Ich wüsste nicht, warum Außen beim Zweispitzensystem wichtig sein sollten. Ich sehe Außen in einem System mit einer Spitze als wichtiger an. Da man mit Schönfeld und Testroet zwei Spieler hat, die als hängende Spitze spielen können, aber auch im offensiven Mittelfeld nicht ganz untalentiert sind, würde es sich anbieten, beide dort in dem Bereich aufzustellen, wo sie dann abwechselnd in die Spitze stoßen können. Zudem hätte man dann zwei an sich ballsichere Spieler in der gefährlichen Zone. Man könnte sie also auch bei einem Spiel, welches mehr über die Mitte angelegt ist, gut aus dem zentralen Mittelfeld anspielen.
Beiträge von jögi
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Original von arminius71
@ jögi
Kompliment. 100%ig. Sehe ich genauso. Hast Du mal selber Fussball gespielt oder als Trainer gearbeitet?Durfte lange Zeit nicht Fußball spielen aus orthopädischen Gründen. Erst nach einem Orthopädenwechsel durfte ich dann. Doch war es recht spät schon für einen Einstieg in den Vereinssport. War kurz im Verein, doch war da nicht geduldig genug. Ansonsten kann ich da nur Schulmannschaft unter Bruchhagen oder ca. 15 Jahre Wilde Liga anbieten. Mit Kind wollte ich mir dann die langen Wartezeiten auf einem Sonntag an der Radrennbahn nicht mehr antun. Veriensmäßig kann ich da eher mit Basketball aufwarten.
Ob das neben dem theoretischen jahrzehntelangem Studium von Fußballspielen dann ausreicht, um hier in Sachen Taktik große Fresse zu haben, möchte ich nicht beurteilen. Wenn meine taktischen Ergüsse den einen oder anderen ansprechen, habe ich nichts dagegen. Ob sie aber eine Anlyse von Ralf Rangnick oder Günter Netzer standhalten würden, wage ich zu bezweifeln.
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Original von almgänger 72
Ich denke Krämer hat im Prinzip zwei Systeme im Kopf, die er spielen läßt. Eine offensive Variante (2 Stürmer) gegen die schwächeren Teams und hauptsächlich für die Heimspiele und eine defensivere Variante, wo er dann den zweiten Stürmer(Eric oder Testroet) rausnimmt.
Einige Wechsel resultierten aus Verletzungen(Hornig) und waren eine Folge der englischen Wochen, wo der ein oder andere Akteur mal ne Pause brauchte.
Als problematisch sehe ich, dass wir zu wenig über die Außen kommen. Hille hat noch nicht die Form der letzten Saison und für links haben wir niemanden, weil der vorgesehene Lorenz nicht den Ansprüchen genügt(zumindest zur Zeit nicht) und Rahn auch weiterhin im Formtief zu sein scheint. Daran krankt unser Spiel.Weshalb Krämer Agyemang ständig bringt, ist mit ein Rätsel. Ich würde Testreot mehr Einsatzzeiten geben und damit das Spiel in die gegnerische Hälfte verlangern.
Wenn ich mal nur die Noten im kicker vergleiche, dann ist Hille diese Saison deutlich stärker als letzte Saison. Das nur am Rande. Die linke Seite ist für wahr die Problemposition. Aber woher wollen wir wissen, dass Lorenz noch nicht den Ansprüchen genügt? Er ist gegen Aachen eingewechselt worden und hat nicht wirklich gut gespielt. Er schien mir auch recht nervös zu sein. Aber seitdem hat er keine einzige Minute spielen dürfen. Langemann hatte noch keine Einsatzzeit, obwohl er am Anfang der Saison kurz vor einem Einsatz in der Startelf stand und wegen Verletzung in dem Spiel ausfiel. Wenn schon rotiert werden muss, warum haben diese beiden ebenso wie Riese keine Chance, sich zu beweisen?
Rahn ist für mich kein Außenbahnspieler, erst recht nicht auf der rechten Seite. Ich würde ihn eher als hängende Spitze sehen.
Und gerade weil die Außen (zumindest links) nicht so funktionieren oder man sie nicht ausprobiert, wäre es zu überlegen, ob man das Spiel nich mehr in die Mitte verlagert. Da hatte ich ja schon einen Ansatz geliefert mit Müller neben Schütz und Testroet und Schönfeld hinter Klos. Das Flügelspiel käme dann mehr über die Außenverteidiger, wobei auch Schönfeld und Testroet auch gelegentlich sich nach außern verlagern könnten. Zumindest wäre dann die Wahrscheinlichkeit für Ballbesitz in der Zentrale durch Müller, Schönfeld und Testroet mehr gewährleistet. In solche einer Konstellation wäre dann auch ein Vorschlag von Rasengrün wieder interessant, nämlich dass Hille auf der Position des RV spielt.
Mir ist klar, dass ein solches System natürlich wieder einige Umstellungen zur Folge hätte. Aber grundsätzlich wäre ich für ein System mit mehr Ballbesitz. Das jetzige System ist mir zu kraftraubend.
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Original von Momo
Für mich ist es grundsätzlich logisch, dass man auch mal beim Spielsystem rotiert. Sonst ist man doch für den Gegner zu leicht auszurechnen.Ist schon lange her, darum erinnere ich mich nicht mehr so genau: war das unter Rapolder, wo wir auch immer dasselbe erfolgreiche System gespielt haben? Irgendwann hatten uns die Gegner dann durchschaut und die Erfolge wurden weniger.
Dass man mal beim Spielsystem ist für mich auch nicht schlimm. Aber Krämer rotiert das Spielsystem nicht mal, sondern ziemlich häufig. In den letzten vier Spielen gab es vier nie zweimal hintereinander das gleiche Spielsystem.
