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  3. Arminiafranke

Beiträge von Arminiafranke

  • 22.Spieltag : Arminia - SC Paderborn

    • Arminiafranke
    • 23. Februar 2016 um 17:26

    Und die Fehler passieren durch die Bank allen Spielern auf allen Positionen. Warum also soll das ausgerechnet bei den 6ern dann ein besonderes Kriterium für nicht vorhandene Qualität sein?

  • 22.Spieltag : Arminia - SC Paderborn

    • Arminiafranke
    • 23. Februar 2016 um 14:41
    Zitat von marcopolo

    Ich sehe schon ein Problem auf der 6er Position. Diese Position ist das entscheidende Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff und bei uns herrscht da einfach ein Vakuum. Der Angriff beginnt eben spätestens auf dieser Position. Wir haben einfach keine Innenverteidiger wie nen Boateng, der mit seinem Spielaufbau die Sechser überbrückt und geniale Pässe spielt. Wenn sich die Offensiven den Ball bei den Sechsern an der der Mittellinie abholen müssen, dann geht das einfach zu Lasten des Angriffs. Also was muss ein Sechser offensiv können? Den Ball vom IV aufnehmen, halten und dann die Außen oder den 10ner in Szene setzen. Und das nicht durch nen 4 Meter Querpass an der Mittellinie. Das die Sechser nur verteidigen sollen, ist dann doch eine sehr antiquierte Interpretation dieser Position. Wir spielen fast immer mit einer Doppelsechs, was bedeutet ein offensiver Spieler wird dafür geopfert. In der Konsequenz heißt das einfach, dass ein Sechser auch offensiv was leisten muss. Und da sind Schütz und Junglas eben einfach nur beschränkt befähigt. Oft viel zu hektisch werden Bälle verloren, was auf der Position sehr gefährlich ist. Da muss nächste Saison nachgebessert werden.

    Also sollen die 6er Langholz nach vorne bolzen (was hier auch immer wieder kritisiert wird)? Denn das und dann hoffen wäre in der ersten Hälfte die einzige Möglichkeit gewesen, einen unserer Außen/10er/Stürmer "in Szene zu setzen". Die Innenverteidiger treiben den Ball meist schon bis auf Höhe Mittellinie. In der ersten Halbzeit am Sonntag wurden die Bälle dann zumeist an einen 6er abgegeben, aber wen soll der dann anspielen, wenn sowohl die Außen als auch Rodriguez per Manndeckung in 15-20m Entfernung nicht anspielbar sind weil die Paderborner da sehr dicht an ihnen dran waren? Bleibt nur der Pass quer oder zurück, oder Langholz nach vorne (ist der Ball oft weg), zum zugedeckten 10er/Außen, die dann in Bedrängnis kommen (ist der Ball oft weg) oder ganz gewitzt das ausdribbeln eines Gegenspielers um so Überzahl und neue Anspielstationen zu schaffen (ist aber bei unseren 6ern der Ball auch zu oft und risikoreich weg).
    Besserung gab es in der 2. Halbzeit. Da haben auch die IV den Ball bis fast zur Mittellinie oder gar darüber hinaus getrieben und einer der 6er ließ sich manchmal zwischen die IV oder auf eine AV Position fallen, um eine 3er-Kette hinter den über die Mittellinie vorgerückten Außenverteidigern zu bilden. Dabei waren dann die AV die ersten Anspielstationen für kurze Pässe. Standen die Paderborner kompakt, was sie lange Zeit taten, ging der Ball zurück zur 3er-Kette bzw. zirkulierte zwischen 3er-Kette, AVs und dem verbliebenen 6er, bis entweder eine Anspielstation nach vorne gefunden wurde oder auch mal ein langer oder diagonaler Pass versucht wurde.

