen. Es lässt sich in der Winterpause nun sicher leichter arbeiten, weil die Mannschaft sieht, dass sie gute Chancen hat. "

    Armin Veh
    "In der ersten Halbzeit war es kein gutes Spiel von beiden Mannschaften. Wir haben die Bälle viel zu leicht verloren. In der zweiten Halbzeit haben wir zehn Minuten gut nach vorn gespielt. So komisch es klingt, da wäre sicher etwas drin gewesen. Nach dem 0:2 und der Gelb-Roten Karte war das Spiel aber gelaufen. Am Ende hätte es noch deutlicher ausfallen können."

    http://www.nnn.de

  • Presse Arminia - Rostock

    • heinm
    • 9. Dezember 2002 um 12:38

    Wichniarek war Bielefelds Matchwinner

    Aufsteiger Arminia Bielefeld hat dank des zweiten „Doppelpacks“ innerhalb von zwei Wochen von Torjäger Artur Wichniarek sein Etappenziel erreicht und wird nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern.


    Der polnische Nationalspieler, der bereits beim 2:2 im letzten Heimspiel gegen Bayer Leverkusen beide Treffer für die Ostwestfalen erzielt hatte, sicherte der Arminia mit seinen Saisontoren Nummer sechs und sieben (45. und 55. Minute) praktisch im Alleingang den 3: 0 (1:0)-Erfolg gegen Hansa Rostock. Gegen am Ende nur noch neun Feldspieler der Gäste stellte Bastian Reinhardt (80.) den Endstand her.

    Mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen verbesserte sich die Arminia somit auf Platz elf und kann auch im Falle einer Niederlage im Aufsteigerduell bei Hannover 96 nicht mehr auf einen der letzten drei Plätze abrutschen.

    Führung kurz vor der Pause

    Rostock, das in der vergangenen Woche den ersten Sieg nach neun Spielen ohne Erfolg (3:1 gegen Mönchengladbach) gefeiert hatte, muss sich nach der ersten Niederlage im siebten Bundesliga-Duell mit Bielefeld dagegen weiterhin nach unten orientieren. Zudem müssen die Mecklenburger im letzten Spiel des Jahres gegen den Hamburger SV am kommenden Samstag auf Abwehrspieler Andreas Jakobsson verzichten, der in der 59. Minute nach zwei Foulspielen innerhalb von drei Minuten die Gelb-Rote Karte sah.

    Bevor die 19.109 Zuschauer auf der Bielefelder Alm bei Minustemperaturen die erste Torchance zu sehen bekamen, waren in den sechs übrigen Bundesliga-Stadien bereits sieben Treffer gefallen. Das Abstiegsduell war zunächst geprägt von Gestolpere, Fehlpässen und Querschlägern. Nach einer halben Stunde tauten die Gastgeber auf und kamen innerhalb von fünf Minuten zu drei guten Möglichkeiten durch Momo Diabang (28.) sowie Detlev Dammeier (30., 33.). Unmittelbar vor der Halbzeitpause wurde die Arminia für ihre Bemühungen belohnt, als Wichniarek nach einem sehenswerten Solo von Ansgar Brinkmann aus sieben Metern unhaltbar für Hansa-Keeper Mathias Schober einschob.

    Diabang legte vor

    In der Pause reagierte Rostocks Trainer Armin Veh auf die bis dahin magere Vorstellung seiner Elf, die in der ersten Halbzeit nicht einmal gefährlich auf das Tor von Arminen-Keeper Mathias Hain geschossen hatte. Der eingewechselte Spielmacher Thomas Meggle brachte zunächst etwas Schwung in das Spiel der Gäste.

    Wichniareks zweiter Treffer nach mustergültiger Vorarbeit von Diabang sowie der Platzverweis gegen Jakobsson innerhalb von nur vier Minuten versetzten Hansa jedoch einen schweren Schock. Die letzten Minuten musste sich Veh zudem von der Tribüne aus ansehen, nachdem er von Schiedsrichter Wolfgang Stark (Landshut) „des Feldes verwiesen“ worden war.

    Neben Wichniarek überzeugten bei Bielefeld vor allem Brinkmann und Abwehrspieler Benjamin Lense. Bei Rostock gefielen allenfalls Ronald Maul und Mittelfeldspieler Marcus Lantz.

    (sueddeutsche.de/sid)

  • Presse Arminia - Rostock

    • heinm
    • 6. Dezember 2002 um 12:13

    Ostsee-Zeitung
    Grünes Licht für Aduobes Comeback

    Vier Wochen nach seinem Armbruch wird Aduobe morgen in Bielefeld voraussichtlich wieder auflaufen.

    Rostock (OZ) Godfried Aduobe lässt sich nicht aus der Reserve locken. Nein, sagt der Ghanaer, das Spiel in Bielefeld habe keine besondere Bedeutung für ihn. „Ich spiele gegen jeden gleich gerne“, betont er und weicht damit der eigentlichen Fragestellung geschmeidig aus. Gemeint war weniger der morgige Gegner Arminia Bielefeld als vielmehr der gegnerische Trainer. Der heißt nämlich Benno Möhlmann und beorderte Aduobe meist auf die Reservebank, als beide ihr Geld noch beim fränkischen Zweitligisten Greuther Fürth verdienten. Vorbei und vergessen, gibt der 27-Jährige mit einer abwinkenden Handbewegung zu verstehen.

