"Auf Strecke" heißt aber bei den meisten, die das mit PB gesagt haben auf mindestens die Halbserie, eher die ganze Saison gesehen. Und da kann es ja immer noch sein, dass jetzt in der Winterpause so einige Trainer analysieren was PB stark macht und dann gegensteuern. Dann KÖNNTE es sein, dass es PB in der Rückrunde ähnlich geht wie uns diese Saison. Kann auch sein, dass das erst zur kommenden Saison passiert. Aber irgendwann wird es passieren, es sei denn PB schafft das, was Saibene nicht geschafft hat: Unser Spiel dahingehend variabler zu machen, dass wir unsere Stärken besser verteilen und nicht nur im (Gegen-)Pressing stark sind, sondern eben auch selbst bis zu einem gewissen Grad das Spiel zu gestalten und spielerische Lösungen zu finden.
Beiträge von Arminiafranke
-
-
Das hatten wir so in etwa das letzte Mal unter Meier. Nur da wurde weniger oft verloren, deswegen standen wir tabellarisch etwas komfortabler da.
-
Und wenn die "spielbezogene Stimmung" von I/J bzw. der West wie gegen Sandhausen in erster Linie darin besteht, schon ab den ersten kleineren Fehlern missgünstige Töne von sich zu geben und damit eine verunsicherte Mannschaft in eben dieser noch zu bestärken, weiß ich nicht, ob das so viel besser ist als das "Shalalalala".
-
Unter Badstübners Leitung haben wir bisher 4 Spiele bestritten, jeweils 2 zu Hause und 2 auswärts. Dabei gab es 3 Siege und 1 Niederlage. Ein Sieg dürfte unter anderem unser bisher letzter (und einziger?) Heimerfolg gegen Heidenheim vom 18.11.2016 sein.
Also im Vorfeld kann man eine potenzielle Niederlage sicher nicht am Schiedsrichter festmachen. -
Für zweiteres gibt es aber genügend eingetretene Fälle und somit auch harte Fakten, die ein Eintreten auch in unserem Fall wahrscheinlich erscheinen lassen.
Es stimmt, es gibt ein paar Beispiele, in denen die Vereinsführung nach dem Abstieg nicht gut genug darauf vorbereitet oder eingestellt gewesen war, um ein auseinander brechen zu verhindern.
Es gibt aber auch Beispiele, in denen eine Mannschaft nach dem knapp verpassten Aufstieg auseinander gebrochen ist (in erster Linie Karlsruhe und auch Braunschweig ist hier eher zu nennen als bei denen, die nach dem Abstieg auseinander gebrochen sind). Ist also nun auch das Ziel, möglichst gut zu sein und möglichst lange um einen potenziellen Aufstieg mitzuspielen (Stichwort "unter den TOP25 etablieren") zu ambitioniert, da die Gefahr besteht, nach einem knapp verpassten Aufstieg auseinandergekauft zu werden?Das Problem ist wie schon von anderen geschrieben nicht der Abstieg an sich und auch nicht, dass nach einem Abstieg einige der wirklich besseren Spieler nicht gehalten werden können. Das Problem entsteht, wenn Vereinsführung und Umfeld bei den gegebenen Umständen nicht für den nicht ganz unwahrscheinlichen Abstiegsfall vorbereitet sind und mit dem höheren Spielraum durch einen eventuellen Aufstieg einen guten Grundstein (Finanziell und Personell, aber auch Emotional) für die Zeit nach dem einzukalkulierenden Abstieg legen. Und dafür gibt es ebenfalls diverse Beispiele (Nürnberg, Fürth, Bochum, St.Pauli), die nach ihren letzten Abstiegen eben nicht zerbrochen sind, sondern mit durchaus wechselhaftem Erfolg (was aber für die 2. Liga normal ist) durchgängig in der 2. Liga vertreten sind. Ich nehme an auch Düsseldorf wird nicht an einem Abstieg zerbrechen.
Also für mich nach wie vor kein Grund, einen Aufstieg wegen eventueller Risiken kategorisch auszuschließen. Aber ihn direkt planen können wir mit unseren bald besseren finanziellen Möglichkeiten natürlich auch nicht, und er sollte auch nicht das Ziel Nr. 1 für die nächsten paar Jahre sein. -
Also ich finde das Argument "fehlende finanzielle und infrastrukturelle Möglichkeiten, die höhere Liga überhaupt bewältigen zu können" wesentlich nachvollziehbarer für einen Aufstiegsverzicht, als das Argument "Angst, die Mannschaft könne nach dem erwarteten Abstieg zerbrechen und der Verein schlechter dastehen als vorher". Bei ersterem stehen wenigstens harte Fakten dahinter, zweiteres ist nur ein Gefühl bzw. eine Annahme. Nichts anderes und die Verwunderung darüber, dass einige das anscheinend andersherum sehen und gerne über die Dorfvereine aus der RL Bayern gewitzelt wird, sollte der Vergleich ausdrücken.
