Geht leider rechnerisch nicht, da die 6 Punkte habenAber Boxxum kann man überholen, ist auch was
Du musst das große Ganze im Blick haben und längerfristig denken;)
Geht leider rechnerisch nicht, da die 6 Punkte habenAber Boxxum kann man überholen, ist auch was
Du musst das große Ganze im Blick haben und längerfristig denken;)
Warum soll denn Schuppan der größte Schwachpunkt der Mannschaft sein? Er ist nicht unbedingt der Schnellste, das leuchtet mir ein, und er hatte letzte Saison einen Durchhänger. Aber darüber hinaus fehlt mir eine Erklärung, was Schuppan noch zum größten Schwachpunkt der Mannschaft machen soll.
Stimmt, da hatte der Gegner natürlich Vorteile, da er mangels personeller Alternativen kaum wechseln konnte...
Ja, weiß doch jeder dass sich ein Drittligist mit den 800.000€ TV-Geld nur 13 gute Spieler leisten kann. ![]()
Wie immer in Testspielen, kann es aber durchaus sein, dass beide Gegner mit unterschiedlichen Vorstellungen in das Spiel gehen...
Die vielen Wechsel und Einsätze unserer Spieler aus der 2. Reihe sprechen eher dafür, dass es darum ging, eben diesen Spielern Spielpraxis zu verschaffen. Da Lotte kaum gewechselt hat, ging es für sie wahrscheinlich eher darum, mit ihrer ersten Elf (hab jetzt nicht nachgeprüft ob das deren Stammelf war) im Spiel- und Wettkampfrhythmus zu bleiben und einem höherklassigen Gegner möglichst gut Paroli zu bieten.
Von daher dürfte das Ergebnis für die Lotter mehr zählen als für unser Trainerteam.
Auch wenn einige hier am liebsten jedes Testspiel gegen unterklassige Gegner 20:0 gewinnen, aber was bringen uns solche Ergebnisse dann in der Liga? Sorgen sie automatisch für mehr gewonnene Spiele, mehr Punkte und eine höhere Zweitligatauglichkeit?
Aber immerhin sind wir schon mal besser als Bremen, wenn wir in die 3. Runde im DFB-Pokal kommen sollten und dann gegen Bayern spielen, gehen wir gegen die zumindest nicht mit 1:7 unter ![]()
90 min wird er wohl eher nicht spielen, da er ja noch nicht wieder bei 100% ist. Aber nahezu dürfte er sein, sonst wäre er ja kaum direkt ins volle Mannschaftstraining eingestiegen. Von daher wäre alles andere als ein Einsatz, und wenn es von der Fitness her auch nur 30-45 min sind, fahrlässig, da dadurch seine Fitness auch weiter gesteigert werden kann.
In der NW steht, dass er laut Rehm vorne alle 4 Positionen spielen kann, aber in erster Linie auf links spielen soll.
Vor seiner Knieverletzung hatten angeblich der BVB und Köln Interesse an ihm gezeigt.
Von einem Kölner Interesse an Mak im April habe ich auch gelesen. BVB ist mir neu.
Und ein Einsatz heute ist eigentlich das beste was gemacht werden kann. Soweit ich gelesen habe ist er wieder nahezu vollständig fit, und ein erstes reinschnuppern bei den neuen Kollegen bei solch einem Event ohne direkte negative Auswirkungen auf die allgemeine Beurteilung der Zweitligatauglichkeit sind für einen Neuzugang doch eigentlich optimal ![]()
Erstmal freue ich mich, dass das mit meinem Fast-Namensvetter Mak noch geklappt hat. Auch der "Tausch" mit Rodriguez macht ja nur Sinn, der spielte (leider) ja gar keine Rolle mehr. Bei den Neuzugängen muss man noch ein bisschen abwarten, um die endgültig zu bewerten, denke ich. Ich finde übrigens schon, dass wir mit Prietl als spielstarken 6er eine deutliche Steigerung auf der Position haben. Zumindest nachdem, was ich live bei den 2 Heimspielen sehen konnte.
Bei den Vergleichen mit den anderen Spielern muss man aber auch differenzieren und sich die Spieler und die Situation genau angucken. Kluge und Dick wurden seinerzeit größtenteils aussortiert. Auch Nöthe hat in St.Pauli keiner eine Träne nachgeweint. und ein Ulm wurde ja auch in Sandhausen aussortiert und von Meier oder Arabi vom Arbeitslosenzentrum abgeholt ;-). Bei Hesl und Davari hast du natürlich Recht, das waren für Arminia-Verhältnisse schon sehr gute Transfers.