In Unterhaching haben Schütz und Hübener auf die Sechs gespielt. Hille, Schönfeld und Testroet haben im offensiven Mittelfeld gespielt und Klos im Sturm. Gegen Babelsberg ging Hübener zurück in die IV. Jerat kam für ihn auf die Sechs, anstatt Testroet spielte Agyemang im Sturm. In Münster wurde wieder mit einem Stürmer gespielt. Müller kam für Agyemang und ging in die Mitte. Gegen Babelsberg spielte man nun wieder mit zwei Stürmern. Jerat wurde aus dem Spiel genommen, für ihn kam Hornig. Für Hille spielte Rahn rechts. Ein zentralen Mittelfeldspieler gab es nicht mehr, Müller wechselte nach links, dafür kam Agyemang für Schönfeld und ging in den Sturm.
Das bedeutet, in jedem der letzten vier Spiele wechselte jeweils das System von Spiel zu Spiel, zudem wurden Spieler auf dem Spielfeld verschoben, manche kamen auf die Bank oder Tribüne, manche dafür rein. Wie sich so eine Mannschaft einspielen will, weiß ich nicht.
Natürlich kann man es System bezeichnen, mit dem man die 21 Punkte holte. Das System hieß in der Defensive großer kämpferischer Aufwand und vorne auf die Effektivität von Klos setzen. Es ist dabei bezeichnend, dass bei sechs von sieben Siegen Klos zumindest einmal getroffen hat. Bei den vier Spielen ohne Sieg hat er nicht getroffen. Das System bekommt derbe Schieflage, wenn Klos seine Effektivität verliert oder er vorne keine Chancen bekommt.
Und bei aller Limitiertheit des Kaders, könnte man übrigens so aufstellen, dass man etwas mehr Ballbesitz generieren kann und kreativere Ansätze zeigt. Ein Punkt ist die große Schwäche, den Ball aus der Abwehr nach vorne zu bringen. Hier wäre mein Ansatz, dass Hornig wieder in die IV kommt. Er ist der IV, der am ehesten sichere Pässe ins Mittelfeld schlagen kann. Zudem würde mit Hübener eine recht sichere IV bilden, wie letzte Saison oft genug gezeigt. Wenn dann im defensiven Mittelfeld neben Schütz Müller spielen würde wäre besser gewährleistet, dass ein ggeordneter Aufbau gelingt. Sein früher schon gezeigtes läuferisches Vermögen dürfte ausreichen, um den läuferischen Aufwand dieser Position z schaffen. Testroet könnte als hängende Spitze eine ballsichere Anspielstation für Müller sein. Man hätte also mit Hornig, Müller und Testroet eine neue Achse, die die Ballsicherung erhöhen könnte. Mehr Ballbesitz bedeutet auch größere Krafteinsparung, weil sich das Spielgeschehen mehr auf die gegnerische Hälfte beschränkt. Man könnte sich vielleicht auch überlegen, neben Testroet auch noch Schönfeld in die offensive Zentrale zu stellen. Man hätte dann die technisch stärksten Spieler auf dem Spielfeld vereint, zudem die zentrale Achse bzgl. der Offensive deutlich gestärkt.
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Eine gewisse Rotation ist unumgänglich. Dass man abgesehen von Verletzungen und Sperren hin und wieder auch auf einer oder zwei Positionen mal andere Leute ausprobiert, ist ja nicht verwerflich. Es wäre sicherlich auch noch zu vertreten, wenn man zwischendurch ein leicht anderes System spielen lässt. Aber das ist hier nicht gegeben.
Beinahe von Spiel zu Spiel wird von einem auf zwei und umgekehrt umgestellt. Im Mittelfeld werden auch immer wieder andere Spielsysteme ausprobiert. Vor allem die Sechs ist ein reines Experimetierfeld. Dabei ist diese Position wohl die wichtigste Position innerhalb einer Mannschaft. Dann werden Hornig, Hübener und Burmeister auf die Sechs gestellt, obwohl hier genügend Alternativen vorhanden sind und ihre Aufbauqualitäten beschränkt sind. Das könnte man ja noch verstehen, wenn man gewillt wäre, auf keinen der drei verzichten zu wollen. Aber gestern fehlte Hübener, trotzdem spielte Hornig auf der Sechs, dafür durfte mal wieder Appiah in der Mitte ran. Riese, ein mit großem Lob verpflichteter Sechser bzw. Achter durfte noch gar nicht von Beginn ran. Testroet, mit großen Potential gesegnt, spielte eine recht gute Vorbereitung, fand sich allerdings im ersten Spiel auf der Bank wieder und blieb dort auch das ganze Spiel. Im nächsten Spiel war suspendiert, um dann die nächsten drei Spieler in der Startformation zu stehen. Im sechsten Spiel wurde er wieder nur eingewchselt, um dann wieder in der Startformation zu stehen. Die letzten beiden Spiele fand er sich dann wieder auf der Bank wieder. Wie soll da jemand Vertrauen gewinnen können. Jerat zwei Spiele in der Startelf, dann zwei Spiele auf der Bank, dann drei Spiele in der Startelf, dann ein Spiel auf der Bank, dann wieder Startelf und dann wieder Bank. Und ähnliche Beispiele gibt es noch das eine oder andere. Da kann sich keine Mannschaft einspielen, da ist es auch nicht verwunderlich, dass Laufwege nicht passen, die Mannschaft nicht eingespielt wirkt und Kombinationen selten zustande kommen.
