ZitatOriginal von Arminen-Stefan
Aber so hält man doch keinen Proficlub in der Liga, das muss doch jedem klar sein. Zu einer funktionierenden Mannschaft gehören auch ein paar Leistungsträger, und die kosten nun mal Geld. Und funktioniert eine Mannschaft nicht, erhält man nicht nur in der Tabelle sondern auch von den Zuschauern die Quittung. Die bleiben nämlich zuhause, wie man jetzt sehen kann, und dann gehen die tollen Einsparungen bei den Gehältern auf einmal ganz schnell nach hinten los.Dieser Fehler wird immer und immer wieder gemacht, egal ob im Fußball oder der realen Wirtschaft. Das alles muss man bedenken, wenn man eine Saison plant und da muss man die Sponsoren ganz einfach ins Boot nehmen und auch ehrlich mit ihnen sein. Offensichtlich hat man die Lage bei uns aber wieder mal völlig falsch eingeschätzt und dafür ist CZ hauptsächlich verantwortlich, denn ist ja scheinbar der Ansicht gewesen, mit diesem zusammen geschusterten Billigkader könnte man die Liga erhalten.
Und jetzt? Hat er seine Meinung nun selbständig geändert oder haben ihn die anderen, die ja alle keine Ahnung von Fussball haben, davon überzeugt, dass dieser Kader zu schwach ist?
Man kann es so und so sehen. Andersherum gibt es ebenso genug Beispiele, dass viel Geld investiert wird und nichts oder nur wenig dabei herumkommt.
Aus jetziger Sicht mag es sein, dass man die Mannschaft überschätzt hat. Es kann aber auch sein, dass man vor der Saison mit den Sponsoren oder einem Teil davon gesprochen hat und die Lage erörtert hat. Man muss sich aber noch mal die Lage vor der Saison ins Gedächtnis zurückrufen. Arminia brauchte Millionen an Sicherheiten und Krediten aus der Wirtschaft. Die Bereitschaft dazu war begrenzt vorhanden. Letztlich war es ein Freundschaftsdienst für den Sponsor Gerry Weber von einem Wirtschaftsmann, der an sich nichts mit Arminia zu tun hat. Dass nach solch einem Kraftakt die Bereitschaft der Wirtschaft begrenzt ist, Arminia für kurzfristige Ivestitionen wieder zur Verfügung zu stehen, wo man tabellarisch noch keinen Druck verspürt, ist für mich nicht verwunderlich.