    Aduobe steht über solchen Dingen, kartet nicht nach. Dennoch hätte er nichts dagegen, wenn er auf der Alm vier Wochen nach seinem in Berlin erlittenen Unterarmbruch sein Comeback geben könnte. Und darauf deutet vieles hin. „Es kann durchaus sein, dass er wieder dabei ist. Godfried hat mit seinem Arm im Training zuletzt einen besseren Eindruck hinterlassen“, formuliert Armin Veh es noch zurückhaltend. „In den Spielen, in denen er dabei war, hat er die konstantesten Leistungen gebracht. Er gewinnt vor allem wichtige Zweikämpfe in der Defensive“, lobt der Coach den Mittelfeldmann, der mit einer schützenden Manschette am linken Unterarm auflaufen würde. „Die Manschette behindert mich nicht, und ich habe auch kaum noch Schmerzen“, gibt Aduobe grünes Licht für seinen Einsatz.

    In der Offensive setzt Veh wieder auf die zuletzt erfolgreiche schwedische Doppelspitze mit Prica und Arvidsson. Ob Vorbeck (Grippe) den Trip nach Westfalen antreten kann, ist fraglich. Zudem fehlt Salou (Rot-Sperre).

    „Wir müssen an die Leistungen anknüpfen, die wir in der zweiten Halbzeit gegen Schalke und Gladbach gezeigt haben“, hofft Veh, dass die Pokal-Schmach von Unterhaching keine schmerzlichen Folgen für die Bundesliga nach sich ziehen wird. „Dieses Spiel muss ganz schnell 'raus aus den Köpfen“, so der Hansa-Coach. „Wir sind unseren Fans etwas schuldig. Ich kann verstehen, dass sie nach dem Spiel in Unterhaching enttäuscht und wütend sind“, weiß Routinier Peter Wibran und verspricht: „In Bielefeld wird eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz stehen.“

    SÖNKE FRÖBE
    http://www.ostseezeitung.de

  • Ex-Armine Momo Diabang

    • heinm
    • 6. Dezember 2002 um 12:10
    Zitat

    Original von x-man
    Schreibst du "vernünftig immer extra mit "m"??

    Wieso, genau wie Semf, oder?! ;) :P :D

    Gruß
    Hein M

  • HEINM - herzlichen Glückwunsch...

    • heinm
    • 4. Dezember 2002 um 16:51
    Zitat

    Original von Gönner
    Darf man fragen ob de Brücke fegen durftest? Sonst machen wir nämlich ein Block 3 Fegen draus! ;)

    Brücke fegen? Wieso Brücke?! Bei uns macht man das nämlich mit den Rathaustreppen. Und wieso eigentlich jetzt fegen? Bin ja schon letztes Jahr dreißig geworden und hab da den ganzen Hamburger Rathausplatz geputzt... die Stadtreinigung ist immer noch böse auf mich, weil sie das nie so sauber hinkriegen. :D

    Gruß
    Hein M

  • HEINM - herzlichen Glückwunsch...

    • heinm
    • 4. Dezember 2002 um 12:24

    Dankedankedanke nochmals. So, jetzt reicht's aber, ich hab ja bald schon wieder Geburtstag! ;)

    Zitat

    Original von Henn
    darf man fragen wie alt du geworden bist?

    Einunddreißig. Neugierige Sau! ;) :D :hi:

    Viele Grüße aus Hamburg
    Hein M

  • HEINM - herzlichen Glückwunsch...

    • heinm
    • 2. Dezember 2002 um 17:22

    Tausend Dank für die Glückwünsche, liebe Mit-Forenserinnen und -Forenser! :hi:

    Leider musste die geplante Party ob meines angeschlagenen Gesundheitszustands ausfallen, dafür standen aber gestern auf einmal ein gutes Dutzend Leute zum Adventskaffee vor meiner Tür... staun! 8o

    Und ratet mal, was ich geschenkt bekommen habe...

    Eine riiiiiesige Arminia-HH-Fanclub-Fahne!!! :klatschen:

    Das Ding ist wirklich unglaublich groß (so ca. drei Meter) und sieht so aus wie der Arminia-Wimpel im Wappen, nur mit "HH" statt dem großen A in der Mitte - genau wie auf unserer Homepage. Großartiges Gerät! Jetzt brauchen wir nur noch eine klitzekleine, mindestens zehn Meter hohe Stange, und dann erkennt Ihr uns immer und überall... :D Ich brenne schon wahnsinnig auf den ersten Einsatz. Wahrscheinlich in Hannover...