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Original von PaderArmine
...spielerisch arm hin und her, keine Reaktion auf Samstag und wieder schlechte Zuschauerzahlen!Trotzdem zeigt sich doch wieder mal mit welcher Grundarroganz der Bielefelder Fan an die Sache herangeht!
Knapp 6000 Zuschauer unter der Woche, bei bescheidener Anstoßzeit und einem relativ unattraktiven Gegner sind irgendwie nicht überraschend?! Was wird denn hier erwartet?
Genau wie das Ergebnis: ein schnödes, popeliges 0:0 gegen eine Mannschaft ohne Intention was zu reissen, sondern nur Mauertaktik. Hier hat wohl fast jeder ein 6:0 erwartet!?
Der Samstag steckt tiefer in den Knochen, als mancher hier denkt. Mannschaft und Trainer sind noch mehr geschockt als gedacht und ziemlich verunsichert aufgrund der berechtigen Reaktion der Ränge! Sowas schüttelt man nicht so einfach ab...
...trotzdem sollte man mal die Kirche im Dorf lassen und hier die Realität einziehen lassen!!!
Und was einige hier nach der Dotchev gieren und seine Grünschwarzen hochleben lassen ist mir ehrlich gesagt nen Rätsel und wiedert mich an!

Natürlich wird die Mannschaft verunsichert gewesen sein. Und es mag auch sein, dass sich Chemnitz hauptsächlich hinten reingestellt hat, wobei sich das im Livestream vom ASC in der ersten Halbzeit nicht so anhörte. Aber trotzdem kann man doch wohl von einer Mannschaft erwarten, dass sie nicht 80 Minuten braucht, um eine Torchance zu erspielen. Das wird man wohl mal kritisieren dürfen.
Ich habe auch nicht mehr Zuschauer erwartet und angesichts der Umstände sogar noch beachtlich. Und die Realität, die hier einziehen lassen willst, sieht nunmal so aus, dass Arminia diese Saison nicht durch überzeugende Spiele, sondern durch eine sichere Defensive, viel Kampf und einer fast perfekten Effektivität von Klos aufgefallen ist. Das Spiel gegen Babelsberg hat z.B. manchem Fan die Realtät verwischen lassen. Die Mannschaft hat erhebliche Schwächen, ein gelungenes Aufbauspiel zu erzeugen, was allerdings durch solche Aufstellungen wie gestern noch zusätzlich erschwert wird.
Wie El Armino schon passend sagt, wird dieser Kraftaufwand wie am Anfang der Saison nicht lange durchzuhalten sein. Es würde mich nicht wundern, wenn Arminia weiter abrutschen wird. Münster scheint besser besetzt zu sein (die Neuzugänge dort waren übrigens auch zu großen Teilen relativ unbekannte Spieler), Unterhaching lässt sich irgendwie nicht unterkriegen, Heidenheim ist für Drittligaverhältnisse sehr stark besetzt, Rostock ist im Kommen und nur noch drei Punkte hinter Arminia und Osnabrück muss man sowieso auf der Rechnung haben. Von der bisherigen Spitzenteams hat Arminia bisher nur gegen Unterhaching und Münster gespielt und beide verloren. Man wird sehen, wo Arminia steht, wenn sie gegen Heidenheim, Osnabrück und Rostock gespielt haben. Für die restlichen Teams hat Chemnitz jetzt den Anschauungsunterricht geliefert, wie man Arminia in Schwierigkeiten bringt.
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Original von Momo
Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie hier die Stimmung nach zwei schlechten Spielen so umschlagen kann.Und, wenn ich die Schmach an der holländischen Grenze mal ausklammere, Leistungen wie die gegen Chemnitz hat die Mannschaft in dieser Saison schon öfter abgeliefert. Mit dem Unterschied, dass wir dann noch glücklich gewonnen haben.
Eben weil man öfter in dieser Saison schon ähnlich schlecht gespielt haben, ist die Kritik lauter. Wenn nach mäßigen Spiel gewonnen wird, bleibt die Lage ruhig. Im Hinterkopf bleibt jedoch die Erinnerung an ein schlechtes Spiel. Wenn jetzt auch noch die Punkte ausbleiben, dann wird die Lage anders. Und zur Erinnerung: Man hat von den letzten vier Spielen drei nicht gewonnen. Und der eine Sieg ist gegen eine total überforderte Mannschaft zustande gekommen, wo ich schon nicht die teilweise sehr positive Betrachtung des Spiels verstehen konnte. Man darf zudem nicht vergessen. Ein Großteil der Fans hat die verheerende Niederlage beim langjährigen Rivalen live miterlebt. Auch wenn ich keine so große Rivalität mit Münster pflege, ist dieses Spiel im Bewusstsein vieler Fans ein ganz besonderes. Eine solche Niederlage hat größere Auswirkungen.
Und wenn dann noch der Trainer ein Spiel, was nach Aussagen fast aller Medien und User über weite Strecken miserabel war, wo man nach 80 Minuten die erste richtige Torchance kreiert, schön redet und eine Reaktion der Mannschaft gesehen haben will, wird das nicht unbedingt das Wohlgefallen vieler finden. Eine gewisse Verunsicherung kann ich durchaus nachvollziehen und hatte ich auch erwartet. Aber man kann doch trotzdem verlangen, dass man in einem Heimspiel gegen einen biederen Gegner nicht 80 Minuten auf eine Torchance warten muss.