-
Wird nicht an anderer Stelle oft darüber geschmunzelt, dass in der RL Bayern so viele "Dorfvereine" spielen, die sowieso nicht aufsteigen wollen, und damit eine gewisse Ablehnung der Liga begründet, teilweise bis dahin gehend, über die Abschaffung dieser sinnlosen Liga ohne Aufstiegsambitionen nachzudenken?
Und jetzt wird hier genau das gleiche propagiert (nicht zwangsläufig von den selben Personen, aber im Kern die gleiche Aussage), nur mit dem Unterschied, dass wir eigentlich über die finanziellen und infrastrukturellen Voraussetzungen verfügen, um in der höheren Liga spielen zu können. Der ein oder andere der pösen pösen bayerischen Dorfvereine diese aber wirklich erst mal schaffen müsste.
Stellt sich mir nur die Frage, was müsste abgeschafft werden. Arminia oder die 2. Liga? -
Börner kann man da höchstens vorwerfen, die Flugbahn des Balles falsch eingeschätzt zu haben und dann nicht mit der richtigen Körperhaltung zum Ball zu kommen, wodurch er die Richtung des Kopfballes nahezu nicht kontrollieren kann. Dass ihm da gleich wieder ein Bock attestiert wird, während das in ähnlichen Situationen bei anderen Spielern ausbleibt, liegt einfach in der Natur des Forums.
Nach lesen verschiedener Ticker dachte ich auch zuerst, Börner hätte das Tor verschuldet, die Bilder geben aber meiner Meinung nach keinen groben Patzer, sondern einen äußerst unglücklichen Klärungsversuch wider. Bin mal gespannt, was geschrieben worden wäre wenn er einfach wegbleibt und dann ein Tor fällt, wahrscheinlich dann sein Fehler.Zur Laufleistung: im Allgemeinen läuft ja die Mannschaft, die den Ball hat eher weniger, während die ohne Ball mehr läuft. Einfach weil die Spieler der Mannschaft mit Ball ihre Positionen halten können, während die ohne Ball viel im Kollektiv verschieben müssen, gerade bei Seitenwechseln. Daher also nicht verwunderlich, dass unsere Laufleistung in dieser Saison mit höherem Ballbesitzanteil auch abgenommen hat. Ebenso wenig verwunderlich, dass in einem Spiel wie gestern, in dem es in gutem Tempo hin und her geht, beide Mannschaften viel laufen, während in einem Spiel wie gegen Sandhausen wir wenig laufen, weil wir zwischenzeitlich fast 70% Ballbesitz hatten.
Ich würde Einstellung, Wille und Kampfbereitschaft der Mannschaft also nicht rein an der Laufleistung festmachen. In allen 3 Bereichen habe ich auch bereits gegen Paderborn und Sandhausen Steigerungen im Vergleich zu den Wochen davor gesehen. -
Diese Idee hätte man schon viel früher probieren können. Nichts gegen einen temporären Tausch der Außen während eines Spiels, komplett inverse Stürmer halte ich bei unseren Einfüßlern allerdings nicht für zielführend.Der erste richtige Schachzug des neuen Trainers, ansonsten warte ich mit Beurteilungen zum Erfolg des Trainerwechsels erstmal noch ein wenig ab.
Ist halt wie so vieles Geschmackssache des Trainers, System, Spielart, oder welche der unterschiedlichen Spielertypen je Position bevorzugt werden. Jeff Saibene hat halt vielleicht etwas zu intensiv an seiner Idee der inversen Winger festgehalten, wobei es ja auch lange funktioniert hat. Uwe Neuhaus hat das eben geändert, ob nun aus Überzeugung oder ob er die vorhandenen Spieler einfach besser dafür geeignet hält, ist dabei egal. In Kiel war es erfolgreich.
Ich meine mich aber auch zu erinnern, dass unter Saibene schon mal Lucoqui im LM und auch Clauss im RM, aufgelaufen sind, also auch er das zumindest getestet hat. -
Ich hab auch eine DK, obwohl ich mehr Spiele verpasse, als dass sie sich lohnen würde.
