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  3. Stoppa Schulz

Beiträge von Stoppa Schulz

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Stoppa Schulz
    • 15. April 2011 um 12:00
    Zitat

    Original von Pressesprecher
    Das Ziehen des Sicherungsfonds hat nichts mit der 3. Liga-Lizenz zu tun. Im Übrigen verweise ich auf die außerordentliche MV, als R. schnitzmeier das Umfinanzierungskonzept und den bisherigen - durchaus erfolgreichen - Umsetzungsstand lang und ausführlich vorgestellt hat.

    Besteht Hoffnung auf Beantwortung meiner Fragen ??

    @ Pressesprecher
    Nur mal so aus Neugier. Da die Saison ja durchfinanziert war, hat man da ja auch gewisse Zuschauereinnahmen verrechnet.
    Ehrlich mal, wie groß war (ist) denn der Verlust aus dem Sieggarantieticketdesaster ??? Kann esw vielleicht sein, das man wegen der fehlenden Eintrittsgelder den Dispo benötigt hätte??
    Die VoBa ist die Hausbank des Vereins, sollte die Zahlen also seit langem kennen. Sie hat garantiert nicht wegen dieser Mail die KK- Linie gekündigt.

    P.S. Wann ist mit der Veröffentlichung das Jahresabschlußberichtes 2010 zu rechnen??

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Stoppa Schulz
    • 15. April 2011 um 10:10
    Zitat

    Original von jögi

    Dann hätten sie argumentiert, wie peinlich von Schnitzmeier, diese Möglichkeit nicht genutzt zu haben.

    Sei versichert das hätte ich niemals gesagt. Für mich ist die Grenze des Schulden machen seitens des Vereins schon lange überschritten.
    Schon im Jahresbericht 2009 steht:

    Die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit (unter Berücksichtigung der geplanten Einzahlungen und Auszahlungen) für den Zeitraum bis zum 30. Juni 2010 erfolgt --neben den Zuflüssen aus der betrieblichen Tätigkeit-- insbesondere durch ein zusätzliches, mittelfristiges Bankdarlehen in Höhe von TEUR 1.500, kurzfristige Darlehen von Nichtbanken in Höhe von TEUR 550, die Prolongation von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in einer Gesamthöhe von rund TEUR 650 und den Abschluss des Hauptsponsorvertrages für die Saison 2010/2011 mit der Schüco International KG über TEUR 1.287 (für die Zugehörigkeit zur zweiten Bundesliga) mit erwartetem Zahlungseingang im März 2010.

    Für eine --auch in Abhängigkeit vom weiteren Einnahmeverlauf-- möglicherweise entstehende weitere vorübergehende finanzielle Unterdeckung zum 30. Juni 2010 sind insbesondere folgende (nicht abschließend aufgezählte) Maßnahmen angedacht:

    •Abschluss weiterer kurz- bis mittelfristiger Finanzierungsmaßnahmen (z. B. Darlehensaufnahmen, Kreditprolognationen, etc.) mit Banken und Nichtbanken

    •Abschluss weiterer Sponsoringverträge; in einem konkreten Fall liegt uns eine Absichtserklärung für eine Finanzierungsmaßnahme bereits vor.

    •Stundung und Prolongation von Krediten des Vereins, um Zins- und Tilgungsleistungen zeitlich nach hinten zu verlagern.



    Zur Beseitigung der finanziellen Unterdeckung und zur Vermeidung der Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft sehen wir hierzu derzeit insbesondere folgende (ergänzende bzw. alternative) Finanzierungsmöglichkeiten:

    I. Transfererlöse aus dem Abgang von (über den 30. Juni 2010 hinaus vertragsgebundenen) Lizenzspielern und dadurch auch bedeutsame Einsparung beim Personalaufwand.

    Zur Herstellung der notwendigen Spieleranzahl im Lizenzspielerkader beabsichtigen wir dann Neuzugänge mit deutlich geringeren Anschaffungskosten und deutlich geringerem Personalaufwand (vorzugsweise aus dem Jugend- und Nachwuchsbereich). Da wir diese möglichen Maßnahmen im Spielerkader (d. h. Abgänge und Zugänge) für die kommende Spielzeit 2010/2011 derzeit vertragsseitig noch nicht umgesetzt haben, haben wir die quantitativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in unserer Planung für 2010/2011 dem Grunde und der Höhe nach auch noch nicht berücksichtigt.

    II. Umfinanzierung/Verkauf des vereinseigenen Stadions

    Sowohl bei Realisierung einer Umfinanzierung der Verbindlichkeiten des Vereins, der Gründung einer Betreibergesellschaft für das vereinseigene Stadion oder alternativ dem Verkauf des Stadions könnte der alleinige Kommanditaktionär Arminia Bielefeld e.V. seine lang- und kurzfristigen Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft in Höhe von insgesamt TEUR 11.463 vollständig oder zumindest überwiegend begleichen. Insbesondere das Thema „Umfinanzierung des Vereins“ soll von Vereinsseite Ende März 2010 mit der Landesbank NRW weiter erörtert werden; es wurde seitens des Vereins mit den Bielefelder Bankpartnern bereits diskutiert. Ebenso laufen derzeit seitens des Vereins aktive Gespräche zu den anderen genannten Möglichkeiten.