    Unsere 6er sind wahrlich nicht die besten der 2. Liga, aber wenn sie alleine als DAS Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff und als für den Spielaufbau zuständig angesehen werden, sind sie in meinen Augen die ärmsten Säue in unserer Mannschaft, da der Spielaufbau, bzw. die Möglichkeiten, die sich einem 6er/8er was auch immer dabei bieten, doch sehr stark vom Spielsystem (z.B. wie offensiv agieren die AV?) und dem Verhalten der Mitspieler (schafft es mal eine der "natürlichen" Anspielstationen weiter vorne sich freizulaufen/anzubieten?) abhängt.
    Und wenn es dann mindestens zu gleichen Teilen an mangelnden Kilometern seitens der Mitspieler und den nicht ganz so hoch qualifizierten 6ern liegt, sollte die Schuld eben nicht alleine bzw. vornehmlich bei den 6ern gesucht werden.
    Ein Dahoud oder Khedira etc. könnte in unserem Team vielleicht des öfteren mal einen oder mehrere Gegenspieler aussteigen lassen und dadurch etwas bewegen, aber ansonsten wäre er genauso davon abhängig, was seine Teamkameraden "anbieten"...

  • Kader 2015/16

    • Arminiafranke
    • 22. Februar 2016 um 17:39

    Wie ich schrieb war dein lobender Post an Ulm lediglich der Aufhänger. Du musst dich also nicht direkt angesprochen fühlen, kannst aber gerne deinen Senf dazu beitragen.

    Die teilweise durchaus berechtigte Kritik bzgl. unseres ausbaufähigen Aufbauspiels kommt ja von mehreren Personen und über einen längeren Zeitraum, allerdings werden da wenn ich das recht in Erinnerung habe, mehr oder minder ausnahmslos unsere 6er für Verantwortlich gemacht (so wie vor der Saison unsere IV für die Gegentore)...

  • Kader 2015/16

    • Arminiafranke
    • 22. Februar 2016 um 11:57

    Da Ulm gerade dafür gelobt wird, dass es eine seiner Fähigkeiten sei, eher den Pass hintenrum spielen und damit das Spiel beruhigen zu können, habe ich da mal eine Frage.
    Warum soll das auf der 8/10er Position eine Qualität sein, wohingegen unsere IV/AV/6er oft dafür kritisiert werden, wenn sie lieber "Alibipässe und Rückpässe" spielen, anstelle das Spiel am besten mit OneTouch-Fußball direkt nach vorne aufzubauen. Bzw. warum ist die erste Kritik an unserer schlechten Spielweise in der gestrigen 1. Halbzeit die, dass unsere 6er das Spiel nicht aufbauen können würden (wobei sie da tatsächlich noch Luft nach oben haben), während meiner Meinung nach mindestens genau so darüber diskutiert werden sollte, inwieweit denn überhaupt adäquate Anspielstationen (Stichwort Klos Aussage alle seien in der 1. HZ zu wenig gelaufen) für ein Aufbauspiel nach vorne vorhanden waren.
    Geht nicht gegen Sushi, der das Lob ausgesprochen hat, sondern ist eine allgemeine Frage und Sushis Post nur der Anlass diese nieder zu schreiben.

    Gerade auch im Stadion geht es mir des öfteren gegen den Strich, wenn immer wieder in Situationen gemeckert wird, in denen einer unserer Spieler im Kampf um den zweiten Ball an den Ball kommt, und anstelle den äußerst risikoreichen Pass nach vorne ins Getümmel oder einfach Langholz nach vorne lieber hintenrum spielt um den Ball erst einmal komplett unter Kontrolle zu bringen. Auch wenn man schön von der Tribüne aus sehen konnte, dass vielleicht 20-30 m entfernt einer frei gestanden hätte um irgendwas zu machen, ist das auf dem Platz beileibe nicht der Fall, geschweige denn die Garantie da, dass so ein Pass unter Bedrängnis dann auch ankommt. Bzw. wenn dann doch mal der risikoreiche Pass gespielt wird und nicht ankommt, wird dann einfach darüber gemeckert...

    Manchmal kann ich derlei Dinge einfach nicht nachvollziehen.

  • Ex-Armine Christoph Hemlein

    • Arminiafranke
    • 21. Februar 2016 um 21:44

    Ob Hemlein heute vielleicht nicht ganz fit (krank gewesen oder ein kleines Wehwehchen?) war und deshalb nicht gespielt hat?
    Er hat sich ja dann auch in der Pause mit Ryu intensiver warm gemacht, hatte auch schon die Trainingshose aus, was ja eigentlich darauf hindeutet, dass er hätte eingewechselt werden sollen. Möglicherweise hat er ja dann von sich aus beim warm machen gemerkt dass er nicht ganz fit ist und von sich aus abgewunken?