    Viele Grüße aus Hamburg
    Euer Hein M

  • VFL B*#hum - DSC

    • heinm
    • 30. November 2002 um 17:11

    Der bundesliga.de-Kommentator empfiehlt allen, unbedingt die Zusammenfassung anzugucken. Allein wegen dieser Szene (aus dem Sport1-Ticker):

    "16:56 Torschuss VfL Bochum (70.)
    Durch Thomas Christiansen, Torwart wehrt ab
    Christiansen läuft zum Elfmeter an, hämmert den Ball ins rechte Eck, doch Hain pariert. Nachschuss Christiansen, erneut hält Hain. Weltklasse!"

    Nochmal lesen? Gerne! :P
    "Weltklasse!"

    Hihihi
    Werd gleich wieder ganz gesund!
    Hein M

  • Presse Bochum - Arminia

    • heinm
    • 30. November 2002 um 12:58

    <b>Seite an Seite in die Bundesliga</b>

    Sie gelten in ihren Klubs als die Väter des Erfolges. Sozusagen Seite an Seite marschierten Benno Möhlmann (48) und Peter Neururer (47) im letzten Sommer in die Bundesliga. Was Neururer so deutlich machte: "Es weiß ja kaum noch einer, dass wir am Ende punktgleich mit der Arminia waren."

    Wenn sich heute der VfL Bochum und Arminia Bielefeld gegenüberstehen, dann müssen die beiden Fußball-Lehrer lange überlegen, um eine ähnliche Konstellation zu entdecken. Vor zehn Jahren standen sie sich zum letzten Mal gegenüber - mit dem besseren Ende für den damaligen HSV-Trainer Möhlmann, der zweimal als Sieger gegen den Saarbrücker Kollegen Neururer vom Platz ging.

    Der wiederum erhielt in Bochum nur zwei Wochen nach dem tristen 0:0 des VfL gegen eben jene Arminia den Zuschlag des vor sich hin dümpelnden Aufstiegskandidaten. Bernard Dietz hatte enttäuscht die Brocken hingeworfen, weil die Mannschaft dem 1:0-Sieg in Duisburg ein schwaches 1:1 gegen Fürth folgen ließ.

    Allerdings dürfte Benno Möhlmann nicht nur gute Erinnerungen an den VfL Bochum haben. Acht Tage, nachdem er Fürth mit Bielefeld getauscht hatte, setzte es für den Arminia-"Frischling" eine herbe Niederlage. Der VfL nahm die Ostwestfalen im DFB-Pokal im eigenen Stadion regelrecht auseinander. Im Herbst 2000 - Bochums Trainer damals hieß Ralf Zumdick - stand es am Ende 0:4, ein paar Wochen und Niederlagen später spielte Möhlmann sogar mit dem Gedanken, aufzugeben.

    Doch der ehemalige Bremer Profi blieb, baute allmählich die Mannschaft um und hatte damit nach anfänglichen Schwierigkeiten Erfolg. Gelobt wird er von Arminias Präsident Hans-Herrmann Schwick inzwischen nicht nur wegen seiner erfolgreichen Personalpolitik. Aus einem "zerstrittenen Haufen", sagte Schwick, habe Möhlmann eine Mannschaft gemacht. In seiner ruhigen, zurückhaltenden Art ein Kontrastprogramm zu dem temperamentvollen Peter Neururer, erduldet Möhlmann sogar weitgehend klaglos die gelegentlichen Eskapaden seines "weißen Brasilianers" Ansgar Brinkmann.

    Möhlmann hat damit Erfolg, ebenso wie Neururer. Bochums Trainer will heute - die Ergebnisse der letzten Spielzeit im Kopf - "einiges gerade rücken" und dabei die "Probleme, die die Arminia im Spielaufbau" hat, berücksichtigen.

    Sollte er Mühe haben, sich in Möhlmanns Gedankenwelt zu versetzen, kann er beim Sportlichen Leiter Heinz Knüwe nachfragen. Die beiden angehenden Fußball-Lehrer Möhlmann und Knüwe teilten einst in Köln ein Zimmer.

    29.11.2002 Von Michael Eckardt

    -----------------------------------------
    <b>Arminia kommt mit großem Selbstvertrauen</b>

    Mit großem Selbstvertrauen kommt die bislang auswärtsschwächste Mannschaft der Bundesliga heute ins Ruhrstadion. "Ich fahre nicht dorthin, um mir die nächste Niederlage abzuholen", sagte Arminia-Trainer Benno Möhlmann.

    Zwei Punkte erst - in Kaiserslautern und Dortmund - holten die Bielefelder in fremden Stadien. Doch in Bochum, wo sich die beiden Aufsteiger in der letzten Saison torlos voneinander trennten, rechnen sich die Bielefelder etwas aus. In Ostwestfalen ist man momentan ohnehin nicht allzu traurig über den 15. Tabellenplatz. Die Mannschaft scheint intakt zu sein, hat mehrfach bewiesen, dass sie Rückstände aufholen kann und ist der Konkurrenz dicht auf den Fersen. Noch gibt es auf der Alm keinen Grund für anhaltenden Frust.