    III. Minderheitsbeteiligung an der Gesellschaft/Sonstiger externer Kapitalzufluss

    Aktuell wird durch eine renommierte Unternehmensberatung die Gesamtsituation von Arminia Bielefeld eingehend mit dem Ziel analysiert, ein tragfähiges Konzept für eine mögliche Minderheitsbeteiligung Dritter an der Gesellschaft zu entwickeln. Ob diese Beteiligung durch tatsächlichen Anteilserwerb an der KGaA, durch einen Kooperationsvertrag, durch Sponsoring oder auch durch eine Kombination von Maßnahmen erfolgen soll, ist den nächsten Wochen und Monaten von allen beteiligten Partnern weiter zu analysieren und zu beurteilen. In jedem Fall laufen auch zu diesem Thema bereits aktive und zielorientierte Gespräche.

    IV. Gesamtaussage

    Obwohl wir auf der Basis der inzwischen schon umgesetzten und noch umzusetzenden Finanzierungsmaßnahmen, bisher geführter Gespräche und laufender Planungen die Fortführungsfähigkeit der Gesellschaft mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als gegeben ansehen, beinhalten alle noch nicht umgesetzten und geplanten Finanzierungsmaßnahmen naturgemäß verschiedene Unsicherheiten.

    Wir weisen an dieser Stelle daher ausdrücklich darauf hin, dass der Fortbestand der Gesellschaft auf Grund der angespannten Liquiditätslage bedroht ist, sofern und soweit die vorgenannten oder alternative Finanzierungsmaßnahmen zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und zur Bedingungserfüllung für Zwecke der Lizenzerteilung nicht im ausreichendem Maße umgesetzt werden.

    Insgesamt sieht sich die Gesellschaft zukünftig der Herausforderung gegenüber, sowohl die finanzielle Leistungsfähigkeit wieder herzustellen und durch einen strikten Konsolidierungskurs (sowohl für das Szenario Klassenverbleib als auch für das Szenario Aufstieg 1. Bundesliga) eine dauerhafte wirtschaftliche Basis zu legen. Auf dieser Grundlage muss dann die Attraktivität des Produkts „Lizenzfußball“, das Image des „DSC Arminia Bielefeld“ und die Akzeptanz in der Region schrittweise gesteigert werden, um die Ertragspositionen insbesondere im Zuschauer- und Sponsoringbereich nachhaltig zu verbessern.

    Das heißt dieses Desaster hat eine lange Vorlaufzeit. Die Liquiditätsprobleme gibt es nicht erst seit Kündigung der KK-Linie seitens der VoBa.
    Die einzige Maßnahme diesen Mißständen entgegenzuwirken sind (waren) noch ein Kredit, noch eine Stundung, noch ein Zugriff auf zukünftige Einnahmen.
    Anstatt Verbindlichkeiten zu reduzieren wurden ständig neue Schulden gemacht.

    So kann man einen Verein nicht führen.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Stoppa Schulz
    • 15. April 2011 um 09:57
    Zitat

    Original von Pressesprecher

    Nein, das stimmt nicht. Anfang Mai wird die Fernsehrate an uns überwiesen. Wir haben immer gesagt, dass die Saison durchfinanziert ist. Das wäre sie auch, hätte uns die Bank nicht die KK-Linie (Dispo) gekündigt. Mit der Inanspruchnahme des Sicherungsfonds haben wir die Liquidität bis zum Saisonende aber wieder hergestellt.

    @ Pressesprecher
    Nur mal so aus Neugier. Da die Saison ja durchfinanziert war, hat man da ja auch gewisse Zuschauereinnahmen verrechnet.
    Ehrlich mal, wie groß war (ist) denn der Verlust aus dem Sieggarantieticketdesaster ??? Kann esw vielleicht sein, das man wegen der fehlenden Eintrittsgelder den Dispo benötigt hätte??
    Die VoBa ist die Hausbank des Vereins, sollte die Zahlen also seit langem kennen. Sie hat garantiert nicht wegen dieser Mail die KK- Linie gekündigt.

    P.S. Wann ist mit der Veröffentlichung das Jahresabschlußberichtes 2010 zu rechnen??

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Stoppa Schulz
    • 14. April 2011 um 22:43
    Zitat

    Original von soccer
    Im Prinzip soll dieser Solidarfond doch genau einen Fall abfangen, der bei Arminia eingetreten. Eine Bank hat kurzfristig eine Zusage zurueckgezogen, aufgrunddessen ist eine unvorhergesehene Liquiditaetsluecke aufgetreten, die nun durch ein Darlehen aus dem Solidarfond abgedeckt soll.