Und noch was kann ich nicht nachvollziehen. Bei Arminia wird beinahe nach jedem Spiel das Spielsystem geändert. Man spielt mit zwei Stürmern, dann wieder nur mit einem. Zudem wird das Personal ständig hin und her gewürfelt. Die Mannschafzsaufstellung ändert sich in jedem Spiel, teilweise auf mehreren Positionen. Mal steht Hübener in der IV, mal auf der Sechs, mal ist er noch nicht mal im Kader. Ein Hornig, der letzte Saison wohl der wichtigste Spieler im Kader war, wird gegen Münster gar nicht gebracht, spielt jetzt auf der Sechs, demnächst vermutlich wieder mal in der IV. Ein Rahn spielt erst wochenlang überhaupt nicht, findet sich dann plötzlich wieder in der Mannschaft wieder. Und wenn ich dann noch lese, dass Rahn anscheinend rechts spielt und Müller links, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Hat Rahn je ein gutes Spiel auf rechts gemacht? Eindeutig stärker war er, wenn er von links kam. Und Müller hat wohl noch nie auf der linken Seite gespielt. Bisher war sein betätigungsfeld zentral oder auf der rechten Seite.
Und bei aller Rotation haben trotzdem Spieler wie Testroet, Riese, Lorenz und Langemann eher mäßige Chancen in die Startelf zu gelangen. Testroet ist einer der wenigen Spieler im Kader, die über eine ordentliche Technik verfügen. Und enttäuscht hat er bisher ja nicht so oft. Zudem passt er wohl viel besser zu Klos als Agyemang. Für mich unverständlich, dass man so ein Potential links liegen lässt. Wie wurde Riese gelobt, als er verpflichtet wurde. Auch in der Vorbereitung hat er keine schlechten Kritiken bekommen, wenn ich mich recht erinnere. Viele haben vor der Saison wegen seiner Verpflichtung gemeint, dass Arminia jetzt mit einem Sechser und einem Achter spielen würde. Ihm wurde kämpferische Stärke und Bissigkeit unterstellt und trotzdem hat er in der Oberliga noch einige Tore vorbereitet. Aber bisher ist er ganze fünfmal eingesetzt worden und kein einziges Mal von anfang an. Die linke Außenbahn ist bisher die Position, die wohl die größten Probleme bereitet. Mit Langemann und Lorenz hat man zwei Spieler, die auf dieser Positon beheimatet sind und zudem noch zu der selten Spezies der Linksfüßler gehören. Aber sie bekommen noch nicht mal Chancen als Einwechselspieler. Langemann hat noch gar nicht gespielt, Lorenz wurde bisher nur gegen Aachen eingewechselt, wo er noch etwas nervös wirkte. Die Verpflichtungen von Riese und Lorenz wirken so überflüssig.
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Mit diesem Rumpelfußball (viel mehr war es auch in der erfolgreichen Phase nicht) wird man keine Zuschauer zurückgewinnen. Und wenn man dann so eine Aufstellung sieht, braucht man sich nicht zu wundern, dass es so läuft. Wer soll da das Spiel nach vorne tragen, wenn Müller anscheinend auf außen spielt. Aus der Zentrale, also den IV und den Sechsern, braucht man da nicht viel erwarten. Am ehesten bringt Schütz da noch was nach vorn. Also ist man einzig von den Außen abhängig. Rahn war aber noch nie derjenige, der durch starkes Aufbauspiel aufgefallen ist. Er ist in der Hinrunde der letzten Saison durch seine Effektivität vor dem Tor aufgefallen. Wenn die nicht gewesen wäre, dann wär da nicht viel gewesen.
Was mir gar nicht mehr gefällt sind die ständigen zahlreichen Rotationen. Und was mir nicht gefällt ist, dass wo wir schon im spieltechnischen Bereich eher schlecht besetzt sind, auch noch die wenigen technisch besseren Spieler nicht in der Starelf stehen wie z.B. ein Testroet. Die Mannschaft ist limitiert, aber man könnte trotzdem mehr aus ihr rausholen.
Wenn man dann auch noch zufrieden ist, wenn die Mannschaft in der 80. Minute die erste richtige Chance erspielt, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Und wenn man die recht eindeutigen Kommentare zur ersten Halbzeit hört, dann kann ich nicht verstehen, wie Krämer und Arabi behaupten können, die Mannschaft habe eine Reaktion gezeigt.
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Original von RobStar77
@ Chucky: welches Spiel hast du denn bitte gesehen??? Wohl gar keins, oder hat der WDR für Dich persönlich gestreamt?Ich möchte doch darum bitten, sich seine Meinung nicht nur nach den Kommentaren aus dem ASC-Stream zu bilden.
Wer die letzten Spiele gesehen hat und wer die dritte Liga kennt, der kann doch nicht so hochnäsig davon ausgehen, dass der Tabellenachte Chemnitz von uns so einfach abgeschossen wird.
Ich konnte heute leider auch nicht auf die Alm und bin auch nicht erfreut darüber, was ich bisher von dort gehört habe, aber die schlechtere Mannschaft waren wir nicht. Mit dem Aufstieg gerechnet habe ich weder vor der Saison noch während der bisherigen Spiele wirklich.
Die Möglichkeit ist groß, dass wir nach den morgigen Spielen nur noch auf Platz 5 stehen. Trotzdem bin ich mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht unzufrieden, gerade weil ich nicht mit solchen Erwartungen "gesegnet" bin.Wenn du bei dir selber dieselben Maßstäbe anlegen wprdest wie bei Chucky, dann dürftest du auch nicht behaupten, dass wir nicht die schlechtere Mannschaft gewesen sind. Und auch wenn keiner erwarten darf, dass man Chemnitz abschießt, darf man wohl doch etwas mehr erwarten, als das, was die diversen Medien von dem Spiel berichten.
