Schauen wir mal. Die Karriere-Spannweite von ehemaligen U19-Stars reicht von Toni Kroos bis Samed Yesil.
Beiträge von Halbakademiker
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Die Nicht-Verlängerung kommt kaum überraschend, aber offiziell ist das noch nicht, oder?
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Ich halte es aber auch für fraglich, wie zeitgemäß diese konkrete Regelung in diesem Fall noch ist. Die 3. Liga ist ja inzwischen eine Profi-Liga wie die anderen auch, wenn auch finanziell auf schmalerer Basis. Die Förderung von deutschen Nachwuchsspielern hängt sicher eher an den NLZ und ggf. noch an den U23 Teams der großen Klubs. Die bestehende Regel wurde ja de facto ohnehin oft durch "Zählkandidaten" aus der eigenen U19 ohne viel Spielpraxis bei den Profis umgangen (bei uns zuletzt Zaloha, Luka.
Dass das EU-Wettbewerbsrecht andere schützenswerte Werte und Rechtsgüter demoliert ist grundsätzlich noch mal eine andere Problematik, auch wenn ich in diesem Fall der gekippten Regelung nicht hinterhertrauer. Das ist halt das Resultat, wenn man neoliberalen Wettbewerbsvorstellungen quasi Verfassungsrang einräumt (Lissabon).
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Unsere Marktwerte auf transfermarkt sind im Moment Quark mit Sauce, ganz ehrlich. Das ist einfach 3. Liga Malus. Als wenn der Weiß jetzt 10x so viel wert wäre wie Kersken. Da lachen doch die Hühner.
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Hat hier leider aus seiner starken Physis wenig gemacht. Bei Woltemade sieht man, was mit so einer Statur auf der Position möglich ist, wenn auch noch etwas Timing und Technik dazukommt. Das fehlte Becker leider hier meist. Hoffen wir, dass es in Ulm für ihn besser läuft.
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Nochmal was zur Liste:
Eins vorab - eine in diesem Kontext geteilte Liste als „schlimm“ zu bezeichnen, finde ich irgendwie komisch, respektiere es aber.
Gut, nächstes Mal nenne ich sie unausgegoren oder in Teilen nicht nachvollziehbar. Etwas anderes war jedenfalls nicht gemeint. Ich kann die Intention hinter der Liste durchaus gut nachvollziehen. Etwas klarere Kriterien und ein bisschen mehr Sorgfalt hätten sie aber wertvoller gemacht. Wenn man sich die Mühe schon macht, dann auch richtig. Eine Doktorarbeit muss es trotzdem nicht werden.

Auf Arminia gemünzt wird man sich wohl darauf einigen können, dass wir irgendwo in der oberen Hälfte der Liga 2 einzuordnen sind. In der Bundesliga sind die ganz großen Klubs, die Retorten mit externer Finanzierung + ein paar gleich große/kleinere, die nach langjähriger Bundesligazugehörigkeit finanziell einfach einen Vorsprung haben. In diese Phalanx wird es schwer dauerhaft einzubrechen. Das ist seit ~15 Jahren eigentlich nur Union gelungen, alle anderen mussten früher oder später wieder runter. In der zweiten Liga sind ein paar gefallene Großklubs (weniger dank der Aufsteiger jetzt), viel Augenhöhe (mittelgroße Traditionsklubs) und vereinzelt kleinere Überperformer. In der 3. Liga ein paar (ähnlich) große Namen, die aber sportlich noch einen tieferen Fall hinter sich haben und deswegen hinter uns stehen, sowie diverse Dorf- und Kleinklubs, die weniger Substanz haben als wir.
Ich glaube die meisten hier können das auch einigermaßen realistisch einordnen, auch wenn der ein oder andere vielleicht Arminia wegen Vereinsbrille und Bundesliga-Nostalgie etwas überbewertet.
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Ich bin nicht begeistert ob der hier aufkommenden Gerüchte. Geld ist schön und gut, hilft uns aber im Zweifelsfall nichts, wenn wir wieder in die 3. Liga durchgereicht werden. Ich würde sowohl Oppie als auch Kersken lieber halten. Kersken hat hier als junger Keeper einen verdammt guten Job gemacht. Das ist zudem eine sensible Position und nach Ortegas Abgang hat es ganz schön lange gedauert, bis man sie wieder den Ansprüchen entsprechend besetzt hatte. Kapino und Fraisl lassen grüßen. Wer ernsthaft erneut Bock auf solche Abenteuer hat, kann natürlich gerne einen Verkauf befürworten. Ich hab da gar keinen Bock drauf und bin mir zudem sicher, dass Kersken auch in der 2. Bundesliga einer der besseren Keeper wäre.