Als Zweitligist im 2.Jahr steigen dann eben auch die Ansprüche und es wird dann immer schwerer, Transfers zu tätigen die sofort sitzen. Da spielt dann sicherlich auch die eher bescheidene finanzielle Situation eine Rolle.
Korrekt, nahezu alle "Kracher" nach dem Abstieg und die neuen nach dem Aufstieg kamen als bei anderen Zweitligisten aussortierte Spieler zu uns. Und gerade letztgenannte wurden auch mehrheitlich skeptisch empfangen, ob sie uns überhaupt helfen können, weil sie doch nicht gut genug für andere Zweitligisten waren. Einige von Ihnen zählen nun zu den Stützen unseres Teams. Kann uns mit einigen der diesjährigen Verpflichtungen auch passieren.
Piossek kann beide Aussenbahnen und ZM spielen.
Piossek hat aber auch doppelt so viele Tore geschossen wie vorbereitet. Er scheint also eher der Außenbahnspieler mit Zug in die Mitte bzw. zum Tor zu sein und nicht zur Grundlinie durchzubrechen um zu flanken. Wieso sollte uns so ein Spieler weiter helfen?
Warum sollte auch mit unserer finanzieller Lage und erst wieder in der 2. Saison 2. Liga eine großartig andere Saison als die letzte drin sein? Wir werden natürlich Abstiegskampf haben. Es ist nur die Frage, wie schnell die Automatismen des neuen Systems immer besser greifen, und ob wir bis dahin tief im Abstiegssumpf stecken, oder ähnlich wie letzte Saison immer "grade so" über dem Strich stehen. Und ob es dann am Ende reicht, gerade so (oder eben leider nicht:() die Klasse zu halten, oder ob es tatsächlich zur angestrebten punktetechnischen und tabellarischen Verbesserung kommt.
Ich sehe uns aber auch trotz der bisher richtig dargelegten Schwächen in der Kaderzusammenstellung und dem noch nicht greifenden System nicht derart chancenlos, dass wir nach 10 Spielen abgeschlagener Tabellenletzter wären. Es gibt zwar Warnsignale, dass es ungemütlicher als letzte Saison werden kann, aber mehr doch bisher auch noch nicht.
Und wer weiß, vielleicht mausern sich ja die bisherigen noch nicht beurteilbaren Neuzugänge zu wirklichen Verstärkungen in der Spitze?
Nichts genaues weiß man nicht.
Also liegt der Unterschied in unseren Aussagen jetzt darin, dass Du sagst, diese Spielzüge hätten in der Vergangenheit nicht geklappt, während ich sage, dass es sie ewig lange nicht gegeben hat...
Ist zwar nicht der Kern der Aussagen, aber ein unterscheidlicher Aspekt, wobei meine Aussagen zu diesem Punkt nicht zwangsläufig so wie von dir interpretiert werden müssen.
Worüber reden wir denn hier? Selbstverständlich ist Variabilität gefragt, ist mir auch klar. Ich fordere ja nicht, dass jeder Angriff so aussehen soll, ich sage nur, dass ich solche Spielzüge Ewigkeiten nicht gesehen habe (zufällig in den Spielen, in denen Hemlein nicht gespielt hat?). Von den anderen hat niemand die Option "Grundlinie-Flankie" probiert, von daher fehlte genau die Flexibilität, die Du forderst. Zur Erinnerung: In den ersten beiden Saisonspielen hatten wir insgesamt 2,5 Torchancen.
Wir reden hier darüber, dass ich über die letzten Wochen diverse Male die Forderung nach einem richtigen, schnellen Außenbahnspieler als Neuzugang gelesen habe, der häufig zusätzlich gefälligst zur Grundlinie gehen und Flanken reinschlagen soll, da das genau das sei, was man in einem 4-4-2- benötige. Da ich der Meinung bin, dass die Möglichkeiten eines Außenbahnspielers in unserem System am Spiel teil zu nehmen wesentlich vielfältiger sind, habe ich sowohl auf diese Möglichkeiten, als auch auf die dadurch für mich wichtigeren Eigenschaften außer der Geschwindigkeit beim die Linie entlang laufen, hingewiesen.
Und wenn dann argumentiert wird, dass wir das brauchen, weil das erfolgreich ist, und diese Begründung darauf beruht, dass es jetzt in einem Spiel ein paar mal geklappt hat, dann darf ich ja wohl darauf hinweisen, dass es eben auch ein paar mal eben nicht geklappt hat und damit nicht per se erfolgversprechend ist.