  • Der 2. Bundesliga-Thread

    • Arminiafranke
    • 20. Februar 2016 um 13:13
    Zitat von Tweek

    Kann mir einer sagen, wie abgedreht die Sechziger sind? Die stecken bis zum Hals im Abstiegskampf und planen erstmal ein eigenes Stadion für 30-50.000 Zuschauer UND: einem angegliederten Zoo mit Löwen 8|
    Dieser Ismaik ist das Beste Argument pro 50+1. Ein solches Kasperletheater hat selbst Arminia nur selten geschafft.

    http://www.bild.de/sport/fussball…34544.bild.html


    In diesem Artikel wird sogar von bis zu 60.000 geredet, mindestens aber 52.000 8o

    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.investo…950ea39976.html

    Habe jetzt die beiden Artikel nicht gelesen, sondern nur den auf liga-zwei. Da steht nicht dass die Löwen, sondern dass Ismaik das plant. Auch dass er 2 Leute aus der Führungsriege absägen will, unter anderem seinen eigentlichen "Vertrauten" Noor Basha. Und dass er auch bei einem Abstieg mit an Bord bleiben würde.
    Alles versehen mit dem Hinweis, dass er schon in der Vergangenheit Dinge versprochen aber dann nicht so ganz umgesetzt habe.
    Also erstmal abwarten, was da wirklich bei rum kommt.

  • 22.Spieltag : Arminia - SC Paderborn

    • Arminiafranke
    • 18. Februar 2016 um 10:17
    Zitat von EN60204

    Ich halte ein gewisses Masse an Häme und Spott, speziell in diesem Fall, für durchaus angebracht.

    Ich hasse lediglich diese Absteiger-Rufe...

    Liegt vielleicht auch daran, daß wir die selbst schon desöfteren zu hören bekommen haben...

    Alles eben eine Frage des richtigen Maßes, wie du es schon geschrieben hast. Gegen Duisburg, die eine für ihre Verhältnisse ordentliche Leistung bei uns geboten haben, fand ich solche Rufe auch unangebracht und war dementsprechend ruhig. Dafür ist mir noch immer das Spiel gegen RWO aus der Lienen-Abstiegssaison in schöner Erinnerung, wo die Gästefans nach jeder Führung die "Absteiger"-Rufe anstimmten und wir sehr selbstironisch nach jedem Ausgleich mit "Wir steigen ab und nehm euch mit!"-Gesängen geantwortet haben :D

    Am Sonntag wird es wohl so ein ähnliches Spiel wie gegen Duisburg geben, nur das Paderborn vom Papier her spielerisch besser sein dürfte als Duisburg, dafür aber in den letzten Spielen kämpferisch und von der mannschaftlichen Geschlossenheit weit hinter Duisburg lag.
    Nichts genaues weiß man vorher also nicht, außer dass es eng und umkämpft sein wird. Unser großer Vorteil wird sicher sein, dass wir die eingespieltere Truppe haben dürften, gerade wenn Effenberg jetzt kräftig durchrotieren sollte. Zudem brauchen wir nicht ganz so viel Angst vor einem Rückstand zu haben wie die Paderborner, da wir im Gegensatz zu denen dann nicht auseinander brechen. Wäre dann nur die Frage, ob wir entsprechend antworten könnten wenn wir in Rückstand gerieten und bei unseren Gästen das Selbstbewusstsein steigt.
    Trotzdem sollten wir mit unseren Neuzugängen genug Offensivpotential haben, um die nicht wirklich sattelfeste Defensive der Paderborner in Bedrängnis bringen zu können.

  • Rauchbomben und anderes Pyrozeugs

    • Arminiafranke
    • 17. Februar 2016 um 15:09
    Zitat von Prxxxe

    Interessante News, besonders bzgl der Gesundheitsschàden durch Pyrotechnik:

    http://www.wn.de/Muenster/22750…Ultra-Anfuehrer

    So super interessant ist doch die News gar nicht. Da steht drin:

    1. Der Rauch legal beschaffter Signalfackeln kann akut zu Augenreizungen führen.
    2. Längerfristige Gesundheitsschäden durch den Rauch legal beschaffter Signalfackeln sind nicht bewiesen, da es dazu keine Langzeitstudien gibt.
    3. In diesem Fall gab es keine Verletzten.