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Die Frage ist auch, worüber wir hier überhaupt reden. Geht es nur um die aktuelle sportliche Leistungsfähigkeit und die finanziellen Voraussetzungen? Geht es darum, was auf Basis des Fanrückhalts potenziell in der Zukunft möglich sein könnte? Spielen die Lorbeeren der Vergangenheit eine Rolle bei der Rechnung? Je nachdem, für was man sich entscheidet, bzw. wie man diese Faktoren gegeneinander gewichtet, kommt man zu völlig anderen Ergebnissen. Das war schon in der ersten Liste nicht klar und ist es auch jetzt nicht.
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Ich habe in der Liste mal ein paar Änderungen vorgenommen. Die farblichen Hervorhebungen zeigen, warum es für Arminia aktuell nur noch darum gehen kann sich in Liga 2 möglichst weit oben festzusetzen. Da sind die Investoren- und Mäzenenclubs, die ganz massiv gefördert werden und ohne diese Förderung wohl kaum so existieren würden und Clubs die sich allgemein überdurchschnittlich gut entwickelt haben und entsprechend Plätze blockieren/einnehmen. Die Zahlen zeigen dann recht plakativ, warum Arminia den Fahrstuhl zwischen der ersten und zweiten Liga im Untergeschoss verlassen hat.
Auf der anderen Seite sieht man an der schieren Anzahl der Clubs, die potentiell Anspruch auf einen Platz im Profifußball anmelden könnten, dass die Argumentation, dass man Druck vom Kessel der Regionalliga nehmen könnte, indem man die ersten beiden Ligen moderat aufstockt nicht aus der Luft gegriffen ist. Hier sind natürlich viele Ostclubs zu nennen, von denen viele Regionalligisten hervorzuheben sind, die erheblich mehr Potential haben. Aber auch Dresden wäre als Club in so einer großen Stadt im Westen vermutlich besser aufgestellt als aktuell in der Realität.
Blau sind ansonsten Änderungen, die wohl nur aufgrund historischer, aktueller oder emotionaler Verklärung von besagter "Mehrheit" woanders einsortiert worden sind. Stand jetzt sehe ich da in vielen Fällen keine sachliche Begründung für die ursprüngliche Einordnung. Gestrichen sind Clubs, die ohne außergewöhnliche Ereignisse so schnell nicht nochmal auf der Bildfläche oberhalb von Ober- und Regionalliga auftauchen werden. Die Einschätzung ist unabhängig von Sympathie, sondern beruht auch darauf, dass einige dieser Clubs selbst Ambitionen in Richtung Profifußball eine Absage erteilt haben. Burghausen zum Beispiel. Es macht in diesem Zusammenhang auch keinen Sinn Clubs aufzulisten, die mal irgendwann höherklassig gespielt haben, aber heute wenn überhaupt nur noch als reine Amateurclubs existieren, was die Teils interessante und glorreiche Vergangenheit dieser Mannschaften nicht schmälern soll. Aber dann müsste man die Liste im Gegenteil noch extrem verlängern.
Elite
Bayern München
Borussia Dortmund
RB Leipzig
Bayer 04 Leverkusen
Solide
Eintracht Frankfurt
VfB Stuttgart
Borussia Mönchengladbach
Werder Bremen
Hamburger SV
VfL Wolfsburg
1. FC Köln
TSG Hoffenheim
Eigentlich Augenhöhe, aber leider weit enteilt
SC Freiburg
Mainz 05
Union Berlin
FC Augsburg
Herausgefallene Riesen mit Giga-Potential
Schalke 04 (Wie man da auf eine andere Einschätzung kommen kann ist mir ein Rätsel)
Hertha BSC (Wie man da auf eine andere Einschätzung kommen kann ist mir ein Rätsel)
Hannover 96
1. FC Nürnberg
1. FC Kaiserslautern
Fortuna Düsseldorf
___
Macht in Summe 22 (Ohne die Überflüssig aufgepumpten Clubs: 18 und ohne die weit enteilten 14) Vereine, die eigentlich dauerhaft vor uns performen sollten.
Aktuell Augenhöhe (+/-)
St. Pauli
Dynamo Dresden
VfL Bochum
Arminia Bielefeld
Karlsruher SC
1. FC Magdeburg
Eintracht Braunschweig
Alemannia Aachen
Hansa Rostock
MSV Duisburg
Waldhof Mannheim
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Macht in Summe 13 Vereine, die unsere direkten Konkurrenten sind
Nah dran, aber trotzdem (noch) kleiner
Rot-Weiss Essen
1860 München
VfL Osnabrück
Paderborn 07
Preußen Münster
Heidenheim 1846
Holstein Kiel
Greuther Fürth
Darmstadt 98
1. FC Saarbrücken
Energie Cottbus
Jahn Regensburg
FC Ingolstadt 04
SSV Ulm
SV Elversberg
Gefallene Clubs mit Potential zur Augenhöhe, Clubs aus Mittelstädten, Dörfern & Co.