    Personell hat Möhlmann derzeit auch nur geringe Probleme. Christoph Dabrowski (gesperrt) wird den Bielefeldern allerdings wegen seiner Kopfballstärke bei Standardsituationen fehlen, und Fatmir Vata muss wegen einer Innenbanddehnung pausieren. Rüdiger Kauf, der sich vermutlich intensiv um Dariusz Wosz kümmern wird, Detlev Dammeier und Artur Wichniarek stehen dagegen zur Verfügung. Ebenso wie Momo Diabang, den Möhlmann wegen seiner Vielseitigkeit schätzt.

    Dass die Bielefelder mit einem glücklichen Ausgang des Abstiegskampfes rechnen, zeigen die personellen Planspiele. Noch im Winter soll ein Spielmacher kommen, der auch defensiv gute Arbeit abliefern kann; und in der kommenden Spielzeit soll der Mainzer Woronin in die Fußstapfen des zu Hertha BSC wechselnden Wichniarek treten.

    29.11.2002

  • Presse Bochum - Arminia

    • heinm
    • 30. November 2002 um 12:50

    <b>SZ NRW

    Gesucht und gefunden

    Frank Fahrenhorst und Raymond Kalla bilden in Bochum trotz Sprachbarriere ein glänzendes Duo</b>

    Bochum – Wenn Raymond Kalla und Frank Fahrenhorst sich austauschen, brüllen die Innenverteidiger des VfL Bochum einander meist nur Wörter zu. Rechts, Links, Achtung, Hintermann – viel größer ist ihr gemeinsames Vokabular nicht. Das reicht auf dem Platz, doch jenseits davon haben die beiden noch nicht miteinander geredet. So gibt es offene Fragen, die mit Hilfe eines Übersetzers endlich beantwortet werden können. Fahrenhorst würde von Kalla nämlich nur zu gerne wissen, „wie er das Timing beim Kopfball hinbekommt“.

    Sein glatzköpfiger Kollege aus Kamerun, der in der Luft fast alle Zweikämpfe gewinnt, lehnt sich zurück und grinst. Nur knapp zweieinhalb Jahre älter ist Kalla, 27, als der Deutsche und wirkt doch wie ein Routinier neben einem Youngster. Nach vielen große Schlachten weiß er, dass sich die Dinge mit der Zeit entwickeln. „Du musst einfach weitermachen, im Training und im Spiel, das kommt automatisch“, sagt er auf Spanisch und klopft Fahrenhorst ermutigend auf die Schulter. Die Entwicklung dieser Saison bestätigt das. Obwohl der VfL Bochum schon 23 Gegentore hat hinnehmen müssen, macht die Abwehr nach etlichen windschiefen Spielzeiten einen stabilen Eindruck, seit sich in ihrer Mitte zwei gesucht und gefunden haben.

    <b>Zukunft in der Nationalelf </b>

    „Er spielt abgeklärt und ruhig, das färbt ab“, sagt Fahrenhorst über seinen Nebenmann, und fast schwingt ein wenig Dankbarkeit dabei mit. Vor acht Jahren kam Fahrenhorst, 25, als Jugendspieler nach Bochum. Über hundert Punktspiele in der ersten und zweiten Liga hat er bereits absolviert, doch erst in dieser Saison konnte er sich nachhaltig durchsetzen. Talent zeigte er immer wieder, aber mal hatte er Verletzungspech, mal fehlte Unterstützung der Trainer oder die richtigen Nebenspieler. Dann zeigte Fahrenhorst schlechte Nerven, die ihm den Spitznamen „Gefahrenhorst“ einbrachten. Peter Neururer gibt zu, dass er den Verteidiger „eigentlich nicht auf dem Zettel hatte“, als er die Spielzeit plante. Doch das Zusammenspiel zwischen dem introvertierten Deutschen und dem baumstarken Kameruner klappte von Beginn an fast selbstverständlich. Hat ihn der Himmel geschickt? „Könnte man so sagen“, meint Fahrenhorst.

    „Frank ist sehr klar im Kopf“, sagt Kalla, „und für mich ist es wichtig, dass mein Nebenmann nicht fahrig ist.“ Der Verteidiger aus Douala ist einer der großen Stars des afrikanischen Fußballs. Der VfL Bochum hatte Glück, dass er trotz Angeboten aus England unbedingt in die Bundesliga wollte, „weil das zu meinem Stil passt“. Über 60 Länderspiele hat Kalla laut offiziellen Statistiken absolviert, zweimal hat er mit Kamerun die Afrikameisterschaft gewonnen, und die WM-Endrunde in Japan und Korea war schon seine dritte.

    Trotzdem hat er in Europa nur bei kleinen Klubs gespielt. Nach der WM 1994 wechselte er aus seiner Heimat in die griechische Provinz zu Panachaiki Patras. Drei Spielzeiten später ging es zum spanischen Mini-Klub FC Extremadura, dessen Erfolge zwischendurch die Primera Division auf den Kopf stellten. Dann jedoch stieg der Klub in die zweite und in diesem Sommer in die dritte Liga ab. „Ich hatte in Extremadura zwar viele Angebote, aber meistens scheiterte es daran, dass die Klubs schon drei Nicht-EU-Ausländer hatten“, sagt Kalla.