Aber immerhin sind wir uns ja darin einig, dass es auf Variabilität ankommt, damit unser Verhalten nicht ausrechenbar wird. Denn erfolgversprechend ist nicht die eine oder andere Verhaltensweise, sondern die Überraschung, wenn eine taktische Variante angewandt wird, mit der der Gegner dann nicht rechnet.
Na weil es erfolgversprechend ist. Guck Dir die Vorbereitungen von Hemlein an, auf solche Szenen habe ich jetzt 2 Jahre gewartet. Der sprintet nicht nur durch, sondern schafft es sogar, den Ball mehrfach verwertbar in die Mitte zu bringen. Bisherige Kandidaten sind häufig nur in die Mitte gezogen oder haben beim Versuch eine Flanke zu schlagen, Einwürfe auf der Gegenseite für den Gegner produziert.
Bälle im Mittelfend erobern, über schnelle Außen nach vorne bringen, gescheite Flanken oder Pässe in den Rücken der Abwehr spielen, die dann im Zentrum verwertet werden. So stelle ich mir unser Offensivspiel vor und Hemlein war am Sonntag der erste, der mir dafür richtig geeignet erscheint.
Toll, bei Hemlein hat es jetzt in dem einen Spiel 2 oder 3 mal geklappt. Er hatte aber auch einige Flanken, die er unnereichbar für jemanden oder hinters Tor geschlagen hat. Die waren ja sehr erfolgversprechend.
Zudem ist ein Eindimensionales Verhalten im Fußball sehr gefährlich. Taktisch gute Trainer stellen ihre Mannschaft nämlich entsprechend darauf ein, und dann hat sich was mit dem erfolgversprechend. Ein Beispiel dafür ist das Einrücken unserer Außenspieler und -verteidiger bei gegnerischem Ballbesitz. Keller hat das erkannt und seine Jungs am Sonntag versuchen lassen, das mit entsprechenden schnellen Seitenwechseln auf die dann offene Seite zu überspielen. Hat auch einige Male geklappt, unter anderem beim 3:3.
Von daher ist auch bei den Außenspielern Variabilität gefragt, damit unser Spiel eben nicht eindimensional Grundlinie-Flanke ausgerichtet ist, sondern der Gegner sich eben nicht auf solche Verhaltensmuster einstellen kann.
Woher kommt eigentlich die Meinung, dass im flachen 4-4-2, dass wir spielen, zwingend schnelle Außen, die am besten zur Grundlinie durchbrechen und dann Flanken schlagen, benötigt werden?
Der Vorteil unseres neuen Systems zum vorherigen 4-2-3-1 besteht doch lediglich darin, dass zwei potentielle zentrale Stürmer vorhanden sind, die in der Box für Wirbel sorgen können. Das wird mit dem Nachteil des verwaisten Zehnerraumes erkauft. Dabei sind alle Mittelfeldspieler und die Stürmer quasi kreisförmig um den Zehnerraum angeordnet. Somit kann dieser wechselweise aus allen anderen Positionen situativ besetzt werden. Einer der 6er (zumeist der eher vertikale) kann sich nach vorne in diesen Raum bewegen, oder einer der Stürmer kann sich in diesen Raum fallen lassen. Geschieht zweiteres, geht der nominelle Wert des 2. Stürmers in der Box allerdings verloren, was wiederum die Effektivität der Flanken senkt, da wiederum nur ein Abnehmer vorhanden ist wenn der hängende Stürmer nicht schnell genug nachrücken kann.
Eine weitere Alternative den Zehnerraum zu besetzen ist das Einrücken der Außenbahnspieler (in etwa den klassischen Robben machen). Dies muss aber nicht zwingend nur mit Ball geschehen, um zum Abschluss zu kommen. Dies kann genauso geschehen, um eine weitere zentrale Anspielstation zu generieren, wenn sich der Ball auf der Gegenüber liegenden Seite oder in unserer Defensivreihe befindet. Genauso kann durch das Einrücken der Weg für einen Vorstoß des dahinter positionierten Außenverteidigers frei gemacht werden, sollte der gegnerische Außenverteidiger mit dem Außenbahnspieler einrücken.