Dafür bin ich frei von jeglichem Stress, ob ich für Spiel XY eine Karte bekomme, muss mich nie im Vorfeld um eine Karte kümmern. Das alleine reicht mir schon als Argument für die DK. -
Saibene hat meiner Meinung nach nicht viel falsch gemacht. Nur was ich nie verstanden habe ist, warum er Klos die Binde weggenommen hat. Vielleicht hatte das damit zu tun, dass Saibene damals schon mehr wollte. Er hat damit allerdings Fabian angestachelt und den allzu braven Börner offensichtlich überfordert.
Was würdet Ihr davon halten, wenn Uwe Klos zum neuen Kapitän machen würde? Populistisch oder richtig? Neue Baustelle oder gehört Börner eh auf die Bank? Meine Tendenz geht dahin, dass Prietl, Schütz und wenn fit Seufert spielen sollten und man spätestens dann auf Börner verzichten kann...
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wurde der Kapitän nicht von Saibene bestimmt sondern von der Mannschaft gewählt. Keine Ahnung wie Uwe Neuhaus diesen Punkt handhaben möchte. -
Die Verunglimpfung eines Namens bleibt die Verunglimpfung eines Namens, egal welche Sympathien oder Antipahtien man demjenigen entgegenbringt. Da sollte es bei einer guten Kinderstube auch keinen Unterschied machen, ob man jemanden oder etwas kennt oder nicht. Ist aber nur meine bescheidene Meinung.
-
Ja genau, Rumpf!

Sandhaufen und Nürnbrech scheinen hier ja auch allgemein salonfähig zu sein... -
War das nicht ein Gehaltsbereich, der damals für Meier kolportiert wurde? Ich würde annehmen, dass Saibene mit seiner dann etwas "kürzeren" Erfolgsvita eher etwas darunter liegen würde. Und wieviel er uns letzlich kosten wird hängt davon ab, wie schnell er wieder einen Job annimmt und wie hoch dann eine eventuelle Gehaltsdifferenz ist, die Arminia ausgleichen soll.
-
https://m.westfalen-blatt.de/DSC/3576357-Ar…hten-und-Zielen
Danach sieht es so aus als wenn Börner und Staude erstmal nichts anspielen. Wenn Lucoqui seine Chance bekommt hoffe ich sehr das er sie nicht nur nutzt, sondern das seine Leistungen dann auch anerkannt werden.
Bei Staude hast du wohl recht, wenn er unter der Woche mehrere Tage krank war und nicht trainieren konnte. Bei Börner ist es aber reine Spekulation vom WB, einziges "Argument" ist, dass es in Paderborn gut geklappt hat. Dann müsste man Brunner mit in die Reihe auf nehmen, weil er laut Jeff am 3. Fragezeichen der Startaufstellung beteiligt ist und es insgesamt in Paderborn ja gut geklappt hat.
Wenn Staude unter der Woche krank war und kaum trainiert hat ist es schon wahrscheinlich, dass er wohl nicht anspielt. Aber bei Börner und Brunner sehe ich es bei beiden nach den Aussagen von Jeff komplett offen. -
Vielleicht unter der Annahme, dass ja in Paderborn auch von vornherein nichts zu holen war?
Wenn das jetzt wirklich die Initialzündung gewesen ist, um von Einstellung, Zwiekampf- und Laufbereitschaft wieder in die Spur zu kommen, dann sollte es in den nächsten Spielen auch mit den Ergebnissen und von den Köpfen her Stück für Stück bergauf gehen. Dann ist auch in Kiel was drin, auch wenn es dort für uns nicht immer glücklich gelaufen ist.
Wenn ersteres natürlich nicht eintritt, dann wird es auch sehr schwer aus Kiel (oder gegen Sandhausen und Heidenheim) was mitzunehmen. -
Liegt glaube ich an diesem "neuen, einheitlichen Strafenkatalog", den es seit einiger Zeit gibt. Stendal dürfte noch davor gewesen sein. In dem Katalog steht dann
- Pyro-Fackel: X€
- Blinklicht: Y€
- Bierbecher werfen: Z€
- Klopapier werfen: A€dann wird einfach gezählt, welcher Tatbestand wie oft vorkam und multipliziert. Tada, fertig sind die deutlich höheren Strafen, siehe zuletzt über 35.000€ für Rostock durch eine! "Pyroshow". Rostock hat schon mehrfach wegen Unverhältnismäßigkeit im Vergleich zu früheren Strafen mehrfach Einspruch eingelegt, wurde aber immer abgewiesen, weil es ja verhältnismäßig zum neuen Katalog passt.