    Eine stabile Karriere im Nationalteam, nur drei Profiklubs in acht Jahren, das ist für afrikanische Kicker so außergewöhnlich wie Kallas Begründung für diese Konstanz. „Im Fußball steht Disziplin an erster Stelle“, sagt er, „ich setze keine spielerischen Glanzpunkte, sondern mache konzentriert meine Arbeit.“ Zur Disziplin gehört es auch, dass er in einem halben Jahr Deutsch gelernt haben will. Und sein Arbeitsethos hat nach acht Jahren zum Rücktritt aus der Nationalmannschaft geführt. Das Organisationschaos bei der Weltmeisterschaft hat ihn endgültig entnervt und war seiner Ansicht nach der Grund dafür, dass Kamerun schon in der Vorrunde ausschied und nicht – wie von Kalla erwartet – zumindest bis ins Semifinale vordrang. „Ich sehe keine Änderung und werde dort nicht mehr hinfahren“, sagt er.

    Ist für Kalla die internationale Karriere erst einmal vorbei, soll sie für Fahrenhorst demnächst richtig losgehen. Peter Neururer hat sich schon darauf festgelegt, dass sein Verteidiger der nächste Nationalspieler beim VfL Bochum wird. Erschreckt hat er ihn damit nicht, aber „etwas überrascht war ich schon“. In der U-21-Nationalmannschaft hat Fahrenhorst schon gespielt und kürzlich im Team 2006. Vor zwei Wochen in Kaiserslautern war Teamchef Rudi Völler auch da, um ihn zu beobachten. Sollte er demnächst eingeladen werden, würde Fahrenhorst seinen Kollegen aus Afrika wahrscheinlich am liebsten mitnehmen. Obwohl ihm etwas gelingt, was Kalla bislang vorbehalten blieb. Drei Tore hat er in dieser Saison erzielt. „Du triffst auch noch“, sagt er zu Kalla. Und diesmal darf Fahrenhorst ihm ermutigend auf die Schulter klopfen.

    Christoph Biermann
    http://www.sueddeutsche.de

  • Rundgang durch das Holstein-Stadion

    • heinm
    • 27. November 2002 um 21:45

    ...dabei war Holstein Kiel ja sogar einmal deutscher Meister! 8o Und das ist gerade mal erst neunzig Jahre her!

    Gruß
    Hein M

  • Rundgang durch das Holstein-Stadion

    • heinm
    • 27. November 2002 um 14:41

    Achja, mein holsteinischer Heimatverein...

    ...aber 'n schönes Wappen hamse. ;) (Danke, Eddie!)

    [Blockierte Grafik: http://www.eddie-karin.gmxhome.de/oln09.gif]

    Gruß aus dem Norden
    Hein M

  • Die Alm Site ist echt schlimm ....

    • heinm
    • 26. November 2002 um 18:41

    Joho, ich lebe auch noch... wenngleich die Bazillen, die sich in meinen Atemwegen tummeln, momentan sicherlich um Einiges besser fühlen als ich. :/:

    Was die AlmSite angeht... das Layout finde ich auch, nunja, gewöhnungsbedürftig, aber letztlich nicht sooo schlecht.

    Die kreative Handhabung von Rechtschreibung etc. habe ich auch des Öfteren mal angeprangert... genau wie die öfter mangelnde Aktualität liegt es glaube ich daran, dass die Site wirklich nicht professionell von einer Vollzeitkraft gepflegt wird. Eigentlich gehört da jemand aus dem Bereich Presse/Marketing dran. Die nette Dame, die dafür verantwortlich ist, macht es darüberhinaus momentan von zu Hause aus, da sie gerade Mutter geworden ist (kam letzte Woche im WDR-Sport).

    Aber: Meiner Ansicht nach ist die Homepage heutzutage wirklich ein gaaanz wichtiger Teil der Außendarstellung und gehört deshalb gut gepflegt!

    Schniefige Grüße aus Hamburg
    Hein M

  • Presse Arminia - Leverkusen

    • heinm
    • 22. November 2002 um 12:38
    Zitat

    Original von ulis
    Das ist noch mal ne Chance auf 3 Punkte.
    ... und würde in der Tabelle wieder besser aussehen.

    :lol: :D :lol:
    Hihihihi. Hihi. Würde tatsächlich viiiiiel besser aussehen. Außer für Leverkusen natürlich. :D

    Gruß
    Hein M

  • Presse Arminia - Leverkusen

    • heinm
    • 22. November 2002 um 12:13

    Bayer 04: Brdaric mosert, Franca grübelt, Kirsten trainiert
    Im Klub der torlosen Stürmer

    von H. J. WESKAMP

    LEVERKUSEN. Einige der reservierten Einstellplätze im Spielerbereich an der Bay- Arena waren auch gestern mittag noch unbesetzt. Mehrere Kicker aus der internationalen Leverkusener Fußball-Kollektion kehrten erst später von Länderspiel-Einsätzen zurück.

    Dabei steht der nächste Einsatz schon vor der Tür. Am Samstag tritt die Toppmöller-Truppe in Bielefeld an. Ein Abstiegsduell, denn sollten die bedrängten Ostwestfalen gewinnen, könnten die Rheinländer Opfer ihrer permanenten Heimschwäche werden und in den Rotbereich der Tabelle abrutschen.