Wenn Arminia weiter abrutschen wird, was angesichts der eigentlichen Leistungsstärke der Mannschaft nicht ungewöhnlich wäre, dann dürfte Arminia große Probleme bekommen. Die Zuschauer bleiben aus, Sponsoren würden auch nicht angelockt und wie es dann mit der nächsten Lizenz aussieht, kann man nur erahnen.
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Original von V-Mann
Anturios, ich habe viele Deiner Beiträge bisher sehr geschätzt - auch wenn ich zumeist inhaltlich nicht zustimmn konnte - , weil Du eine gewisse Eloquenz und ein immer wieder interessantes Argumentations-Schema hast. Aber das hier ist einfach nur wortreich aufgebauschtes Blablabla und künstlich gewolltes Mißverstehen als Ablenkungsversuch von der eigentlichen Problematik. Schade eigentlich - Du hast es besser drauf, aber allmählich entgleitet wohl auch Dir der letzte Boden, auf dem man eine Argumentation des Verständnisses und der Gedul mit notorischen Rechtsbrechern aufbauen kann.
Kurzer Hinweis für Dich ganz persönlich noch: Durch meine Art des "Quotens" versuche ich gelegentlich unterschiedliche Sachverhalte auch exakt voneinander zu trennen. Dass Du hier lieber alles in einen großen Topf rühren würdest, ist angesichts Deiner Position verständlichMich würde mal konkret interessieren, warum du in dem Beitrag von Anturios wortreich aufgebauschtes Blablabla siehst. Ich sehe da nicht mehr Blabla als in deinen letzten Beiträgen.
Du magst dein Stilmittel ganz fein finden. Wenn dies jedoch Schule machen sollte, wird ein Thread doch zienlich unübersichtlich.
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Ich habe die zweite Halbzeit nicht gesehen, aber es in den Zeitungen steht allerdings, dass er eine noch höhere Niederlage verhindert hat. Aber es stimmt, er stand beim Gegentor etwas unglücklich. Aber die Hauptschuld an dem Tor trägt Salger, der dem Gegenspieler hätte entgegen treten müssen und nicht, wie passiert, ihm passiv begleitend. So hatte der Münsteraner viel Zeit, sich den Ball zurechtzulegen.
Der Vorteil, etwas weiter vor dem Tor zu stehen, dass man aktiver ins Spiel eingreifen kann. Wenn dies so gewollt sein sollte, müssen allerdings die Defensivspieler umso mehr kontrollierte Weitschüsse verhindern. Das hat beim 0:1 überhaupt nicht geklappt und war somit der Hauptgrund für das Gegentor.
Des weiteren verstehe ich nicht ganz, warum man sich jetzt bei einem Spiel, wo der Torwart der mit Abstand stärkste in der Mannschaft war, sich vermeintliche Fehler von ihm herauszupicken. Außer Jerat, und da auch nur von einem User, wurde kein Spielerthread hervorgeholt, um Kritik zu äußern. Das ist doch grotesk.
Ich war auch gegen den Torwarttausch von Ortega zu Platins, aber bisher hat Platins überragend gehalten, von daher konzentriere ich mich erstmal auf andere Positionen, um Kritik anzubringen.
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Ich halte manche hier angebrachte Kritik für maßlos übertrieben. Ich bin wahrlich kein Freund von Preußen Münster, aber dieses Maß an Abneigung, wie es mancher an den Tag legt, habe ich nie mittragen können. Es ist sicherlich kein normales Spiel wie gegen Babelsberg oder andere, aber ich falle auch nicht in tiefere Depression, als wenn man gegen eine andere Mannschaft ähnlich gespielt hätte. Als ich meiner Tochter am Samstag von der starken Rivalität zwischen beiden Fanlagern berichtete und die Schmähgesänge im Fernsehen hörte, hatte sie sich nur gewundert und meinte, das wären doch erwachsene Menschen. Was soll man darauf antworten?
Was mich allerdings sehr stört, dass man bei 190.000 Leuten vor dem Fernsehschirm Anti-Werbung betrieben hat. Ich glaube allerdings nicht, dass man grundsätzlich an der Einstellung zweifeln muss, mit der die Mannschaft in das Spiel gegangen ist. Es kann auch sein, dass sie sehr wohl die Bedeutung dieses Derbys verinnerlicht hatten und es besonder gut machen wollten. In solchen Fällen besteht die Gefahr, dass man verkrampft und es sieht so aus, als wenn man nicht richtig in die Zweikämpfe geht. Die Reaktionen aus der Mannschaft nach dem Spiel lassen eher darauf schließen, dass sie sich der Bedeutung dieses Spiels sehr wohl bewusst waren.
Ein weiterer Aspekt kommt hinzu. Der Mannschaft es an Qualität, die man von einem Spitzenreiter erwartet. Ich hatte mich ein wenig über die teilweise sehr positiven Kommentare nach dem Babelsberg-Spiel gewundert. Natürlich hatte man das Spiel beherrscht und souverän gewonnen. Aber Babelsberg war in dem Spiel auch dermaßen schwach und überfordert, dass das die Leistung Arminias doch stark relativiert. Arminia hat in dem Spiel auch nicht überragend gespielt. Sie haben nicht viele Torchancen erspielt und wurden bei den Gegentoren noch stark von den Babelsbergern unterstützt. Und auch vorher gab es teilweise eher schwächere Spiele, die man auch dank der Effizienz vor dem Tor gewinnen konnte. Was hat man Arminia teilweise nach dem Spiel gegen Aachen gelobt, weil sie gegen eine Top-Mannschaft einen Punkt geholt haben. Aber Aachen war in dem Spiel keine Top-Mannschaft und der bisherige Saisonverlauf lässt daran zweifeln, dass sie es in dieser Saison noch sein werden.
