Nur so ein Gedankenspielchen, ich glaube zwar nicht das Frank Geideck sich das nochmal antuen würde aber denken wir uns mal es würde so kommen:
Ist die Situation diesmal nicht eine zwar ähnliche von der Tabellensituation aber nicht irgendwie auch total andere?
Im Frühjahr hatten wir ein Team, das in einem eingefahrenen System feststeckte, ziemlich demoralisiert war aber trotzdem mit viel Harmonie und Freundschaft im Team dahindämmerte. So ziemliche alle Stammspieler konnten sich ihres Platzes sicher sein und der Kampfgeist im Team war so gut wie erloschen. In dieser Situation musste man der Mannschaft anscheinend eher Dampf unter dem Hintern machen als Ruhe auszustrahlen und das Team noch weiter einzuschläfern.
Jetzt hingegen sieht die Situation für mich schon ziemlich anders aus. Die Mannschaft ist völlig demoralisiert und verunsichert. Das Team ist eigentlich kein Team mehr sondern nur noch 11 Einzelspieler und die ersten Anzeichen des Auseinanderbrechens sieht man bereits, siehe Kamper. Allerdings scheint der Kampfgeist auch noch nicht erloschen, siehe ebenfalls Kamper. Es gibt kein funktionierendes System mehr, keine erkennbare Taktik und auch kein Selbstvertrauen mehr. Es rumort in der Truppe. Vielleicht wären in diesem Fall die Qualitäten eines Frank Geideck garnicht so fehl am Platz. Mit seiner ruhigen, sachlichen Art könnte er die Truppe wieder zu einem Kollektiv formen und wieder Ruhe in den Kader bringen. Gut irgendwo wird es immer rumoren, der Kader ist einfach zu gross. Vorausgesetzt er ist nicht bereits unter E.M hauptverantwortlich für die Taktik gewesen wie unter T.v.H. könnte er die Truppe wieder auf ein funktionierendes System einschwören.
Ging mir eben so durch den Kopf als ich mal so die Situation jetzt und letzte Saison verglichen habe. Sind natürlich viel, wenns und könntes etc. und wie gesagt ich glaube selber nicht das er es machen würde aber ich glaube ganz falsch wäre er nicht. Aber wahrscheinlich würde bei jedem neuen Trainer ein Ruck durch die Mannschaft gehen weil sie froh wären E.M. endlich los zu sein.