    Auf den ersten Blick ergeben sich derzeit die größten Sorgen im Defensivbereich. Ojigwe (Arthroskopie am Knie) und Juan (Hüftprobleme) fallen (auch für die Begegnung gegen Barcelona am kommenden Mittwoch) aus. Schmerzlich, denn auch der Rot-gesperrte Diego Placente ist nicht am Start. Wenigstens Carsten Ramelow (Magen-Darm-Virus) ist wieder auf den Beinen, während Bas- türks erneut geschwollenes Knie Probleme macht.

    Freilich, die schlaflosen Nächte verdankt der Cheftrainer in erster Linie seinen ineffizienten Stürmern. Dem jungen Bulgaren Dimitar Berbatov, dessen Talent in Leverkusen gebetsmühlenartig plakatiert wird, suchte Toppmöller den Rücken zu stärken, indem er ihm nach Granada zum Auftritt im Nationaltrikot gegen Spanien (1:0 für die Gastgeber) hinterherfuhr.

    Oliver Neuville durfte in Gelsenkirchen zwölf Minuten lang gegen die Holländer ran und hatte gestern vormittag Termin für ein intensives Vier-Augen-Gespräch in der Trainer-Kabine. An Thomas Brdaric werden sich bei Bayer 04 wohl bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag die Geister scheitern.

    Der 27-jährige Profi hatte sich in letzter Zeit fortwährend über seine Joker-Rolle beschwert. "Wenn ständig moniert wird, das macht mich dann auch nicht frei im Kopf. Dann fände ich es gut, wenn wir mal eine Lösung finden." Toppmöller: "Wenn er weg will und wir adäquaten Ersatz finden, können wir über alles reden."

    Der Brasilianer Franca, der mit seinem Landsmann Lucio in Seoul war, wird sich sehr schwer tun mit einer plausiblen Antwort auf die Frage, wieso er für einen Platz auf der Reservebank des fünfmaligen Weltmeisters gut genug ist, bei Bayer 04 allerdings ein Tribünensitz auf ihn wartet. Schon wird über eine Rückkehr des bis Juni 2003 nach Wolfsburg ausgeliehenen Robson Ponte spekuliert. Auf jeden Fall ist nun Ulf Kirsten (36) wieder eine feste Größe im Kader.

    http://www.koelnische-rundschau.de/sport/3237796.html

  • Presse Arminia - Leverkusen

    • heinm
    • 22. November 2002 um 11:44

    Toppmöller fast allein zu Haus

    VON CHRISTIAN OEYNHAUSEN, 21.11.02, 19:52h

    Ulf Kirsten soll beim Spiel in Bielefeld wieder auf der Bank sitzen.

    Leverkusen - Klaus Toppmöller müsste eigentlich jeden Tag „Guten Morgen, liebe Sorgen“ pfeifen, wenn er den Trainingsplatz betritt. Allerdings waren die meisten Sorgen verreist in dieser Woche. Nur acht Mann waren nicht verletzt, krank oder für Länderspiele abgestellt. Deshalb muss Toppmöller vor dem Spiel bei Arminia Bielefeld am Samstag (15.30 Uhr) noch einen Großteil der Aufarbeitung des 2:2 gegen Mönchengladbach nachholen. „Darüber wird zu reden sein“, sagt der Coach zum Beispiel über Lucio, der „Fehler gemacht hat, die sich für einen Weltklassemann nicht gehören.“ Der Weltmeister kehrte erst am Donnerstag nachmittag vom Länderspiel der Brasilianer zurück (3:2 gegen Südkorea). Auch mit Diego Placente „wird zu sprechen sein“. Der Argentinier kassierte für eine Unbeherrschtheit die Rote Karte und ist gesperrt. Wie lange, steht noch nicht fest, auf jeden Fall aber am Samstag. Placente war mit Argentinien unterwegs, spielte aber beim 2:0 in Japan nicht. So konnte er sich nicht verletzen, wie Yildiray Bastürk, der beim 1:1 der Türken in Italien vom Platz ging, weil sein Knie wieder anschwoll. Sein Einsatz in Bielefeld ist fraglich. Außerdem sind Juan und Ojigwe verletzt.

    Leverkusens Stürmer dagegen sind im klinischen Sinn gesund. Aber sie treffen nicht. Ulf Kirsten (36) wird deshalb auf der „Alm“ wieder auf der Bank sitzen und zu seinem 350. Bundesliga-Einsatz kommen, wenn die Kollegen wieder nicht gefährlich werden. Ein Sonderfall in dieser Gruppe ist Thomas Bradric, der zwar auch kaum trifft, aber sich zusätzlich und öffentlich über mangelndes Vertrauen des Trainers beschwert hat. Toppmöllers Reaktion fällt sehr gemäßigt aus: „Wir bauen auf ihn. Aber er muss beweisen, dass er zu Recht aufgestellt wird.“ Der einzige Offensivmann, der zurzeit mit der sprichwörtlichen „breiten Brust“ in Leverkusen herumlaufen kann, ist Daniel Bierofka. Bei ihm reicht die Brust bis zum Ellenbogen, weshalb sein Ausgleichstor gegen Gladbach anerkannt wurde. Die zwei Tore im Pokal gegen Stuttgart und die beiden am letzten Samstag bringen dem 23 Jahre alten Ex-Münchner erneut einen Platz in der Startelf.