Letztlich hat Münster Arminia ihre Grenzen aufgezeigt. Die Schwächen im Aufbauspiel wurden in diesem Spiel noch stärker ersichtlich. Meine Beurteilungen beruhen dabei alleine auf die erste Halbzeit, weil ich in der zweiten Halbzeit (gottseidank) keine Zeit mehr hatte. Aber schon in der ersten Halbzeit verpufften alle Angriffe schon relativ früh, weil ma sich zum einem in den Zweikämpfen nicht durchsetzen konnte und zum anderen die Pässe nicht ankamen. Es fehlten Anspielstationen, so dass man immer wieder nach hinten gespielt hat und Burmeister, Hübener und Platins sind nun keine Meister des geordneteten Aufbauspiels. Von daher wäre es meiner Ansicht nach umso wichtiger, dass Hornig wieder hinten spielt, weil er in dem Bereich besser zu gebrauchen ist. Erschwerend kam hinzu, dass man bei Münsteraner Angriffen oft nur reagiert und nicht agiert hat. Symptomatisch war dabei das 0:1, bei dem Salger zurückgewichen ist und abgewartet hat. Somit konnte sein Gegenspieler sich den Ball passend zurecht legen und relativ unbedrängt zum Abschluss kommen. Dass Platins' Stellungsspiel nicht optimal war, kam noch hinzu.
Ich bin kein Freund dieser "Mund abputzen"-Sprüche. Man muss das Spiel sorgfältig analysieren und den Spielern ihr Fehlverhalten deutlich machen. Das sollte allerdings relativ schnell abgeschlossen sein, um den Blick auf das nächste Spiel zu lenken. Den Spielern wird klar sein, dass sie viel Porzellan zerschlagen haben. Das könnte dazu führen, dass sie verkrampft und nervös in das Spiel gegen Chemnitz gehen. Wenn es kein schnelles Erfolgserlebnis in dem Spiel gibt, wird es wohl ein Krampfspiel werden.
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Man muss aber auch sagen, dass Arminia gegen Babelsberg von dem schwachen Gegner profitiert hat. Überzeugend haben sie da auch nicht nach vorne gespielt.
Insgesamt war das eine absolut enttäuschende erste Halbzeit von Arminia. Überhaupt keine Kreativität. Die Bälle wurden viel zu viel blind nach vorne geschlagen. Die Zweikämpfe wurden meistens verloren. Ich glaube, sie hatten bisher keine einzige Torchance. Und hinten wirken sie auch nicht besonders sicher. Das Tor geht klar auf die Kappe von Salger, der überhaupt nicht angreift, sondern den Gegenspieler nur begleitet.
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Original von PattyG
Ich möchte noch ergänzen, dass es mir bei der Aufzählung um die genannten Gründe ging, die aber im Umkehrschluss bzw. in Spiegelung mit der derzeitigen Situation keine Gründe sein dürften/sollten.Was jetzt viel wichtiger ist, ist diese Mentalität aus den Köpfen zu kriegen, damit die Augen wieder klar sind für die JETZIGE ansich sehr gute sportliche Situation im Zusammenhang mit den unglaublich guten Aussichten und den Leuten wieder den Spass am Verein zurückzubringen.
IMO Ist das eine geile Saison die man so vielen wie möglich teilen sollte, weil es einfach ALLE verdient haben. Der derzeit aufgestellte Verein, die Fans, Das sportliche Team, die Sponsoren (get goods etc) und auch für die Stadt selber. Auch wenn es immernoch viele unzufriedene gibt, gibt es auch viele die dem Verein nun positiv gegenüberstehen. Ziel muss es sein, alle wieder, so schnell wie möglich, aufs Arminen Schiff zu holen, damit wir wieder geschlossen Amrinia erleben können.
Welche möglichkeiten gibt es denn?
PattyG
Die Leute kommen mit der Zeit wieder, wenn der Erfolg bestehen bleibt. Wenn Arminia noch aus der Spitzengruppe rausrutschen sollte, kannst du noch so tolle Ansprachen, Appelle und Events machen. Das wird dann (kaum) einen zusätzlich ins Stadion bringen. Und wenn diese Saison nicht halbwegs sportlich erfolgreich laufen sollte, dann wird man sehen, wie stark der finanzielle Druck wird, ob der Verein und seine Verantwortlichen dem Stand halten können. Wenn die Saison aber weiterhin so laufen sollte wie bisher, kommt der Fan von alleine zurück.
Und ich bin gegen aufgesetzte Aktionen, Appelle o.ä. Denn das schürt immer eine gewisse Erwartungshaltung, die die dritte Liga nur schwer halten kann. Eine Aktion wie gegen Babelsberg ist letztlich eher kontraproduktiv. Man würde viel weniger über die Zuschauerzahl gegen Babelsberg reden, wenn es nicht vorher das Ziel von 10.000+ Zuschauern gegeben hätte.
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Original von PaderArmine
...und wann haben sie die Nase nicht mehr voll von Arminia!?Der Aufschwung reicht also nicht aus: aus einer hoffnungslosen Graupentruppen, die dem sicheren Abstieg ins Bodenlose entgangen ist und nun als Tabellenführer in der dritten Liga (zumindest als Momentaufnahme) und gegen eine starke 2.Liga Truppe im Pokal weiterkommt, ist der Aufschwung zu gering!?!
Daran liegt es wohl nicht!
Es liegt daran, dass der gemeine Bielefelder Fan zu verwöhnt ist!!! An nicht mehr und nicht weniger!!!