Für unser System wird also weder einen Robben, der quasi nur nach innen zieht, noch einen Ribery, der fast immer bis zur Grundlinie durchzieht um dann den Ball nach innen zu bringen. Wir benötigen Außenbahnspieler mit dem Spielverständnis und den technischen Möglichkeiten, je nach Spielsituation den Mittelweg aus beiden Extremen zu finden. Geschwindigkeit (vor allem im Antritt) ist dann sicher ein Bonus, um dem Gegenspieler zu Beginn der Aktion den ein oder anderen Meter abzunehmen, sollte aber nicht das Alleinstellungsmerkmal sein.
http://www.westfalen-blatt.de/DSC/2511919-Li…en-hinterfragen
Du meinst bestimmt obig genannten Artikel? In dem wird Rehm wie folgt zitiert:
Auf die Frage, ob er nun auch die Torwartposition hinterfrage, sagte Rehm: »Wir werden jeden Spieler immer wieder hinterfragen. Das gilt für jeden Abschnitt auf dem Feld und das gilt für jeden, der einen individuellen Fehler begeht.«
Da kam anscheinend was nicht ganz wie gewollt bei dir an, denn ich finde nach dieser Aussage dürfen die Spieler durchaus Fehler machen, diese aber immer wieder kritisch hinterfragt werden. Sollten sie auch tunlichst, denn die Ursachen für die Fehler sollen ja auch abgestellt werden. Allerdings darf sich eben auch kein unangefochtener Stammspieler sicher fühlen, wenn seine Leistung über Wochen nicht stimmt und/oder er sich zu häufig Fehler leistet.
Dann kann es auch mal eine Denkpause geben.
Ja, schon schlimm, dass wir nur den Herrn Rehm bekommen haben und nicht den Herrn Schwartz
Vielleicht liegt die Begründung der Abweichung der News von der anscheinend allgemein vorherrschenden subjektiven Meinung, in der Unterschiedlichkeit der Bewegungsmuster. Wie vorhin schon geschrieben, beinhalten die Bewegungsmuster eines DM-Spielers sehr viele, teils abrupte Richtungswechsel, was häufig auch dazu führt, dass kein Sprint über 20-30 m angezogen wird, weil bis dahin die Richtung schon wieder geändert werden muss.
Vielleicht wirken somit Außenbahnspieler, die häufig mal längere Sprints die Linie entlang anziehen, einfach schnell dynamischer als zentrale Spieler.
Ich wage zu behaupten, dieses Spiel wäre in beiden Stadien ausverkauft. Es gibt sicher genug Dresdner Anhänger, die alle Plätze, die wir nicht alleine voll kriegen, besetzen. Von daher sind die 2-3000 Leute mehr in Dresden kein all zu großer Batzen.
Und Antritt hat auch überhaupt nichts mit der (End)Geschwindigkeit zu tun, sondern mit der Beschleunigung. Von daher macht es auch durchaus Sinn, so etwas auf den ersten Metern zu messen und nicht erst nach einer Stadionrunde. Bis dahin hat bestimmt jeder seine Endgeschwindigkeit erreicht, bzw. ist schon gar nicht mehr in der Lage, diese noch zu halten.
Und ähnlich wie bei Tennisspielern macht es auch für defensive Mittelfeldspieler Sinn, wenn sie über einen guten Antritt verfügen. Müssen sie doch in sich immer wieder verändernden Situationen abrupten Richtungswechseln des Spiels möglichst schnell folgen können.
Da wir ja immer nur wild darüber spekulieren können wieviel an Betrag und in Relation zu anderen Vereinen unsere Sponsoren bezahlen mal ein aktuelles Beispiel aus der Dritten Liga:
Erfurt hat die Rechte am Stadionnamen, inklusive "diverser" Werbebanden, einer Loge und Räumen für eine Geschäftsstelle für 250.000 € (Schätzung der Bild) an die Mediengruppe Thüringen verkauft.
Und so wird aus einem MÜSSEN ein sollte.
Auch ein Sprechen für den ganzen ASC sehe ich da nicht, sie wird für mich explizit nach ihrer Einzelmeinung gefragt.
wo steht denn was davon das Arminia überhaupt irgendwelche Schulden tilgt.
Tendenziell in den Finanzplanungen, die Arminia im Lizenzierungsverfahren eingereicht hat. Ist nämlich eine Bedingung der DFL, Schulden bzw. negatives Eigenkapital ab- und wenn beides nicht vorhanden positives Eigenkapital aufzubauen. Schuldenabbau meine ich sogar zu einem festgesetzten Prozentsatz.
Das Ganze wird allerdings erst seit ein paar Jahren praktiziert und hat den Sinn, die Vereine zu nachhaltigerem Wirtschaften zu zwingen um in Zukunft Lizenzentzüge aufgrund finanzieller Schieflage bzw. Insolvenzen zu vermeiden.
Und ich gehe stark davon aus, dass unsere Verantwortlichen sich die übliche Strafe (Geldstrafe plus Punktabzug in dieser und/oder nächster Saison) nicht einhandeln wollen und daher Schulden tilgen.
Ich vermute aber mal, dass alleine durch die Rückzahlung der Fananleihe der Mindestprozentsatz, der getilgt werden muss, bereits erreicht ist.