    Sicher nicht schoen und nicht sehr medienwirksam, aber doch in Ordnung an, so lange:
    (a) Es sich um die (bisher so vermittelte) Ueberbrueckung bis zu der Auszahlung der Fernsehgelder im Mai handelt. Sprich, man sollte in der Lage sein, dieses Darlehen, zumindestens zu einem grossen Teil, nach der Auszahlung der Fernsehgelder wieder zurueck zu zahlen.
    (b) Der Rest der Saison (Mai/Juni Gehaelter) finanziert ist.

    Man möchte 1,2 Millionen aus diesem Fond. Wie hoch war dann gleich die Fernsehgeldrate??? :pillepalle:

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Stoppa Schulz
    • 14. April 2011 um 22:37
    Zitat

    Original von Richie

    Das stimmt ja so nicht. Die zusätzlichen schulden sind in dem Moment beglichen, wenn die Fernsehgelder ausgezahlt werden. Im Grunde ist das jetzt das gleiche Finazierungsmodell wie mit der Volksbank. Das funktioniert ganz ähnlich wie ein Überziehungskredit - nur in etwas anderen Dimensionen.

    Die hätten auch das Geld vorgestreckt und es wäre mit den Fernsehgeldern im Mai beglichen worden. Insofern geht es hier tatsächlich um kurzfristig fehlende Liquidität, entstanden durch den Zahlungsmodus der Fernsehgelder und nicht um weitere Zahlungsunfähigkeit oder gar Schuldenerhöhung. Daraus kann man keinen Schluss für die gesamte finanzielle Lage oder womöglich die Lizenz ziehen.

    Alles was da momentan abläuft sind buchhalterische Taschenspielertricks. Ich erwarte das der Verein unverzüglich den Jahresbericht 2010 auf den Tisch legt, damit man belegbar prüfen kann, was und wie man auf die Zahlen des Berichtes 2009 reagiert hat. Das man belegbar prüfen kann was alles schon an zukünftig hereinkommenden Geldern "im Voraus verausgabt" ist. Das man belegbar sehen kann welche Verbindlichkeiten in diesem Jahr zusätzlich zu denen des Jahres 2009 gemacht wurden.

    Nur so kann ich als Fan beurteilen wie die Verabtwortlichen mit dem Verein umgegangen sind, und ob es überhaupt Sinn macht eine Zulassung für Liga 3 zu erstreben. Das dort die finanziellen einnahmen wesentlich schlechter als in Liga 2 ist ja wohl unbestritten.

    Bin gespannt ob der DFB einem Verein mit 22 (27) Millionen Euro Verbindlichkeiten die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit für die 3te Liga bescheinigt.

    @ Richie
    Nur wer gewährt eigendlich einem bereits total überschuldeten noch einen Überziehungskredit???

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Stoppa Schulz
    • 14. April 2011 um 22:19
    Zitat

    Original von Lippe-Korty
    In diesem Fall hat Schnitzmeier richtig gehandelt und man sollte seinen Stolz zurückstecken und dankbar sein das was geht.

    Er hätte richtig gehandelt wenn der DSC gesichert nächstes Jahr in einer der beiden DFL Ligen lizensiert wäre. Sind wir aber nicht, und insofern finde ich es eine Frechheit sich so kurz vor Saisonende aus diesem Solidarfond der 36 DFL Lizenzklubs zu bedienen.

    In einer solchen Lage diese Quelle anzuzapfen ist beschämend und in meinen Augen auch nicht Sinn dieses Fonds.

    Wie gesagt wäre eine weitere Ligazugehörigkeit über das Saisonende hinaus gesichert wäre es für mich in Ordnung, in unserer Situation ist das Schmarotzertum.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Stoppa Schulz
    • 14. April 2011 um 20:05
    Zitat

    Original von Exteraner
    Als Geschäftsführer ist Schnitzmeier doch wohl verpflichtet, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, oder nicht?
    Und bei Krediten gibts nunmal auch das Risko des Verlusts. Dafür muss man ja auch Zinsen zahlen.
    Die Unverantwortlichkeit liegt dann eher auf der Seite der Kreditgeber.

    Na dann will ich doch hoffen das Schnitzel schon das Fax (oder doch besser die Mail?) nach Düsseldorf geschickt hat, um mitzuteilen wann und wo der DSC Troß zum Auswärtsspiel in D'dorf zur Abholung bereit steht.
    Wenn schon denn schon.... ist der Ruf erst ruiniert...!!! :wall:

    Man muß in einer solchen Situation sicherlich vieles versuchen, aber vor allen Dingen muß man in einer solchen Situation den Schaden begrenzen und nicht vergrößern.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Stoppa Schulz
    • 14. April 2011 um 19:45
    Zitat

    Original von Exteraner

    Was habt ihr eigentlich immer mit "Peinlichkeiten"?
    Man könnte auch sagen, dass so eventuell noch einige Mitarbeiter bei Arminia ihren Job behalten können. Zumindest kurzfristg. Da wäre es mir dann auch egal, ob das jemand peinlich findet oder nicht.