    Das bedeutet für unsere Diskussion doch lediglich, dass ein potentielles akutes Gefährdungspotential für die Umstehenden zwar durchaus gegeben war, aber diese entweder Glück hatten oder nicht zum Arzt sind (wer geht schon zum Arzt wenn er von dem Rauch zweimal Husten muss und sonst keine Beschwerden hat). Zudem ist auch ein langfristiges Gefährdungspotential nicht explizit ausgeschlossen, könnte also durchaus noch im Raum stehen.
    Haut mich jetzt ehrlich gesagt nicht vom Hocker und bringt mich auch nicht von der Denkweise ab, dass gerade der Qualm aus Rauchtöpfen, der doch um einiges intensiver und dichter ist als der solcher Signalfackeln, und der oft auch recht schwer über einem Block hängt wenn kaum Wind weht, nicht gerade gesund sein kann.

  • Rauchbomben und anderes Pyrozeugs

    • Arminiafranke
    • 16. Februar 2016 um 14:46
    Zitat von EN60204

    Arminiafranke:

    Deine Argumentation halte ich bei einigen Vereinen für durchaus plausibel. Aber Vereine wie z.B. Bayern oder Dortmund interessiert das doch kein bißchen, wenn da hundert Leute weg bleiben, stehen dahinter schon 1000 andere die ne Karte wollen.

    Bleibt noch die Möglichkeit das die Auflagen so hoch sind, das sie a) nicht erfüllbar sind oder b) in keinerlei wirtschaftlichem Verhältnis zu den zu zahlenden Strafen stehen. Beides führt diese Strafen dann in meinen Augen ad absurdum...


    Problem ist doch das man jede noch so gute Sicherheitsvorkehrung vorsätzlich aushebeln kann, wenn man es denn möchte... Man denke nur mal an das große Besteck, welches letztes Jahr in MS aufgefahren wurde. Sogar inklusive Spürhunden. Das Ergebnis ist uns allen in schlechter Erinnerung.

    Und an dem Punkt muss ich dann einfach die Frage stellen: Wie hätte der Verein das verhindern können, wenn nicht mal die Polizei in der Lage dazu war?!

    Und natürlich die Frage: Inwieweit kann der Verein Maßnahmen ergreifen um der Polizei zu zeigen wie man solche Sachen verhindert (Damit man dann beim nächsten Mal eben nicht zahlen muss)?

    Alles anzeigen

    Sofern es sich bei zusätzlichen Maßnahmen nur um "kleinere" Übel wie strengere und damit längere Einlasskontrollen handeln würde, hättest du durchaus recht. Dann blieben bei uns vielleicht ein paar Hundert Leute weg und bei den großen Bayern, BVB etc kommen einfach andere. Da ich aber denke, dass es damit längst nicht getan ist, braucht es schon derart unpopulärer Maßnahmen wie Ganzkörperkontrollen, Körperscanner, Nacktkontrollen etc, um auch wirklich ALLES an Pyrotechnik zu finden.
    Warum ich das denke? Das hast du im Prinzip schon selbst beantwortet. Der menschlichen Kreativität, insbesondere bezogen auf das Umgehen von Regeln, sind nur wenige Grenzen gesetzt. Nicht umsonst liest und hört man immer öfter, dass gefährliches bzw verbotenes Gut jedweder Art nicht mehr nur in Schuhen oder der Körpermitte transportiert wird, um einer Entdeckung zu entgehen, sondern gar mittlerweile inmitten des Körpers.
    Will man also 100%ig alles finden, was am Spieltags selbst durch die Kontrollen kommt, bleibt dem Verein schlechterdings kaum etwas anderes als oben genannte oder ähnliche Maßnahmen übrig. Und wer lässt sich dann gerne jede Woche das Innere seines Anus abtasten?
    Zusätzlich bedürfte es eines erheblichen Einschnittes in die Privilegien der örtlichen Ultra- bzw. Fangruppierungen bezüglich ihrer Lagermöglichkeiten für Fandevotionalien und dem Zugang zu den entsprechenden Räumlichkeiten. Vermuteterweise handelt es sich ja bei einem nicht unbeträchtlichen Anteil abgebrannter Pyrotechnik um solche, die im Vorfeld eines Spiels, mutmaßlich in Räumlichkeiten für Fandevotionalien gelagert, ins Stadion geschmuggelt wird und am "große Tag" nur noch an einem Ordner vorbei in den Block gebracht werden muss.
    Auch eine stärkere Überwachung der Räume, der darin gelagerten Gegenstände und des Zugangs der Ultras/Fans zu ihren Devotionalien sind in meinen Augen sehr unpopulär und kosten tendentiell nicht wenige Zuschauereinnahmen.