    Bielefeld steht auf einem Abstiegsplatz und könnte Leverkusen mit einem Sieg überholen. Trainer Benno Möhlmann musste in der vergangenen Woche nur auf den Südkoreaner Cha du Ri (eingewechselt gegen Brasilien) und den Senegalesen Momo Diabang (eingewechselt beim 1:1 gegen Südafrika) verzichten. Bielefelds Coach hat nach dem 1:2 in Cottbus Klartext gesprochen: „Es bleibt zu oft der Eindruck, dass nicht alle wirklich an ihre läuferischen Grenzen gehen.“ Toppmöller erwartet die Gastgeber offensiv mit drei Spitzen und fordert als erste Tugend „hinten kompakt stehen“: Für uns ist zu null fast gleichbedeutend mit einem Sieg, denn ein Tor machen wir fast immer.“ Falls ein Treffer nicht reicht, könnte Bayer 04 das Zwischenziel, auf einem einstelligen Platz zu überwintern, fast abhaken. Manager Reiner Calmund hat angekündigt, für den UI-Cup zu melden. Eine Saison ohne internationale Auftritte wäre das Horrorszenario schlechthin - mit Ausnahme des Abstiegs.

    http://www.ksta.de/bayer04

  • Presse Arminia - Leverkusen

    • heinm
    • 22. November 2002 um 09:56

    Leverkusen klagt über Personalprobleme

    Leverkusen (dpa) - Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen klagt vor der Partie bei Arminia Bielefeld über Personalprobleme. Der Tabellen-Elfte muss weiterhin auf Pascal Ojigwe (Oberschenkel- Zerrung) und Juan (Hüftprobleme) verzichten.

    Ebenfalls nicht zur Verfügung steht der gesperrte Argentinier Diego Placente. Zudem ist der Einsatz von Spielmacher Yildiray Bastürk fraglich, der immer noch über Knieprobleme klagt.

    »Bielefeld will an uns vorbeiziehen, das müssen wir unbedingt verhindern. Deshalb müssen wir vor allem hinten kompakt stehen«, sagte Trainer Klaus Toppmöller, dessen Team nur zwei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt ist. Nationalspieler Carsten Ramelow meldete sich nach überstandener Magen-Darm-Infektion zurück.

    21.11.2002 dpa
    http://www.waz.de

  • STOLZ AUF SUPPORT

    • heinm
    • 22. November 2002 um 09:51
    Zitat

    Original von KSV-Jens
    heinm
    Wir sind ungefähr einer Meinung, aber Du hast Glück gehabt, daß Benno einer von der ganz besonnenen Sorte ist, sonst hättest Du für Deinen unglücklich formulierten Kommentar zu "Jedem das Seine" garantiert eine ziemlich böse Antwort bekommen.

    Gutes Posting, Jens, Dank dafür. Zu meinem Kommentar: Ich fand den eigentlich nicht unglücklich formuliert, sondern recht gemäßigt. Tut mir leid, wenn's anders rübergekommen ist - vor Allem, da ich Bennobarkeeper als immer engagierten, freundlichen und hilfsbereiten Forenser sehr schätze... Hallo BBK, entschuldige bitte meine Wortwahl, wenn sie dumm gewesen sein sollte. :hi: War nur freundlich gemeint, denn ich fand gerade in diesem Zusammenhang den Spruch, nunja, unglücklich. Dass es ihn schon länger gibt, weiß ich (eine Anmerkung: das Hakenkreuz gibt's übrigens auch schon seit Jahrtausenden und in diversen Kulturen der Welt - aber das ist nun wirklich etwas, das seit dem deutschen Nationalsozialismus nicht mehr in anderen Zusammenhängen verwendet werden kann). Übrigens finde ich auch, dass man nicht alles, was mal irgendein Nazi gesagt hat, deshalb nicht mehr in den Mund nehmen sollte. Aber in gewissen Situationen ist meiner Meinung nach Vorsicht angebracht... okay, Schwamm drüber, wenn Ihr einverstanden seid.

    Zitat

    Original von MdvN
    Ich bin Stolz darauf in Deutschland geboren zu sein. Jedes Land hat seine Dunklen Zeiten gehabt und Deutschland war unter dem Deutschen Reich nicht besser. (...)

    Nein, sondern um Einiges schlimmer. Sicher, auch in anderen Ländern wurden Teile der Bevölkerung grausam gequält und getötet, aber doch selten in diesem durchorganisierten und geplanten Ausmaß wie im Dritten Reich. Dass deswegen nicht alle Deutschen für alle Zeiten in Sack und Asche gehen sollen, ist auch klar. Nur sollte man (und nicht nur die Deutschen!) immer vorsichtig sein, weil man weiß, wohin übertriebener Nationalismus führen kann.