    Hallo,
    dieser Rettungsfond soll doch den 36 DFL Klubs zur Verfügung stehen, um das Bestehen (RETTUNGSFOND!!) in Liga 1 oder 2 zu ermöglichen, und nicht um einen längst völlig überschuldeten Verein das Überleben zu sichern. . Was soll also dieser Quatsch??
    Ich denke Bielefeld braucht Arminia und Arminia wäre ein so tolles Aushängeschild. :nein: :lol: :nein: Hahaha

    Dieses gesamte Verhalten ist an Peinlichkeiten nicht zu überbieten. Normalerweise müßte es eine Instanz geben die diese "Wahnsinnigen" stoppt. Noch ein Kredit, hier ein paar mehr Schulden und dann immer so weiter!! Das ist unfaßbar und unverantwortlich.

    Das ist unverantwortliches Handeln, weil irgendwer diese ganze Sch.... wegwischen muß!!!

    P.S. Bitte rede nicht so einen Quatsch von Arbeitsplätzen beim DSC. Nicht eine Sekunde haben Schnitz un Co. bei diesem Antrag an diese Leute gedacht.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Stoppa Schulz
    • 14. April 2011 um 19:28

    Wie peinlich ist das denn Geld aus einem Rettungsfond einer Gruppierung in Anspruch zu nehmen, welcher man in ein paar Wochen überhaupt nicht mehr angehört???

    Mit der DFL hat der DSC (wahrscheinlich) ein paar Jährchen nix mehr zu tun (außer dann hoffentlich die Schulden zu bezahlen).

    Unglaublich zu welchen Peinlichkeiten dieser Verein fähig ist.

    Mitlerweile hoffe ich das der DFB konsequenterweise einem dermaßen überschuldeten Verein die Zulassung für Liga 3 nicht erteilt. Dieses Schmierentheater muß mal zu Ende gehen.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Stoppa Schulz
    • 5. April 2011 um 14:59

    Ich denke das trifft es ziemlich genau:


    Nach dem monatelangen Siechtum des DSC kommt es also heute, nach leidvollen wie leidenschaftlichen Debatten, zum show down der Arminia, folgt man der Lesart des Vostandes.
    Hier noch einmal der Versuch, den Unentschlossenen eine kleine Entscheidungshilfe mit auf den Weg zu geben. Im Grunde gibt es doch zwei Positionen: die der IDEALISTEN und die der REALISTEN. Die nachfolgenden Beschreibungen sind wirklich ehrlich und ohne jede Art von Häme so gemeint:
    zum IDEALIST: er, dem Arminia über alles geht (for ever), der, absolut verständlich, nicht begreifen kann, dass eine über 107 jährige Tradition zu Ende gehen könnte. Er klammert sich an jeden Strohalm, obwohl auch er weiss, dass vieles nicht mit rechten zugegangen ist oder geht. Ihm dreht sich der Magen um, nach jedem Spiel, nach jeder Erklärung der Offiziellen. Ihm geht es nur um Morgen, nicht um Übermorgen. Die Lizenz muss her, ganz egal, wie. Sein Hauptargument: sonst geht eh alles den Bach runter, was soll´s , da kann man auch der Ausgliederung zustimmen. Er glaubt, nein, er will den Aussagen von Schnitzmeier glauben schenken. Und schliesst die Augen..und betet.
    der REALIST: fragt nach, wie denn in Zukunft der DSC von den über 27 Mio Schulden jemals runter kommen will. Er sieht, dass bis zur Stunde mehr Fragen offen sind als beantwortet . Er ist verzweifelt, dass die Bosse mit Informationen mehr als spärlich umgehen, verliert darüber sein "Vertrauen" in die Führungscrew. Er sieht auch das Übermorgen und fragt, wie es denn weitergehen könnte. Und bekommt nur die Erklärung: Zustimmung oder Ende im Klartext: friß oder stirb. Ser seht in der Konstruktion der Ausgliederung ein mehr als fragiles Gebilde, das bisher den Nachfragen nicht standgehalten hat z.B.das Wertgutachten, das den Realwert nicht berücksichtigt. Sein Nachteil: er müsste, was auch er nicht will, einen Konkurs "billigend" in Kauf nehmen. (Das haben zumindest die Bosse medial gut hingekriegt). Zwar ist sein Vertrauen in Aussagen von Schnitzmeier und Genossen gegen null tendierend, aber eine alles (er)lösende Alternative kann auch er nicht anbieten. Dafür ist die Zeit (mit castings, Maulwurfsuchen etc) abgelaufen.
    Was bleibt? Ein Ende mit Schrecken, und ein Neuanfang, auf sehr niedrigem Niveau. Oder ein Schrecken ohne Ende, der uns noch viele Jahre, mindestens über ein Jahrzehnt hinaus, mit der Frage beschäftigen wird: wie decken wir, wie bauen wir unsere Schulden ab?
    Fazit: beide Gruppen, Realisten wie Idealisten, stehen (gemeinsam!) vor der Entscheidung: Pest oder Cholera ?
    Wie schrieben hier einige user des öfteren: Danke an den Vorstand, dass Ihr unsere Arminia in diese Lage gebracht habt.