    Daher kann der Verein im Prinzip keine (wirtschaftlich sinnvollen) Maßnahmen ergreifen um das abbrennen von Pyrotechnik wirksam zu verhindern. Auch die Möglichkeiten der Polizei, um die Täter vor Ort dingfest zu machen, sind doch recht beschränkt. Zum einen machen alle Lebewesen, damit auch Spürhunde Fehler und finden sicher nicht alles an Pyrotechnik. Zudem ist fraglich, inwieweit diese im Stadioninnenraum überhaupt eingesetzt werden. Und durch die Sichtbehinderungen/Vermummung und das verstecken in der Masse entgehen die Täter schlussendlich auch zumeist der Polizei vor Ort. Auch wird kaum eine Hundertschaft in einen mit mindestens 1000-2000 Menschen besetzten und meist völlig überfüllten Stehplatzblock stürmen, um die Täter dingfest zu machen. Das Potential einer Massenpanik ist da einfach zu hoch. Und wirklich raus gehen würden im Falle des Falles auch nur die wenigsten, so dass die Täter nicht isoliert und in Regress genommen werden können.
    Das ist übrigens in meinen Augen der entscheidende Unterschied zu dem vormaligen Beispiel mit dem Banküberfall. Dort üben definitiv einzelne Personen die Straftat aus, denen diese auch zweifelsfrei zugeordnet, und die in vielen Fällen auch identifiziert werden können. Somit ist in diesen Fällen klar, wer sich dafür strafrechtlich verantworten muss. In Fällen von Pyrotechnik in Stadien sind es zwar oft auch nur wenige einzelne aus der Masse, die die Straftat begehen, aber diese können in der Masse eben kaum zweifelsfrei ausgemacht geschweige denn identifiziert werden. In den wenigen Fällen, in denen dies bisher gelang, hat dann auch nahezu ausnahmslos der betroffene Verein zumindest versucht den Urheber einer Strafe dafür in Regress zu nehmen.

    Vielleicht gelingt es ja in Zukunft, durch bessere Videoüberwachung, Informanten im Block oder was auch immer, eine größere Zahl an Straftätern zu identifizieren und in Regress zu nehmen, aber ich befürchte aus Gründen der Kreativität wird das nichts werden.

  • Rauchbomben und anderes Pyrozeugs

    • Arminiafranke
    • 16. Februar 2016 um 13:41
    Zitat von EN60204
    […]

    Ich denke die Vereine machen da eine ganz einfache Kosten-Nutzen-Rechnung auf. Unabhängig davon, ob explizit geregelt sein sollte, wie die Vereine um eine Strafe herum kommen sollten, rechnen sie entweder a) die zur Vermeidung der Strafen oder b) die zum effektiven Aufspüren von Pyrotechnik nötigen Maßnahmen und deren Kosten gegen die zu erwartenden Strafen auf und kommen dann wohl zu dem Schluss, dass in den meisten Fällen entweder die Kosten weiterer Maßnahmen höher als zu erwartende Strafen sind oder die gesellschaftspolitische Akzeptanz der nötigen Maßnahmen derart gering ist, dass ein potentieller Einnahmeverlust durch weniger Zuschauer infolge möglicher neuer Sicherheitsmaßnahmen ebenfalls die zu erwartenden Strafen überwiegt.
    Und daher bleibt es beim Status Quo der relativ laschen Einlasskontrollen etc., in der Hoffnung, dass nicht öfters gezündelt wird als "strafentechnisch kalkuliert".

  • Rauchbomben und anderes Pyrozeugs

    • Arminiafranke
    • 16. Februar 2016 um 13:13

    Oder das Gericht diese Strafe eben nicht kippt, weil es möglicherweise explizit genug definiert ist, und somit für jedermann nachzuvollziehen ist, ob die Strafe basierend auf der "Ordnung zur Durchführung von Bankspieltagsveranstaltungen" in diesem Falle gerechtfertigt ist.