SV Sandhausen
SC Verl
Viktoria Köln
Fortuna Köln
Rot-Weiß Oberhausen
Wehen Wiesbaden
SpVgg Unterhaching
Rot-Weiß Erfurt
FSV Zwickau
Carl Zeiss Jena
Chemnitzer FC
Hallescher FC
Lok Leipzig
FC Gütersloh
Fortuna Köln
FSV Frankfurt
Stuttgarter Kickers
Kickers Offenbach
FC Homburg
Hessen Kassel
Eintracht Trier
Schweinfurt 05
SpVgg Bayreuth
Würzburger Kickers
VfB Lübeck
SV Meppen
VfB Oldenburg
Wacker BurghausenViktoria AschaffenburgWattenscheid 09Union SolingenKFC UerdingenTennis Borussia BerlinRot-Weiß AhlenDie Liste ist weniger schlimm als die vorherige, ich gehe aber auch hier nicht mit. Duisburg und Aachen haben zwar vielleicht ein vergleichbares Fanpotenzial wie wir, sind aber von Augenhöhe weit entfernt. Die sind gerade mal knapp der Regionalliga entronnen und haben wirtschaftlich in den letzten Jahren dermaßen Leck geschlagen, dass der Kahn regelmäßig kurz vorm Absaufen stand. Da stehen wir doch solider da. Mannheim steht ebenfalls regelmäßig kurz vorm Abstieg aus der 3. Liga, da kann ich keine Augenhöhe erkennen. Die würde ich dann eher 1860 zugestehen, historisch ist das noch ein größerer Verein und er rüstet gerade auch ziemlich auf. Wenn das Stadion größer wäre, hätten die auch noch einen ganz anderen Zuschauerschnitt. Deren Problem ist natürlich der bekloppte Investor. Darmstadt ist auch locker Augenhöhe. Warum sollte man die hinter Duisburg und Aachen einsortieren? RWE ist auch Aachen und Duisburg mindestens ebenbürtig, hat sich in der 3. Liga deutlich stabiler etabliert, vom Fanpotenzial ebenbürtig.
Dafür sind Kiel und Heidenheim uns sportlich inzwischen deutlich voraus, auch wenn sich das beim Fanpotenzial nur bedingt niederschlägt.
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Ich finde das auch nach wie vor super und eins der gelungsten Trikots. Passt nur leider nicht mehr so gut inzwischen und ist auch etwas aufgetragen, deswegen habe ich's nur noch selten an.
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Wir haben drei (relativ) junge IVs, bei denen man von ihrem Leistungsstand erstmal davon ausgehen kann, dass sie das Potenzial für die zweite Liga haben. Wer immer kommt, wäre wahrscheinlich erstmal die Nr. 4, es sei denn er spielt in der Vorbereitung wirklich alle an die Wand. Von daher könnte ich mir einen erfahrenen Spieler, der die Reservistenrolle annimmt und da ist, wenn er gebraucht wird, durchaus vorstellen. Ob das für Hoffmanns Ansprüche reicht, weiß ich nicht. Die Frage wird aber angesichts seines Alters vielleicht auch schlicht finanziell sowie bei der Vertragslaufzeit entschieden, da große Karrieresprünge nicht mehr zu erwarten sind und der Vertrag wsl. der letzte im Profibereich wird. Von daher könnten das die relevanteren Kritierien sein, als eine Stammplatzgarantie.
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Verl blutet gerade aus, gefühlt das halbe Team wechselt mit Trainer Ende nach Münster. Ich finde es immer eher "Grauzone mit Geschmäckle", wenn Trainer wechseln und dann bei ihrem alten Arbeitgeber wildern!
Gut, dass wir sowas nicht machen.

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Ich fänd's gut. Wir haben auf der Außenbahn einige Wackelkandidaten und wahrscheinliche Abgänge. Bei Young schwanken die Leistungen massiv, NJSB hat sich in letzter Zeit gesteigert, ist aber verletzungsanfällig. Momuluh hat bewiesen, dass er in der Mannschaft grundsätzlich funktioniert und ist noch recht jung. Warum sollte man es nicht versuchen. Sicher gibt es auch andere, aber ob man mit den (realistischen) Alternativen am Ende besser fährt, sei dahingestellt. Bei Young hab ich den Eindruck nur sehr bedingt gehabt.