  • Arminia in den Medien

    • Stoppa Schulz
    • 5. April 2011 um 13:11

    So sieht es aus.
    Und nun bitte nicht wieder so sinnige Kommentare wie: Sch... C..., Der soll die Schn...

    So unrecht hat er nicht. Diese jahrelange Mißwirtschaft muß mal aufhören.


    http://www.bild.de/sport/fussball…50306.bild.html

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Stoppa Schulz
    • 5. April 2011 um 12:57
    Zitat

    Original von pistolero79

    Wenn man Liga 3 nicht schafft, wird Liga 4 und 5 ebenso nicht zu schaffen sein.

    Heisst dann Liga 6 ( Westfalen Liga Staffel 1) Ist für mich dennoch gleichzusetzen mit "ganz unten anfangen".

    Zusätzlich muss man dort ja auch erst einmal eine Mannschaft zusammenbekommen, Trainerteam + Mini Sponsoren finden. Heisst mit ein wenig Pech auch da gehts noch eine Liga weiter runter, weil man es eben nicht kennt, bzw die richtigen Leute so schnell zusammenbekommt.

    Würde für mich heissen in Liga 7 gehts dann erst von vorne los, nach noch einem verschenktem Jahr.

    Also lieber die Chance auf Liga 3 erhalten, als aufgeben . Zudem ist es immer fairer zu versuchen jedem Gläubiger sein Geld zurück zu zahlen, anstatt auf dem einfachen Wege zu verschwinden.

    Alles anzeigen


    Fairer wäre es gewesen solide zu wirtschaften und nicht Schulden ohne Ende aufzubauen.
    Glaubst Du ernsthaft daran das man bei Zulassung zu Liga 3 jemals den Gläubigern ihr Geld zurückzahlen kann??

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Stoppa Schulz
    • 5. April 2011 um 12:34
    Zitat

    Original von almgänger 72

    Es geht hier um den Verein und seine Existenz! Und nicht um das Amt des Präsidenten. Egal , wer Präsident ist oder wäre, die Ausgliederung ist ohne Alternative. Ich denke auch, das alle Argumente Pro und Contra ausgetauscht sind. Was mir bei den "Neinsagern" bisher fehlt, ist die Nennung einer realistischen Alternative. Nur aus Frust und Unzufriedenheit mit "Nein" zu stimmen, halte ich für verkehrt. Präsidenten kommen und gehen, aber was bleibt (hoffentlich)ist "Arminia ". Personen sind austauschbar. Und damit will ich die berechtigte Kritik an den Fehlentscheidungen nicht beschönigen, aber ich bin der festen Überzeugung, dass bei Überstehen dieser schlimmen Krise eine Säuberung stattfindet und die verantwortlichen Personen endlich wieder den Verein nach vorne bringen.


    Hier mal was zum Lesen weil Dir ja Alternativen fehlen. Quelle WB

    Arminia Bielefeld
    Drei Wege aus der Krise

    Es geht um höhere Beträge: Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier mit den Unternehmern Dirk U. Hindrichs und Gerhard Weber. Foto: Starke
    Dienstag, 05. April 2011- 05:05 Uhr
    7 hrs

    Von Dirk Schuster

    Stadion ausgliedern oder frisches Geld beschaffen, sonst kommt der Insolvenzverwalter .Stadion ausgliedern oder frisches Geld beschaffen, sonst kommt der Insolvenzverwalter
    Bielefeld (WB). Für Arminia Bielefeld gibt es drei Wege aus der Finanzkrise.


    1. Ein Votum pro Stadionausgliederung

    Mit der Ausgliederung der Schüco-Arena in eine eigene Gesellschaft könnte die Schuldenlast in Höhe von 27 Millionen Euro nach Arminia-Darstellungen um mehr als 20 Prozent reduziert werden. Etwa fünf Millionen Euro Darlehen könnten so in Eigenkapital umgewandelt werden. Damit würde der Schuldenstand wieder unter das Vermögen (zirka 25 Millionen Euro) sinken. Bei der Abstimmung heute Abend ist dafür eine Zweidrittelmehrheit nötig. Doch auch dann blieben immer noch 22 Millionen Euro Schulden.


    2. Frisches Geld

    Sucht Arminia schon den weißen Ritter? Wenn sich Investoren finden, die in einem gewissen Umfang frisches Geld in den Klub pumpen, wäre dem DSC sofort geholfen. In der vergangenen Saison haben regionale Unternehmen dem Klub auf diese Weise bereits das Fortbestehen gesichert. Es könnte auch dieses Mal so kommen. Denn der Imageverlust für die Wirtschaftsgrößen, allen voran die ehemaligen DSC-Aufsichtsräte Dirk U. Hindrichs (Schüco) und Gerhard Weber, wäre immens, sollte Arminia in Kürze einen Insolvenzantrag stellen müssen. Davon, dass die vielen Millionen Euro, die diese beiden und andere Geldgeber investiert haben, von einem auf den anderen Tag weg wären, ganz zu schweigen.