Nein, bei manchem reicht das noch nicht. Nehmen wir nur mal ein paar Strategen aus diesem Forum. Auf die Schnelle fallen mir da distro und eddie666 ein, die sich inzwischen von Arminia abgewendet haben. Solche zurückzuholen wird unheimlich schwierig werden. Ich glaube, es gibt einige Leute, denen ein Aufschwung, wie wir ihn in dieser Saison sehen, noch nicht reicht, sich wieder Arminia besuchstechnisch zuzuwenden. Arminia schien ja schon ein halbwegs fester Bestandteil der Bundesliga zu sein. Auch wirtschaflich schien man inzwischen in ruhigen Bahnen zu schweben. Und was kommt? Innerhalb von drei Jahren fällt man zwei Klassen tiefer. Nachdem man zuletzt in der Bundesliga die Lizenz ohne Auflagen erhalten hatte, schrammt man Jahr für Jahr am Lizenzentzug entlang. Querelen und Eifersüchteleien in den Gremien, Rotlichtgerschichten, Maulwurfattacken.
Ist es da verwunderlich, dass sich mancher etwas schwerer tut, durch einen bisher kurzfristigen Aufschwung wieder begeistert auf die Alm zu pilgern? Natürlich werden viel auch noch verwöhnt sein. Eine scheinbar sportlich und wirtschaftlich sichere Lage im Dunstkreis der Bundesliga mit einem vermeintlich Profit abwerfenden Stadion ist ja gefühlt erst vorgestern gewesen. Und da tut man sich mit der dritten Liga, den teilweise unattraktiven Gegnern und dem spielerisch eher bescheidenem Niveau in dieser Liga noch etwas schwer.
Und wegen all dieser Gründe ist an sich der Zuschauerschnitt in dieser und der letzten Saison gar nicht mal so schlecht.
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Original von PaderArmine
...irgendwie kann ich manches nicht so ganz einordnen!Wenn ich das hier so lese, erweckt sich mir der Eindruck, dass 2/3 der Leute nicht mehr ins Stadion gehen, weil z.B. die Stadiongesellschaft nicht vorankommt???, die Sponsorensuche nicht befriedigend läuft???, der Vorstand zu ruhig!!! arbeitet und keine wöchentliche Nonsens-Wasserstandsmeldung mehr durchgibt??? oder sogar weil der Stadionsprecher noch zu den ( mir graust es, dieses Wort wieder zu schreiben) alten Seilschaften zählt???

Nein, 2/3 der Leute ist sicherlich deutlich zu hoch gegriffen. Aber das sind ein paar Gründe und einige weitere kommen hinzu. Du hast ja selber den einen oder anderen genannt.
Der Großteil der Leute wird nicht kommen, weil sie die Nase voll haben von Arminia und der Aufschwung unter Krämer noch nicht ausgereicht hat, um sie wieder frei zu krriegen und/oder weil ihnen der Fußball und die Gegner in der dritten Liga nicht zusagt. Und bei manchem wird noch mithineienschwingen, dass er den führendem Personal (noch) nicht vertraut und ihn die Ruhe im Verein teilweise beunruhigt.
Aber wenn du z.B. Rasengrüns Beiträge ordentlich gelesen hast, wirst du feststellen, dass er die Gründe nicht nur darin sucht, dass die Stadiongesellschaft oder die Sponsorensuche nicht vernünftig vorankommt.
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Original von Rasengrün
Eine der ganz wenigen aufschlussreichen Stellen im Präsidiumsinterview: "Seit Ihrem Amtsantritt sind sämtliche Maulwürfe ausgerottet. Wie gelang es Ihnen, die zahlreichen Strömungen zu bündeln?
LAUFER: Die Reduzierung des Vorstandes von fünf auf nur drei Mitglieder war grundsätzlich sicherlich eine weise Entscheidung. Zudem verkünden wir nur dann Entscheidungen, wenn wir Dinge geregelt haben."Interessant, dass hier ausschließlich vom Vorstand die Rede ist, nicht wahr?
Ja, es ist zudem erkenntnisreich, dass die Maulwurfsergüsse ungefähr in der Zeit aufhörten, als Schnitzmeier + Co. nicht mehr in Amt und Würden waren.
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Original von DSC Supporter
100% Zustimmung! Gerade das keine Wasserstandsmeldungen mehr abgegeben werden ist doch wohl eine Wohltat gegenüber der Vergangenheit. Sollen die mal im stillen Kämmerlein werkeln. Ich bin froh wenns mal wieder ums sportliche geht und hier liest man zuletzt nur positives.Kann mir auch kaum vorstellen das jemand wegen dem Moderator nicht ins Stadion geht

Ob Schmitti Milse da jetzt was ins Mikrofon haucht oder nicht, ist mir ziemlich egal. Ich finde ihn peinlich (ähnlich wie diesen Vorsänger), aber ich blende ihn aus und würde mir wegen ihm keinen Stadionbesuch vermiesen.
Ich bin auch froh, dass es in der Regel ums Sportliche geht. Ich bin froh, dass Arminia auch ohne überlegene Spielweise an der Tabellenspitze steht.Die Spiele in der dritten Liga sind zwar häufig grausam anzusehen, aber wenn man gewinnt, ist das letztlich egal. Zwar wird man deswegen den einen oder anderen nicht dazubewegen, ins Stadion zu gehen. Allerdings wäre dies auch so, wenn man mit schönem Spiel verlieren sollte.