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Es macht ja auch tatsächlich Sinn einen Weltpokal nicht nur zwischen Südamerika und Europa auszuspielen. Aber das Format ist aufgebläht, unausgereift und offenkundig geht es nur um die Kohle. Dieses Jahr dazu in einem Land, dass sich nur am Rande überhaupt für Fußball interessiert und auch sonst gibt es noch einige Gründe neben dem Platz die Veranstaltung zu verachten. Es sind rundum schlechte Voraussetzungen und es ist wirklich schön, wenn es dafür die Quittung gibt. Zumal die zusätzlichen Gelder wieder die nationalen sportlichen Wettbewerbe vollkommen verzerren und entstellen. Kurz: Das macht den Sport kaputt.
Es gab ja in den letzten Jahren schon ein Format, bei dem auch die Kontinentalmeister aus Asien, Afrika, Ozeanien usw. mitgespielt haben, und der CL-Sieger dann im Halbfinale dazustieß. Das war völlig ausreichend. Die Kräfteverhältnisse sind inzwischen ohnehin so, dass in 90% der Fälle das europäische Team gewinnt und vielleicht in 10% eins aus Brasilien. Durch das Format war aber die theoretische Chance für die anderen Kontinentalverbände gewahrt. Was dort im Moment abläuft ist in der Tat völlig aufgeblähter Unsinn, der im letzten noch vorhandenen weitgehend fußballfreien Zeitfenster (Sommerpause in Jahren ohne EM/WM) nochmal den Markt für mehr Kohle melken soll. Ich glaube aber nicht, dass es aufgehen wird, dafür ist der sportliche Wert und das Interesse zum Glück zu gering.
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Ich muss ja gestehen, dass mir das zu unsicher wäre. Allein schon der Gedanke an die Probleme, wenn ich kurzfristig ein neues Handy bräuchte... Ich bin zu alt für so einen Sch...

Ich hab darauf auch keine Lust. Es reicht ja, wenn mal der Akku leer ist und dann steht man dumm da. Oder die Software bugt. Alles schon gehabt. Da zahle ich lieber 1x den (etwas übertrieben bepreisten) Versand.
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Ja, das ist inzwischen zur Selbstinszenierung ausgeartet. Wenn die Leute sich schon 5 Minuten vor Abfpfiff hinter der Bande positionieren, wie die Dynamos, dann ist ja völlig klar, dass das von Anfang an geplant war. Für mich führt das den Platzsturm ad absurdum, weil das sonst etwas spontanes war, wenn die Emotionen vorher wirklich Achterbahn gefahren sind.
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Bergsteigen in Neuseeland ist immerhin deutlich niveauvoller als Big Brother oder Dschungelcamp.
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Na ja, immerhin haben sie den Reese geholt. Ohne den wäre Hertha letzte Saison schon in ganz große Abstiegsnot geraten.
Da war der Spuk ja schon wieder vorbei, und der kam ablösefrei. 19/20 hatten sie über 100 Millionen Transferausgaben für Granaten wie Tousart, Cunha, Piatek, Lukebakio, Ascacibar und sind dann mit 41 Punkten 10. geworden. In der Folgesaison punktgleich mit Arminia mit 35 Punkten auf der 14. Im Jahr danach Relegation und dann im nächsten Jahr endgültig runter. Wenn das keine Geldvernichtung war, dann weiß ich's nicht.
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Herthas Investor ist schwer angeschlagen. Seine Anteile an Hertha und anderen Clubs werden kurzfristig versteigert.
Ich bin sehr pessimistisch, wie Vereine wie Hertha oder 1860 jemals wieder Boden unter den Füßen gewinnen können. Unter der Bedingung von 50+1 sind diese Investorenmodelle total dysfunktional und entsprechend kaum verkäuflich. Die Anteile sind aber für die Clubs weg und nicht wieder zurückgewinnbar.
Wobei Hertha auch abseits der grundsätzlichen Investorenproblematik und der Kompetenzkonflikte, die sich regelmäßig zwischen Investoren und gewählten Vereinsvertretern in diesen Fällen im deutschen Fußball ergeben, so ziemlich alles falsch gemacht hat. Angefangen mit den "windigen" Investoren, die beide nach kurzer Zeit selbst komplett in Schieflage geraten sind. Und dann vor allem beim Einsatz des Geldes. Die haben innerhalb von wenigen Jahren 374 Millionen Euro verbrannt, nur um dann am Ende trotzdem sang- und klanglos abzusteigen. Eine solche Geldvernichtung für wirklich überhaupt kein Resultat dürfte im deutschen Profifußball einmalig sein.
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...ich habe keine Ahnung, wie ich hier gerade hin geraten bin