    Wie ungenau ist diese Sorgfaltspflicht denn im expliziten Beispiel des DFB und der Durchführung von Fußallspielen in Stadien der dem DFB angehörigen Vereine definiert?
    Da ich bisher keinen Bedarf hatte (meiner Meinung nach reicht ein Verhalten basierend auf gesundem Menschenverstand und Respekt gegenüber den Mitmenschen nämlich aus, damit man automatisch nicht gegen irgendwelche Auflagen verstoßen können sollte) mich näher mit genauen Ordnungstexten zu beschaffen, habe ich da nämlich keine Ahnung. Und gerade auch keine Lust, Zeit für eine mögliche Suche zu verschwenden.

  • Rauchbomben und anderes Pyrozeugs

    • Arminiafranke
    • 16. Februar 2016 um 12:47
    Zitat von EN60204

    ...]Die Basis der Hausordnung ist das Hausrecht und das hat auch z.B. die Bank und das ist nicht an den Verkauf von Eintrittskarten gebunden. Also bleibt der Sachverhalt der Gleiche.

    Wenn also jetzt jemand, der weder Strafverfolgungsbehörde ist noch das Hausrecht inne hat, der Bank eine Geldstrafe für einen Bankraub aufbrummt (die noch dazu völlig intransparent zustande kommt), wäre das für dich ok?...

    Wenn die Bank Teil eines großen Bankenverbandes ist und einer vom Verband verabschiedeten "Ordnung zur Durchführung von Bankspieltagsveranstaltungen" durch ihren Beitritt zum Bankenverband zugestimmt hat, und in dieser "Ordnung zur Durchführung von Bankspieltagsveranstaltungen" der Sachverhalt der "Verhinderung eines bewaffneten Banküberfalls zum Schutze der übrigen zur Veranstaltung anwesenden Personen innerhalb der Räumlichkeiten einer Bank" als unter die Sorgfaltspflicht der Bank zu fallen hat, und wenn dieser "jemand, der weder Strafverfolgungsbehörde ist noch das Hausrecht inne hat" der Bankenverband ist, dann ja.
    Ansonsten ist das wie mit Äpfeln und Birnen. Außer das beide zumeist an Bäumen wachsen und als Fruchtkörper für Kerne dienen, haben sie darüber hinaus nicht viel elementares gemein.

  • Der 2. Bundesliga-Thread

    • Arminiafranke
    • 6. Februar 2016 um 17:02

    Könnte ja nochmal richtig eng werden wenn wir das am Montag vergeigen, jetzt wo alle angefangen haben ihre Siegesserien zu starten...

  • Ex-Armine Christian Müller

    • Arminiafranke
    • 22. Januar 2016 um 17:53
    Zitat von Lodda


    Hallo zusammen,

    mal einer meiner wenigen beiträge hier im Forum...

    Was mir hier in der Diskussion zu kurz kommt ist die Tatsache das neben der sportlichen Entwicklung der Spieler im Trainingslager auch abseits des Platzes das Mannschaftsgefüge geformt wird.
    Da bleibt CM nun völlig aussen vor. Das wird meiner Meinung nach definitiv innerhalb der Mannschaft einen gewissen Beigeschmack haben.

    Grundsätzlich bin ich der Meinung das man die Entscheidung akzeptieren sollte/muss, allerdings muss CM auch mögliche Konsequenzen akzeptieren.
    Das wird sicherlich im Vorfeld besprochen worden sein, daher glaube ich nicht das irgendetwas extrem überrqaschendes für Verein oder Spieler passieren wird.

    Gruß

    Naja, aber das Mannschaftsgefüge wird ja nicht vor jeder Halbserie auf "Null" gesetzt und dann im Trainingslager völlig neu erfunden. Das wächst ja auch über die Zeit, Abgänge machen Plätze "frei", Neuzugänge müssen sich "Ihren" Platz suchen. Und das Trainingslager ist ob der Intensität des Zusammenseins der beste Zeitpunkt/Ort, um Neuzugänge in das Gefüge zu integrieren.
    Da Christian Müller aber kein Neuzugang ist, denke ich nicht dass er dann jetzt gegenüber der Mannschaft außen vor ist. Natürlich werden die beiden Neuzugänge zunächst einmal eine größere Bindung zum Rest der Mannschaft bekommen, aber das wäre sicher auch der Fall wenn Müller "nur" verletzt wäre. Von daher sehe ich in Richtung Müllers Stellung im Mannschaftsgefüge kein all zu großes Problem.