Ich habe die Zeit auch nicht genossen, wo teilweise mehrmals in der Woche Meldungen aus dem Innersten Arminias an die Overfläche kamen. Von daher sollte man durchaus das Recht dazuhaben, eine gewisse Ruhe zu genießen. Allerdings sollte man diese Ruhe nicht in der Form interpretieren, dass jetzt alles rund läuft und Arminias Verantwortliche intern eine Erfolgsmeldung nach der anderen entgegennehmen und diese nur gebündelt nach ein paar Monaten nach außen geben wollen. Arminias Verantwortlichen wird durchaus bewußt sein, dass Erfolgsmeldungen aus dem administrativen Part die Stimmung aufhellen, als Lockmittel für andere potentielle Sponsoren und Unterstützen dienen und vielleicht auch manchen Fan zum Besuch eines Arminiaspiels bewegen könnten. Da man aus diesem Bereich aber nichts hört, kann man schon zu der Schlussfolgerung gelangen, dass z.B. bei der Stadiongesellschaft nicht nur steuerliche Findigkeiten Abschlüsse verhindert haben, sondern auch Vorbehalte von Darlehensgebern. Ich erinnere nur daran, dass es vor ein paar Monaten hieß, dass der Großteil der Darlehensgeber ihre Darlehen in Einlagen umwandeln wollen. Letzte Woche konnte man hören, dass ein paar dies vorhaben und man hoffe, dass weitere dadurch ermutigt würden.
Ob jetzt Fans durch fehlende Erfolgsmeldungen aus dem administrativen Teil von einem Stadionbesuch abgehalten werden, wage ich nicht zu beurteilen. Aber Erfolgsmeldungen würden einen Stadionbesuch sicherlich weniger wahrscheinlich machen.
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Original von PattyG
Ich glaube, das Warum lässt sich nicht vereinheitlichen...Ich meine gut:
- Busfahrt fällt weg
- Bayern als Gegner fällt weg
- Ansehnlicher Fussball fällt weg
- Preise sind zu hoch
- Die Vergagenheit liegt wie ein dunkler Schleier über dem Verein
- Die Pressearbeit ist schlechtIch denke, die von dir aufgeführten Gründe würden in ihrer Gesamtheit bei fast jedem Verein dazuführen, dass ein nicht geringer Teil von Fans weg bleibt.
Beim zweiten Punkt könnte man noch erweitern, dass nicht nur Bayern als Gegner wegfällt, sondern auch Köln, Kaiserslautern oder 1860 München.
Ich würde vermutlich in nächster Zeit hin und wieder hingehen, aber da ich aber mindestens genauso gerne meine Töchter beim Handball zuschaue und zudem als Zeitnehmer dort eingebunden bin, wird mir dies bis zum Ende der Handballserie oft genug nicht gelingen.
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Original von Sprotte
Ich verstehe eigentlich eher nicht, dass immernoch nur draufgehauen wird. Wenn ich mir speziell von der NW die Propaganda anschaue (Spielberichte, Spielerbenotungen, x-mal "Hooligan"-Berichte)
mein Gott, warum nicht positive Berichterstattung? Die Jungs spielen nicht sonderlich schön, kämpfen aber, was hier immer wieder gefordert wurde. Den Rasen umpflügen, kämpfen und siegen! Das ist, warum ich zum DSC gehe. War damals auf der Bretterbude toll als Underdog und ist es heute in dem schönen Stadion auch endlich wieder.Na ja, die NW ist inzwischen so weichgespült. Die berichten doch so gut wie kaum noch negativ über Arminia. Die Interviews letztens mit Uhlig oder dem Prtäsidium haben das an sich deutlich gezeigt, Wie Rasengrün schon richtig angemerkt hatte, an sich haben die Redakteure den Personen von Arminia nur Stichworte hingeworfen, die sie dann vervollständigen konnten. Da gab es keine kritische Nachfrage, obwohl das z.B. beim Thema Stadiongesellschaft durchaus Stoff dazu gegeben hätte.
Und nur weil sie ein paar mal über die Hooligan-Geschichte geschrieben haben, machen sie nicht gleich Propaganda. Da ist ein Mensch fast bei umgekommen und die Tat fand im Anschluß eines Arminia-Spiels statt und wurde von Personen begangen, die eine mehr oder weniger enge Beziehung zu Arminia pflegen. Das ist deren verdammte Pflicht, über solch ein Ereignis zu berichten. Und dass in dem Zusammenhang auch Arminia erwähnt wird, liegt auf der Hand.
Und was soll jetzt an den Spielberichten oder den Benotungen Propaganda sein? Haben sie Arminias Spiele in dieser Saison zu negativ geschildert? War es nicht so, dass Arminia in der Regel eher kein Feuerwerk gezündet hat, dass bei manchem Spiel eine gehörige Portion Glück dabei war?
Über welche positiven Sachen außer dem zurzeitigen Tabellenstand und die positiven Ergebnisse soll denn die Presse zur Zeit berichten? Es dringen doch überhaupt keine positiven Meldungen mehr nach außen. Bei der Sponsorensuche werden keine entscheidenen Erfolge gemeldet, die Stadiongesellschaft ist immer noch nicht entscheidend vorangekommen, der Schuldenstand ist weiter auf enormen Niveau (genauer kann man es ja nicht sagen, weil die propagierte Transperenz hierfür nicht gilt). Gerry Weber und das neue Präsidium haben dafür gesorgt, dass Ruhe ist im Karton. Es treten keine Maulwurfmeldungen mehr nach draußen. Aber da auch keine positiven Meldungen mehr verkündet werden, kann man auf berechtigter Basis annehmen, dass es noch ähnliche negative Maulwurfsmeldungen geben würde, wenn man es nicht geschafft hätte, die undichte Stelle zu kitten.