Quelle: Tagesspiegel 20.12.2025
Fabian Reese war nicht gut zu sprechen auf Arminia Bielefeld. Nicht nach diesem Spiel, das für Hertha BSC mit dem Ausgleich zum 1:1 in der letzten Minute der Nachspielzeit ein ausgesprochen bitteres Ende gefunden hatte. Und nicht nach dem robusten Auftritt der Ostwestfalen im Berliner Olympiastadion.„Ich glaube, der Gegner wollte heute nicht den Fair-Play-Award gewinnen“, sagte Herthas Kapitän Reese. „Aber wir haben ja noch ein Rückspiel.“
Der Gedanke an das Rendezvous im Mai, dann auf der Bielefelder Alm, zauberte Herthas Offensivspieler ein seliges Lächeln ins Gesicht. „Da werden wir alles dafür geben, dass wir was zu feiern haben“, sagte er. Reese strahlte, als wäre er ein Junge, der längst weiß, dass zu Weihnachten sein sehnlichster Wunsch in Erfüllung gehen wird.
Komischer Typ.
Finde es aber auch schade, wenn es, wie es scheint, keinen Busempfang gibt. Ist wirklich kein "normales Heimspiel", aber passt ins Schema der gespielten Normalität.