    3. Ein Insolvenzverfahren


    Der Begriff klingt dramatisch, doch ein Insolvenzverfahren wäre nicht gleichbedeutend mit dem Ende des Klubs. Das Prozedere sähe so aus:
    Der Antrag auf Insolvenz, sprich Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, kann formlos sowohl vom Gläubiger, als auch vom Schuldner gestellt werden. Im Fall Arminia wäre es Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier, der den Weg zum Amtsgericht gehen müsste.

    Der Amtsrichter bestellt daraufhin den Insolvenzverwalter (Rechtsanwalt), der den Platz des Geschäftsführers einnimmt. Der Insolvenzverwalter liest sich in die Bilanzen ein und prüft, wo Liquidität zu finden ist, um die Gläubiger zu befriedigen. Und er prüft, ob eine Fortführung des Unternehmens sinnvoll oder es besser ist, das Unternehmen abzuwickeln. Der Insolvenzverwalter ist angehalten, einen Sanierungsplan zu erstellen, um das Fortbestehen zu sichern. Doch nur, wenn die Gläubiger dem zustimmen, was sie in der Regel tun, kann es mit dem Unternehmen weitergehen. Der Insolvenzverwalter führt so lange die Geschäfte, bis der Sanierungsplan umgesetzt ist. Die Vergütung des Insolvenzverwalters ist Teil der Insolvenzmasse. Er bekommt sein Geld in jedem Fall. Dann folgen die Belegschaft und alle Gläubiger.

    Laut Gesetz hat ein Geschäftsführer die Pflicht, spätestens drei Wochen nach Kenntnis des Insolvenzgrundes Insolvenzantrag zu stellen. Im Fall Arminia liegt die Kenntnis eines solchen Grundes seit Montag vergangener Woche vor. An diesem Tag hatte die Hausbank, die Volksbank Bielefeld, den Kredit bereits auf null gesetzt. Für Ralf Schnitzmeier bleiben deshalb nur noch zwölf Tage Zeit, um frisches Geld zu beschaffen. Wenn kein Antrag gestellt wird, kann sich der Verpflichtete wegen Insolvenzverschleppung strafbar machen. Zivilrechtlich können die organschaftlichen Vertreter, im Fall Arminia die Aufsichtsräte, ebenso wie der Geschäftsführer dann zum Schadensersatz verpflichtet sei

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Stoppa Schulz
    • 5. April 2011 um 12:27

    Quelle WB

    Das nur mal für alle die immer von Kreisliga C faseln. Eine Insolvenz ist eben nicht immer das Ende.


    Arminia Bielefeld
    Insolvenz: Was wären die sportlichen Folgen?
    Dienstag, 05. April 2011- 04:31 Uhr
    8 hrs

    Von Sebastian Bauer

    Sportlich deutet bei Zweitligaschlusslicht Arminia Bielefeld alles auf den Abstieg hin - doch was passiert, wenn der Klub tatsächlich in den kommenden Tagen die Insolvenz beantragen muss? .Sportlich deutet bei Zweitligaschlusslicht Arminia Bielefeld alles auf den Abstieg hin - doch was passiert, wenn der Klub tatsächlich in den kommenden Tagen die Insolvenz beantragen muss?

    Bielefeld (WB). Sportlich deutet bei Zweitligaschlusslicht Arminia Bielefeld alles auf den Abstieg in die 3. Liga hin. Doch was passiert in der aktuellen und folgenden Saison, wenn der Klub tatsächlich in den kommenden Tagen die Insolvenz beantragen muss?

    Noch ist Arminia aufgrund seiner Zweitligazugehörigkeit ein Fall für die Deutsche Fußball-Liga (DFL). Der Verband gibt die Spielordnung vor und entscheidet über die Lizenz eines Vereins. Selbst bei einer sofortigen Insolvenz müsste der DSC den Spielbetrieb in der laufenden Saison nicht einstellen, solange der Klub Anreise und Ablauf der Begegnungen noch wirtschaftlich realisieren kann. Allerdings sieht die DFL-Lizenzierungsordnung eine sofortige Strafe für den Fall der Insolvenz vor (Paragraph 11, Ziffer 5): »Wird gegen einen Lizenznehmer im Zeitraum vom 1. Juli eines Jahres bis einschließlich des letzten Spieltages einer Spielzeit rechtskräftig ein Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens mangels Masse abgelehnt, so werden dem Lizenznehmer mit Rechtskraft des Beschlusses des Insolvenzgerichts neun Gewinnpunkte mit sofortiger Wirkung aberkannt.« Diese Strafe würde den Verein jedoch kaum treffen, da er bereits mit zehn Punkten Rückstand auf Platz 17 am Tabellenende des Unterhauses steht.