Für Detailgenauigkeit meiner Katalogauszüge oder einen möglichen Strafenbestellschein übernehme ich keine Haftung!
-
Vielleicht geschieht ja noch ein Wunder, dann wird Schipplock nicht zum Glasner 2.0 - aber die Hoffnung darauf wird bei mir mit jedem Spieltag kleiner. Schipplock hat zwar einen klangvollen Namen, und hat auch mal erste Liga gespielt (was man heutzutage kaum noch glauben kann...), aber das war es auch schon. Der kam vom HSV, wo bisher jeder Spieler schlechter wurde. Auch er. In Hoppenheim galt er noch als Zukunftsaktie. Nach dem HSV nicht mehr. Und wenn der nicht gerade auf 75% seines letzten HSV Gehalts hier bei Unterschrift verzichtet hat, dann ist er als Stürmer #3 oder #4 und Ansprechpartner der Jungen viel zu teuer. Aber gut, Arabi kann auch schlecht sagen: "Sorry war ein Schuss in den Ofen". Dann muss halt sowas als Begründung herhalten.
Für die gleiche Kohle hätte man vielleicht auch einen Jan Hochscheidt (jener Hochscheidt welcher uns die 1:0 Niederlage im Erzgebirge bescherte) kriegen können, aber der spielt jetzt in Aue - also am finanziellen wäre es wohl kaum gescheitert. Oder du holst einen Manuel Schäffler vom Wasserfilter, der kostet zwar Ablöse, aber selbst mit der im Paket wäre es auch nicht teurer als Schipplock geworden, behaupte ich jetzt einfach mal.
Der große Unterschied zwischen Schipplock und Hochscheidt/Schäffler: Schipplock ist zwar prominenter ("ooohhh Erstligakicker"), aber die beiden anderen haben in den letzten Jahren in den 2. und 3. Liga viel mehr Spiele gemacht und haben dementsprechend auch mehr Routine und Selbstvertrauen. Außerdem dürfte die rustikalere Gangart im Unterhaus für Schipplock Neuland sein, während es für die beiden anderen Alltag ist. Die haben halt nicht so einen bekannten Namen.Ich behaupte einfach mal dagegen, dass ein Hochscheidt oder Schäffler einfach nicht unter den selben Voraussetzungen wie Schipplock zu uns gekommen wären. Wie du ja schon schreibst, haben die beiden regelmäßig gespielt. Wenn Ihnen das Arminia nicht bieten konnte bzw. wollte, haben die beiden keinen Grund gehabt, zu uns zu wechseln. Im Gegensatz zu Schipplock.
-
Laut den Berichten aus den Kabinengesprächen wurde Schipplock doch in erster Linie geholt, um seine Erfahrung (im Training und rund um die Spiele?) einzubringen und damit zu helfen, die jungen Spieler zu leiten und zu verbessern. Und nicht, um uns als Stürmer Nummer x-3 in die 1. Liga zu ballern. Eben quasi um den menschlichen Verlust durch den Abgang von Dick zu kompensieren. Zusätzlich sollte er, auch wenn er "mit seiner Vita" für einige doch "noch nichts gerissen" hat, ein Upgrade für die 2. Sturmreihe zu Brandy (der ja laut seiner Vita noch weniger gerissen hat) darstellen.
Wenn er den ersten Aspekt trotz seiner Verletzungen weiterhin halbwegs erfüllen kann, hat Arabi mit den genannten Prämissen mit der Verpflichtung eigentlich nicht viel falsch gemacht.
Qualitativ noch hochwertigere und erfahrene Spieler als Schipplock waren mit unseren Finanzen glaube ich einfach nicht drin. Bei Spielern wie Schipplock, die aus einer längeren (Verletzungs-) Pause kommen, besteht natürlich die Gefahr, dass sie nicht mehr auf ihr Leistungsniveau kommen oder öfter verletzt sind. Bei noch schlechteren Spielern (wie evtl. Brandy) kommt aber das Risiko, dass sie zusätzlich auch einfach qualitativ nicht gut genug sind, hinzu.
Also welche Kategorie erfahrenen Spieler soll Arminia mit seinen Finanzen am besten verpflichten, den man sich auch leisten können muss? Schließlich spielt nicht jeder nur noch für nen Appel und n Ei, nur weil er jetzt oder bald 30 ist... -
Wenn man 1,5 Mio für Zinsen aufbringen muss, kann man die verständlicherweise nicht in Tilgung investieren. Wenn aber 1,5 Mio für Zinsen wegfallen, kriegt man ja vielleicht den Betrag für die Miete zusammen.