    Was die Geburt angeht: Ich z.B. bin nur zufällig in Deutschland geboren und deshalb darauf nicht stolz - ich kann einfach nix dafür. Meine Vorfahren sind z.B. im Baltikum, in der Ukraine, in Polen und in Frankreich geboren. Na und? Trotzdem mag ich dieses Land ganz gerne... aber auch andere.

    Zitat

    Original von MdvN
    Außerdem würden wir in arge Bedrängnis kommen, wenn wir Nationalismus (eigentlich KEIN schlimmes Wort) aus unserem Leben verbannen.

    Das war nicht mein Punkt. Meinetwegen kann jeder sein Land lieben, muss das aber nicht bei jeder Gelegenheit raushängen lassen. Das Problem mit dem Nationalismus ist, dass es immer bräunliche Idioten gibt, die der Meinung sind, sie würden die eigentliche "Volksmeinung" vertreten, und die sich womöglich durch die Betonung von "Deutscher Sportclub" in ihren kruden, dumpfen Ideen bestätigt fühlen. Und dann irgendwann mit zuviel Alkohol im Hirn jemandem Leid zufügen. Und genau daran will ich um keinen Preis Schuld sein... verständlich?

    Gruß aus Hamburg
    Hein M

  • STOLZ AUF SUPPORT

    • heinm
    • 21. November 2002 um 23:10
    Zitat


    Original von Bennobarkeeper
    Aber jedem das Seine!
    Original von Alm-Gott
    Was ist gegen den Namen "Deutscher Sportclub" einzuwenden? Wie Bennobarkeeper schon sagt heißt DSC nun mal Deutscher Sportclub! Also können wir das auch supporten. Wer da was rechtes reininterpretiert ist nicht ganz dicht in der Birne! Und das "Sieg, Sieg" wird ja wohl auch überall gerufen. Auch das finde ich nicht so schlimm! Man sollte die Kirche mal im Dort lassen!

    "Jedem das Seine"... brrrr, das stand überm KZ Buchenwald, soweit ich weiß... 8o Aber nichts für ungut, Bennobarkeeper, ich weiß, dass Du das nicht wahrscheinlich nicht wusstest und mit Sicherheit nicht so gemeint hast wie die Nazis.

    Was die Sprüche angeht: Ich will sicher niemandem unterstellen, dass er allein deshalb nationalistisch, faschistisch oder rassistisch ist, weil er das ruft. Aber mir kommen dann sofort immer die (glücklicherweise auch immer weniger gewordenen) uh-uh-uh-Rufe in den Sinn, wenn ein gegnerischer Spieler mit dunkler Hautfarbe am Ball ist. Und die kamen seltsamerweise aus der gleichen Ecke... Aber wie auch immer: Ich bin einfach nur der Meinung, dass der Name "Deutscher Sportclub" einfach aus einer Zeit kommt, in der es gruseligerweise schick war, nationalistisch zu sein, und dass er einfach nicht mehr wirklich in die heutige Zeit passt - allein, wenn man sich ansieht, wo die Arminen von heute so geboren sind bzw. was in ihrem Pass steht. Ich für meinen Teil finde Nationalismen jeder Art nun mal einfach Scheiße und halte sie für anprangernswert, weil sich durch solche Äußerungen meines Erachtens nach diejenigen ermutigt fühlen, die dann irgendwann mal unschuldigen Menschen die Fresse einschlagen, nur weil sie irgendwie anders aussehen. Und das ist auf jeden Fall mit sämtlichen legitimen Mitteln zu verhindern, denke ich.
    Dazu noch ein Zitat von Campino (keine Angst, kein Tote-Hosen-Text! ;) ) aus dem SZ-Magazin vom 31.10.: "Ich ärgere mich oft darüber, dass die in den prominenten Positionen sich eben nicht äußern. Ein Fußballer wird doch kein schlechter Fußballer, wenn er öffentlich feststellt, dass das "Sieg! Sieg!"-Geschrei Scheiße ist." Eben. Und deshalb musste ich das hier mal sagen. Wenn Ihr anderer Meinung seid, okay, ich find's trotzdem schlecht, und mir wird dabei nunmal übel. So bin ich. :hi:

    Es grüßt
    Hein M

  • STOLZ AUF SUPPORT

    • heinm
    • 21. November 2002 um 18:45
    Zitat

    Original von fettearminia
    In Block 5 sind leider noch nicht alle zur Einsicht gekommen! :mad:

    Das ist aber auch schon weniger geworden. Stirbt langsam aus, die Nummer, hoffe ich. Was ansonsten meiner Ansicht nach auch gern den Gang ins Jenseits aller doofen Sprüche gehen könnte: das "Deutscher Sportclub"-Rufen, das es neuerdings gibt, ebenso wie das nazioide "Sieg!!! Sieg!!! Sieg!!!"-Gebrülle. Dabei wird mir echt schlecht. :kotzen:

    Großartig finde ich allerdings immer noch den "Hu-Hu-Hubschraubereinsatz!"... und "Na und!" bzw. "Danke für die Punkte!" Kann ich auch vollkommen unterstützen. :lol:

    Gruß
    Hein M

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