    Ob der DSC Arminia nach dieser Saison allerdings die Zulassung für die 3. Liga erhält, ist äußerst fraglich. Momentan befindet sich der Deutsche Fußball Bund (DFB), der von der 3. Liga abwärts zuständig ist und damit die DFL ablöst, in der Prüfungsphase für die Lizenzanträge. Bei einer möglichen Insolvenz wäre die Erteilung der Lizenz sehr unwahrscheinlich.

    »Wenn Arminia für die 3. Liga keine Zulassung erhält, hat der Klub 14 Tage Zeit, einen Lizenzantrag für die Regionalliga zu stellen. Erfahrungsgemäß wird das aber nicht einfacher, weil sich die wirtschaftlichen Zulassungvoraussetzungen nicht entscheidend ändern«, erklärte ein DFB-Sprecher. Sollte auch die Regionalligalizenz nicht erteilt werden, könnte Arminia einen Antrag für die NRW-Liga stellen. Die fünfte Liga ist die letzte Spielklasse mit einem wirtschaftlichen Zulassungsverfahren, in dem man einen wirtschaftlichen Nachweis erbringen muss. <fill></fill>sba

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Stoppa Schulz
    • 5. April 2011 um 11:48

    Richard Branson wäre der richtige Ansprechpartner.

    Der hätte genug Pulver, aber und das wäre das Wichtigste:

    ER LIEBT DAS RISIKO !!! :lol:


    Sorry hab das SIR vergessen

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Stoppa Schulz
    • 5. April 2011 um 11:30

    Herr Schnitzmeier ist eh ein Genie.
    Er hat den Weg gefunden aus Verbindlichkeiten Eigenkapital zu generieren.
    Der Traum von Millionen Menschen wird wahr.

    Ich werde die Entwicklung sehr genau beobachten, da ich da auch noch ein paar Verbindlichkeiten hätte.....! ;)

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Stoppa Schulz
    • 5. April 2011 um 11:04
    Zitat

    Original von Felipe

    Wohl kaum. Bei der ganzen Flickschusterei wird es kein langfristiges Konzept geben. Was die mittelfristige sportliche Perspektive anbetrifft, haben wir Schnitzmeier doch schön gehört. Von einer jungen Mannschaft in Liga 3 ist die Rede, von ostwestfälischer Bescheidenheit, ehrlicher Arbeit...usw. Ähnliches wurde auch vor dieser Saison angekündigt, das Ende vom Lied kennen wir.

    Außerdem werden die Verantwortlichen am heutigen Abend kaum eigene Fehler eingestehen, sondern stattdessen auf die Tränendrüse drücken und darauf verweisen, was der böse Maulwurf mit dem ansonsten doch toll gepflegten Arminia-Rasen angerichtet hat. Und die Stühle werden sie auch nicht räumen. Können einige wahrscheinlich auch gar nicht, weil dann wohlmöglich Dinge zu Tage treten würden, wonach manch einer kein Bein mehr an die Erde bekäme.

    Wenn es zur Ausgliederung kommt wird munter weiter imrpovisiert und geklüngelt werden.

    Hat man doch alles clever eingestielt. Den Termin lange hinausgezögert. Ein Dienstag Abend im BC damit bloß nicht zuviele Mitglieder kommen. Jetzt plötzlich ist die Stadionausgliederung sogar doch für die Zulassung 3te Liga unerläßlich.

    Lügen, Lügen, und nochmals Lügen. Immer nur etwas zugeben wenn es nicht mehr anders geht. Die plötzliche Tranparenz ist doch auch nur der Drohung von letzter Woche geschuldet, als Fan Schwede drohte ohne Infos mit Nein zu stimmen.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Stoppa Schulz
    • 4. April 2011 um 18:56

    Wir haben absolutes Verständnis für die Reaktion unserer Hausbank. Aufgrund der Tatsache, dass in der vergangenen Woche eine interne Email eines Gremienvertreters öffentlich wurde, in der u.a. die finanziell schwierige Gesamtsituation beim DSC thematisiert wurde, blieb der Bank letztendlich keine andere Wahl.

    Da platzt mir aber gleich die Krawatte. Wie kann man so etwas von sich geben. Die E-Mail ist schuld. Ich lach mich weg. Die E Mail hat überhaupt keine Schuld. Schuld ist die finanzielle Lage das Vereins. Da kann in einer Mail stehen was will, wenn ich meiner Bank belegen kann das es halt nicht so ist, werden mir auch keine zugesagten Kreditlinien gekündigt.

    Es sieht eher so aus, das man der Bank bei Beantragung der Kreditlinie da wohl nicht vollkommen über die schwierige Gesamtsituation des Vereins informiert hat.