  • Ex-Armine Christian Müller

    • Arminiafranke
    • 22. Januar 2016 um 15:46
    Zitat von oemmes

    Ich wüsste nicht, welchem Zweck ein Trainingslager sonst dienen sollte, wenn nicht dem mannschaftlichen Erfolg. Folglich kann ein Spieler, der nicht teilnimmt hierzu keinen Beitrag leisten.

    Ziel des Trainingslagers ist sicherlich der mannschaftliche Erfolg, dieser definiert sich allerdings nicht ausschließlich aus dem Trainingslager heraus. Insofern hat Müller eine Chance verpasst, einen Teil zum mannschaftlichen Erfolg beizutragen, aber sicher nicht die einzige, die es gibt;)

  • Kader 2015/16

    • Arminiafranke
    • 21. Januar 2016 um 10:31

    [quote='Heimatverein1966','index.php?page=Thread&postID=648625#post648625'
    ...Allerdings weiß ich nicht so richtig was ich von so einer Leihe halten soll. Der Spieler hat Wob 1.2 Mio. gekostet, den könnten wir uns nie leisten selbst wenn das überhaupt zur Debatte stehen würde.

    Meine Frage: Ist das für unseren Verein überhaupt der richtige Weg? Die Richtung mit Ulm, Junglas oder jetzt Vogi finde ich irgendwie angemessener für unsere klamme Arminia. Auf der anderen Seite möchte ich natürlich auch die Klasse halten und gern auch mal einen Zauberfußballer im DSC-Dress sehen, der uns besondere Momente der Spielkultur schenkt...[/quote]

    Für ein halbes Jahr würde eine solche Leihe nur Sinn machen, wenn der entsprechende Spieler genau den Unterschied zwischen Abstieg und Klassenerhalt ausmachen würde, sprich den kurzfristigen Erfolg, der angestrebt wird, auch tatsächlich zu realisieren.
    Da die Leihe aber ja auf 1,5 Jahre angelegt sein soll, kann das nicht das Ziel sein.
    Es wurde hier vor nicht all zu langer Zeit darüber diskutiert, wie in Zukunft mit der Thematik OM/Ulm/Müller verfahren werden soll. Ich glaube mich zu erinnern, der Tenor war mit einem der beiden verlängern (für 1-2 Jahre) und ihm einen Jüngeren an die Seite zu stellen, um von ihm zu lernen und ihn zu beerben. Ähnlich wie das ja angeblich mit Dick und Lang gedacht sein könnte. Sollte Rodriguez also für diese Position eingeplant sein, und wir ihn ohne verfrühte Rückholoption definitiv für1,5 Jahre hier haben, könnte dieser Ganze Prozess möglicherweise beschleunigt werden. Das erste halbe Jahr als "Eingewöhnungszeit inklusive Mithilfe" für Rodriguez, anschließend er eher als Stammspieler, mit dem potentiellen Nachfolger in der zweiten Reihe. Und wer weiß, wie die Kadersituation in WOB und unsere Finanzsituation in 1,5 Jahren aussieht wenn sich Rodriguez hier richtig eingelebt hat und wohl fühlt...

    Alternativ kann er natürlich auch eher auf Außen eingeplant sein. Auch dann könnten oben genannte Mechanismen greifen, dass er in der Rückrunde den momentanen Stammspielern auf außen, Nöthe und Hemlein, Druck machen soll, bei entsprechenden Leistungen für die kommende Saison als Stammspieler eingeplant werden könnte und in diesem Jahr sein Nachfolger im Verein akklimatisiert werden könnte.