    Komisch bei Arminia sind immer andere Schuld, das ist zum :kotzen:

    Außerdem sollte es einem Verein wie Arminia doch wohl möglich sein (Liquidität vorausgesetzt) über andere Konten die Gehälter abzuwickeln. ;) :nein:

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Stoppa Schulz
    • 4. April 2011 um 18:36
    Zitat

    Original von unknown-caller

    Das kannst Du nicht ernsthaft so meinen, oder?
    Was Du da verlangst ist doch unmöglich in der Realität umsetzbar.
    Die Zahlen die genannt wurden und auch die Namen müsstenfür jeden eigentlich reichen. Wer mehr verlangt ist ein Träumer.
    Sowas gibt es niergends!

    Das verstehe ich jetzt nicht. Diese Arena Gesellschaft muß doch zwangsläufig völlig offen kommuniziert werden. Man muß sich an die 49 % halten und ich denke es ist in ureigenstem Vereinsinteresse zu zeigen wie viel Vertrauen die Zeichner in den Verein haben.

    Ich hätte es nur schön gefunden wenn man mir vor meiner Stimmabgabe mal mehr als: zeigen Interesse, gibt gute Anzeichen oder ähnliche Phrasen präsentiert hätte. Scheinbar haben ja wohl weder Weber noch Schüco verbindlich zugesagt.
    Absichtserklärungen und Wasserstandsmeldungen wurden fürwahr reichlich abgegeben, was fehlt sind Meldungen über nachprüfbare Abschlüsse.

    Nochmals vor 3 Monaten war die Ausgliederung laut Herrn Schnitzmeier nebensächlich. Und nun gibt er kund, das ohne morgige Zustimmung es keinen Profifußball für eine laaaaaaaaaaaange Zeit in BI gäbe. Das ist fast unverschämt zu nennen.

    Wieder sind wir Fans Schuld daran und nicht der Verein. Wenn er denn sagen würde : Wir (der Verein) sind Schuld an dieser Misere aber Ihr könntet uns helfen unsere Fehler wieder gutzumachen......!
    Aber nein, es kommt nur ein : Wenn Ihr nicht dann.....!!

    Das ist widerlich und in anbetracht dessen, dass wir Fans ja zusätzlich auch noch auf die Auszahlung von 3 Millionen + Zinsen verzichten und obendrauf noch frisches Geld geben sollen, sehr unklug.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Stoppa Schulz
    • 4. April 2011 um 17:49
    Zitat

    Original von Wertago

    Wenn das morgen nicht klappt, SIND rund 15 Mio. STEUERGELDER IM ARSCH Schulden bei der Stadt, die nicht bedient werden; Landesbürgschaft, die fällig wird). Und es gehen noch mehr weg, denn die Stadt muss die Bauruine unterhalten ppp.

    Du hast recht, die Situation ist absolute Scheisse und verschuldet von Leuten, die Du zu recht anprangerst. Aber das hilft doch jetzt nicht weiter. Die Frage ist doch die: Machen wir Schluß oder nutzen wir eine - zugegebenermaßen - recht geringe Chance, noch mal auf einen einigermaßen festen Boden zu gelangen. Das kostet den Steuerzahler dann vielleicht nicht soviel. Und wenn die Stadt für zwei oder drei Jahre keine Darlehenszinsen erhält, ist das immer noch besser, als das Darlehen abschreiben zu müssen und die Zinsen auch nicht zu erhalten.

    Sorry für meine manchmal etwas zu emotioneale Ausdrucksweise. ;)

    Ja ich denke momenbtan sind wir alle etwas angespannt. Da hakt es auch bei mir manchmal aus. :rolleyes:

    Ich finde nur Chancen hatte der Verein doch wirklich zur Genüge. Wenn es denn wenigstens Anzeichen für einen Lernprozeß geben würde. Wie kann es angehn das nach einem Jahr kein Ergebnis von der Landesbank vorliegt? Warum kann der Verein nicht vermelden Sponsor x wandelt die Summe von XXX Euros in Anteile um, und Sponsor Y wandelt die Summe YYY Euros um?? Dann sähe man mal Verhandlungserfolge. Sieht positiv aus, hat Interesse signalisiert ist doch alles nur Blabla.
    Jedem Unternehmen das so in finanzieller Schieflage wäre würde man doch auch (und das zu Recht) den Stecker ziehen.
    Durch den nun noch anstehenden sportlichen Abstieg ist es doch utopisch zu denken man könne die Verbindlichkeiten verringern.
    Darum fände ich die Zahlen von 2010 auch so wichtig um zu sehen wie es sich in dem Jahr 2te Liga entwickelt hat. Denn das die monitären Einnahmen in Liga 3 dürftiger ausfallen werden ist doch wohl unbestritten.
    Also steht doch zu befürchten das ab Sommer diesen Jahres die Verbindlichkeiten nochmals steigen würden. Und da bin ich (mitlerweile) der Meinung das es langsam unveratwortlich ist immer so weiter zu machen.

    Kannst ruhig glauben das mir altem Sack diese ganze Geschichte recht nah geht, da hat man mit diesem Chaosclub viel zu viel erlebt.
    Aber alles hat seine Grenzen.

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