    Da der Kauf solcher Spieler schon rein aus finanziellen Gründen momentan extrem schwierig bis unmöglich ist, scheint eine Leihe als möglicherweise kostengünstigere Variante zur Zeit die einzige Möglichkeit zu sein, an Spieler solcher Qualität (irgendwoher müssen die Marktwertunterschiede von Spielern ja kommen) zu kommen. Wenn man dann dadurch zumindest für 1,5 Jahre eine Baustelle schließen kann, entzerrt das etwas den finanziellen und zeitlichen Aufwand der Kaderverstärkung, was gerade bei leeren Kassen eine gute Möglichkeit für die Kaderentwicklung als ganzes sein kann.

    Schwolow z.B. hatten wir ja auch "nur" für ein Jahr hier, dennoch hat die Leihe allemal Sinn gemacht. Wir hatten einen super Torwart, der höchstwahrscheinlich günstiger war als wenn wir ihn oder einen vergleichbarer Qualität gekauft hätten, und der uns gerade im DFB-Pokal auch nochmal zusätzilches Geld mit eingebracht hat. Unter anderem durch seine Leistungen sind wir aufgestiegen, was für die Zukunft noch mal mehr Geld bringt. Und schlussendlich hat die Leihe die Kaderentwicklung auf der Torwartposition derart entzerrt, dass wir nun zwei Torhüter im Kader haben, die ein Jahr eher gar nicht auf dem Markt, geschweige denn für uns erschwinglich gewesen sind. Wer weiß wer sonst jetzt bei uns im Tor stehen würde.

  • Ex-Armine Christian Müller

    • Arminiafranke
    • 21. Januar 2016 um 10:06

    Also ich persönlich habe auch das Gefühl, dass es bei Großveranstaltungen jeglicher Art in der Türkei unsicherer sein dürfte als bei selbigen hierzulande. Einfach aus der Nähe zu den dortigen regionalen Brandherden und damit einfacherer Zugänglichkeit heraus.
    In wie weit das reale Risiko tatsächlich höher ist? Wer weiß das schon...

  • Der 2. Bundesliga-Thread

    • Arminiafranke
    • 13. Januar 2016 um 14:26

    und auf Liga-zwei.de (habs nur da gelesen und nicht nach der Originalquelle gesucht) wird Born zitiert, seine Verhandlungspartner in Sachen Neuzugänge und Steigerung der Kaderqualität hätten "unrealistische Vorstellungen", höchstwahrscheinlich in Bezug auf Gehalt und potentielle Ablösesummen, da ja alle wissen dass Paderborn noch Geld aus dem Sommer über habe.

    Fragt sich nur ob das bedeutet, dass die Paderborner Verantwortlichen vielleicht doch mal in der Realität (Abstiegskampf 2. Bundesliga) angekommen sind, oder ob sie vielleicht immer noch ob ihrer Vorstellungen versuchen in zu großen Gewässern zu fischen und die Spieler deswegen einfach nunmal teuer sind und das dann nur nicht zum Abstiegskampf 2. Bundesliga passt...

  • Hallenturniere

    • Arminiafranke
    • 10. Januar 2016 um 19:07
    Zitat von sushinator


    Meier ist natürlich schuld

    Vielleicht hätte er früher/öfter/mehr wechseln sollen?

  • Kader 2015/16

    • Arminiafranke
    • 10. Januar 2016 um 14:34

    In Bezug auf die "vielen vielen" Testspieler gibt es neben der Ruf- und Kontaktpflege womöglich einen weiteren Grund.
    Und zwar waren zu der Zeit, als Dabanli bei uns im Probetraining weilte, 2 (defensive?) Spieler ebenfalls im Probetraining bei anderen Vereinen. Inwieweit Hober die paar Tage mittrainiert hat oder eventuell auch schon in Richtung BVB unterwegs war, kann ich nicht beurteilen, genauso wenig inwieweit Kluge und Brinkmann "vollwertig" am aktuellen Training teilnehmen. Dazu von der Position her zwar nicht passend, aber auch Mast und Müller nicht im Mannschaftstraining.
    Von daher könnte Dabanli durchaus gerne zum Probetraining gesehen worden sein, um zum Einen die (positionsgetreuen) Trainingsplätze aufzufüllen und dazu noch jemanden für eine mögliche Verpflichtung in nicht all zu ferner Zukunft unter die Lupe zu nehmen.
    Das gilt natürlich nicht für alle Testspieler, aber kann hier und da sicher auch ein Grund sein.

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